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Na, auf der Suche einem richtig guten Board? Dann check' besser mal unseren SUP Board Test 2019.

Blog SUP Board Test 2019: Die besten SUP Boards getestet

SUP Board Test 2019: Der große SUP Board Vergleich

Der einzige SUP Board Test, den ihr lesen müsst.

Max Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2019

Hi, ich bin Max. Seit 2016 teste ich SUP Boards. Das beste SUP Board 2019 ist das Bluefin Cruise. Überzeugt haben mich die sehr gute Verarbeitung, das hochwertige Zubehör und die fünfjährige Garantie, die der Hersteller auf das Board gibt.

SUP Board Test: Die besten SUP Boards 2019

#1 Das beste SUP Board

Bluefin Cruise 10'8


Fazit

Das Bluefin Cruise 10’8 hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf. Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10’8 gibt. Das bietet kein anderer Hersteller.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklasse und Traglast

Das Bluefin Cruise 10’8 ist ein 327 cm langes, 77 cm breites and 15 cm dickes Allround SUP Board, das recht sportlich gebaut ist. Das Cruise 10’8 läuft spitzer zu als andere Allrounder und ist daher auch für mittellange Touren gut geeignet.

Am besten sind Allround Boards wie das Cruise 10’8 allerdings für Fahrten über Seen, Kanäle, andere ruhige Gewässer, langsame Fließgewässer und Küstengewässer mit niedrigen Wellen geeignet. Wer bereits längere Touren plant oder höhere Geschwindigkeiten erreichen will, greift besser zu einem Touring Board wie dem Bluefin Cruise 12.

Das Bluefin Cruise ist sehr erfolgreich. Aus diesem Grund bietet Bluefin mittlerweile eine Reihe unterschiedlicher Varianten an. Hier ist eine Übersicht:

BoardBeschreibung

Bluefin Cruise Junior

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Für Kinder mit einer Körpergröße von maximal 135 cm. Das Kinder SUP Boards kommt mit einem leichtem Paddel aus Fiberglas und einem Kajaksitz.

Bluefin Cruise 10'8

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Einsteiger SUP Board mit Fiberglas-Paddel, das sich zum Kajak umbauen lässt.

Bluefin Cruise 12

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Touring SUP Board für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Fiberglas-Paddel, das sich zum Kajak umbauen lässt.

Bluefin Cruise Tandem

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Großes SUP Board für zwei Paddler mit zwei Kajaksitzen und zwei Paddeln.

Bluefin Cruise Carbon 10'8

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Sportlichere Variante des Cruise 10'8 mit Carbon-Paddel und robusterer Bauweise.

Bluefin Cruise Carbon 12

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Sportlichere Variante des Cruise 12 mit Carbon-Paddel und robusterer Bauweise.

Die maximale Tragekapazität des Bluefin Cruise 10’8 liegt bei 130 Kilogramm. Auf dem SUP kann daher auch mit einem Kind an Bord gefahren werden.

Verarbeitung und Steifheit

Die Verarbeitung bei den SUP Boards von Bluefin ist absolut erstklassig. In Bezug auf die Qualität und die Steifheit kann das Bluefin Cruise locker mit Markenboards mithalten, die wesentlich mehr kosten.

In der Herstellung kam das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz, bei dem zwei PVC-Schichten miteinander verbunden werden. Das macht das Board extrem robust. Der Hersteller wirbt damit, dass das Board auf bis auf 28 PSI (rund 2 Bar) aufgepumpt werden kann und dem Luftdruck standhält. Bei einem Druck von fast zwei Bar würden andere SUPs bereits platzen.

Das größte Argument, das für Bluefin spricht, ist allerdings die (unglaubliche) fünfjährige Garantie. Kein anderer Hersteller steckt so viel Vertrauen in die Qualität der eigenen Produkte und bietet eine derart lange Garantielaufzeit. Viele günstige SUP Boards halten nämlich gar nicht fünf Jahre lang.

Fahreigenschaften

Das Cruise 10’8 liegt extrem sicher im Wasser. Die Bauweise verleiht dem Board viel Stabilität und aufgrund der Länge ist es ziemlich wendig, aber die lange Delfin-Finne und die recht spitze zulaufende Boardspitze sorgen auch beim kürzeren Bluefin Cruise für einen guten Geradeauslauf.

Aufgrund der Spurtreue muss seltener die Paddelseite gewechselt werden. Zusammen mit der schlanken Bauweise, die den Wasserwiderstand verringert, macht dies den Allrounder verhältnismäßig schnell.

Praktisch ist auch der leichte Noserocker. Die hochgebogene Spitze sorgt dafür, dass das Board nicht in jede kleine Welle eintaucht, sondern besser über das Wasser gleitet.

Zubehör

Das Cruise wird mit einer Menge von hochqualitativem Zubehör geliefert. Im Lieferumfang sind ein Paddel, ein großer Rucksack, ein Coiled Leash, eine Doppelhubpumpe und ein Kajaksitz enthalten.

Damit ist beim Kauf bereits die gesamte Grundausstattung mit dabei. Für die ersten Touren reicht diese Ausrüstung komplett aus. Und – im Gegensatz zu anderen Boards – wurde beim Bluefin Cruise 10’8 nicht an der Qualität des Zubehörs gespart.

