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Wowsea Flyfish F1

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WOWSEA

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BoardtypAufblasbar (iSUP)
MarkeWowsea
Skillambitionierte Anfänger und Fortgeschrittene
EinsatzgebietTouring-Board (Tourer) bzw. Cruising-Board (Cruiser)
max. Paddlergewicht100 - 110 kg
Länge335 cm (11')
Breite81 cm (32")
GewichtBoard: ca. 11,3 kg (25 lbs), mit Zubehör im Rucksack: ca. 15,8kg (35 lbs)
ZubehörBedienungsanleitung, SUP Rucksack, Gepäckgurt, 3-teiliges Paddel, Triple-Action-Luftpumpe inkl. Transport-Tasche, Finne (Stecksystem), Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach, Dry-Bag (10 Liter), umfangreiches Repairkit mit Ventilschlüssel und Ersatz-Manometer

Beschreibung

Wowsea Flyfish F1 Test

Wowsea ist in der SUP Szene schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Seit Jahren sind die Boards des Unternehmens im kostengünstigen Einsteiger-Bereich sehr gefragt, beliebt und vor allem die Allround-Boards werden auch von uns aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses gerne empfohlen.

Seit diesem Jahr gibt es das neue Wowsea Flyfish F1 zu kaufen, das sich, genau wie sein großer Bruder (Flyfish F2), nicht wirklich in die vorgefertigten Schubladen der Boardklassen stecken lässt. Die Touring-Shape in Verbindung mit der Allround-Breite und dem 2+1 Finnen Setup macht die Zuordnung nicht leicht.

Immer, wenn es von einem Hersteller 2 ganz ähnliche Boards gibt, liegt mein Fokus bei der Testung in erster Linie auf der Abgrenzung der Modelle. Dieser Frage bin ich im folgenden Testbericht sehr genau auf den Grund gegangen und habe es mithilfe der langjährigen Erfahrungswerte natürlich auch mit der Qualität und Ausstattung ähnlicher Boards verglichen.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Mit 335 x 81 x 15 cm (11’0″ x 32″ x 6″) könnte man das Wowsea Flyfish F1 durchaus den längeren Allround-Boards zuordnen. Auch das klassische Finnen-Setup aus 2 kleineren, festverklebten Seiten und großer Mittelfinne im Stecksystem würde passen. Doch die Touring-Silhouette mit spitzer Nose (Boardspitze) und geradem Heck spielt da augenscheinlich ganz und gar nicht mit.

Immer, wenn ein Board Merkmale eines Allrounders sowie eines Touring-Modells aufweist, ist die Einordnung zu den Cruising-Boards die Lösung. Genau für diese Hybrid-Boards (Mischformen) wurde diese uneinheitliche Boardklasse geschaffen. In den Fahreigenschaften zeigt sich dieser Kompromiss zwischen Kippstabilität und Gleitfreudigkeit ganz besonders!

Bei der Fertigung der Außenhülle besinnt sich Wowsea ganz auf die klassische doppellagige Herstellungsweise („Double-Layer“). Diese kommt auch bei allen anderen Vertretern der Board-Range zum Einsatz und wird vom Unternehmen auch „F1 Technology“ genannt. In der Produktion von hochwertigen, steifen, langlebigen und robusten SUP Boards ist diese Variante nach wie vor nicht wegzudenken.

Auch bei den Features hat sich der Hersteller auf bewährte und sehr beliebte Elemente fokussiert, die eine vielseitige Nutzung ermöglichen. Eine große rutschhemmende EVA Standfläche (Deckpad), ein Gepäcknetz, 2 Trageschlaufen, 5 D-Ringe und ein Kickpad Erhöhung im hinteren Bereich der Standfläche) zählen zur Ausstattung. Das umfangreiche Zubehör-Set beinhaltet folgende Bestandteile:

Bedienungsanleitung, SUP Rucksack, Gepäckgurt, 3-teiliges Paddel, Triple-Action Luftpumpe inkl. Transport-Tasche, Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach (spiralförmige Sicherungsleine), Dry-Bag (10 Liter), Repairkit mit Ventilschlüssel und Ersatz-Manometer.

  • hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis
  • komplett 2-lagiger Aufbau („Double-Layer-Board“)
  • kompakte Touring-Shape (Kontur) für sportliches Gleitverhalten
  • 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne (Stecksystem)
  • 4 zusätzliche D-Ringe zur Befestigung eines Kajak-Sitzes (nicht im Lieferumfang
    enthalten)
  • 2 Trageschlaufen
  • Kickpad
  • gleitfreudigere Alternative zum klassischen Allround-Board
  • sehr umfangreiches Zubehörpaket in guter Qualität
  • Paddel mit Aluminium-Schaft
  • nicht immer lieferbar
  • nicht ganz so flott wie das Flyfish F2

Das Wowsea Flyfish F1 im Überblick

Wir geben unser Bestes, damit jeder Leser in der Lage ist, unabhängig von seiner Vorerfahrung, das richtige Board für sich zu finden. Auch wir standen mal vor der unübersichtlichen Auswahl an SUP Boards und wissen genau, wie schwer die Entscheidung ist. Wir nutzen unsere jahrelange und ständig wachsende Erfahrung, um dir sämtliche Fakten und Eigenschaften der Boards und des Zubehörs zu erklären. Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns jederzeit einen Kommentar hinterlassen. Wir helfen dir sehr gerne weiter und versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar (iSUP)
Marke Wowsea
Skill ambitionierte Anfänger und Fortgeschrittene
Preiskategorie günstig (Einsteiger-Klasse)
Einsatzgebiet kompaktes Touring-Board (Tourer) bzw. Cruising-Board (Cruiser)
maximales Paddlergewicht 100 – 110 kg
Länge 335 cm (11′)
Breite 81 cm (32″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen keine Angaben des Herstellers, schätzungsweise ca. 300 Liter
Gewicht Board: ca. 11,3 kg (25 lbs), mit Zubehör im Rucksack: ca. 15,8 kg (35 lbs)
Zubehör Bedienungsanleitung, SUP Rucksack, Gepäckgurt, 3-teiliges Paddel, Triple-Action-Luftpumpe inkl. Transport-Tasche, Finne (Stecksystem), Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach, Dry-Bag (10 Liter), umfangreiches Repairkit mit Ventilschlüssel und Ersatz-Manometer

Bauweise

Die Shape des Wowsea Flyfish F1 gehört ohne Zweifel zu der Klasse der Touring-Boards. Mit 335 cm (11′) Länge und einer Breite von 81 cm (32″) bricht es aber deutlich aus dem Durchschnitt dieses Boardtyps aus…es ist dafür zu breit und zu kurz. Das 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne, das vor allem bei den Allround-Boards extrem weit verbreitet ist, tut sein Übriges dazu.

