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Na, auf der Suche einem richtig guten Board? Dann check' besser mal unseren SUP Board Test 2019.

Blog SUP Board Test 2019: Die besten SUP Boards getestet

SUP Board Test 2019: Der große SUP Board Vergleich

Der einzige SUP Board Test, den ihr lesen müsst.

Max Zuletzt aktualisiert: 26. August 2019

Hi, ich bin Max. Seit 2016 teste ich SUP Boards. Das beste SUP Board 2019 ist das Bluefin Cruise. Überzeugt haben mich die sehr gute Verarbeitung, das hochwertige Zubehör und die fünfjährige Garantie, die der Hersteller auf das Board gibt.

SUP Board Test: Die besten SUP Boards 2019

#1 Das beste SUP Board

Bluefin Cruise 10'8


Fazit

Das Bluefin Cruise 10’8 hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf. Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10’8 gibt. Das bietet kein anderer Hersteller.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklasse und Traglast

Das Bluefin Cruise 10’8 ist ein 327 cm langes, 77 cm breites and 15 cm dickes Allround SUP Board, das recht sportlich gebaut ist. Das Cruise 10’8 läuft spitzer zu als andere Allrounder und ist daher auch für mittellange Touren gut geeignet.

Die Nose des Bluefin Cruise läuft spitz zu, was für einen besseren Geradeauslauf sorgt.

Am besten sind Allround Boards wie das Cruise 10’8 allerdings für Fahrten über Seen, Kanäle, andere ruhige Gewässer, langsame Fließgewässer und Küstengewässer mit niedrigen Wellen geeignet. Wer bereits längere Touren plant oder höhere Geschwindigkeiten erreichen will, greift besser zu einem Touring Board wie dem Bluefin Cruise 12.

Vorderseite des Bluefin Cruise

Das Bluefin Cruise ist sehr erfolgreich. Aus diesem Grund bietet Bluefin mittlerweile eine Reihe unterschiedlicher Varianten an. Hier ist eine Übersicht:

BoardBeschreibung

Bluefin Cruise Junior

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Für Kinder mit einer Körpergröße von maximal 135 cm. Das Kinder SUP Boards kommt mit einem leichtem Paddel aus Fiberglas und einem Kajaksitz.

Bluefin Cruise 10'8

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Einsteiger SUP Board mit Fiberglas-Paddel, das sich zum Kajak umbauen lässt.

Bluefin Cruise 12

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Touring SUP Board für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Fiberglas-Paddel, das sich zum Kajak umbauen lässt.

Bluefin Cruise Tandem

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Großes SUP Board für zwei Paddler mit zwei Kajaksitzen und zwei Paddeln.

Bluefin Cruise Carbon 10'8

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Sportlichere Variante des Cruise 10'8 mit Carbon-Paddel und robusterer Bauweise.

Bluefin Cruise Carbon 12

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Sportlichere Variante des Cruise 12 mit Carbon-Paddel und robusterer Bauweise.

Die maximale Tragekapazität des Bluefin Cruise 10’8 liegt bei 130 Kilogramm. Auf dem SUP kann daher auch mit einem Kind an Bord gefahren werden.

Verarbeitung und Steifheit

Die Verarbeitung bei den SUP Boards von Bluefin ist absolut erstklassig. In Bezug auf die Qualität und die Steifheit kann das Bluefin Cruise locker mit Markenboards mithalten, die wesentlich mehr kosten.

In der Herstellung kam das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz, bei dem zwei PVC-Schichten miteinander verbunden werden. Das macht das Board extrem robust. Der Hersteller wirbt damit, dass das Board auf bis auf 28 PSI (rund 2 Bar) aufgepumpt werden kann und dem Luftdruck standhält. Bei einem Druck von fast zwei Bar würden andere SUPs bereits platzen.

Das größte Argument, das für Bluefin spricht, ist allerdings die (unglaubliche) fünfjährige Garantie. Kein anderer Hersteller steckt so viel Vertrauen in die Qualität der eigenen Produkte und bietet eine derart lange Garantielaufzeit. Viele günstige SUP Boards halten nämlich gar nicht fünf Jahre lang.

Fahreigenschaften

Das Cruise 10’8 liegt extrem sicher im Wasser. Die Bauweise verleiht dem Board viel Stabilität und aufgrund der Länge ist es ziemlich wendig, aber die lange Delfin-Finne und die recht spitze zulaufende Boardspitze sorgen auch beim kürzeren Bluefin Cruise für einen guten Geradeauslauf.

Aufgrund der Spurtreue muss seltener die Paddelseite gewechselt werden. Zusammen mit der schlanken Bauweise, die den Wasserwiderstand verringert, macht dies den Allrounder verhältnismäßig schnell.

Das Krokodil-Deckpad sorgt für einen sehr sicheren Grip – und das auch, wenn das Board mit Wasser überspült wird.

Das Krokodil-/Diamant-Deckpad sorgt für einen sehr sicheren Stand.

Praktisch ist auch der leichte Noserocker. Die hochgebogene Spitze sorgt dafür, dass das Board nicht in jede kleine Welle eintaucht, sondern besser über das Wasser gleitet.

Zubehör

Das Cruise wird mit einer Menge von hochqualitativem Zubehör geliefert. Im Lieferumfang sind ein Paddel, ein großer Rucksack, ein Coiled Leash, eine Doppelhubpumpe und ein Kajaksitz enthalten.

Im Lieferumfang ist viel hochwertiges Zubehör enthalten.

Damit ist beim Kauf bereits die gesamte Grundausstattung mit dabei. Für die ersten Touren reicht diese Ausrüstung komplett aus. Und – im Gegensatz zu anderen Boards – wurde beim Bluefin Cruise 10’8 nicht an der Qualität des Zubehörs gespart.

Statt eines schweren Aluminium-Paddels liegt dem Cruise 10’8 ein leichtes SUP Paddel aus Fiberglas bei. Das höhenverstellbare Paddel ist für Paddler mit einer Körpergröße von bis zu zwei Metern geeignet, schwimmt im Wasser und kann für den Transport in drei Einzelteile zerlegt werden.

Das Zusammensetzen des Paddels dauert keine halbe Minute. Und zusätzlich ist ein weiteres Paddelblatt im Lieferumfang enthalten, mit dem das Stechpaddel in ein Doppelpaddel umgewandelt werden kann.

Der Transportrucksack macht ebenfalls einen guten Eindruck und bietet locker genug Platz für das aufgerollte Board, Sportkleidung, das (in die Einzelteile zerlegte) Paddel, weitere Ausrüstung sowie Essen und Trinken.

Auch die Doppelhubpumpe ist hochwertig. Das Umschalten von Einzelhubmodus in den Doppelhubmodus geht ganz einfach. Und mit der mitgelieferten Luftpumpe ist das Bluefin Cruise 10’8 in rund sechs Minuten aufgepumpt.

Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Coiled Leash. Diese Art von Halteleine dehnt sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge aus. Im Gegensatz zu einfachen Schnüren, besteht bei Coiled Leashs nicht die Gefahr, dass sich diese an Felsen oder Unterwasserpflanzen verhaken. Außerdem verfängt sich weniger Dreck in Coiled Leashs.

Auch der Kajaksitz cool. Der Sitz wird einfach an den vier zentralen D-Ringen angebracht und bietet einen guten Halt beim Paddeln.

Vorteile

  • 5 Jahre Garantie.
  • Extrem steif.
  • Top Fahreigenschaften.
  • Hochwertiges Zubehör.
  • Sehr gute Verarbeitung.
  • Mit Kajaksitz.
  • Mit leichtem Paddel aus Fiberglas.

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar.

#2 Gutes SUP Board für Einsteiger

WOWSEA AN16


Fazit

Das WOWSEA AN16 ist ein gutes SUP Board für Einsteiger, das sehr stabil im Wasser liegt. Im Lieferumfang ist bereits die gesamte Grundausstattung für die ersten Paddeltouren enthalten. Für längere Trips oder hohe Geschwindigkeiten ist das AN16 eher nicht die richtige Wahl. Auch habe ich bisher keine Langzeiterfahrungen mit dem Board gemacht.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das WOWSEA AN16 ist ein 305 cm langes, 81 cm breites und 15 cm dickes Board. Das SUP aus dem Hause WOWSEA ist breit gebaut und fällt in die Boardklasse „Allrounder“. Diese SUP Boards sind wahre Alleskönner und für verschiedene Einsatzgebiete geeignet.

Die Tragkraft des Boards liegt laut Herstellerangabe bei 140 Kilogramm. Meiner Meinung nach sollte das AN16 aber nicht mit mehr als 100 Kilogramm belastet werden. Das rutschfeste EVA-Deckpad bietet eine gute Traktion. Das Deck ist allerdings recht klein. Mit zwei Erwachsenen oder einem Kind an Bord ist es daher etwas eng auf dem Board.

Verarbeitung und Steifheit

Die Qualität überzeugt im Großen und Ganzen. Das WOWSEA AN16 bewegt sich im günstigen Bereich, aber bis auf kleinere Mängel ist an der Verarbeitung nicht viel auszusetzen. Nach dem Auspacken war deutlich ein Plastikgeruch wahrzunehmen. Nach der ersten Tour, war dieser allerdings vollständig verschwunden.

Außerdem finden sich online Berichte darüber, dass sich die schönen, blauen Wassertropfen auf dem Oberdeck mit der Zeit ablösen – und die Füße dabei bläulich färben. Bis auf diese Makel, die meiner Ansicht nach in die Kategorie „Montagsmodell“ fallen, überzeugte mich das AN16 – auch gerade aufgrund des günstigen Preises.

