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SUP Boards » Wave SUP Boards


Wave SUP Test: Die besten SUP Boards für Wellenreiter

Wave SUP ist die Königsdisziplin des Stand Up Paddling. Und das macht nicht nur irrsinnig viel Spaß, sondern SUP Boards sind auch echt gut zum Wellenreiten geeignet. Mit den langen SUP Boards bekommst du beinahe jede Welle und auch schon die kleinen machen richtig Spaß.

Beim Surf SUP brauchst du nicht, auf dem Bauch liegend anstrengend zu paddeln oder wacklig aufstehen. Besonders Einsteiger werden schnelle Erfolgsmomenten haben.

Im Folgenden gehen wir darauf ein, was bei Wave SUP Boards wichtig ist und stellen unsere Favoriten unter den SUP Boards für Wellen und Meer vor.

Platz 1Platz 2Platz 3
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Modell Bluefin VoyageMOAI Allround 9’5Aqua Marina Rapid Test
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BoardtypAufblasbarAufblasbar (iSUP)Aufblasbar
MarkeBluefinMOAIAqua Marina
SkillEinsteigerAnfängerFortgeschrittene, Profis
EinsatzgebietAllroundkompaktes Allround-Board (Allrounder)Whitewater / River
max. Paddlergewicht100 kg-110 kg
Länge330cm287 cm (9'5")289 cm
Breite99 cm-84 cm
Gewicht19 kg9 kg11,0 Kilogramm
ZubehörPumpe, Leash, Tragetasche, ReparatursetRucksack-Trolley, stufenlos verstellbares Glasfaser-Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. VentilschlüsselLuftpumpe, Magic Backpack
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Wave SUP Board Test: Die 5 besten SUP Boards fürs Wellenreiten

Bluefin Voyage
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Checkliste: Das ist bei Wave SUP Boards für Wellenreiter wichtig

  • Bauform (Shape): Beim Surfen und Wellenreiten steht die agile Wendigkeit des Boards im Vordergrund. Geeignete Modelle sind deshalb meist kürzer und haben eine geschwungene Seitenlinie (Rails), damit Richtungswechsel und Drehungen schnell gelingen. Die Boardspitze („Noserocker“) und teilweise auch das Heck („Scoob-Rocker“) sind bei manchen Exemplaren deutlich nach oben gebogen und tauchen dadurch bei Wellen nicht so leicht unter.
  • Breite: Um eine stabile Standposition beim Wellenreiten zu gewährleisten, fällt die Breite der Wave SUPs in Relation zur Länge ziemlich üppig aus.
  • Dicke: Manche spezialisierten Modelle sind etwas dünner (<15 cm) konstruiert als die „normalen“ SUP Boards, dadurch reduziert sich die seitliche Angriffsfläche. Das Board lässt sich besser steuern und wird nicht so leicht zum Spielball der Fluten.
  • Volumen und Traglast: Wave Boards sind insgesamt kompakter und oft etwas dünner geschnitten als die Boards für die „normale“ Nutzung. Das Volumen und die Traglast sind deshalb geringer. Das ist aber in der Praxis kein Problem, sondern sogar erwünscht. Zum einen liegt das Board dann etwas tiefer im Wasser und hat somit weniger Angriffsfläche, zum anderen sorgt die Welle für einen zusätzlichen Auftrieb. Wie du die Traglast eines Surf bzw. Wave SUPs berechnen kannst und welche Besonderheiten es bei diesem Boardtyp zu beachten gibt, erfährst du hier.
  • Finnen-Setup: Für die maximale Kontrolle und beste Manövrierbarkeit sind spezielle Finnen-Setups notwendig. Gerade die Seitenfinnen fallen bei SUP Boards für Wellen und Meer oft eine Nummer größer aus. Des Weiteren gibt es auch einige Modelle mit mehr als 3 (abnehmbaren) Finnen. Der höhere Widerstand der Finnen im Wasser verbessert immer die Stabilität und Wendigkeit des Boards.
  • Leash (Sicherungsleine): Beim Thema Leash gehen die Meinungen auseinander. Viele Paddler bevorzugen beim Wellenreiten die sogenannten „Surf-Leashs“. Bei dieser Variante ist die Leine im Gegensatz zur „Coiled-Leash“ nicht spiralförmig, sondern immer auf voller Länge. Im Wildwasser-Bereich („Whitewater“) mit starken Strömungen empfiehlt sich aber auf jeden Fall die Nutzung von speziellen Leashs mit Notfallauslöser („Quick Release“).
  • Lieferumfang: Die meisten SUP Boards zum Surfen werden mit einem Zubehörpaket geliefert, das alles beinhaltet, was du für einen erfolgreichen Start brauchst. Es gibt aber z.B. auch Modelle ohne Paddel, da dies zum Wellenreiten nicht unbedingt erforderlich ist.
  • Preis: Preislich liegen die meisten Wave und Surf SUPs im soliden Mittelfeld, sehr günstige Angebote findet man selten und sind mit Vorsicht zu genießen. Zwar ist der Materialaufwand durch die kompakten Maße oft etwas geringer, dafür muss aber die Materialqualität und Verarbeitung umso besser sein, um den herausfordernden Bedingungen standhalten zu können.

