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Blog SUP Pumpe Test: Die besten Double & Triple Action Pumpen

Aufblasbare SUP Boards machen den Großteil aller SUP Boards aus.

Doch das Aufpumpen eines Boards auf den vollen Druck ist gar nicht so leicht!

Das wissen alle, die es schon mal gemacht haben.

Oft liegt das an minderwertigen Pumpen, die in günstigen Komplettsets enthalten sind.

Mit hochqualitativen SUP Pumpen geht das Aufpumpen viel schneller und einfacher!

Die Kraft willst du sicher lieber beim Paddeln als beim Aufpumpen haben, richtig?

Wenn ja, dann schaue dir hier die besten SUP Pumpen an!

Die besten Doppelhubpumpen für SUP Boards

Die Doppelhubpumpen (Double Action Pumpen) sind mittlerweile der Standard für SUP Pumpen.

Doppelhubpumpen haben zwei Modi:

  • Einzelhubmodus: Pumpt nur beim Herunterdrücken.
  • Doppelhubmodus: Pumpt beim Herunterdrücken und Hochziehen.

Vorgehen mit Doppelhubpumpen:

  1. Pumpe im Doppelhubmodus bis ca. 5 – 7 PSI.
  2. Wechsele in den Einzelhubmodus.
  3. Pumpe bis zum gewünschten Druck weiter (in der Regel 15 PSI).

Platz #1: Decathlon Itiwit PHP 100 SUP Pumpe

Die umschaltbare Itiwit Doppelhub SUP Pumpe PHP 100 kann man aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlen.

Allem voran finde ich die vielen Features wirklich praktisch und gelungen.

In diesem Punkt können selbst wesentlich teurere Modelle nicht immer mithalten.

Decathlon Itiwit PHP 100 SUP Pumpe

Der schmalere Kolben führt nicht nur zu einem geringeren Packmaß, sondern reduziert auch die notwendige Kraft. 

Dadurch muss man zwar ein paar Hübe mehr machen als mit voluminöseren Exemplaren…unterm Strich ist das aber dennoch angenehmer. Die zusätzlichen Ventil-Adapter erweitern die Einsatzgebiete. 

In diesem Preisbereich zählt diese Pumpe ohne Frage zu den Top-Modellen und bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung.

Mehr Informationen zur Decathlon Itiwit PHP 100 SUP Pumpe findest du hier

Platz #2: SUPwave SUP-4 Doppelhub-Luftpumpe

Mit der SUPwave SUP-4 Doppelhubpumpe ist jeder auf der sicheren Seite, der eine gut verarbeitete SUP Pumpe mit ordentlichem Leistungspotenzial sucht.

Die Weiterentwicklung der Bravo-3 Handpumpe kann sich in Sachen Effizienz sehen lassen.

Gegenüber manch anderen Handpumpe mit Doppelhubmodus ist man mit der SUPwave SUP-4 Hochdruckpumpe tatsächlich schneller.

SUPwave SUP-4 Doppelhub-Luftpumpe

Die SUPwave SUP-4 spart Zeit und zusammen mit ihrem ruhigen und glatten Lauf auch wertvolle Kraft, die man sowieso lieber auf die SUP Tour verwendet.

Dazu stimmt die Verarbeitung auf ganzer Linie und die Deflate-Funktion macht sie zusätzlich interessant.

Aktuell gehört das Modell wirklich zu den besten SUP Pumpen auf dem Markt!

Mehr Informationen zur SUPwave SUP-4 Doppelhub-Luftpumpe findest du hier

Platz #3: Decathlon Itiwit Doppelhub Luftpumpe

Die umschaltbare Itiwit Doppelhub SUP Pumpe ist im besten Sinne ein günstiges und simples Modell.

Sie tut das, was sie soll und das bis zu einem beträchtlichen Druck von 20 PSI.

Im Lieferumfang sind insgesamt 2 Dichtungen enthalten. Die rote Dichtung ist für die Itiwit SUP Boards sein und die schwarze für Modelle anderer Hersteller.

Decathlon Itiwit Doppelhub Luftpumpe

Klarer Fall, wer ein super vielseitiges Multitalent sucht, der wird mit ihr nicht glücklich. Das ist in dieser Preisklasse aber auch schlichtweg nicht zu finden.

Angesichts der richtig niedrigen Anschaffungskosten ist sie aber für jeden Paddler absolut empfehlenswert, der ein gelungenes Basic-Modell für SUP Boards sucht.

Aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung für Gelegenheitsnutzer.

