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MOAI Allround 10’6

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BoardtypAufblasbar (iSUP)
MarkeMOAI
SkillAnfänger
EinsatzgebietAllround-Board (Allrounder)
Länge320 cm (10'6")
Gewicht8,5 kg
ZubehörRucksack-Trolley, stufenlos verstellbares Glasfaser-Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (US-Box-System), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel

Beschreibung

MOAI Allround 10’6 Test

Mit dem MOAI Allround 10’6 möchte ich dir ein komplett charakteristisch aufgebautes Allround-Board des niederländischen SUP Herstellers genauer vorstellen.

Die bisher getesteten Exemplare von MOAI SUP haben sich als hochwertig gefertigte Vertreter der Mittelklasse erwiesen. Ob auch dieses Board in Sachen Qualität und Verarbeitung mithalten kann, habe ich für dich getestet.

Es kommt mit einem kompletten Zubehörpaket zu dir, so dass du direkt aufs Wasser kannst. Selbstverständlich habe ich auch das gesamte Equipment auf Praxistauglichkeit untersucht!

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Mit seinen Maßen von 320 x 81 x 15 cm (10’6″ x 32″ x 6″) liegt das MOAI Allround 10.6 voll im Durchschnittsbereich des Boardtyps. Seine Silhouette mit breiter und abgerundeter Spitze (Nose) und dem ebenfalls rundlich geformten Heck erfüllt alle Erwartungen an ein Allround-Board.

Die Bauform und die Breite von 81 cm gewährleisten eine sehr hohe Kippstabilität, ideal für Einsteiger und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten.

Durch die Dicke von 15 cm (6″) und den stabilen, 2-lagig verschweißten Aufbau („Double-Layer-Fusion“) erreicht das Board in punkto Steifigkeit und Auftrieb gute Werte.

Das Board ist mit 3 Finnen im sogenannten 2+1 Setup ausgestattet, wobei die Mittelfinne über das US-Box-System abnehmbar ist. Auch dieses Feature ist der Klassiker bei Allround-Boards.

MOAI SUP arbeitet eng mit der Hilfsorganisation „Waves 4 Change“ zusammen. Ein gewisser Teil des Verkaufspreises fließt dadurch direkt in wohltätige Zwecke!

Das MOAI Allround 10.6 wird mit komplettem Zubehörpaket geliefert, welches aus folgenden Komponenten besteht:

Rucksack-Trolley, stufenlos verstellbares Glasfaser-Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (US-Box-System), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel.

  • hochwertige Qualität und Verarbeitung
  • 2-lagig verschweißter Aufbau der Außenhülle („Double-Layer-Fusion“)
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • hohe Steifigkeit
  • vergleichsweise leichtes Gewicht
  • vielseitig einsetzbar
  • hohe Kippstabilität
  • 4 freie D-Ringe zur Befestigung eines Kajak-Sitzes (nicht im Set enthalten)
  • komplettes Zubehörpaket inkl. Trolley-Rucksack und Glasfaser-Paddel
  • nicht immer lieferbar

Das MOAI Allround 10.6 im Überblick

Seit 2016 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Stand Up Paddling und teilen unsere ständig wachsenden Erfahrungen sehr gerne mit dir. Im folgenden Teil des Reviews gehe ich detaillierter auf das Board und das mitgelieferte Zubehör ein. Am Ende des Artikels beantworte ich häufig gestellte Fragen.

Wenn bei dir weitere Fragen aufkommen sollten, kannst du mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar (iSUP)
Marke MOAI
Skill Anfänger
Preiskategorie Mittelklasse
Einsatzgebiet Allround-Board (Allrounder)
Länge 320 cm (10’6″)
Breite 81 cm (32″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen 260 Liter
Gewicht 8,5 kg
Zubehör Rucksack-Trolley, stufenlos verstellbares Glasfaser-Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (US-Box-System), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel

Bauweise

Das MOAI Allround 10.6 ist mit seinen komplett durchschnittlichen Maßen und der bekannten Kontur (Shape) ein absolut klassischer Allrounder. Die rundliche Boardspitze (Nose) und die solide Breite machen das Board zu einem perfekten Begleiter für jeden Anfänger…diese Boards sind die mit Abstand Meistverkauften.

