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Blog SUP Paddel Test: Die 14 besten SUP Paddel (Bestenliste)

SUP Paddel Test: Die 14 besten SUP Paddel (Bestenliste)

Wer mit dem SUP Board aufs Wasser möchte braucht ein geeignetes Paddel. Während man gerne viel Zeit in die Recherche des richtigen SUP Boards selbst steckt, kommt diese für das Paddel leider oft zu kurz.

Dabei ist das Paddel das wichtigste Instrument auf dem SUP Board. Auch hier sollte mindestens genauso viel Zeit in die Suche des richtigen Paddels investiert werden, um die Paddeltour auch zum echten Vergnügen zu machen.

Denn Paddel ist nicht gleich Paddel. Mit einem für seine Bedürfnisse und Größe ungeeigneten Paddel kann das Paddelerlebnis unnötig getrübt werden und die Erfahrung bleibt den Erwartungen zurück.

Bei der Wahl des richtigen Paddels kommt es besonders auf drei wesentliche Parameter an, die man für die Kaufentscheidung einbeziehen sollte:

  • die Paddellänge
  • der Paddeltyp (fest oder höhenverstellbar)
  • das Material

Geht es in den fortgeschrittenen Bereich, wird auch die Paddelblattgröße eine Rolle spielen.

Die besten SUP Paddel

Bluefin
SUP Carbon Paddel


Das Bluefin SUP Carbon Paddel ist ein 3-teiliges 2-in-1 Paddel. Das heißt, es kann sowohl zum Stand Up Paddling als auch zum Kajakfahren verwendet werden. Hierfür lässt sich ein zweites Paddelblatt einfach an Stelle des T-Griffs montieren. Das Bluefin Carbon Paddel ist höhenverstellbar von 170 cm bis 220 cm und ist durch sein Polyurethan Paddelblatt äußerst robust gegen Stöße und dazu ordentlich steif.

Als SUP Paddel wiegt das Bluefin Carbon Paddel 910 Gramm, als Kajak Paddel bringt es 1,3 Kilogramm auf die Waage. Damit zählt es nicht zu den leichtesten Carbon Paddeln, was aber an dem sehr strapazierfähigen PU Paddelblatt liegt.

  • Features
  • 2-in-1 Paddel für SUP und Kajak
  • Schaft aus Carbon
  • strapazierfähiges Paddelblatt aus Polyurethan
  • höhenverstellbar bis 220 cm
  • inkl. T-Griff

Aztron
Speed Carbon SUP Paddell


In einem äußerst guten Preis/Leistungsverhältnis bekommt man mit dem Aztron Speed Carbon SUP Paddel ein leichtes und dennoch robustes Carbon Paddel. Mit 820 Gramm ist der Schaft aus einem Carbon/Fiberglas-Mix hergestellt und wird um das Paddelblatt aus 70% Nylon und 30% Fiberglasfaser perfekt ergänzt.

Damit ist man für gute Geschwindigkeit bei wenig Kraftaufwand robust unterwegs. Das Aztron Speed Carbon Paddel ist von 180 cm bis 220 cm höhenverstellbar und lässt sich außerdem in 3 Segmente zerlegen. Einen erweiterten Test des Paddels findest du hier.

  • Features
  • höhenverstellbar
  • inkl. T-Griff
  • zerlegbar in 3 Segmente
  • strapazierfähig und leicht
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Aqua Marina
Sports III


Das Aqua Marina Sports III ist ein leichtes Aluminium Paddel, was sich auf Grund seiner Höhen-verstellbarkeit von 165 cm bis 210 cm auch gut für Kinder eignet. Trotz seines Aluminiumschafts bringt es mit dem Paddelblatt aus 70% Nylon und 30% Glasfaser nur 900 Gramm auf die Waage. Für den platzsparenden Transport lässt es sich in 3 Segmente zerlegen und sorgt mit seinem ergonomischen T-Griff für optimale Blattkontrolle. Einen erweiterten Test des Paddels findest du hier.

  • Features
  • leichtes Aluminium Paddel
  • robust
  • höhenverstellbar
  • inkl. T-Griff
  • auch für Kinder geeignet
  • teilbar in 3 Segmente

Aqua Marina
Carbon Paddel


Das Gewicht von nur 705 g ist auch im direkten Vergleich zu anderen Carbon Paddeln sehr niedrig. Für Transport und Einlagerung ist das Paddel in drei Teile zertrennbar.