Mehr Informationen zur Decathlon Itiwit Doppelhub Luftpumpe findest du hier

Platz #4: MOAI SUP Doppelhub-Luftpumpe

Die Moai Double Action Pumpe von Bravo wird in den Moai Boardsets in der schwarzen Variante mitgeliefert, ist jedoch auch einzeln in Orange erhältlich.

Dank der Doppelhubmethode kann man damit Boards doppelt so effizient aufpumpen wie mit herkömmlichen Pumpen.

Die Moai Double Action Pumpe ist gut verarbeitet und die Pumpleistung entspricht den Ankündigungen des Herstellers.

MOAI SUP Doppelhub-Luftpumpe

Mit dieser Pumpe haben wir ein großes iSUP in weniger als 5 Minuten auf den vollen Druck von 15 psi gebracht.

Die neueren Modelle haben teilweise sogar klappbare Füße. Insgesamt hat die Moai Double Action Pumpe durch seine Qualität, Leichtigkeit und Pumpleistung überzeugt.

Die besten Triple Action Pumpen für SUP Boards

Besonders für SUP Boards mit hohem Volumen sind Triple-Action Pumpen cool.

Mit diesen geht das Aufpumpen nochmal schneller als bei Double-Action Pumpen, aber aufgrund der Größe dieser Art von SUP Pumpen ist auch der Transport aufwändiger.

Triple Action Pumpen verfügen im Gegensatz zu Einzel- und Doppelhubpumpen über zwei Zylinder.

Triple Action Pumpen haben drei Modi:

  • Einzelhubmodus: Pumpt nur beim Herunterdrücken mit einem Zylinder.
  • Doppelhubmodus: Pumpt nur beim Herunterdrücken mit beiden Zylindern.
  • Triple Action Modus: Pumpt beim Herunterdrücken und Hochziehen mit beiden Zylindern.

Vorgehen mit Triple Action Pumpen:

  1. Pumpe im Triple Action Modus bis ca. 3 – 5 PSI.
  2. Wechsele in den Doppelhubmodus.
  3. Pumpe bis ca. 7 – 9 PSI weiter.
  4. Wechsele in den Einzelhubmodus.
  5. Pumpe bis zum gewünschten Druck weiter (in der Regel 15 PSI).

Platz #1: Decathlon Itiwit SUP Triple Action Pumpe

Die Decathlon Itiwit Triple Action SUP Pumpe gehört zum Segment der momentan leistungsstärksten Handpumpen auf dem Markt.

Mit den 3 Betriebsmodi kannst du für jeden Zweck und jede Pump-Phase die richtige Einstellung wählen und den Zeit- und Kraftaufwand enorm reduzieren.

Wenn man das Preisniveau mit anderen Triple Action Luftpumpen der namhaften SUP Hersteller vergleicht, ist die Triple Action Pumpe von Decathlon ausgesprochen günstig.

Decathlon Itiwit SUP Triple Action Pumpe

Verglichen mit simpleren SUP Luftpumpen ist die Decathlon SUP Pumpe zwar etwas teurer, gehört aber in der Klasse der Triple Action Pumpen zu den günstigen Modellen und bietet ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis.

Mit der Decathlon Itiwit Triple Action Pumpe sparst du dir jedenfalls jede Menge Zeit und Kraft und bist wesentlich schneller auf dem Wasser.

So kannst dich auf die Hauptsache konzentrieren… das Stand-Up-Paddling!

Mehr Informationen zur Decathlon Itiwit SUP Triple Action Pumpe findest du hier

Platz #2: Jobe SUP Triple Action Pumpe

Die Jobe Triple Action Pumpe hält, was sie verspricht.

Sie ist sehr gut verarbeitet und überzeugt mit schneller Leistung.

So sind auch größere SUP Boards mit der Jobe Triple Action Pumpe in unter 10 Minuten vollständig aufgepumpt.

Jobe SUP Triple Action Pumpe

109,99 €

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Verzichten muss man bei der Jobe Triple Action nur auf die Deflate-Option (Abpumpen) und Vorzüge im Transport, wie einklappbare Standfüße oder abmontierbare Handgriffe.

So kann es im SUP Rucksack etwas eng werden.

Ansonsten ist man mit der Jobe Triple Action Pumpe für schnelles und kraftsparendes Aufpumpen von SUP Board und auch Schlauchboot bestens ausgestattet.

Mehr Informationen zur Jobe SUP Triple Action Pumpe findest du hier

Die besten elektrischen Pumpen für SUP Boards

E-SUP Pumpen erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, da sich Paddler hier einiges an Arbeit sparen können.