Seine Bauart liefert eine gelungene Mischung aus Stabilität und guten Laufeigenschaften, bei Allround-Boards liegt der Fokus allerdings primär auf einer sehr hohen Kippstabilität.

Das Board hat insgesamt 3 Finnen (2+1), die beiden kleinen Seitenfinnen sind fest verbaut und die große Mittelfinne ist über das US-Box-System abnehmbar. Dadurch bist du am Wasser in kurzer Zeit startklar. Dieses Setup ist ebenfalls völlig charakteristisch für diese Boardklasse.

Das MOAI Allround 10.6 hat eine Dicke von 15 cm bzw. 6″ und verfügt über eine einzelne Luftkammer mit 260 Litern Volumen.

Diese Werte sind im Hinblick auf die Traglast und die Grundstabilität besonders wichtig und liegen in einem guten Bereich.

Traglast

Die maximale Traglast des Allround 10.6 gibt MOAI mit 130 kg an. Das ist meiner Meinung nach trotz des soliden Materialaufbaus etwas zu großzügig bemessen. Ideale Voraussetzungen bietet das Board für Paddler bis ca. 85 kg.

Wenn du deutlich mehr auf die Waage bringst, solltest du dich bei den größeren Allround-Boards umschauen. Auch in diesem Segment hat MOAI passende Exemplare im Sortiment!

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Allround-Boards sind, wie der Name schon sagt, für breite und abwechslungsreiche Einsatzgebiete gebaut. Genau deshalb sind sie so beliebt.

Vor allem auf Seen, Kanälen und anderen Gewässern mit ruhiger Oberfläche kannst du als Anfänger damit die schönsten Erfahrungen sammeln und deine Technik nach und nach verbessern.

Kein Boardtyp ist vielseitiger als die Allrounder…eine hohe Grundstabilität ermöglicht dir schnelle Fortschritte, so dass nach kurzer Zeit der ersten, entspannten Tour nichts mehr im Wege steht.

Wenn du dann sicherer bist, kannst du dich mit dem MOAI Allround 10.6 auch auf langsame Fließgewässer trauen und kleinere Wellen bezwingen. Technische Anfängerfehler verzeiht es gutmütig und begleitet dich sicher durch viele schöne Erlebnisse auf dem Wasser.

Allround-Boards sind durch ihre breit geschnittene Bauform aber leider keine Gleitwunder. Das hohe Maß an Stabilität geht mit einem erhöhtem Wasserwiderstand einher, so dass du keine sehr hohen Geschwindigkeiten erreichen kannst.

Dieser Boardtyp ist nicht für Spitzenleistungen konstruiert, sondern bietet dir den besten Kompromiss, um möglichst allen Bedingungen gerecht werden zu können.

Mit seiner doppellagigen Außenhülle erreicht das MOAI Allround 10.6 eine gute Steifigkeit, ist langlebig und robust konstruiert und kann dich über viele Jahre und Gewässer hinweg begleiten, auch wenn du dich vielleicht mit zunehmender Erfahrung für spezialisiertere SUP Boards interessierst.

Ein gutes Allround-Board eröffnet dir, vor allem am Anfang, das komplette Spektrum, um das Stand Up Paddling für dich zu entdecken.

Material und Gewicht

In der Fachsprache bezeichnet man die Konstruktion des MOAI Allround 10.6 als „Double-Layer-Fusion“. Das bedeutet, dass die Außenhülle aus 2-lagig verschweißtem PVC hergestellt wurde und der Kern aus sehr vielen, miteinander verwobenen Polyesterfäden („Dropstitch“) besteht. Im Gegensatz zur klassischen „Double-Layer-Technik“ kann beim Verschweißen der einzelnen Lagen auf dünneres Material zurückgegriffen und weitgehend auf Klebstoff verzichtet werden.

