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Bluefin Rogue 12’6

BoardtypAufblasbar
MarkeBluefin
Skill Fortgeschrittene
EinsatzgebietTouring
max. Paddlergewichtca. 130 kg
Länge381 cm (12'6")
Breite76 cm (30")
Gewicht12,3 kg (27 lbs)
ZubehörHandbuch, SUP Rucksack NXT (zum Drybag umrüstbar), abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), 3-teiliges Carbon-Paddel (NXT Carbon), umschaltbare Triple-Action-Luftpumpe mit 2 Kolben (Swift Maxi), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit

Beschreibung

Bluefin Rogue 12’6

In der Saison 2022 hat Bluefin seine Board-Range überarbeitet, erweitert und somit komplett neu aufgestellt. Mit dem Rogue 12.6 steht jetzt erstmals auch ein wirklich reinrassiges und sportliches Touring-Board zur Auswahl.

Mit dem Bluefin Cruise 12′ und dem Sprint gab es zwar immer schon Modelle mit guten Touring-Eigenschaften…so wirklich klassisch passten diese Boards aber bisher nicht in diese Kategorie.

Diese kleine Lücke füllt das Unternehmen nehmen jetzt mit dem Bluefin Rogue 12’6 auf vielversprechende Weise. Wie immer verraten wir dir im folgenden Testbericht alles Wissenswerte rund um das Set, das mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Die Frage, ob und wenn ja, für wen sich die Anschaffung lohnt, klären wir natürlich ebenfalls!

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Schon der erste Blick auf die Abmessungen verrät, dass das Bluefin Rogue vollkommenes Touring-Gardemaß besitzt. Mit 381 x 76 x 16 cm (12’6″ x 30″ x 6″) fällt es sehr charakteristisch aus. Auch die Shape mit spitzer Nose, langgezogener und wenig gebogener Seitenlinie sowie geradem Heck sind typisch und versprechen ein gutes Gleitpotential.

Das Setup mit spezieller Touring-Einzelfinne ist ein beliebtes Merkmal dieses Boardtyps, da sie vor allem auf geraden und langen Strecken eine hohe Spurtreue gewährleistet und dabei wenig Widerstand erzeugt. Etwas ungewöhnlich ist, dass Bluefin hier auf sein Smartlock-System verzichtet und dafür auf das altbewährte US-Box-System mit Schraube und Gewindeplättchen zurückgreift.

Wie bei allen 2022er Modellen kommt bei der Konstruktion des Boards die moderne, verschweißte Fusion-Technik (MSL) zum Einsatz, die in diesem Fall aber noch durch eine Carbon-Schicht auf den Seitenflächen (Rails) ergänzt und versteift wird.

Die spürbaren Vorteile dieser Technik liegen in der Kombination aus erstklassiger Steifigkeit und niedrigerem Eigengewicht. Alle weiteren Details dazu findest du im Abschnitt „Material und Gewicht“.

Die Grundstabilität ist bei diesem Modell bauartbedingt selbstverständlich nicht ganz so hoch, so dass es eher für fortgeschrittene Nutzer in Frage kommt. Der Fokus liegt ganz eindeutig auf sehr geschmeidigen Laufverhalten und einem tollen Geradeauslauf. Bei den Features zündet Bluefin dann den Turbo und hat sich einiges einfallen lassen…folgende Merkmale sind an Bo(a)rd:

Doppelt strukturiertes Deckpad mit Kickpad, 7 freie D-Ringe, 5 Tragegriffe, 2 abnehmbare Gepäcknetze (vorne mit seitlicher Verstärkung und Reflektoren), Abrisskante am Heck der Lauffläche und eine Action-Cam Halterung auf der Nose.

Mit dem folgenden, umfangreichen Zubehörpaket wird das Set sehr gut und hochwertig ergänzt:

Handbuch, SUP Rucksack NXT (zum Drybag umrüstbar), abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), 3-teiliges Carbon-Paddel, umschaltbare Triple-Action-Luftpumpe mit 2 Kolben, Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle und Repairkit.

