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Wowsea Flyfish F2

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BoardtypAufblasbar (iSUP)
MarkeWowsea
Skillambitionierte Anfänger und Fortgeschrittene
EinsatzgebietTouring-Board (Tourer) bzw. Cruising-Board (Cruiser)
max. Paddlergewicht110 - 120 kg
Länge365 cm (12')
Breite81 cm (32")
GewichtBoard: ca. 11,5 kg (25,5 lbs), mit Zubehör im Rucksack: ca. 16 kg (36 lbs)
ZubehörBedienungsanleitung, SUP Rucksack, Gepäckgurt, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, Triple-Action-Luftpumpe inkl. Transport-Tasche, Finne (Stecksystem), Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach, Dry-Bag (10 Liter), umfangreiches Repairkit mit Ventilschlüssel und Ersatz-Manometer

Beschreibung

Wowsea Flyfish F2

Du bist es leid, dass man dir als sportlichem Anfänger immer zu einem Allround-Board rät? Dann solltest du unbedingt weiterlesen. Denn mit dem neuen Wowsea Flyfish F2 könntest du die Lösung gefunden haben.

Seine mittellange Touring-Shape (Silhouette) verspricht ein gutes Gleitvermögen, trotzdem sorgt seine Breite und das 2+1 Finnen-Setup für eine solide Grundstabilität, die auch ambitionierten Einsteigern ausreichen kann. Diese Kombination klingt vielversprechend! Bereits seit der Anfangszeit unserer Board-Tests vor einigen Jahren begleiten uns die Wowsea SUPs und haben seitdem ihren festen Platz in unseren Bestenlisten immer wieder bestätigen können.

Um herauszufinden, ob auch das neue Flyfish F2 diesem guten Ruf gerecht wird, habe ich das Board und das mitgelieferte Zubehör einem Praxistest unterzogen. Spannend war für mich vor allem die Frage: Ist der Kompromiss aus verschiedenen Boardklassen gelungen oder ist das Board weder Fleisch noch (Fly-) Fisch?

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Mit 365 x 81 x 15 cm (12’0″ x 32″ x 6″) wird der Mittelweg, den der Hersteller mit diesem Board einschlägt schon bei den Abmessungen deutlich. Es ist etwas kürzer als die meisten Touring-Modelle und die Breite liegt voll im Durschnitt eines Allrounders. Von der Shape her, ist die Sache wesentlich klarer…Die spitze Nose und das gerade Heck des Wowsea Flyfish F2 sprechen eindeutig für ein Touring-Board.

Doch schon bei den Finnen geht die Unsicherheit in der Zuordnung weiter. Mit der klassischen 2+1 Variante aus 2 festverbauten, kleinen Seitenfinnen und einer großen, abnehmbaren Mittelfinne im Stecksystem finden wir die Standard-Ausführung der meisten Allround-Boards. Kippstabilität und gute Manövrierbarkeit sind die Stärken dieses Setups.

Die komplette Außenhülle inkl. der Rails ist doppellagig gefertigt („Double-Layer“). Diese bewährte Herstellungsweise findet man quer durch die gesamte Board-Range von Wowsea. Eine gute Steifigkeit und Robustheit sind die Hauptgründe, warum dieser Aufbau nach wie vor der bewährte Standard in der Fertigung von hochwertigen, aufblasbaren SUP Boards (iSUPs) ist.

Auch bei den Features bietet das Wowsea Flyfish F2 ein großes, nützliches Repertoire. 2 Trageschlaufen, ein Gepäcknetz und 4 D-Ringe auf dem Deckpad stehen zur Verfügung. Die Möglichkeit zur Montage eines Kajak-Sitzes und ein Kickpad (Erhöhung im hinteren Bereich der Standfläche) findet man bei Boards dieses Typs nicht ganz so oft.

Damit du direkt sorglos in die Fluten starten kannst, gehört ein Zubehör-Set mit zum Lieferumfang, das durchaus kleine Überraschungen bereithält:

Bedienungsanleitung, SUP Rucksack, Gepäckgurt, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, Triple-Action-Luftpumpe inkl. Transport-Tasche, Finne (Stecksystem), Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach, Dry-Bag (10 Liter), umfangreiches Repairkit mit Ventilschlüssel und Ersatz-Manometer.

Der Vollständigkeit halber, möchte ich hier noch kurz erwähnen, dass es das Board auch noch eine Nummer kleiner (Wowsea Flyfish F1) gibt!

  • hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis
  • komplett 2-lagiger Aufbau („Double-Layer-Board“)
  • Touring-Shape (Kontur) für sportliches Gleitverhalten
  • 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne (Stecksystem)
  • 4 zusätzliche D-Ringe zur Befestigung eines Kajak-Sitzes (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • 2 Trageschlaufen
  • Kickpad
  • sehr guter Kompromiss aus Gleitfreudigkeit, Kippstabilität und Wendigkeit
  • sehr umfangreiches Zubehörpaket in guter Qualität
  • nicht immer lieferbar

Das Wowsea Flyfish F2 im Überblick

Unsere Zielsetzung ist grundsätzlich, dir sämtliche Fakten und Eigenschaften der Boards in detaillierter Form näherzubringen. Dabei profitieren wir von unserer jahrelangen und stetig wachsenden Erfahrung im Testen von SUP Boards. Wir stehen in engem Kontakt zu den Herstellern und können dir dadurch viele Informationen zur Verfügung stellen, die du in dieser Form nirgendwo sonst findest!

Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir werden versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar (iSUP)
Marke Wowsea
Skill ambitionierte Anfänger und Fortgeschrittene
Preiskategorie günstig (Einsteiger-Klasse)
Einsatzgebiet Touring-Board (Tourer) bzw. Cruising-Board (Cruiser)
maximales Paddlergewicht 110 – 120 kg
Länge 365 cm (12′)
Breite 81 cm (32″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen keine Angaben des Herstellers, schätzungsweise ca. 320 Liter
Gewicht Board: ca. 11,5 kg (25,5 lbs), mit Zubehör im Rucksack: ca. 16 kg (36 lbs)
Zubehör Bedienungsanleitung, SUP Rucksack, Gepäckgurt, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, Triple-Action-Luftpumpe inkl. Transport-Tasche, Finne (Stecksystem), Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach, Dry-Bag (10 Liter), umfangreiches Repairkit mit Ventilschlüssel und Ersatz-Manometer

Bauweise

Optisch gehört das Wowsea Flyfish F2 eindeutig zu den Touring-Boards. Wenn man sich jedoch die Maße und die einzelnen Elemente näher anschaut, kommt auch eine Zuordnung zu den sogenannten Cruising-Boards in Frage.

Dieser Sammelbegriff wurde für Boards geschaffen, die Eigenschaften von Allround- und Touring-Modellen vereinen. Genau das ist beim Flyfish F2 durch die üppige Breite und das 2+1 Finnen-Setup, die normalerweise Erkennungszeichen der Allrounder sind, der Fall!

Diese Kombination ist besonders in puncto Vielseitigkeit und somit auch für sportliche Anfänger besonders reizvoll. Kippstabilität und flottes Gleiten schließen sich nicht unbedingt aus. Dennoch musst du in beide Richtungen mit leichten Abstrichen leben.

Das Wowsea Flyfish F2 hat eine einzelne Luftkammer, leider macht der Hersteller zum Fassungsvermögen traditionell keine genaueren Angaben. So bleibt mir nur die Schätzung und der Vergleich mit ähnlichen Modellen. Dementsprechend dürfte das Volumen im Bereich um die 320 Liter liegen, eine gewisse Toleranz (+/- 10%) ist aber sicher nicht auszuschließen.

Der „Noserocker“ hilft dir dabei, leichte Wellen souverän zu bezwingen. Denn durch die nach oben gebogene Boardspitze taucht das Board auch bei rauen Bedingungen nicht so leicht unter.

Traglast

Die maximale Traglast des Wowsea Flyfish F2 wird vom Hersteller mit ca. 127 kg (280 lbs) angegeben. Bezogen auf die sinnvolle Grenze der Belastbarkeit bin ich damit einverstanden. Hier darf man den Hersteller auch mal loben, dass er keine völlig überzogenen Werte angibt, wie das leider allzu oft vorkommt.

Hinsichtlich der optimalen Laufleistungen, möchte ich dennoch dazu raten, auch von dieser Angabe noch ein paar Kilo abzuziehen. Im Bereich von 110 bis 120 kg sehe ich das maximal empfehlenswerte Benutzergewicht. Hier muss aber eindeutig unterstrichen werden, dass das solide Double-Layer SUP kolossale 22 PSI Druck aushält, was natürlich im Hinblick auf die Steifigkeit Gold wert ist!

So oder so können sehr leichte Erwachsene auch mal zu zweit kleinere Runden drehen. Für durchschnittlich gebaute Paddler ist immer genug Puffer vorhanden, um ein Kind oder den Hund durch die Gegend zu paddeln!

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Ich durfte in der Vergangenheit schon einige SUPs testen und irgendwann bildet man sich ein, dass man schon beim Betrachten eines Modells weiß, wie es sich beim Fahren anfühlen wird. Doch schon beim ersten Aufstehen war ich überrascht, wie satt das Wowsea Flyfish F2 im Wasser liegt. Zwar nicht ganz so kippstabil wie ein Allrounder aber weit weg vom kippeligen Gefühl eines Touring-Boards im Ruhezustand.

Bei den ersten kräftigen Paddelzügen neigte sich das Board dann doch touring-typisch etwas zur Seite. Und wieder war ich erstaunt, dass man mit dem Board doch relativ zügig ins Gleiten kommt. Natürlich kann das Board da nicht voll mit einem schmaleren, längeren Touring-Board mit Einzelfinne gleichziehen.

Bei der Beschleunigung konnte ich dementsprechend nur das kleiner werdende Heck des gleitfreudigen Touring-Modells vor mir betrachten. Doch dann war es soweit…wie auf Bestellung legte der Wind einen Zahn zu und die kleinen, kurzen, tückischen und oft anstrengenden Bodensee-Wellen kamen auf. Und siehe da, die Karten wurden neu gemischt.

Während das Wowsea Flyfish F2 problemlos über das rauer werdende Gewässer gleitete, immer noch stabil im Wasser lag und sich gut steuern ließ, war der Paddler vor mir zunehmend am Kämpfen. Ein perfektes Beispiel warum sich der Mittelweg aus verschiedenen Laufeigenschaften lohnen kann. Vielseitigkeit bedeutet aber auch immer einen Kompromiss und das ist nicht jedermanns Sache!

Erfahrene Paddler, die den Luxus genießen, für jedes Gewässer und alle Bedingungen ein spezialisiertes SUP Board im Schrank zu haben, werden jetzt müde lächeln. Doch gerade für preisbewusste Einsteiger, die gerne eine gute Grundstabilität mit sportlichen Ambitionen vereinen möchten, kann das Wowsea Flyfish F2 ein wirklich heißer Kandidat sein. Der Mittelweg ist, zumindest meiner Meinung nach, erstklassig gelungen.