Statt eines schweren Aluminium-Paddels liegt dem Cruise 10’8 ein leichtes SUP Paddel aus Fiberglas bei. Das höhenverstellbare Paddel ist für Paddler mit einer Körpergröße von bis zu zwei Metern geeignet, schwimmt im Wasser und kann für den Transport in drei Einzelteile zerlegt werden.

Das Zusammensetzen des Paddels dauert keine halbe Minute. Und zusätzlich ist ein weiteres Paddelblatt im Lieferumfang enthalten, mit dem das Stechpaddel in ein Doppelpaddel umgewandelt werden kann.

Der Transportrucksack macht ebenfalls einen guten Eindruck und bietet locker genug Platz für das aufgerollte Board, Sportkleidung, das (in die Einzelteile zerlegte) Paddel, weitere Ausrüstung sowie Essen und Trinken.

Auch die Doppelhubpumpe ist hochwertig. Das Umschalten von Einzelhubmodus in den Doppelhubmodus geht ganz einfach. Mit der mitgelieferten Luftpumpe ist das Bluefin Cruise 10’8 in rund sieben Minuten aufgepumpt. Wie schnell es genau geht, hängt vom allerdings Krafteinsatz ab.

Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Coiled Leash. Diese Art von Halteleine dehnt sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge aus. Im Gegensatz zu einfachen Schnüren, besteht bei Coiled Leashs nicht die Gefahr, dass sich diese an Felsen oder Unterwasserpflanzen verhaken. Außerdem verfängt sich weniger Dreck in Coiled Leashs.

Auch der Kajaksitz cool. Der Sitz wird einfach an den vier zentralen D-Ringen angebracht und bietet einen guten Halt beim Paddeln.

Vorteile

  • 5 Jahre Garantie.
  • Extrem steif.
  • Top Fahreigenschaften.
  • Hochwertiges Zubehör.
  • Sehr gute Verarbeitung.
  • Mit Kajaksitz.
  • Mit leichtem Paddel aus Fiberglas.

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar.

#2 Gutes SUP Board für Einsteiger

WOWSEA AN17


Fazit

Das WOWSEA AN17 ist ein gutes SUP Board für Einsteiger, das sehr stabil im Wasser liegt. Im Lieferumfang ist bereits die gesamte Grundausstattung für die ersten Paddeltouren enthalten. Für längere Trips oder hohe Geschwindigkeiten ist das AN17 eher nicht die richtige Wahl. Auch habe ich bisher keine Langzeiterfahrungen mit dem Board gemacht.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das WOWSEA AN17 ist ein 305 cm langes, 81 cm breites und 15 cm dickes Board. Das SUP aus dem Hause WOWSEA ist breit gebaut und fällt in die Boardklasse „Allrounder“. Diese SUP Boards sind wahre Alleskönner und für verschiedene Einsatzgebiete geeignet.

Die Tragkraft des Boards liegt laut Herstellerangabe bei 140 Kilogramm. Meiner Meinung nach sollte das AN17 aber nicht mit mehr als 100 Kilogramm belastet werden. Das rutschfeste EVA-Deckpad bietet eine gute Traktion. Das Deck ist allerdings recht klein. Mit zwei Erwachsenen oder einem Kind an Bord ist es daher etwas eng auf dem Board.

Verarbeitung und Steifheit

Die Qualität überzeugt im Großen und Ganzen. Das WOWSEA AN17 bewegt sich im günstigen Bereich, aber bis auf kleinere Mängel ist an der Verarbeitung nicht viel auszusetzen. Nach dem Auspacken war deutlich ein Plastikgeruch wahrzunehmen. Nach der ersten Tour, war dieser allerdings vollständig verschwunden.

Außerdem finden sich online Berichte darüber, dass sich die schönen, blauen Wassertropfen auf dem Oberdeck mit der Zeit ablösen – und die Füße dabei bläulich färben. Bis auf diese Makel, die meiner Ansicht nach in die Kategorie „Montagsmodell“ fallen, überzeugte mich das AN17 – auch gerade aufgrund des günstigen Preises.

In der Herstellung kam das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz. Dabei werden zwei Schichten PVC miteinander verbunden. Heutzutage ist dieses Herstellungsverfahren der Standard. Die mittels dieser Fertigungstechnik produzierten Bretter gelten als langlebig und steif.

Die Steifheit des WOWSEA AN17 ist nicht schlecht, haut einen aber auch nicht aus dem Hocker.

WOWSEA AN17 stiffness at 15 psi 70 kilogramm

Die Steifigkeit kann nicht mit SUPs wie dem Bluefin Cruise oder modernen Touring SUP Boards mithalten.

Fahreigenschaften

Das rundliche AN17 ist ein recht kurzes sowie breites Board und das merkt man beim Fahren auch. Das Brett liegt stabil im Wasser und wendig ist es auch, aber beim Geradeausfahren bricht es seitlich schnell aus.

Kein Wunder – hier fehlt es eindeutig an Spurtreue und das kann nur durch eine längliche, schmale Bauform erreicht werden. Für längere Touren oder Fahrten auf hohen Geschwindigkeit ist das WOWSEA AN17 nicht ausgelegt.

Wer erst einmal Stand Up Paddling lernen möchte, vor allem an kürzere Touren über Seen und Kanäle denkt oder auf dem SUP Board mit Kindern toben möchte, ist mit dem AN17 bestens beraten.