In der Herstellung kam das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz. Dabei werden zwei Schichten PVC miteinander verbunden. Heutzutage ist dieses Herstellungsverfahren der Standard. Die mittels dieser Fertigungstechnik produzierten Bretter gelten als langlebig und steif.

Die Steifheit des WOWSEA AN16 ist nicht schlecht, haut einen aber auch nicht aus dem Hocker.

WOWSEA AN17 stiffness at 15 psi 70 kilogramm

Die Steifigkeit kann nicht mit SUPs wie dem Bluefin Cruise oder modernen Touring SUP Boards mithalten.

Fahreigenschaften

Das rundliche AN16 ist ein recht kurzes sowie breites Board und das merkt man beim Fahren auch. Das Brett liegt stabil im Wasser und wendig ist es auch, aber beim Geradeausfahren bricht es seitlich schnell aus.

Kein Wunder – hier fehlt es eindeutig an Spurtreue und das kann nur durch eine längliche, schmale Bauform erreicht werden. Für längere Touren oder Fahrten auf hohen Geschwindigkeit ist das WOWSEA AN16 nicht ausgelegt.

Wer erst einmal Stand Up Paddling lernen möchte, vor allem an kürzere Touren über Seen und Kanäle denkt oder auf dem SUP Board mit Kindern toben möchte, ist mit dem AN16 bestens beraten.

Zubehör

Im Lieferumfang des WOWSEA AN16 ist bereits die gesamte Grundausstattung enthalten. Beim Kauf sind eine Luftpumpe, eine Leash, ein Paddel und ein Tragerucksack mit dabei. Für die ersten SUP Trips reicht das komplett aus. Für weitere Touren ist ein SUP Drybag sinnvoll, indem z.B. Proviant, Wechselkleidung oder weitere Ausrüstung transportiert werden kann.

Das zweiteilige Paddel ist aus Aluminium hergestellt und gut verarbeitet. Lediglich der Verschluss wirkt so, als ob dieser nach einer oder zwei Saisons schlappmacht. Das höhenverstellbar SUP Paddel kann auf Längen zwischen 175 cm und 215 cm eingestellt werden. Für den Transport kann das Paddel in die  beidenEinzelteile zerlegt werden. Das Zusammensetzen dauert keine halbe Minute.

Mit einem Gewicht von ungefähr einem Kilogramm ist das enthaltene Paddel recht schwer. Für Anfänger ist das ausreichend, aber viele Paddler ersetzen die schwere Aluminium-Paddel später durch ein leichteres Modell.

Die Doppelhubpumpe wirkt solide. Das Umschalten von Einzelhub- und Doppelhubmodus ist sehr unkompliziert. Es muss einfach nur den Lufteinzug vorne an der Pumpe verschließen oder eben öffnen. Ich hatte das AN16 innerhalb von nur acht Minuten auf den empfohlenen Luftdruck von 15 PSI aufgepumpt.

Das beste Vorgehen beim Aufpumpen ist übrigens, dass erst bis 10 PSI im Doppelhubmodus gepumpt wird und man dann in den Einzelhubmodus schaltet.

Der Tragerucksack bietet genügend Platz für das gesamte Equipment und macht mit den gepolsterten Schultergurten einen guten Eindruck. Für den Transport und die Lagerung ist dieser völlig ausreichend. Wer allerdings längere Fußmärsche plant sollte sich ein Modell mit breiteren Schulterriemen suchen.

Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Halteleine. Es handelt sich auch beim WOWSEA AN16 um ein Coiled Leash, die sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge ausdehnt. Das ist wichtig für die eigene Sicherheit, denn eine einfache Schnur kann sich an Unterwasserpflanzen oder Felsen verhaken und so zu bösen Stürzen führen.

Vorteile

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Gesamte Grundausstattung im Lieferumfang enthalten.
  • Top Verarbeitung.
  • Kippstabil.

Nachteile

  • Paddel etwas schwer.

#3 Gutes SUP Board für Einsteiger

Glory Boards Fun


Fazit

Das Glory Boards Fun ist ein sehr gutes Komplettset für Einsteiger. Die Bauweise sorgt dafür, dass das Board sehr sicher auf dem Wasser liegt, was gerade für Anfänger praktisch ist. Außerdem ist der Lieferumfang des Fun sehr umfangreich. Mit dem Board wird bereits ein qualitativ hochwertiges Set, das die gesamte Grundausstattung umfasst, geliefert. Für den Preis ist das echt ein guter Deal. Mit dem geringen Gewicht ist das Board, das auch in pink erhältlich ist, sicher auch für einige Damen interessant.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das Glory Boards Fun ist ein 308 cm langes, 78 cm breites und 15 cm dickes Board, das in die Klasse der Allrounder fällt. Die Allround SUPs sind wahre Alleskönner, lassen sich für verschiedene Einsatzzwecke verwenden und sind die richtige Wahl für Einsteiger.

Die Vorderseite des Glory Boards Fun. Mit der breiten Bauweise bietet das Board viel Stabilität beim Fahren und ist insbesondere gut für Einsteiger geeignet.

Mit einer maximalen Traglast von 150 Kilogramm ist das Fun auch für schwere Paddler, SUP mit Hund und Fahrten mit einem Kind auf dem Board geeignet.

Verarbeitung und Steifheit

Qualitativ machen die Boards von Glory Boards einen sehr guten Eindruck und auch die Verarbeitung des Glory Boards Fun ist top. Hier sind keine Makel zu finden. Lediglich ein Plastikgeruch nach dem Auspacken ist mir aufgefallen.

In der Herstellung des Glory Boards Fun kam das Dropstitch-Produktionsverfahren zum Einsatz. Bei diesem Verfahren werden zwei PVC-Schichten miteinander verbunden, was die Brett sehr robust sowie steif macht und außerdem für eine lange Haltbarkeit sorgt.

In Sachen Steifigkeit ist das Glory Boards Fun nicht schlecht, kann aber auch nicht mit den top Board mithalten. Andererseits ist das Board mit einem Gewicht von nur 7,5 Kilogramm auch wirklich leicht. Das erleichtert den Transport deutlich.

Das geringe Gewicht ist auch ein Grund dafür, dass das Board in diesem SUP Board Test bei dieser besonders hohen Belastung etwas mehr nachgibt. Steifere Bretter verfügen über eine robustere Boardhülle, die allerdings auch wesentlich mehr wiegt. Viele der top Bretter wiegen 12 Kilogramm oder noch mehr.

Fahreigenschaften

Das recht kurze Board mit der breiten Bauweise und der runden Boardspitze ist wendig und bietet viel Kippstabilität. Das Board liegt sehr sicher im Wasser und ist auch gut für Einsteiger geeignet. Bei der Geradeausfahrt bricht das Board allerdings schneller aus. Hier fehlt es an Spurtreue, die durch eine länglichere, schmalere und spitz zulaufende Nose erreicht werden könnte.

Für längere Fahrten oder das regelmäßige Tourenfahren wären aus diesem Grund Touring SUP Boards wie zum Beispiel das Glory Boards Trip besser geeignet. Wer erst einmal Stand Up Paddling erlernen möchte, sollte allerdings lieber zum Fun greifen, da die Touring Boards wesentlich kippliger im Wasser liegen, was das Halten des Gleichgewichts für Anfänger etwas schwierig macht.

Zubehör

Im Lieferumfang des Glory Boards Fun ist bereits die gesamte Grundausstattung enthalten. Das Allround Board wird zusammen mit einem dreiteiligen Paddel, einem geräumigen Rucksack, einer deutschsprachigen Bedienungsanleitung, den drei abnehmbaren Finnen, einer Luftpumpe und einem Reperaturkit geliefert. Das Zubehör bei Boards von Glory Boards ist qualitativ sehr hochwertig und häufig dem aus günstigeren Sets überlegen.

Im Lieferumfang ist ein dreiteiliges Alu-Paddel, eine Doppelhubpumpe, eine deutschsprachige Bedienungsnleitung, ein Reparaturkit und ein geräumiger Rucksack enthalten.

Das Paddel macht einen guten Eindruck. Es ist gut verarbeitet und lässt sich problemlos stufenfrei auf Längen zwischen 170 und 220 cm einstellen. Für den Transport kann das SUP Paddel aus Aluminium in drei Teile zerlegt werden. Außerdem ist das Paddel schwimmfähig.

Auch die enthaltene Doppelhubpumpe wirkt sehr robust. Die Luftpumpe lässt sich sehr einfach vom Einzelhub- in den Doppelhubmodus schalten. Zum Aufpumpen des 308 cm langen Boards habe ich mit der mitgelieferten Pumpe nur ungefähr fünf Minuten gebraucht. Das ist wesentlich schneller als bei vielen anderen SUP Boards.

Der mitgelieferte Rucksack misst 90 cm x 45 cm x 20 cm und bietet locker genügend Platz für das gesamte Zubehör. Die Schulterriemen sind gut gepolstert, was für einen guten Tragekomfort sorgt. Zum Lieferumfang gehören außerdem noch die drei abnehmbaren Finnen, eine deutschsprachige Bedienungsanleitung und ein Repraturkit dazu. Lediglich eine Leash ist nicht im Kaufpreis enthalten.

Vorteile

  • Hochwertiges Zubehör.
  • Liegt sicher im Wasser.
  • Sehr gute Verarbeitung.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar.

