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CALA Ikatere

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Cala

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BoardtypAufblasbar
MarkeCala Boards
Skillambitionierte Anfänger, Fortgeschrittene
EinsatzgebietTouring
max. Paddlergewicht120 kg
Länge350 cm (11'6")
Breite81 cm (32")
Gewicht9,5 kg
ZubehörSUP Trolley-Rucksack, Bedienungsanleitung, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 3-teiliges Carbon-Paddel (stufenlos verstellbar), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) inkl. Schlüsselfach, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel

Beschreibung

CALA Ikatere

Wenn Bob Marley noch am Leben wäre, dann würde er sich sicher für dieses Touring-Board entscheiden, um an der Küste von Jamaika zu paddeln!

Denn das CALA Ikatere ist mit seinem „Rasta-Style“ ohne Frage ein richtiger Blickfang an Land und zu Wasser.

Das Unternehmen ist auf dem europäischen Markt ein Newcomer und präsentiert gleich zu Beginn eine vielversprechend hochwertige Board-Range mit ausgefallenen Designs.

Natürlich lasse ich mich aber von der Optik nicht blenden, sondern werfe einen fachmännischen Blick auf das gelieferte Komplett-Set. Ich verrate dir alle Details zum Board und zum mitgelieferten Zubehör. Jedes Board hat Stärken und Schwächen und deshalb ist mir eine realistische Betrachtung und Analyse sehr wichtig, meine Erkenntnisse möchte ich gerne mit dir teilen.

Cala Ikatere SUP Board Test im Video:



Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Die Shape des CALA Ikatere mit der spitzen Nose (Boardspitze) und dem gerade geschnittenen Heck macht direkt deutlich, dass es sich um ein Touring-Board handelt. Mit seinen Maßen von 11’6″ x 32″ x 6″ (ca. 350 x 81 x 15 cm) verabschiedet es sich auf den 2. Blick aber gleich wieder vom ausgetretenen Weg des Standards. Das CALA Ikatere ist etwas kürzer und breiter als der Durchschnitt der Touring-Modelle.

Da ich das CALA Kanaloa bereits getestet habe, sind mir die Ähnlichkeiten natürlich sofort aufgefallen. Das CALA Ikatere ist gerade mal 3″ (ca. 7,6 cm) länger, hat die gleiche Shape und wirkt daher wie der große Bruder des Kanaloa. Warum es für manche Paddler trotzdem die bessere Wahl sein kann, erfährst du im Abschnitt „Einsatzgebiete und Fahreigenschaften“.

Die überdurchschnittliche Breite ist vor allem bei Paddlern mit wenig Vorerfahrung und bei rauen Bedingungen ein großer Vorteil, da die Kippstabilität dadurch sehr solide ausfällt. Die zusätzlichen D-Ringe für einen optionalen Kajak-Sitz und vor allem die 3 abnehmbaren Finnen im Smartlock-System runden die Vielseitigkeit ab, da du jederzeit zwischen Einzelfinne und 2+1 Finnen-Setup wechseln kannst.

Die beiden Gepäcknetze sind optimal für lange Touren mit viel Gepäck und eine Action-Cam Halterung („Mount“) ist immer ein tolles Feature, um seine SUP Abenteuer in Form von Bildern und Videos zu sichern und mit den „Landratten“ zu teilen!

Der moderne Board-Aufbau („Fusion-Dropstitch“ + „Double-Layer-Rails“) kombiniert ein niedriges Gesamtgewicht mit sehr guter Steifigkeit und macht das Board robust gegen die Widrigkeiten des Paddel-Alltags. Im Abschnitt „Material und Gewicht“ erläutere ich dir alle Details dazu.

Das CALA Ikatere wird mit einem umfangreichen Zubehörpaket geliefert, das aus folgenden Komponenten besteht:

SUP Trolley-Rucksack, Bedienungsanleitung, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 3-teiliges Carbon-Paddel (stufenlos verstellbar), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) inkl. Schlüsselfach, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel.

  • sehr gute Materialqualität und stylishes „Rastafari-Design“
  • innovativer, steifer und leichter Aufbau („Fusion-Technik“)
  • doppellagige Rails mit Gewebe-Verstärkung
  • 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System)
  • 2 Gepäcknetze
  • 2 Trageschlaufen inkl. abnehmbarer Paddelhalter
  • hohe Traglast
  • solide Kippstabilität und gutes Gleitverhalten
  • umfangreiches, hochwertiges Zubehörpaket im Lieferumfang enthalten (Rucksack-Trolley, Carbon-Paddel)
  • Action-Cam Halterung („Mount“)
  • gehobenes Preisniveau
  • noch wenig Langzeiterfahrungen

Das CALA Ikatere im Überblick

Seit 2016 sind wir immer auf der Jagd nach Neuerungen im SUP-Geschäft, besonders gespannt sind wir natürlich auch immer auf neue Hersteller mit einer vielversprechenden Board-Auswahl. Wir geben unser Bestes, damit jeder Leser in der Lage ist, unabhängig von seiner Vorerfahrung, das richtige Board für sich zu finden.