Zubehör

Im Lieferumfang des WOWSEA AN17 ist bereits die gesamte Grundausstattung enthalten. Beim Kauf sind eine Luftpumpe, eine Leash, ein Paddel und ein Tragerucksack mit dabei. Für die ersten SUP Trips reicht das komplett aus. Für weitere Touren ist ein SUP Drybag sinnvoll, indem z.B. Proviant, Wechselkleidung oder weitere Ausrüstung transportiert werden kann.

Das zweiteilige Paddel ist aus Aluminium hergestellt und gut verarbeitet. Lediglich der Verschluss wirkt so, als ob dieser nach einer oder zwei Saisons schlappmacht. Das höhenverstellbar SUP Paddel kann auf Längen zwischen 175 cm und 215 cm eingestellt werden. Für den Transport kann das Paddel in die  beidenEinzelteile zerlegt werden. Das Zusammensetzen dauert keine halbe Minute.

Mit einem Gewicht von ungefähr einem Kilogramm ist das enthaltene Paddel recht schwer. Für Anfänger ist das ausreichend, aber viele Paddler ersetzen die schwere Aluminium-Paddel später durch ein leichteres Modell.

Die Doppelhubpumpe wirkt solide. Das Umschalten von Einzelhub- und Doppelhubmodus ist sehr unkompliziert. Es muss einfach nur den Lufteinzug vorne an der Pumpe verschließen oder eben öffnen. Ich hatte das AN17 innerhalb von nur acht Minuten auf den empfohlenen Luftdruck von 15 PSI aufgepumpt.

Das beste Vorgehen beim Aufpumpen ist übrigens, dass erst bis 10 PSI im Doppelhubmodus gepumpt wird und man dann in den Einzelhubmodus schaltet.

Der Tragerucksack bietet genügend Platz für das gesamte Equipment und macht mit den gepolsterten Schultergurten einen guten Eindruck. Für den Transport und die Lagerung ist dieser völlig ausreichend. Wer allerdings längere Fußmärsche plant sollte sich ein Modell mit breiteren Schulterriemen suchen.

Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Halteleine. Es handelt sich auch beim WOWSEA AN17 um ein Coiled Leash, die sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge ausdehnt. Das ist wichtig für die eigene Sicherheit, denn eine einfache Schnur kann sich an Unterwasserpflanzen oder Felsen verhaken und so zu bösen Stürzen führen.

Vorteile

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Gesamte Grundausstattung im Lieferumfang enthalten.
  • Gute Verarbeitung.
  • Hohe Traglast.
  • Kippstabil.

Nachteile

  • Paddel recht schwer.
  • Wassertropfen färben ab.
  • Deckpad etwas klein.

#3 Top SUP Board für zwei Personen

Fit Ocean Magic Glide


Fazit

Das Fit Ocean Magic Glide ist ein solide verarbeitetes Einsteiger SUP, das aufgrund der hohen Traglast auch von zwei Paddlern gefahren werden kann. Lediglich der Rucksack mit den ungepolstersten Schulterriemen enttäuscht. Noch Tage nach einem Trip mit dem Magic Glide haben mir die Schultern wehgetan.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Mit einer Länge von 325 cm, einer Breite von 81 cm und einer Dicke von 15 cm fällt das Fit Ocean Magic Glide in die Kategorie der Allrounder. Diese breit gebauten Bretter eigenen sich besonders gut für Einsteiger, da sie ein hohes Maß an Kippstabilität bieten.

Das Fit Ocean Magic Glide trägt bis zu 140 Kilogramm. Die hohe Traglast macht das Board zu einem sehr guten SUP Board für zwei Personen. Das EVA-Deckpad mit Diamantprägung sorgt für einen sicheren Stand und auf dem Brett ist genügend Platz für zwei Paddler.

Fit Ocean Magic Glide Deckpad

Das Diamant-Deckpad des Fit Ocean Magic Glide sorgt für gute Traktion.

Verarbeitung und Steifheit

Die Verarbeitung hat mich positiv überrascht. Das Board macht einen sehr guten Eindruck. Ich konnte keine unsauber verarbeiteten Stellen, Luftbläschen und Farbfehler finden. Zwar roch das Board anfangs stark nach Plastik, aber dieser Geruch war nach 24 Stunden auslüften in einem Innenraum vollständig verflogen.

Das Board ist ein Double Layer Light. In der Produktion kam das Dropstitch-Produktionsverfahren zum Einsatz, bei dem zwei PVC-Schichten miteinander verbunden werden. Das Verfahren ist der heutige Standard. Und die Light-Technologie macht das Board erstaunlich leicht. Das Magic Glide wiegt nämlich nur 9 Kilogramm.

In Sachen Steifheit ist das Magic Glide nicht schlecht. Aber man merkt, dass es sich um ein typisches Einsteiger SUP handelt.

Fahreigenschaften

Das Magic Glide bietet vor allem eines: Ganz viel Kippstabilität. Der breit gebaute Allrounder liegt wirklich sehr stabil im Wasser. Für Einsteiger ist das top. Das Board von Fit Ocean ist eines, auf dem das Paddeln gut erlernt werden kann.