  • Features
  • Carbon Paddel
  • höhenverstellbar

Fanatic
Carbon 25 HD


Das Carbon 25 HD Paddel von Fanatic ist aufgrund des großen Verstellbereichs von 165 cm bis 220 cm für die ganze Familie geeignet. Dieses dreiteilige Paddel ist durch die besondere Materialmischung unempfindlicher als reine Carbon-Paddel.

  • Features
  • Carbon Paddel
  • höhenverstellbar

Fit Ocean
Nokilo Alu Paddel


Das dreiteilige SUP Paddel Nokilo von Fit Ocean ist leichter als ein Kilogramm und kann aufgrund des kleinen Packmaßes von 84 cm leicht verstaut werden. Das Paddel kann stufenlos auf die optimale Länge eingestellt werden.

  • Features
  • leichtes Aluminium Paddel
  • höhenverstellbar
  • inkl. T-Griff

Mistral
Kanoa 3


Das 2018 Modell Kanoa 3 von Mistral ist schwimmfähig. Die Komposition aus Carbon-Schaft und Kunststoff-Paddelblatt vereint die vorteile vom leichten Werkstoff Carbon mit dem unempfindlichen Kunststoff. Das 3-teilige SUP Paddel wird inklusive einer passenden Tasche geliefert.

  • Features
  • 2-Komponenten Paddel
  • höhenverstellbar

Fit Ocean
Jacana Carbon Paddel


Der ergonomische Griff und das geringe Gewicht von nur 790 g zeichnen das Jacana aus. Das Paddel sinkt nicht und ist für Transport und Lagerung in drei einzelne Teile zerlegbar.

  • Features
  • 2-Komponenten Paddel
  • höhenverstellbar

Bravo
Aluminium Teleskop-Paddel


Das Bravo Paddel hat ein 40 x 20 cm großes Blatt, schwimmt und die Länge ist frei einstellbar. Durch das Schnellverschlusssystem des dreiteiligen Paddels lässt sich dieses auch bequem transportieren und lagern.

  • Features
  • Aluminium Paddel
  • höhenverstellbar

Blueborn
Teleskop Alu-Paddel


Das Teleskop Aluminium-Paddel von Blueborn ist variabel auf eine Höhe zwischen 170 und 215 cm einstellbar. Der Handballen-Knauf hebt sich vom typischen T-Griff ab. Das Teleskop-Paddel schwimmt und kann für den Transport in Einzelteile zerlegt werden. Das Packmaß beträgt 90 x 20 x 5 cm.

  • Features
  • Aluminium Paddel
  • höhenverstellbar

Bravo
Fiberglas SUP Paddel


Die SUP-Marke Bravo führt ein Fiberglas Paddel in ihrem Inventar. Wie abgebildet kann das SUP Paddel in drei einzelne Teile zerlegt werden.

  • Features
  • Fiberrglas Paddel
  • höhenverstellbar
  • inkl. T-Griff

Navyline
SUP Paddel


Das SUP Paddel vom Hersteller Navyline ist in drei Teile teilbar, höhenverstellbar in Schritten von 5 cm und das Blatt besteht aus robustem Kunststoff.

  • Features
  • Aluminium Paddel
  • höhenverstellbar
  • inkl. T-Griff

Thurso
Surf Carbon SUP Paddel


Das Thurso Surf Carbon Paddel ist ein echtes Leichtgewicht. Mit nur 900 g Gewicht bietet dieses SUP Paddel optimale Voraussetzungen, sodass du deine Performance beim Stand Up Paddling noch weiter steigern kannst.

  • Features
  • Carbon Paddel
  • höhenverstellbar

Fanatic
Carbon 25


Das zweiteilige 25%-ige Carbon Paddel von Fanatic strotzt mittels eines integrierten Kantenschutzes aus Gummi allen Gefahren. Dies macht das Fanatic 25 zum idealen Begleiter bei rasanten Wildwasserfahrten / Whitewater SUP.