Somit kommt für mich eigentlich nur eine Zuordnung zu den Cruising-Boards in Frage. Alternativ kann man aber auch durchaus von einem sehr kompakten Touring-Board sprechen. Letztlich ist das bei allen Cruisern denkbar.

Das Wowsea Flyfish F1 hat eine einzelne Luftkammer, deren Volumen nicht genau angegeben wird. Der Vergleich mit ähnlichen Boards lässt aber erfahrungsgemäß ein Fassungsvermögen im Bereich von 300 Litern vermuten. Zusammen mit dem 2-lagigen Materialaufbau erreicht das Board eine gute Steifigkeit mit grundsoliden Auftriebswerten.

Die leicht nach oben gebogene Boardspitze („Noserocker“) erleichtert das Paddeln bei Wellen, da die Nose weniger leicht untertaucht.

Traglast

Die maximale Traglast des Flyfish F1 wird von Wowsea mit ca. 118 kg (260 lbs) angegeben. Somit liegt dieser Wert knapp 10 Kilo unter der Belastungsgrenze des Flyfish F2. Als Grenzwert bin ich mit dieser Angabe auf jeden Fall einverstanden.

Wie immer, ist es aber auch bei diesem Board empfehlenswert, das Limit der Traglast nicht ganz auszuschöpfen. Bis 100 kg wird es in der Praxis sicherlich keine Einschränkungen geben. Für erfahrene Nutzer sind auch 110 kg noch drin, ab dieser Belastung wirds dann immer träger und instabiler.

Eine SUP Ausfahrt mit Kind oder Hund ist also auch mit dem Flyfish F1 für die meisten Erwachsenen denkbar. Wer etwas mehr Reserven bevorzugt, sollte dementsprechend lieber zum größeren Wowsea Flyfish F2 greifen.

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Zunächst mal ist erstaunlich, wie kippstabil das Wowsea Flyfish F1 im Wasser liegt. Hier fehlt wirklich nicht viel zum klassischen Allround-Board. Das ist vor allem für Anfänger eine sehr gute Nachricht, denn das ist immer noch die bedeutsamste Eigenschaft für den oft wackeligen Start. Die Breite und das 2+1 Finnen-Setup machen hier einen prima Job.

Mit etwas Durchhaltevermögen und ein paar Badeeinlagen mehr dürfte es den allermeisten Einsteigern schnell gelingen, die ersten Fortschritte zu machen. Am Anfang scheint die Balance oft noch als unüberwindbares Hindernis, doch das täuscht…es ist erstaunlich wie mit ein wenig Übung dieses Thema in den Hintergrund rückt und immer weniger Aufmerksamkeit braucht.

Genau deshalb solltest du dir genau überlegen, ob ein Allround-Board das Richtige für dich ist. Wenn du den SUP Sport dauerhaft, regelmäßig und langfristig betreiben möchtest und auch mal Touren in Angriff nehmen willst, ist ein Cruising-Board, wie das Wowsea Flyfish F1, oft die bessere und zukunftssichere Wahl. Die minimalen Einbußen in der Kippstabilität und Wendigkeit werden durch das wesentlich bessere Gleitvermögen mehr als kompensiert. Bei der Beschleunigung spürt man die kompakten Maße des Boards deutlich, es fühlt sich agiler an als die große Version. Es lässt sich wesentlich leichter drehen, ist aber auch entsprechend weniger spurtreu unterwegs. Hier merkt man den Unterschied von 30 cm in
der Länge sehr deutlich.

Mit regelmäßigen Seitenwechseln kommt man trotz der Breite auf ein gutes Tempo und lässt viele Allrounder hinter sich. In Strömungen und bei Wellen macht sich die Wendigkeit noch deutlicher bemerkbar, längere Touring-Boards kommen bei diesen Bedingungen wesentlich schneller ins Hintertreffen. Mit dem gezielten Einsatz des Kickpads, kannst du sogar an Ort und Stelle wenden und mit viel Übung auch kunstvolle Tricks ausführen („Pivot-Turn“ etc.).

Macht das Board also einen Allrounder überflüssig? Natürlich nicht, aber es ist eine sportliche Alternative! Nachteile sind letztlich eine weniger große Nutzfläche für zusätzliche Passagiere und alternative Verwendungsformen (Yoga, Fitness, Angeln usw.) sowie ein geringeres Volumen/Traglast als bei Boards mit rundlich geformter Frontpartie.

Auch wenn der Badespaß für dich eine wichtige Rolle spielt und das Fahren von Touren seltenst oder nie vorkommt, ist ein herkömmliches Allround-Board im Vorteil! Die Tatsache, dass ein Kajak-Sitz montiert werden kann, erweitert aber auch die sportlichen Einsatzgebiete des Wowsea Flyfish F1…denn auch hier sorgt die spitze Nose für ein tolles Gleitvergnügen.

Das Board kann auf nahezu jedem Gewässer vom See über Kanäle bis hin zu Flüssen und ruhigeren Meeresabschnitten eingesetzt werden. Im Vergleich zum Flyfish F2 macht es jedoch auf längeren, gerade Strecken die etwas schlechtere Figur. Für kleinere und leichte Paddler ist es aber aufgrund der Agilität trotzdem das bessere Gesamtpaket.

Material und Gewicht

Hier kommt der Klassiker in der Herstellung hochwertiger SUP Boards zum Einsatz: die „Double-Layer-Dropstitch Technik“. Übersetzt heißt das, dass im Kern viele zusätzlich erflochtene Polyesterfäden die Ober und Unterseite verbinden („Dropstitch“). Umhüllt wird dieser Textilkern von 2 Lagen aus belastbarem PVC („Double-Layer“), die miteinander verklebt wurden. Natürlich hat sich auch Wowsea einen eindrücklichen Marketing-Begriff dafür ausgedacht und nennt diesen Aufbau „F1 Technology“.

