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Blog SUP Doppelhubpumpen: Doppelt so schnell SUP Boards aufpumpen?

Dich packt wieder mal die SUP Lust? Schnell das SUP Board einpacken, zum See fahren, SUP ausladen, aufpumpen und schon kann es los gehen.

Ich möchte gar nicht hinterfragen, dass aufblasbare SUP Boards wirklich extrem die Flexibilität erhöhen. Spontane Trips sind viel unkomplizierter wenn deine gesamte Ausrüstung in einen Rucksack passt.

Dem gegenüber steht die Arbeit des Aufpumpens. Von Herstellerseiten kommt häufig nur die wage Angabe 5 bis 10 Minuten.

In der Theorie klingt das sehr gut. Nur liege ich eher an den 10 Minuten und das auch nur wenn ich fast durchgehend pumpe. Viele Leute haben berichtet, dass es mit der im Lieferumfang ihres iSUP enthaltenen Pumpe noch deutlich länger dauert.

Unsaubere Dichtungen, schleifende Kolben und nicht ergonomische kurze Griffe erschweren die Arbeit, kosten Zeit und sind ein ganz schöner Dämpfer vor der Tour.

Aus diesem Grund bin ich recht schnell auf eine Doppelhubpumpe umgestiegen. Bei iSUPs liegen oft nur Singlehubpumpen bei. Dort wird nur beim nach unten Drücken des Kolbens Luft in das Board gepresst. Bei Doppelhubpumpen, die auch für SUP Double-Action Pumpen genannt werden, wird sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in die Boardhülle gepresst.

Das Resultat ist keine halb so lange Aufpumpzeit. Aber inbesondere am Anfang bis circa 8 bis 10 PSI pumpst du nahezu doppelt so schnell Luft in das Board. Danach kannst du in den Singlehub-Modus wechseln und noch bis zum gewünschten Level weitermachen.

Im Folgenden werde ich meine favorisierten Doppelhubpumpen vorstellen, danach erkläre ich noch allgemeiner, was die effizienteste Aufpumpstrategie ist, was eine gute Pumpe ausmacht, ob E-Pumpen eine lohnenswerte Alternative sind und wie ich mit einem kleinen Trick jedes Mal Zeit und Kraft beim Pumpen spare.

Die kurze Antwort: Die besten Doppelhubpumpen

  1. Bravo SUP Doppelhub Handpumpe
  2. Aqua Marina SUP Doppelhubpumpe
  3. SUPwave® Air 7 SUP Doppelhubkolbenpumpe SUP, Kite, Schlauchboot und Luftmatratze
  4. Explorer grüne SUP Doppelhubkolbenpumpe Handpumpe
  5. Brunelli HP2 Power Doppelhub SUP Handpumpe

Wenn dir dieser Ratgeber gefallen hat, solltest du dir unbedingt auch meine Artikel zu SUP Trolleys und SUP Boardbags anschauen.

Bravo
Doppelhub Handpumpe SUP-4


Die Bravo SUP Doppelhubpumpe erscheint schon in der vierten Version. Es wurden sogar noch einige Dinge an dem ohnehin schon guten Modell „-3“ verbessert.

Die Bravo Pumpe hat eigentlich alles was es braucht: Doppelhubfunktion mit der Möglichkeit zum Umschalten, eine Druckanzeige und den Standardanschluss für SUP Boards. 99% aller SUP Boards lassen sich mit dieser Pumpe mit Luft befüllen.

Die Bravo SUP hat auch auf Amazon top Kritiken eingefahren. Käufer berichten von dramatischen Verbesserungen zu ihren Standard-Einfachhubpumpen.

Fazit: Die Bravo ist mein Favorit für meinen persönlichen Titel beste Doppelhubpumpe für SUP Boards. Preislich bewegt sich die Pumpe ebenfalls im Rahmen.