#4 Ultra steifes Board für Fortgeschrittene

Bluefin Cruise Carbon 10'8


Fazit

Das Bluefin Cruise Carbon ist ein extrem steifes SUP Board, das hervorragend verarbeitet ist und durch einen umfangreichen Lieferumfang mit dem sehr hochwertigen Zubehör überzeugt. Neben den top Fahreigenschaften, die dank der sehr steifen Bauweise mit den beiden Luftkammern und den Carbon-verstärkten Kanten, noch besser als beim normalen Bluefin Cruise ausfällt, ist auch die fünfjährige Garantielaufzeit herausragend. Mit rund 15 Kilogramm (Bluefin Cruise Carbon 10’8) ist das Board allerdings auch recht schwer und im Vergleich zum normalen Bluefin Cruise hat das Cruise Carbon einen happigen Aufpreis.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das Bluefin Cruise Carbon 10’8 misst 325 cm x 82.5 cm x 15 cm und ist daher ein Allround Board. Die Allround SUP Boards sind Alleskönner, die vielseitig eingesetzt werden können. Außerdem gibt es das Bluefin Cruise Carbon 12′, das ein 365 cm langes Touring Board ist, und die bessere Wahl für wirklich lange Strecken ist.

Mit der Tragkraft von 130 Kilogramm ist das Bluefin Cruise Carbon 10’8 für Fahrten mit einem Kind auf dem Brett, für SUP mit Hund und auch für schwerere Paddler geeignet.

Verarbeitung und Steifheit

Die Verarbeitung des Bluefin Cruise Carbon ist spitzenmäßig. Auf dem Board sind absolut keine Makel zu finden. Bis auf einen leichten Plastikgeruch, der schnell verflogen war, ist nichts anzumerken.

Online habe ich einen Bericht darüber gelesen, dass sich eine Wulst an der Grenze zwischen den beiden Luftkammern bildet. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Wenn beide Luftkammern voll aufgepumpt sind, schließt das Deck eben ab und es ist nicht mehr auszumachen, wo eine Luftkammer aufhört und die nächste anfängt.

Die Vorderseite des Bluefin Cruise Carbon 10’8.

Das Bluefin Cruise Carbon ist eines der härtesten SUP Boards, die es überhaupt gibt. In der Fertigung wurde das Dropstitch-Verfahren eingesetzt, was das Board sehr stabil macht. Beim Cruise Carbon wurden allerdings zusätzlich die Kanten des Boards mit einer Carbon-Schicht verstärkt, was das Board erheblich steifer macht als alle anderen getesteten Bretter.

Fahreigenschaften

Das Bluefin Cruise Carbon 10’8 liegt extrem sicher im Wasser. Die Bauweise verleiht dem Board viel Stabilität, aber aufgrund der Länge und gerade mit dem Kickpad ist das Brett sehr wendig. Mit der recht spitzen Boardform, der Delfin-Finne und der extremen Härte hat das Cruise Carbon 10’8 allerdings auch einen guten Geradeauslauf und ist performant.

Die Härte des Boards wird sowohl bei Wendemanövern als auch bei Geradeausfahrten zum Vorteil. Zusammen mit der schlanken Bauweise, die für einen geringeren Wasserwiderstand sorgt, können mit dem Allround Board dadurch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden.

Das Allround Board glänzt beim Paddeln auf Seen, Kanälen und langsam fließenden Flössen. Bei Wellen ist der Noserocker hilfreich. Die leicht hochgebogene Spitze sorgt dafür, dass das Board nicht in jede Welle eintaucht, sondern besser über das Wasser gleitet.

Zubehör

Der Lieferumfang des Bluefin Cruise Carbon ist sehr umfangreich. Im Kaufpreis ist viel und sehr hochwertiges Zubehör enthalten. Das Board wird zusammen mit einem Paddel, einem Rucksack, einer Luftpumpe, einer wasserdichten Handyhülle, einem Reparaturkit, einer Leash, einem Tragegurt und einem Kajaksitz geliefert.

Das Bluefin Cruise Carbon wird in einem umfangreichen Set geliefert. Das mitgelieferte Zubehör ist zudem ziemlich hochwertig.

Das dreireilige Paddel ist sehr gut verarbeitet und wiegt aufgrund des Carbon-Anteils nicht viel. Das (stufenfrei) höhenverstellbare Paddel kann für den Transport in bis zu drei Einzelteile zerlegt werden und das Zusammensetzen dauert weniger als 30 Sekunden.

Die enthaltene Tripple-Action Pumpe macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Mit dieser hatte ich die beiden separaten Luftkammern in weniger als sechs Minuten auf 15 PSI aufgepumpt. Der Vorteil der Tripple-Action Pumpe ist, dass anfangs schnell viel Luft in das Board gepumpt werden kann.

Auch der enthaltene Rucksack ist sehr gut verarbeitet und bietet genügend Platz für das Equipment. Positiv fällt vor allem auf, dass dieser mit Rollen ausgestattet ist, was den Transport erheblich vereinfacht. Bei diesem SUP Rucksack sind allerdings auch die Schulterriemen und der gesamte Rückenbereich dick gepolstert, sodass der Rucksack auch gut auf dem Rücken getragen werden kann.

Zum Lieferumfang gehören unter anderem noch eine Coiled Leash dazu, die sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge ausdehnt. Das hat den Vorteil, dass sich die Halteleine dadurch nicht an Pflanzen oder Felsen verhaken kann.

Vorteile

  • Extrem steif.
  • Top Fahreigenschaften.
  • Mit viel sehr hochwertigem Zubehör.
  • 5 Jahre Garantie.
  • Zwei Luftkammer.
  • Umfasst Rucksack mit Rollen.
  • Carbonhaltiges Paddel.

Nachteile

  • Hohes Gewicht.

#5 Günstiges SUP für leichtgewichtige Einsteiger

Decathlon Itiwit 10'


Fazit

Das Decathlon SUP Itiwit 10′ ist ein robustes und sehr gut verarbeitetes SUP Board für leichte Einsteiger. Spannend ist am Board vor allem die sportliche Bauweise mit der spitzen Nose. Das Board ist somit nicht nur für die erste Saison eine gute Wahl, sondern kann auch sehr gut zum Tourenfahren genutzt werden.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das Decathlon SUP Board Itiwit 10′ ist eine Mischung aus Allround und Touring Board. Das SUP misst 305 cm in der Länge, 81,5 cm in der Breite und ist 12,5 cm dick.

Das Itiwit 10′ misst 305 cm x 81,5 cm x 12,5 cm und wiegt nur 9 Kilogramm.

Das nur 9 Kilogramm schwere Board ist für eine maximale Nutzlast von 100 Kilogramm ausgelegt. Optimal ist das SUP für Paddler mit einem Gewicht von 60 bis 80 Kilogramm geeignet.

Verarbeitung und Steifheit

Die Verarbeitung des Itiwit 10′ macht einen sehr guten Eindruck. Mir sind keine Makel wie z.B. Klebereste oder unsaubere Kanten aufgefallen.

In der Herstellung des Decathlon SUP Itiwit 10′ kam das Dropstitch-Produktionsverfahren zum Einsatz. Bei dieser Fertigungstechnik werden zwei PVC-Schichten miteinander verbunden, was die Hülle des Boards sehr robust, reißfest und steif macht.

In Sachen Steifigkeit schneidet das Itiwit 10′ nicht ganz so gut ab. Anderseits wiegt das Board auch nur 9 Kilogramm, was den Transport erheblich erleichtert.

Beim SUP Board von Decathlon wurden die Seiten außerdem mit zwei zusätzlichen PVC-Streifen verstärkt, was die Lebensdauer des Boards verbessert.

Fahreigenschaften

Die breite Bauweise verleiht dem Board viel Kippstabilität, was dafür sorgt, dass das SUP sehr sicher im Wasser liegt. Das ist besonders für Einsteiger praktisch, die auf diesem Brett das Stand Up Paddeln erlernen wollen.

Das Decathlon SUP ist am besten für Fahrten über Seen, Kanäle, langsam fließende Flüsse und Küstengewässer mit kleinen Wellen geeignet. Auch kann das Board gut für kürzere und mittellange Touren genutzt werden.

Das Decathlon SUP Itiwit 10′ hat eine spitze Nose, die einen geringen Wasserwiderstand bietet.

Die sportliche Bauweise mit der spitzen Nose sorgen nämlich für einen geringen Wasserwiderstand und viel Spurtreue. Es können dadurch höhere Geschwindigkeiten aufgebaut werden und die Paddelseite muss seltener gewechselt werden.

Zubehör

Im Lieferumfang sind lediglich ein Leash, ein Rucksack, ein Reparaturkit und die Finne enthalten. Auf der Webseite bietet Decathlon auch ein Paddel und eine Luftpumpe an, die SUP Einsteiger entsprechend zusätzlich bestellen müssen.

Das Zubehör macht einen soliden Eindruck. Und das Paddel sowie die Luftpumpe, die extra erworben werden müssen, kosten auch nicht viel.

Der mitgelieferte Rucksack ist groß genug, um darin das zusammengefaltete Board, das Paddel und weiteres Zubehör zu verstauen. Die Luftpumpe passt allerdings nicht hinein. Insgesamt wirkt der Tragerucksack gut verarbeitet und ist ausreichend gepolstert.