Auch wir standen mal vor der unübersichtlichen Auswahl an SUP Boards und wissen genau, wie schwer die Entscheidung ist. Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns jederzeit einen Kommentar hinterlassen. Wir helfen dir sehr gerne weiter und versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Produktspezifikationen

Boardtyp aufblasbar (iSUP)
Marke CALA Boards
Skill ambitionierte Anfänger und Fortgeschrittene
Preiskategorie teuer
Einsatzgebiet Touring-Board (Tourer)
Maximales Paddlergewicht 120 kg
Länge ca. 350 cm (11’6″)
Breite ca. 81 cm (32″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen leider keine Angaben des Herstellers
Gewicht 9,5 kg
Zubehör SUP Trolley-Rucksack, Bedienungsanleitung, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 3-teiliges Carbon-Paddel (stufenlos verstellbar), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) inkl. Schlüsselfach, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel

Bauweise

Das CALA Ikatere ist ein etwas kürzeres Touring-Board mit überdurchschnittlicher Breite. Das Shape mit spitzer Nose und geradem Heck ist völlig typisch für den Boardtyp.

Durch die solide Breite verlaufen die Rails (Seitenflächen) dementsprechend nach außen geschwungen, was dem Board ein kleines Plus in Sachen Wendigkeit verleiht.

Die ohnehin schon gute Kippstabilität wird durch das mögliche 2+1 Finnen-Setup noch verstärkt. Die Tatsache, dass alle 3 Finnen abnehmbar sind, gibt dir aber auch jederzeit die Möglichkeit auf das touring-typische Setup mit Einzelfinne zu wechseln.Ich oute mich jetzt schon mal als Fan dieser Abwechslung und verrate dir später ganz genau die Anwendungsgebiete die sich aus den unterschiedlichen Fahreigenschaften ergeben.

Das CALA Ikatere hat eine einzelne Luftkammer, deren Volumen leider nicht benannt wird. Aus meiner Erfahrung liegt das Fassungsvermögen im Bereich von 320 – 340 Liter. Für größere und schwere Paddler sind das sehr gute Voraussetzungen.

Der „Noserocker“, also die nach oben gebogene Boardspitze, ist deutlich ausgeprägt und führt zu einer sehr guten Kontrolle und Wendigkeit, selbst bei stärkeren Wellen. Die Nose schneidet sich deshalb aber auch nicht ganz so dynamisch durchs Wasser, wenn die Oberfläche glatt ist.

Traglast

Das maximale Benutzergewicht des CALA Ikatere wird mit 140 kg angegeben.

Auch wenn die Konstruktion sehr steif und das Volumen wirklich hoch ist, würde ich an deiner Stelle lieber ca. 20 kg Toleranz abziehen, damit du dich auch wirklich auf die optimale Performance verlassen kannst.

Wenn das Gewicht aber gut verteilt ist, z.B. durch die Nutzung der beiden Gepäcknetze, habe ich aber auch keine Zweifel, dass das Board die 140 kg trägt.

Auf kurzen Touren und für den Badespaß kannst du diese Grenze ebenfalls ausreizen. Zwei leichte Erwachsene können das Board auch mal zu zweit nutzen. Eltern oder Hundebesitzer haben ebenfalls genügend Reserven in der Traglast, um Begleitung mit aufs Wasser zu nehmen!

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Durch die etwas verkürzte Länge und die komfortable Breite ist das CALA Ikatere ein sehr vielseitiges Touring-Board. Die Kippstabilität ermöglicht auch Anfängern einen sportlichen Start und sorgt auf langen Touren und anspruchsvollen Gewässern für eine Stabilität, auf die du dich jederzeit verlassen kannst.

Schmalere und deutlich längere Touring-Modelle sind zwar sicher flotter, kommen aber bei Strömungen und Wellen auch wesentlich schneller an ihre Grenzen als das CALA Ikatere.

Selbst wenn es wirklich rau wird, lässt sich das Board sehr gut und verhältnismäßig agil steuern, sowieso, wenn du alle 3 Finnen montierst. Das 2+1 Finnen-Setup, das normalerweise bei den Allroundern der Standard ist, sorgt für viel Widerstand im Wasser, den du in Form von Stabilität und Wendigkeit spürst. Die Seitenfinnen fallen groß aus, was diese Effekte noch mehr betont!

Wenn es ruhig wird auf dem Wasser und eine lange, gerade Strecke vor dir liegt, nimmst du die Seitenfinnen im Smartlock-System in wenigen Sekunden ab und steigst auf die Einzelfinne um. Ein guter Geradeauslauf ist die Folge, weniger Kippstabilität und Wendigkeit jedoch auch.

3 abnehmbaren Finnen gehören für mich zu den absolut gelungenen Neuerungen der letzten Jahre, denn dadurch kannst du individuell auf unterschiedliche Bedingungen reagieren.

Wie gesagt, habe ich das CALA Kanaloa auch schon getestet und so mancher Leser wird sich vielleicht jetzt nach der Daseinsberechtigung des CALA Ikatere fragen, weil sich die Boards wirklich stark ähneln!

Der geringe Zugewinn an Länge führt sicherlich zu einer leicht verbesserten Gleitfreudigkeit und zu stabilerem Geradeauslauf, vor allem, wenn du mit Einzelfinne unterwegs bist. Diese Effekte sind allerdings in der Praxis eher gering.

Für mich wäre das Hauptargument für das größere Board eher das höhere Volumen (mehr Traglast) und das zweite Gepäcknetz, was vor allem auf ausgiebigen Touren mit viel Gepäck absolut hilfreich ist und dazu führt, dass das Gewicht gleichmäßiger verteilt werden kann.

Die große, stabile Nutzfläche ist auch für alternative Einsatzgebiete (Yoga, Fitness, Angeln etc.) ein großer Vorteil und betont die Allround-Fähigkeiten des Boards. Die Möglichkeiten zur Montage eines Kajak-Sitzes erweitert das Leistungsspektrum zusätzlich. Dieses Feature ist normalerweise bei den Touring-Boards nicht ganz so oft zu finden.