Die elektrischen Pumpen werden durch die Autobatterie (über Zigarettenanzünder) oder per Akku betrieben.

Leise sind E-Pumpen garantiert nicht. Besonders, wenn der Kompressor zugeschaltet ist, arbeitet die SUP E-Pumpe nicht gerade in Flüsterlautstärke. Von Modell zu Modell gibt es hier aber Unterschiede.

Vorgehen mit E-Pumpen:

  1. SUP E-Pumpe an Zigarettenanzünder anschließen.
  2. Gewünschten Luftdruck einstellen.
  3. Aufpumpvorgang starten.

Platz #1: Airbank D6 Pro (Whale Shark Pro)

Wir haben mittlerweile schon etliche elektrische SUP Pumpen unter die Lupe genommen und können deshalb mit gutem Gewissen sagen, dass die Airbank D6 Pro aktuell zu den stärksten und vielseitigsten Modellen zählt.

Der starke integrierte Akku verleiht dir maximale Flexibilität und kann als Powerbank genutzt werden.

Die Pumpe erreicht bis zu 20 PSI, was nicht jedes Akku-Modell von sich behaupten kann, außerdem arbeitet die E-Pumpe wirklich flott.

Airbank D6 Pro (Whale Shark Pro)

Abgerundet wird die Performance durch die mitgelieferten Ventil-Adapter und durch echt praktische Features wie die Klick-Funktion für den Pumpschlauch und das Fach für den alternativen 12 V Anschluss.

Solltest du das Aufladen des Akkus mal verpennt haben, lässt sich dich Pumpe auch ganz regulär am Zigarettenanzünder betreiben.

Mit einem separaten Kabel kannst du die D6 Pro so auch alternativ zur heimischen Steckdose unterwegs aufladen.

Mehr Informationen zur Airbank D6 Pro (Whale Shark Pro) findest du hier

Platz #2: Bluefin E-Swift SUP E-Pumpe

Die Bluefin E-Swift SUP Elektropumpe konnte mich im Test komplett von ihren Qualitäten überzeugen. Sie zählt eindeutig zu den sehr flotten Modellen.

Endlich hat auch dieser beliebte Hersteller nachgerüstet und ein Modell auf den Markt gebracht, das mit den aktuellen E-Pumpen nicht nur mithalten kann, sondern sie mit einigen Features auch übertrumpft. Dieser Schritt war mehr als überfällig und ist sehr gut gelungen.

Die Bedienung ist sehr komfortabel und einfach gestaltet…von der Kraftersparnis ganz zu schweigen. Bequemer geht es nicht.

Bluefin E-Swift SUP E-Pumpe

Besonders gut hat mir das Design und die haptisch sehr angenehme Nutzung gefallen. Die Tasten sind angenehm groß, die Stoßfänger und die Standfüße beruhigend und der praktische Tragegriff rundet das Gesamtpaket gut ab.

Mit ihrer kompakten Bauweise und dem ziemlich leichten Gewicht hat sie in den meisten SUP Rucksäcken locker Platz, zumindest, wenn du die normalerweise notwendige manuelle SUP Pumpe durch sie ersetzt.

Sie arbeitet kraftvoll und verlässlich, so dass du in kurzer ganz entspannt aufs Wasser starten kannst.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, wie bei E-Pumpen üblich, die Lautstärke. Dementsprechend musst du natürlich sicherstellen, dass die Geräuschentwicklung niemanden belästigt.

Durch die 6 beiliegenden Ventiladapter lässt sich die Pumpe auch sehr gut für andere aufblasbare Gegenstände nutzen…perfekt für Camper und den Familien-Ausflug an den Badesee.

Mehr Informationen zur Bluefin E-Swift SUP E-Pumpe findest du hier

Platz #3: OutdoorMaster The Shark SUP E-Pumpe

Die Outdoor Master OP 20 „The Shark II“ konnte mich im Test komplett von sich überzeugen.

Sie ist sehr durchdacht und wesentlich leistungsstärker als die meisten Vergleichsmodelle.

Ich war von der Pumpleistung absolut erstaunt!

OutdoorMaster The Shark SUP E-Pumpe

ab 115,95 €

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Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass sie sich nicht nur sehr gut für große SUP Boards und einen Druck von bis zu 20 PSI eignet, sondern auch andere aufblasbare Gegenstände im Niederdruck-Bereich (ab 0,5 PSI) vollautomatisch mit Luft befüllt.