Besonders überzeugt hat mich die Luftpumpe. Mit der Doppelhubpumpe habe ich das 244 Liter fassende SUP in unter vier Minuten aufgepumpt.

Die Umschaltung vom Einzelhubmodus in den Doppelhubmodus ist sehr einfach. Hierfür wird kein Schalter umgelegt, sondern muss einfach nur der Lufteinzug verschlossen werden.

Das zweiteilige Aluminium-Paddel, das im Decathlon Shop bestellt werden kann, wiegt nur rund 970 Gramm und ist im Bereich von 170 cm bis 220 cm stufenfrei längenverstellbar.

Im Lieferumfang des Itiwit 10′ ist ein Leash enthalten. Es handelt sich allerdings um kein Coiled Leash ist. Die einfache Leine schleift daher beim Fahren etwas hinterher, was dazu führt, dass sich Dreck daran verfängt.

Vorteile

  • Liegt stabil im Wasser.
  • Sehr günstig.
  • Auch fürs Tourenfahren geeignet.
  • Top Verarbeitung.
  • Sportliche Bauweise.

Nachteile

  • Paddel und Luftpumpe müssen extra erworben werden.

#6 Super SUP Board für viel Gepäck

Thurso Surf Waterwalker


Fazit

Das Thurso Surf Waterwalker ist ein gut verarbeitetes SUP Board, das äußerst stabil im Wasser liegt und in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör geliefert wird. Der große Rucksack mit den breiten Rollen und der sehr dicker Polsterung sowie das nur 900 Gramm schwere Paddel mit Carbon-Schaft stechen besonders hervor. Aufgrund der zwei Gepäcknetze und der hohen Tragkraft ist das Thurso Surf Waterwalker eines der besten SUP Boards für Touren mit viel Gepäck.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das Thurso Surf Waterwalker ist in den beiden Varianten 126 und 132 bzw. 10’5“ (320 cm) und 11′ (335 cm) erhältlich. In beiden Versionen handelt es sich um breit gebaute Boards, die ein hohes Maß an Kippstabilität bieten. Für Einsteiger ist dies besonders praktisch, da das Halten des Gleichgewichts einfacher fällt.

Die Traglast unterscheidet sich je nach Variante. Das Thurso Surf Waterwalker 126 kommt auf eine maximale Traglast von 135 Kilogramm, während das größere Waterwalker 132 auf eine Last von bis zu 150 Kilogramm ausgelegt ist. Die hohe Tragkraft und die breite Bauweise machen das Board zu einem sehr guten SUP für Touren mit zwei Erwachsenen oder Trips mit viel Gepäck an Bord.

Verarbeitung und Steifheit

In Sachen Verarbeitung macht das Waterwalker einen sehr guten Eindruck. Bis auf kleine Fehler bei der Verklebung des Deckpads und der D-Ringe sind mir keine Makel aufgefallen.

In der Herstellung kam das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz, bei dem zwei PVC-Schichten miteinander verbunden wurden, was die 12 und 13 Kilogramm schweren Boards sehr steif macht.

Trotz Wippen gibt das 335 cm lange Board kaum nach.

Beim Waterwalker wurden das Oberdeck und die Seiten zusätzlich mit einer bzw. zwei zusätzlichen Schichten verstärkt. Das ist praktisch, weil die Nahtstellen häufige Schwachpunkte sind. Die zusätzliche Verstärkung lässt darauf hoffen, dass die Boards lange halten. Ingesamt macht die Verarbeitung des Boards allerdings auch einen sehr guten Eindruck.

Fahreigenschaften

Die breite Bauweise und die Größe des Thurso Surf Waterwalker verleihen dem Board ein hohes Maß an Kippstabilität. Der Allrounder liegt sehr stabil im Wasser, was es auch Einsteigern erleichtert, auf dem Board zu fahren.

Dank der runden Nose liegt das Board sehr sicher im Wasser. Bei längeren Touren bremst die abgerundete Nose allerdings auch etwas aus.

Am besten ist das Thurso Surf Waterwalker für Fahrten über Seen, Kanäle und insgesamt ruhige Gewässer geeignet. Auch kann das Brett gut von Einsteigern genutzt werden, die auf diesem Board das Stand Up Paddling erlernen wollen.

Mit 81 cm (beziehungsweise 79 cm in der kürzeren Variante) ist das Thurso Surf Waterwalker recht breit gebaut, was für viel Kippstabilität sorgt.

Die breite Bauweise ermöglicht in Verbindung mit dem hohen Auftrieb des 15 cm dicken Boards auch Fahrten mit zwei Erwachsenen, Kindern oder viel Gepäck an Board. Die beiden Gepäcknetze erweisen sich für den Transport von viel Gepäck als besonders praktisch.

Zubehör

Der Lieferumfang des Thurso Surf Waterwalkers umfasst mit einem Rucksack, einem Paddel, einer Coiled Leash, einem Reparaturkit und einer Luftpumpe viel Zubehör. Für die ersten Touren ist alles Wesentliche bereits im Lieferumfang enthalten.

Das im Lieferumfang des Waterwalkers enthaltene Zubehör, ist allerdings auch besonders hochwertig und qualitativ besser als bei den meisten anderen Komplettsets.

Der mitgelieferte Rucksack verfügt etwa über zusätzliche Taschen, ist mit (breiten) Rollen ausgestattet und extra dick gepolstert. Und das enthaltene dreiteilige Paddel wiegt mit nur 900 Gramm sehr wenig, weil der Schaft aus dem leichten Material Carbon hergestellt ist.

Die Doppelhubpume macht ebenfalls einen guten Eindruck. Die Umschaltung zwischen Einzel- und Doppelhub-Modus geht sehr leicht und die Luftpumpe macht insgesamt einen qualitativ hochwertigen Eindruck. In nur 7 Minuten hatte ich das 300 Liter fassende Thurso Surf Waterwalker auf aufgepumpt.

In der Boardmitte befinden sich außerdem vier zentrale D-Ringe, an denen ein Kajaksitz befestigt werden kann. Ein solcher Sitz ist zwar nicht im Lieferumfang enthalten, aber kann einfach zusätzlich erworben werden. Wer das SUP als Kajak nutzen möchte, braucht sich außerdem nur ein weiteres Thurso Surf Paddelblatt zu besorgen. Das im Set enthaltene Paddel kann nämlich einfach mit einem zusätzlichen Paddelblatt in ein Doppelpaddel verwandelt werden.

Vorteile

  • Liegt sehr stabil im Wasser.
  • Auch für zwei Personen geeignet.
  • Umfangreicher Lieferumfang.
  • Sehr gute Verarbeitung.
  • Mit leichtem Paddel.
  • Sehr gut gepolsterter Rucksack mit breiten Rollen.

Nachteile

  • Nicht immer lieferbar.
  • Etwas teuer.

#7 Beliebtes SUP für den Anfang

Fit Ocean Malibu


Fazit

Das Fit Ocean Malibu ist ein gutes Board für Einsteiger, das vor allem durch einen sehr niedrigen Preis, den umfangreichen Lieferumfang und viel Kippstabilität überzeugt. Die Verarbeitung wirkt solide und das Board bietet auch genügend Auftrieb für einen Erwachsenen. Mit der runden und breiten Bauweise ist das Malibu eine gute Wahl für Anfänger, die auf dem Board SUP erlernen wollen, aber Tourenfahrer oder ambitionierte Einsteiger sollten lieber zu sportlicheren Modellen greifen.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das Fit Ocean Malibu ist 300 cm lang, 75 cm breit und 15 cm dick. Das SUP ist damit ein kleines Allround SUP Board, das für verschiedene Einsatzgebiete geeignet ist.

Mit der Dicke von 15 cm und der stabilen Bauweise liegt Tragkraft des Malibu bei 120 Kilogramm. Das Fit Ocean Malibu ist auch für schwerere Paddler oder das Stand Up Paddling mit einem Hund auf dem Brett geeignet. Für Fahrten mit zwei Erwachsenen ist das Malibu allerdings zu klein und bietet nicht genügend Auftrieb. Ein größeres Allround Board wäre besser geeignet.

Verarbeitung und Steifheit

Das Fit Ocean Malibu ist ein sehr günstiges Board, aber die Verarbeitung macht trotzdem einen guten Eindruck. Nach dem ersten Auspacken war ein Plastikgeruch wahrnehmbar, aber das ist bei fast allen SUP Boards der Fall.

Das Board wirkt hochwertig. Die Kanten, das Ventil, die aufgeklebten D-Ringe und auch das Deckpad sind gut verarbeitet. Das Zubehör fällt allerdings sehr einfach aus.

Das 300 cm lange, 76 cm breite und 15 cm dicke Board bietet ein gutes Maß an Kippstabilität und liegt ziemlich sicher im Wasser. Mit der relativ breiten Bauweise ist das Malibu ein gutes SUP Board, um darauf das Stand Up Paddeln zu erlernen.

In der Herstellung hat Fit Ocean das Dropstitch-Verfahren eingesetzt. Bei diesem Verfahren werden zwei PVC-Schichten miteinander verbunden. Dieses Verfahren ist der heutige Standard und macht die Boards besonders steif und robust.

In unserem SUP Board Test macht das Fit Ocean Malibu keinen schlechten Eindruck. Einerseits biegt sich das Board spürbar durch, aber andererseits ist es mit einem Gewicht von weniger als 8 Kilogramm auch wirklich leicht.

Robustere SUP Boards, die sich weniger durchbiegen, würden auch mehr wiegen. Ein leichtes Board wie das Malibu lässt sich hingegen sehr einfach transportieren.