  • leichterer und trotzdem sehr steifer Fusion-Aufbau der Außenhülle (MSL) mit seitlicher Carbon-Verstärkung (Carbon-Rails)
  • klassische Touring-Shape und -Maße
  • hervorragendes Gleitverhalten und Geradeauslauf
  • hohe Traglast
  • Einzelfinne im beliebten US-Box-System
  • doppelt strukturiertes Deckpad mit Kickpad
  • 5 Trageschlaufen
  • 7 freie D-Ringe
  • 2 abnehmbare Gepäcknetze
  • Action-Cam Halterung
  • hochwertiges, durchdachtes Zubehörpaket
  • 5 Jahre Garantie

  • nicht ganz günstig
  • Pumpe ziemlich klein bzw. niedrig

Das Bluefin Rogue 12’6 im Überblick

Unsere Zielsetzung ist grundsätzlich, dir sämtliche Fakten und Eigenschaften der Boards in detaillierter Form näherzubringen. Dabei profitierst du von unserer jahrelangen und stetig wachsenden Erfahrung im Testen von SUP Boards. Durch unsere guten Kontakte zu den Herstellern bekommst du so manche Information, die du in dieser Form nirgendwo sonst findest.

Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir werden versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Produktspezifikationen

Boardtyp aufblasbar (iSUP)
Marke Bluefin
Skill Fortgeschrittene
Preiskategorie obere Mittelklasse
Einsatzgebiet Touring-Board (Tourer)
Maximales Paddlergewicht ca. 130 kg
Länge 381 cm (12’6″)
Breite 76 cm (30″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen keine Angaben des Herstellers, geschätzt: ca. 310 – 330 Liter
Ge 12,3 kg (27 lbs)
Zubehör Handbuch, SUP Rucksack NXT (zum Drybag umrüstbar), abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), 3-teiliges Carbon-Paddel (NXT Carbon), umschaltbare Triple-Action-Luftpumpe mit 2 Kolben (Swift Maxi), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit

Bauweise

Die Maße und die Bauform offenbaren direkt, dass das Bluefin Rogue 12’6 ganz ohne Frage zur Familie der Touring-Boards zählt. Die spitz geformte Nose, die nur wenig geschwungenen Seiten und das gerade abschließende Heck sind hierfür ganz klare und charakteristische Kennzeichen.

Das Rogue besitzt eine einzelne Luftkammer zu deren Volumen Bluefin leider keine konkreten Angaben macht. Erfahrungsgemäß dürfte das Fassungsvermögen allerdings im Bereich von ca. 310 – 330 Litern liegen.

Zusammen mit der super steifen Außenhülle (MSL + Carbon-Rails) ist es sehr belastbar und auftriebsstark. Auf eine sehr starke Aufbiegung der Boardspitze (Noserocker) wird ganz bewusst verzichtet, damit sich das Board besser durchs Wasser schneiden kann. Bei stärkeren Wellen kann die Nose deshalb aber schon auch mal untertauchen.

Im hinteren Bereich der Lauffläche findet man eine schmale Gummi-Leiste, die man in der Fachsprache als Abrisskante bezeichnet. Dadurch wird das Heck bei sehr glatter Wasseroberfläche und hohen Geschwindigkeit nicht angesaugt und gleitet spürbar besser.

Die Einzelfinne (US-Box-System) ist bei solch einem Board eigentlich unumgänglich. Sie sorgt für eine optimale Führung und hält das Board auf geradem Kurs. Die spezielle, schwertförmige Bauweise ist optimal für ein Touring-Board.

Traglast

Die maximale Traglast des Bluefin Rogue 12’6 wird vom Hersteller mit 175 kg angegeben. Diesen Wert können wir aufgrund der sehr hohen Steifigkeit als absolute Grenze unterschreiben. Aber auch hier gilt, dass die besten Laufeigenschaften bei einer deutlich geringeren Belastung erzielt werden, da das Brett mit zunehmender Belastung immer tiefer einsinken wird.

Bis ca. 130 kg ist mit keinerlei bis sehr wenigen Einschränkungen zu rechnen. Somit sind genügend Reserven vorhanden, um auch mal ein Kind oder den Hund mitzunehmen. Sehr leichte Paddler können auf entspannten Runden auch mal zu zweit den Paddelspaß genießen.

Wenn es dir allerdings in erster Linie um betont sportliches Gleitverhalten geht, dann ist ein gewisser Puffer immer zu empfehlen!

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Bereits die zweifellose Zuordnung zur Klasse der Touring-Boards macht deutlich, worin die Stärken des Bluefin Rogue liegen. Mit seiner langgezogenen, spitzen Silhouette, der reduzierten Breite und der Einzelfinne in Touring-Form ist es prädestiniert für ein sehr geschmeidiges Gleitvergnügen auf langen Strecken.