Material und Gewicht

CALA bezeichnet die Konstruktion seiner Boards mit dem Begriff „HDX Air System Technology“. Damit du verstehst, was sich dahinter verbirgt, möchte ich dir diese Technik gerne mit den bekannten Fachbegriffen erklären. Der Kern des Boards ist in der klassisch verwobenen „Dropstitch-Technik“ gefertigt, bei der Polyesterfäden die Ober- mit der Unterseite verbinden und zusätzlich x-förmig zu einem stabilen Gewebe verwoben sind („X-Woven-Dropstitch“).

In einem speziellen Verfahren wird die Außenhülle aus PVC mit Hilfe von Druck und Hitze mit dem Gewebe des Kerns verschmolzen („Thermo-Fusion-Verfahren“). Dadurch werden die einzelnen Lagen untrennbar miteinander verbunden, was zu einer sehr guten Langlebigkeit und Steifigkeit führt. CALA hat sich hier scheinbar ein Beispiel an bekannten Größen der SUP-Branche genommen, denn die Konstruktion erinnert sehr stark an das sogenannte „MSL-Fusion“ Verfahren von Red Paddle.

Die Seitenflächen (Rails) sind doppellagig verstärkt, wobei die äußere, sichtbare Schicht sogar gewebeverstärkt ist. Die Rails sind in Sachen Festigkeit und Robustheit von hoher Bedeutung, da diese Stelle im Paddel-Alltag stark beansprucht wird. Das Resultat der Bauweise ist ein steifes und belastbares Board, das mit ca. 9,5 kg trotzdem erstaunlich leicht ausfällt.

Der Transport und das Handling gelingt mit Leichtigkeit und wird durch den hochwertigen Rucksack-Trolley noch komfortabler.

Verarbeitung

Das CALA Ikatere besteht aus absolut hochwertigen Materialien und Komponenten. Die Konstruktionsweise ist modern, innovativ und hat viele Vorteile. Durch die „Fusion-Technik“ ist die Außenhülle wie aus einem Guss und sich voneinander ablösende Schichten gehören damit der Vergangenheit an.

Natürlich hat das Board auch einen stolzen Preis, dementsprechend kannst du zurecht auch eine erstklassige Materialauswahl und Verarbeitung erwarten.

Bei den bisher getesteten Boards (Kanaloa, Chac, Maui) waren leider Unsauberkeiten (Klebereste etc.) an den Testboards festzustellen. Auch wenn das letztlich nur optische Kleinigkeiten sind, hoffen wir, dass der Hersteller hier nachbessert.

Ansonsten sind die Boards nämlich echt gut und machen viel Spaß…schade, wenn in diesem Preisbereich Nachlässigkeiten den Gesamteindruck etwas mindern.

Die Qualität des Testboards machte einen guten Eindruck. Bis auf kleine Unsauberkeiten war alles top.

Eine 2-jährige Garantie bestätigt jedenfalls, dass das Unternehmen hinter der Produktqualität steht. Wie gesagt, ist CALA noch ein Newcomer auf dem europäischen Markt, Langzeiterfahrungen werden also noch zeigen müssen, ob die Boards dauerhaft im Premium-Bereich Fuß fassen können!

Design

Wer auf ausgefallene Designs steht, ist bei den CALA Boards auf jeden Fall richtig. Unauffälliges blau-weißes Mittelmaß findest du in der Board-Range nicht. Auch das Ikatere gehört mit seiner Gestaltung zu den außergewöhnlichen SUP Boards und ist nicht nur für Reggae und Rasta Fans sicherlich ein Augenschmaus.

Ober- und Unterseite sind mit einem realistischen Holz-Dekor bedruckt, das seit jeher viele Paddler begeistert. Ergänzt wird die Holzoptik durch die Banderolen in Grün, Gelb und Rot, die den Heckbereich und die vordere Partie verzieren. Die Mittelfinne ist auf der Unterseite zusätzlich von Palmen umrandet.

Auf der Oberseite der Nose befindet sich ein Löwenkopf („Lion of Judah“), der in der Religion der „Rastafari“ ein wichtiges Symbol ist. Das Deckpad ist komplett schwarz und wird lediglich durch den gelben Schriftzug des Herstellers aufgelockert. Die schwarzen Rails, deren Gewebe in der Sonne deutlich schimmert, sind mit „Touring-Series“ dem Boardnamen, der -größe und dem Logo von CALA (Schildkröte) bedruckt.

Bei den CALA Boards gibt es wahrscheinlich nur 2 Möglichkeiten, entweder du liebst die exklusive Gestaltung oder eben nicht. Ein Blickfang ist das Ikatere mit seinem Rasta-Bezug aber auf jeden Fall!

Weitere Features

Das CALA Ikatere verfügt über folgende Ausstattungsmerkmale:

  • Deckpad: Das große, rutschhemmende Deckpad aus EVA besitzt die klassische Diamant-Struktur und sorgt auch bei Nässe für guten Grip. Das Material der Firma BLOOM ist allerdings außergewöhnlich, dieses Unternehmen stellt umweltfreundlichere Kunststoffe her…dieser Schaumstoff ist zu 20 % aus Seegras. Verglichen mit anderen Materialien dieses Typs, empfinde ich es fester, was sich aber in Form von einer guten Rückmeldung und Standsicherheit positiv auswirkt.
  • 8 freie D-Ringe: Insgesamt 6 D-Ringe sind auf den Seiten der Standfläche angebracht und dienen der flexiblen Montage eines optionalen Kajak-Sitzes. Zum Einhängen der mitgelieferten Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) befindet sich am Heck ein stabiler D-Ring, der in das Gummi-Patch des Ventils integriert ist. Auf der Unterseite der Nose befindet sich noch zusätzlich ein sehr dickes Exemplar (Anker- bzw. Abschleppring). Alle D-Ringe sind mit PVC-Patches umrahmt und somit zusätzlich verstärkt.