Fahreigenschaften

Mit der rundlichen und kurzen Bauweise liegt das Board sicher im Wasser. Außerdem ist das Malibu ziemlich wendig und durch die Dicke von 15 cm bleiben beim Paddeln die Füße trocken.

Die einzelne, vergleichsweise große Delfin-Finne sorgt für einen guten Geradeauslauf, aber für längere Touren wäre eines der länglichen Touring Boards oder ein SUP mit einer spitzen Nose besser geeignet. Da mit diesen Boards höhere Geschwindigkeiten besser aufgebaut und die Richtung besser gehalten werden kann.

Die runde Nose verleiht dem Board zusätzliche Stabilität.

Das Fit Ocean Malibu ist hingegen ein gutes SUP Board, um darauf das Stand Up Paddeln zu erlernen und um das Board auf See, Kanälen und langsam fließenden Flüssen zu fahren.

Zubehör

Der Lieferumfang des Fit Ocean Malibu ist recht umfangreich. Bis auf eine Halteleine ist bereits die gesamte Grundausstattung im Kaufpreis enthalten. Neben einem Paddel, der Finne, einer Luftpumpe ist außerdem noch eine Tragetasche im Lieferumfang enthalten.

Bis auf die Leash umfasst der Lieferumfang bereits die gesamte Grundausstattung, die es für den Anfang braucht.

Das Paddel hat einen Schaft aus Aluminium und ein Paddelblatt, das aus Fiberglas und Nylon besteht. Es wiegt nur 935 Gramm und ist höhenverstellbar. Weiterhin kann das mitgelieferte Paddel schwimmen, was insbesondere für Einsteiger praktisch ist.

Bei der enthaltenen Luftpumpe handelt es sich um eine Doppelhubpumpe. Mit dieser kann sowohl beim Runterdrücken als auch beim Hochziehen Luft in das Board gepumpt werden. Die Luftpumpe macht einen soliden Eindruck. Mit dieser hatten wir das Fit Ocean Malibu in ungefähr fünf Minuten auf 15 PSI aufgepumpt.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Komplettsets ist beim Malibu kein Rucksack, sondern nur eine Tragetasche dabei. Die unauffällige, schwarze Tasche bietet genügend Platz für das zusammengefaltete Board und das Zubehör. Für kürzere Fußmärsche ist die Tasche okay, aber wer längere Strecken zu Fuß vor sich hat, sollte sich lieber zusätzlichen einen SUP Rucksack mit guter Polsterung oder mit Rollen zulegen.

Vorteile

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Mit viel Zubehör.
  • Gute Verarbeitung.
  • Kippstabil.

Nachteile

  • Keine Leash enthalten.
  • Nicht immer lieferbar.
  • Tragetasche statt Rucksack.

#8 Ein Hybrid aus Allrounder und Touring SUP

WOWSEA AN15


Fazit

Das WOWSEA AN15 ist ein guter Hybrid aus Allround und Touring Board, das insbesondere durch den umfangreichen Lieferumfang, eine hohe Tragkraft und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Spannend am AN15 ist, dass dieses Board viel Kippstabilität bietet, aber auch mit der sportlichen Bauweise gut für Touren geeignet ist.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das 11 feet lange WOWSEA AN15 ist ein Hybrid aus Allround und Touring Board. Mit einer Länge von 335 cm und einer Breite von 81,5 cm ist das Board recht breit gebaut. Das AN15 ist ein SUP, das sowohl für entspannte Fahrten über Kanäle, Seen und langsame Flüsse geeignet ist, aber auch für Touren benutzt werden kann.

Mit einer Tragkraft von 140 Kilogramm ist das Board auch für schwere Paddler geeignet, kann für Fahrten mit zwei Erwachsenen, SUP mit Hund oder Touren mit einem Kind an Board genutzt werden.

Verarbeitung und Steifheit

Bis auf einen leichten Plastikgeruch nach dem Auspacken konnte ich keine Mängel feststellen. Die Kanten sind ordentlich verklebt, das Deckpad wirkt robust und es befinden sich keine Klebereste auf dem SUP.

Die Vorderseite des WOWSEA AN15.

In der Herstellung des WOWSEA AN15 kam das Dropstitch-Verfahren zum Einsatz. Das Produktionsverfahren ist der heutige Standard. Bei dieser Fertigungstechnik werden zwei PVC-Schichten miteinander verbunden, was die Bretter besonders robust, langlebig und steif mach.

Im WOWSEA AN15 Test überzeugt die Steifheit des 15 cm dicken Boards. Für ein 335 cm langes Brett hält sich dieses gut.

Fahreigenschaften

Das WOWSEA AN15 ist eine Mischung aus Allround und Touring Board, was man beim Fahren deutlich merkt. Durch die etwas längeren und spitzere Bauform hat das Board einen besseren Geradeauslauf. Die Spurtreue sorgt dafür, dass das Board beim Fahren seitlich weniger ausbricht.

Beim Paddeln muss dadurch seltener die Paddelseite gewechselt werden und es können höhere Geschwindigkeiten aufgebaut werden. Bei Touren ist das besonders hilfreich.

Mit der rechten breiten Bauweise und den drei Finnen bietet das Board allerdings auch viel Kippstabilität, was das Brett auch zu einer guten Wahl für Einsteiger macht. Das AN15 liegt stabil im Wasser und ist daher ein Board, auf dem das Stand Up Paddling gut erlernt werden kann.

Zubehör

Der Lieferumfang des WOWSEA AN15 ist sehr umfangreich, was insbesondere Einsteigern zugutekommt. Das Board wird mit der gesamten Grundausstattung geliefert. Beim Kauf sind bereits ein Leash, ein Paddel, eine Luftpumpe, ein Rucksack und ein Reparaturkit enthalten.

Der Lieferumfang des WOWSEA AN15. Zusätzlich gibt es auch noch einen Rucksack hinzu, indem das Board mitsamt des gesamten Zubehörs verstaut werden kann.

Das Aluminium-Paddel macht einen guten Eindruck und lässt sich schnell zusammenbauen. Das längenverstellbare Paddel kann auf Längen zwischen 172 cm und 223 cm eingestellt werden. Für den Transport kann das Paddel in die drei Einzelteile zerlegt und ohne Probleme im Rucksack verstaut werden. Mit einem Gewicht von ungefähr 1,05 Kilogramm ist das enthaltene Paddel etwas schwer. Für den Anfang reicht das aus, aber viele Paddler werden dieses erste Paddel wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt durch ein leichteres Modell ersetzen.

Der enthaltene Rucksack ist sehr geräumig und bietet Platz für das gesamte Equipment. Für kürzere Wege und die Lagerung des Boards ist dieser vollkommend ausreichend. Wer längere Fußmärsche plant, sollte besser nach einem Modell mit breiteren und stärker gepolsterten Schulterriemen suchen.

Im Lieferumfang ist außerdem eine Luftpumpe enthalten. Diese ist allerdings keine Doppelhubpumpe. Für das Aufpumpen des WOWSEA AN15 habe ich deshalb mit der mitgelieferten Luftpumpe rund 9 Minuten gebraucht, was im Vergleich zu anderen Boards recht lang ist.

Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Leash hinzu. Die Halteleine wird am Fußgelenk und am Board befestigt und dient dazu, dass das Board nicht wegschwimmen kann. Auch beim AN15 ist eine Coiled Leash enthalten, die sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge von drei Metern ausdehnt.

Vorteile

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Gesamte Grundausstattung im Lieferumfang enthalten.
  • Top Verarbeitung.
  • Kippstabil.

Nachteile

  • Paddel etwas schwer.
  • Nur Einzelhubpumpe enthalten.

#9 Gutes SUP Board für zwei Personen

Fit Ocean Magic Glide


Fazit

Das Fit Ocean Magic Glide ist ein solide verarbeitetes Einsteiger SUP, das aufgrund der hohen Traglast auch von zwei Paddlern gefahren werden kann. Lediglich der Rucksack mit den ungepolstersten Schulterriemen enttäuscht. Noch Tage nach einem Trip mit dem Magic Glide haben mir die Schultern wehgetan.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Mit einer Länge von 325 cm, einer Breite von 81 cm und einer Dicke von 15 cm fällt das Fit Ocean Magic Glide in die Kategorie der Allrounder. Diese breit gebauten Bretter eigenen sich besonders gut für Einsteiger, da sie ein hohes Maß an Kippstabilität bieten.

Das Fit Ocean Magic Glide trägt bis zu 140 Kilogramm. Die hohe Traglast macht das Board zu einem sehr guten SUP Board für zwei Personen. Das EVA-Deckpad mit Diamantprägung sorgt für einen sicheren Stand und auf dem Brett ist genügend Platz für zwei Paddler.

Fit Ocean Magic Glide Deckpad

Das Diamant-Deckpad des Fit Ocean Magic Glide sorgt für gute Traktion.

Verarbeitung und Steifheit

Die Verarbeitung hat mich positiv überrascht. Das Board macht einen sehr guten Eindruck. Ich konnte keine unsauber verarbeiteten Stellen, Luftbläschen und Farbfehler finden. Zwar roch das Board anfangs stark nach Plastik, aber dieser Geruch war nach 24 Stunden auslüften in einem Innenraum vollständig verflogen.