Diese Fertigungstechnik ist bei qualitativ hochwertigen SUP Boards immer mehr im Kommen. Ein reduziertes Gewicht bei vollem Erhalt der Steifigkeit ist der Trumpf dieses Verfahrens.

Das Gewicht des MOAI Allround 10.6 beträgt deshalb nur 8,5 kg. Dieser Wert ist angesichts der Größe und dem hochwertigen Materialaufbau des Boards unterdurchschnittlich und ist ein Hinweis darauf, dass die verarbeiteten PVC-Schichten ziemlich dünn sind. Das leichte Gewicht vereinfacht das Handling an Land deutlich.

Verarbeitung

Das getestete Modell des MOAI Allround 10.6 war komplett hochwertig und sauber verarbeitet. Wenn man sich die Rezensionen auf Amazon und anderen Plattformen anschaut, so scheint der absolute Großteil der Kunden meine Einschätzung zu teilen. Das „Fusion-Verfahren“ ist sehr innovativ und hat eindeutige Vorteile.

Die Materialqualität und der Aufbau des Boards können sich jederzeit mit anderen hochwertigen Exemplaren der Preisklasse messen. Insgesamt handelt es sich bei diesem Board um einen Vertreter der Mittelklasse und deshalb kann man auch ein gutes Verarbeitungsniveau voraussetzen.

Design

Die Grundfarbe des Boards ist Weiß. Auf der Oberseite wird die Optik durch die große 3-farbige Standfläche in verschiedenen Türkistönen und Orange sowie durch das vordere Designelement im „Tribal-Style“ geprägt. Dieses Muster prägt auch die Gestaltung der Lauffläche des Boards.

Die Seitenflächen (Rails) sind einfarbig weiß und werden durch das Firmenlogo verziert, welches du auch auf der Boardspitze und auf der Unterseite nochmals findest. Insgesamt finde ich das Design mit klarem Bezug zu den polynesischen Wurzeln des Stand Up Paddlings sehr ansprechend.

Weitere Features

Das MOAI Allround 10.6 verfügt über folgende weitere Features:

  • Deckpad: Die Standfläche ist aus rutschhemmendem EVA hergestellt und sorgt auch bei Nässe für einen sicheren Stand.
  • 5 freie D-Ringe: Am Heck befindet sich ein D-Ring zum Einhängen der Leash (Sicherungsleine). 4 weitere D-Ringe sind seitlich der Standfläche angebracht und dienen der Befestigung eines nicht mitgelieferten Kajak-Sitzes.
  • zentrale Trageschlaufe: Direkt auf dem Schwerpunkt des Boards befindet sich die mit Neopren ummantelte Trageschlaufe. Hier liegt auch der sogenannte „Sweet-Spot“ und zeigt dir die stabilste Standposition an.
  • 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne: Die 2 kleineren Seitenfinnen sind fest verklebt und die große Mittelfinne ist abnehmbar (US-Box-System).
  • Gepäcknetz: Im vorderen Bereich der Oberseite befindet sich das elastische Decknetz, welches an 4 D-Ringen befestigt und über einen Mechanismus verstell- und abnehmbar ist. Hier kannst du Equipment oder Proviant sicher verstauen. Damit alles schön trocken bleibt solltest du dein Gepäck am besten in einem Dry-Bag wasserdicht verpacken!