Welches ist das beste Wave SUP Board?

Zum Thema SUP kommen gerade von Surfern immer wieder spöttische Kommentare. Das Board wird zur „Luftmatratze“ für „unbegabte Landratten“, die nur weil sie ein Wasserfahrzeug in der Größe eines Schiffs fahren, immer die ersten in der Welle sind.

Ein Blick auf die Profis verrät, dass mit Wave SUP sehr viel geht. Dieses Video stammt von der 2011 World Tour.

Wave SUP ist tatsächlich auch für erfahrene Surfer gar nicht so einfach. Wer gleich mit einem der kurzen SUP Board fürs Surfen einsteigen will, wird wohl öfter als gewollt Bekanntschaft mit dem Wasser machen. Normales Stand Up Paddling ist perfekt an nahezu windstillen Tagen, weil schon kleine Wellen schwer zu auszubalancieren sind.

Bei fürs Wellenreiten normalen Windstärken wie 3 oder 4 auf der Beaufortskala wird es mit dem SUP schon sehr anspruchsvoll. Damit das bei dir trotzdem klappt, habe ich diesen Guide geschrieben.

profi sup wave surfer surft eine tube

Tubes kann man auch mit dem SUP Surfen. Das ist wohl trotzdem nur etwas für Profis.

Die kurze Antwort: Die besten Boards für SUP Wellenreiten

  1. Bluefin Voyage
  2. Aztron Orion
  3. Aqua Marina Rapid
  4. Stemax Wild Dog
  5. Thurso Surf Waterwalker

SUP für Einsteiger

SUP lernen ist gar nicht so schwierig. Ich empfehle einen stillen See für den Start. Lass das Board zunächst etwa hüfttief ins Wasser gleiten und steige dann mit den Knien zuerst auf das Board auf. Platziere dafür die Knie in der Boardmitte (dort befindet sich meistens der Tragegriff).

Richte dich nun nach vorne aus. Der Stand beim SUP ist immer parallel und etwa schulterbreit. Der Tragegriff ist dabei genau unter deinem Körperschwerepunkt. Stehe nun langsam auf.

Genau wie beim Radfahren ist der Balanceakt im Stand das Schwerste. Beginnst du erst einmal zu paddeln, gibt dir der Widerstand des Paddels im Wasser halt und durch die Geschwindigkeit wird das Board sofort stabiler.

Das Paddel wird mit von Hand der Paddelseite unten gegriffen. Diese Hand führt das Paddel lediglich. Die andere Hand befindet sich am Griff des Paddels. Von diesem Arm kommt die gesamte Kraft. Der Arm ist dabei permanent gestreckt.

  • Paddelst du rechts ist die linke Hand oben am Griff, die rechte Hand unten am Schaft und der linke Arm ist permanent gestreckt.
  • Paddelst du links ist die rechte Hand oben am Griff, die linke Hand unten am Schaft und der rechte Arme ist permanent gestreckt.

Hinweis: Das Paddelblatt ist meistens angeschrägt. Die abgeschrägte Seite zeigt dabei nach vorne.

Beim Paddeln stichst du das Paddel seitlich vor dir ins Wasser und ziehst es bis zur Höhe der Füße zu dir. Entweder wechselst du alle 3 bis 4 Paddelzüge die Seite oder du drehst das Paddelblatt etwas nach außen und ziehst es also etwas von dir weg. Mit beiden Varianten bleibst du auf Kurs.

SUP Wave lernen für Einsteiger

Bevor du gleich am nächsten Surfspot voll durchstartest, solltest du lieber noch etwas trainieren. Ich empfehle dir, erst einmal einen ruhigen Strand zu suchen, an dem du in Ruhe üben kannst. Hier besteht nicht die Gefahr, dass du andere Wassersportler (und damit auch dich) gefährdest.