Der sehr gute Geradeauslauf reduziert die Notwendigkeit des Seitenwechsels beim Paddeln und ermöglicht flotte Geschwindigkeiten.

Ein weiterer Faktor, der sich sehr positiv auf die Laufeigenschaften auswirkt, ist die Abrisskante am Heck der Lauffläche. Du fragst dich vielleicht, was diese kleine Gummikante bewirkt!? Ganz einfach…bei höheren Geschwindigkeiten kommt es vor allem bei der etwas geraden Heckform oft vor, dass sich diese Stelle geradezu an die Wasseroberfläche saugt und dann ein spürbar bremsender Effekt auftritt.

Die Tatsache, dass die Nose nicht so stark nach oben gebogen ist, optimiert die Laufeigenschaften zusätzlich. Das Wasser wird am Bug besser geteilt und das reduziert den Widerstand. Dabei muss man aber auch sagen, dass bei Wellen die Spitze sehr leicht mal überspült werden kann.

Das alles sind beste Voraussetzungen für sportliche Nutzer. Für richtige Touring-Fans ist der Stauraum auch immer ein wichtiges Merkmal. Beim Rogue stehen dir gleich 2 abnehmbare Gepäcknetze zur Verfügung…jede Menge Platz für Equipment und Proviant!

Die Bauweise hat natürlich auch ihre Achilles-Fersen, die das Modell aber mit sämtlichen reinrassigen Touring-Boards teilt.

Durch die schmalere Breite ist die Kippstabilität natürlich nicht so hoch, wer hier deutlich mehr Sicherheit möchte, sollte sich das Bluefin Cruise 12′ anschauen. Auch die Wendigkeit ist bei einem stromlinienförmigen und langen Board mit Einzelfinne nie besonders ausgeprägt.

Gut, dass Bluefin hier beim Rogue in Form des Kickpads (Erhöhung im hinteren Bereich der Standfläche) für Abhilfe sorgt. Durch eine Gewichtsverlagerung auf diesen Punkt, hebt sich die Nose an und dann reicht schon ein gezielter Paddelschlag, um das Board an Ort und Stelle zu wenden. Der Weg dorthin ist aber durch das zweite Gepäcknetz erschwert.

Dank der freien D-Ringe kannst du das Rogue auch jederzeit zum SUP-Kajak umbauen, was bei Touring-Modellen nicht ganz so oft zu finden ist. Kajak-Sitz und Doppelpaddel dazu…und schon kannst du deine Spots auch im Sitzen erkunden. Seine sportlichen Laufeigenschaften werden auch hierbei sehr gut unter Beweis gestellt.

Bei der Gewässer-Auswahl ist vieles möglich. Von Seen und Kanälen, über Flusstouren bis hin zu ruhigeren Meeres-Passagen hast du viele Möglichkeiten. Stärkere Wellen und heftige, wechselhaft Strömungen offenbaren dann aber deutlich die reduzierte Wendigkeit, deshalb solltest du hier generell mit Boards dieser Länge Vorsicht walten lassen.

Material und Gewicht

Beim Bluefin Rogue kommt eine seltene Kombination aus hochwertigen Fertigungstechniken zum Einsatz. Welche das sind, erkläre ich dir wie immer sehr gerne in nachvollziehbarer Weise:

Der Kern des Boards besteht aus einer Vielzahl von Fäden aus einem robusten Verbundwerkstoff (Composite Dropstitch), die die Ober- und Unterseite miteinander verbinden und stabilisieren. Bluefin setzt hier seit jeher auf eines der dichtesten Muster auf dem Markt.

Die PVC-Außenhaut wird beim sogenannten MSL-Fusion-Verfahren dann unter Einwirkung von Hitze und Druck mit der Gewebehülle des Kerns verschmolzen. Dadurch ergibt sich eine Konstruktion wie aus einem Guss, die nicht nur leichter, sondern auch sehr steif und robust ist. Doch damit noch nicht genug.

Die Seitenflächen werden durch eine zusätzliche Carbon-Schicht maximal versteift, was Bluefin als FRS (Flex Reduction System) bezeichnet. Dieses Element kennst du vielleicht schon von den bisherigen Carbon-Modellen des Herstellers. Diese raffinierte Kombination führt zu erstklassiger Steifigkeit und dennoch einem etwas reduzierten Gewicht.