Für gelegentliche Fahrten über Seen, Kanäle und das Surfen kleinerer Wellen ist das Magic Glide eine gute Wahl. Toll ist das Allround Board auch für Fahrten mit einem bis zwei Kindern oder zwei (leichteren) Erwachsenen an Bord.

Die rundliche Bauweise ist gut für die Stabilität, aber bremst auch spürbar aus. Längere Touren können nur mit Mühe gefahren werden und auch hohe Geschwindigkeiten lassen sich nur schwer aufbauen.

Zubehör

Der Lieferumfang des Magic Glide umfasst eine Reihe von Zubehörartikeln. Das Allround Board kommt fast mit der gesamten Grundausstattung daher, was insbesondere für Einsteigern praktisch ist. Beim Kauf sind ein Paddel, eine Doppelhubpumpe und ein Tragerucksack enthalten. Lediglich die Leash gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher extra erworben werden.

Das dreiteilige Aluminium-Paddel macht einen guten Eindruck und lässt sich sehr einfach mit Steckverbindungen zusammenstecken und auseinandernehmen. Es ist allerdings auch recht schwer.

Auch die Doppelhubpumpe lässt sich einfach bedienen. Die Umschaltung vom Doppelhubmodus in den Einzelhubmodus geht leicht vonstatten. Das Aufpumpen des Magic Glide hat mit der mitgelieferten Luftpumpe nur sieben Minuten gedauert.

Fit Ocean Magic Glide ist in sieben Minuten aufgepumpt gif Video

Der Rucksack fiel hingegen auf ganzer Linie durch. Die Trageriemen sind nicht gepolstert. Auf meinem halbstündig Fußmarsch zum Wasser haben sich die Riemen – trotz dicker Jacke – stark eingedrückt. Die Schultern und insbesondere das Schlüsselbein haben mir noch Tage nach dem Trip wehgetan.

Den mitgelieferten Tragerucksack habe ich nach diesem unangenehmen Erlebnis durch einen besseren SUP Rucksack ersetzt.

Das Fit Ocean Magic Glide ist auch in einem Kajakset erhältlich. Für einen Aufpreis kommt das Board zusätzlich mit einem Kajaksitz und einem extra Paddelblatt, mit dem sich das SUP Paddel in ein Doppelpaddel verwandeln lässt.

Häufige Fragen

Auf wie viel PSI wird das Fit Ocean Magic Glide aufgepumpt?

Der empfohlene Luftdruck für das Fit Ocean Magic Glide liegt bei 12 bis 15 PSI. Mit der mitgelieferten Doppelhubpumpe dauert es ungefähr fünf bis sieben Minuten, um diesen Luftdruck zu erreichen.

Wie lange dauert das Abbauen des Boards?

Das Ablassen der Luft, das Zusammenrollen und das Verstauen des Zubehörs dauert ingesamt nur ungefähr fünf Minuten.

-> Zum vollständigen Fit Ocean Magic Glide Test

Vorteile

  • Liegt sehr stabil im Wasser.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Auch für zwei Personen geeignet.
  • Umfangreicher Lieferumfang.
  • Top Verarbeitung.

Nachteile

  • Trageriemen des Rucksacks nicht gepolstert.
  • Enthaltenes Paddel ist recht schwer.
  • Nicht immer lieferbar.
  • Keine Leash.

#4 Robuster Allrounder


Fazit

Das Skinfox Turtle ist ein robuster Allrounder. Überzeugt hat mich vor allem die innovative Bauweise der neuen 4-Tech L-CORE-Generation. Das Board ist allerdings auch recht teuer.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklasse und Traglast

Das Skinfox Turtle misst 335 cm x 80 cm x 15 cm. Es handelt sich um einen typischen Allrounder, der allerdings etwas spitzer zuläuft als vergleichbare SUP Boards. Die breit gebauten Allround SUPs haben den Vorteil, dass sie für verschiedene Einsatzgebiete geeignet sind.

Die maximale Traglast des Skinfox Turtle liegt bei 175 Kilogramm. Das Turtle kann daher auf fürs Paddeln mit zwei Leuten an Bord genutzt werden, aber das große Gepäcknetz und die Kayak-Bar schränken den Platz auf dem Deck etwas ein.

Verarbeitung und Steifheit

In der Verarbeitung überzeugt das Skinfox Turtle. Das Board wirkt hochqualitativ und macht einen robusten Eindruck. Das Turtle wurde mit dem Dropstitch-Verfahren hergestellt.

Beim Turtle werden mit Hilfe dieses standardmäßig eingesetzten Produktionverfahren zwei PVC-Schichten miteinander verbunden. Die entstehende Naht wird zusätzlich mit zwei PVC-Layern verstärkt.

Ich finde das Board ziemlich steif, aber meiner Meinung nach kommt es nicht an das Bluefin Cruise heran.

Fahreigenschaften

Die rundliche Bauweise ist deutlich spürbar. Das Turtle liegt vor allem sehr stabil im Wasser. Besonders die breite Mitte des Boards sorgt für viel Kippstabilität und Wendigkeit. Für kürzere Trips über Seen und Kanäle ist das Skinfox Turtle top geeignet.

Die einzelne zentrale Finne und die etwas spitzer als üblich zulaufende Nose verleihen dem Board zwar auch einen guten Geradeauslauf, mit einem richtigen Touring SUP kann das Board allerdings nicht mithalten.