Im Hinblick auf die wichtige Steifigkeit und Belastbarkeit hat dieser Aufbau glasklare Vorteile. Ein Manko ist allerdings das etwas höhere Gewicht, das beim Wowsea Flyfish F1 bei ca. 11,3 kg liegt. Das Handling ist aber für einen Erwachsenen dennoch im problemlosen Bereich.

Verarbeitung

Günstige SUP Boards sind leider oft in puncto Verarbeitungsqualität ein Glücksspiel. Da ist das Wowsea Flyfish F1 eine erfrischende Ausnahme. Alle Materialien und vor allem die Übergänge sind wirklich gut gefertigt.

Kleine optische Mängel wie minimale Farbfehler oder ablösbare Kleber-Rückstände sind leider heutzutage oft zu finden. Insgesamt hat mich die Qualität aber vollkommen überzeugt. Ich habe bei dem Board keine Bedenken, dass es lange Freude macht.

Absolut lobenswert finde ich es immer, wenn ein Hersteller, wie Wowsea, klare Kante zeigt und alle verwendeten Materialien und den Aufbau zweifelsfrei benennt. Im günstigen Preissegment ist das selten der Fall, das hat meist eindeutige Gründe und sollte skeptisch machen. Ein Unternehmen mit hochwertigen Boards macht keinen Hehl aus den Details.

Die 2-jährige Garantie auf das Board und die Tatsache, dass es gewaltige 22 PSI Druck aushalten kann, sind weitere Indizien dafür, dass die Qualität stimmt! Das Preis-Leistungsverhältnis kann nur als sehr gut bewertet werden.

Design

„Blau machen“ kannst du auf diesem Board sehr gut, denn beim Wowsea Flyfish F1 kommt die beliebteste maritime Farbe voll zur Geltung. Auf der Oberseite wird das hellere Blau durch eine farblich abgesetzte dunkelblaue Spitze mit darunterliegendem Logo in Weiß ergänzt.

Im weißen Rechteck innerhalb der Fläche des Gepäcknetzes erfährst du die Maße des Boards. Das lichtgraue Deckpad wird durch verschiedene schwarze und blaue Elemente aufgelockert und tailliert. Die Rails sind im vorderen Bereich dunkelblau und mit dem Schriftzug von Wowsea verziert.

Auf dem schwarzen hinteren Bereich der Seitenflächen befindet sich ein Designlogo aus Hersteller- und Modellnamen sowie der Slogan der Marke („Love Enjoy My Lifestyle“). Auf der Lauffläche verläuft ein schmaler mittiger Streifen, der vom Logo und dem erneut platzierten Schriftzug in schwarz unterbrochen wird.

Das gesamte Design macht auf mich einen ziemlich sportlichen Eindruck und findet sicher seine Fans. Die blaue Farbgebung ist im Wassersport sehr gern genommen. Optische Experimente und Wagnisse geht das Unternehmen mit diesem Board aber keine ein.

Weitere Features

Folgende nützliche Ausstattungsmerkmale zeichnen das Wowsea Flyfish F1 aus:

  • Deckpad: Bei der Standfläche sorgen sowohl die Materialauswahl (EVA Schaumstoff) sowie die Struktur (Diamant-Prägung) für einen guten Grip und eine zuverlässige Ableitung des Wassers. Diese Merkmale haben sich seit Jahren bewährt.
  • 5 freie D-Ringe: Der hintere D-Ring ist in die Trageschlaufe am Heck integriert und dient der Befestigung der Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine). Im seitlichen Bereich der Standfläche sind 4 weitere D-Ringe angebracht, hier kannst du einen optionalen Kajak-Sitz fixieren.
  • 2 Trageschlaufen: Die bereits erwähnte hintere Trageschlaufe wird durch einen weiteren, zentralen Griff in der Mitte des Boards ergänzt. Hier liegt auch der Schwerpunkt, so dass das Board gut ausbalanciert getragen werden kann. Sie zeigt dir gleichzeitig stabilste Standposition an („Sweet-Spot“), was vor allem für Anfänger immer eine gute Orientierungshilfe ist. Die mittlere Schlaufe ist mit weichem Schaumstoff gepolstert, von stabilem Gewebe umhüllt und mit einem Gummi-Patch inkl. Schriftzug verziert. Der Griff am Heck besteht aus Gurtmaterial, das mit „Wowsea“ bestickt wurde.
  • 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne: Die beiden kleinen Seitenfinnen sind fest verbaut, die Mittelfinne ist über das Stecksystem abnehmbar.
  • Gepäcknetz: Unter dem Gummizug im vorderen Bereich, der an 4 weiteren, mit dreieckigen PVC-Patches verstärkten D-Ringen befestigt ist, hast du genug Platz, um dein Equipment oder Proviant sicher zu verstauen. Klasse, dass hierfür ein 10 Liter Dry-Bag zum Lieferumfang gehört, in dem alles trocken bleibt.
  • Kickpad: Diese Erhebung im hinteren Bereich des Deckpads ist elementar wichtig für schnelle Richtungswechsel und Wendemanöver. Wenn du dein Gewicht auf diesen Punkt verlagerst, hebt sich Spitze aus dem Wasser und du kannst das Board spielend leicht drehen und wenden.