Das Gewicht des Bluefin Rogue 12’6 bei 12,3 kg. Im Vergleich ist das zwar immer noch im oberen Bereich, aber leichtere Exemplare erreichen dann auch nicht ganz dieses Niveau der Festigkeit. Der Transport und das Handling ist für einen Erwachsenen noch gut zu schaffen und wird durch die vielen Tragegriffe erleichtert.

Verarbeitung

Bei der Begutachtung des Boards wurde schnell klar, dass es nicht ohne Grund hochpreisiger sein muss. Eine insgesamt sehr saubere Verarbeitung rechtfertigt zusammen mit der sehr modernen und aufwendigen Konstruktion das etwas größere Preisschild.

In diesem Punkt gab es wirklich gar nichts auszusetzen…Klasse, dass Bluefin hier auch mit dem ganz neuen Rogue 12’6 nahtlos an die bisher sehr guten Testergebnisse anknüpfen kann.

In diesem Zusammenhang muss natürlich auch immer die Bluefin Garantie von 5 Jahren erwähnt werden. Nach wie vor ist dieses lange Versprechen Gold wert und sehr selten zu finden! Erwähnenswert ist zudem, dass Bluefin bei der Verpackung jetzt größtenteils auf Papier und Pappe setzt und für jedes verkaufte Board einen Baum pflanzt…ein kleiner Beitrag in Richtung Nachhaltigkeit!

Design

Bluefin hat das Design des Rogue im angesagten und farblich abgestimmten Camouflage-Look realisiert. Neben hellblauen bzw. türkisen Bereichen kommt auch Schwarz und eine ganze Palette an Grautönen zum Einsatz. Das Deckpad ist mit zahlreichen grafischen Elementen, dem Logo des Herstellers und dem Boardnamen verziert und fügt sich sehr schön in die Optik ein.

 

Die Rails sind einfarbig grau und mit sämtlichen Details zum Board, Hersteller und der Konstruktion bedruckt. Die Unterseite wird durch das großflächige Tarnmuster in Szene gesetzt. Auch hier dürfen selbstverständlich der Bluefin Schriftzug und ein weiteres Logo im vorderen Bereich nicht fehlen.

Am Heck ist die Abrisskante sehr gut zu erkennen. Das Design wirkt aufwendig, sportlich und zeitgemäß. Wir sind gespannt, ob es dir auch so gut gefällt wie uns!?

Weitere Features

Das Bluefin Rogue verfügt über folgende Ausstattungsmerkmale, die ich dir gerne näher beschreiben möchte:

  • Deckpad mit Kickpad: Die große Standfläche auf der Oberseite ist aus angenehmem EVA-Schaumstoff gefertigt. Die bekannte doppelte Textur aus Diamant-Struktur und Krokodil-Haut-Prägung sorgt für eine zuverlässige Ableitung des Wassers und bietet zusätzlichen Grip. Für spektakuläre Drehungen steht dir am Heck das Kickpad (Erhebung) zur Verfügung
  • 5 Trageschlaufen: Der zentrale Griff besteht aus solide gepolstertem Gewebe und ist mit dem Bluefin-Schriftzug bestickt. Diese mittige Schlaufe liegt direkt auf dem Schwerpunkt des Boards, so dass du es gut ausbalanciert unter dem Arm tragen kannst. Sie markiert außerdem auch die stabilste Standposition, den sogenannten „Sweet-Spot“. Vorne, hinten sowie mittig auf jeder Seite befindet sich jeweils ein weiterer gepolsterter Griff mit Gummi-Patch…diese Schlaufen erleichtern Handling und Transport zusätzlich.
  • 7 freie D-Ringe: Zur Befestigung der mitgelieferten Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) befindet sich am Heck, unter dem hinteren Griff, ein solider D-Ring. 4 weitere sind an den Seiten des Deckpads angebracht und für einen optionalen Kajak-Sitz gedacht. Unterhalb des hinteren Gepäcknetzes sind noch 2 D-Ringe zu finden, die ganz flexibel als zusätzliche Befestigungspunkte für Equipment etc. verwendet werden können.
  • abnehmbare Touring-Finne: Die große Mittelfinne in Touring-Form ist über das US-Box-System abnehmbar.
  • 2 abnehmbare Gepäcknetze: Im vorderen Bereich befindet sich ein Decknetz, welches an 4 weiteren D-Ringen befestigt ist. Die vorderen beiden D-Ringe sind mit Reflektoren ausgestattet. Die seitlichen Ränder sind mit einem neopren-ummantelten Gurt verstärkt. In Richtung Heck findest du ein zweites, noch größeres Decknetz, das an 6 verstärkten D-Ringen über Kreuz gespannt ist. Über einen Karabinerhaken können beide Netze jederzeit abgenommen werden. Dadurch kannst du eine ganze Menge Equipment oder Proviant sicher verstauen. Damit alles schön trocken bleibt, solltest du dein Gepäck in einem wasserdichten Dry-Bag verstauen…der mitgelieferte Rucksack kann übrigens in einen wasserdichten Packsack verwandelt werden.
  • Action-Cam Halterung auf der Nose: Vorne auf der Boardspitze ist eine Action-Cam Halterung mit Schraubgewinde und kleinem D-Ring verbaut. Somit hast du jederzeit die Möglichkeit so gut wie jede handelsübliche Action-Cam zu montieren und deine SUP Trips zu dokumentieren.
  • Abrisskante: Im hinteren Teil der Lauffläche findet sich eine Abrisskante aus Gummi, die dafür sorgt, dass sich das Heck bei hohen Geschwindigkeiten nicht an die Wasseroberfläche saugt, sondern perfekt darüber hinweggleitet.