Das Board ist ein Double Layer Light. In der Produktion kam das Dropstitch-Produktionsverfahren zum Einsatz, bei dem zwei PVC-Schichten miteinander verbunden werden. Das Verfahren ist der heutige Standard. Und die Light-Technologie macht das Board erstaunlich leicht. Das Magic Glide wiegt nämlich nur 9 Kilogramm.

In Sachen Steifheit ist das Magic Glide nicht schlecht. Aber man merkt, dass es sich um ein typisches Einsteiger SUP handelt.

Fahreigenschaften

Das Magic Glide bietet vor allem eines: Ganz viel Kippstabilität. Der breit gebaute Allrounder liegt wirklich sehr stabil im Wasser. Für Einsteiger ist das top. Das Board von Fit Ocean ist eines, auf dem das Paddeln gut erlernt werden kann.

Für gelegentliche Fahrten über Seen, Kanäle und das Surfen kleinerer Wellen ist das Magic Glide eine gute Wahl. Toll ist das Allround Board auch für Fahrten mit einem bis zwei Kindern oder zwei (leichteren) Erwachsenen an Bord.

Die rundliche Bauweise ist gut für die Stabilität, aber bremst auch spürbar aus. Längere Touren können nur mit Mühe gefahren werden und auch hohe Geschwindigkeiten lassen sich nur schwer aufbauen.

Zubehör

Der Lieferumfang des Magic Glide umfasst eine Reihe von Zubehörartikeln. Das Allround Board kommt fast mit der gesamten Grundausstattung daher, was insbesondere für Einsteigern praktisch ist. Beim Kauf sind ein Paddel, eine Doppelhubpumpe und ein Tragerucksack enthalten. Lediglich die Leash gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher extra erworben werden.

Das dreiteilige Aluminium-Paddel macht einen guten Eindruck und lässt sich sehr einfach mit Steckverbindungen zusammenstecken und auseinandernehmen. Es ist allerdings auch recht schwer.

Auch die Doppelhubpumpe lässt sich einfach bedienen. Die Umschaltung vom Doppelhubmodus in den Einzelhubmodus geht leicht vonstatten. Das Aufpumpen des Magic Glide hat mit der mitgelieferten Luftpumpe nur sieben Minuten gedauert.

Fit Ocean Magic Glide ist in sieben Minuten aufgepumpt gif Video

Der Rucksack fiel hingegen auf ganzer Linie durch. Die Trageriemen sind nicht gepolstert. Auf meinem halbstündig Fußmarsch zum Wasser haben sich die Riemen – trotz dicker Jacke – stark eingedrückt. Die Schultern und insbesondere das Schlüsselbein haben mir noch Tage nach dem Trip wehgetan.

Den mitgelieferten Tragerucksack habe ich nach diesem unangenehmen Erlebnis durch einen besseren SUP Rucksack ersetzt.

Das Fit Ocean Magic Glide ist auch in einem Kajakset erhältlich. Für einen Aufpreis kommt das Board zusätzlich mit einem Kajaksitz und einem extra Paddelblatt, mit dem sich das SUP Paddel in ein Doppelpaddel verwandeln lässt.

Vorteile

  • Liegt sehr stabil im Wasser.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Auch für zwei Personen geeignet.
  • Umfangreicher Lieferumfang.
  • Top Verarbeitung.

Nachteile

  • Trageriemen des Rucksacks nicht gepolstert.
  • Enthaltenes Paddel ist recht schwer.
  • Nicht immer lieferbar.
  • Keine Leash.

#10 Sehr günstiges Einsteiger SUP Board


Fazit

Das XQ Max 320 ist ein sehr günstiges Einstiger SUP Board, auf dem gut das Stand Up Paddling erlernt werden kann, ohne gleich ein kleines Vermögen zu investieren. Gut gefällt mir, dass im Lieferumfang bis auf eine Leash bereits die gesamte Grundausstattung enthalten ist. Beim Zubehör schlägt sich allerdings der sehr günstige Preis des Komplettsets nieder. Hier wurde spürbar gespart.

Max (Boardtester)

Maße, Boardklassen und Traglast

Das XQ Max Seaglass ist ein 320 cm langes, 76 cm breites und 15 cm dickes Allround SUP Board. Als Allrounder ist das Board gut für Fahrten über Seen, Kanäle und andere ruhige Gewässer geeignet.

Die Nutzlast des XQ Max 320 liegt bei 150 Kilogramm. Das Board ist somit auch für Fahrten mit einem Kind an Board, schwerere Paddler oder SUP mit Hund ausgelegt. Wer mit zwei Erwachsenen auf dem Brett paddeln möchte, sollte ein größeres Allround Board wählen.

Verarbeitung und Steifheit

Im Großen und Ganzen überzeugt die Qualität des XQ Max 320. Bis auf kleinere Mängel ist an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Das SUP Board von XQ Max bewegt sich im sehr günstigen Bereich, insofern ist sind die kleinen Makel unproblematisch.

Das XQ Max 320 misst 320 cm x 76 cm x 15 cm.

Das XQ Max 320 ist ein Single-Layer Board, was okay ist, aber heutzutage werden die meisten SUPs aus mehreren PVC-Schichten hergestellt, was für mehr Robustheit sorgt und die Board langlebiger macht.

Mit einem Gewicht von 8,5 Kilogramm ist das XQ Max 320 recht leicht, aber entsprechend auch nicht sehr steif.

Fahreigenschaften

Mit der runden Bauweise und den drei Finnen liegt das Board sehr stabil im Wasser. Auf dem XQ Max 320 kann leicht das Gleichgewicht gehalten werden. Das kommt vor allem Anfängern entgegen. Es fehlt dem Allround SUP allerdings etwas an Spurtreue.

Aus diesem Grund ist das XQ Max am besten für kürzere Trips über Kanäle und Seen geeignet. Für längere Touren sollte auf ein sportlicher gebautes Board zurückgegriffen werden.

Zubehör

Der Lieferumfang des XQ Max 320 fällt umfangreich aus. Das Board wird zusammen mit einer Luftpumpe, einem Paddel, einem Rucksack, einem Drybag, einem Reparaturkit und einer Bedienungsanleitung geliefert. Bis auf eine Leash ist im Lieferumfang bereits die gesamte Grundausstattung enthalten.

Im Lieferumfang des XQ Max 320 sind ein dreiteiliges Aluminium-Paddel, ein 2 Liter fassendes Drybag, eine (Einzelhub-)Luftpumpe, ein Reparaturkit, eine Bedienungsanleitung und ein Rucksack enthalten.

Das dreiteilige Aluminium-Paddel ist höhenverstellbar. In festgelegten Schritten können Längen zwischen 178 cm und 220 cm eingestellt werden. Das Paddel wirkt solide, hat aber auch Schwächen. An den Verbindungsstücken wackelt das Paddel leicht, was zu Kraftverlusten beim Paddel führt.

Die mitgelieferte Luftpumpe ist eine Einzelhubpumpe. Es kann also nicht zwischen verschiedenen Modi gewechselt werden. Die Qualität der Luftpumpe ist in Ordnung, aber beim Pumpen ertönt manchmal ein störendes Pfeifgeräusch. Mit der Luftpumpe habe ich trotzdem nur sechseinhalb Minuten zum Aufpumpen auf den empfohlenen Luftdruck von 15 PSI gebraucht.

Der Rucksack bietet genügend Platz für das zusammengefaltete Board und das gesamte Zubehör. Für die Lagerung und den Transport über kürzere Strecken ist der Rucksack ausreichend, aber mit den nur sehr dünn gepolsterten Schulterriemen ist von längeren Fußmärschen abzuraten.

Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Drybag. Mit Hilfe von diesem wasserdichten Beute kann zum Beispiel ein Handy, Proviant oder andere Ausrüstung mit auf eine SUP Tour genommen werden.

Vorteile

  • Sehr günstig..
  • Umfangreicher Lieferumfang.
  • Mit Drybag.

Nachteile

  • Paddel etwas schwer.
  • Keine Leash.
  • Single-Layer Bauweise.

SUP Board Test: Was macht das beste SUP Board aus?

Die große Auswahl erhältlicher SUP Boards und die diversen Angaben in den Produktbeschreibungen machen es gerade Einsteigern schwer, sich für ein bestimmtes Board zu entscheiden.

Aus diesem Grund gehen wir in diesem Ratgeber im Detail auf die einzelnen Eigenschaften ein, die die Boards voneinander unterscheiden.

Angefangen bei den verschiedenen Bauweisen und wie sich diese auf die Fahrweise auswirken über das im Lieferumfang enthaltene Zubehör bis zu den einzelnen Boardklassen und zusätzlichen Features wird hier alles wichtige abgedeckt.

Preis

Die Kosten spielen natürlich immer eine Rolle. Wichtig ist aber die Feststellung, dass aufblasbare SUP Boards mittlerweile den größten Teil aller verkauften SUP Boards ausmachen. Der genaue Anteil an den Verkäufen ist nicht bekannt, liegt unterschiedlichen Schätzungen zu Folge aber bereits zwischen 95 und 98%.

Der Vorteil ist, dass die aufblasbaren Inflatables wesentlich günstiger in der Herstellung und im Transport als klassische feste SUP Boards sind. Die kompakten Maße und der geringere Materialaufwand wirken sich direkt auf den Preis aus.