Zubehör

Das Wowsea Flyfish F1 wird mit folgendem Zubehör geliefert:

  • Wowsea Flyfish F1 SUP Rucksack: Der SUP Rucksack ist ein oft vernachlässigter Bestandteil der Ausrüstung…schlechte Modelle werden bei regelmäßiger Benutzung schnell zum Ärgernis.
    Umso erfreulicher, dass das mitgelieferte Exemplar von Wowsea einiges bietet: großes Hauptfach mit umlaufendem Reißverschluss und integrierten Gepäckbändern, kleines Vorderfach mit Reißverschluss, seitliche Einschubtasche aus Netzgewebe mit darüberliegendem Gurt (z.B. für das Paddel), verstellbare seitliche Riemen, um das Volumen des Rucksacks anzupassen… Getragen werden kann das Modell entweder über die obere Trageschlaufe oder mit den verstellbaren, gut gepolsterten Trageriemen (inkl. Brust und Hüftgurt). Die zusätzlich gepolsterte Rückenpartie sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Maße: ca. 96,5 x 46 x 30,5 cm (38″ x 18″ x 12″).
  • Wowsea Flyfish F1 Gepäckgurt: Hiermit lässt sich das aufgerollte Board optimal fixieren, damit es sich beim Einpacken nicht wieder aufrollt.
  • 3-teiliges Wowsea Flyfish F1 Paddel: Das mitgelieferte 3-teilige Paddel ist stufenlos zwischen 172 und 218 cm verstellbar (Längenskala auf dem einschiebbaren Griffteil). Der Schaft besteht aus Aluminium, das Paddelblatt und der Griff sind aus robustem Kunststoff hergestellt. Ein solides Einsteiger-Modell. Wie alle Aluminium-Paddel ist es etwas schwer, dafür aber auch extrem robust. Maße des Paddelblatts: 46 x 21,5 cm, Packmaß: 85,5 cm.
  • umschaltbare Wowsea Flyfish F1 Triple-Action-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer) inkl. Transport-Beutel: Diese Pumpe (HP 5) ist mit 2 Kolben und 3 Betriebsmodi ausgestattet. Durch diese feinen Abstufungen kannst du den Widerstand bei zunehmendem Gegendruck bequem reduzieren. In der ersten Stufe arbeitet sie mit beiden Kolben im Doppelhub-Betrieb, das bedeutet, dass du sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpst. Bei der zweiten Stufe sind beide Kolben im Einzelhub-Betrieb im Einsatz. In der dritten Stufe arbeitet schließlich nur noch ein Kolben. Wenn du den Schlauch an die andere Öffnung schraubst, kannst du Luft aus dem Board pumpen, um es leichter einrollen zu können. Der Standfuß und die Griffe sind abnehmbar, somit kann die Pumpe platzsparend im beiliegenden Netzbeutel verstaut werden. Auf der integrierten Druckanzeige (Manometer) kannst du ab ca. 7 PSI den erreichten Druck ablesen. Ein wirklich gutes und sehr leistungsstarkes Modell.
  • abnehmbare Wowsea Flyfish F1 Mittelfinne (10′): Die 25,4 cm lange Mittelfinne in Delfin-Form lässt sich sekundenschnell in die Schiene einschieben und mit einem beiliegenden Clip fixieren. Dieses System nennt man Steck- oder Slide-In-System. Es hat gegenüber dem US-Box-System (mit Schraube und Gewindeplättchen) eindeutige Vorteile bezüglich der Schnelligkeit. Allerdings stehen dir bei den Steckfinnen auch etwas weniger unterschiedliche Modelle zum Nachrüsten zur Verfügung.
  • Wowsea Flyfish F1 Coiled-Leash inkl. Schlüsselfach: Die blaue Sicherungsleine ist spiralförmig. Das bedeutet, dass sich die Leash erst beim Sturz ins Wasser auf die volle Länge dehnt (10′ bzw. 305 cm). Sie verbindet dich über eine stabile, schwarze Klettverschluss-Manschette am Sprunggelenk mit dem Board und verhindert, dass es von dir wegdriftet. In der Manschette ist noch ein kleines Schlüsselfach mit separatem Klettverschluss eingearbeitet. Ein unverzichtbarer Teil deiner Sicherheitsausrüstung!
  • Wowsea Flyfish F1 Dry-Bag: In diesem blauen Packsack, der 10 Liter fasst, finden alle wasserempfindlichen Gegenstände einen geschützten Platz. Dry-Bags gehören zur sinnvollen Grundausstattung…perfekt, dass dieser mitgeliefert wird. Sehr gut gefallen hat mit der zusätzliche Sicherungsclip an der Schnalle!
  • Wowsea Flyfish F1 Repairkit inkl. Ersatz-Manometer und Ventilschlüssel: Kleine Beschädigungen am Board kannst du mit den farblich passenden PVC-Patches selbst reparieren…ein passender Klebstoff fehlt allerdings. Im Falle einer defekten Druckanzeige an der Pumpe hast du das passende Ersatzteile gleich zur Hand, was wirklich extrem selten der Fall ist. Mit dem Ventilschlüssel kannst du ab und zu prüfen, ob das Ventil noch richtig fest sitzt oder es auch komplett austauschen. Wichtig: Bitte den Ventilschlüssel niemals benutzen, wenn das Board noch aufgepumpt ist…Verletzungsgefahr!

FAQ – Häufige Fragen zum Wowsea Flyfish F1 beantwortet

Mit der mitgelieferten Triple-Action-Luftpumpe sollte das Wowsea Flyfish F1 in 5 Minuten startklar sein. Je länger du den Doppelhub-Modus mit 2 Kolben durchhältst, desto schneller ist es geschafft.

Der empfohlene Druckbereich des Wowsea Flyfish F1 liegt bei 15 – 18 PSI. 18 PSI ist in der Praxis bereits ein sehr hoher Wert für maximale Steifigkeit. Die Tatsache, dass das Board 22 PSI aushält, spricht für eine sehr robuste und langlebige Qualität…allerdings ist das Erreichen dieses Drucks mit einer manuellen Pumpe schon enorm anstrengend!
Ja, das Wowsea Flyfish F1 ist vor allem für sportliche Einsteiger eine tolle Wahl. Es besitzt eine gute Kippstabilität und ist vielseitig einsetzbar ist. Durch die Touring-Shape gleitet es wesentlich besser als die rundlich geschnittenen Allrounder.

Fazit

Das Wowsea Flyfish F1 konnte mich im Test wirklich überzeugen. Es bietet für diesen Preis erstaunlich viel. Angefangen beim guten Materialaufbau über die solide Verarbeitung bis hin zum umfangreichen und leistungsfähigen Zubehörpaket gibt es kaum Kritikpunkte, was in dieser Preisklasse eine absolute Seltenheit ist!

Schade bzw. wenig nachvollziehbar ist für mich die Tatsache, dass im Gegensatz zum Flyfish F2 nur ein Aluminium-Paddel zum Lieferumfang gehört.

Für ambitionierte Einsteiger die zwar abwechslungsreiche Einsatzgebiete bevorzugen aber dennoch auch die sportliche Herausforderung suchen, ist das Wowsea Flyfish F1 eine ernstzunehmende und vielversprechende Konkurrenz für die oft empfohlenen Allround Boards.