In Sachen Wendigkeit dasselbe Bild. Durch die geschwungenen Rails und das 2+1 Finnen-Setup liegt das Board auch hier genau zwischen agilem Allround- und spurtreuem Touring-Board. Für die allermeisten Einsatzgebiete eine absolut praxistaugliche Mischung.

Sportlich wirds, wenn du das Kickpad einsetzt. Eine schlagartige Gewichtsverlagerung auf diese erhabene Stelle am Heck holt die Spitze aus dem Wasser. Spektakuläre Drehungen („Kick- oder Pivot-Turn“) werden dadurch möglich, bedürfen aber auch jeder Menge Übung und unfreiwilligen Bade-Einlagen!

Gern genommen ist auch immer die Montagemöglichkeit für einen Kajak-Sitz. Die 4 D-Ringe auf dem Deckpad machen einen guten Eindruck. Der Sitz und ein zweites Paddelblatt bzw. ein Doppelpaddel gehören allerdings nicht zum Lieferumfang.

Was ich ebenfalls sehr gut finde, ist die Tatsache, dass man das Board auf bis zu 22 PSI aufpumpen kann. Ich persönlich bevorzuge in diesem Fall 18 PSI, was ebenfalls ein Kompromiss zwischen sehr guter, überdurchschnittlicher Steifigkeit und schwerster Arbeit beim Aufpumpen ist.

Prinzipiell sehe ich das Wowsea Flyfish auf fast allen Gewässern zuhause, natürlich immer abgesehen von extremen Bedingungen. Wenn du bereits gute Fähigkeiten hast und sehr lange, gerade Strecken zurücklegst, dann ist aber immer noch das klassische Touring-Board das Maß der Dinge. Noch näher am sehr stabilen und wendigen Allround-Board-Feeling ist das Wowsea Flyfish F1.

Material und Gewicht

Die SUP Hersteller denken sich für ihren Materialaufbau gerne blumige Marketing-Begriffe aus…bei Wowsea ist das die sogenannte „F1 Technology“. Damit du besser verstehst, was sich dahinter verbirgt, werde ich dir die Konstruktion aber gerne mit verständlichen Worten und allgemeingültigen Bezeichnungen erklären:

Der Materialaufbau des Wowsea Flyfish F2 wird auch als “Double-Layer-Dropstitch” bezeichnet. Das bedeutet, dass die Außenhülle aus 2 laminierten Schichten PVC (“Double-Layer”) besteht. Im Board-Kern sind viele Polyesterfäden sehr eng miteinander verwoben (“Dropstitch”), um eine erhöhte Festigkeit zu erreichen.

Die Rails (Seitenflächen) sind bei diesem Board ebenfalls 2-lagig aufgebaut. Das macht das Board robust und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse und erhöht die Steifigkeit zusätzlich. Diese Kombination ist nach wie vor der bewährte „Gold-Standard“ hochwertiger SUP Boards.

Das Gewicht des Wowsea Flyfish F2 liegt mit 11,5 kg im oberen durchschnittlichen Vergleichsbereich. Das ist aber angesichts des Materialaufbaus ein sehr guter Wert. Das Handling ist für einen Erwachsenen noch problemlos zu meistern.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität ist in Anbetracht des Preises einwandfrei und absolut überdurchschnittlich. Minimale Klebereste und kleinste Luftblasen in der Rail sind leider heutzutage nicht immer auszuschließen und auch auf Dauer erfahrungsgemäß überhaupt kein Problem. Ich finde die Qualität des Wowsea Flyfish insgesamt wirklich erstaunlich gut.

Das verwendete PVC ist von sehr hoher Qualität (Militärqualität) und UV-beständig beschichtet. Der Dropstitch-Kern des Boards ist sehr dicht verwoben (11200 Fäden/qm). Das sind gute Voraussetzungen für die Langlebigkeit.

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn der Hersteller hier klare Ansagen macht. Ein weiteres Indiz für sehr gute Qualität ist, dass das Board 22 PSI aushält. Billige Boards sind für so einen hohen Druckbereich keinesfalls geeignet. 2 Jahre Garantie runden den guten Gesamteindruck ab.

Design

Grün, grün, grün ist alles was ich habe…für Fans dieser Farbe ist die Gestaltung ein Traum. Außerdem fügt sich das Design auch optisch sehr schön in die bestehende Wowsea Board-Range ein. Die eingesetzten Elemente sind klar und führen zu einem sportlichen Erscheinungsbild.

Auf der Oberseite wird das leuchtende Grün durch eine farblich abgesetzte olivgrüne Spitze, das weiße Logo und das schwarz-weiße Deckpad ergänzt. Ein weißes Rechteck verrät dir die Maße des Boards. Die Rails sind im vorderen Bereich ebenfalls dunkelgrün und mit dem weißen Schriftzug von Wowsea verziert.

Im Übergang zum schwarzen hinteren Bereich, der mit dem Logo, dem Boardnamen und dem Slogan „Love Enjoy My Lifestyle“ beschriftet ist, kommen 2 weiße Streifen zum Einsatz. Auf der Lauffläche verläuft mittig ein schmaler, weißer Designstreifen, der vom Logo und dem erneut platzierten Schriftzug unterbrochen wird. Auch hier kommt die Kombination aus hellem und dunklem Grün (Spitze, Finnen-Patches) zum Einsatz.

Mir persönlich gefallen die kräftigen Farben sehr gut. Über was man sich streiten kann, ist, ob das Hellblau des Paddels und des Rucksacks zum Grün des Boards passt…ich finde eher nicht!