  • Features
  • Kompatibel mit allen gängigen SUP Boards
  • Mit Druckanzeige
  • Mit Umschaltfunktion

Aqua Marina
SUP Luftpumpe mit Doppelhub-Funktion


Die Aqua Marina Doppelhubpumpe ist die Variante für alle, die mit der Leistung der Standard-Pumpe nicht zufrieden sind.

Die Aqua Marina hat eigentlich alles was es braucht: Doppelhubfunktion mit der Möglichkeit zum Umschalten, eine Druckanzeige und den Standardanschluss für SUP Boards. 99% aller SUP Boards lassen sich mit dieser Pumpe mit Luft befüllen.

Die Aqua Marina Double Action hat auch auf Amazon top Bewertungen eingefahren. Käufer berichten von dramatischen Verbesserungen zu ihren Standard-Einfachhubpumpen.

Fazit: Die Aqua Marina ist eine gute Erweiterung, wenn man eine Einfachhubpumpe für sein SUP Board besitzt. Bei einem späteren Boardwechsel ist sie für alle SUP Boards bis 20 PSI nutzbar. Preislich bewegt sich die Pumpe ebenfalls im Rahmen.

  • Features
  • Kompatibel mit allen gängigen SUP Boards
  • Mit Druckanzeige
  • Mit Umschaltfunktion
  • Max. Druck von 20 PSI

SUPwave
Array


Die Pumpe von SUPwave tut ebenfalls das, was sie soll. Sämtliche Arten von aufblasbaren Wasserfahrzeugen können mit dieser Pumpe mit Luft befüllt werden.

Die Druckanzeige und die Umschaltfunktion erleichtern das Pumpen noch mehr. Mit der richtigen Strategie kannst du nämlich ordentlich Kraft sparen.

Fazit: Die SUPwave Doppelhubpumpe ist ebenfalls ein solides Modell. Gut gefällt mir auch, das zusätzlich zum SUP-Anschluss jeweils noch ein Adapter für Hochdruckventile (sogenanntes Bajonett), das Boston-Ventil und Quetschventile enthalten sind.

  • Features
  • Kompatibel mit allen gängigen SUP Boards
  • Mit Druckanzeige
  • Mit Umschaltfunktion

Explorer
SUP Doppelhubpumpe in grün


Gut an dem Explorer Modell gefällt mir der integrierte Fuß. Diese macht einen soliden Eindruck. Letztendlich umgeht Explorer damit genau eine häufige Schwachstelle. Plastikfüße können sich auf Dauer ganz schön abnutzen.

Zudem ist der Kolben der Explorer Doppelhub Pumpe etwas schmaler als die anderen vorgestellten Produkte. Das Pumpen geht dadurch leichter.

Im Prinzip gibt es eine Abwägung zwischen kleineren Zylindern, die kraftsparend sind, aber weniger Volumen als Pumpen mit großen Zylindern liefern.

Fazit: Die Pumpe von Explorer hat alle nötigen Funktionen. Wenn du es beim Aufpumpen ruhig angehen lassen willst, solltest du wohl diese Pumpe mit ihrem kleinen Kolbenvolumen wählen.

  • Features
  • Kompatibel mit allen gängigen SUP Boards
  • Mit Druckanzeige
  • Mit Umschaltfunktion

Brunelli
HP2 Power Doppelhub SUP Handpumpe


Die Brunelli Pumpe hat kein klassisches System aus Einfachhub- und Doppelhub-Pumpe sondern zwei Stufen, die im Wesentlich genauso funktionieren.

Mit Stufe 1 kannst du bis zu 15 PSI auf dein Board bekommen. Für mehr musst du die zweite Stufe auswählen.

Laut Herstellerangaben erreichst du bis zu 26 PSI mit dieser Pumpe.

Fazit: Die Pumpe von Brunelli ähnelt den anderen Pumpen und macht einen soliden Eindruck.

  • Features
  • Kompatibel mit allen gängigen SUP Boards
  • Mit Druckanzeige

Exkurs: Die effizienteste Aufpumpstrategie

Bei Doppelhubpumpen kannst du fast immer einen Modus einstellen, der die Pumpen zu Singlehub-Modellen macht. Aus dieser Variation heraus haben einige findige Stand Up Paddler eigene Techniken entwickelt, um möglichst schnell und dabei kraftsparend ihre Boards aufzupumpen.

