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Blog SUP Board Ratgeber 2021: SUP Kaufberatung für Einsteiger

Die besten SUP Boards

Platz 1Platz 2Platz 3
Bluefin Cruise Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2021 Penguin Lancer
Modell Bluefin CruiseDecathlon Itiwit X100 10′Penguin Lancer
BoardtypAufblasbarAufblasbarAufblasbar
MarkeBluefinDecathlon Penguin
SkillEinsteiger, FortgeschritteneEinsteigerEinsteiger
EinsatzgebietAllround, TouringAllroundAllround
max. Paddlergewicht--Bis max. 120 kg
Länge325 cm | 366 cm305 cm340 cm cm
Breite83,5 cm | 83 cm81,5 cm84 cm
Gewicht12,6 Kilogramm | 14 Kilogramm9 Kilogramm10,38 Kilogramm
ZubehörHochdruckpumpe, Rucksack, Paddel, Kajaksitz, Leash, ReparatursetRucksack, Leash und Reparaturset Bedienungsanleitung, Transportrucksack, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Finne (US-Box), Ventil-Schlüssel, Reparaturset, 3-teiliges Aluminiumpaddel. 2021er Modell: Glasfaser- statt Aluminium-Paddel, Schultergurt und Finnen-Pin
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Warum SUP?

Stand Up Paddling hat sich in selten gesehener Geschwindigkeit vom kleinen Nischendasein zu einer der beliebtesten Wassersportarten entwickelt.

Unserer Meinung nach geschah das auch vollkommen zurecht.

SUP ist einfach eine der besten Möglichkeiten, um ein paar Stunden auf dem Wasser zu verbringen und gleichzeitig ein hervorragendes Ganzkörper-Workout, das sich gar nicht wie Training anfühlt.

SUP Board Dschungel

Im Vergleich zu anderen Wassersportlern kommen Stand Up Paddler mit relativ wenig Ausrüstung aus. Während Kajakfahrer und Windsurfer auf viel Equipment angewiesen sind, passen alle Sachen für einen SUP Trip in einen Ruckack.

In einen Rucksack?

Ja, richtig gehört.

Die aufblasbare SUP Boards, die laut verschiedenen Schätzungen mittlerweile 95 bis 99% aller verkauften SUP Boards ausmachen, lassen sich samt Zubehör in einem einzelnen Rucksack verstauen.

Die wachsende Popularität von SUP hat die Unternehmen hinter den etablierten Wassersportmarken auf den Plan gerufen und zu zahlreichen Neugründungen geführt.

(Mittlerweile versuchen sich auch branchenfremde Händler an eigenen Boards. Von diesen raten wir aber ausdrücklich ab!)

Das Resultat: Heute gibt es Hunderte, wenn nicht Tausende verschiedener SUP Boards. Gerade Anfängern fällt es schwer, sich in diesem Dschungel zurecht zu finden.

Da kommt unser SUP Board Ratgeber ins Spiel. Hier erklären wir, worauf es bei der Wahl eines SUP Boards ankommt und bringen auf diese Weise Licht ins Dunkel. Insbesondere in Bezug auf die richtigen Maße des SUP Boards und die Boardklassen herrscht häufig Verwirrung.

Im Gegensatz zu anderen Webseiten geben auch (aufgeteilt nach Einsatzgebiet) konkrete Empfehlungen für einzelne Boards ab.

Eine Einführung in Stand Up Paddling

Jeder, der öfter an deutschen Seen oder anderen Gewässern unterwegs ist, hat Stand Up Paddler bereits gesehen, die sich auf ihren Brettern stehend mit einem langen Stechpaddel vorwärts bewegen. Das ist kein Wunder. Stand Up Paddling ist die Trendsportart!

Stand Up Paddling ist allerdings nicht auf Seen begrenzt. Die Freunde des Paddelsports tummeln sich auch in Küstengewässern, auf Flüssen und Kanälen. Fortgeschrittene Stand Up Paddler nutzen die Boards sogar zum Surfen oder bewältigen mit diesen anspruchsvolle Wildwasserstrecken.

Wer nun selbst zum Paddel greifen will und dafür das alte Surfbrett aus dem Schuppen hervorkramt wird schnell bitter enttäuscht – und klitschnass – enden. Herkömmliche Surfbretter eignen sich kaum für Stand Up Paddling. Die Bretter sind zu schmal und liegen zu unsicher im Wasser.

7 Gründe, warum SUP so toll ist

  1. Natur – SUP ist ein naturnaher Sport. Statt sich im Hochsommer in einer nicht gekühlten Sporthalle abzurackern, genießen Stand Up Paddler jeden Sonnenstrahl, während sie glitzernde Seen kreuzen. Auf geführten SUP Touren und SUP Reisen können Naturreservoire entdeckt werden, die anderen Sportler nie zu Gesicht bekommen.
  2. Fitness – Der Fitnessaspekt ist nicht zu unterschätzen. SUP ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining. Wer Geschwindigkeit aufbauen oder gegen Strömung und Wellengang ankommen will, benötigt Kraft, Koordination und Ausdauer. Die minimalen Bewegungen und Gewichtsverlagerungen für das Halten des Gleichgewichts stärken die Tiefenmuskulatur enorm. Von der Paddelbewegung profitieren die Arme, die Schultern und die Oberkörpermuskulatur.
  3. Familie – Stand Up Paddler sind keinesfalls nur einsame Leistungssportler, die ausschließlich an der eigenen Fitness interessiert sind. SUP ist ein Sport für die ganze Familie. Jung bis alt können mit dem einsteigerfreundlichen Wassersport ihren Spaß haben. Bereits nach einigen Versuchen werden die ersten Erfolge erzielt und binnen kurzer Zeit finden Kinder wie Senioren das Gleichgewicht auf den Brettern.
  4. Ruhe – Eine Runde über den nahegelegenen See ist auch eine tolle Möglichkeit, einmal richtig abzuschalten und dem hektischen Leben der Großstadt zu entfliehen. Der Stress von der Arbeit, aus Schule und Uni können auf einer abendlichen Runde nach Feierabend hinter sich gelassen werden. Und wer es gar nicht abwarten kann, dreht schon eine kleine Runde vor dem Arbeitsbeginn.
  5. Erkunden – Längst ist Stand Up Paddling kein deutsches oder amerikanisches Phänomen mehr.  Rund um die Welt findet der Wassersport immer mehr Fans. Ein neue Trend sind Erkundungstouren mit den Paddelbrettern. Mittlerweile können bei geführten Kanaltouren die Altstädte vieler europäischer Städte (wie beispielsweise Hamburg, Venedig und Amsterdam) unsicher gemacht werden. Auf unseren gemeinsam mit der Community erstellten SUP Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz finden sich bestimmt auch coole Spots in deiner Nähe.
  6. Action – Der Variantenreichtum von SUP ist eine weitere spannende Sache. Für die einen ist Stand Up Paddling ein gemächlicher Sonntagssport. Mit dem SUP Board werden kleine Runden über den nahegelegenen Baggersee gedreht. Andere Stand Up Paddler suchen hingegen den Kick bei Wettrennen auf Höchstgeschwindigkeit, Wellenreiten oder Fahrten durch Stromschnellen und halsbrecherische Wildwasserstrecken. Die riskanten Manöver sind nichts für jedermann, aber auch ein Teil des Sports. Die unterschiedlichen Einsatzgebiete sind ein Grund für die Vielfalt erhältlicher SUP Boards. Später gehen wir genauer darauf ein.
  7. Gemeinschaft – Mit der wachsenden Anzahl von Stand Up Paddlern bist du selten alleine auf dem Wasser. Wir haben bereits viele freundliche Leute kennengelernt, die das selbe Hobby teilen. Online in den sozialen Netzwerken, in SUP Foren und auch hier auf stand-up-paddling.org tauscht sich zudem die aktive Community aus.