Weitere Features

Das Wowsea Flyfish F2 verfügt über folgende weitere Ausstattungsmerkmale:

  • Deckpad: Auf der Oberseite des Boards befindet sich ein rutschhemmendes EVA-Deckpad. Die bekannte und beliebte „Diamant-Prägung“ sorgt für eine standfeste Struktur und leitet das Wasser zuverlässig ab.
  • 5 freie D-Ringe: Am Heck befindet sich ein D-Ring, der in die hintere Trageschlaufe integriert ist und zum Einhängen der Coiled-Leash (Sicherungsleine) einlädt. Dieser wird durch insgesamt 4 weitere D-Ringe auf dem Deckpad ergänzt. Hier kannst du einen optionalen Kajak-Sitz befestigen.
  • 2 Trageschlaufen: In der Mitte des Boards befindet sich eine zentrale Trageschlaufe. Hier liegt auch der Schwerpunkt und zeigt dir die stabilste Standposition an. Diese Schlaufe ist mit weichem Schaumstoff gepolstert, von stabilem Gewebe umhüllt und mit einem Gummi-Patch inkl. Schriftzug verziert. Am Heck findest du einen weiteren Griff (mit D-Ring) aus Gurtmaterial, der mit „Wowsea“ bestickt wurde.
  • 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne: Die beiden kleinen Seitenfinnen sind fest verklebt und die Mittelfinne ist über ein Stecksystem abnehmbar.
  • Gepäcknetz: Im vorderen Bereich befindet sich ein schwarzes und flexibles Decknetz, welches an 4 weiteren, mit dreieckigen PVC-Patches umrandeten D-Ringen befestigt ist. Hier hast du genug Platz, um dein Equipment oder Proviant sicher zu verstauen. Nutze hierfür am besten den mitgelieferten Dry-Bag, damit alles trocken bleibt.
  • Kickpad: Diese Erhebung im hinteren Bereich des Deckpads ist elementar wichtig für schnelle Richtungswechsel und Wendemanöver. Wenn du dein Gewicht auf diesen Punkt verlagerst, hebt sich Spitze aus dem Wasser und du kannst das Board spielend leicht drehen und wenden.

Zubehör

Das Wowsea Flyfish F2 wird mit folgendem Zubehör geliefert:

  • Wowsea Flyfish F2 SUP Rucksack: Zum Set gehört ein hellblauer SUP Rucksack mit 2 Fächern und gepolstertem Rückenteil. Neben dem großen Hauptfach mit umlaufendem Reißverschluss, das genügend Platz für das aufgerollte Board und die großen Teile der Ausrüstung bietet, verfügt er über eine kleine vordere Tasche mit Reißverschluss für kleine Bestandteile der Ausrüstung (Coiled-Leash, Finne, Repairkit usw.). Hier kannst du natürlich auch persönliche Habseligkeiten (Smartphone, Schlüssel, Geldbeutel etc.) verstauen. Seitlich ist noch eine kleine Einschubtasche aus Netzgewebe vorhanden, in die du z.B. das Paddel einstecken und mit dem darüberliegenden Gurt sichern oder auch feuchte Gegenstände oder Kleidung transportieren kannst. Durch die beiden seitlichen Riemen kannst du den Inhalt zusätzlich festzurren. Für diesen Zweck sind auch im Inneren noch 2 weitere, verstellbare Riemen mit Schnallen vorhanden. Getragen werden kann das Modell über die oberen Trageschlaufe. Mit den verstellbaren, gut gepolsterten Trageriemen (inkl. Brust und Hüftgurt) lässt sich der Backpack bequem auf dem Rücken transportieren und individuell einstellen. Für diese Preisklasse ist das Modell sehr vielseitig und macht einen guten Eindruck.
  • Wowsea Flyfish F2 Gepäckgurt: Damit das aufgerollte Board optimal zusammengehalten wird, kannst du es mit dem beiliegenden Gepäckgurt sichern.
  • 3-teiliges Wowsea Flyfish F2 Glasfaser-Paddel: Das mitgelieferte 3-teilige Paddel besitzt einen Schaft aus Glasfaser (Fiberglas), das Paddelblatt und der Griff bestehen aus Kunststoff. Es ist stufenlos zwischen 172 und 218 cm verstellbar. Ein sehr gutes Einsteiger-Modell mit reduziertem Gewicht (880 g). Durch die Glasfaser-Applikationen („Binding“) am Schaft ist die Oberfläche etwas rillig, was vor allem mit nassen Händen zu einem guten Grip führt. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass das Paddelblatt-Teil neben der Klick-Verbindung mit einem zusätzlichen Klemmverschluss gesichert wird. Maße des Paddelblatts: 46 x 21,5 cm, Packmaß: 85,5 cm.
  • umschaltbare Wowsea Flyfish F2 Triple-Action-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer) inkl. Transport-Beutel: Im Set ist eine Triple-Action-Luftpumpe (Modell HP 5) mit Druckanzeige (Manometer) enthalten. Die Pumpe verfügt über 2 Kolben und 3 Betriebsmodi. In der ersten Stufe arbeitet sie mit beiden Kolben im Doppelhub-Betrieb, das bedeutet, dass du sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpst. Bei der zweiten Stufe sind beide Kolben im Einzelhub-Betrieb im Einsatz. In der dritten Stufe arbeitet schließlich nur noch ein Kolben. Durch diese Abstufungen kannst du den Widerstand bei zunehmendem Gegendruck bequem reduzieren. Wenn du den Schlauch an die andere Öffnung schraubst, kannst du Luft aus dem Board pumpen, um es leichter einrollen zu können. Der Standfuß und die Griffe sind abnehmbar, somit kann die Pumpe platzsparend im beiliegenden Netzbeutel verstaut werden. Auf der integrierten Druckanzeige kannst du ab ca. 7 PSI den erreichten Druck ablesen. Ein wirklich gutes und sehr leistungsstarkes Modell.
  • abnehmbare Wowsea Flyfish F2 Mittelfinne (10″): Die ca. 25,4 cm lange Mittelfinne in Delfin-Form lässt sich schnell in die Schiene einschieben und mit einem beiliegenden Clip fixieren. Dieses System nennt man Steck- oder Slide-In-System. Es hat gegenüber dem US-Box-System (mit Schraube und Gewindeplättchen) eindeutige Vorteile bezüglich der Schnelligkeit. Allerdings stehen dir bei den Steckfinnen auch etwas weniger Modelle zum Nachrüsten zur Verfügung.
  • Wowsea Flyfish F2 Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach: Diese spiralförmige Sicherungsleine verbindet dich über eine mit Neopren gepolsterte Klettverschluss-Manschette am Sprunggelenk mit deinem Board. Erst bei einem Sturz ins Wasser dehnt sich die Leash auf die volle Länge (10′ bzw. 305 cm). Im Klettverschluss ist ein kleines Fach versteckt, in dem du z.B. einen Schlüssel oder etwas Münzgeld verstauen kannst.
  • Wowsea Flyfish F2 Dry-Bag: Ein wirklich hilfreiches Gimmick ist der 10 Liter fassende blaue Dry-Bag. Hier finden alle wasserempfindlichen Gegenstände einen geschützten Platz.Sehr gut gefallen hat mit der zusätzliche Sicherungsclip an der Schnalle!
  • Wowsea Flyfish F2 Repairkit inkl. Ersatz-Manometer und Ventilschlüssel: Dieses kleine Set besteht aus farblich passenden PVC-Streifen (Patches), einem Ventilschlüssel und einem Ersatz-Manometer (Druckanzeige) für die Pumpe. Kleine Beschädigungen am Board kannst du damit selbst reparieren, ein passender Klebstoff fehlt allerdings. Im Falle einer defekten Druckanzeige an der Pumpe hast du das passende Ersatzteile gleich zur Hand, was wirklich extrem selten im Lieferumfang enthalten ist. Mit dem Ventilschlüssel kannst du ab und zu prüfen, ob das Ventil noch richtig fest sitzt oder es auch komplett austauschen. Wichtig: Bitte den Ventilschlüssel niemals benutzen, wenn das Board noch aufgepumpt ist…Verletzungsgefahr!