  • Features
  • 25% Carbon Paddel
  • höhenverstellbar

Die Paddellänge

Ist man zu klein oder zu groß für das Paddel, ist optimales Vorankommen kaum möglich, da man sein Paddel nicht ordentlich führen kann.

Das Paddel hat die richtige Länge, wenn der Handballen entspannt über dem Knauf liegen kann. Dazu stellt man sich aufrecht hin und stellt das Paddel senkrecht vor die Füße. Der Arm wird gestreckt, bleibt aber dennoch entspannt. Wenn das Handgelenk auf dem Paddelgriff aufliegen und die Hand entspannt darüber hängen kann, hat das Paddel die richtige Länge.

Alternativ kann man auch die klassische Faustformel zu Rate ziehen, in dem man seiner Körpergröße 20 cm hinzurechnet. Ist man also 170 cm groß, sollte das Paddel 180 cm lang sein.

Der Paddeltyp – fest oder höhenverstellbar

Bei den Paddeltypen unterscheidet man zwischen fixed (festes Paddel) und vario (höhenverstellbares Paddel).

Ein festes Paddel lässt sich in der Höhe nicht verstellen. Hier sollte man also vorher genau sicher sein, dass die Länge die richtige für die eigene Körpergröße ist. Feste Paddel werden gerne von Profis bevorzugt, da die Verbindungsstellen leichte Kraftverluste zur Folge haben. Diese sind aber so minimal, dass sie wirklich nur Profis zu spüren bekommen.

Ein Vario Paddel lässt sich am Schaft in der Höhe verstellen und so optimal auf die eigene Körpergröße anpassen. Das macht das Paddel auch für mehrere Personen von klein bis groß verwendbar. Die meisten höhenverstellbaren Paddel lassen sich außerdem in zwei bis drei Segmente zerlegen, was sie sehr praktisch im Transport macht und teilweise einfach in der SUP Board Tasche verstauen lässt. Höhenverstellbare Paddel sind nicht nur flexibler im Einsatz sondern in der Regel auch günstiger als feste, weshalb wir sie in der Summe gerne allen Paddlern außerhalb des Profibereichs empfehlen.

Material

Das Material des SUP Paddels hat Auswirkungen auf sein Gewicht. Je schwerer ein Paddel ist, desto schneller droht Ermüdung auf längeren Touren. Hochwertige Materialien wie Carbon oder GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff, auch als Fiberglas bekannt) machen das Paddel wesentlich leichter als schwerere Aluminium-Modelle, aber auch um einiges teurer.

Aluminium

Aluminium Paddel sind oft Bestandteil von Komplettsets für Einsteiger. Das liegt daran, dass sie in der Anschaffung mit unter 100 Euro recht günstig sind, aber dennoch sehr stabil und robust. Für anfangs noch ungeübten Umgang sind Aluminium Paddel also eine sehr gute Wahl, da sie kleine Stöße nicht übel nehmen.

Die Aluminium Paddel sind die schwersten unter den Paddeln. Sie bewegen sich in der Regel zwischen 900 und 1200 Gramm. Daher sind lange Touren mit Aluminium Paddeln ab einem gewissen Zeitpunkt etwas beschwerlicher.

Das recht hohe Gewicht sorgt außerdem dafür, dass die meisten Aluminium Paddel nicht schwimmfähig sind. Daher sollte man beim Kauf eines solchen Paddels darauf achten, dass es einen Sturz ins Wasser für eine gewisse Zeit an der Wasseroberfläche überlebt, ansonsten droht es unterzugehen und das Paddel ist verschwunden.

Meine Empfehlung

AM AQUA MARINA Sports III 2021
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GFK – glasfaserverstärkter Kunststoff (Fiberglas)

Paddel aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) erkennt man auch an der Bezeichnung Fiberglas. Fiberglas Paddel sind sehr strapazierfähig und bringen mit ca. 700 bis 900 Gramm etwas weniger Gewicht auf die Waage als Aluminium Paddel. Damit sind auch lange Touren um einiges kraftsparender möglich, als mit Aluminium Paddeln.

Ihr geringes Gewicht macht Fiberglas Paddel schwimmfähig. Man kann sie im Fall eines Sturzes ins Wasser also leicht retten. Der leichte Verbundwerkstoff macht das Paddel mit ca. 100 bis 150 Euro etwas teurer in der Anschaffung.