Durch das aktive Kühl-Gebläse lassen sich auch mehrere SUP Boards nacheinander aufpumpen, ohne dass die Pumpe überhitzt.

Dadurch ist sie auch ein optimaler, vielseitiger Begleiter für den Familien-Ausflug und für das Camping.

Mehr Informationen zur OutdoorMaster The Shark SUP E-Pumpe findest du hier

Platz #4: Decathlon Itiwit E-Pumpe (PEHP 100)

In meinem Test hat sich die Decathlon Itiwit PEHP 100 E-Pumpe gut bewährt.

Angesichts der günstigen Preislage stimmt die Gegenleistung auf jeden Fall!

Durch ihre gelungenen Features und die befriedigende Pump-Leistung im Test, die sich ohne weiteres auch mit teureren SUP Pumpen messen kann, ergibt sich ein wirklich attraktives Preis-Leistungsverhältnis.

Decathlon Itiwit E-Pumpe (PEHP 100)

Kleinere Kritikpunkte sind für mich folgende: Das nicht beleuchtet Display, das man im Sonnenschein wirklich nur schlecht ablesen kann.

Die Abpump-Funktion, die etwas umständlich anzusteuern ist und das Kabel sowie der Pumpschlauch, die gerne etwas länger ausfallen könnten.

Auf der Liste der Pluspunkte schlagen aus meiner Sicht aber folgende Faktoren zu Buche: Wirklich ordentliche Pumpleistung, sehr praktische Features…allem voran die Halterungen für Pumpschlauch und Stromkabel.

Mehr Informationen zur Decathlon Itiwit E-Pumpe (PEHP 100) findest du hier

Tipp: In unserem E-SUP Pumpen Test findest du noch mehr Modelle und mehr Informationen zu den einzelnen elektrischen Pumpen.

Einzelhubpumpen: Von der Verwendung von Einzelhubpumpen raten wir ab. Die Single Action Pumpen sind heutzutage nur noch im Lieferumfang sehr günstiger Komplettsets enthalten. Wer nicht auf eine E-Pumpe oder Triple-Action Pumpe setzen möchte, sollte in jedem Fall zu einer Doppelhubpumpe greifen.

Vergleich: Einzel- und Doppelhub, Triple Action und Elektropumpen (Vor- und Nachteile)

Pumpenart Vorteil Nachteil

Einzelhub

(keine Empfehlung)

  • Günstig
  • Meist schon im Lieferumfang von Komplettsets enthalten
  • Geräuschlos
  • Aufpumpen dauert am längsten
  • Höchster Kraft- und Zeitaufwand gegenüber anderen Pumpenarten

Doppelhub

(gut für Einsteiger / unterwegs)

  • 2 Betriebsmodi (Einzel- und Doppelhub)
  • Kraft- und zeitsparender als Einzelhubpumpen durch weniger Pumpstöße
  • Oft im Lieferumfang von Komplettsets enthalten
  • Geräuschlos
  • Meist teurer als Einzelhubpumpen
  • Nicht so schnell und effektiv wie  Triple Action Pumpen

Triple Action

(effizienteste Handpumpe, aber viel Platz benötigt)

  • Zufuhr über 2 Kolben
  • 3 Betriebsmodi (Doppelhub mit 2 Kolben, Einzelhub mit 2 Kolben, Einzelhub mit 1 Kolben)
  • Größte Kraft- und Zeitersparnis gegenüber Einzel- und Doppelhub-Luftpumpen
  • Maximalste Effizienz unter allen Handpumpen
  • Geräuschlos
  • Weniger handlich als Einzelhubpumpen durch zwei Kolben
  • Meist teurer als Einzel- und Doppelhubpumpen

Elektrische Pumpe

(ohne manuellen Aufwand)

  • Automatischer Pumpvorgang
  • Kein Kraftaufwand
  • Ideal für schwächere, ältere oder verletzte Nutzer
  • Meist nicht viel schneller als gute Double- oder Triple Action Pumpen
  • Sehr laut
  • Die teuerste aller Pumpenarten
  • Fahrzeug muss dabei sein oder voller und leistungsstarker Akku
  • Einzelhubpumpen empfehlen wir niemandem. Auch werden diese Modelle kaum mehr verkauft.
  • Doppelhubpumpen sind gut für Einsteiger und praktisch bei begrenztem Platz im SUP Rucksack.
  • Triple Action Pumpen sind am besten für Fortgeschrittene, die sich das Aufpumpen erleichtern wollen und ausreichend Platz haben.
  • Elektropumpen sind perfekt für Paddler, die sich Komfort wünschen, das Aufpumpen zu anstrengend finden und die den höheren Geräuschpegel verkraften können.