SUP Board Kaufberatung: Das ist beim SUP Kauf zu beachten

Bei der enormen Auswahl ist es nicht leicht, sich für ein SUP Board zu entscheiden. Besonders Anfängern fällt es schwer, sich einen Überblick zu verschaffen. Im Folgenden gehen wir daher auf die Grundlagen ein, die bei der Auswahl eines Boards zu beachten sind. Die Maße (Länge, Breite und Dicke), der Boardtyp und die Boardklasse sind dabei am wichtigsten.

Maße

Die Maße des Boards haben einen großen Einfluss auf die Stabilität und die Fahreigenschaften. Zudem beeinflusst die Größe, wie viel Gewicht das SUP Board tragen kann. Die Länge, Breite und Dicke sind gleichermaßen bedeutend.

Hinweis: Bei SUP Boards ist es üblich, dass die Maße in den amerikanischen Einheiten feet und inch angegeben werden. Ein feet misst 30,48 cm. Ein inch ist 2,54 cm lang, sodass 12 inch einem feet entsprechen. Ein 330 cm langes SUP Board misst folglich 10 feet und 10 inch.

Länge

Anhand der Boardlänge können die SUP Boards in einzelne Typen kategorisiert werden. Kürzere Bretter (kürzer als 2,75 cm Meter) sind besser für schnelle Wendungen geeignet und werden häufig fürs Wellenreiten genutzt.

Von den mittellangen Boards (2,75 bis 3,5 Meter) gibt es am meisten verschiedene Modelle. Diese Bretter liegen im “Sweet Spot” von Wendigkeit, Stabilität und Geschwindigkeit. Einsteiger sollten sich in diesem Bereich umschauen.

Die längsten Boards (länger als 3,5 Meter) sind gleichzeitig am schnellsten. Race SUP Boards und Touring SUP Boards fallen in diese Kategorie. Diese Boards können hohe Geschwindigkeiten erreichen. Aufgrund der länglichen Bauweise sind die SUPs allerdings weniger wendig und liegen weniger stabil im Wasser.

Breite

Die Breite des SUP Boards bestimmt dessen Stabilität. Je breiter ein Board ist, desto sicher ist der Stand. Schmalere Bretter (weniger als 75 cm) haben zwar weniger Wasserwiderstand, sodass man schneller unterwegs ist, allerdings bieten diese auch weniger Stabilität.

Für Anfänger ist das Fahren auf derart schmalen oder sehr länglich geformten SUP Boards zu anspruchsvoll.

Für Einsteiger sind Boards mit einer Breite von mindestens 78 cm besser geeignet. Auf diesen Brettern lässt sich das Gleichgewicht deutlich einfacher halten.

Dicke

Anfang der 2010er-Jahren kamen die ersten aufblasbaren SUP Boards auf. Zu Beginn maßen die Inflatables nur 10 Zentimeter, was allerdings dramatische Nachteile hatte.

Schnell stellte man fest, dass sich bei dieser Dicke die Bretter durchbiegen konnten. Inzwischen hat sich allerdings eine Dicke von 15 cm als Standard etabliert.

Die zusätzliche Dicke und die dramatische Weiterentwicklungen der Produktionsverfahren in den vergangenen Jahren sorgen dafür, dass die heutigen aufblasbaren SUP Boards in Sachen Stabilität, Robustheit und Haltbarkeit kaum mit den ersten Inflatables vergleichbar sind.

Wer heute ein SUP Board kaufen möchte, sollte trotz der Fortschritte in der Produktion immer auf die Dicke von 15 Zentimeter achten.

Boardtyp

Eine wichtige Entscheidung ist die zwischen festen und aufblasbaren SUP Boards. Beide Arten haben eigene Stärken und Schwächen. In unserem SUP Board Ratgeber gehen wir auf beide Boardtypen ein und stellen jeweils entsprechende SUP Boards vor.

Aufblasbare SUP Boards

Aufblasbare SUP Boards, die auch als inflatable SUPs (englisch für aufblasbar) oder kurz iSUPs bezeichnet werden, werden aus PVC oder Polyurethan gefertigt.

Das Prinzip mag gleich sein, aber aufblasbare SUP Boards ähneln in keiner Weise einer Luftmatratze. Die Boardhülle der aufblasbaren SUP Boards ist extrem reißfest, sehr robust und erlaubt auch das Fahren im Wildwasser.

Im aufgeblasenen Zustand sind aufblasbare Boards so hart, dass sie kaum von festen Boards unterscheidbar sind. Die Inflatables können selbst Felsen und spitze Kanten trotzen.

Der unkomplizierte Transport, die einfache Lagerung und der geringe Preis sind die größten Vorteile der aufblasbaren SUP Boards.

Es ist daher kein Wunder, dass in Deutschland nach verschiedenen Schätzungen 95% bis 99% aller verkauften Modelle aufblasbare SUP Boards sind.

Inflatables sind bestens für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Im Lieferumfang ist oftmals bereits ein Paddel sowie ein Rucksack enthalten, in dem das Board samt Zubehör transportiert werden kann.

Feste SUP Boards

Feste SUP Boards werden auch als hardboards bezeichnet. Die festen Bretter werden aus Carbon, Holz, Polyethylen, Polyester, AST, ASA, HDPE oder Epoxid gefertigt. Von Holz bis High-End Kunststoffe – das Spektrum in Sachen Material groß. Zudem haben sich die Produktionsverfahren professionalisiert und laufen heutzutage meistens computergesteuert ab.

Feste SUP Boards sind aufgrund des höheren Materialaufwands und des aufwendigen SUP Transports wesentlich teurer.

Für Profis sind feste SUP Boards eine spannende Wahl, weil sie gegenüber den Inflatables noch einen kleinen Vorteil in Sachen Fahreigenschaften haben.

Die Lagerung und der Transport von feste SUPs ist allerdings wesentlich aufwändiger als das bei den Inflatables, die in einem Rucksack transportiert werden können, der Fall ist.

An anderer Stelle hatten wir bereits mehr über die Vor- und Nachteile von aufblasbaren SUPs und Hardboards geschrieben.

Boardklassen

SUP ist ein facettenreicher Sport, der ständig im Wandel ist. Die meisten Paddler sind auf stillen Gewässern wie Seen und Kanälen unterwegs. Allerdings gehören auch Wellenreiten und Fahrten im Wildwasser zu diesem Sport. In den letzten Jahren hat sich zudem eine Reihe neuer Unterdisziplinen wie beispielsweise SUP Yoga entwickelt.

Die jeweiligen Einsatzgebiete bringen ihre eigenen Anforderungen mit sich. Aus diesem Grund hat sich eine Einteilung in unterschiedliche Boardklassen etabliert. Zum Beispiels sind Allrounder eine sehr gute Wahl für Einsteiger. Wer gerne längere Strecken fährt, greift hingegen besser zu einem Touring SUP Board.