 

Häufige Fragen zum Wowsea Flyfish F2 beantwortet

Mit der mitgelieferten Triple-Action-Luftpumpe sollte das Board in 5-7 Minuten startklar sein! Mehr über das Wowsea Flyfish F2 erfahren.
Der empfohlene Druckbereich reicht von 15 – 22 PSI. 18 PSI ist in der Praxis ein guter, überdurchschnittlicher Wert für maximale Steifigkeit, der sich auch mit einer manuellen Pumpe noch gut erreichen lässt. Die Tatsache, dass das Board 22 PSI aushält, spricht für eine sehr robuste und langlebige Qualität. Mehr über das Wowsea Flyfish F2 erfahren.
Ja, das Board eignet sich prima für anspruchsvollere Einsteiger, da es eine gute Kippstabilität besitzt und vielseitig einsetzbar ist. Nach der wackligen Anfangszeit genießt du im Vergleich zu einem Allround-Board deutlich bessere Gleiteigenschaften. Mehr über das Wowsea Flyfish F2 erfahren.

Fazit

Das Wowsea Flyfish F2 ist insgesamt ein tolles Touring- bzw. Cruising-Board, das sich auch für sportliche Einsteiger sehr gut eignet. Es bietet ein sehr attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Angesichts des äußerst großen und guten Zubehörpakets inkl. Triple-Action-Luftpumpe und Glasfaser-Paddel bleiben wenig Wünsche offen und du kannst direkt nach der Lieferung loslegen.

Die Fahreigenschaften sind ein komplett gelungener Kompromiss aus Kippstabilität, Wendigkeit und gutem Gleitvermögen. Wenn dir klassische Allrounder zu wenig flott unterwegs sind und du dennoch eine gute Grundstabilität möchtest, ist das Wowsea Flyfish F2 ideal. Natürlich sind schmalere und längere Touring-Boards mit Einzelfinne letztlich schneller und auch spurtreuer, dafür ist dieses Board aber auch deutlich vielseitiger zu verwenden.

Bei den Features gefällt mir vor allem das Kickpad und die 4 D-Ringe für einen separat erhältlichen Kajak-Sitz sehr gut. Diese Ausstattungsmerkmale unterstreichen die Allround-Tauglichkeit des Boards nochmals deutlich. Von der Zukunftsperspektive her, hast du mit dem Wowsea Flyfish F2 gute Karten, hier bietet es deutlich mehr als das klassische Allround-Board…zumindest, wenn auch Touren und sportliche Beweggründe für dich eine Rolle spielen.

Für kleinere und leichtere Paddler sowie für Anfänger, die in Sachen Kippstabilität noch näher am Allrounder sein möchten, ist das kompaktere Wowsea Flyfish F1 eine weitere, ebenfalls empfehlenswerte Alternative. Beide Exemplare haben mich im Test vollständig überzeugt und zementieren den guten Eindruck, den ich bisher von der Marke habe!