Meine Empfehlung

Firefly SUP-Paddel SUP Paddle
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Carbon

Carbon Paddel bilden die Königsklasse unter den Paddeln. Sie werden vor allem von Profis bevorzugt. Carbon bezeichnet eine Kunststoffmatrix aus Kohlefasern und Epoxidharz. Diese hochqualitative Verarbeitung macht das Paddel extrem steif bei gleichzeitig ultraleichtem Gewicht von ca. 500 bis 600 Gramm.

Carbon Paddel bestechen durch ihre Performanceausrichtung. Mit einem solchen Paddel erreicht man höhere Geschwindigkeiten bei gleicher Kraftanstrengung wie mit einem schwereren Paddel. Allerdings sind Carbon Paddel stoß- und kratzanfälliger als Aluminium- oder Fiberglas Paddel. Die hohe Performance durch das ultraleichte Gewicht macht das Carbon Paddel mit ca. 250 Euro aufwärts zu dem teuersten unter den Paddeln.

Meine Empfehlung

Apollo Speed Paddle Pro, SUP
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2-Komponenten-Paddel

Bei sogenannten 2-Komponenten-Paddeln ist der Schaft oft aus Carbon, das Paddelblatt aber aus Kunststoff gefertigt. Das macht das Paddel nicht ganz so teuer wie ein reines Carbon Paddel und dazu noch robuster gegen Stöße oder Schläge. Die 2-Komponenten-Paddel sind, wie die Aluminium- oder Fiberglas Paddel gut für den Einstieg zu empfehlen.

Meine Empfehlung

Mistral Kanoa-Motu 3 - teilig SUP
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Ratgeber: Die wichtigsten Fragen rund um das Paddel

Wie hält man ein SUP Paddel richtig?

Die richtige Haltung des Paddels ist das A und O beim Stand Up Paddling. Nicht nur der sichere Stand auf dem SUP Board, auch das optimale, zielgerichtete und stabile Fahrverhalten wird durch die Paddelhaltung beeinflusst.

Zunächst einmal muss darauf geachtet werden, dass das Paddel insgesamt richtig herum gehalten wird. Die Vorderseite des Paddelblatts ist die, die dem Wasserwiderstand ausgesetzt ist. Wenn du dein Paddel also senkrecht vor dich stellst, zeigt die nach außen gebogene Wölbung zu dir. Oft lässt sich die Rückseite auch daran erkennen, dass hier das Markenlogo platziert ist.

Das Ganze kann man sich auch gut anhand eines Löffels vorstellen. Die Wölbung, die bei einem Löffel deine Zunge berührt ist beim SUP Paddel die Vorderseite, die zu dir zeigt, wenn du das Paddel vor dir senkrecht platzierst. Ist der T-Griff oder Knauf ergonomisch und korrekt angebracht oder fest am Schaft verbaut, gibt auch dieser die richtige Ausrichtung vor.

Anfänger ignorieren oftmals den Griff des Paddels und greifen auch den oberen Teil des Paddels am Schaft. Der Griff ist dafür da, optimale Blattkontrolle durch gleichmäßigen Druck zu gewährleisten und das Paddel stabil führen zu können. Daher legt man seine Hand auf den Griff und umschließt ihn mit dieser vollständig während die andere (untere) Hand den Schaft umgreift.

Das Paddel wird nur mit dem Paddelblatt in das Wasser getaucht, der Schaft bleibt draußen. Nach dem Eintauchen zieht man das Paddel nach hinten und arbeitet dabei aus dem Rumpf heraus. Das Wasser soll nicht nur an der Oberfläche mit dem Paddel gestreichelt werden, sondern uns gut vorwärts bringen. Hierfür wird die Körperseite mit der man den Paddelgriff hält, schräg nach vorne und gleichzeitig nach unten und hinten gezogen, um das Paddelblatt vollständig einzutauchen. Nicht mit zu viel Schwung bewegen, da sonst Wackeln droht. Wichtig besonders zu Anfang ist, die Paddelbewegungen insgesamt langsam auszuführen. Wenn du später stabiler auf dem SUP Board stehst, kannst du das Ganze auch kraftvoller vornehmen.

