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Na, auf der Suche einem richtig guten Board für die neue Saison? Dann check' mal das Bluefin Cruise aus. Das ist definitiv eines der besten Boards auf dem Markt.

Blog Sollte man das Aldi SUP Board kaufen?

Stand Up Paddling zieht von Jahr zu Jahr immer größere Kreise. Jede Saison stoßen neue Paddler hinzu. In kurzer Zeit hat sich der Sport vom Nischendasein hin zu einer der beliebtesten Wassersportarten entwickelt. Stand Up Paddler werden mittlerweile deutschlandweit auf Seen und Kanälen gesichtet. Und das kommt nicht von ungefähr.

SUP, so wird der Sport abgekürzt, ist unserer Meinung nach eine der besten Möglichkeiten, um einen Tag auf dem Wasser zu verbringen. Der Sport ist ein hervorragendes Workout, bei dem neben der Arm- und Oberkörpermuskulatur vor allem die Tiefenmuskulatur gestärkt wird.

Eine andere tolle Sache ist, dass Stand Up Paddler verglichen mit anderen Wassersportlern nur wenig Ausrüstung benötigen. Für den Sport braucht es nur ein Board, ein Paddel, eine Halteleine und die passende Kleidung.

Entscheidend zum Trend beigetragen haben auch die aufblasbaren SUP Boards. Aufblasbar? Richtig gehört. Die sogenannten Inflatables machen unterschiedlichen Schätzungen zu Folge 90% bis 98% aller verkauften Bretter aus. Die Boards sind keinesfalls bessere Luftmatratzen. Stattdessen sind die Hüllen der Bretter meistens mehrlagig, bestehen aus Polyurethan oder PVC und sind extrem robust sowie reißfest. Die Boards sind wirklich steinhart. Im aufgeblasenen Zustand können Anfänger sie kaum von festen Boards (zum Beispiel aus Epoxid) unterscheiden.

Bei der großen Nachfrage nach Stand Up Paddling Boards ist es nicht verwunderlich, dass auch Discounter wie Lidl und Aldi von Zeit zu Zeit SUP Boards im Angebot haben. Die Discounter führen die Boards oft nur wenige Tage, aber zu jeder neuen Aktion von Aldi erreicht uns die Frage, ob man das Aldi SUP Board kaufen soll.

Der Preis für einige SUP Boards liegt in schwindelerregenden Höhen. Markenhersteller wie Fanatic oder Mistral verlangen oftmals 1000€ und mehr für ihre Bretter. Im Vergleich dazu ist das Aldi SUP Board recht günstig. Für Anfänger ist besonders spannend, dass das Aldi SUP nicht alleine kommt, sondern in einem Komplettset geliefert wird, das die gesamte Grundausstattung fürs Stand Up Paddling umfasst. Bei den teuren Markenboards muss trotz des hohen Preises das Zubehör separat erworben werden.

Auf den ersten Blick scheint das Angebot richtig gut. Der Preis ist niedrig und zusätzlich ist viel Zubehör im Lieferumfang enthalten. Aber stimmt das alles so? Hat Aldi wirklich ein hammer Angebot? Schauen wir uns doch das angebotene Board sowie das Zubehör einmal genauer an.

Das Board

Das Aldi beziehungsweise Hofer SUP Board stammt von der Marke Crane und ist ein typischer Allrounder. Die sogenannten Allround Boards sind für verschiedene Einsatzgebiete (See, Kanäle, Gewässer mit leichtem Wellengang, kürzere und mittlere Touren und Flüsse mit langsamer Fließgeschwindigkeit) geeignet. Wer längere Touren plant, greift hingegen besser zu einem länglich gebauten Touring SUP.

Für Anfänger ist das praktisch, weil sie verschiedene Aspekte des Sports ausprobieren können. Die breite Bauweise der Allround Boards sorgt für einen sicheren Stand, was ebenfalls Einsteigern zu Gute kommt. Mit den Maßen von 300 cm x 76,5 cm x 15 cm kommt das Aldi SUP Board nahe an die durchschnittlichen Maße eines Allround SUPs von 320 cm x 80 xm x 15 cm heran.

Für die Länge von nur 3 Metern ist das Aldi SUP mit einer Breite von 76,5 cm ziemlich breit. Zusammen mit dem Setup aus drei Finnen sorgt das für ein hohes Maß an Stabilität. Am Board sind zwei Seitenfinnen fest fixiert. Lediglich die Hauptfinne wird vor jeder Tour noch angebracht.

Das Brett wiegt 10,5 Kilogramm ist damit etwas leichter als andere Allrounder, die meistens circa 12 Kilogramm wiegen (aber dafür auch größer sind). Das geringe Gewicht vereinfacht den Transport des Bretts.