  • Allrounder: Allrounder sind typische SUP Boards für Einsteiger. Diese SUPs sind für verschiedene Einsatzgebiete geeignet. Die weichen Kanten und die rundliche Bauweise verleihen Allround SUP Boards Kippstabilität und gute Fahreigenschaften.
  • Touring: Der Unterschied zu Allroundern fällt schnell auf. Die Rundungen an Heck und Bug sind komplett verschwunden. Der Wasserwiderstand wird dadurch verringert. Touring Boards sind zudem etwas länger, was für mehr Spurtreue sorgt. Zusammen mit dem spitzen Unterwasserschiff sorgt das dafür, dass Paddler in der Lage sind, höhere Geschwindigkeiten aufzubauen. Wer lange Strecken in der Geradeausfahrt zurücklegen möchte, wählt daher am besten ein Touring Board.
  • Race: Race SUP Boards sind die richtige Wahl für alle Geschwindigkeitsmaximierer. Während Touring Boards noch eine gewisse Stabilität gewährleisten, sind diese Rennboliden kompromisslos auf Höchstgeschwindigkeiten ausgelegt. Der größte Unterschied zu Touring Boards ist die extreme Länge von bis zu 450cm. Das Unterwasserschiff der Race SUP Boards erinnert an Rennboote aus dem Rudersport. Die Steuerung der Race SUPs erfolgt bei einigen Modellen sogar mit einem Ruder, das mit dem Fuß bedient wird. Die anspruchsvolle Bauweise und der Einsatz besonders leichter Materialien sind der Grund für den hohen Preis der Race SUP Boards.
  • Wave: Das Wellenreiten mit dem SUP fordert Paddler und Material einiges ab. Auch Allround und Touring SUPs taugen für erste Versuche in den Wellen. Mit wachsender Wellenhöhe werden allerdings die kürzeren Wave SUPs notwendig. Die  8 bis 9 feet langen Boards sind besonders wendig und halten auch zusammenkrachenden Wellen stand.
  • Wildwasser: Das Fahren in Wildwasser ist eine extrem anspruchsvolle Disziplin. Unberechenbare Wellen, Wirbel und Strömungen machen in Verbindung mit zahlreichen Hindernissen wie Felsen und Engstellen jeden Trip im Wildwasser zu einem riskanten Abenteuer. Die Wildwasser SUP Boards sind extrem robust gebaut und lassen sich fast auf der Stelle drehen, was besonders wichtig ist, um auch extreme Wildwasserpassagen zu meistern. Die recht kurzen Boards sind bis zu 90cm breit und verfügen über Griffe auf der Oberseite, sodass sich die Paddler am Brett festhalten können, falls es brenzlig wird.

Zubehör

Wer heute ein SUP Board kauft, erhält oft gleich ein ganzes Set, das diverse Zubehörartikel beinhaltet. Besonders bei aufblasbaren Boards ist das häufig der Fall.

Für Einsteiger, denen die SUP Ausrüstung noch fehlt, ist das besonders praktisch. Im Vergleich zum Einzelkauf spart man viel Geld. Für den Einstieg in Stand Up Paddling braucht es die folgende Ausrüstung:

  • Paddel: Ein Paddel ist bereits in vielen Sets enthalten. Teure Materialien wie Carbon oder Fiberglas sind eher selten. Typischerweise legen die Hersteller den Sets die recht schweren Aluminium-Paddel bei, die zwar für den Anfang ausreichen, aber später ersetzt werden sollten. Ein Vorteil ist, dass die Paddel im Lieferumfang fast immer teilbar und höhenverstellbar sind. Der Transport fällt somit leicht und die Paddel lassen sich flexibel an die eigene Körpergröße anpassen. Ein Hersteller, der stets hochwertige Paddel den eigenen Boards beilegt ist Bluefin. Beim beliebtesten Board der Serie Bluefin Cruise liegt etwa ein SUP Paddel aus Fiberglas bei, das auch zum Kajakpaddel umfunktioniert werden kann.
  • Leash: Ein SUP Leash ist eine Sicherheitsleine, die mit einem Ende am Fußgelenk und mit dem anderen Ende am Board befestigt wird. Bei einem Sturz ins Wasser kann das Board dadurch nicht wegschwimmen. Ein Leash gehört zur Standardausrüstung eines Stand Up Paddlers. Lediglich im Wildwasser muss Vorsicht geboten werden.
  • Luftpumpe: Für aufblasbare Boards braucht es eine Luftpumpe. Das Aufpumpen des SUPs dauert 5 bis 10 Minuten. Am besten sind Doppelhubpumpen geeignet. Mit diesen Modellen wird beim Runterdrücken und beim Hochziehen  des Kolbens Luft in das Board geblasen. Eine Alternative sind elektrische SUP Pumpen, die mit einem Akku daherkommen oder an die Autobatterie angeschlossen werden.

Für den Transport des Boards ist ein SUP Rucksack praktisch und wer Proviant, Autoschlüssel oder ein Handy mit auf den Trip nehmen möchte, befestigt am besten ein SUP Drybag auf dem Board.

Die besten SUP Boards

#1 Bluefin Cruise

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2021 Bluefin Cruise
Fazit

Das Bluefin Cruise 10’8 hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf. Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10’8 gibt. Das bietet kein anderer Hersteller. Zurecht steht das Bluefin Cruise in 2021 ganz oben auf unserer SUP Board Bestenliste.

Max (Boardtester)

#2 Decathlon Itiwit X100 10′

Decathlon Itiwit X100 10′
Fazit

Das Decathlon SUP Itiwit X100 10′ ist ein robustes und sehr gut verarbeitetes SUP Board für leichte Einsteiger. Spannend ist am Board vor allem die sportliche Bauweise mit der spitzen Nose. Das Board ist somit nicht nur für die erste Saison eine gute Wahl, sondern kann auch sehr gut zum Tourenfahren genutzt werden.

Max (Boardtester)

#3 Penguin Lancer

Penguin Lancer
Fazit

Der Penguin Lancer ist ein top Board für Einsteiger. Der Lieferumfang umfasst bereits die gesamte Grundausstattung und das Zubehör fällt hier sehr hochwertig aus. Der Lancer liegt stabil im Wasser, sodass sich auf dem Board das Paddeln gut erlernen lässt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das vergleichsweise leichte Board sehr leicht aufrollen und transportieren lässt. Für schnelle, unkomplizierte SUP Trips mit Anfängern oder der Familie ist der Lancer die ideale Wahl.

Max (Boardtester)

Durchschnittliche Bewertung 4.3 bei insgesamt 12 Stimmen

Kommentare

Volker 25. November 2019 um 23:28

Was für ein SUP brauche ich? Ich bin Anfänger und will gemütlich cruisen. Ich wiege 120 kg. Ich habe ein billiges SUP gekauft, das 320m mal 78 groß ist und angeblich bis 180 kg trägt. Es ist gut, trägt mich auch, aber es ist sehr kippelig und wirklich schwer zu balancieren. Ich glaube, ich brauch ein größeres. Welche Größe? Wäre das 12-Fuss von Bluefin gut geeignet? oder gar das 15-Fuss-Board?

Antworten

Max 26. November 2019 um 08:38

Hey Volker,

also mit den Maßen von 320 x 78 trägt – gerade ein günstiges SUP Board – niemals 180 Kilogramm. Kann mir gut vorstellen, dass das beim Fahren wirklich kippelig ist.

Da hast du schon gut recherchiert 🙂

Ich denke auch, dass das Bluefin Cruise 12 die beste Wahl für dich wäre. Du wirst merken, dass das Board deutlich robuster ist als dein günstiges SUP und mit dem zusätzlichen Volumen (weil breiter und länger) definitiv mehr Auftriebskraft hat. Momentan gibt es auf der Webseite von Bluefin einen Black Friday Deal. -> hier ansehen

Das 15 Fuß lange Bluefin Cruise Tandem ist wiederum überdimensioniert. Es ist ja schließlich für zwei Paddler gebaut.

Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Viele Grüße,
Max

Antworten

Andreas 19. März 2020 um 12:41

Ich habe auch nur gute Kritiken über das Bluefin Cruise gelesen.