Es ist insgesamt näher an den Eigenschaften eines Allrounders als sein großer Bruder (Flyfish F2). Die kompakten Maße kommen kleineren und leichten Paddlern sehr entgegen.

Wenn du bereit bist, ein wenig Stabilität gegen noch bessere Touring-Eigenschaften zu tauschen, dann ist das längere Wowsea Flyfish F2 aber das bessere Board für dich. Beide Modelle haben ihre Daseinsberechtigung mit den beschriebenen Vor- und Nachteilen. Was sie vereint ist ein absolut attraktives Preis-Leistungsverhältnis, das von 2 Jahren Garantie unterstrichen wird.


Erfahrungsberichte

Kommentare

Rene 6. August 2022 um 11:31

Hallo SUP Team,
vielen Dank für eure Arbeit und die ganzen Tests.:-) Nach langem lesen auf eurer Seite habe ich mich auch für das Flyfish F1 entschieden, es jedoch über Amazon bestellt. Es kam einen Tag eher als angekündigt was mich sehr gefreut hat da ich noch Urlaub hatte und es gleich ausprobieren konnte.

Meine Erfahrung mit SUP belief sich bis dahin auf einmal ganz kurz testen und einmal 1h probieren. Es lies sich wirklich gut damit anfangen und auch das wieder aufsteigen ging nach etwas üben sehr gut. Das aufpumpen geht wirklich gut von statten, was jetzt jedoch passiert ist, die Triple Action Pumpe hat nach einem Plopp Geräusch die Pump Funktion bei Stufe 1 (Single Modus) komplett eingestellt, es geht nur noch Stufe 2 (beide Kolben Single Sction) und 3 ( beide Kolben double Action) wobei ich jedoch denke das nur ein Kolben wirklich Druck macht.

Ich habe sowohl bei Wow Sea als auch bei Amazon Nachrichten hinterlassen ob es möglich ist nur die Pumpe auszutauschen. Nach den Nachrichten an den Verkäufer bei Amazon zu urteilen scheint es kein Einzelfall zu sein. Die erste Antwort über Amazon ist bereits da, ich drücke mir die Daumen das es einzeln ersatz gibt, da ich es recht unsinnig fände alles auszutauschen.

Ansonsten ist das Board total toll und wirklich eine Empfehlung verdient.
Ich berichte über den weiteren Verlauf.
Viele Grüße
Rene

Antworten

Benjamin 6. August 2022 um 11:58

Hey Rene,

Vielen Dank für deine Rückmeldung und das Teilen deiner Erfahrungen! Ich denke, das Austauschen der Pumpe dürfte kein Problem sein. Drücke dir ebenfalls die Daumen, dass sich das schnell klärt!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Rene 12. August 2022 um 08:05

Hallo Benjamin und SUP Team,

nach einigem Hin und Her hat man sich auf eine Gutschrift geeinigt. Ich denke, da die Pumpe aktuell nicht verfügbar ist, ist dies die beste Variante und ich werde mir eine andere besorgen.
Es wird wieder eine Triple Action sein, da die Schnelligkeit einfach unschlagbar ist.
Die letzten Male habe ich eure getestete elektrische Whale Shark genommen, diese ist auch sehr gut aber ich möchte einfach nicht auf die kleine sportliche Erwärmung verzichten welche man schon gut mit leichten Liegestütze gleich setzen kann. 🙂

Noch eine Ergänzung, ich hatte bei dem Flyfish F1 ebenfalls ein Glasfaser Paddel dabei welches sich durch das „Binding“ verriet und mich natürlich freut.

Viele Grüße
Rene

Antworten

Kathrin 1. August 2022 um 13:52

Hallo,

gibt es vom Hersteller Wowsea auch Ersatzteile für die SUPs falls mal etwas defekt sein sollte nach der Garantie?

Antworten

Benjamin 1. August 2022 um 17:57

Hallo Kathrin,

Ja, ein paar sind sogar direkt gelistet. Schau doch gerne mal über unsere Preis prüfen Buttons in deren Webshop…Außerdem ist sowieso sehr vieles bei den SUPs auch mit anderen Herstellern kompatibel!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Kathrin 2. August 2022 um 09:19

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Habe nun gestern über euren Link das Flyfish 1 bei Amazon bestellt und freue mich schon aufs Ausprobieren.
Danke für eure Hilfe 🙂

Antworten

Benjamin 2. August 2022 um 09:21

Sehr gerne, freue mich mit dir!
Danke für deine Unterstützung 🤗

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Elisa 10. Juli 2022 um 10:44

Hallo ich bin von dieser Seite sehr beeindruckt und sie hat mir schon sehr viel geholfen. Leider kann ich mich nicht ganz entscheiden und weiß nicht welches das richtige SUP für mich ist.

Ich suche ein SUP für Anfänger bis Fortgeschrittene für See und Meer. Ich hab gute SUP vorerfahrungen da ich letztes Jahr ständig mit einem unterwegs war. Ich bin auf dieses SUP gestoßen und den größeren Brüder f2 und bin begeistert.

Meine Frage ist : Ist das SUP für meinen Einsatzgebiet geeignet oder würden Sie mir ein anderes empfehlen bis Max 400 Euro. (Am besten günstiger 😅)

LG Elisa

Antworten

Benjamin 10. Juli 2022 um 11:40

Hallo Elisa,

Freut uns sehr, dass dir unsere Seite so gut gefällt!
Wir finden beide Boards in ihrer Preisklasse sehr gut und können sie dir auf jeden Fall auch empfehlen!

Das F1 liegt halt mit seiner etwas kürzeren Länge näher am Allround-Board, während das F2 schon deutlicher Richtung Touring-Board geht. Was dir diesbezüglich lieber ist, musst du natürlich selbst entscheiden.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Elisa 10. Juli 2022 um 11:57

Danke für die schnelle Antwort. Worin liegen denn die Unterschiede im Vergleich zu bionics b2 und bluesky B1?
LG Elisa

Antworten

Benjamin 10. Juli 2022 um 13:59

Hey Elisa,

Sehr gerne! Also grundsätzlich möchte ich da erstmal noch eine wichtige Gemeinsamkeit betonen. Wowsea baut alle Modelle in der klassischen doppellagigen (Double-Layer) Konstruktion.
Der Hauptunterschied der Flyfish-Reihe liegt in der Shape (Kontur). Durch die spitzere und stromlinienförmige Cruising-Shape sind die Flyfish Boards deutlich gleitfreudiger, was vor allem mit zunehmender Erfahrung sehr wichtig ist und auch viel mehr Spaß macht. Das längere F2 ist da noch flotter unterwegs.