Zubehör

Erhältlich sind unterschiedliche Sets. Entweder kann nur das Board, mit einem Rucksack und der Luftpumpe erworben werden oder es können Komplettsets mit mehr Zubehör (z.B. einer Leash und einem Paddel aus Carbon) gewählt werden.

-> Zum vollständigen Artikel über das Skinfox Turtle

Vorteile

  • Steif.
  • Ziemlich leicht.
  • Kippstabil.
  • Hohe Tragkraft.
  • Mit extra Tragegriffen.
  • Mit vielen D-Ringen.

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar.
  • Teuer.

SUP Board Test: Was macht das beste SUP Board aus?

Die große Auswahl erhältlicher SUP Boards und die diversen Angaben in den Produktbeschreibungen machen es gerade Einsteigern schwer, sich für ein bestimmtes Board zu entscheiden.

Aus diesem Grund gehen wir in diesem Ratgeber im Detail auf die einzelnen Eigenschaften ein, die die Boards voneinander unterscheiden.

Angefangen bei den verschiedenen Bauweisen und wie sich diese auf die Fahrweise auswirken über das im Lieferumfang enthaltene Zubehör bis zu den einzelnen Boardklassen und zusätzlichen Features wird hier alles wichtige abgedeckt.

Preis

Die Kosten spielen natürlich immer eine Rolle. Wichtig ist aber die Feststellung, dass aufblasbare SUP Boards mittlerweile den größten Teil aller verkauften SUP Boards ausmachen. Der genaue Anteil an den Verkäufen ist nicht bekannt, liegt unterschiedlichen Schätzungen zu Folge aber bereits zwischen 95 und 98%.

Der Vorteil ist, dass die aufblasbaren Inflatables wesentlich günstiger in der Herstellung und im Transport als klassische feste SUP Boards sind. Die kompakten Maße und der geringere Materialaufwand wirken sich direkt auf den Preis aus.

So kosten die meisten aufblasbaren SUP Boards weniger als 1000€, wobei es auch einige günstige SUP Boards gibt, die weniger als 500€ kosten. Auf den ersten Blick klingt das immer noch nach viel Geld, aber die Boards halten dafür auch eine ganze Zeit.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, sollte sich von Wassersportmagazinen fernhalten. In diesen Zeitungen wird ohnehin nur über die „Markenboards“ der ganz großen Wassersportmarken (wie z.B. Fanatic, Naish und Red Paddle) gesprochen und deren Boards kosten meistens vierstellige Beträge.

Ein SUP Boards ist aber eine Investition und sollte auch so betrachtet werden. Auch hier hilt: Qualität hat seinen Preis.

Zu viel sollte bei den Brettern nicht gespart werden. Am Eindrücklichsten wurde uns das bei einem Gespräch mit einem Hersteller sehr günstiger SUP Boards gezeigt. Während bereits auch Firmen, die SUP Boards im mittleren Preissegment (500 bis 1000€) anbieten, Garantielaufzeiten von bis zu fünf Jahren anbieten, bezeichnete der Manager dieser Firma das als komplett „crazy“, weil ihre Boards ja nur zwei Jahre hielten.

Länge

Die Fahreigenschaften eines SUP Boards hängen ganz wesentlich von der Länge ab. Die Länge ist dabei immer eine Abwägung zwischen Spurtreue, Geschwindigkeit und Wendigkeit. Aus diesem Grund werden SUPs in unterschiedliche Boardklassen eingeteilt.

Die genauen Grenzen zwischen den einzelnen SUP Board Typen werden immer wieder diskutiert. Betrachte die folgenden Zahlen daher als Richtwerte:

BoardtypLänge
Kids238 cm bis 258 cm (7’0“ bis 8’6“)
Wave274 cm bis 290 cm (9’0“ bis 9’8“)
Allround304 cm bis 330 cm (10’ bis 11’5“)
Touring330 cm bis 384 cm (11’5“ bis 12’0“)
Race384 cm bis 427 cm (12’0“ bis 14’0“)

Einsteiger greifen am besten zu einem Allrounder. Diese SUPs sind vielfältig einsetzbar und gut für Fahrten über Seen, Kanäle, langsam fließende Flüsse und Küstengewässer (mit kleinen Wellen) geeignet. Die Allround SUP Boards bieten ein hohes Maß an Kippstabilität, was es gerade für Anfänger leicht macht, die Balance zu halten.

Wer sportlich ist, von Anfang an längere Touren plant oder bereits Erfahrung mit Stand Up Paddeln hat, ist mit einem Touring SUP Board besser aufgehoben. Diese Boards sind länger und oftmals schmaler gebaut. Die Touring Boards verfügen außerdem über ein sportlicheres Shape mit einer spitz zulaufenden Nose. Diese Bauweise verringert den Wasserwiderstand und das sorgt für höhere Geschwindigkeiten.

Auf der Kehrseite sind Touring Boards etwas schwerer zu manövrieren und bieten weniger Kippstabilität. Beim Fahren von Touring SUP Boards greift aber dasselbe Prinzip wie beim Fahrradfahren. Die ersten Meter sind noch etwas wackelig, aber ist erst einmal Geschwindigkeit aufgebaut, liegt das SUP auch deutlich stabiler im Wasser. Das ganze wird auch als „Laufstabilität“ bezeichnet.