    Hinten am Board und vorne (auf der Unterseite) befinden sich D-Ringe. Der hintere D-Ring kann gut zum Anbringen der Leash genutzt werden.

    Seitlich am Cala Ikatere befinden sich sechs D-Ringe, die zum Anbringen eines Kajaksitzes genutzt werden können. Ein Kajaksitz ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

  • 2 Trageschlaufen mit abnehmbaren Paddelhaltern: In der Mitte und am Heck des Boards befindet sich jeweils eine Trageschlaufe aus Gurtmaterial. Ummantelt werden sie von abnehmbaren Paddelhaltern aus Neopren, die mit einem Gummi-Patch inkl. Schriftzug verziert sind. Die zentrale Trageschlaufe markiert gleichzeitig die stabilste Standposition („Sweet-Spot“).

    Die mittige Trageschlaufe liegt genau im Masseschwerpunkt des Boards. Gleichzeitig dienen die Tragegriffe als Paddelhalter.

    An den Neopren-Tragegriffen kann das Paddel (oder anderes Zubehör) festgeschnallt werden.

    Hinten am Board befindet sich ein weiterer Tragegriff (= Paddelhalter), der zum Beispiel zum Ziehen des Boards genutzt werden kann.

  • 3 abnehmbare Finnen: Sowohl die kleineren Seitenfinnen als auch die große Mittelfinne sind über das Smartlock-System abnehmbar. Smartlock-Finnen werden auch von Marken wie Bluefin, iRocker und Thurso Surf eingesetzt.

    Das Cala Ikatere verfügt über drei Smartlock-Finnen (zwei Seitenfinnen und eine Hauptfinne). Alle drei Finnen lassen sich innerhalb von jeweils 5 Sekunden anbringen & wieder abnehmen. Das Board kann entweder mit allen drei Finnen oder nur mit der Hauptfinne gefahren werden. Wir haben hier mehr darüber geschrieben, was für Vor- und Nachteile die verschiedenen Konfigurationen haben.

  • 2 Gepäcknetze: Im vorderen Bereich befindet sich ein schwarzes, elastisches Decknetz, welches an 6 D-Ringen befestigt ist. Im hinteren Bereich der Standfläche ist ein kleineres Gepäcknetz an 4 weiteren D-Ringen angebracht. Auch diese Ringe sind mit PVC-Patches umrandet. Somit hast du genug Platz, um selbst auf mehrtägigen Touren genügend Gepäck und Proviant transportieren zu können. Separat erhältliche Dry-Bags schützen dein Gepäck vor Wasserschäden.

    Das vordere Gepäcknetz ist an sechs D-Ringen festgemacht und besticht durch den stark aussehenden Löwenkopf!

    Am Ende des Deckpads befindet sich das hintere, kleinere Gepäcknetz.

  • Action-Cam Halterung („Mount“): Wasserdichte Action-Cams (GoPro etc.) erfreuen sich bei vielen Wassersportlern großer Beliebtheit, um die Abenteuer in (bewegten) Bildern zu dokumentieren. Damit du trotzdem die Hände frei hast, kannst du viele kompatible Modelle auf der Halterung der Nose des Boards montieren.
  • Gummi-Patch mit Seriennummer: Jedes Board verfügt über eine individuelle Seriennummer, die gut sichtbar neben der Finnen-Box der großen Mittelfinne auf einem Gummi-Patch angebracht ist. Mit dieser kannst du dein Board beim Hersteller registrieren (Garantie) und im Falle eines Verlusts oder Diebstahls kannst du damit auch nachweisen, dass das Board dir gehört. Hierfür empfiehlt es sich, die Seriennummer einmal zu fotografieren und das Bild zu archivieren.

Zubehör

Das Zubehörpaket des CALA Ikatere besteht aus folgenden Komponenten:

  • CALA Ikatere Trolley-Rucksack: Der silberne Rucksack-Trolley ist mit passenden Designelementen verziert und verfügt über 2 Fächer und gut gelagerte Outdoor-Rollen. Im großen Hauptfach findet das aufgerollte Board und die großen Teile der Ausrüstung genügend Platz. Durch den integrierten Gepäck-Gurt kann der Inhalt sicher fixiert werden.
    Die zusätzliche Vordertasche mit Reißverschluss eignet sich zur Aufbewahrung von kleineren Teilen der Ausrüstung (Finnen etc.) oder deiner persönlichen Gegenstände. Außerdem verfügt das Modell über einen Handgriff, ein transparentes Adressfach, 2 seitliche Einschübe mit mehreren Gurten, um z.B. die Paddel-Teile seitlich zu fixieren.
    Mit den breiten und weich gepolsterten Trageriemen sowie dem verstellbaren Brust- und Bauchgurt lässt sich der Rucksack körpernah einstellen. Die zusätzlich gepolsterte Rückenpartie erhöht den Tragekomfort. Die Riemen lassen sich in einem separaten Rückenfach verstauen, so dass sie sich nirgendwo verfangen können und du damit auch für Flugreisen bestens ausgestattet bist.
    Für längere Fußmärsche oder Reisen sind die geländetauglichen Rollen auf der Rückseite des Cala Ikatere Rucksacks enorm praktisch. Insgesamt ein sehr durchdachtes und bestens ausgestattetes Modell, das sich mit jedem anderen Exemplar messen kann!
  • CALA Ikatere Carbon-Paddel: Das 3-teilige Paddel hat einen Schaft aus Carbon. Das Paddelblatt und der Griff bestehen aus verstärktem Nylon. Es ist stufenlos von 170 cm – 210 cm verstellbar und nur 775 g schwer. Das Griffteil mit aufgedruckter Skala lässt sich bombenfest über den einstellbaren Klemmverschluss sichern. Das Paddelblatt-Teil wird über eine Klick-Verbindung („Federbolzen“) mit dem Schaft verbunden. Die Gestaltung der beiden Seiten des Paddelblatts passt hervorragend zum Board.
  • CALA Ikatere Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige: Mit der Doppelhub-Luftpumpe kannst du das Aufpumpen deines SUP Boards effizienter gestalten. Im Doppelhub-Betrieb pumpst du nämlich sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken des Griffs Luft in das Board. Der Großteil des Volumens ist dadurch schnell erreicht. Gegen Ende steigt allerdings der Gegendruck beträchtlich und das Hochziehen wird immer anstrengender. Schalte dann einfach auf den Einzelhub-Betrieb um, indem du den kleinen Stöpsel aus dem Gehäuse der Pumpe drehst. Sie pumpt dann nur noch beim Runterdrücken, was dir jede Menge Kraft spart.
  • 3 abnehmbare CALA Ikatere Finnen: Die beiden ziemlich stattlichen Seitenfinnen und die große Mittelfinne sind abnehmbar und werden über das sogenannte Smartlock-System am Board befestigt. Die Finnen machen einen sehr robusten Eindruck und sind sogar im Querschnitt konturiert („elliptisch“), um beste hydrodynamische Eigenschaften zu erreichen. Zur Montage werden sie einfach in die Schiene gesteckt, nach unten gedrückt und mit einem kleinen, integrierten Hebel fixiert. Das System ist sehr schnell und komfortabel. Es kommt auch bei zahlreichen anderen, namhaften Herstellern zum Einsatz (z.B. Bluefin, Thurso Surf, iRocker). Die Beschaffung von Ersatzteilen für dieses System ist oftmals etwas schwierig. Hier findest du einen Ratgeber, der sich detailliert mit dem Kauf von Smartlock-Finnen beschäftigt.
  • CALA Ikatere Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach: Mit dieser spiralförmigen Sicherungsleine kannst du dich am Sprunggelenk über eine stabile Klettverschluss-Manschette aus Neopren mit dem Board verbinden. Solltest du ins Wasser fallen, dehnt sich die Leash auf die volle Länge (10′ bzw. 305 cm) und verhindert, dass das Board ohne dich abdriftet. Ein kleines Klettverschluss-Fach in der Leash bietet zusätzlichen Platz für einen Schlüssel.
  • CALA Ikatere Repairkit inkl. Ventilschlüssel: Dieses kleine Set besteht aus schwarzen PVC-Patches, Klebstoff und einem Ventilschlüssel, mit dem du das Ventil nachziehen oder auch komplett austauschen kannst. Kleine Beschädigungen am Board kannst du mit diesem Set jederzeit selbst reparieren.

FAQ – Häufige Fragen zum CALA Ikatere beantwortet

Aufgrund des recht hohen Volumens brauchst du ca. 7 – 10 Minuten, um das CALA Ikatere aufzupumpen.

Der empfohlene Druck des CALA Ikatere beträgt 15 PSI. Dies ist der Standardwert vieler SUP Boards und entspricht ca. 1 Bar. Getestet wurde das Board auf bis zu 20 PSI (1,37 Bar), nur sehr hochwertige SUP Boards können diesem hohen Druck standhalten.
Ja, durch die solide Breite ist die Konstruktion ziemlich kippstabil, so dass auch ambitionierte Anfänger direkt mit dem CALA Ikatere loslegen können. Im Setup mit 3 Finnen wird diese Eigenschaft besonders deutlich.

Fazit

Das CALA Ikatere hat mich im Test komplett von sich überzeugt. Die Fertigungstechnik und die Materialauswahl sind hochwertig, innovativ und führen zu einem angenehm leichten Board, das trotzdem sehr steif und belastbar ist. Das breite Touring-Board ist auch für sportliche Beginner eine optimale Basis, um seine Fähigkeiten trainieren zu können, ohne dabei zu viel Misserfolge erleben zu müssen.

Wenn du allerdings sehr sportlich und flott unterwegs sein willst, dann ist die Breite sicherlich ein Nachteil. Für höhere Geschwindigkeiten sind schmalere Touring-Boards mit reinem Einzelfinnen-Setup die bessere Wahl.

Das Leistungsspektrum des Boards ist absolut auf Vielseitigkeit ausgelegt und die Fahreigenschaften sind ein sehr gelungener Kompromiss aus Stabilität, Wendigkeit und gutem Gleitvermögen. Die 3 abnehmbaren Finnen führen zu einer großen Flexibilität. Wir betonen ja immer, dass es kein Board gibt das alles gut kann…aber das CALA Ikatere geht zumindest deutlich in diese Richtung.

Wer sich also den Luxus von mehreren spezialisierten SUP Boards nicht leisten kann oder will, findet mit diesem Modell ein sehr gutes, allround-taugliches Touring-Board. Natürlich ist das Modell kein Schnäppchen, aber die Qualität stimmt, das mitgelieferte Zubehör ist durchweg sehr gut und es gibt eine Hersteller-Garantie von 2 Jahren. Hinzu kommt das außergewöhnliche Design, das ganz sicher viele Liebhaber finden wird.