Bei Stand Up Paddling Boards ist außerdem die maximale Traglast eine wichtige Angabe, denn sie bestimmt mit welchem Körpergewicht und mit wie viel zusätzlicher Ausrüstung beziehungsweise Gepäck auf dem Board gepaddelt werden kann.

Zum Glück gehen aufblasbare SUP Boards nicht gleich unter, wenn der Wert überschritten, aber eine hohe Last schränkt die Fahreigenschaften trotzdem deutlich ein. Im Idealfall liegt das Paddlergewicht plus das Gewicht der (womöglich nassen) Kleidung und der zusätzlichen Ausrüstung bei weniger als 80% der maximalen Last. Die Traglast des Aldi SUP Boards beträgt 115 Kilogramm. Das Gesamtgewicht sollte entsprechend höchstens bei 90 bis 95 Kilogramm liegen.

Wer Touren mit viel Ausrüstung plant oder etwas mehr auf die Wage bringt, schaut sich am besten größere Boards wie das Bluefin Cruise (130 Kilogramm) oder das WOWSEA AN17 (140 Kilogramm) an.

Das Aldi SUP Board ist zudem mit einem großen Deckpad ausgestattet, das rund zwei Drittel der Oberfläche bedeckt. Die spezielle rutschfeste Beschichtung sorgt für einen sicheren Stand und das selbst wenn das Board von Wasser überspült wird. Weiterhin fällt positiv auf, dass das Aldi bzw. Hofer SUP Board über ein großes Gepäcknetz mit sechs D-Ringen verfügt. Dieses kann für den Transport von Proviant und Ausrüstung oder zum Anbringen eines SUP Drybags genutzt werden.

Aldi bietet eine dreijährige Garantie auf das Board und übertrifft damit die Garantiezeiten der meisten anderen Herstellern. Der Qualitätshersteller Bluefin gewährt hingegen sogar fünf Jahre Garantie auf ihr erfolgreichstes Modell Bluefin Cruise. Neben dem Board hat auch das Paddel sowie die restliche Ausrüstung einen großen Einfluss auf den Spaß und die Performance beim Paddeln. Darum schauen wir uns diese im Folgenden einmal an.

Das Zubehör

Der Lieferumfang des Aldi SUP Boards umfasst ein dreiteiliges SUP Paddel, einen aufblasbaren Kajaksitz, ein Leash, eine Luftpumpe, ein Reparaturkit und einen Tragerucksack. Das höhenverstellbare Paddel wiegt rund 1,04 Kilogramm, kann auf eine Länge zwischen 168 cm und 218 cm eingestellt werden und lässt sich für den Transport in die drei Einzelteile zerlegen. Weiterhin kann das SUP Paddel, das aus Aluminium, Polypropylen und Fiberglas gefertigt ist, mit einem zweiten Paddelblatt in ein 217 cm langes Doppelpaddel umgewandelt werden.

Weiterhin wird das Aldi SUP mit einem ein Kilogramm schweren Kajaksitz aus Nylon und Polypropylen geliefert, der aufgeblasen und dann an den vier zentralen D-Ringen am Boards befestigt wird. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein sogenanntes Coil Leash, das an einem großen D-Ring am Heck des SUPs und am Fußgelenkt des Paddlers befestigt wird. Bei einem Sturz ins Wasser dehnt sich die Halteleine auf die volle Länge aus und verhindert so, dass das Board wegschwimmt.

Außerdem umfasst der Lieferumfang ein Reparaturkit, eine SUP Finne aus PVC und Fiberglas sowie die Luftpumpe, zum Aufpumpen des Bretts und des Kajaksitzes dient. Das Zubehör kann für den Transport und die Lagerung im mitgelieferten SUP Rucksack verstaut werden, der über einen Hüftgurt und gepolsterte Schulterriemen verfügt. Aufgrund der Größe von 100 cm x 42 cm x 25 cm passt die gesamte SUP Ausrüstung in den Polyester Tragerucksack. Für den Transport kann das SUP Board zusätzlich mit einer 1,5 Meter langen Polypropylen-Schnur fixiert werden.

Was uns am Aldi SUP stört

Bei günstigen Angeboten wie dem SUP Board von Aldi (beziehungsweise Hofer) ist oftmals das Paddel problematisch. Häufig handelt es sich um schwere Aluminium-Paddel, die zwar wenig kosten, aber auch sehr schwer sind. Das Paddel, das mit dem Aldi SUP geliefert wird, wiegt 1040 Gramm. Das Doppelpaddel mit beiden Paddelblättern bringt sogar 1150 Gramm auf die Waage. Beim Stand Up Paddling wird allerdings tausendfach die Paddelbewegung ausgeführt. Da macht sich jedes zusätzliche Gramm bemerkbar und Paddel mit einem Gewicht von mehr als einem Kilogramm sieht man nur noch ganz selten.