Erfahrungsberichte

Kommentare

Dino 7. Oktober 2021 um 14:44

Hallo,
ich schwanke zwischen dem Flyfish F2 und dem Itiwit X500.
Habe auf dem Itiwit X100 gepaddelt und wäre gerne etwas „flotter“ unterwegs 🙂
Wie sind qualitativ die Unterschiede, ich paddle gerne auch auf dem Meer mit etwas Wellengang.
Ich wiege 98 KG.
Viele Grüße

Antworten

Benjamin 7. Oktober 2021 um 16:46

Hallo Dino,

Also da gibt’s schon Unterschiede. Das Wowsea Flyfish F2 ist komplett doppellagig und deshalb etwas steifer. Bei ruhigen Bedingungen ist das Itiwit X500 13′ aufgrund der Bauform mit Einzelfinne und der Länge das schnellere Board.

Da du ja aber gerne auf dem Meer unterwegs bist, würde ich dir eher zum Flyfish raten, da kürzere Boards generell besser zu steuern sind. Auch der Zugewinn an Kippstabilität und Wendigkeit durch das 2+1 Finnen-Setup ist bei Wellen ein Vorteil! Außerdem hat das Board einen leichten Noserocker (nach oben gebogene Boardspitze).

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Dino 7. Oktober 2021 um 17:51

Moin Benjamin,

lieben Dank für deine Antwort.
Ist das Wowsea Flyfish F2 im Vergleich zu meinem Itiwit X100 11`denn „spürbar“ schneller und ähnlich kippstabil? Spielen die Wowsea – Boards und die Itiwit – Boards qualitativ in der gleichen „Liga“?
Möchte mich ja gerne verbessern 🙂

Viele Grüße,
Dino

Antworten

Benjamin 8. Oktober 2021 um 11:00

Moin Dino,

Das Itiwit X100 11′ ist natürlich schon sehr breit und ein Stück kürzer als das Flyfish F2. Vom demher hat es logischerweise auch einen höheren Wasserwiderstand. Aber „Welten“ liegen da nicht dazwischen.

Wenn es rein um Geschwindigkeit geht, haben natürlich reine Touring-Boards, wie das Itiwit X500 13′ schon klare Vorteile. Bei sehr unruhigen Bedingungen wird aber die Länge und das Einzelfinnen-Setup schnell zum Problem. Aus diesem Grund sind z.B. auch reine Surf- und Whitewater-SUPs sehr kurz und haben mindestens 3 Finnen.

Sowohl Wowsea- als auch Itiwit-Boards sind in der günstigeren Klasse unterwegs. Sie bieten ziemlich viel und haben trotz des günstigen Preises eine wirklich gute Qualität.

Wenn du aber auch bisher auf dem Meer mit Einzelfinne gut zurecht gekommen bist und du dich auch budgetmäßig dann doch in Richtung Premium-Boards umsehen möchtest, könnten 4 weitere Modelle empfehlenswert sein:
Penguin Cleaver
Penguin Coast Runner
MOAI Touring 12’6
Glory Boards Trip

Lies dir mal die jeweiligen Testberichte durch uns melde dich gerne bei weiteren Fragen!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Christoph 11. September 2021 um 14:45

Ich liebäugel ja sehr mit diesem Sup, natürlich wegen des attraktiven Preises trotz guter Leistung. Allerdings macht der Preisunterschied zu meinen anderen Favoriten auch unsicher – wie kommt’s, dass dieses Board ca. 250€ günstiger ist als z.b. das Apatcha 12,6, das Gloryboards Trip oder das Decathlon x500 und das trotz teilweise besserer Konstruktion (Double layer statt single usw.)?

Liebe Grüße

Antworten

Benjamin 11. September 2021 um 17:28

Hey Christoph,

Gute Frage, das fragen wir uns auch manchmal. Ich kann dir das ehrlich gesagt nicht beantworten, das hat natürlich auch immer was mit Margen (Gewinnspanne + Stückzahl), Lieferketten, Zwischenhändlern usw. zu tun.
Wowsea ist ein chinesisches Unternehmen, das sozusagen an der Quelle sitzt und weltweit große Mengen umsetzt, ich denke, dass das so manches erklärt.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist jedenfalls sehr gut (erstaunlich)!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Christoph 11. September 2021 um 20:27

Danke dir, mal schauen, wann das Board wieder im EU Lager erhältlich ist 🙂

Antworten

Benjamin 12. September 2021 um 11:30

Gerne, da lohnt es sich, immer mal wieder rein zu schauen. Die Lieferbarkeit ändert sich manchmal schnell.
Auf Amazon kannst du die Bestellung auch schon jetzt aufgeben und wirst dann automatisch beliefert, sobald die Boards eingetroffen sind…auch hinter dem Amazon Shop steckt Wowsea direkt!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Benjamin 18. Juli 2021 um 21:28

Hi Benjamin,
ein sehr informativer und wirklich toller Bericht! Das Flyfish F2 ist bezüglich Performance, Optik und Preis wirklich beeindruckend.
Viele Grüße
Benjamin

Antworten

Benjamin 19. Juli 2021 um 07:58

Hey Benjamin,

Danke, freut mich sehr, wenn dir mein Test gefällt!
Da kann ich dir insgesamt nur zustimmen, vor allem für ambitionierte Anfänger bietet das Wowsea Flyfish F2 ein wirklich gelungenes Gesamtpaket!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Janina 28. Juli 2021 um 07:23

Hallo Benjamin,
ich bin durch eine Facebook – Gruppe auf dieses Board gestoßen. Ich suche seit 2-3 Wochen nach einem Board für mich und habe mittlerweile nur noch müde durch die Angebote und Rezensionen gescrollt. Gestern Abend war ich dann plötzlich wach!