Zubehör

MOAI SUP Boards werden generell mit einem kompletten Zubehörpaket geliefert:

  • MOAI Allround 10.6 Trolley-Rucksack: Der neu designte schwarz-türkise Trolley-Rucksack hat die gleichen Gestaltungselemente wie das Board und verfügt neben zwei Handgriffen (oben und an der Seite), gepolsterten und verstellbaren Trageriemen über mehrere Gurte (innen und außen), um den Inhalt zu fixieren. Außerdem stehen dir insgesamt 2 Fächer zur Verfügung. Im großen, hinteren Fach mit umlaufendem Reißverschluss kannst du das Board inkl. Zubehör verstauen. Das kleine Vorderfach mit Reißverschluss ist für deine persönlichen Gegenstände (Schlüssel, Wertsachen etc.) gedacht. Dieses Modell gehört zu den hochwertigen Exemplaren und ist mit seinen integrierten Rollen eine willkommene Erleichterung.
  • MOAI Allround 10.6 Glasfaser-Paddel: Das Paddel ist von 175 bis 215 cm stufenlos einstellbar. Der Schaft dieses 3-teiligen Modells ist aus leichter und robuster Glasfaser (Fiberglas) hergestellt und das türkise und 19,5 cm breite Paddelblatt aus robustem Kunststoff gefertigt. Auch hier findest du den charakteristischen „Tribal-Print“, den du bereits vom Board und vom Trolley-Rucksack kennst. Ca. 820 g bringt dieses hochwertige Modell auf die Waage.
  • MOAI Allround 10.6 umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer): Die mitgelieferte Pumpe (Bravo) ist eine sogenannte Doppelhub-Luftpumpe und mit einem Manometer (Druckmessgerät) ausgestattet. Am Anfang des Pumpvorgangs kannst du sie so einstellen, dass sie sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpt. Dieser Doppelhub-Modus füllt den Großteil des Volumens in kurzer Zeit. Bei steigendem Gegendruck wird das Hochziehen aber immer beschwerlicher. Du kannst die Pumpe dann, mit Hilfe eines kleinen Hebels auf den Einzelhub-Betrieb umstellen, so dass sie nur noch beim Runterdrücken arbeitet. Dieser Modus spart dir einiges an Kraft! Außerdem kannst du auch Luft aus dem Board pumpen, indem du den Schlauch auf die andere Öffnung am Griffteil schraubst. Der Standfuß ist für einen platzsparenden Transport einklappbar.
  • abnehmbare MOAI Allround 10.6 Mittelfinne: Zum Set gehört auch eine abnehmbare Mittelfinne in Delfin-Form. Zur Montage muss zunächst das Gewindeplättchen in der Schiene platziert werden, an dem dann die eingeschobene Finne mit Hilfe einer kleinen Schraube festgeschraubt wird. Im Gegensatz zum Stecksystem (Slide-In-System) benötigt dieses System etwas mehr Routine und Zeit. Ein großer Vorteil ist allerdings, dass es für das US-Box-System jede Menge Ersatzteile und Finnen-Modelle zum Nachrüsten gibt.
  • MOAI Allround 10.6 Coiled-Leash: Diese spiralförmige Sicherungsleine verbindet dein Sprunggelenk über eine stabile Manschette mit dem Board. Wenn du ins Wasser fällst, dehnt sie sich auf volle Länge (10′ bzw. 305 cm) und hält dein Board in deiner Nähe.
  • MOAI Allround 10.6 Repairkit: Dieses kleine Set besteht aus farblich passenden PVC-Patches und einem Ventilschlüssel. Leider fehlt der Klebstoff, damit du kleine Beschädigungen am Board selbst reparieren kannst. Mit dem Schlüssel kannst du das Ventil auf festen Sitz überprüfen und bei einem Defekt auch austauschen.