Antworten

Michael 5. Juni 2020 um 21:40

Ich habe mal ein Einsteiger-Board zum Probieren gekauft und würde nun gerne einen Upgrade machen. Allerdings bin ich ein wenig verwirrt, da ich kein für meine Bedürfnisse “richtiges” Board finde:
1. Killer: darf nicht zu schwer sein, ich möchte das leicht überall mitnehmen können. Also < 10 kg.
2. Killer: darf nicht zu lange sein: habe keine Lust ein sperriges Ding mitzuschleppen.
3. Killer: ein paar Kilo Gepäck sollten probemlos angebracht werden können: Pumpe, Matte, Wechselkleidung
4. Killer: möglichst unproblematisch bzgl. Wartung, Qualitätsmängel etc.
5. Killer: Paddel stabil genug, um ActionCam-Halterung daraufzuschrauben
6. Nice-to-Have. sollte schnell wie ein Pfeil sein.
7. Rahmenbedingung: bin sehr leicht.

Antworten

Max 14. Juni 2020 um 07:00

Hey Michael,
na, das sind ja einige Anforderungen 😉

Da rate ich dir zum Glory Boards Trip. Das müsste das ideale Board für dich sein. Ist super leicht, schnell unterwegs, trotzdem stabil, hochwertig verarbeitet und hat ein Gepäcknetz.

Hier gehts zum schriftlichen Testbericht: https://www.stand-up-paddling.org/produkt/glory-boards-trip/
Und hier zum Youtube Video: https://www.youtube.com/watch?v=MEENBGHlj9o

Beste Grüße,
Max

Antworten

Chris 10. August 2020 um 16:46

Hallo
Ich interessiere mich für das Fanatic Ray Air 2020 (nicht das Premium Modell). Habt ihr Erfahrung damit? Ist die Marke/das Modell empfehlenswert? Welche Alternative gibt es in dieser Preisklasse (500-800 Euro)? Vielen Dank Chris

Antworten

Max 11. August 2020 um 11:29

Hey Chris,
das Fanatic Ray Air 2020 haben wir (bisher) nicht getestet.

Wenn du nach einem Board im mittleren Preisbereich suchst, schau dir mal die Artikel Die besten SUP Boards bis 1000€ oder unseren SUP Board Test an.

Beste Grüße,
Max

Antworten

Gabriele 12. September 2020 um 21:40

Hallo,
ich bin Anfänger und möchte mit dem Board cruisen, mir aber auch die Option offen halten, es zum Yoga zu benutzen.

Da ich noch überhaupt keine Erfahrungen mit SUP habe, frage ich mich, welches Board geeignet wäre?

Beste Grüße und Dank im Voraus!
Gabriele

Antworten

Max 16. September 2020 um 12:02

Hallo Gabriele,
du könntest dir mal das Bluefin Cruise anschauen. Das Board ist definitiv gut zum Cruisen und liegt außerdem ziemlich stabil im Wasser.

Bei Yoga SUPs ist das so, dass du keinen zentralen Tragegriff (in der Boardmitte) hast. Da hat den Vorteil, dass der Griff dann nicht beim Liegen stört. Die meisten Yoga SUPs sind allerdings auch recht breit gebaut, weshalb sie nicht so gut zum Cruisen geeignet sind.

Also schaue dir mal das Bluefin Cruise (10’8) an.

Und mehr über spezielle Yoga Boards kannst du in unserem Artikel zum Thema SUP Yoga Boards erfahren.

Beste Grüße,
Max

Antworten

Flückiger Urs 21. September 2020 um 09:55

Mit welchen Leim- Spray kann ich die Antirutschmatte wieder auf das Board kleben?

Antworten

Max 13. Oktober 2020 um 21:47

Hallo Urs,
ich würde da einfach normalen PVC-Kleber für SUP Boards verwenden.
Beste Grüße,
Max

Antworten

Sandy 12. November 2020 um 19:00

Hallo Max,
wir sind eine sportliche Familie und haben dieses Jahr zum ersten Mal das Stand Up Paddeling für uns entdeckt.

Wir würden das Board gerne gemeinsam nutzen und wiegen zwischen 55-100kg. Wir möchten es für zum Fahren im Meer in Spanien und auch zum Yoga machen nutzen. Welches Modell könntest du uns hier empfehlen?

Danke für deine Antwort!

Antworten

Max 22. März 2021 um 16:26

Hey Sandy,
ich hätte zwei Empfehlungen für euch:

1. Bluefin Cruise 12: Testsieger in unserem SUP Board Test, top Board, extrem robust, super steif, top zum Tourenfahren, aber auch stabil genug für 100 Kilogramm und Yoga, kommt mit super Zubehör und einer 5 Jahre Garantie. Gegen das Board spricht allerdings das höhere Gewicht. Mit dem Eigengewicht von 14 Kilogramm wird das für eure Kinder (falls ihr welche habt), ziemlich schwer, das Board alleine zu tragen.
2. Decathlon Itiwit X100 11′: Ebenfalls ein top Board. Das Itiwit X100 11′ hat top abgeschnitten im SUP Board Test, sehr gute Verarbeitung, sehr günstig, aber im Lieferumfang nicht so viel Zubehör enthalten. 100 Kilogramm ist da auf jeden Fall die aller oberste Grenze, aber dafür wiegt das Board deutlich weniger als das Bluefin Cruise. Nicht umsonst ist dieses Board eines der top Bluefin Cruise Alternativen, das ich ansonsten für ein sehr gutes Board für die meisten Leute / Familien halte.

Beste Grüße,
Max

Antworten

Hormayr Manuela 22. April 2021 um 08:47

Hallo Max,

bin voriges Jahr mit einem Einsteiger-Leihboard auf den Geschmack zum SUP-boarden gekommen. Allerdings möchte ich eine leichte günstige Variante vorzugsweise für den See bzw. ruhigen Flußrand, wo ich gemütlich und nach Routine auch ein bißchen flotter unterwegs sein kann.
Habe 60 kg und bin 1,60 groß. Da die Einsteigermodelle ja aufgrund der Breite auch ein bißchen langsamer sind, wollte ich wenigstens die nächste leichte Stufe. Habe mir jetzt ein günstiges Board im Set gekauft, mit Durchschnittsmaßen und Windsegel (vielleicht auch lustig:-)): Atrigo iSUP 4000 (XXXLutz).
Habe es am See mal ausprobiert, ich kann mich schon darauf halten, aber obwohl es nur ganz leichte Bewegung auf dem Wasser gab, musste ich nur auf einer Seite paddeln um grade zu bleiben, es hat mich ein wenig “verblasen”. Ist das normal?
Ich bin jetzt verunsichert ob dies die richtige Mischungsvariante für mich war, da ich nicht weiss, wie das dann mit leichtem Wellengang sein soll. Hätte ich vielleicht andere Abmessungen nehmen sollen zB länger? oder ist das die sportliche Herausforderung?
Mein Freund (ebenfalls Einsteiger) mit 75kg und 1,85 groß konnte den richtigen Schwerpunkt nicht finden und hatte das Gefühl es ist ihm zu klein, welche Maße wären für ihn richtig?

Liebe Grüße
Manuela

Antworten

Benjamin 30. April 2021 um 15:38

Hallo Manuela,

Zunächst einmal schön, dass du auf den Geschmack gekommen bist und jetzt mit einem eigenen SUP Board durchstarten möchtest. Deine Geschichte ist exemplarisch für viele Einsteiger, die mit einem Leihboard gute Erfahrungen gemacht haben und dann mit dem eigenen Board etwas frustriert sind.

Der Grund hierfür liegt eindeutig in der Qualität der Boards. Die Leihboards sind allermeistens hochwertige, leistungsfähige Marken-Boards, da sie oft ganz schön beansprucht werden und lange durchhalten müssen. Die meisten Paddler kaufen sich dann aber ein möglichst günstiges SUP Set und wundern sich schnell, dass sich das irgendwie anders anfühlt.