Laut dem SUP-Profi Florian Jung gibt es sieben goldene Regeln für deine Wave SUP Technik in aller Kürze:

  1. Welle und Brandung: Sucht euch zunächst einen einsamen Spot. Beobachtet das Verhalten der Wellen. Optimal sind allerhöchstens brusthohe, schräg brechende Wellen, aus denen ihr wieder herauspaddeln könnt.
  2. Vorbereitung: Für Florian besteht die richtige Vorbereitung fürs SUP Wellenreiten aus den drei Aspekten Fitness, dem richtigen Board und dem geübten Umgang mit dem Board. Trainiere SUP vorher auf Seen und Kanälen. Du solltest ein geübter Schwimmer sein. Für den Start sind 9 ft (274 cm) perfekt. Mit Erfahrung können die Boards noch kürzer werden.
  3. Vorfahrtsregeln: Sei freundlich und zeig Respekt. Weiterhin solltest du die Vorfahrtsregeln beachten. Paddler, die eine eine Welle über den Kamm (die Wellenlippe) verlassen haben Vorfahrt. Sind zwei Paddler in einer Welle hat derjenige Vorrang, der näher an der brechenden Zone ist. Wenn du keine Vorfahrt hast, musst du abdrehen. Auch wenn das heißt, die Welle über die Wellenlippe zu verlassen.
  4. Ausrichtung im Wasser: Um bei Walzen von Weißwasser überhaupt ins Wasser zu kommen, solltest du dein Board genau senkrecht zum Weißwasser oder Wellen ausrichten. So wird das Brett kaum erfasst und schwimmt einfach darüber hinweg.
  5. Wellen überqueren: Idealerweise findest du einen Ort oder ein bestimmtes Timing, bei dem dich  keine großen Wellen aufhalten. Überqueren kannst du die Wellen liegend (Paddel zwischen Brust und Board klemmen), kniend (Oberhand greift ebenfalls am Schaf) oder stehend (Mit Tempo auf die Welle zu, Bug zeigt gen Welle, am Wellenkamm in die Knie gehen und beim „Abtauchen“ nach hinten lehnen).
  6. Wellen erwischen: Mit dem richtigen Timing und Gespür erwischst du die Wellen. Paddle lieber zu früh als zu spät, weil du sonst leer ausgehst.
  7. Wellen abreiten: Nehme jetzt eine Surf-Fußstellung mit einem Fuß (rechts oder links ist egal) vorne ein. Auf dem Kamm verlagerst du dein Gewicht auf die Boardspitze. Das Gefühl beim ins Tal Fahren ist einfach gigantisch. Bevor du ins Wellental eintauchst, verlagerst du das Gewicht wieder nach hinten und übst Kantendruck aus. Mit Kantendruck, Körperdrehungen und Paddelschlägen kannst du Turns ausführen.

Mehr über die richtige Fahrtechnik erfährst du im sup Magazin.

wave sup surfer und andere surfer warten auf die richtige Welle

Warten auf die richtige Welle.

Was ist wichtig bei einem SUP Board fürs Wellenreiten?

Der SUP-Profi Florian rät für den Anfang zu 9 ft (274 cm) langen Brettern. Die Länge spielt eine wichtige Rolle, ist aber keine Einschränkung, wobei es schon wahr ist, dass Profis mit kurzen Boards fahren. Franz Orsi, der National-Trainer der portugiesischen SUP-Mannschaft, reitet zum Beispiel ein 7,2 ft Board.

Letztendlich kannst du auch mit großen Stand Up Paddle Boards hervorragend große Wellen surfen. Die wichtigsten Eigenschaften eines Wave SUP Boardes sind eine hohe Steifigkeit und verstärkte Kanten.

Echte Einsteigerboards bieten vor allem viel Kippstabilität und kaschieren auch mal fehlerhaftes Anfahren der Welle. Dafür benötigst du beim Carven deutlich mehr Druck.

Abhängig von deiner Erfahrung, deinem Gewicht und deinem Können musst du deine persönlich Balance aus Auftrieb, Kippsicherheit und Handling in der Welle finden. Nach und nach geht mit dem Können der Weg langsam zu immer kürzeren Boards.

Die Rails beim Wave SUP werden wesentlich stärker belastet als bei normalen SUP Touren. Viele typischen aufblasbaren Bretter komm daher fürs Wellenreiten nicht in Frage.

