SUP Boards » Touring Boards
Touring SUP Boards sind auf lange Fahrten ausgelegt.
Der Fokus liegt vor allem auf der Geradeausfahrt.
Im Unterschied zu Allroundern sind Touring Boards deutlich länger und haben auch die Rundungen an Heck und Bug verloren.
Die längere Bauform sowie die spitz zulaufenden Enden verringern den Wasserwiderstand, was zusammen mit dem schnittigen Unterwasserschiff für höhere Geschwindigkeiten sorgt.
Touring SUPs sind typische Zweitboards. In der ersten Saison sammeln viele Stand Up Paddler erste einmal Erfahrung auf einem Allround SUP.
Wenn dann längere Touren anstehen oder aus dem Hobby ein Ausdauer- und Kraftsport wird, steigen viele Paddler auf Touring Boards um.
Die sportliche Bauform und zusätzliche Länge verringern den Wasserwiderstand und machen die Touring SUP Boards sehr spurtreu.
Auf längeren Touren ist dies von Vorteil, weil dadurch seltener die Paddelseite gewechselt werden muss und höhere Geschwindigkeiten erreicht werden.
Im Folgenden gehen wir darauf ein, was bei Touring SUP Boards wichtig ist und stellen unsere Favoriten unter den Touring SUPs vor.
| Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 | |
|---|---|---|---|
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| Modell | CALA Ikatere | Bluefin Rogue | CALA Kanaloa |
| Typ | Aufblasbar | Aufblasbar | Aufblasbar |
| Marke | Cala Boards | Bluefin | Cala Boards |
| Skill | ambitionierte Anfänger, Fortgeschrittene | Fortgeschrittene | sportliche Anfänger und Fortgeschrittene |
| Einsatzgebiet | Touring | Touring | Touring-Board (Tourer) |
| max. Paddlergewicht | 120 kg | ca. 130 kg | ca. 120 kg |
| Länge | 350 cm (11'6") | 381 cm (12'6") | ca. 343 cm (11'3") |
| Breite | 81 cm (32") | 76 cm (30") | ca. 81 cm (32") |
| Gewicht | 9,4 kg | 12,3 kg (27 lbs) | Board: 9,2 kg |
| Zubehör | SUP Trolley-Rucksack, Bedienungsanleitung, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 3-teiliges Voll-Carbon-Paddel (stufenlos verstellbar), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) inkl. Schlüsselfach, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel | Handbuch, SUP Rucksack NXT (zum Drybag umrüstbar), abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), 3-teiliges Carbon-Paddel (NXT Carbon), umschaltbare Triple-Action-Luftpumpe mit 2 Kolben (Swift Maxi), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit | SUP Trolley-Rucksack, Bedienungsanleitung, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 3-teiliges Voll-Carbon-Paddel (stufenlos verstellbar), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) inkl. Schlüsselfach, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel |
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Touring SUP Board Test: Die besten Touring SUP Boards
Platz #1: Cala Ikatere
Das CALA Ikatere hat mich im Test komplett von sich überzeugt.
Die Fertigungstechnik und die Materialauswahl sind hochwertig, innovativ und führen zu einem angenehm leichten Board, das trotzdem sehr steif und belastbar ist.
Das breite Touring-Board ist auch für sportliche Beginner eine optimale Basis, um seine Fähigkeiten trainieren zu können, ohne dabei zu viel Misserfolge erleben zu müssen.
Wenn du allerdings sehr sportlich und flott unterwegs sein willst, dann ist die Breite sicherlich ein Nachteil.
Für höhere Geschwindigkeiten sind schmalere Touring-Boards mit reinem Einzelfinnen-Setup die bessere Wahl.
Video
Das Leistungsspektrum des Boards ist absolut auf Vielseitigkeit ausgelegt und die Fahreigenschaften sind ein sehr gelungener Kompromiss aus Stabilität, Wendigkeit und gutem Gleitvermögen.
Die 3 abnehmbaren Finnen führen zu einer großen Flexibilität. Wir betonen ja immer, dass es kein Board gibt, das alles gut kann…aber das CALA Ikatere geht zumindest deutlich in diese Richtung.
Wer sich also den Luxus von mehreren spezialisierten SUP Boards nicht leisten kann oder will, findet mit diesem Modell ein sehr gutes, allround-taugliches Touring-Board.
Natürlich ist das Modell kein Schnäppchen, aber die Qualität stimmt, das mitgelieferte Zubehör ist durchweg sehr gut (und wurde zur Saison 2023 sogar nochmals verbessert!) und es gibt eine Hersteller-Garantie von 2 Jahren.
Hinzu kommt das außergewöhnliche Design, das ganz sicher viele Liebhaber finden wird.
Mehr Informationen zum Cala Ikatere findest du hier
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Rund 343 cm Länge und eine Traglast von etwa 120 Kilogramm: das Kanaloa ist ein Tourenboard mit Reserven.