Häufige Fragen zum MOAI Allround 10.6 beantwortet

Seitens des Herstellers gibt es leider keine Garantie, die über die in Deutschland geltenden Regelungen hinaus besteht. Somit hast du, wie üblich, einen Gewährleistungsanspruch von 2 Jahren. Allerdings musst du bereits nach 6 Monaten nachweisen können, dass der Reklamationsgrund bereits von Anfang an bestanden hat. Das dürfte in der Praxis aber recht schwierig sein. Große Hersteller und Versandhändler wie Amazon zeigen sich aber meist sehr kulant! Mehr über das MOAI Allround 10.6 erfahren.
Mit Hilfe der Doppelhub-Luftpumpe Pumpe sollte das Board innerhalb von 5-7 Minuten auf die empfohlenen 15 PSI (ca. 1 Bar) aufgepumpt sein. Mehr über das MOAI Allround 10.6 erfahren.
Ja, das Board ist aufgrund seiner Bauart sogar bestens für Anfänger geeignet. Das Set beinhaltet alles was du für einen erfolgreichen Start brauchst! Mehr über das MOAI Allround 10.6 erfahren.

Fazit

Das MOAI Allround 10.6 ist sozusagen ein klischeemäßiges Allround-Board. Was jetzt vielleicht unspektakulär und langweilig klingt, ist aber wirklich positiv gemeint! Das Board entspricht in jeglicher Hinsicht (Form, Maße, Material und Aufbau) meinen Erwartungen an einen qualitativ hochwertigen, modernen Allrounder.

Als Anfänger ohne Vorerfahrung ist dieses Marktsegment oft sehr unübersichtlich, da es mittlerweile enorm viele Hersteller und Angebote gibt.

Teilweise sind diese Einsteiger-Boards billigst verarbeitet und sind in der Praxis nur kurze Zeit ein Vergnügen. Deshalb ist es erfreulich, dass es qualitativ sehr gute Boards wie das MOAI Allround 10.6 gibt, damit du von Anfang an gut aufgestellt bist.

Mit ihm kannst du die ersten Schritte problemlos meistern und so ziemlich alle Spielarten des Stand Up Paddlings ausprobieren. Seine Grundstabilität ist hoch und es fährt sich wendig. Die gesamte Konstruktion ist solide und durchdacht.

Im Zubehörpaket ist alles enthalten, so dass du direkt loslegen kannst. Der Trolley-Rucksack ist dabei ein Highlight und sogar bei wesentlich teureren Boards nicht immer mit dabei. Auch das mitgelieferte Glasfaser-Paddel genügt gehobeneren Ansprüchen. Preislich liegt das MOAI Allround 10.6 im Mittelfeld und bietet gerade für Anfänger ein gelungenes Preis-/Leistungsverhältnis.

Ich weiß, dass man ohne Erfahrung oftmals eher zu günstigeren Boards tendiert. Das kann sich aber aufgrund mangelnder Qualität ganz schnell zum Boomerang entwickeln und dir den Spaß ordentlich verderben. Wenn du kannst, solltest du auch bei SUP Boards, wenn möglich, nie zu sparsam sein!


Erfahrungsberichte

Kommentare

Wolfgang 10. September 2021 um 09:03

Hallo Benjamin,
Ich möchte mir ein SUP zulegen und habe das Moai 10,6 und das Bluefin in die engere Wahl gezogen. Welches ist das hochwertigere und zu welchem würdest du tendieren.
Ich wiege 85 kg

Antworten

Benjamin 10. September 2021 um 10:18

Hey Wolfgang,

Also sehr hochwertig sind beide. Die Herangehensweise bei der Konstruktion ist aber eine andere. MOAI setzt generell auf die leichte „Fusion-Technik“ (dünnere, verschweißte Schichten), während Bluefin auf die altbewährte Technik aus mehreren, sehr stabilen und verklebten Lagen setzt.

Was die Belastbarkeit angeht, hat das Bluefin Cruise vor allem im Grenzbereich eindeutig die Nase vorn. Deshalb würde ich dir da eindeutig zu diesem Board raten.