Die richtige SUP Ausrüstung für Wellen und Meer

Wenn du einen SUP Wave Kurs machst, wird dir ein entsprechendes Board gestellt. Willst du auf eigene Faust loslegen, findest du oben meine empfohlenen Boards. Zur Stand Up Paddling Ausrüstung gehört aber noch mehr.

Zum Einen brauchst du unbedingt ein Leash. Diese Halteleine wird aus Schlaufe trägst du an deinem Knöchel. Das andere Ende wird am Board befestigt. Bei Wave SUP ist es super wichtig, dass dein Leash coiled ist. Das bedeutet, dass es aufgerollt ist und sich erst bei einem Sturz ins Wasser ausdehnt.

Bei älteren Modellen (einfache Plastik-Schnüre) besteht die Gefahr, dass du dich in Unterwasserpflanzen, Steinen oder anderen Surfern verfängst. Dadurch können böse Verletzungen entstehen!

Die richtige Kleidung hängt von der Wassertemperatur ab. Startest du am Mittelmeer reichen dir wohl normale Badesachen. Der Atlantik ist allerdings weit von der Badewannentemperatur entfernt. Hier bietet sich ein SUP Wetsuit an. Der schützt nicht nur vor der Kälte des Wasser, sondern auch vor Schürfwunden und kleineren Verletzungen.

In einem Drybag kannst du Proviant und allerhand Sachen transportieren, die nicht nass werden sollen. Wenn das Smartphone unbedingt mit muss, solltest du dir dafür eine wasserdichte Handyhülle besorgen. Achte beim Kauf darauf, dass du den Drybag sicher festzurrst. Beim Wave SUP kann auch dieser verloren gehen. Allerdings schwimmen die Bags. Ein Modell in einer grellen Farbe entdeckst du leichter wieder zwischen den Wellenkämmen.

Du hast bestimmt schon vom Surfer’s Ear gehört.

Surfer’s Ear meint eine Gehörgangsverengung durch unnormales Knochenwachstum im Gehörgang. Insbesondere Personen, die über Jahre Wassersport betreiben und kaltem Wasser und Wind ausgesetzt sind, gelten als gefährdet. Die Folgen sind, Wasser, das schlechter aus dem Ohr herausläuft, ein erhöhtes Entzündungsrisiko des Ohrs und (in seltenen Fällen) eine verminderte Hörleistung. Mehr erfahren.

Die beste Methode, um das zu verhindern, sind die surfears Ohrstöpsel. Diese schließen das Ohr komplett vom Wasser ab. Sie sind in drei Stufen einstellbar und etwas gelartig. So passen sich die surfears an das jeweilige Ohr an. Und das beste: Auch mit diesen Ohrstöpseln kannst trotzdem einwandfrei hören!

Achte auf die Sonne. Auf dem Wasser markt du das nicht so sehr, aber gerade dort ist ein Sonnenshcutz am wichtigsten. Wegen der ganzen Reflektionen der Wasseroberfläche finde ich das Tragen einer Surfsonnenbrille sehr praktisch. Teuer muss diese gar nicht sein.

Eine Rettungsweste empfehle ich immer, wenn Verletzungsrisiko besteht. Beim normalen SUP kann gerade weit draußen auf dem Wasser eine SUP Schwimm- / Rettungsweste sehr nützlich sein. Abhängig von eurem Können, der Wellenhöhe und vor allem dem Revier solltet ihr euch überlegen, ebenfalls eine Weste zu tragen. Ist dir das das zu viel, kannst du ja zumindest dir die Resttube umschnallen. Das ist ein schmaler Bauchgürtel. Im Notfall ziehst du einen Stift und in Sekundenschnelle bläst sich eine gelbe Schwimmboje auf, an der du dich über Wasser halten kannst.

Die besten Spots für Wave-SUP Einsteiger

Einsteiger werden besonders in Ländern wie Frankreich, Spanien und Portugal fündig. Hier reiht sich an den Atlantikstränden eine Surfschule an die nächste. Immer mehr davon bieten auch Wave SUP Kurse an. Ich erwarte, dass sich die Zahl der Wellenreiten-Kurse speziell für SUP noch erhöhen wird.

Ebenfalls wirst du auf Fuerteventura oder Sardinien Kurse finden. Bei letzterer Insel gibt es allerdings viel mehr Schulen, die Kitesurfing anbieten. Für SUP Wellenreiten musst du dort wohl länger suchen.