Die ideal Aufpumptechnik sieht folgendermaßen aus:

  1. Nutze möglichst viel Hubraum (Doppelhubpumpe) für den Anfang. Dies dient dazu, schnell möglichst viel Volumen in das Board zu bekommen.
  2. Bei einem Luftdruck von circa 8 bis 10 PSI stellst du wechselst du auf die Einstellung für die Singelhubpumpe.
  3. Mit kurzen schnellen Pumpbewegungen presst du mit jedem Stoß etwas mehr Luft in das SUP und erhöhst so nach und nach den Luftdruck. Kraft kannst du dabei sparen, indem dein Oberkörper gerade bleibt und die Arme und Ellenbogen gestreckt. Die Kraft für die Pumpbewegungen kommt ganz alleine aus den Knien. Rücken und Arme werden so stark entlastet und du hast genug Power für die kommende Tour.

Was macht eine gute Doppelhubpumpe aus?

Gute Doppelhubpumpen sollen den Aufbau deines SUP Boards vereinfachen, indem du weniger Kraft brauchst und noch schneller fertig bist. Gerade am Anfang, um das Board erstmal mit Luft zu füllen macht sich das positiv bemerkbar.

Das System der Doppelhubpumpen besteht darin, das du am Anfang viel Volumen in dein SUP Bard pumpen kannst. Wenn der Druck dann in die höheren PSI-Bereiche geht, kannst du ganz einfach auf den Single-Betrieb umschalten. So kannst du mit wenig Kraft das Board bis zum benötigten Druck füllen.

Eine gute Doppelhubpumpen erkennst du leider meistens erst dann, wenn Du eine Schlechte hattest. Das Material ist minderwertig, der Luftschlauch zu starr und die Verbindungsstücke passen nicht perfekt auf dein Board.

Ich achte bei meiner Suche immer auf die Empfehlungen von Freunden oder der SUP-Community.

Für mich ist es wichtig, dass die Doppelhubpumpen gute und ausreichend große Flächen für die Füße haben, damit ich die Pumpe gut am Boden fixiert bekomme. Dadurch kann ich beim Pumpen mehr Druck durch eine gleichmäßige Bewegung erzeugen.

Auch sollte die Pumpe eine gewisse Höhe haben, damit du dich nicht zu tief herunterbücken muss. Das würde eine rückenschonenden Pumptechnik verhindern und du hast bald keine Lust mehr, dass Board regelmäßig aufzupumpen.

Des Weiteren sollten die Griffe der Doppelhubpumpen ergonomisch geformt sein und ausreichend Grip haben, damit man beim Pumpen nicht mit den schwitzigen Fingern abrutschen kann.

Meiner Meinung nach solltest du auch auf das Material der Pumpe achten, damit du lange Spaß an deiner Investition hast. Eine billige Qualität kann schnell ermüden, brechen und dadurch Verletzungen verursachen.

Eine gute Doppelhubpumpe hat einen flexiblen Luftschlauch und auch hochwertige Verbindung zur Pumpe und zum Ventil. Diese Teile sollten austauschbar sein, so dass diese bei einem Defekt oder einfachem Verschleiß einfach ausgetauscht werden können, ohne eine ganz neue Pumpe kaufen
Gummidichtungen an den Verbindungsstücken sind ein Muss. Du möchtest ja nicht, dass deine Kraft durch ein schlecht abgedichtetes Ventil vergeudet wird.

Pumpen als Warm-up?

Eine Möglichkeit mit dem nervigen Aufpumpen umzugehen, ist es, das Pumpen einfach als Warm-up für die gleich startende SUP Tour wahrzunehmen. Bei einer rückenschonenden Pumptechnik, die Kraft vor allem aus dem Beinen holt, wird die Arm- und Oberkörpermuskulatur gut erwärmt.