Leider kenne ich das von dir genannte Board selbst nicht, aber ich hab mir das Angebot mal angeschaut. Mit 290 x 76 x 15 cm ist das ein ziemlich kleines Allround-Board mit günstigem, einlagigem Aufbau der Außenhülle. Du hast dich wohl absichtlich für die schmalere Breite entschieden, in der Hoffnung, dass das Board flotter läuft. Für ein gutes Gleitvermögen spielt aber auch die Länge eine wichtige Rolle.

In puncto Belastbarkeit und Steifigkeit gehört dein Board ebenfalls in die untere Kategorie. Was für deine Größe und dein Gewicht noch einigermaßen funktioniert, stößt bei der Statur deines Freundes spürbar an seine Grenzen! Für ihn ist ein Allround-Board mit Standard-Maßen (ca. 320 x 81 x 15 cm) empfehlenswert. Gute Modelle findet ihr in unserer aktuellen Bestenliste der Allround-Boards.

Was du mit “verblasen” meinst, weiß ich nicht genau, ich lese aber heraus, dass du mit dem Geradeauslauf unzufrieden bist. Das liegt sicher an den kompakten Abmessungen, die zu einem sehr wendigen Laufverhalten führen. Es tut mir leid, dass du unzufrieden mit deinem Board bist.

Letztendlich kannst du jetzt entweder das Beste daraus machen oder du musst in den sauren Apfel beißen und dir noch ein besser passendes und vor allem hochwertigeres Board kaufen.

Gute SUP Boards unter 350 € gibts hier. In unserem SUP Board Test 2021 findest du unsere absoluten Favoriten und für Einsteiger haben wir auch eine eigene Bestenliste zusammengestellt. Lies dir bitte im Vorfeld unsere ausführlichen Reviews durch, dort findest du immer realistische Angaben zu den Eigenschaften der Boards und für wen sie sich gut eignen!

Viele Grüße,

Benjamin

Antworten

Petra 25. April 2021 um 21:46

Guten Abend,
wir haben uns im letzten Sommer einige Male ein SUP ausgeliehen und würden jetzt gerne eines kaufen.

Nutzen würde mein Sohn (16 Jahre) oder ich das Board.

Wir wiegen beide 60 Kilogramm. Allerdings würde mein Sohn evtl. auch noch eine Person mal mit auf das Board nehmen.

Ich denke über Aqua Marina Fusion nach oder soll ich ein SUP mit 3 Finnen kaufen.

Mein Budget liegt bei ca. 400€.

Liebe Grüße
Petra

Antworten

Max 26. April 2021 um 13:36

Moin Petra,
coole Sache!

Zum Aqua Marina Fusion mache ich demnächst auch einen Test auf Youtube.

Für dich & deinen Sohn (alleine) würde das Aqua Marina Fusion auf jeden Fall passen.

Das Board ist halt etwas dünner gebaut als andere SUP Boards am Markt.

Fürs Fahren zu zweit (selbst wenn die zusätzliche Person sitzt) würde ich das Aqua Marina Fusion aufgrund der dünneren Bauweise aber nicht empfehlen.

In der günstigeren Preisklasse zum Fahren zu zweit würde ich euch zum Decathlon Itiwit X100 11′ raten.

Meinen schriftlichen Testbericht findest du hier: Itiwit X100 11′ Test.

Und den Video-Test auf Youtube.

Das Itiwit X100 11′ kann man auch locker alleine fahren.

Beste Grüße,
Max

Antworten

Fiete 3. Mai 2021 um 17:06

Moin! Ich habe Interesse an dem Goosehill Sailor (10′ Long 32″ Wide 6″ Thick). Es hat unglaublich gute Bewertungen bei Amazon und auf englisch-sprachigen Blogs. Die Marke scheint auch spezialisiert auf SUPs zu sein.

Daher hat es mich sehr gewundert, dass ich dieses Modell auf deiner Seite nicht gefunden habe.

Ich bin Anfänger, 1,85m und ca 80kg schwer. Würdest du das SUP empfehlen? Ich würde dieses wahrscheinlich gleich 2x kaufen (auch für meine Freundin, 1,70 60 kg).

Antworten

Benjamin 4. Mai 2021 um 10:10

Moin Fiete,

Du hast recht, dieses Board haben wir noch nicht getestet. Wir geben uns größte Mühe immer auf dem neuesten Stand zu sein, aber durch das ständig wachsende Angebot ist das nicht immer leicht!

Ich habe mir das Goosehill Sailor mal für dich angeschaut. Von der Datenlage her ist es sicher ein brauchbares Board mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.

Was mich persönlich immer etwas skeptisch macht ist, dass der Hersteller die angeblich super steife Konstruktion (SCE-Technologie) nirgendwo detailliert beschreibt. Wie sich das Board in der Praxis schlägt, kann ich dir leider (noch) nicht sagen.

Wenn du qualitativ auf Nummer sicher gehen möchtest, kann ich dir unsere Bestenliste 2021 empfehlen. Diese Boards haben ihre Qualität schon etliche Jahre unter Beweis gestellt. Auch im Bereich bis 400 € findest du bereits richtig gute Boards, die wir auf Herz und Nieren getestet haben und wirklich mit gutem Gewissen empfehlen können. Ich persönlich finde z.B. die Wowsea Boards sehr gut!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Martin Gorges 22. Mai 2021 um 21:03

Moin, ich bin auch ein Schwergewicht mit 110kg und suche ein stabiles Bord, ich wollte aber keine 600 Euro ausgeben, bis 450 Euro. Gibt es hier auch eine Empfehlung? Kann auch ein Hardbord sein.

Antworten

Benjamin 23. Mai 2021 um 09:25

Moin Martin,

Leider schreibst du nichts zu deinen Fähigkeiten (Vorerfahrung) und zum gewünschten Einsatzgebiet! Da du allerdings deinen Kommentar unter diesem Ratgeber gepostet hast, gehe ich davon aus, dass du Einsteiger bist und ein Allround-Board suchst?

In dieser Preisklasse haben wir seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Wowsea Cruise (Trophy T1) gemacht. Das Board ist sehr steif, belastbar und für deine Gewichtsklasse bestens geeignet. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist 1a.

Wenn du gerne noch etwas mehr Platz haben möchtest, dann kommt auch das Aqua Marina Monster in Frage!

Alternativ kannst du auch mal bei unserer Bestenliste der SUP Boards bis 120 kg vorbeischauen…

Von einem Hardboard bis 450 € würde ich eher abraten, für gute, leistungsfähige Modelle solltest du ein wenig mehr investieren.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Martin Gorges 23. Mai 2021 um 09:59

Hallo Benjamin, ganz genau richtig geraten, bislang nur 3x gefahren. Allrounder sollte es sein aber fürs chillige rumpaddeln auch auf Dauer Spaß bringen.

Das Aquamarina Monster hatten wir auch schon ins Auge gefasst. Meine Frau hat bereits das Fusion (normalgewichtig aber mit unserer Kleinen unterwegs) dann können wir im Partnerlook fahren. 😉

Vielen lieben Dank.

Antworten

Benjamin 23. Mai 2021 um 10:11

Sehr gerne…na das passt doch, dann steht dem Familien SUP-Spaß ja nichts mehr im Weg! Viel Spaß zusammen 😀

Antworten

Brian Stiemert 31. Mai 2021 um 07:35

Hallo zusammen,

Ich wollte mir das Bluefin Cruise zulegen, bin mir allerdings wirklich unsicher, welche Größe ich wählen soll.
Meine Freundin wird definitiv das 10,8“ nehmen ich schwanke aber noch ob das 12“er nicht besser für mich ist?
Wir haben vor damit an Seen und an Flüssen gemütliche Runden zu drehen.
Ich bin 1,90m und wiege 85kg.