Erfahrungsberichte

Kommentare

Marius 14. August 2022 um 13:30

Hi.

Erstmal danke für deine top Berichte! Aktuell schwanke ich zwischen dem Kanaloa und dem Iktere. Keine Frau und ich sind beide sehr ambitionierte Anfänger, andere würde vielleicht auch Fortgeschrittene sagen. Was sind denn die Unterschiede zwischen den beiden boards? Shape ist ja der gleiche, breite und dicke auch. Die beiden trennen ja gerade mal 7cm Länge. Optisch besser gefällt mir halt das Kanaloa.
Vielen Dank!

Antworten

David 14. August 2022 um 16:27

Hallo Marius,

Die beiden Boards sind nahezu identisch vom Aufbau und vom Zubehör her. Beides sind super Boards und die 7 cm ändern nicht viel am Fahrgefühl. Wenn dir das Kanaloa optisch besser gefällt würde ich dir raten es einfach zu holen.

LG
David

Antworten

Otto 4. Juli 2022 um 13:02

Hallo Benjamin.
Möchte dir für deine Berichte einfach nur ein großes Lob aussprechen.
Dankeschön für das Teilen deiner Erfahrung und deines Wissens.
Grüße
Otto

Antworten

Benjamin 4. Juli 2022 um 13:45

Hallo lieber Otto,

Herzlichen Dank für deine Nachricht und das Lob! Das freut mich wirklich sehr 🤗

Zufriedene Leser sind für mich und das ganze Team der Anspruch und der Lohn für unsere Arbeit!

Viele Grüße und alles Gute für dich!
Benjamin

Antworten

Andreas 23. Juni 2022 um 11:04

Hallo,

Toller
Bericht – wäre es auch möglich zwei optionale Kayaksitze zu montieren?

Viele Grüße
Andreas

Antworten

Benjamin 23. Juni 2022 um 12:41

Hey Andreas,

Freut mich, dass dir unser Testbericht gefällt. Ganz theoretisch wäre das möglich…Ein Kajak-Sitz erfordert 4 Befestigungspunkte, so dass du eben mindestens 6 D-Ringe brauchst, sofern du die mittleren Ringe sozusagen doppelt belegst.

Die Frage ist aber ob das Sinn macht? Zum einen werden dann die mittleren D-Ringe sehr stark belastet (Gefahr der Beschädigung) und zum anderen ist der Platz zwischen den Sitzen dann auch echt knapp. Der Hersteller erwähnt diese Möglichkeit nicht explizit.

Ganz im Gegenteil zum Bluefin Cruise Tandem oder zum MOAI Allround 12’4, die du dir als Alternative vielleicht mal Anschein solltest!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Judith 15. Mai 2022 um 21:37

Hallo,
Vielen Dank für den guten Überblick. Ich hätte aber trotzdem nochmal eine Frage. Ich habe schon seit einigen Jahren ein Allround SUP, aber jetzt ist es doch Zeit für ein Brett das besser Gerade aus läuft und schneller ist. Der Vielseitigkeit halber finde ich die Boards mit drei abnehmbaren Finnen ideal, da wir sowohl auf den Badesee als auch mal auf dem Bodensee oder Meer unterwegs sind. Gewichtsmässig sind wir jeweils. unter 80 kg, fahren aber manchmal auch zum Spaß zu zweit (ca. 125 kg). Ich habe mal das 11″ Gloryboard Cross Probe gefahren, aber es dürfte noch ein wenig fester und besser im Gradeauslauf sein, aber auch nicht zu schwer (Bluefin scheidet wegen des Gewichts daher aus). Wie ist das Cala Ikatere oder auch Kanaloa im Vergleich und wie sind eure Langzeiterfahrungen mit den Boards und der Firma? Oder was gibt es noch für Alternativen bis max. 1.000 Euro?
Vielen Dank schon im Voraus und viele Grüße
Judith

Antworten

Benjamin 16. Mai 2022 um 09:13

Hallo Judith,

Also wenn du eine hohe Steifigkeit möchtest und trotzdem ein niedriges Gewicht, dann kommen letztlich nur Boards mit der Fusion-Technik in Frage. Der klassische, sehr robuste doppel- oder mehrlagige Aufbau hat einfach immer sein Gewicht…siehe Bluefin.

Wenn es dann im qualitativ hochwertigen Bereich auch noch 3 abnehmbare Finnen sein sollen, schrumpft die Auswahl nochmal.

Mit dem Ikatere und dem Kanaloa sind wir bisher sehr zufrieden. Langzeiterfahrungen gibt es aber noch nicht wirklich, da Cala erst seit letztem Jahr in Deutschland verfügbar ist. Ich persönlich habe das Kanaloa seit dem Marktstart regelmäßig im Einsatz (Bodensee etc.) und finde es richtig gut. Die Boards sind halt für Touring-Modelle recht breit aber dafür auch sehr vielseitig einsetzbar. Wie du beim Test des Kanaloa lesen kannst, gab es anfangs ein paar Kritikpunkte, die offensichtlich aber mittlerweile aber abgestellt sind. Also insgesamt gibt es viele Gründe, die dafür sprechen!

Das Glory Boards Touring 12’6 wäre natürlich auch noch eine gute und schmalere (flottere) Alternative. Im Gegensatz zum Cross ist der Aufbau steifer (Fusion Double-Layer).

Auch bei Thurso Surf findest du die 3 abnehmbaren Finnen. Da wäre zum Beispiel das Expedition, ein guter Kandidat, den es mittlerweile in 2 verschiedenen Größen gibt!