Ich habe deinen Bericht gelesen und hab die ganze Zeit nur gedacht „ja, ja genau, ach guck an, ja super, jaa!“ 🙂 und auf Empfehlung dann direkt beim Hersteller bestellt. Irgendwie hat die Order vom Europäischen Lager nicht so ganz geklappt und ich bin auf die China-Bestellung gerutscht.
Wowsea hat sich sofort bei mir gemeldet und die Order auf Europa umgeswitched und mir umgehend das Geld erstattet, welches ich dadurch zuviel gezahlt hatte. Das ist ein mega Kundenservice.
Ich erwähne hier mal kurz, dass ich bisher erst 3 Mal auf einem ausgeliehenen SUP gestanden habe, sich mein Anspruch danach aber sogleich erhöht hat. Die Anschaffung sollte sich lohnen und ich will schon etwas flotter und sportlicher unterwegs sein, aber nicht gleich aufgeben wollen, wenn ich mal das Gleichgewicht nicht so gut halten kann.
Von daher ein super Kompromiss! Deine Rezension hat mich somit zu 100% angesprochen und ja… Grün ist nun auch noch zufällig meine Lieblingsfarbe 🙂 das Zubehör ist echt Wahnsinn, bisher habe ich diese qualitative Ausstattung nur bei wesentlich teureren Boards gesehen.
Ich bin happy, dass sich hier wahrscheinlich meine Geduld und meine bisherige Unentschlossenheit ausgezahlt haben. Ich würde mich im Nachgang ärgern, mich nicht für dieses Board entschieden zu haben. Also mega Danke!

Gespannte Grüße, Janina

Antworten

Benjamin 28. Juli 2021 um 08:31

Hey Janina,

Vielen Dank für die tolle, ausführliche Rückmeldung! Ich bin auch nach wie vor sehr zufrieden mit dem Board…

Ich freu mich mit dir und wünsche dir schon jetzt viel Spaß mit deinem Board!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Max 10. Juli 2021 um 20:59

Hallo,
ich (Einsteiger, erstes SUP, 195cm, 100kg) schwanke zwischen dem Trophy T1 und dem Flyfish F2 von Wowsea. Ich bin auf der Suche nach einem Board, dass nicht nur für den Einstieg, sondern auch für alle folgenden Saisons geeignet ist. Wie unterscheiden sich die beiden Boards bei der Kippstabilität, da ich in Sachen Körpergefühl und Gleichgewicht noch etwas Nachholbedarf habe? 🙂
Was ist eure Empfehlung?
Danke und Gruß Max

Antworten

Benjamin 10. Juli 2021 um 21:20

Hey Max,

Das kannst du dir letztlich leider nur selbst beantworten. Das Trophy T1 ist schon wesentlich kippstabiler. Für einen Allrounder läuft es dennoch ziemlich gut, da es nicht ganz so rundlich im Bereich der Spitze geformt ist wie viele andere. Deshalb wurde es früher auch unter dem Namen Cruise vermarktet.

Das Flyfish F2 ist ein ziemliches Mittelding zwischen Allrounder und Touring-Modell. Du kannst sicher auch mit diesem Board erfolgreich starten. Durchhaltevermögen ist da aber unter Umständen nötig, wenns nicht gleich so gut klappt!

Letztlich kommt es darauf an, wie ambitioniert du bist und ob Touren auf kurz oder lang eine wichtige Rolle für dich spielen. Wenn das nicht oder unsicher der Fall ist, dann bist du mit dem Trophy T1 sicher besser bedient! Für viele Paddler ist ein solches Board auch dauerhaft eine gute Lösung.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Michael 10. Juli 2021 um 18:31

Hallo Benjamin,
Danke für die tolle Review.
Ich möchte mir ein SUP für halbtägige Touren zulegen. Hauptsächlich überlege ich zwischen Wowsea F2 und Aquatone Flame 11,6/12,6.
Für das erste spricht in meinen Augen Preis/Leistungsverhältnis und hervorragender Lieferumfang. Für das zweite angeblich bessere Bauweise (Fusion-Verfahren), die mehr Robustheit und Steifigkeit verspricht. Die Frage ist, ob es den Mehrwert rechtfertigt.
Ich bin Anfänger (1,71cm / 71kg)

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Benjamin 10. Juli 2021 um 20:26

Hey Michael,
Klasse, dass dir der Test gefällt…danke dir!
Also das ist letztlich auch ein wenig Geschmackssache, empfehlenswert finde ich beide.

Wie du schon sagst, ist das Flyfish F2 im klassischen Double-Layer Verfahren und das Aztron Aquatone Flame mit der moderneren Fusion-Technik hergestellt. Der Vorteil von Fusion Boards liegt hauptsächlich im niedrigeren Gewicht und in der Tatsache, dass die einzelnen Lagen praktisch untrennbar verbunden sind. In der Praxis (auf dem Wasser) wirst du da nur kleine Unterschiede in der Steifigkeit spüren…die ist bei beiden wirklich gut!

Du bist auch bei beiden Modellen weit weg vom Grenzbereich der Belastbarkeit und brauchst dir darüber keine großen Gedanken machen.

Die wichtigere Frage für dich als Anfänger dürfte sein, wie viel Kippstabilität möchtest du? Das Flyfish liegt durch die 3 Finnen wesentlich satter im Wasser. Dafür hat das Flame mit der Einzelfinne den besseren Geradeauslauf und ist letztlich flotter, eben ein reinrassiges Touring-Board.