So kosten die meisten aufblasbaren SUP Boards weniger als 1000€, wobei es auch einige günstige SUP Boards gibt, die weniger als 500€ kosten. Auf den ersten Blick klingt das immer noch nach viel Geld, aber die Boards halten dafür auch eine ganze Zeit.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, sollte sich von Wassersportmagazinen fernhalten. In diesen Zeitungen wird ohnehin nur über die „Markenboards“ der ganz großen Wassersportmarken (wie z.B. Fanatic, Naish und Red Paddle) gesprochen und deren Boards kosten meistens vierstellige Beträge.

Ein SUP Boards ist aber eine Investition und sollte auch so betrachtet werden. Auch hier hilt: Qualität hat seinen Preis.

Zu viel sollte bei den Brettern nicht gespart werden. Am Eindrücklichsten wurde uns das bei einem Gespräch mit einem Hersteller sehr günstiger SUP Boards gezeigt. Während bereits auch Firmen, die SUP Boards im mittleren Preissegment (500 bis 1000€) anbieten, Garantielaufzeiten von bis zu fünf Jahren anbieten, bezeichnete der Manager dieser Firma das als komplett „crazy“, weil ihre Boards ja nur zwei Jahre hielten.

Länge

Die Fahreigenschaften eines SUP Boards hängen ganz wesentlich von der Länge ab. Die Länge ist dabei immer eine Abwägung zwischen Spurtreue, Geschwindigkeit und Wendigkeit. Aus diesem Grund werden SUPs in unterschiedliche Boardklassen eingeteilt.

Die genauen Grenzen zwischen den einzelnen SUP Board Typen werden immer wieder diskutiert. Betrachte die folgenden Zahlen daher als Richtwerte:

BoardtypLänge
Kids238 cm bis 258 cm (7’0“ bis 8’6“)
Wave274 cm bis 290 cm (9’0“ bis 9’8“)
Allround304 cm bis 330 cm (10’ bis 11’5“)
Touring330 cm bis 384 cm (11’5“ bis 12’0“)
Race384 cm bis 427 cm (12’0“ bis 14’0“)

Einsteiger greifen am besten zu einem Allrounder. Diese SUPs sind vielfältig einsetzbar und gut für Fahrten über Seen, Kanäle, langsam fließende Flüsse und Küstengewässer (mit kleinen Wellen) geeignet. Die Allround SUP Boards bieten ein hohes Maß an Kippstabilität, was es gerade für Anfänger leicht macht, die Balance zu halten.

Wer sportlich ist, von Anfang an längere Touren plant oder bereits Erfahrung mit Stand Up Paddeln hat, ist mit einem Touring SUP Board besser aufgehoben. Diese Boards sind länger und oftmals schmaler gebaut. Die Touring Boards verfügen außerdem über ein sportlicheres Shape mit einer spitz zulaufenden Nose. Diese Bauweise verringert den Wasserwiderstand und das sorgt für höhere Geschwindigkeiten.

Auf der Kehrseite sind Touring Boards etwas schwerer zu manövrieren und bieten weniger Kippstabilität. Beim Fahren von Touring SUP Boards greift aber dasselbe Prinzip wie beim Fahrradfahren. Die ersten Meter sind noch etwas wackelig, aber ist erst einmal Geschwindigkeit aufgebaut, liegt das SUP auch deutlich stabiler im Wasser. Das ganze wird auch als „Laufstabilität“ bezeichnet.

Die größte Stärke der Touring Boards ist der gute Geradeauslauf. Beim Paddel muss seltener die Seite gewechselt werden, was sich insbesondere auf längeren SUP Touren deutlich bemerkbar macht.

Für viele Neueinsteiger bleiben allerdings Allround Boards die bessere Wahl. Das Mehr an Breite sorgt bei den Allroundern dafür, dass diese Bretter sehr sicher im Wasser liegen. Gerade am Anfang ist das Halten der Balance nämlich nicht immer einfach.

Die breiteren Allround SUP Boards erleichtern den Start in den Wassersport. Wer hingegen gleich sportlich einsteigen will und richtige Touren plant, greift besser gleich zu einem guten Touring SUP Board.

Breite

Die Breite bestimmt, wie stabil ein SUP Board im Wasser liegt. Einsteiger sollten aus diesem Grund ein breiter gebautes Board wählen. Ein gutes SUP Board für Einsteiger misst mindestens 77 cm in der Breite. Allerdings ist auch das Verhältnis zur Länge entscheidend. Ist das Board nur drei Meter lang, reicht auch eine Breite von 76 cm für ein hohes Maß an Kippstabilität aus.

Auf der anderen Seite ist der Wasserwiderstand bei schmaleren Brettern geringer, was das Board schneller macht. Das ist auch der Grund, warum Touring und insbesondere Race SUP Boards sehr lang und gleichzeitig sehr schmal gebaut sind. Auf Wettkämpfen werden meistens Bretter mit einer Länge von 4,5 Meter oder mehr eingesetzt, die schmaler als die wesentlich kürzeren Einsteigerboards sind.

Dicke

Die Dicke eines Boards hat einen wesentlichen Einfluss auf die Robustheit eines SUP Boards und bestimmt auch dessen Tragkraft. Rund um das Thema der optimalen Dicke von SUP Boards gab es viele und wird es immer weiter Diskussionen geben. Über die Zeit lässt sich aber gut ein Trend beobachten.

Als die aufblasbaren SUP Boards Anfang der 2010er-Jahre immer beliebter wurden, waren die meisten dieser Bretter nur 10 cm ( 4 inch) dick. Auf dem Wasser zeigte sich dann schnell, dass sich die Inflatables stark in der Mitte durchbogen.

Auf dieses Problem reagierten die Hersteller mit zwei Maßnamen. Zum einen wurde die Dicke auf den heutigen Standard von 15 cm (6 inch) erhöht und zum anderen entwickelt die Produzenten bessere Fertigungstechniken, die für mehr Robustheit sorgten.

In letzter Zeit ist allerdings wieder zu sehen, dass einige Marken erneut mit schmaleren Brettern experimentieren. Die These ist, dass diese Boards bessere Fahreigenschaften haben, weil sie weniger Wasserwiderstand bieten. Diese Boards, die meistens 12,5 cm (5 inch) in der Dicke messen, sind allerdings in der Minderheit. Der Großteil aller aktuellen Modelle ist weiterhin 15 cm dick.

Zubehör

Besonders für Stand Up Paddling Einsteiger ist das Zubehör eine wichtige Sache. Viele SUP Boards werden nämlich in Komplettsets oder zumindest mit einer Reihe von Zubehörartikel geliefert. Besonders für Neueinsteiger, denen das Equipment noch fehlt, ist das eine tolle Sache.

Im Vergleich zu anderen Wassersportarten braucht es zum Stand Up Paddeln gar nicht viel. Im Wesentlichen reichen ein Board, ein Paddel, ein Leash, eine Luftpumpe (für aufblasbare Boards) und ein Rucksack für den Transport komplett aus. Die Leash ist aber bei günstigen SUP Boards nicht immer im Lieferumfang enthalten und muss daher zusätzlich erworben werden.

Leash

Beim Stand Up Paddel ist ein SUP Leash nämlich wichtig. Die Halteleine wird mit einem Ende am Fußknöchel oder unter dem Knie und mit dem anderen am Board befestigt. Fällst du ins Wasser, kann das Board durch die Schnur nicht wegschwimmen. Aufgrund von Wind, Wellen und Strömungen kann das Board nämlich ganz schön schnell werden. Ein Leash gehört aus diesem Grund zur Standardausrüstung von Stand Up Paddlern.

Es ist wichtig, dass es sich um ein Coiled Leash handelt. Diese Art von SUP Leashs dehnt sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge aus. Im Gegensatz zu einfachen Schnüren verhaken sich Coiled Leashs nicht an Felsen und Unterwasserpflanzen. Das könnte nämlich zu bösen Stürzen und Verletzungen führen.

Weiterhin muss beachtet werden, dass Ankle oder Knee SUP Leashs nicht in Fließgewässern angelegt werden dürfen. Verfängt sich das Board an einem Hindernis, kann das lebensgefährlich sein. Bei den schiebenden Wassermassen kann es schwer sein, das Leash am Fußknöchel zu erreichen. Leider sind auf diese Weise bereits mehrere Paddler gestorben. In Fließgewässern werden aus diesem Grund besser SUP Leashs für die Hüfte verwendet.

Paddel

Qualitativ kann das Zubehör, das im Lieferumfang eines SUP Boards enthalten ist, oftmals nicht mit Material mithalten, das einzeln erworben wird. Für die ersten Touren ist die Ausrüstung aus dem Lieferumfang vollkommen ausreichend, aber gerade das mitgelieferte Paddel ersetzen viele Paddler zu einem späteren Zeitpunkt.

Es handelt sich in der Regel um ein höhenverstellbares Modell, das aus Aluminium hergestellt ist. Die SUP Paddel aus Aluminium sind allesamt sehr schwer. Das ist auch der Grund, warum viele Hersteller das Gewicht des Paddels erst gar nicht angeben.

Beim Stand Up Paddeln wird die Paddelbewegung bei jeder Tour tausendfach ausgeführt. Hier macht sich jedes Gramm bemerkbar. In der Praxis überzeugen vor allem Modelle aus den (wesentlich leichteren) Materialien Fiberglas und Carbon.

Bei einigen hochwertigen SUP Boards ist bereits ein leichtes Fiberglas oder Carbon Paddel im Lieferumfang enthalten. Wer gleich ein solches Set erwirbt, spart sich später den Kauf eines besseren Paddels.