Damit das Paddel nicht flattert und man stabil geradeaus kommt sollte man darauf achten, die Paddel-schläge so nah wie möglich am SUP Board auszuführen. Taucht man zu weit weg vom Board ein, fehlt es schnell an Kraft, das Paddelblatt so zu kontrollieren, dass man sicher und stabil vorwärts kommt. Das Paddel sollte nur nicht zu nah am Board entlang gezogen werden, um die Seitenwände nicht zu beschädigen.

Nach zwei bis acht Paddelschlägen wechselt man die Seite und greift den Paddelgriff mit der anderen Hand. Achte auch hier auf langsame Bewegungen, damit es nicht wacklig wird auf dem SUP Board und nimm dir auch hier die Zeit darauf zu achten, dass du das Paddel auch nach dem Wechsel wieder richtig hältst.

Wie schwer sollte ein SUP Paddel sein?

Das Gewicht eines Paddels hängt von der Performance ab, die man auf seiner Paddeltour erreichen möchte. Für Einsteiger lohnen sich die etwas schwereren, robusten und günstigeren Aluminium Paddel, da sie anfangs noch nicht so lange Touren fahren und das Gewicht dabei nicht allzu sehr zu Buche schlägt.

Doch auch unter den Aluminium Paddeln gibt es Gewichtsunterschiede. Zwischen 900 und 1200 Gramm findet man alles. Keines davon ist wirklich verkehrt, denn auch mit 1200 Gramm kommt man als Einsteiger gut voran. Empfehlenswert sind aber Paddel bis 1000 Gramm, damit es nicht unnötig schwer wird und man auch noch die Schwimmfähigkeit des Paddels dazu bekommt.

Bewegt man sich im fortgeschrittenen Bereich wird man zu den ultraleichten Carbon Paddeln von 500 bis 600 Gramm greifen. Mit diesen erreicht man hohe Geschwindigkeiten und spart auf langen Touren einige hundert Kilogramm an Gewicht, die man in der Summe auf langen Strecken mit Aluminium Paddeln mehr aufbringen müsste.

Sollten sich Anfänger ein Carbon SUP Paddel kaufen?

Carbon SUP Paddel richten sich in der Regel an Profis. Das liegt daran, dass sie durch ihre hochwertige Verarbeitung in Verbindung mit dem sehr geringen Gewicht recht teuer sind und Carbon etwas stoß- und kratzempfindlicher ist. Besonders Anfängern, die noch keinen geübten Umgang mit einem Paddel haben, können schnell kleine Missgeschicke passieren, was dem Geldbeutel dann natürlich weh tut.

Zudem kommt es bei anfänglichen Versuchen auch nicht unbedingt darauf an, dass ein Paddel ultraleicht ist. Das Gewicht macht sich vor allem bei langen Touren bemerkbar. Profis paddeln mit einem Carbon Paddel einige Stunden und legen dabei Wert auf gleichbleibende Geschwindigkeit durch leichtes Gewicht, was auf Dauer nicht an der Kraft zehrt. Das sind Faktoren, die Anfängern in der Regel nicht so wichtig sind. Nichtsdestotrotz wird man auch als Anfänger seine Freude an einem Carbon Paddel haben. Wenn man bereit ist, zum Einstieg tiefer in die Tasche zu greifen, ist ein Carbon Paddel auch für die erste Paddelerfahrung eine gute Wahl.

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Welche Blattgröße sollte ein SUP Paddel haben?

Welche Blattgröße ein Paddel haben muss, lässt sich nicht pauschal beantworten. Auch hier kommt es auf verschiedene Faktoren an, die bei der Auswahl der Blattgröße entscheidend sind. Dazu zählen die Körpergröße des Paddlers, das Fahrniveau und der entsprechende Einsatz (z.B. Touring, Rennen oder Wellenfahren).

Grundsätzlich gilt, je größer das Paddelblatt, umso größer der Wasserwiderstand. Man muss also bei größeren Paddelblättern mehr Kraft aufbringen, kommt aber dafür auch schneller voran. Größere und kräftigere Fahrer können daher gut zu großen Paddelblättern greifen. Kleinere und leichtere Personen sollten eher kleinere Paddelblätter wählen, um dem erforderlichen Kraftaufwand auch gerecht werden zu können. Dafür muss man bei gleichem Vorankommen allerdings schneller paddeln.