Antworten

Benjamin 31. Mai 2021 um 08:15

Hey Brian,

Glückwunsch zu der Entscheidung für das Bluefin Cruise. Die richtige Größe für dich ist letztlich Geschmackssache. Vom Gewicht her reicht das 10’8 auch für dich locker.

Das 12′ läuft allerdings noch etwas geschmeidiger, spurstabiler (“Länge läuft”) und hat natürlich noch mehr Reserven in der Traglast, z.B. für eventuelle zusätzliche Passagiere (Kind, Hund, leichte Erwachsene etc.).

Viele Grüße und jede Menge Spaß mit den Boards,
Benjamin

Antworten

Brian Stiemert 31. Mai 2021 um 08:30

Hallo Benjamin,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Hat das 12‘ einen spürbaren Nachteil für mich beim fahren?
Ich bin leider nicht so entscheidungsfreudig und möchte mir bei so einer Anschaffung halt das richtige holen.
Wir waren am Wochenende mal SUP testen allerdings auf einem harten 12‘.
Also könnte ich mit meiner Freundin auch mal zusammen eine Runde auf dem SUP drehen?
Welches würdest du Persönlich mit deiner Erfahrung empfehlen?

Viele Grüße
Brian

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Benjamin 31. Mai 2021 um 08:50

Hallo Brian,

Sehr gerne, durch den Zugewinn an Länge lässt es sich natürlich nicht so leicht drehen und ist ein wenig schwerer. Mit zunehmender Erfahrung und den richtigen Paddelschlägen ist das aber kein Problem.

Wenn ihr beide innerhalb der beschriebenen Gewichtsgrenze liegt, dann könnt ihr auch zu zweit paddeln. Die Steifigkeit reicht hierfür aus, allerdings liegt das Board dann schon etwas tiefer im Wasser, was auf kleineren SUP Runden aber keine große Rolle spielt.

Wenn du mit dem 12′ Hardboard gut zurecht gekommen bist, dann nimm ruhig das Bluefin Cruise 12′. Ist dann ja auch eine schöne Ergänzung zum 10’8. Schau dir auch ruhig mal noch den Vergleichstest Bluefin Cruise 10.8 oder 12 an, da erfährst du alle Unterschiede im Detail.

Viele Grüße,
Benjamin

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Brian Stiemert 31. Mai 2021 um 11:47

Alles klar, dann werde ich das 12‘ nehmen, dank dir.

Jetzt fragt meine Freundin mich ob es für sie auch Sinn macht das 12‘ zu nehmen sie ist 1,72m hoch und wiegt ca. 77kg.
Oder kann es für sie Fahrtechnisch Probleme geben?

Wir haben wie gesagt nicht vor in Wildes Gewässer zu gehen sondern nur auf Seen oder langsamen Flüssen, entspannt runden zu drehen.

Viele Grüße
Brian

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Benjamin 31. Mai 2021 um 14:06

…also die angesprochenen Vor- und Nachteile des 12′ gelten natürlich auch für deine Freundin. Aber da stellt sich mir natürlich schon die kritische Frage nach dem problemlosen und eigenständigen Handling des Boards. Da kann ich euch die Entscheidung letztendlich auch nicht abnehmen.

Für den flexiblen Freizeiteinsatz, und das scheint mir bei euch der Fall zu sein, reicht 2x das 10’8 auch vollkommen aus! Zu zweit seid ihr gewichtstechnisch ohnehin in einem Bereich, in dem der Spaßfaktor auf dem 12′ leidet 😉

Das 12′ ist vor allem dann wesentlich besser, wenn es hauptsächlich um sportliche Ambitionen und um Touren geht, oder wenn ein Paddler die hohe Traglast für sich alleine braucht!

Ich hoffe, das hilft euch weiter!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Julia Martiny 16. Juni 2021 um 15:51

Hallo
Ich bin, wie viele hier, begeisterte Anfängerin, bringe stattliche Kilos auf die Waage (110, bei 173cm) und möchte durch diesen Sport, naja „sportlicher“ werden 😉. Kenne mich aber auch gut und möchte zum Anfang die 500€ Grenze ungern überschreiten. Frage 1 zum reinen Verständnis: was ist bzw. macht den Unterschied im Fahrverhalten oder Stabilität zwischen 1 oder 3 Finen aus? Und wäre Dein angepriesenes Sup auch etwas für mich. Danke Dir für ein Feedback
LG Julia

Antworten

Benjamin 16. Juni 2021 um 19:15

Hey Julia,

Das klingt doch toll, ich bin mir sicher, dass Stand Up Paddling dafür genau die richtige Sportart ist. Mit dem “angepriesenen Board” meinst du sicher das Bluefin Cruise? Klar, das wäre auch für dich optimal…aber für dein Budget wird es das leider nicht geben!

Aber kein Problem, es gibt auch sehr gute Boards, die weniger kosten. Das Miweba Bluemarina Moana 10’8 wäre meine Empfehlung, wenn es um sehr hohe Kippstabilität gehen soll. Komplettpaket für schmales Geld und 5 Jahre Garantie. Allerdings näherst du dich da auch der von uns empfohlenen Grenze der Traglast.

Etwas mehr Puffer hat da das Wowsea Trophy T1. Das hat 2 Jahre Garantie ziemlich gutes, umfangreiches Zubehör und eine tolle Kombination aus Stabilität und guten Laufleistungen.

Das Aqua Marina Fusion wäre ebenfalls denkbar. Das ist das leichteste Board, seit Jahren bewährt, Zubehörpaket inklusive und Einzelfinne…was uns zum nächsten Thema bringt.

Kurzform: 3 Finnen = mehr Kippstabilität, bessere Wendigkeit. 1 Finne = spurtreuer Geradeauslauf und letztlich auch flotter. Die Langversion findest du im Ratgeber: SUP Board 1 oder 3 Finnen was ist besser!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Brian Stiemert 2. Juni 2021 um 13:06

Hallo Benjamin,

Habt ihr für Bluefin zufällig Gutscheincodes?
Da ihr ja sehr viel mit Bluefin macht, dachte ich frag ich einfach da ich mir das Cruise 12 jetzt bestellen möchte.

Viele Grüße
Brian

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Max 2. Juni 2021 um 14:59

Moin Brian,
leider nicht!

Ich frage wöchentlich an, aber werde immer wieder vertröstet. Das wäre natürlich eine echt tolle Sache. Ich bleibe dran 🙂

Beste Grüße,
Max

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Marcus 10. Juni 2021 um 20:38

Hab mir heute ein Aqua Marina Fusion gekauft und bin mir nicht sicher worauf ich bei der Verarbeitung achten muss oder ab wann ich mangelnde Verarbeitung reklamieren muss.
Mein Brett hat an der Seite Unebenheiten (Knicke, kleine Lufteinschlüsse) und das soll ja nicht so toll sein, aber ich weiss nicht was noch gut und eben was nicht mehr okay ist.

Antworten

Benjamin 11. Juni 2021 um 08:31

Hallo Marcus,

Ja, das ist natürlich ohne Vorerfahrung immer schwer einzuschätzen…Knicke und Falten erledigen sich meistens, wenn du das Board mal längere Zeit komplett aufgepumpt liegen lässt (bitte nicht unbedingt in der Sonne). Bei Lufteinschlüssen sieht die Sache anders aus. Da kommt es vor allem auf die Größe und die Stellen an (in der Klebenaht etc). Kleinste Blasen sind eher unproblematisch.

Ich habe dir gerade eine Bestätigung-Email geschickt, wenn du magst, kannst du mir Fotos von den entsprechenden Stellen schicken, damit ich das beurteilen kann. Im Zweifelsfall, also wenn du in Sorge wegen der Qualität bist, nutze grundsätzlich die Möglichkeit zur Reklamation bzw. Rücksendung!