Falls du dich doch mit der Einzelfinne anfreunden kannst, halte ich auch das Penguin Cleaver oder das MOAI 12’6 Touring für sehr gute und vielseitige Modelle.

Ich hoffe, die Auswahl hilft dir weiter.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Judith 17. Mai 2022 um 18:23

Hallo,
Vielen Dank für den guten Überblick. Ich hätte aber trotzdem nochmal eine Frage. Ich habe schon seit einigen Jahren ein Allround SUP, aber jetzt ist es doch Zeit für ein Brett das besser Gerade aus läuft und schneller ist. Der Vielseitigkeit halber finde ich die Boards mit drei abnehmbaren Finnen ideal, da wir sowohl auf den Badesee als auch mal auf dem Bodensee oder Meer unterwegs sind. Gewichtsmässig sind wir jeweils. unter 80 kg, fahren aber manchmal auch zum Spaß zu zweit (ca. 125 kg). Ich habe mal das 11″ Gloryboard Cross Probe gefahren, aber es dürfte noch ein wenig fester und besser im Gradeauslauf sein, aber auch nicht zu schwer (Bluefin scheidet wegen des Gewichts daher aus). Wie ist das Cala Ikatere oder auch Kanaloa im Vergleich und wie sind eure Langzeiterfahrungen mit den Boards und der Firma? Oder was gibt es noch für Alternativen bis max. 1.000 Euro?
Vielen Dank schon im Voraus und viele Grüße
Judith

Antworten

Benjamin 17. Mai 2022 um 19:15

Hallo Judith,
Ich hatte dir deinen Kommentar eigentlich schon beantwortet…schau mal hier!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Judith 20. Mai 2022 um 08:58

Hi Benjamin, ja, sorry, hatte versehentlich nochmal auf Senden gedrückt- und danke für deine Tipps, es wird jetzt wohl ein Gloryboard werden – ob Trip oder Touring, da bin ich noch am überlegen. Viele liebe Grüße, Judith

Antworten

Benjamin 20. Mai 2022 um 12:30

Hey Judith,

Gar kein Thema…ich wollte nur sicherstellen, dass du die Antwort auch gefunden hast!
Gute Entscheidung, Glory Boards sind ebenfalls wirklich gut.

Alles Gute für dich und einen SUPer Sommer!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Tobi 20. Juni 2022 um 22:10

Hallo Judith, hast du dich jetzt für das GloryBoard entschieden und bist du zufrieden?
Ich bin ebenfalls kurz davor mir das Touring zuzulegen, habe aber etwas schiss bzgl. der Stabilität. Grüße

Antworten

Benjamin 21. Juni 2022 um 07:52

Hey Tobi,

Ich veröffentliche deine Kommentare jetzt mal in der Hoffnung, dass du Antwort von Judith bekommst!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Marc 6. März 2022 um 17:04

Hallo Benjamin,
meine Frau und mein 11-jähriger Sohn habe schon etwas Paddelerfahrung mit geliehenen Boards gesammelt, gelten aber wohl noch als Einsteiger. Wir sind immer spontan gut klargekommen, haben teilweise aber mit der Wendigkeit gekämpft. Ganz schlimm war es letztes Jahr in Kroatien. Das Ding (keine Ahnung mehr welches Board) war bei Wind und leichtem Wellengang auch für mich nur mit Mühe und viel Kraft drehbar. Wir wollen uns für dieses Jahr ein Board anschaffen und sind nun völlig verunsichert was für uns das Richtige Board wäre.
Das Meer eher eine Ausnahme, die meiste Zeit werden wir auf Flüssen und Bodensee unterwegs sein.
Von der Beschreibung her könnte das Cala Ikatere passen, aber eigentlich wollten wir nicht so viel Geld ausgeben…

Antworten

Benjamin 7. März 2022 um 09:36

Hey Marc,

Grundsätzlich sind starke Wellen und Strömungen immer eine Herausforderung, vor allem in Bezug auf die Wendigkeit. Drei Faktoren spielen da eine herausragende Rolle:

1) Finnen-Setup: 3 Finnen sind grundsätzlich von Vorteil in Bezug auf die Wendigkeit und Stabilität, dafür sorgt eine Einzelfinne bei ruhigen Bedingungen für besseres Gleitverhalten (Geradeauslauf)

2) Board-Länge: kürzere Boards sind rein physikalisch immer wendiger!

3) Noserocker: eine nach oben gebogene Boardspitze sorgt dafür, dass die Nose besser über Wellen gleitet.

Von demher bist du mit dem Ikatere sehr gut bedient. Besonders die komplett abnehmbaren Finnen finde ich klasse, dadurch kannst du je nach Bedingungen variieren. Das Cala Kanaloa ist übrigens ganz ähnlich aber noch etwas wendiger (weil kürzer!)…ich bin ja auch auf dem Bodensee unterwegs und das ist zumindest momentan mein Liebling!

Preislich sind die Cala Boards sicher eine Hausnummer, was aber natürlich auch an der Qualität liegt. Der Fusion Aufbau ist sehr modern und auch das Zubehör (Carbon-Paddel und super Trolley) sind gewichtige Faktoren.

Sehr günstig, aber dementsprechend auch qualitativ absolut nicht auf Augenhöhe, wären auch das Flyfish F1 oder F2. Auch sie vereinen gute Wendigkeit mit geschmeidigem Laufverhalten und sind für ihre Preisklasse absolut leistungsfähig.