Die größte Stärke der Touring Boards ist der gute Geradeauslauf. Beim Paddel muss seltener die Seite gewechselt werden, was sich insbesondere auf längeren SUP Touren deutlich bemerkbar macht.

Für viele Neueinsteiger bleiben allerdings Allround Boards die bessere Wahl. Das Mehr an Breite sorgt bei den Allroundern dafür, dass diese Bretter sehr sicher im Wasser liegen. Gerade am Anfang ist das Halten der Balance nämlich nicht immer einfach.

Die breiteren Allround SUP Boards erleichtern den Start in den Wassersport. Wer hingegen gleich sportlich einsteigen will und richtige Touren plant, greift besser gleich zu einem guten Touring SUP Board.

Breite

Die Breite bestimmt, wie stabil ein SUP Board im Wasser liegt. Einsteiger sollten aus diesem Grund ein breiter gebautes Board wählen. Ein gutes SUP Board für Einsteiger misst mindestens 77 cm in der Breite. Allerdings ist auch das Verhältnis zur Länge entscheidend. Ist das Board nur drei Meter lang, reicht auch eine Breite von 76 cm für ein hohes Maß an Kippstabilität aus.

Auf der anderen Seite ist der Wasserwiderstand bei schmaleren Brettern geringer, was das Board schneller macht. Das ist auch der Grund, warum Touring und insbesondere Race SUP Boards sehr lang und gleichzeitig sehr schmal gebaut sind. Auf Wettkämpfen werden meistens Bretter mit einer Länge von 4,5 Meter oder mehr eingesetzt, die schmaler als die wesentlich kürzeren Einsteigerboards sind.

Dicke

Die Dicke eines Boards hat einen wesentlichen Einfluss auf die Robustheit eines SUP Boards und bestimmt auch dessen Tragkraft. Rund um das Thema der optimalen Dicke von SUP Boards gab es viele und wird es immer weiter Diskussionen geben. Über die Zeit lässt sich aber gut ein Trend beobachten.

Als die aufblasbaren SUP Boards Anfang der 2010er-Jahre immer beliebter wurden, waren die meisten dieser Bretter nur 10 cm ( 4 inch) dick. Auf dem Wasser zeigte sich dann schnell, dass sich die Inflatables stark in der Mitte durchbogen.

Auf dieses Problem reagierten die Hersteller mit zwei Maßnamen. Zum einen wurde die Dicke auf den heutigen Standard von 15 cm (6 inch) erhöht und zum anderen entwickelt die Produzenten bessere Fertigungstechniken, die für mehr Robustheit sorgten.

In letzter Zeit ist allerdings wieder zu sehen, dass einige Marken erneut mit schmaleren Brettern experimentieren. Die These ist, dass diese Boards bessere Fahreigenschaften haben, weil sie weniger Wasserwiderstand bieten. Diese Boards, die meistens 12,5 cm (5 inch) in der Dicke messen, sind allerdings in der Minderheit. Der Großteil aller aktuellen Modelle ist weiterhin 15 cm dick.

Zubehör

Besonders für Stand Up Paddling Einsteiger ist das Zubehör eine wichtige Sache. Viele SUP Boards werden nämlich in Komplettsets oder zumindest mit einer Reihe von Zubehörartikel geliefert. Besonders für Neueinsteiger, denen das Equipment noch fehlt, ist das eine tolle Sache.

Im Vergleich zu anderen Wassersportarten braucht es zum Stand Up Paddeln gar nicht viel. Im Wesentlichen reichen ein Board, ein Paddel, ein Leash, eine Luftpumpe (für aufblasbare Boards) und ein Rucksack für den Transport komplett aus. Die Leash ist aber bei günstigen SUP Boards nicht immer im Lieferumfang enthalten und muss daher zusätzlich erworben werden.

Leash

Beim Stand Up Paddel ist ein SUP Leash nämlich wichtig. Die Halteleine wird mit einem Ende am Fußknöchel oder unter dem Knie und mit dem anderen am Board befestigt. Fällst du ins Wasser, kann das Board durch die Schnur nicht wegschwimmen. Aufgrund von Wind, Wellen und Strömungen kann das Board nämlich ganz schön schnell werden. Ein Leash gehört aus diesem Grund zur Standardausrüstung von Stand Up Paddlern.

Es ist wichtig, dass es sich um ein Coiled Leash handelt. Diese Art von SUP Leashs dehnt sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge aus. Im Gegensatz zu einfachen Schnüren verhaken sich Coiled Leashs nicht an Felsen und Unterwasserpflanzen. Das könnte nämlich zu bösen Stürzen und Verletzungen führen.

Weiterhin muss beachtet werden, dass Ankle oder Knee SUP Leashs nicht in Fließgewässern angelegt werden dürfen. Verfängt sich das Board an einem Hindernis, kann das lebensgefährlich sein. Bei den schiebenden Wassermassen kann es schwer sein, das Leash am Fußknöchel zu erreichen. Leider sind auf diese Weise bereits mehrere Paddler gestorben. In Fließgewässern werden aus diesem Grund besser SUP Leashs für die Hüfte verwendet.

Paddel

Qualitativ kann das Zubehör, das im Lieferumfang eines SUP Boards enthalten ist, oftmals nicht mit Material mithalten, das einzeln erworben wird. Für die ersten Touren ist die Ausrüstung aus dem Lieferumfang vollkommen ausreichend, aber gerade das mitgelieferte Paddel ersetzen viele Paddler zu einem späteren Zeitpunkt.