Beim MOAI 10.6 liegst du nämlich gewichtsmäßig genau an der sinnvollen Grenze…Wenn du aber trotzdem zu MOAI tendierst, dann solltest du dich für das Allround 11′ entscheiden!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Wolfgang 11. September 2021 um 13:59

Danke für deine professionelle Ausführung.
Ich war aufgrund der iBeschreibung „Double-Layer-Fusion“ und Dropolitch mit Hinweis / Vergleich auf SUP‘s der höheren Preisebene zu der Auffassung gekommen, dass das Moai in Punktion Verarbeitung fortschrittlicher sei!?
Gruß Wolfgang

Antworten

Benjamin 11. September 2021 um 17:46

Hey Wolfgang,

Gern geschehen, fortschrittlicher im Sinne von „weniger lang auf dem Markt“ ist die Fusion Technik auf jeden Fall. Die Zukunft wird hier zeigen, ob sie die andere Technik letztlich irgendwann ganz verdrängt.

Meiner Meinung nach haben beide Konstruktionen ihre Daseinsberechtigung und die beschriebenen Vor- und Nachteile!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Karin 13. August 2021 um 10:38

Hallo,
zunächst mal vielen Dank für Eure super Board-Beurteilungen. Sind sehr hilfreich!
Ich überlege mir auch ein SUP zu kaufen. Bin bei meiner Schwester schon ein paar Mal auf dem Board gestanden (Mittelmeehr + See). Bin 162 cm groß und 50 kg schwer – weswegen für mich auch das Board-Gewicht eine Rolle spielt … 😉
Was mich ein bisschen irritiert bei Eurer Beschreibung des MOAI Allround 10’6: Ihr schreibt von einem Steck- oder Slide-In-System (Mittelfinne). Wenn ich über den Button „Preis prüfen“ gehe und auf deren Webseite lande, wird dort von einem US-Box-System (mit Schraube und Gewindeplättchen) geschrieben. Welches System trifft nun zu und ist das US-Box-System sehr kompliziert in der „Anwendung“?
Vielen Dank schon mal für Euer Feedback!
VG, Karin

Antworten

Benjamin 13. August 2021 um 11:38

Hey Karin,

Vielen Dank für dein Interesse an unserer Seite und das Lob…freut uns sehr!

Hoppla, da ist uns wohl bei der Aktualisierung auf die neue Version etwas durch die Lappen gegangen. Das MOAI Allround 10’6 wird in der Tat mit dem US-Box-System geliefert…vielen Dank fürs Bescheid sagen, ich werde das umgehend anpassen!

Die Verwendung dieses Systems ist mit ein bisschen Übung überhaupt kein Problem. Es dauert eben nur etwas länger als beim Stecksystem. Du musst lediglich das kleine Gewindeplättchen mit Hilfe der Schraube in der Schiene positionieren und dann die Finne in die Box schieben und festschrauben. Mit etwas Übung ein Kinderspiel.

Außerdem ist das US-Box-System seit vielen Jahren bewährt, weshalb es auch Unmengen von verschiedenen Modellen unterschiedlicher Hersteller zum Nachrüsten gibt…ein Riesenvorteil!

Auch sonst ist das Board sehr gut. Durch die Fusion Technik ist es steif und trotzdem sehr leicht…das wäre ein tolles Board für dich!

Ich hoffe, das hilft dir weiter!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Karin 13. August 2021 um 11:47

Hallo Bejamin,
super, vielen Dank für die schnelle Antwort!
Ich habe auch das Glory Boards Fun in die engere Auswahl gezogen.
Welches der beiden Boards würdest Du mir eher empfehlen?
Besten Dank und viele Grüße,
Karin

Antworten

Benjamin 13. August 2021 um 12:35

Hey Karin,

Durch die erwähnte Fusion Technik halte ich das MOAI im direkten Vergleich für etwas besser, moderner und steifer. Das Glory Boards Fun hat hingegen das bessere Paddel und die längere Garantie.