Das Paddel besteht inzwischen komplett aus Carbon, hat Anti-Twist-Elemente und lässt sich bis 220 cm ausziehen.
427 x 77 cm: das Sprint ist mit 14 Fuß deutlich länger und schmaler als der Rest der Bluefin Familie.
Geschwindigkeit und Gleitvermögen sind entsprechend, für Einsteiger auf Tour ist es allerdings eine Nummer zu sportlich.
Miweba Bluemarina Mapuna Sport
330 x 76 x 15 cm: das Mapuna Sport ist ein sehr kurzes Tourenboard und nur wenig länger als ein Allrounder.
Doppellagiger Aufbau, Action-Cam Halterung und drei Trageschlaufen runden ein Paket ab, das eher für kurze Touren als für Distanz gedacht ist.
350 x 76 x 15 cm und 300 Liter Volumen: das Expedition ist ein klassisches Tourenboard.
Der Hersteller nennt 150 Kilogramm Traglast, nach Rückmeldungen von Nutzern sollte man eher bei 90 Kilogramm bleiben.
Das Hyper ist über die Länge und die Traglast klar auf längere Touren ausgelegt und bietet Platz für Gepäck.
Die verbreiterte Abrisskante und der neue Kiel an der Nose haben das Gewicht leicht steigen lassen, die Gleiteigenschaften aber verbessert.
396 x 79 x 15 cm und rund 335 Liter: das Itiwit X500 in 13 Fuß ist ein Tourenboard im Lehrbuchformat.
Länge und Breite ergeben eine Traglast von 120 bis 140 Kilogramm, ohne dass die Spurtreue leidet.
381 x 81 x 15 cm: das MOAI 12.6 hat die spitz zulaufende Nose und das schmale Heck eines echten Tourers.
Die bauchige Linie der Seitenflächen sorgt dafür, dass es an der Standfläche breiter ist als die Zahl vermuten lässt.
Das Trip kombiniert einen verwobenen Boardkern mit doppellagigen Rails und einlagigem PVC an der Oberfläche.
Auf geraden Strecken spielt es die Stärke jedes Tourenboards aus und läuft spürbar schneller als ein Allrounder.
385 x 74 x 15 cm: das Traveller W1 gehört zur klassischen 12’6 Klasse und ist mit 74 cm ausgesprochen schmal.
Trotz des geringen Gewichts liegt die Traglast bei 110 bis 120 Kilogramm, der Lieferumfang geht über das Übliche hinaus.
Checkliste: Das ist bei Touring SUP Boards wichtig
- Bauform: Die Touring-Modelle sind die Langstreckenläufer unter den SUP Boards. Ihre Shape (Silhouette) zeichnet sich durch eine spitze Nose (Boardspitze) aus, die sich schön durchs Wasser schneidet. Touring-Boards sind meist deutlich länger und weniger breit als Allrounder, jedoch nicht ganz so schmal wie die Racing-Boards. Je länger und schmaler ein Board ist, desto gleitfreudiger ist es.
- hohes Volumen und Traglast: Durch die üppigen Abmessungen haben Touring-Boards ein hohes Volumen und eignen sich sehr gut für große und schwere Paddler. Viele Modelle können auch mal zu zweit oder mit Hund genutzt werden.
- Gepäcknetz: Auf langen Touren brauchst du auch meistens mehr Platz für Gepäck und Proviant. Einige Modelle haben ein großes und teilweise auch 2 Decknetze, in denen du jede Menge Ladung sicher verstauen kannst. Sie bieten selbst für mehrtägige Touren genug Stauraum.
- Finnen-Setup: Vorherrschend ist bei den Tourern die Einzelfinne, dieses Setup führt zu einem verbesserten Geradeauslauf und hält das Board stabil in der Spur. Es gibt aber auch Modelle mit 3 Finnen (2+1 Finnen-Setup), bei diesen Exemplaren wird die Kippstabilität und die Wendigkeit betont.
- Materialaufbau und Gewicht: Aufgrund der Länge ist die Steifigkeit von Touring-Boards sehr wichtig. Ein qualitativ hochwertiger Aufbau mit doppel- oder sogar mehrlagiger Außenhülle („Double- bzw. Multi-Layer-Boards“) ist empfehlenswert. Das Eigengewicht der Touring-Modelle liegt deshalb fast immer deutlich über 10 kg.
- Lieferumfang: In diesem Punkt unterscheiden sich die Angebote deutlich. Die Auswahl reicht von Boards inkl. Rucksack bis hin zum Komplett-Set. Auch qualitativ lohnt sich hier ein genauer Blick. Im detaillierten Board-Review beschreiben wir dir immer den genauen Lieferumfang!
- Preis: Ein gutes Touring-Board hat schon allein aufgrund der Größe einen etwas gehobenen Preis. Hinzu kommt, dass die Modelle häufig auch auf etwas erfahrenere Paddler mit höheren Ansprüchen abgestimmt sind.
FAQ
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