Der Noserocker (nach oben gebogene Spitze) ist auch ein Unterschied. Der ist beim Flame deutlich ausgeprägter! Du musst letztlich von den beschriebenen Fahreigenschaften her entscheiden welches Board besser zu dir und deinen angestrebten Einsatzgebieten passt!

Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei beiden stimmig und sehr gut, denn für ein Fusion Board ist such das Flame ziemlich günstig!

Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen.

Viele Grüße,
Benjamin

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Mario 5. Juli 2021 um 20:52

Hallo,
ich habe auf der Webseite von wowsea gelesen, dass das Paddel nicht schwimmt. Könnt ihr das bestätigen?

Viele Grüße

Antworten

Benjamin 5. Juli 2021 um 21:06

Hallo Mario,

Das Paddel ist nicht dauerhaft schwimmfähig. Es hat aber genügend Auftrieb, um nicht direkt unterzugehen. Erst, wenn es nach einiger Zeit komplett mit Wasser vollgelaufen ist, sinkt es wirklich.

Wenn du also ins Wasser fällst und als nächstes das Paddel wieder auf das Board legst, reicht die Schwimmfähigkeit locker aus!

Viele Grüße,
Benjamin

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Mario 5. Juli 2021 um 21:15

Danke! Da bin ich ja beruhigt. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich das F1 oder F2 nehme. Nun ja, der Abend ist ja noch jung.

Nochmal danke für deine Info!

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Benjamin 5. Juli 2021 um 21:33

Hey Mario,
Sehr gerne…da ich beide Boards ganz aktuell getestet habe, kann ich dir natürlich sehr gerne weiterhelfen, falls du Fragen hast!

Viele Grüße,
Benjamin

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Mario 5. Juli 2021 um 21:44

Hallo Benjamin,
direkte Fragen habe ich (noch) nicht, aber vielleicht kannst du mir ja trotzdem zu einem SUP raten. Zur Info: Ich stand am Wochenende zum ersten Mal auf einem SUP und ja das macht richtig Spass! Die ersten 5 Stunden sind also erledigt 🙂 Ich selbst bin knapp Ü50 und werde wohl meistens auf Seen oder Flüssen (ich wohne an der Saale) schippern. Das wowsea hat mir halt als Kompromiss sehr gut gefallen.

Viele Grüße und danke für dein Angebot!

Antworten

Benjamin 5. Juli 2021 um 22:10

Hallo Mario,

Also in Kurzform: das Flyfish F1 ist vom Fahrgefühl wesentlich näher am kippstabilen, wendigen Allround-Board-Feeling. Wenn du gerne sportlicher unterwegs sein möchtest, dann hat das F2 eindeutig die Nase vorn.

Der Geradeauslauf und auch das Gleitvermögen ist deutlicher ausgeprägter, allerdings ist es weniger kippsicher. Von der Traglast her würde ich ab 100 kg auch langsam zum größeren F2 greifen.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Laura 4. Juli 2021 um 10:39

Hallo, ich will mir ein Board zulegen (ambitionierte Einsteigerin, 75 kg), mit dem ich kleinere Touren machen kann, evtl. auch mit Kind an Board. Kippsicherheit ist nicht oberstes Ziel. Und ich schwanke eben zwischen dem Wowsea Flyfish F2 (12) und dem Gloryboard Trip (12). Gibt es wichtige Unterschiede, die mit die Entscheidung leichter machen können? (abgesehen vom Preis, der beim Gloryboard natürlich schon ein wenig höher liegt)
Danke und liebe Grüße, Laura

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Benjamin 4. Juli 2021 um 14:40

Hey Laura,

Der Vergleich ist insgesamt nicht so ganz auf Augenhöhe, deshalb ist der Preis des Glory Boards Trip ja auch ca. doppelt so hoch. Ich zähl dir mal einige Unterschiede auf:

Aufbau: da hat das Flyfish F2 sogar etwas die Nase vorn: klassischer Double-Layer Aufbau zu Single-Layer + Double-Layer Rails (beim Trip). Deshalb ist das Trip auch leichter, erreicht aber trotzdem eine gute Steifigkeit.

Fahreigenschaften: Das Trip ist schmaler, spitzer und somit letztlich flotter. Bei der Kippstabilität hat das Flyfish F2 die Nase vorn. Beim Trip sind zusätzlich alle 3 Finnen abnehmbar. Das heißt, du kannst dich zwischen 2+1 Finnen-Setup (bessere Stabilität) und Einzelfinne (besserer Geradeauslauf auf Touren) entscheiden.

Zubehör: Die Glory Boards werden mittlerweile mit Carbon Paddel ausgeliefert. Beim Flyfish F2 ist es aus Glasfaser. Bei der Pumpe wiederum liegt Wowsea vorne (Triple-Action-Luftpumpe).

Garantie: 2 Jahre (Flyfish F2) zu 5 Jahre (Trip)

Wie du siehst, gibt es vor und Nachteile, deren Abwägung du nur selbst treffen kannst. Sowieso, wenn man den Preis mitbewertet.

Ich hab ja ganz aktuell das Wowsea Flyfish F2 getestet und ich muss sagen, dass ich das Board richtig gut finde und das Preis-Leistungsverhältnis ist sensationell. Gerade für Anfänger eine top Sache. Logischerweise hat das Glory Boards Trip aber auch viele Vorteile: die Möglichkeiten des Finnen-Setups, das Carbon-Paddel und die Garantiezeit sind echte Argumente und immer eine schöne Sache…ob sie dir aber den Mehrpreis wert sind, kannst du nur selbst entscheiden.

Ich hoffe, das hilft dir weiter!

Viele Grüße,
Benjamin

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