Auf dem Markt finden sich meist kleinere Paddelblättere in der Größe 70 bis 80 inch. Es ist empfehlenswert, das Paddelblatt in dieser Größenordnung, aber nicht über 85 bis maximal 90 inch zu wählen. Damit kann man als Hobbyfahrer noch gut Touren fahren. An 85 inch aufwärts sollten sich nur Racer oder sehr kräftige Fahrer orientieren.

Sind SUP Paddel schwimmfähig?

Schwimmfähigkeit ist bei Paddeln ein wichtiger Faktor. Sollte das Paddel einmal ins Wasser fallen, kann man es so wieder retten. Ist das Paddel aber zu schwer, wird es schnell untergehen. Daher sind nicht alle Paddel schwimmfähig. Besonders die schwereren Aluminium Modelle ab 1000 Gramm büßen an Schwimmfähigkeit ein und man muss sich höchstwahrscheinlich von ihnen verabschieden, wenn sie ins Wasser gefallen sind.

Leichtere Paddel aus Aluminium können durchaus je nach Modell wenige Sekunden auf der Wasseroberfläche treiben. Fiberglas- und Carbon Paddel sind auf Grund ihrer Beschaffenheit in der Regel alle schwimmfähig und man hat ausreichend Zeit, sie aus dem Wasser zu retten.

Sollte man sich trotzdem für ein schweres Aluminium Paddel entscheiden, so kann man diese auch schwimmfähig machen. Einen passender Artikel findest du hier.

Sollte das SUP Paddel zwei- oder dreiteilig sein?

Die Zerlegbarkeit eines Paddels hat durchaus Vorteile. Dreiteilig passt es sogar noch in die meisten SUP Board Taschen und muss so nicht gesondert transportiert werden. Zudem kann ein nur einteiliges Paddel nicht flexibel auf die entsprechende Körpergröße angepasst werden.

Der Vorteil eines einteiligen Paddels gegenüber zwei- oder dreiteiligen liegt ganz klar im Gewicht. In je mehr Segmente ein Paddel geteilt werden kann, umso schwerer wird es. Das kann zwischen einem einteiligen und einem dreiteiligen Paddel schon bis zu 200 Gramm bei gleichem Material ausmachen.

Ist das SUP Paddel dreiteilig, musst du also besonders darauf achten, dass ein leichtgewichtiges Material wie Fiberglas oder besser Carbon zum Einsatz kommt.

Legt man Wert auf die dreifache Zerlegbarkeit sollte man unbedingt auf die Robustheit der Verbindungen achten. Hat man hier an Qualität gespart, wird der Schaft zu instabil und das Paddel flattert. Zudem kann eine versprochene Schwimmfähigkeit leiden, wenn Wasser durch schlecht verarbeitete Verbindungen dringt und das Paddel im Wasser schnell zusätzlich schwerer wird.

FAQ

Ein Paddelblatt muss die richtige Länge angepasst auf die eigene Körpergröße haben. Nur so kann das Paddel optimal geführt werden. Als Faustformel gilt hier die eigene Körpergröße plus 20 cm. Das Paddel hat also die richtige Länge, wenn der ausgestreckte Arm entspannt an den Paddelgriff kommt, während das Handgelenk locker auf diesem platziert und der Handballen noch darüber hängen kann. Mehr über SUP Paddel erfahren.
Bei einem SUP Paddel zeigt seine Rückseite immer nach vorne. Das heißt, die Vorderseite ist die Seite, die dem Wasserwiderstand ausgesetzt ist. Stellt man das SUP Paddel senkrecht vor sich auf, zeigt die Wölbung, also die Vorderseite, Richtung Körper.
SUP Doppelpaddel können sich lohnen wenn man vorhat, das Paddel neben dem Stand Up Paddling zum Beispiel auch für das Kajakfahren zu verwenden. Doppelpaddel können vom SUP Paddel einfach umgerüstet werden, indem man den Griff durch ein zweites Paddelblatt ersetzt. Hat man also neben dem ein SUP Board noch ein Kajak oder ein SUP Board auf dem ein Sitz befestigt werden kann, lohnt sich ein Doppelpaddel durchaus. Für das Paddeln ausschließlich im Stehen reicht ein Stechpaddel mit nur einem Paddelblatt vollkommen aus.