Letztlich zählen aber beide zu den sehr guten Boards für Einsteiger!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Jasmin 1. August 2021 um 10:10

Hallo Benjamin,
ich bin auf der Suche nach einem SUP– ich wiege ca. 70kg.
Es sollte stabil und langlebig sein. Das Board möchte ich für gemütliche Feierabendtouren auf der Alster nutzen. Momentan schwanke ich zwischen dem Aqua Marina Fusion und dem MOAI Allround 10.6. Bzw. 11. Welches Board würdest du mir empfehlen ?
Viele Grüße,
Jasmin

Antworten

Benjamin 1. August 2021 um 14:01

Hey Jasmin,

Schön, dass du dir ein eigenes SUP Board zulegen möchtest.
Prinzipiell sind alle genannten Modelle für dich denkbar. Die MOAI Boards sind aber generell vom Aufbau (Fusion-Technik) und auch vom Zubehör wesentlich hochwertiger als die Aqua Marina Boards.

Deshalb solltest du in puncto Qualität diese Marke vorziehen. Wenn du eine sehr hohe Stabilität suchst, ist das breitere und kürzere 10.6 wirklich gut, da es sehr klassisch geschnitten ist. Das Allround 11′ ist da wesentlich sportlicher (schmaler und länger), die Kippstabilität ist nicht ganz so hoch, dafür läuft es flotter und macht auf Touren auch eine gute Figur.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Patricia 21. Juli 2021 um 14:19

Hallo! Danke für diese sehr ausführliche Beurteilung. Ich finde, dass Board optisch schön und es freut mich auch, dass es eher hochwertig sein soll. Daher überlege ich es mir zu kaufen. Ich stand bisher ca 4 Mal auf einem Sup board und bin daher Einsteiger. Meine Schwester würde gerne ab und zu mal mitkommen und ich frage mich ob es dem Board was ausmacht, wenn man da für eine Weile zu zweit drauf ist. Wir wiegen zusammen ca 120 kg. LG Patricia

Antworten

Benjamin 21. Juli 2021 um 17:30

Hallo Patricia,

Da hast du dir gleich zu Beginn ein tolles Board ausgesucht. Das kommt darauf an was du von dem Board bei einer Zuladung von 120 kg erwartest!?

Es wird sicher nicht untergehen, aber der große Fahrspaß kommt da auch nicht unbedingt auf. Das Board wir sicherlich etwas tiefer im Wasser liegen und einen höheren Widerstand haben. Der Hersteller beziffert die maximale Traglast mit 130 kg, was dann aber sicherlich die Grenze darstellt.

Wenn du häufig eine höhere Belastbarkeit möchtest, dann solltest du über das MOAI Allround 11′ nachdenken. Das ist zusätzlich aber auch etwas schmaler und sportlicher. Für die Zukunft, mit besser werdenden Fähigkeiten, kann das aber auch ganz reizvoll sein!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Karina Krupski 17. Juli 2021 um 18:01

Hallo, habe ich als Frau auch eine Chance das Board aufzupumpen und gibt es eine Sicherung, dass die Luft beim Abmachen der Luftpumpe nicht wieder entweicht?
BG Karina

Antworten

Benjamin 18. Juli 2021 um 09:02

Hey Karina,

Mach dir da mal keine Sorgen, das packst du! Man kann die Pumpe auf den sogenannten Einzelhub-Betrieb umstellen, so dass sie nur noch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpt. Das geht dann wesentlich leichter.

Die SUP Ventile haben in der Mitte einen Ventilstift. Den kann man Eindrücken und durch Drehung in verschiedenen Stellungen fixieren. Wenn er hochsteht ist das Ventil beim Abmachen des Pumpschlauchs direkt wieder zu. Außer während des kurzen, kräftigen „Pffft“ entweicht dann keine Luft mehr…
Lies die mal den Ratgeber „SUP Aufpumpen“ durch, dort erklären wir alles im Detail.

Das MOAI Allround 10’6 ist übrigens ein toller und hochwertiger Allrounder, den ich sehr empfehlen kann!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

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