Es handelt sich in der Regel um ein höhenverstellbares Modell, das aus Aluminium hergestellt ist. Die SUP Paddel aus Aluminium sind allesamt sehr schwer. Das ist auch der Grund, warum viele Hersteller das Gewicht des Paddels erst gar nicht angeben.

Beim Stand Up Paddeln wird die Paddelbewegung bei jeder Tour tausendfach ausgeführt. Hier macht sich jedes Gramm bemerkbar. In der Praxis überzeugen vor allem Modelle aus den (wesentlich leichteren) Materialien Fiberglas und Carbon.

Bei einigen hochwertigen SUP Boards ist bereits ein leichtes Fiberglas oder Carbon Paddel im Lieferumfang enthalten. Wer gleich ein solches Set erwirbt, spart sich später den Kauf eines besseren Paddels.

Luftpumpe

Im Lieferumfang aufblasbarer SUP Boards ist außerdem eine Luftpumpe enthalten, mit dieser ist das Board – je nach Krafteinsatz – in 5 bis 15 Minuten aufgepumpt. Es wird dabei zwischen zwei verschiedenen Arten von Luftpumpen unterschieden: Einzelhubpumpen und Doppelhubpumpen.

Erstere sind die klassischen Modelle, die etwa zum Aufpumpen einer Luftmatratze genutzt werden. Im Gegensatz zu diesen Modellen pumpen Doppelhubpumpen beim Runterdrücken und beim Hochziehen Luft in das Board. Die Zeit bis das SUP einsatzbereit ist, kann dadurch deutlich reduziert werden.

Die Zeit kann zwar nicht halbiert werden, aber mit dem folgenden Vorgehen fällt die Aufpumpzeit wesentlich kürzer aus:

  1. Schalte in den Doppelhubmodus.
  2. Pumpe bis 8 bis 10 PSI.
  3. Schalte in den Einzelhubmodus.
  4. Pumpe bis zum gewünschten Luftdruck. (Meistens liegt dieser bei 12 bis 15 PSI.)

Eine Alternative dazu sind SUP Elektropumpen, die entweder mit einer externen Batterie oder über die Autobatterie betrieben werden. Die elektrischen Luftpumpen füllen das Board selbstständig mit Luft. Gute Modelle benötigen etwa eine Viertelstunde, um ein durchschnittliches Stand Up Paddling Board auf einen Luftdruck von 15 PSI zu bringen.

Rucksack

Aufblasbare SUP Boards lassen sich einfach transportieren. Nach einer Tour wird einfach die Luft abgelassen, die Boardhülle aufgerollt und in einem SUP Rucksack verstaut. Die Rucksäcke sind außerdem groß genug, um darin das (in die Einzelteile zerlegte) Paddel, Proviant, Sportkleidung und zusätzliche Ausrüstung zu verstauen.

Ein geeigneter SUP Rucksack sollte mindestens 5 bis 10 cm größer sein, als das SUP Board, das darin verstaut wird, breit ist. Das stellt sicher, dass das aufgerollte Board locker darin Platz findet. Eine der wichtigsten Eigenschaften, auf die bei den Rucksäcken geachtet werden sollte, ist der Tragekomfort.

In unserem SUP Board Test wurde klar, dass einzelne Hersteller an der Polsterung der Schulterriemen sparen. Das klingt erst nach einer Kleinigkeit, aber bei einem mit 10 bis 20 Kilogramm beladenen Rucksack schneiden sich die Schulterriemen ohne eine gute Polsterung schmerzhaft in die Schultern ein.

In zusätzliche Fächer und Taschen, können Kleinigkeiten und weitere Ausrüstung verstaut und sortiert werden. Bei Boards mit abnehmbaren Finnen erweist sich vor allem ein extra Fach für die Finnen als enorm praktisch.

Weitere Eigenschaften

Das Zubehör und die Maße des Boards sind sehr wichtig, aber es gibt noch eine Reihe weiterer Eigenschaften, die eine wichtige Rolle spielen. Im Folgenden gehen wir genauer auf diese ein.

  • Gepäcknetz: Die meisten Boards sind mit einem Gepäcknetz ausgestattet. Dieses Netz besteht aus einem Bungeeseil, das an vier oder sechs D-Ringen festgespannt ist. Es kann für den Transport einer Wasserflasche, eines Drybags oder anderer Ausrüstung genutzt werden.
  • Nose-/Tailrocker: Für Einsteiger ist dieses Feature nicht allzu wichtig. Als Nose- und Tailrocker wird die Hochbiegung der Spitze bzw. des Hecks bezeichnet. Viele SUP Boards verfügen über einen leichten Noserocker. Die hochgebogene Boardspitze sorgt dafür, dass das Board besser über das Wasser gleitet und nicht in jede kleine Welle eintaucht.
  • Deckpad: Auch ein EVA-Deckpad gehört zum SUP Board dazu. Die rutschfeste Beschichtung bietet selbst bei Nässe gute Traktion.

FAQ: Häufige Fragen beantwortet


Was ist ein SUP Board?