Meine Empfehlung

Overmont Paddel Aluminium
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Ein Paddelblatt muss die richtige Länge angepasst auf die eigene Körpergröße haben. Nur so kann das Paddel optimal geführt werden. Als Faustformel gilt hier die eigene Körpergröße plus 20 cm. Das Paddel hat also die richtige Länge, wenn der ausgestreckte Arm entspannt an den Paddelgriff kommt, während das Handgelenk locker auf diesem platziert und der Handballen noch darüber hängen kann.
Bei einem SUP Paddel zeigt seine Rückseite immer nach vorne. Das heißt, die Vorderseite ist die Seite, die dem Wasserwiderstand ausgesetzt ist. Stellt man das SUP Paddel senkrecht vor sich auf, zeigt die Wölbung, also die Vorderseite, Richtung Körper.

Fazit

Besonders wenn man erste Versuche auf dem SUP Board wagen möchte, ist die Wahl des richtigen Paddels ebenso eine eigene kleine Wissenschaft, wie die Wahl des SUP Boards selbst. Zu Beginn ist ein zweiteiliges und höhenverstellbares Aluminium Paddel mit idealerweise bis zu 1000 Gramm eine sehr gute Wahl.

Ist man später geübter und auch bereit mehr Geld in ein Paddel zu investieren, um vor allem längere Touren mit anhaltender Freude zu fahren, lohnt sich die Recherche unter den etwas teureren aber leichteren Fiberglas Paddeln.

Als Anfänger muss man sich nicht unbedingt unter den teuren Ultraleichtgewichten aus Carbon umschauen. Wer sich vor dem Preis nicht scheut, wird aber an einem Carbon Paddel auch zu Beginn
seine Freude haben.


Durchschnittliche Bewertung 4.7 bei insgesamt 7 Stimmen

Kommentare

Peter Baudys​ 30. Juni 2021 um 07:50

Hallo,
Danke für die Info. Dass diese nur furniert sind wusste ich nicht- dementsprechend wird auch das Gefühl und Performance die Gleiche sein.
LG

Antworten

Benjamin 30. Juni 2021 um 08:39

Sehr gerne…genau, der (unterschiedlich hohe) Bambus-Anteil wird letztlich nur zur “Aufhübschung” des Paddels eingesetzt. Fiberglas und Carbon sind auch bei diesen Modellen, aufgrund der herausragenden Eigenschaften, die eigentlichen Werkstoffe!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Peter Baudys​ 29. Juni 2021 um 21:07

Hallo,
Was haltet Ihr von den bamboo paddles?
Zb. das Fanatic Bamboo 50 oder dem Jobe
Bamboo Classic, gloryboard BAMBOO 100% Carbon Touring?

Antworten

Benjamin 30. Juni 2021 um 07:17

Hallo Peter,
Getestet haben wir diese Paddel bisher noch nicht…aber ich kenne sie.
Das sind natürlich sehr hochwertige, optisch edle, aber auch wirklich teure Paddel aus Carbon und Bambus-Furnier. Man muss sich halt klar machen, dass sie nochmal deutlich teurer als reine Carbon-Paddel sind und dafür nur optisch einen Mehrwert bieten.

Wir sind insgesamt bemüht eher Produkte mit gutem bis sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis vorstellen, dabei liegt der Fokus weniger auf solchem Premium-Zubehör. Viele unserer Leser such für den Preis ein SUP Komplett-Set 😉

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Nina 5. Mai 2021 um 09:23

Hi, das HEIMUNI Kanu Paddel Aluminium ist aber kein 2 in 1, oder? Habt Ihr da eine Empfehlung?

Antworten

Benjamin 5. Mai 2021 um 10:27

Hi Nina,

Nein, das genannte HEIMUNI Kajak-Paddel ist ein reines Doppelpaddel und kann dementsprechend nicht als Stechpaddel (“normales SUP Paddel”) verwendet werden, da kein Griffteil dabei ist.

Klar habe ich eine Empfehlung für dich, in unserer Bestenliste der Doppelpaddel findest du auch einige 2 in 1 Paddel, die du als Stechpaddel und als Kajak-Paddel verwenden kannst.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

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