Wenn es weiter weg sein darf, sind Kapstadt, Bali und – vermutlicher Ursprung des Stand Up Paddlings – Hawaii die besten Urlaubsziele. Hawaii ist quais das El Dorado des Wellenreitens. Auch SUP Wellenreiten wird hier immer beliebter.

Wave SUP Technik im Video

Sollte ich als Wave-SUP Einsteiger einen Kurs besuchen?

Beherrschst du bereits das Wellenreiten gut, wirst du auch beim Stand Up Paddling in der Welle keine Probleme haben. Ist Surfen komplett neu für dich, solltest du jedoch einen Kurs machen. Klar, Stand Up Paddling kann man schnelle auf dem See lernen. Fällst du dort ins Wasser, passiert auch nichts. Surfen tust du aber in Strandnähe. Insbesondere Spots an der Atlantikküste können ihre Tücken haben. Als passionierter Surfer und Wellenreiter bist du mit diesen vertraut und weißt damit umzugehen, als Stand Up Paddler und Wellenreit-Neuling kann es schnell gefährlich werden. Ich rede von:

  • Kaltem Wasser
  • Anderen Wassersportlern, die gefährlich werden können
  • Felsen
  • Strömung
  • Gezeiten
  • Verletzungen durch das eigene Board
  • Gefahren durch Meerestiere (Quallen, Haie, größere Fische, …)
  • Hoher Sonneneinstrahlung

Sind dir die Gefahren noch neu und hast du noch keine Wellenerfahrung in einer anderen Wassersportart gesammelt, bist du in einem Einsteiger Wave SUP Kurs gut aufgehoben. Du wirst dort ein Grundwissen über Strömungen und Gezeiten beigebracht bekommen. Zudem lernst du wichtige Regeln, sodass du und die anderen Wassersportler sicher bleiben und du wirst Tipps und Tricks bekommen, um zu erkennen, ob ein Spot gut fürs Surfen geeignet ist. Das Beste an dem Kurs ist der praktische Teil, in dem du die Surf- und Paddeltechnik strukturell erlernst und dadurch viel schneller Fortschritte erzielen kannst. In der Regel geht eine Session 2 Stunden, sodass du danach noch genug Zeit hast, alleine weiterzuprobieren.

FAQ

Die aufblasbaren SUP Boards machen inzwischen rund 90% des Marktes aus. In vielen Bereichen des Stand Up Paddling Sports dominieren diese Art von Boards stark. Der einfache Transport und die einfache Lagerung sind ein Hauptgrund dafür. Für Wave SUP sind harte Boards jedoch viel besser. Die Kanten sind viel definierter als es bei Inflatables möglich wäre. In der Welle zeigen die hard boards (Composite Boards) deutlich bessere Eigenschaften. Für SUP Wellenreiten werden bisher fast ausschließlich harte Bretter eingesetzt. Mehr über Wave SUP Boards erfahren.

Bevor du ein Board kaufst, solltest du dich gut informieren. Wenn du die Chance hast, deine Favoriten bei einem Herstellerevent auszuprobieren, ist das natürlich noch besser. Bei Wave Boards gibt es ebenso wie bei anderen SUP Boards teils große Unterschiede. Insbesondere in den letzten Jahren hat sich mit dem immer breiteren Publikum auch die Innovationsgeschwindigkeit der Branche erhöht. Neben vielen neuen Herstellern, gibt es auch immer wieder neue Technologien. Das Ergebnis sind wesentliche größere Unterschiede im Fahrgefühl zwischen alten und neuen Boards. Willst du ein Wave SUP gebraucht kaufen, rate ich dir dazu, auf ein neueres Modelle zurückzugreifen. Alte Boards sind in den Bereichen Kantenverstärkung, Reißfestigkeit und Standsicherheit neuen Modellen chancenlos unterlegen. Beim Leihen kommen natürlich immer wieder die Kosten für das Ausleihen auf dich zu. Die Flexibilität mal spontan zum Strand zu fahren, hast du auch nicht. Mehr über Wave SUP Boards erfahren.

Die Faustregel besagt: Wave SUP Paddellänge = Körpergröße + 10 cm bis 15 cm. Mehr über Wave SUP Boards erfahren.

Fazit

Wer nicht gerade das Glück hat, am Meer zu wohnen, kann mit SUP auch außerhalb der Surf-Reisen ein wenig das Boardfeeling spüren. Weiterhin ist SUP ein hervorragendes Ganzkörper-Workout. So erreichst du im nächsten Sommer noch mehr Wellen. Im besten Falle bekommst du – stehend auf dem Board und mit Paddel ausgerüstet – sie alle.

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