Dank der Breite und der 3 Finnen kommt aber auch die Stabilität nicht zu kurz!

Außerdem gibt es beim Flyfish F1 und F2 die Triple-Action-Luftpumpe mit dazu und beim F2 ist auch noch ein besseres Glasfaser-Paddel mit dabei.

Ich hoffe, das beantwortet deine Fragen?

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Elisa 10. Juli 2022 um 13:46

Was ist der Unterschied zum WOWSEA AN14/15?

Antworten

Benjamin 10. Juli 2022 um 14:00

Hey Elisa,

Auch für dieses Modell gilt meine oben genannte Einschätzung! 👆

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Kathrin 21. August 2022 um 23:41

Ich habe das Flyfish 1 bestellt und ich bin bisher zufrieden damit.
Etwas Probleme habe ich leider immer wieder mit dem Aufrollen mit den festen Finnen und dem Finnkasten.
Und ich weiß nicht ob euer Test SUP damals kleiner war,das Flyfish 1 das ich erhalten habe hat allerdings eine Größe von 11,6 „.

Antworten

Alana 23. August 2022 um 10:08

Hallo Elisa,

freut mich, dass du mit dem Board zufrieden bist!

Ein paar Tipps zum Einrollen kann ich dir gerne geben, vielleicht hilft dir das ja: Board komplett abpumpen, Board von hinten (Finnenkasten zuerst) einrollen, Pumpe (ohne Schlauch) in das Board einrollen.

Genau, wir haben das 11’0″ x 32″ x 6″ getestet, was auch vorne beim Gepäcknetz aufgedruckt ist.

Beste Grüße
Alana

Antworten

Josua 4. Juli 2022 um 06:29

Hallo,
Vielen Dank für eure Arbeit. Das ist Gold wert!

Als Familie mit kleinen Kindern 2/4/6 suchen wir das passende Sup um gelegentlich mit oder ohne Kinder auf dem Brett ne runde auf dem See zu drehen. Wir pendeln aktuell zwischen dem flyfish F1 und dem Aqua Design Tempo 11’6″ (mein Favorit) das bei Decatlon in der Schweiz nun für knapp unter 400 Franken /euro erhältlich ist.

Verstehe ich richtig, dass das Aqua Design von der Technologie her noch einen ticken „hochwertiger“ ist oder hält sich das abgesehen vom Gewicht absolut die Wage. Hättest du von deiner Seite her einwn Favoriten den du uns stärker empfehlen würdest?

VIELEN DANK
Beste Grüsse
Josua

PS: wir sind beide unter 75 kg.

Antworten

Benjamin 4. Juli 2022 um 09:26

Hallo Josua,

Vielen Dank für dein Lob!Freut uns sehr, dass dir unsere Seite so gut gefällt.

Tut mit leid, aber das andere von dir erwähnte Board haben wir bisher noch nicht getestet…deshalb kann ich dir da leider nichts weiter dazu sagen.

So wie ich recherchiert habe, ist das aber ein sogenanntes Fusion-Board. Diese Technik ist grundsätzlich neuer und deutlich leichter, in Sachen Steifigkeit erreicht es aber in der Spitze nicht ganz die Werte des klassisch doppellagigen Aufbaus, der beim F1 eingesetzt wird. Da reden wir aber erfahrungsgemäß über Nuancen! Soviel zur Theorie, in der Praxis müsste ich das Board aber selbstverständlich erstmal testen.

Was ich dir jedenfalls sagen kann, ist, dass ich in dieser Preisklasse vom Flyfish F1 total überzeugt bin und es selbst sehr gerne nutze. Es bietet eine sehr gute Steifigkeit (halt einen sehr hohen Druck aus) und ist für mich ein hervorragender Kompromiss zwischen Allround- und reinem Touring-Board. Ich würde mich jederzeit wieder für das Modell entscheiden. Ich habe das auch schon sehr oft empfohlen und bisher sehr gute Rückmeldungen dazu bekommen!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Josua 4. Juli 2022 um 15:18

Super! Vielen herzlichen Dank für deine Einschätzung.

Grüsse Josua

Antworten

Benjamin 4. Juli 2022 um 19:00

Sehr gern geschehen!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Madleen 1. Juli 2022 um 17:50

Hallo, erstmal muss ich Euch ein riesen Lob aussprechen für diese tolle Seite. Ihr leistet tolle Arbeit.
Ich liebäugele mit dem Flyfish F1 und bin mir aber etwas unsicher bezüglich der Größe des Boards.
Ich bin nur 1,63 groß und wiege 77kg.Erfahrung habe ich nur wenig. Ich habe auch Probleme gehabt, nach dem Bad im Wasser, wieder aufs Board zu kommen.
Würdest Du mir das F1 empfehlen?

Antworten

Benjamin 1. Juli 2022 um 20:15

Hey Madleen,

Vielen Dank für das Lob, tut immer gut zu lesen, dass sich die große Mühe auch lohnt, die wir uns geben 🤗

Also da spricht eigentlich gar nichts gegen das Board. Ich fahre es selbst auch und hab schon sämtliche Anfänger verschiedener Statur draufgestellt…alle haben sich nach kurzer Zeit wohl gefühlt! Das Modell ist kippstabil und bietet mit seiner Cruising-Shape dennoch eine gute Zukunftsperspektive!

Das Wiederaufsteigen aus dem Wasser ist eigentlich Übungssache…ich habe dazu auch mal einen Ratgeber mit Tipps geschrieben. Schau mal rein, vielleicht hilft dir das. Mittlerweile hab ich mir von einigen Problem-Kandidaten auch sagen lassen, dass es bei ihnen vom Heck her besser klappt, weil sich das Board da praktisch weiter runterdrücken lässt…kannst du auch mal versuchen! Nur dann am besten das Paddel durch das Gepäcknetz schieben, dann hast du die Hände frei!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Madleen 2. Juli 2022 um 10:40

Vielen lieben Dank! Deine Tipps werde ich beherzigen!
LG

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Benjamin 2. Juli 2022 um 11:24

…sehr gerne! Viel Erfolg 🙂

Antworten

J.D. 16. Mai 2022 um 13:08

Hallo
erstmal vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.