Alternativ kann ich dir natürlich auch das Bluefin Cruise sehr empfehlen. Das schlägt sich ebenfalls bei so gut wie allen Bedingungen top, hat einen sehr soliden Aufbau, gutes Zubehör und ebenfalls 3 abnehmbare Finnen. Preislich gesehen, wäre das der Mittelweg.

Das Glory Boards Cross ist auch so ein hochwertiger Alleskönner, der in Frage kommen könnte…

Insgesamt musst du bei der Auswahl auch das Thema Traglast berücksichtigen, dazu schreibst du leider nichts…

Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du dich jederzeit melden.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Marc 8. März 2022 um 12:34

Hallo Benjamin,
vielen Dank für Deine sehr ausführliche Rückmeldung und die Kauftipps. Nach deren Durchforstung habe ich nun Eurem Link folgend das Bluefin Cruise 10.8 bestellt. Das erschien mir für den Preis am sinnvollsten.

Damit wird vermutlich die ganze Familie zurechtkommen. Zudem ist es gerade im Angebot und mit eurem Rabatt-Code noch günstiger.

Traglast erschien mir nicht ganz so wichtig. Ich bin mit 75 kg der Schwerste der Familie und zu zweit mit meinem Sohn wird es nicht zu längeren Touren kommen.
Grüße Marc

Antworten

Benjamin 8. März 2022 um 14:02

Hallo Marc,

Klingt doch top! Sehr gerne geschehen und danke für deine Unterstützung! Ich wünsche euch schon mal viel Spaß mit dem Board und bereits jetzt ein tolle Sommer-Saison mit vielen tollen SUP Erlebnissen!

Viele Grüße,
Benjamin

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Astrid 16. September 2021 um 12:55

Hallo ,

erstmal vielen Dank für die wirklich hilfreichen Infos hier – ich bin absoluter Neuling und sehe Dank Euch ein wenig Land im SUP-Chaos. 😉

Ich stand gerade im Urlaub das erste Mal auf einem SUP, hat auch ganz gut geklappt. Bisher bin ich eher bei Action-Sport zu finden und dachte, SUP wird mir zu langweilig, dem ist aber nicht so.

Ich bin definitiv ambitionierter Anfänger, habe einen recht guten Gleichgewichtssinn, und möchte ehrlich gesagt ein klassisches Anfängerboard „überspringen“. Ich möchte sportlich damit fahren können, auf der Ostsee auch mal mit leichtem (!) Wellengang, aber eben auch mal etwas längere Touren, und mein Hund (13 Kilo, kniehoch) soll auch mal mit raufpassen. Bin 170 cm groß und wiege 69 kg. Ist da das Ikatere eine gute Wahl, oder habt Ihr einen besseren Tipp? Preis ist erstmal zweitrangig.

Vielen Dank im Voraus!
LG
Astrid

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Benjamin 16. September 2021 um 15:38

Hey liebe Astrid,

Perfekt, wenn unsere Seite dir etwas weiterhelfen konnte…genau so soll das sein!

Bezüglich deiner Entscheidung das Anfänger-Board zu überspringen, kann ich dich eigentlich nur bestärken. Mit dem Ikatere hast du dir natürlich auch schon was richtig gutes ausgesucht.

Also auf dem Meer ist ein kürzeres Allround-Board (mit rundlicher Spitze) aufgrund der Wendigkeit und Agilität immer etwas im Vorteil und kippstabiler. Das ist vor allem dann zu spüren, wenn du Wellen nicht frontal nehmen kannst, sondern parallel dazu paddelst.
Auf ruhigeren Gewässern hingegen laufen Boards mit spitzer Nose wirklich viel geschmeidiger. Da würde ich letztendlich Prioritäten setzen, bei welchen Bedingungen das Board überwiegend genutzt wird. Und Übung macht immer den Meister!

Das schöne am Ikatere ist, dass es für ein Touring-Board etwas kürzer und breiter geschnitten ist, was dahingehend ein großer Vorteil ist. Der Noserocker (nach oben gebogene Boardspitze) ist bei Wellen auch sehr hilfreich. 3 abnehmbare Finnen sind auch klasse, da kannst du auf sportlichen Touren mit Einzelfinne und bei herausfordernden Bedingungen mit 3 Finnen (mehr Stabilität und Wendigkeit) fahren.

Wenn du es noch etwas kompakter möchtest, dann schau dir das CALA Kanaloa mal an. Insgesamt bin ich aber mit deiner Vorauswahl sehr einverstanden!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Dirk 14. September 2021 um 08:41

Hallo, wirklich toller Bericht! Vielen Dank.
Würdest Du dieses Board, auch für eine Person die etwa 195 cm groß ist und 105kg wiegt, empfehlen? Aufgrund deines Berichtes sollte es passen, aber das Board ist nicht in deiner Empfehlung für große und schwere Personen.
Freue mich über eine Empfehlung.
Danke!
Grüße Dirk

Antworten

Benjamin 14. September 2021 um 18:26

Hey Dirk,

Das freut uns, wenn dir der Test gefallen hat. Klar, mit deiner Statur geht das auf jeden Fall klar mit dem Board.
Da empfehle ich dir beim Druck ruhig Richtung 18 PSI zu gehen, vorausgesetzt es liegt nicht zu lange in der prallen Sonne an Land. Das macht im Vergleich zu 15 PSI nochmal einen deutlichen Unterschied in der Steifigkeit.

Viele Grüße und viel Spaß mit dem Board!

Benjamin

Antworten

Dirk 14. September 2021 um 20:52

Super – vielen Dank!

Antworten

Benjamin 15. September 2021 um 08:06

Sehr gerne!

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