Checkliste: SUP Pumpe

  • Druck: Ausreichend Druck sollte die Pumpe haben, um die erforderlichen psi, bzw. bar leisten zu können. Die meisten SUP Boards brauchen 15 psi, manche Modelle auch mehr.
  • Manometer (Anzeige: Für optimale Druckkontrolle sollte die Pumpe ein Manometer besitzen, um Über- oder Unterdruck zu vermeiden.
  • Anschluss: Ein Blick auf den Pumpenanschluss, bzw. die mitgelieferten Adapter lohnt sich, um nicht mit einem inkompatiblen Modell am SUP Spot zu stehen.
  • Verarbeitung: Eine gute Verarbeitung ist die halbe Miete, denn die Pumpe sollten ihren Leistungsansprüchen gerecht werden und keine Materialschäden und undichten Anschlüsse aufweisen (was besonders schnell in höheren Drucklagen passieren kann).
  • Ersatzteile: Mitgelieferte Ersatzteile wie Dichtungsringe und ein Ersatzschlauch machen den Kauf noch lohnenswerte, um sich im Falle eines Defekts den umständlichen Gang mit Zusatzinvestition zu ersparen. Dass Ersatzteile für die SUP Pumpe im Lieferumfang enthalten sind, ist aber leider nicht die Regel. Daher ist eine kurze Recherche vor dem SUP Pumpenkauf sinnvoll, ob entsprechende Teile im Falle eines Defekts auch erhältlich sind, damit man dann nicht tiefer in die Tasche greifen und die ganze Pumpe austauschen muss.
  • Funktionen: Alles kann, nichts muss. Aber vieles lohnt sich: Die Umschaltfunktion bei Double- und Triple Action Modellen und eine Deflate-Option machen Handpumpen schon um einiges komfortabler. Bei Elektropumpen lohnen sich die Druckvorwahl, Abschaltautomatik und ein Kühlsystem, um möglichst mehr als ein SUP Board hintereinander aufpumpen zu können.
  • Bedienbarkeit: Ergonomische und rutschfeste Griffe, kompakte Maße und geringes Gewicht sowie speziell bei Handpumpen eine angenehm große Standfläche, die richtige Höhe und eine ruhige und glatte Kolbenführung dürfen es in jedem Fall sein. Vorsicht: Eine zu kleine Pumpe kann sehr anstrengend sein. Bei Elektropumpen sollte dazu das Display nicht fehlen und die unkomplizierte Bedienung und Umschaltung der Parameter über möglichst wenige Tasten.
  • Kompaktheit: Neben den Abmessungen an sich schaffen auch einklappbare Standflächen oder abmontierbare Handgriffe bei Handpumpen zusätzlich Platz. Besonders praktisch ist das für die Mitnahme im SUP Board Rucksack.
  • Preis: Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Die Anschaffungskosten gehen vor allem bei Handpumpen teilweise sehr weit auseinander, ohne dass auf den ersten Blick immer gleich massive Unterschiede erkennbar sind. Um ein gutes Gefühl für die Anschaffungskosten gegenüber der Qualität und den Funktionen zu bekommen, kannst du dich an unseren Bestenlisten und Reviews orientieren.

SUP Boards richtig aufpumpen: Die effizienteste Aufpumpstrategie (Doppelhubpumpen)

Um unnötige Handgriffe zu vermeiden und durch kleine Fehlerteufel unerwünscht mehr Zeit und Kraft zu investieren als nötig, hilft dir unser Ratgeber zum richtigen Aufpumpen deines SUP Boards.

Die ideale Aufpumptechnik sieht folgendermaßen aus:

  1. Nutze möglichst viel Hubraum (Doppelhubpumpe) für den Anfang. Dies dient dazu, schnell möglichst viel Volumen in das Board zu bekommen.
  2. Bei einem Luftdruck von circa 8 bis 10 PSI wechselst du auf die Einstellung für die Singlehubpumpe.
  3. Mit kurzen schnellen Pumpbewegungen presst du mit jedem Stoß etwas mehr Luft in das SUP und erhöhst so nach und nach den Luftdruck. Kraft kannst du dabei sparen, indem dein Oberkörper gerade bleibt und die Arme und Ellenbogen gestreckt. Die Kraft für die Pumpbewegungen kommt ganz alleine aus den Knien. Rücken und Arme werden so stark entlastet und du hast genug Power für die kommende Tour.
SUP Aufpumpen als Warm-Up: Eine Möglichkeit, mit dem nervigen Aufpumpen umzugehen, ist es, das Pumpen einfach als Warm-up für die gleich startende SUP Tour wahrzunehmen. Bei einer rückenschonenden Pumptechnik, die Kraft vor allem aus den Beinen holt, wird die Arm- und Oberkörpermuskulatur gut erwärmt.