Ein ordentliches Paddel aus leichteren Materialien wie Fiberglas oder im besten Fall Carbon kostet teilweise mehr als 100€. Kurzfristig kann mit einem Komplettset wie dem Aldi SUP daher Geld gespart werden, aber im Nachhinein muss oftmals kräftig in bessere Ausrüstung investiert werden. Eine Alternative wäre zum Beispiel das Bluefin Cruise Carbon, welches bereits mit einem Carbon Paddel geliefert wird.

Der Lieferumfang umfasst zudem eine Luftpumpe. Bei diesem Modell handelt es sich um eine klassische Einzelhubpumpe. Heutzutage werden allerdings fast nur noch Doppelhubpumpen eingesetzt. Die Luftpumpen pumpen Luft sowohl beim Runterdrücken als auch beim Hochziehen in das Board.

Eine andere Sache ist, dass Aldi ein SUP Board anbietet, dass ansonsten gar nicht verkauft wird. Wir konnten zwar nicht herausfinden, welche Firma hinter der „Marke“ Crane steckt, aber in jedem Fall handelt es sich um einen chinesischen Hersteller. Das Problem dabei ist, dass es überhaupt keine Erfahrungen zu den Brettern des Herstellers gibt. Ob die Boards lange halten, ist komplett ungewiss.

Zu den SUP Boards von bekannten Marken wie Aqua Marina, Fit Ocean und Bluefin findet man Hunderte Bewertungen von Kunden, die teil mehrere Jahre mit den Brettern unterwegs waren. Beim Aldi SUP Board greift man dagegen komplett ins Ungewisse.

Ein SUP Board ist ein Sportgerät, dass lange halten sollte. Ein guter erster Eindruck ist oftmals nicht genug, um einzuschätzen, ob ein SUP Board wirklich gut ist. Dazu kommt, dass es keinerlei Möglichkeiten gibt, dass Aldi SUP vor dem Kauf auszutesten. Bei Markenboards von Mistral, Starboard, Fanatic und co ist das an Wassersportstationen und im SUP Verleih möglich.

Bessere Alternativen

Geht es um günstige SUP Boards bekommt man in Foren oft zu hören, dass nur Markenboards in Frage kommen. Von Einsteigern zu verlangen, dass sie gleich mehr als 1000€ in den Sport stecken sollen, halten wir allerdings für lächerlich.

Der Einstieg in Stand Up Paddling muss kein Vermögen kosten, zu wenig sollte es allerdings auch nicht sein. Wer billig kauft, kauft bekanntlich zweimal.

Die folgenden Boards haben sich im Gegensatz zum Aldi SUP Board bereits in der Langzeitnutzung bewiesen und jeweils Dutzende bis Hunderte positiver Kundenrezensionen angesammelt. Wir empfehlen daher daher, sich diese Boards zumindest einmal anzuschauen, bevor ihr das Aldi SUP kauft.

  1. Bluefin Cruise (Sehr hochwertiges Komplettset mit leichtem Paddel)
  2. WOWSEA AN17 (Solides Board mit hoher Traglast und viel Zubehör)
  3. Bestway Hydro-Force Oceana (Günstiges Board, das sehr stabil im Wasser liegt)
  4. Fit Ocean Malibu (Sehr günstiges, qualitatives Komplettset)

Weitere passende Modelle finden sich in unser Bestenliste der besten SUP Boards für Einsteiger.

Fazit

Im Vergleich zu den Lidl SUP Boards fällt das Aldi SUP positiv auf. Für einen recht fairen Preis wird ein Komplettset geboten, das die gesamte Grundausstattung umfasst. Die Garantie von drei Jahren ist zudem ein nettes Extra.

Die Krux an der Geschichte ist, dass es zahlreiche Boards von etablierten Herstellern gibt, die teilweise weniger Kosten und mit ähnlichem Zubehör geliefert werden. Der Unterschied zum Aldi SUP ist allerdings, dass diese günstigen SUP Boards bereits durch viele Hände gegangen sind und sich in der Praxis bewiesen haben. Beispielsweise kosten Boards wie das Fit Ocean Malibu oder das Bestway Hydro-Force Oceana gleich viel oder weniger als das Aldi SUP und sind nachgewiesenermaßen top Bretter.

„Hauptsache günstig“ ist allerdings beim  Stand Up Paddling allerdings nicht das Motto, mit dem man weit kommt. In ein gutes Board und ein gutes Paddel sollte schon investiert werden. Komplettsets wie dem Aldi SUP mangelt es da häufig an einem leichten, stabilen Paddel, das im Einzelkauf gut und gerne 100€ kostet. Hochwertige SUP Boards wie das Bluefin Cruise kommen hingegen gleich vom Werk aus mit einem leichten Fiberglas Paddel, das nicht nur gerade so für die ersten Touren reicht, sondern von Dauer ist.


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