Dies ist auch soweit richtig und gut. Aber im Vergleich zu den Singlehubpumpen kannst du echt Zeit sparen, indem du eine Doppelhubpumpe verwendest.

Elektrische Pumpen: Die Alternative?

Elektrische Pumpen versprechen eine Alternative zu sein. Diese Pumpen werden entweder direkt mit der Autobatterie, über den Zigarettenanzünder oder per externem Akku mit Strom versorgt. Gerade letztere Option ist aber recht teuer, weil die Akkus noch für hohe Preise gekauft werden müssen.

Die anderen Optionen – Autobatterie und Zigarettenanzünder – erfordern nicht nur, dass du mit dem Auto auf Tour gehst, sondern auch, dass du das aufgeblasene Board dann vom Parkplatz zum Wasser trägst.

Meiner Meinung nach sind Doppelhubpumpen bei der Abwägung der verschiedenen Typen von Pumpen genau die goldene Mitte. Preislich liegen sie zwischen den Singlehubpumpen (gratis im Lieferumfang) und den Hunderte Euro teuren elektrischen Pumpen.

Wirklich Komfort bietet die Elektro-Pumpen auch wieder nicht. Letztlich hast du am Ende noch ein (elektrisches) Ausrüstungsteil mehr, das kaputtgehen kann – und einige Pumpen scheinen anfällig zu sein.

Trick: Einfetten hilft

Eingefettete Pumpen gehen nicht nur leichter, sondern haben auch eine höhere Lebensdauer.

Wie du vorgehen musst:

  • Schraube den oberen Zylinderdeckel ab.
  • Ziehe den Kolben heraus.
  • Trage eine ordentliche Portion Lagerfett aus. (Hier auf Amazon ansehen*)

Sind Triple-Action Luftpumpen besser?

Aktuell bieten immer mehr Anbieter Triple-Action Pumpen an. Diese sind etwas teurer und durch das höhere Bau-Volumen auch etwas sperriger. Dies solltest du besonders beachten, wenn du ein größeres Board mit einem knapp bemessenen Transportsack hast und alles in diesem transportieren möchtest oder musst.

Triple-Action Pumpen sparen sehr viel Kraft und auch Zeit beim Aufpumpen. Du brauchst ca. 30 Prozent weniger Pumpstöße im Vergleich zu einer Doppelhubpumpe. Das Triple-Action bedeutet jedoch nicht, dass du dreimal schneller fertig bist. Es hängt auch davon ab, wieviel Kraft du investieren willst.

Der Vorteil der Triple-Action Pumpen ist der, dass du gerade am Anfang sehr schnell viel Volumen in das Board bekommst, was bei anderen Pumpen im Vergleich gefühlt ewig dauert.

Sobald es du in den Bereich von ca. 7 PSI kommst, kannst du die Tripple-Funktion ausschalten und in den Doppel- oder Single-Modus wechseln. Du kannst somit selber bestimmen, wieviel Kraft und somit Zeit du am Ende investieren möchtest.

Fazit

Doppelhubpumpen sind eine sehr gute Alternative, wenn man Wert auf sehr schnelles und kräfteschonendes Aufpumpen legt. Man kann ganz einfach durch das Umschalten der verschiedenen Modi entscheiden, wie schnell und mit wieviel Kraftaufwand man sein Board aufpumpen möchte. Nach der Arbeit zählt manchmal halt jede Minute auf dem Wasser.

Mit den einfachen Einzelhubpumpen, die im Lieferumfang besonders günstiger SUPs enthalten sind, geht es auch. Aber das Aufpumpen mit einer qualitativ minderwertigen Pumpe dauert nicht nur Zeit, sondern kostet auch Kraft, die später beim Paddeln gebraucht wird.

Es lohnt sich daher, in eine vernünftige Doppelhubpumpe (wie z.B. die vorgeschlagenen Modelle) zu investieren. Wer genügend Platz im Rucksack hat und jede Minute einsparen will, der sollte sich hingegen Triple-Action SUP Luftpumpen genauer anschauen.

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