Ich hoffe, das hilft dir weiter!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Marcus 11. Juni 2021 um 11:36

Hi Benjamin,

Vielen Dank. Ich schau mal was für Bilder ich noch machen kann. Wir fahren heute Nachmittag raus und da mach ich größere Aufnahmen.

VG

Marcus

Antworten

Benjamin 11. Juni 2021 um 17:20

Hey Marcus,

Ja, mach das gerne, damit ich genau erkennen kann, wo genau sich die Luftblasen befinden!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Dani 14. Juni 2021 um 21:18

Hi zusammen,
erst einmal kommt von mir ein Riesenlob für Eure tolle Seite … extrem informativ und interessant. Ich habe mich schon mehrfach stundenlang darin verloren.
Wahnsinn, mit welchem Enthusiasmus Ihr Euch da reinhängt. Die Masse der Informationen und Tests macht es mir aber nun leider nicht leichter, mich für ein geeignetes Board zu entscheiden.

Ich bin 1,63m bei 58kg, vergleichsweise fit, habe schon einige Male auf Leihboards gestanden und mich, glaube ich, nicht ganz blöd angestellt. Ich suche ein Board bis ca. €350, max. €400 inkl. notwendigem und nicht notwendigem Zubehör, das leicht! und nicht zu lang ist, auch als Kajak nutzbar ist, ggf. sollte auch mal eine zierliche 9jährige mit drauf, mein 16jähriger Sohn (70kg) würde es auch mal nutzen wollen. Es soll hauptsächlich im Urlaub (Meer, Fluss, See) und ab und an in der Freizeit genutzt werden, längere Touren sind eher nicht beabsichtigt, wobei …?
Ich tendiere zu einem Board zwischen Allround und Touring, um doch etwas sportlicher sein zu können bzw. auch etwas zukunftssicherer zu sein. Ich habe Wowsea und Glory Boards, ggf. auch Miweba in die engere Auswahl genommen. Was ratet Ihr mir?
Sonnige Grüße von Dani

Antworten

Benjamin 15. Juni 2021 um 08:13

Hallo Dani,

Vielen Dank für das dicke Lob, schön, wenn man unsere Leidenschaft für den SUP Sport merkt…genau das ist unser Ziel!

Da du ja schon Vorerfahrung gesammelt hast, bin ich komplett bei dir, dass es ruhig ein Kompromiss zwischen Allrounder und Touring-Modell sein darf. Von den von dir vorgeschlagenen Marken würde ich dir das Wowsea Bluesky S1 empfehlen. Das halte ich auch für deine Einsatzgebiete für optimal!

Bei Miweba würde ich allerdings dann schon eher auf das Mapuna Sport setzen, da die anderen (Ariki und Moana) doch eher klassische Allround-Boards sind.

Bei Glory Boards, könnte ich mir das Cross sehr gut für dich vorstellen. Das liegt allerdings auch deutlich über deinem Budget…wie alle Modelle des Herstellers.

Hierzu könnte das iRocker Nautical noch eine etwas günstigere und hochwertige Alternative sein. Das hat sogar 3 komplett abnehmbare Finne und ist dadurch sehr wandelbar!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Noreen Zeinart 15. Juni 2021 um 18:56

Hallo

Erstmal ein Riesen Lob an diese tolle Seite. Man sieht sofort wie sehr ihr diesen Sport lebt und liebt.
Jetzt zu meiner Frage, wir sind komplette Anfänger auf dem Gebiet. Standen jetzt vier mal auf einem Board und haben es Lieben gelernt. Wir brauchen ein Board was meine Tochter 12 Jahre sowie ich mit 73 kg alleine oder auch mal zusammen fahren können. Perfekt wäre es natürlich wenn man es auch zu dritt benutzen könnte, da meine Vierjährige Tochter auch gerne mal mitfährt. Wir würden es auf Seen, Flüssen und auch mal am Meer nutzen wollen. Ich hatte jetzt das Bluefin Cruise und das Penguin Lancer in der näheren Auswahl, würde aber gerne eure Meinung noch mal wissen. Vielleicht habt ihr ja auch noch ein anderes SUP was besser passt.

Viele Grüße
Noreen

Antworten

Benjamin 15. Juni 2021 um 19:18

Hallo Noreen,

Schön, dass du unsere Leidenschaft zunehmend teilst 😉
Da hast du dir 2 tolle Boards ausgesucht. Beide sind keine reinen Allrounder und haben somit auch ein gute Zukunftsperspektive, da braucht es gar keine Alternative meinerseits!

In Sachen Qualität, Steifigkeit und Langlebigkeit setzt das Bluefin Cruise absolut die Maßstäbe, wenn euch der Platz ausreicht, trägt es bis 130 kg ohne Probleme. Außerdem hat es einen Kajak-Sitz mit dabei!

Beim Penguin Lancer ist bei ca. 120 kg langsam Schluss mit Fahrspaß, dafür ist es leichter, agiler und hat auch den etwas besseren Geradeauslauf (Einzelfinne). Ob euch das reicht musst du selbst mal ausrechnen.

Viel größer sollte es natürlich vor allem für deine Tochter alleine nicht sein. Das kommt auch immer ein bisschen auf die individuelle Größe, das Gewicht und die Kraft an…wenn sie aber da schon in Richtung Erwachsene geht, könnte auch das Penguin X-Lancer oder sogar das Bluefin Cruise 12′ passen. Zusätzlich Platz und mehr Volumen ist halt bei der Nutzung zu zweit oder dritt immer ein Segen!

Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Noreen 15. Juni 2021 um 21:37

Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
Da meine Tochter eher kleiner ist fallen die anderen beiden die du noch mit empfohlen hast
( falls sie schon größer ist) raus.
Dann werde ich jetzt einfach mal schauen welches Board Lieferbar ist und wo ich eventuell noch einen winzigen Rabatt ergattern kann😅

Viele Grüße
Noreen

Antworten

Benjamin 15. Juni 2021 um 22:43

Hallo Noreen,

Sehr gerne. Aktuell sind die Lieferzeiten ein zunehmendes Problem. Sofort lieferbar scheint nur das Penguin Lady Lancer zu sein. Das ist die neue 2021er Damen-Version, sie unterscheidet sich nur im Design! Das wäre ja vielleicht auch was für euch Mädels!? Du findest das Board über einen der “Preis prüfen Buttons” im Text zum Lancer.

Das normale Lancer kann man erst demnächst vorbestellen. Das Bluefin Cruise ist ab 30.6. wieder lieferbar und über unseren “Preis prüfen Button”, der direkt zu Bluefin führt, bekommst du aktuell einen kleinen Rabatt (2,5 %).

Liebe Grüße und schon mal viel Spaß mit dem eigenen Board!

Viele Grüße,
Benjamin

PS: Wenn es doch ganz schnell gehen soll und das Lady Lancer nicht euren Geschmack trifft, dann melde dich und ich such dir noch ein paar lieferbare Alternativen raus!

Antworten

Noreen 16. Juni 2021 um 06:50

Guten Morgen

Vielen Dank für die Hilfe. Das Pink überzeugt noch nicht zu 100%.
Hättest du noch zwei, drei Alternativen?
Wäre das Decathlon Itiwit X100 10 denn auch etwas für uns?

Viele Grüße
Noreen

Antworten

Benjamin 16. Juni 2021 um 08:08

Guten Morgen Noreen,

Das kann ich gut verstehen…Das Itiwit X100 könnte auch passen, dann allerdings auf jeden Fall in 11′. Das 10′ Modell ist unterdurchschnittlich Dick (12,5 cm), hat viel weniger Traglast (max. 80 kg) und ist insgesamt auch nicht so steif. Von dem Board sind wir voll überzeugt, allerdings hat es keine D-Ringe für einen Kajak-Sitz!