Luftpumpe

Im Lieferumfang aufblasbarer SUP Boards ist außerdem eine Luftpumpe enthalten, mit dieser ist das Board – je nach Krafteinsatz – in 5 bis 15 Minuten aufgepumpt. Es wird dabei zwischen zwei verschiedenen Arten von Luftpumpen unterschieden: Einzelhubpumpen und Doppelhubpumpen.

Erstere sind die klassischen Modelle, die etwa zum Aufpumpen einer Luftmatratze genutzt werden. Im Gegensatz zu diesen Modellen pumpen Doppelhubpumpen beim Runterdrücken und beim Hochziehen Luft in das Board. Die Zeit bis das SUP einsatzbereit ist, kann dadurch deutlich reduziert werden.

Die Zeit kann zwar nicht halbiert werden, aber mit dem folgenden Vorgehen fällt die Aufpumpzeit wesentlich kürzer aus:

  1. Schalte in den Doppelhubmodus.
  2. Pumpe bis 8 bis 10 PSI.
  3. Schalte in den Einzelhubmodus.
  4. Pumpe bis zum gewünschten Luftdruck. (Meistens liegt dieser bei 12 bis 15 PSI.)

Eine Alternative dazu sind SUP Elektropumpen, die entweder mit einer externen Batterie oder über die Autobatterie betrieben werden. Die elektrischen Luftpumpen füllen das Board selbstständig mit Luft. Gute Modelle benötigen etwa eine Viertelstunde, um ein durchschnittliches Stand Up Paddling Board auf einen Luftdruck von 15 PSI zu bringen.

Rucksack

Aufblasbare SUP Boards lassen sich einfach transportieren. Nach einer Tour wird einfach die Luft abgelassen, die Boardhülle aufgerollt und in einem SUP Rucksack verstaut. Die Rucksäcke sind außerdem groß genug, um darin das (in die Einzelteile zerlegte) Paddel, Proviant, Sportkleidung und zusätzliche Ausrüstung zu verstauen.

Ein geeigneter SUP Rucksack sollte mindestens 5 bis 10 cm größer sein, als das SUP Board, das darin verstaut wird, breit ist. Das stellt sicher, dass das aufgerollte Board locker darin Platz findet. Eine der wichtigsten Eigenschaften, auf die bei den Rucksäcken geachtet werden sollte, ist der Tragekomfort.

In unserem SUP Board Test wurde klar, dass einzelne Hersteller an der Polsterung der Schulterriemen sparen. Das klingt erst nach einer Kleinigkeit, aber bei einem mit 10 bis 20 Kilogramm beladenen Rucksack schneiden sich die Schulterriemen ohne eine gute Polsterung schmerzhaft in die Schultern ein.

In zusätzliche Fächer und Taschen, können Kleinigkeiten und weitere Ausrüstung verstaut und sortiert werden. Bei Boards mit abnehmbaren Finnen erweist sich vor allem ein extra Fach für die Finnen als enorm praktisch.

Weitere Eigenschaften

Das Zubehör und die Maße des Boards sind sehr wichtig, aber es gibt noch eine Reihe weiterer Eigenschaften, die eine wichtige Rolle spielen. Im Folgenden gehen wir genauer auf diese ein.

  • Gepäcknetz: Die meisten Boards sind mit einem Gepäcknetz ausgestattet. Dieses Netz besteht aus einem Bungeeseil, das an vier oder sechs D-Ringen festgespannt ist. Es kann für den Transport einer Wasserflasche, eines Drybags oder anderer Ausrüstung genutzt werden.
  • Nose-/Tailrocker: Für Einsteiger ist dieses Feature nicht allzu wichtig. Als Nose- und Tailrocker wird die Hochbiegung der Spitze bzw. des Hecks bezeichnet. Viele SUP Boards verfügen über einen leichten Noserocker. Die hochgebogene Boardspitze sorgt dafür, dass das Board besser über das Wasser gleitet und nicht in jede kleine Welle eintaucht.
  • Deckpad: Auch ein EVA-Deckpad gehört zum SUP Board dazu. Die rutschfeste Beschichtung bietet selbst bei Nässe gute Traktion.

FAQ: Häufige Fragen beantwortet


Was ist ein SUP Board?

Die Abkürzung SUP Board steht für Stand Up Paddling Board. Unter Außenstehenden fällt auch häufig der Begriff SUB Board. Das ist allerdings nicht korrekt. Es heißt nicht SUB Board, sondern Stand Up Paddling Board und wird entsprechend als SUP abgekürzt.

Ein SUP Board ist im Wesentlichen ein längeres, breiteres und dickeres Surfbrett. Auf Surfbrettern können nur erfahrene Surfer aufrecht stehen – und das in der Regel auch nur für kurze Zeit. SUP Boards bieten aufgrund ihrer Größe deutlich mehr Kippstabilität. Gepaddelt wird beim Stand Up Paddling mit einem übermannshohen Stechpaddel.

Es gibt feste und aufblasbare SUP Boards. Mittlerweile sind aufblasbare SUPs allerdings wesentlich populärer. Unterschiedlichen Studien zufolge machen die Inflatables genannten Boards 95% bis 98% aller verkauften Bretter aus.

Aufblasbare Boards sind günstiger und wesentlich einfacher zu transportieren. Die besten SUP Boards sind zudem extrem steif und lange haltbar. In ihren Fahreigenschaften kommen top Modelle bereits nahe an feste SUP Boards heran.

Wie viele verschiedene SUP Boards gibt es?

Die Auswahl an SUP Boards wird jede Saison größer. Es ist nicht einfach, alle Modelle in einem SUP Board Test zu beachten. Wir haben uns allerdings Mühe gegeben, eine breite Auswahl unterschiedlicher Bretter zu präsentieren.

Die Sache bei Stand Up Paddling Boards ist, dass man zwischen unterschiedlichen Einsatzgebieten unterscheidet. Neben den Allround SUP Boards, die besonders gut für Einsteiger geeignet sind, gibt es  beispielsweise auch die länglicheren Touring Boards.

Weiterhin existieren auch noch andere Boardtypen wie z.B Race, Yoga, WindSUP oder Wave SUP Boards.

Wie schwer ist ein SUP Board?

Das Gewicht eines Stand Up Paddling Boards ist größtenteils von der Länge, Breite und dem zusätzlichen Zubehör abhängig. In der Regel wiegen moderne Boards zwischen 5 und 15 Kilogramm. Die kurzen Wave oder Kinder SUP Boards gehören zu den leichteren Brettern, während große Touring, Race oder Fishing SUP Boards eher am oberen Ende der Gewichtsskala liegen.

Haben günstige SUP Boards eine schlechte Qualität?

Das ist nicht unbedingt der Fall, aber im Vergleich zu Boards aus der mittleren (500 bis 1.000€) oder oberen Preisklasse (über 1.000€) ist deutlich ein Unterschied in der Qualität festzustellen. Und der Preis wirkt sich nicht nur auf die Verarbeitung und das Material aus.

Beispielsweise kommen hochwertige SUP Boards aus der mittleren Preisklasse oftmals mit einer langen Garantielaufzeit. Zum Beispiel vergibt der Hersteller Bluefin eine fünfjährige Garantie auf die eigenen Boards. Bei günstigen Boards gibt es nur sehr selten eine Garantie.

Ein Hersteller günstiger SUP Boards sagte mir gegenüber, dass eine fünfjährige Garantie komplett „crazy“ sei, weil seine Boards höchsten zwei Jahre halten würden.

Eine andere Sache ist der Kundenservice. Markenherstellern aus dem mittleren und oberen Preissegment  glänzen meistens mit schnellem und freundlichem Service. Bei günstigen SUP Boards ist das oftmals nicht der Fall.

Neueinsteiger freut, wenn im Lieferumfang bereits viel Zubehör enthalten ist. Und auch bei günstigen SUP Boards ist im Lieferumfang häufig die bereits die gesamte Grundausstattung enthalten.

Es handelt sich aber meistens um schwere SUP Paddel aus Aluminium, die viele Paddler zu einem späteren Zeitpunkt durch ein leichteres Modell ersetzen. Hochwertige SUP Boards kommen hingegen oft mit einem Paddel aus Fiberglas oder Carbon.

Können auf einem aufblasbaren SUP Board mehrere Leute fahren?

Auch auf Inflatables können mehrere Erwachsene fahren. Die modernen Herstellungsverfahren machen die SUPs sehr robust und können auf einen hohen Luftdruck aufgepumpt werden, was für mehr Auftrieb und eine hohe Tragkraft sorgt.

Bei einem SUP Board für mehrere Personen kommt es auf einige Eigenschaften an. Dazu gehören:

  • Eine hohe Traglast: Das Brett muss das Gewicht mehrerer Leute tragen können. Zusätzlich zum Körpergewicht der Paddler muss auch das Gewicht der (nassen) Kleidung und das Gewicht der Ausrüstung beachtet werden. Ein geeignetes SUP sollte mindestens 150 Kilogramm tragen können.
  • Ein großes Deckpad: Die Standfläche muss Platz für zwei Leute bieten. Ein großes EVA-Deckpad ist besonders wichtig, da dieses für eine gute Traktion sorgt. Es sollten nicht zu viele Extras wie zum Beispiel große Gepäcknetze, ein Kickpad oder eine Kajakstange die Standfläche verkleinern.
  • Viel Kippstabilität: SUP Boards für zwei Personen müssen außerdem sehr kippstabil sein. Aus diesem Grund sollte auf eine breite Bauweise geachtet werden.

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