Die Abkürzung SUP Board steht für Stand Up Paddling Board. Unter Außenstehenden fällt auch häufig der Begriff SUB Board. Das ist allerdings nicht korrekt. Es heißt nicht SUB Board, sondern Stand Up Paddling Board und wird entsprechend als SUP abgekürzt.

Ein SUP Board ist im Wesentlichen ein längeres, breiteres und dickeres Surfbrett. Auf Surfbrettern können nur erfahrene Surfer aufrecht stehen – und das in der Regel auch nur für kurze Zeit. SUP Boards bieten aufgrund ihrer Größe deutlich mehr Kippstabilität. Gepaddelt wird beim Stand Up Paddling mit einem übermannshohen Stechpaddel.

Es gibt feste und aufblasbare SUP Boards. Mittlerweile sind aufblasbare SUPs allerdings wesentlich populärer. Unterschiedlichen Studien zufolge machen die Inflatables genannten Boards 95% bis 98% aller verkauften Bretter aus.

Aufblasbare Boards sind günstiger und wesentlich einfacher zu transportieren. Die besten SUP Boards sind zudem extrem steif und lange haltbar. In ihren Fahreigenschaften kommen top Modelle bereits nahe an feste SUP Boards heran.

Wie viele verschiedene SUP Boards gibt es?

Die Auswahl an SUP Boards wird jede Saison größer. Es ist nicht einfach, alle Modelle in einem SUP Board Test zu beachten. Wir haben uns allerdings Mühe gegeben, eine breite Auswahl unterschiedlicher Bretter zu präsentieren.

Die Sache bei Stand Up Paddling Boards ist, dass man zwischen unterschiedlichen Einsatzgebieten unterscheidet. Neben den Allround SUP Boards, die besonders gut für Einsteiger geeignet sind, gibt es  beispielsweise auch die länglicheren Touring Boards.

Weiterhin existieren auch noch andere Boardtypen wie z.B Race, Yoga, WindSUP oder Wave SUP Boards.

Wie schwer ist ein SUP Board?

Das Gewicht eines Stand Up Paddling Boards ist größtenteils von der Länge, Breite und dem zusätzlichen Zubehör abhängig. In der Regel wiegen moderne Boards zwischen 5 und 15 Kilogramm. Die kurzen Wave oder Kinder SUP Boards gehören zu den leichteren Brettern, während große Touring, Race oder Fishing SUP Boards eher am oberen Ende der Gewichtsskala liegen.

Haben günstige SUP Boards eine schlechte Qualität?

Das ist nicht unbedingt der Fall, aber im Vergleich zu Boards aus der mittleren (500 bis 1.000€) oder oberen Preisklasse (über 1.000€) ist deutlich ein Unterschied in der Qualität festzustellen. Und der Preis wirkt sich nicht nur auf die Verarbeitung und das Material aus.

Beispielsweise kommen hochwertige SUP Boards aus der mittleren Preisklasse oftmals mit einer langen Garantielaufzeit. Zum Beispiel vergibt der Hersteller Bluefin eine fünfjährige Garantie auf die eigenen Boards. Bei günstigen Boards gibt es nur sehr selten eine Garantie.

Ein Hersteller günstiger SUP Boards sagte mir gegenüber, dass eine fünfjährige Garantie komplett „crazy“ sei, weil seine Boards höchsten zwei Jahre halten würden.

Eine andere Sache ist der Kundenservice. Markenherstellern aus dem mittleren und oberen Preissegment  glänzen meistens mit schnellem und freundlichem Service. Bei günstigen SUP Boards ist das oftmals nicht der Fall.

Neueinsteiger freut, wenn im Lieferumfang bereits viel Zubehör enthalten ist. Und auch bei günstigen SUP Boards ist im Lieferumfang häufig die bereits die gesamte Grundausstattung enthalten.

Es handelt sich aber meistens um schwere SUP Paddel aus Aluminium, die viele Paddler zu einem späteren Zeitpunkt durch ein leichteres Modell ersetzen. Hochwertige SUP Boards kommen hingegen oft mit einem Paddel aus Fiberglas oder Carbon.

Können auf einem aufblasbaren SUP Board mehrere Leute fahren?

Auch auf Inflatables können mehrere Erwachsene fahren. Die modernen Herstellungsverfahren machen die SUPs sehr robust und können auf einen hohen Luftdruck aufgepumpt werden, was für mehr Auftrieb und eine hohe Tragkraft sorgt.

Bei einem SUP Board für mehrere Personen kommt es auf einige Eigenschaften an. Dazu gehören:

  • Eine hohe Traglast: Das Brett muss das Gewicht mehrerer Leute tragen können. Zusätzlich zum Körpergewicht der Paddler muss auch das Gewicht der (nassen) Kleidung und das Gewicht der Ausrüstung beachtet werden. Ein geeignetes SUP sollte mindestens 150 Kilogramm tragen können.
  • Ein großes Deckpad: Die Standfläche muss Platz für zwei Leute bieten. Ein großes EVA-Deckpad ist besonders wichtig, da dieses für eine gute Traktion sorgt. Es sollten nicht zu viele Extras wie zum Beispiel große Gepäcknetze, ein Kickpad oder eine Kajakstange die Standfläche verkleinern.
  • Viel Kippstabilität: SUP Boards für zwei Personen müssen außerdem sehr kippstabil sein. Aus diesem Grund sollte auf eine breite Bauweise geachtet werden.

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