Zubehör

Das Zubehör fällt beim Bluefin Rogue 12’6 hochwertig aus und hat einiges zu bieten. Folgendes Equipment wird mitgeliefert:

  • Bluefin Rogue 12’6 SUP Rucksack (NXT): Der neu entwickelte NXT SUP Backpack hat ein sehr innovatives Feature. Er lässt sich nämlich so komprimieren, dass er in seine eigene Fronttasche passt und dadurch ein wasserdichter Packsack entsteht…ziemlich genial. Du kannst ihn also jederzeit einfach in eines der Gepäcknetze stecken und mit aufs Wasser nehmen. Bei unserem Test ist leider ein wenig Wasser in den Drybag geraten. Dabei haben wir den Rucksack auch mit ins Wasser genommen. Vor Spritzwasser auf einem Board schütz der Rucksack gut.
    Im regulären Zustand besitzt er neben dem großen Hauptfach mit 2 integrierten, einstellbaren Gepäckgurten ein weiteres großes Vorderfach…beide sind mit umlaufendem Reißverschluss und einer handlichen Schlaufe an den Schließern ausgestattet. Seitlich gibt es jeweils noch ein Einsteckfach (beispielsweise für die Paddelteile) mit 2 darüberliegenden, verstellbaren Gurten. Auf der Unterseite findest du 4 kleine gummierte Standfüße. Oben und an der Seite sind gepolsterte Trageschlaufen angebracht. Die Trageriemen sind doppelt verstellbar, breit und durchschnittlich gut gepolstert. Sie werden von einem Brust- und einem Hüftgurt komplettiert. Für noch besseren Tragekomfort ist auch die Rückenpartie abgepolstert. Insgesamt ein gutes und vor allem sehr geräumiges Modell mit innovativem Packsack-Feature! Maße: 90 x 46 x 30 cm.
  • Bluefin Rogue 12’6 Triple-Action-Luftpumpe (umschaltbar) inkl. Druckanzeige (Swift Maxi): Diese starke Pumpe ist mit 2 Kolben und 3 Betriebsmodi ausgestattet. Durch diese feinen Abstufungen kannst du den Widerstand bei zunehmendem Gegendruck bequem reduzieren. In der ersten Stufe arbeitet sie mit beiden Kolben im Doppelhub-Betrieb, das bedeutet, dass du sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpst. Bei der zweiten Stufe sind beide Kolben im Einzelhub-Betrieb im Einsatz. In der dritten Stufe arbeitet schließlich nur noch ein Kolben. Wenn du den Schlauch an die andere Öffnung schraubst, kannst du auch Luft aus dem Board pumpen, um es leichter einrollen zu können. Der Standfuß und die Griffe sind abnehmbar, somit kann die Pumpe platzsparend verstaut werden. Auf der integrierten Druckanzeige (Manometer) kannst du den erreichten Druck ablesen. Ein leistungsstarkes Modell, das leider unglaublich klein ist. Für Große Personen wird das Aufpumpen damit sehr unangenehm.
  • abnehmbare Bluefin Rogue 12’6 Touring-Finne (US-Box-System): Zum Set gehört auch eine speziell geformte, schwertförmige Touring-Finne. Sie wird mit dem US-Box-System befestigt. Zur Montage muss zunächst das Gewindeplättchen in der Schiene platziert werden, dann wird die Finnen eingeschoben und mit der kleinen Schraube fixiert. Dieses System mit Ursprung im Surfbereich ist seit Jahrzehnten beliebt und bewährt. Der Nachteil liegt im etwas aufwendigeren Montieren, dafür gibt es aber auch bei keinem anderen System mehr Auswahl an Ersatz-Finnen in verschiedensten Formen und Größen! Wir hatten bei unserem Test lange gebraucht um die Finne zu motieren.