Eine Frage habe ich: Lohnt sich der Mehrpreis für den Flyfish F1 gegenüber dem Bluesky S1. Ich sehe tatsächlich außer dem Kickpad keine Unterschiede und suche ein Board für eine sportliche Familie zwischen 40 Kg und 100 Kg, die alle Spaß haben wollen.

LG
J.

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Benjamin 16. Mai 2022 um 21:56

Hey J.

Das ist eine Frage der Sichtweise…vom Aufbau her sind alle Wowsea Boards gleich. Features sind Geschmackssache.

In Sachen Laufverhalten ist das Flyfish F1 aber deutlich geschmeidiger mit seiner stromlinienförmigen Shape. Ein sehr sehr vielseitiges Board. Ich persönlich würde mich für das Flyfish F1 oder besser noch für das sportlichere und belastbarere Flyfish F2 (mit besserem Paddel) entscheiden! Mit 100 kg wäre mir das F1 zu nahe an der empfohlenen Grenze.

Viele Grüße,
Benjamin

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J. D. 17. Mai 2022 um 07:16

Hallo Benjamin,

Herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Eure Seite ist in diesem Angebotsdschungel echt Gold wert.

Beim F2 will ich mit dem ersten eigenen Board glaube ich nicht beginnen. Das Trophy wird dem Rest der Bande vielleicht zu langweilig. Wenn das F1 vom Gewicht nicht richtig passt ist auch blöd. Ist echt nicht so ne leichte Entscheidung.

Trotzdem sind Eure ausführlichen Bewertungen echt eine große Hilfe!

LG
J.

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Benjamin 17. Mai 2022 um 07:49

Hallo J,
Sehr gerne, danke für das Lob.
Nochmal zum besseren Verständnis. Ich persönlich besitze das Flyfish F1 und das Flyfish F2 und mag beide sehr gerne. Ich wiege 90 kg und da geht das F1 schon auch noch gut…mit 100 kg wirst du einfach keinen großen Puffer mehr haben, was aber nicht heißt, dass du es nicht nutzen kannst.

Außerdem bin ich mir vollkommen sicher, dass ihr den Einstieg mit dem Flyfish F2 als sportliche Einsteiger sicher packt. Die Breite, zusammen mit dem 2+1 Finnen-Setup, führt zu einer guten Stabilität…nicht zu vergleichen mit einem schmalen Touring-Board!

Ich hab im Freundeskreis schon einige Einsteiger auf das Board gestellt und jeder hat es gepackt…also nur Mut!

Viele Grüße,
Benjamin

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Nicole 21. April 2022 um 12:33

Hallo,
ich hätte gerne mal deine/eure Meinung.. ich habe im Verleih nun schon einige Boards gefahren und war vom Shark Touring 11,8″ ganz angetan.. das Teil ist mir nun aber eindeutig zu teuer.. ist das F1 Board mit den Fahreigenschaften ungefähr vergleichbar? Dann würde ich nämlich zu dieser günstigeren Alternative greifen…
Würde mich über eine Rückmeldung freuen 😊
VG Nicole

Antworten

Alana 21. April 2022 um 14:25

Hallo Nicole,

gerne helfen wir dir weiter!

Leider haben wir die Shark Boards bisher noch nicht selbst getestet. Ich habe mir das Board aber mal angeschaut.

Das Shark Touring ist mit 11’8″ x 30″ etwas stromlinienförmiger als das Flyfish F1 mit 11′ x 32″, sodass du mit dem Flyfish mehr Stabilität hast, dafür aber nicht ganz so flott unterwegs bist. Auch beim Finnen-Setup ist das Shark mit der Einzelfinne auf lange Strecken und Geschwindigkeit ausgerichtet, während das Flyfish F1 mit 3 Finnen mehr Stabilität und Wendigkeit bietet. Die Seitenfinnen lassen sich leider nicht abnehmen.

Beim Zubehör bekommst du beim Flyfish F1 etwas mehr, soweit ich das sehe: Ein Drybag schadet nie und die Pumpe ist sogar eine Triple Action Pumpe, was das Aufpumpen des Boards erleichtert. In den meisten Sets sind „nur“ Doppelhubpumpen enthalten, so auch beim Shark Touring.

Insgesamt haben wir sehr gute Erfahrungen mit den Wowsea Flyfish Boards gemacht und sind vom Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert. Allerdings ist das Flyfish F1 im Vergleich zum Shark nicht ganz so stromlinienförmig.

Sag gerne Bescheid, falls wir dir noch weiter bei der Suche nach Alternativen helfen können!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

Liebe Grüße
Alana

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Nicole 21. April 2022 um 17:42

Hey, vielen Dank für die schnelle Rückmeldung! 😍
Ich denke, wenn ich beim Preis etwas sparen möchte, muss ich gewisse Einbußen hinnehmen. Da ich eigentlich auch noch Anfänger bin und erstmal keine gigantischen Tagestouren machen werde, sollte ich damit auch zufrieden sein.. Hauptsache es schwingt nicht bei jedem Zug nach links und rechts.. dann kommt ja nicht voran 😅
Danke
VG 👋

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Alana 22. April 2022 um 21:13

Hey Nicole,

gerne doch! 🙂

Als Anfängerin ist ein etwas breiteres Board definitiv nicht verkehrt und durch die Touring-Shape des Flyfish F1 kommst du damit trotzdem ganz gut voran.
Falls du magst, kannst du dir als Alternative noch das Flyfish F2 anschauen. Das ist nochmal etwas länger und hat dadurch einen besseren Geradeauslauf. Es ist also auch etwas flotter als das F1.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß auf dem Wasser!