FAQ

Wie viel Luftdruck ein SUP Board benötigt, hängt von dem Modell und seinem Volumen ab. In der Regel brauchen SUP Boards 15 PSI. Es gibt kleinere Boards mit 10, aber auch größere, wie Yoga Boards, die 19 PSI brauchen. Es empfiehlt sich, das Board immer gemäß seiner Angaben mit Luft zu füllen. Andernfalls leidet die Steifigkeit.
Das kann zwei Gründe haben. Entweder ist das Manometer defekt oder man arbeitet mit einer SUP Pumpe, die von Haus aus erst ab einem bestimmten Druckwert anzeigt. Das wird über den Hersteller und die Bedienungsanleitung aber aufgeklärt. Tut sich bei einem SUP Board mit merklich aufgebautem Luftdruck nichts am Manometer, kann man von einer kaputten Anzeige ausgehen. Ab spätestens rund 7 bis 10 PSI sollte aber auch ein Manometer mit Anzeigeverzögerung anschlagen, sofern es nicht kaputt ist.
Bei Handpumpen mit Deflate-Option, also der Funktion zum Luftablass, muss zunächst darauf geachtet werden, dass der Schlauch am richtigen Anschluss der Pumpe angebracht ist. Denn hier finden sich zwei: einer zum Aufpumpen und einer zum Abpumpen.

Am SUP Board selbst wird zunächst die Ventilklappe entfernt, der Ventilstift nach außen, bzw. oben gedreht und der Pumpschlauch mit einer einfachen Drehbewegung an das Ventil angebracht. Bei elektrischen Pumpen verhält sich der Anschluss am SUP Board gleich, nur wird die Pumpe selbst an den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs angeschlossen.

Akkubetriebene Modelle brauchen diesen Vorgang natürlich nicht. Hier wird das Gerät nach dem Anschluss an das SUP Board Ventil einfach eingeschaltet und legt mit dem Betrieb los.

Die Vorteile einer elektrischen SUP Pumpe kann man nicht unbedingt mit besser beschreiben. Hier geht es vor allem um den Komfort, da sie gar keinen Kraftaufwand erfordern. Gute elektrische SUP Pumpen übernehmen den Pumpvorgang vollständig von selbst und schalten nach dem voreingestellten Druck automatisch ab.

Dafür muss man aber den recht hohen Lärmpegel und die höheren Anschaffungskosten in Kauf nehmen. Zudem muss entweder das Fahrzeug dabei sein oder ein leistungsbereiter Akku. Besser sind elektrische SUP Pumpen aber in jedem Fall für schwächere Nutzer, die nicht so viel Kraftaufwand betreiben können. Auch, wenn eine Verletzung das manuelle Pumpen unmöglich macht, ist ein elektrisches Modell eine lohnenswerte Anschaffung.

Prinzipiell ist es möglich, ein SUP Board auch mit einem Kompressor aufzupumpen. Allerdings hat ein reiner Kompressor zum einen in der Regel einen Mindestdruck von 8 bar, also zu viel für ein SUP Board. Das kann Schäden an den Nähten und im schlimmsten Fall ein Platzen verursachen.

Daher empfehlen wir den Kompressor nicht als SUP Pumpe. Wer es trotzdem probieren möchte, sollte wenigstens einen Kompressor mit einer Abschaltautomatik bei rund 1 bar anschließen. Auch auf den Anschluss muss man einen Blick werfen, sonst eignet sich der Kompressor an sich schon nicht für das SUP Board.

Nicht alle SUP Boards haben das gleiche Ventil, aber die meisten. Und zwar das Halkey Roberts Hochdruckventil (HR). Daher passen auch die meisten SUP Pumpenmodelle auf fast alle SUP Boards. Manchmal sitzt der Schlauch nicht ganz dicht auf dem Ventil – dann kannst du einfach den Dichtungsring austauschen.

Fazit

Aufblasbare SUP Boards sind sehr beliebt, aber das Aufpumpen kann anstrengend sein.