  • 3-teiliges Bluefin Rogue 12’6 Carbon-Paddel (NXT Carbon): Der Schaft des in 3 Teile zerlegbaren, stufenlos verstellbaren Modells besteht aus Kohlefaser (Carbon) und das Paddelblatt sowie der ergonomisch geformte Griff sind aus robustem Nylon gefertigt. Das Paddel kann durch einen Klemmverschluss auf einer Länge von 175 bis 220 cm fixiert werden. Das Paddelblatt-Teil wird mit einem Klemm- und einem Klickverschluss doppelt gesichert. Carbon-Paddel sind deutlich leichter und insgesamt leistungsfähiger als die Modelle aus Glasfaser oder Aluminium.
  • Bluefin Rogue 12’6 Coiled-Leash: Diese spiralförmige Sicherungsleine verbindet dich am Sprunggelenk oder unterhalb des Knies über eine breite, gut gepolsterte Klettverschluss-Manschette mit dem Board. Wenn du ins Wasser fällst, dehnt sie sich auf volle Länge und hält das Brett in deiner Nähe. Bitte trage die Leash immer (Safety First!). Im Klettverschluss versteckt sich außerdem ein kleines Fach für einen Schlüssel oder etwas Münzgeld.
  • Bluefin Rogue 12’6 wasserdichte Handyhülle: In dieser Hülle findet dein Smartphone einen geschützten Platz und kann durch das transparente, elastische Sichtfenster auch bedient werden. Mit der Schlaufe kannst du dir dein Handy umhängen und hast es bei Bedarf schnell zur Hand. Ein sehr nützliches Gimmick. Bitte achte darauf, dass dir die kleinen Verschluss-Klemmen nicht verloren gehen.
  • Bluefin Rogue 12’6 Repairkit: Dieses kleine Set besteht aus farblich passenden PVC-Patches, 2 Ersatz-Reflektoren zum Aufkleben und einem Ventilschlüssel. Damit kannst du kleine Beschädigungen am Board selbst reparieren, ein passender Klebstoff fehlt allerdings. Mit dem Schlüssel kannst du das Ventil hin und wieder auf festen Sitz überprüfen oder es bei einem Defekt auch komplett austauschen.

FAQ – Häufige Fragen zum Bluefin Rogue 12’6 beantwortet

Erfahrungsgemäß sollten dir ca. 6-8 Minuten reichen, um das Board aufzupumpen. Das hängt aber auch immer ein wenig von deiner Kraft und Ausdauer ab. So oder so macht die 3- stufige Pumpe mit Doppelkolben das Aufpumpen aber zum Kinderspiel.

Mehr über das Bluefin Rogue 12’6 erfahren.

Der Hersteller empfiehlt zwischen 15 und 18 PSI für das Modell. Hier musst du dir aber unbedingt bewusst machen, dass sich das Board mit seiner teilweise dunklen Farbgebung schnell in der Sonne aufheizt und der Druck dann deutlich steigen kann. Vor allem am Anfang solltest du deshalb vorsichtig sein und immer mal wieder nachmessen bis du diesbezüglich Erfahrungen hast!

Mehr über das Bluefin Rogue 12’6 erfahren.

Nein, nicht ganz so gut! Aufgrund der klassisch schmalen Touring-Bauform ist die Kippstabilität nicht besonders hoch und kann Einsteiger schnell überfordern. Wenn du aber sehr sportlich bist und es sowieso hauptsächlich auf Touren abgesehen hast, dann kannst du auch mit diesem Board den Einstieg schaffen. Durchhaltevermögen und viel Übung sind dann aber wahrscheinlich notwendig!