Liebe Grüße
Alana

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Michael 15. September 2021 um 17:58

Ich hatte bisher von Capital Sports den Downwind Cruiser, der ich aber auf Grund eines Mangels zurückgeben muss. Nun suche ich eine Alternative und denke über das Flyfish F1 nach. Ich bin Anfänger und erst einige Male auf dem Board gestanden, bin aber bisher nur einmal baden gegangen. Auf glatten Gewässern fühlte ich mich recht sicher, auf dem Gardasee (wo immer leichte Wellen sind), war ich schon wackliger unterwegs.
Wäre das Flyfish trotzdem die richtige Wahl oder besser das Trophy T1?

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Benjamin 16. September 2021 um 08:08

Hallo Michael,

Das Flyfish F1 kommt da durchaus auch in Frage, das ist ein sehr guter Kompromiss zwischen Allrounder und Touring-Board.
Auf glatten Gewässern läuft es flotter als das Trophy T1

Bei Wellen sind Allrounder jedoch immer ein wenig kippstabiler und wendiger. Da würde ich letztendlich Prioritäten setzen und schauen, welche Situationen häufiger vorkommen…Allerdings werden deine Balance-Fähigkeiten auch immer besser, so dass ich beim Flyfish F1 die insgesamt bessere Zukunftsperspektive sehe.

Das Paddel ist jedoch beim Trophy T1 etwas hochwertiger (Glasfaser-Paddel).

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Michael 16. September 2021 um 19:07

Hallo Benjamin,

vielen Dank für die Einschätzung. Da das Downwind Cruiser ja auch ein Cruiser war und sogar noch 4cm schmaler, dürfte das Flyfish ja eigentlich kein Problem für mich sein und daher die bessere Wahl. Habe es daher gestern Abend bestellt. Beim Paddel werde ich dann wohl über kurz oder lang eines aus dem Zubehör kaufen.

Viele Grüße
Michael

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Benjamin 17. September 2021 um 07:44

Hallo Michael,

Das denke ich auch…ich nutze beide Flyfish-Modelle selbst und finde sie auch richtig gut.

Ein gutes Paddel (evtl. sogar aus Carbon) ist immer eine lohnenswerte Anschaffung. Das merkt man erst, wenn man mal eins getestet hat. Das Gewichtsersparnis ist auf die Dauer immens!

Viel Spaß mit dem Board und alles Gute für die Zukunft!

Viele Grüße,
Benjamin

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Ela 30. Mai 2022 um 09:32

Hallo Benjamin,
Nach langer Recherche hab ich mich für das F1 hier entschieden und gestern war es dann so weit, der Aufbau und die erste Ausfahrt! 😀 Das Board ist wirklich toll verarbeitet und fuhr klasse (inklusive eines unfreiwilligen Bades in der Ostsee ;-). Womit ich aber Probleme hatte war die Pumpe. Der Schlauch flutschte immer wieder raus beim Pumpen, wodurch ich alleine das nie geschafft hätte. Was mache ich da falsch? Gibt es da einen Trick? Vielen Dank schon mal und macht weiter so mit der tollen Seite…!!

Antworten

Benjamin 30. Mai 2022 um 10:12

Hey Ela,

Das freut mich sehr, dass dir das Board gut gefällt…geht mir genau so!
Wo „flutscht“ der Schlauch raus..aus dem Ventil? Da musst du eigentlich nur sichergehen, dass der Bajonett-Verschluss mit etwas Druck nach unten komplett eingeschraubt wird und wirklich fest sitzt! Ich weiß grad gar nicht mehr, ob vielleicht noch ne Ersatzdichtung dabei war? Wenn ja, probiere diese aus.

Viele Grüße,
Benjamin

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Benjamin 30. Mai 2022 um 22:55

Achja, was mir gerade noch einfällt und auch ein Grund sein könnte…Der steife Pumpschlauch sollte möglichst verwicklungsfrei verlaufen…da hilft es manchmal zuerst den Adapter mit dem Ventil zu verbinden und dann erst an der Pumpe einschrauben.
Wenn alles nix hilft, dann musst du das natürlich leider reklamieren!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Chrissi 17. Juli 2021 um 15:50

Wir haben das Flyfish F1 am Donnerstag direkt bei Wowsea bestellt und es wurde bereits am Freitag mit DHL geliefert. Es sieht wirklich super aus und wir können auch die Verarbeitung nicht bemängeln. Das Paddel ist nicht sehr hochwertig und es wäre schön, wenn wie beim Flyfish F2 ein Fiberglaspaddel beigefügt wäre. Das Messgerät der Pumpe ist beim Transport leider zerbrochen, aber das Ersatzmessgerät funktioniert. Die Pumpe erscheint qualitativ sehr hochwertig. In 5 Minuten (schweißtreibender ;)) Pumparbeit haben wir 18 PSI geschafft.
Leider konnten wir das SUP heute wegen dem Wetter noch nicht auf dem Wasser testen, aber vielleicht klappt es morgen. Wir freuen uns schon darauf!

Antworten

Benjamin 18. Juli 2021 um 08:55

Hey Chrissi,

Wow, Das ging ja schnell! Ja, das Paddel ist für mich schon auch ein kleiner Kritikpunkt, vor allem im Vergleich zum Flyfish F2. Aber letztendlich ist der Preis halt trotzdem auch richtig gut!

Was ein Glück, dass ein Ersatz-Manometer im Lieferumfang ist. Den zerbrochenen kannst du ja trotzdem reklamieren! Ich wünsch dir sehr viel Spaß mit deinem neuen Board…

Viele Grüße,
Benjamin

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Michael 6. August 2021 um 10:32

Hallo Chrissi,
ihr habt ja das Sup bei WOWsea direkt gekauft. Sind die Dollarpreise da mit Steuern oder kommt da noch was oben drauf?
Viele Grüße
Michael

Antworten

Benjamin 6. August 2021 um 11:27

Hallo Michael,

Erfahrungsgemäß bekommst du oft leider keine Rückmeldung von Lesern, die in der Vergangenheit Kommentare geschrieben haben…deshalb übernehme ich das gerne!

Die angezeigten Dollarpreise sind in der Regel auch die Endpreise. Kurz vor dem endgültigen Abschluss der Bestellung wird dir aber auf jeden Fall nochmal die finale Summe zur Kontrolle angezeigt. Wichtig ist vor allem, dass beim Artikel „Liefern von: Europa“ markiert ist, bevor du ihn in den Warenkorb legst!

Viele Grüße,
Benjamin,

Antworten

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