Daher ist es wichtig, eine hochwertige SUP Pumpe zu verwenden. Doppelhubpumpen sind der Standard und pumpen sowohl beim Herunterdrücken als auch beim Hochziehen.

Die besten Doppelhubpumpen sind Decathlon Itiwit PHP 100, SUPwave SUP-4 und Decathlon Itiwit.

Triple Action Pumpen sind noch effizienter, aber auch größer und schwerer. Sie haben zwei Zylinder und drei Modi, was das Aufpumpen beschleunigt.

Die besten Triple Action Pumpen sind Decathlon Itiwit SUP Triple Action Pumpe und Jobe SUP Triple Action Pumpe.

Elektrische Pumpen sind bequem, aber lauter und teurer. Sie können über Autobatterie oder Akku betrieben werden.

Die besten elektrischen Pumpen sind Airbank D6 Pro, Bluefin E-Swift SUP E-Pumpe und OutdoorMaster The Shark SUP E-Pumpe.

Die Wahl der richtigen Pumpe hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget ab.

Wichtig ist die Qualität und Verarbeitung, ausreichender Druck, ein Manometer zur Druckkontrolle und passende Anschlüsse und Adapter.

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Harald

Hallo zusammen,
ich möchte auf jeden Fall eine Pumpe mit Deflate Funktion und wenn ich die YouTube-Videos so ansehe, sind die Handpumpen schneller als die ganzen elektrischen und mit den Easy Modellen soll der Kraftaufwand viel geringer sein.

Ich habe versucht mit umzusehen und werde nicht so richtig fündig, vor allem gibt es fast nie Details zu Volumen etc. bei Shop-Seiten.

Könnt ihr irgendwie mitteilen, welches Modell ihr hier genau im Test hattet und wo ihr es bekommen habt, da ich es nicht finde?

Wenn es irgendwelchen Regeln für Werbung widerspricht, dann gerne den Shop-Link auch als privat auf meine Mail-Adresse.

Vielen Dank im Voraus!

Benjamin Hagg

Hallo Harald,

Ich weiß leider nicht welches Modell mit „Easy Doppelhub-Pumpe“ meinst?
Falls du damit eine umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe meinst, kann ich dir die SUP-4 von SUPwave empfehlen…die nutze ich selbst und bin absolut zufrieden.

Noch leichter geht es mit den Triple-Action-Luftpumpen, auch da kann ich dir die Bestplatzierte auf jeden Fall empfehlen!

Die Bezugsquellen für die getesteten Pumpen findest du über den „Preis prüfen Button“.
Leider gibt es nicht zu allen Modellen eine detaillierte Datenlage (Volumen etc.), da musst du im Zweifelsfall beim Hersteller nachfragen!

Viele Grüße,
Benjamin

Sylvia

Hallo,
vielen Dank für diesen sehr ausführlichen und informativen Bericht!

Nun bin ich leider technisch nicht so bewandert und ich überlege, ob ich mit einer elektrischen Pumpe nicht evtl. meine Autobatterie überfordere, sprich SUP ist aufgepumpt, aber Auto springt nicht mehr an. Gibt es dazu Erfahrungen?

Irgendwo hatte ich auch mal gelesen, dass man den Motor während des Pumpvorgangs laufen lassen muss? Das wäre ja für die Umwelt auch nicht gut.

Und eine letzte Frage, wie finde ich heraus, welche Pumpen, egal ob elektrisch oder manuell, nicht aus China kommen?

Vielen Dank!

Benjamin Hagg

Hey Sylvia,

Deine Zweifel sind berechtigt! Bei den meisten Pumpen steht in der Tat in der Bedienungsanleitung, dass der Motor laufen sollte, um einer ungewollten Entladung vorzubeugen. Das kommt natürlich auf die individuellen Voraussetzungen der Batterie (Kapazität, Größe und Zustand) an, ist aber letztendlich nicht auszuschließen.

Eine gute Möglichkeit wäre hier eine elektrische SUP Pumpe mit Akku zu kaufen. Die sind zwar teurer aber eben völlig unabhängig von einer Stromquelle. In unserem Test der elektrischen SUP Pumpen findest du einige Beispiele. Es gibt die Akkus auch separat zu kaufen…hier ein kleiner Überblick.

Da muss ich dich leider enttäuschen, mir persönlich ist keine SUP Pumpe (egal ob manuell oder elektrisch) bekannt, die nicht aus China kommt. Es gibt zwar zahlreiche Anbieter, auch aus EU Ländern, aber gefertigt wird in der Regel trotzdem in Fernost. Da hilft letztlich nur jeden Anbieter anfragen und auf Ehrlichkeit hoffen!