Weitere Alternativen können das Wowsea Bluesky S1 oder das Trophy T1 (besseres Zubehör) sein. Auch das Aqua Marina Fusion wäre ein guter Kompromiss für eure gewünschten Einsatzgebiete. Alle sofort lieferbar, zumindest, wenn du nicht zu lange zögerst 😉. Das ändert sich zur Zeit im Minutentakt!

Liebe Grüße,
Benjamin

Antworten

Kathi 19. Juni 2021 um 10:34

Hi,

danke für eure tollen Videos und Artikel 🙂 Ich schaue mich ebenfalls aktuell nach einem Einsteiger-Board um. Decathlon bietet jetzt neu auch das “X100 Light Touring” an (in 9′ bis 80kg oder 8′ bis 60kg). Leider haben die beiden Boards noch keine Bewertungen auf der Decathlon-Seite, und auch externe Reviews konnte ich bisher nicht finden.

Da ich kein Auto habe, sind die beiden Boards sehr verlockend. Sie klingen in der Beschreibung recht ähnlich wie die klassischen X100, aber eben kompakter und leichter. Der Transportrucksack spricht mich auch viel mehr an als der der klassischen X100. Hat in eurem Team vielleicht schon jemand einen Blick auf die Bretter geworfen?

Ich bin auch etwas unentschlossen, was die Größe angeht. Ich wiege ca. 65kg. In euren Kommentaren hier habe ich gesehen, dass ihr dann (zumindest beim normalen X100) eher das kleinere Brett empfehlt, obwohl Decathlon für 60-80kg ja schon eher das X100 11′ bzw. X100 light 9′ empfiehlt. Ich war bisher schon ca. 10-15 Mal auf geliehenen SUPs paddeln, hab leider aber keine Ahnung, welche Bretter das waren. Mein Freund (100kg) bekam vom Verleih meist das selbe Brett wie ich, also waren das wohl eher größere, stabilere Bretter. Auf denen hatte ich oft das hier schon beschriebene Gefühl, mich sehr träge durchs Wasser zu bewegen. Mein Bauchgefühl neigt zum X100 light 8′. Würde mich über eine Rückmeldung freuen 🙂

Einsatzgebiet wäre bei mir in erster Linie auf stillen Gewässern mit Anreise am Rad oder Öffis.

Danke!

Antworten

Benjamin 20. Juni 2021 um 08:32

Hey Kathi,

Klasse, das dir unsere Videos und Artikel gefallen!
Nein, leider haben wir noch keine Erfahrungen mit den “X100 light” Modellen gesammelt, deshalb kann ich dir dazu nicht soviel sagen…in der Theorie habe ich da allerdings schon ein paar Punkte, die ich skeptisch sehe. Die Boards sind ja doch eher “rundlich” und haben nur 2 kleinere Seitenfinnen…besonders gutes Gleitverhalten erwarte ich da nicht.

Aber da warte ich mit der Einschätzung natürlich ab, bis wir die Boards getestet haben, was sicherlich in absehbarer Zeit nachgeholt wird 😉.

Für deine Statur würde ich dir allerdings in der Theorie zum 9′ Modell raten. Beim klassischen Itiwit X100 rate ich dir zum 10′ Board. Unsere Einschätzung der Traglast deckt sich da mit der von Decathlon (max. 80 kg), wobei ich mir ab über 70 kg schon Gedanken über einen Wechsel zum 11′ machen würde. Da du ja aber ein leichtes und kompaktes Board möchtest, bleib ruhig beim 10′.

Also an deiner Stelle würde ich beim klassischen X100 bleiben. Da haben wir sehr viele gute Erfahrungen und Rückmeldungen gesammelt! Das Board fährt sich agil und gleitet auch schön!

Liebe Grüße,
Benjamin

Antworten

Kathi 21. Juni 2021 um 17:06

Lieber Benjamin, danke für die rasche Antwort! Für mich ist die kompakte Größe vom X100 light ein großes Plus (30 Liter vs. 70 Liter Rucksack). Ich werde mir gut überlegen müssen, ob das die von dir genannten Kritikpunkte wett macht. Ich denke, das Light könnte man eben auch mal leichter für ein verlängertes Wochenende am See mitnehmen, auch wenn man ohne Auto anreist. Der 70 Liter Rucksack vom Standard X100 lässt dann nicht mehr viel anderes Gepäck zu…

Vielen Dank auf jeden Fall für deinen Rat! Danke auch für die Hilfe mit der Größe…Da hätte ich mich wohl fast überschätzt 🙂

Antworten

Benjamin 21. Juni 2021 um 17:14

Hey Kathi,

Nichts zu danken, sehr gerne! Ich verstehe deine Überlegungen voll und ganz, da musst du für dich überlegen, ob du diesen Kompromiss eingehen möchtest!

Viele Grüße und einen wunderschönen SUP Sommer ☀️

Benjamin

Antworten

sabine 2. Juli 2021 um 22:34

Guten Abend, ich interessiere mich für das Skiffo SUN CRUISE 10’2″ als mein erstes sup board, bin schon öfter gefahren. Wiege 50 kg bei 164 cm . Möchte vielleicht auch mal zu zweit fahren können. Kannst du das empfehlen? Viele Grüße Sabine

Antworten

Benjamin 3. Juli 2021 um 08:30

Hallo Sabine,

Tut mir leid, aber das Skiffo Sun Cruise haben wir bisher nur in der 10’10 Größe getestet. Das hat gut abgeschnitten. Ich geh davon aus, dass das 10’2 gleich aufgebaut und von daher ein solides Board ist.

Für 2 Personen finde ich 10’2 (310 cm) aber insgesamt schon knapp. 10’6 (320 cm) aufwärts dürften es da schon sein. Als Alternative könnte ich dir da das iRocker Nautical empfehlen. Das ist ebenfalls sehr hochwertig und hat im Gegensatz zum Skiffo das geringere Eigengewicht und sogar 3 abnehmbare Finnen. So kannst du dich zwischen Einzelfinne (guter Geradeauslauf) und 2+1 Finnen-Setup (maximale Kippstabilität) entscheiden.

Wenn es öfter zu zweit auf Tour gehen soll, dann würde ich sogar noch eine Schippe drauflegen und z.B. das Aqua Marina Fusion in Betracht ziehen.

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Karin Widmer 9. Juli 2021 um 13:39

Hallo zusammen
Auch wir haben eine Anfängerfrage. Wir möchten uns unser erstes SUP zulegen. Lange Recherche hat nun zur Folge, dass wir gar nicht mehr wissen, was jetzt das richtige für uns ist…
Haupteinsatzbereich:
1 Elternteil (ca. 65-75 kg) entweder alleine oder zusammen mit einem Kind (40-50kg), alle (ambitionierte! haha!) Anfänger. Gut transportierbar. Was würdet ihr uns empfehlen??

Liebe Grüsse
Karin

Antworten

Benjamin 9. Juli 2021 um 16:25

Hey Karin,

Schön, dass ihr euch ein Familien-Board zulegen wollt. Da könnte ich euch die großen Aqua Marina Boards Monster oder etwas hochwertiger das Atlas empfehlen.

Die haben eine super solide Traglast, sind auch alleine noch super nutzbar und insgesamt nicht so schwer! Durch die Einzelfinne haben sie auch einen besseren Geradeauslauf, was vor allem ambitionierten Anfängern auf Dauer entgegenkommt 😉

Wenn es doch lieber noch etwas kürzer sein soll, dann wäre zumindest im Moment auch das Aqua Marina Magma noch ausreichend…ab 130 kg wirds bei dem aber langsam eng…Stichwort Zukunftsperspektive!?

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

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