Mehr über das Bluefin Rogue 12’6 erfahren.

Fazit

Mit dem Rogue 12’6 steht jetzt zum ersten Mal ein reines und klassisches Touring-Modell aus dem Hause zur Verfügung. Das Schließen dieser Lücke ist aus meiner fachlichen Sicht längst überfällig. Aber das Warten hierauf hat sich wirklich gelohnt.

Ein top durchdachtes, sportliches und hochwertiges Touring-Board, das zumindest bei mir keinerlei Wünsche offenlässt. Die verschweißte MSL Konstruktion mit den Carbon-Rails führt zu einer super Steifigkeit und hält das Gewicht dennoch im erträglichen Rahmen. Die Features sind enorm vielseitig und auch das Zubehörpaket kann sich mehr als sehen lassen.

Die Kritikpunkte sind da schneller aufgezählt…bis auf das ziemlich kleine Format der Pumpe fällt mir trotz intensiver Suche nichts ein! Ganz klar, das Bluefin Rogue ist kein Schnäppchen und Einsteiger werden bei diesem Preis wahrscheinlich abwinken. Die Zielgruppe besteht aber auch eindeutig aus fortgeschrittenen Paddlern mit hohen Ansprüchen an Qualität, Ausstattung und Performance.

Die bekannte 5-jährige Bluefin Garantie relativiert den Preis in Anbetracht der Langlebigkeit nochmal deutlich. Gemessen an der insgesamten Qualität sind die Kosten realistisch und es ergibt sich aus meiner Sicht ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Absolute Kaufempfehlung!


Erfahrungsberichte

Kommentare

Sebastian 12. September 2022 um 18:21

Hallo liebes SUP-Team,
ich besitze seit Juni 2021 das Bluefin Cruise 10.8 (2021 Modell). Damit ist mir der SUP-Einstieg leicht gefallen. Nun habe ich Lust auf ein etwas sportlicheres möglichst leichtes Board, für etwas längere Strecken, das jedoch auch mal zum Chillen zu zweit nutzbar ist. Wegen des Hypes um die neuen Cruise 2022 Boards ging das Bluefin Rogue etwas unter schien mir. Meint ihr für mich (1,68 m, 64 kg) wäre es ein gutes Upgrade? Leider ist das Cala Ikatere erst im November wieder lieferbar, was ich von eurem Test her auch gut gefunden hätte. Gibt es noch Alternativen? Beste Grüße, Sebastian

Antworten

Benjamin 13. September 2022 um 09:23

Hey Sebastian,

Klar, das Bluefin Rogue ist da auf jeden Fall ein sehr gutes Upgrade. Wenn du bisher mit Bluefin zufrieden bist, macht das auf jeden Fall viel Sinn!

Alternativ wäre im Moment auch der Penguin Coast Runner im Angebot. Das MOAI Touring 12’6 ist ebenfalls ein sportliches, etwas breiteres Touring Board mit leichtem Fusion Aufbau…kannst du dir ebenfalls mal anschauen!

Ich denke, da müsste was passendes für dich dabei sein!?

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

Sebastian 15. September 2022 um 08:42

Lieber Benjamin,

danke für Deinen Rat! Der Penguin Coast Runner ist wirklich aktuell preislich attraktiv, auch wenn kein Paddel dabei ist. Das MOAI ist sogar um einiges leichter als das Bluefin Rouge und das Penguin. Irgendwie fand ich nun das Design, die D-Ringe für einen optionalen Kajaksitz und meine guten Erfahrungen zur Steifigkeit des Cruise dann doch ausschlaggebend und habe gestern Abend das Bluefin Rogue bestellt. Mir gefällt auch, dass die Gepäcknetze abnehmbar sind. Das recht hohe Gewicht von 12,3 kg, das laut Beschreibung mit 980g doch recht schwere Paddel und die fehlenden Rollen am Rucksack nehme ich damit in Kauf 😅. Ich bin schon gespannt, wie der Vergleich ausfällt. Beste Grüße, Sebastian

Antworten

Benjamin 15. September 2022 um 10:17

Hey Sebastian,

Sehr gerne! Kann ich absolut nachvollziehen…
Ich wünsche dir jedenfalls schon jetzt sehr viel Spaß mit deinem neuen Board!

Viele Grüße,
Benjamin

Antworten

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