Viele Grüße,
Benjamin

Sylvia

Hallo Benjamin,
vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort!

Das hat mir für meine Entscheidung wirklich sehr geholfen. Ich habe schon so viele Bewertungen für diese Pumpen gelesen und war hinterher noch unsicherer, jetzt sehe ich klarer.

Vielen Dank dafür!

Benjamin Hagg

Hallo Sylvia,
Sehr gerne, genau so soll es sein!
Viele Grüße,
Benjamin

Friedhelm Bepperling

Vielen Dank zu sagen, ist eigentlich nicht genug!

Das ist der ausführlichste und umfassendste Test, den ich je zu dieser Thematik gelesen habe. Toll!

Ich selber nutze eine elektrische SUP Pumpe (Spinera), die sich optisch nicht von der Bluefin unterscheidet. Die mitgelieferte manuelle Pumpe (Board von Cool Surf) hat beim ersten Einsatz den Geist aufgegeben.

Benjamin Hagg

Hey Friedhelm,

Doch das reicht uns 😉
Super, wenn dir unser Test so gut gefällt…Vielen Dank für dein Lob und dein Interesse an unserer Seite!

Viele Grüße,
Benjamin

Dominik Suter

Guten Tag!

Ich habe meiner Freundin als Einstieg ein Occasion Aqua Marine gekauft und zum einfacheren aufpumpen eine Airboard SUP Double Max Pumpe zugelegt.

Nun hat aber der Aufsatz nicht gepasst, da er größer war als der von der ursprünglichen Pumpe. Was kann ich machen? Und wieso gibt es da unterschiedliche Aufsätze?

Danke für eine Rückmeldung im Voraus!

Benjamin Hagg

Hey Dominik,

Tut mir leid, aber ich kenne weder die Pumpe noch das Board. Für eine genauere Auskunft bräuchte ich Bilder. Die Anschlussgröße ist normalerweise bei allen Boards genormt (HR-Ventil), ich kenne lediglich Probleme bei der Abdichtung (Größenunterschiede der Dichtringe).
Da hilft wahrscheinlich nur ein Umtausch bzw. eine Rückgabe der Pumpe.

Die SUP Pumpen in unserem Test sind normalerweise für so gut wie alle SUP Boards nutzbar.

Viele Grüße,
Benjamin

Melanie

Hallo,
nachdem ich mir eure Berichte durchgelesen habe, habe ich mir die Outdoormaster The Shark und die SUPWave Air 7fx bestellt.

Jetzt benötige ich jedoch noch einen Spannungswandler, um die Shark auch an eine normale Steckdose im Haus anschließen zu können.

Kann mir da jemand sagen, worauf ich beim Kauf achten muss?

Ich hoffe, mir kann einer was dazu sagen.

Benjamin Hagg

Hallo Melanie,

Im Testbericht zur Outdoor Master The Shark Elektropumpe findest du unten im FAQ-Teil auch den passenden Spannungswandler zu der Pumpe. 10A 120 Watt müsste passen!

Liebe Grüße,
Benjamin

Katrin Schmidt-Ermert

Hallo zusammen,
ich habe mir aufgrund eurer tollen Beschreibung ein Wowsea SUP als Einsteigermodell gekauft.

Leider ist direkt im ersten Urlaub die Pumpe defekt gewesen. Dummerweise habe ich der Erstattung der Pumpe zugestimmt, nicht ahnend, dass es keine Ersatzteile von Wowsea gibt.

Jetzt habe ich ein super SUP aber finde keine Pumpe die zu meinem Board passt.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!

Liebe Grüße
Katrin

Benjamin Hagg

Hallo Katrin,

Das ist ja ärgerlich, dass du da direkt einen Defekt an der Pumpe hattest. Glücklicherweise sind aber so gut wie alle Pumpen auch mit anderen SUP Boards (mit HR-Ventil) kompatibel.

Du kannst dir also einfach eine Pumpe aus unserem Test für dein Wowsea Board kaufen, da musst du dich lediglich entscheiden wie leistungsfähig sie sein soll (Doppelhub-Luftpumpe oder Triple-Action-Luftpumpe). Manche SUP Pumpen werden sogar mit unterschiedlich dicken Dichtungen geliefert! Wenn du aber unbedingt eine Wowsea Pumpe möchtest, kannst du ja auch beim Händler, bei dem du der Erstattung zugestimmt hast, nochmal nachfragen!

Viele Grüße,
Benjamin