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SUP Boards » WindSUP Boards


Die Witze von eingefleischten Surfern über Stand Up Paddling kennen wir alle. Von Luftmatratzen wird geredet. Das die gesamte Ausrüstung für SUP in eine Tragetasche passt, wird nur müde belächelt. Recht haben die Hardcore-Surfer schon: In der High-Tech Welt des Windsurfens, in der eine Innovation die nächste jagt, wirken aufblasbare SUP Boards wie bessere Schlauchboote.

Material bei Windsurf SUP: „Passt alles in einen Rucksack“

Aus Sicht der Stand Up Paddler ist Windsurfen absolut überfrachtet vom ganzen Material. Egal ob Kitesurfer, Skifahrer, Golfer und Fußballspieler – kein Sportler braucht so viel Material wie Windsurfer. Für kaum eine Sportart braucht es eine Garage, um die Ausrüstung zu lagern. Ganz abgesehen davon, dass man fast schon Anabolika nehmen muss, um das ganze Zeug zu schleppen. Und trotzdem noch mehrmals zwischen Parkplatz und Strand hin- und herlaufen muss.

Wagen wir einen Blick über den Tellerrand, sehen wir WindSUP. Die komplette Ausrüstung für die Mischung aus Windsurfen und Stand Up Paddling passt hier in den Kofferraum eines Smarts. Beim klassischen Windsurfern geht das auch – nur braucht man dafür eine Schrottpresse. Konkret passt die Ausrüstung für WindSUP in einen großen Rucksack. Dieser kann bequem transportiert werden. Wenn du wieder zuhause ankommst, wird der Rucksack in einer verstaut und fertig ist Sache.

Der Aufbau ist wirklich simpel. Falsch machen kann man hier eigentlich Nichts. Das Board wird ausgerollt, und halb aufgepumpt. Dann werden Finne, Mastspur und Schwertkasten eingesetzt. Jetzt kannst du das Board vollständig aufpumpen. Üblicherweise liegt der empfohlene Luftdruck für Windsurf SUP Boards bei 15 bis 20 PSI. Ausgepackt, aufgepumpt und aufgebaut ist das Ganze in 15 Minuten.

Fahreigenschaften von Windsurf SUP Boards

Die Fahreigenschaften sind natürlich das wichtigste Element, wenn wir die Frage beantworten wollen, ob WindSUP Boards etwas taugen oder nicht. Alle Modelle in einen Topf werfen kann man nicht. Bei den früheren Modellen, waren die Hersteller etwas zu faul.

Im Wesentlichen gab es bei einigen iWindSUPs rund um die Baujahr 2013 und 2014 zwar einen Mastfußeinsatz, aber die Bauweise des Boards war gar nicht für das Windsurfen ausgelegt. Die runden, dicken Kanten des Hecks klassischer SUP Boards saugten sich beim Windsurfen immer tiefer unter Wasser – von schwerelosem Gleiten übers Wasser konnte da nicht gerade gesprochen werden.

Erstmals führte Starboard 2015 beim Modell Airplane scharfe Abrisskanten ein. Bereits beim langsamen Dümpeln ist ein Unterschied spürbar. Die Kraft im Segel wird deutlich effizienter in Geschwindigkeit umgesetzt. Der Übergang ins Gleiten geschieht abrupt. Die Strömung an der Boardunterkante reißt sauber ab. Das Halten des Segels wird nicht immer anstrengender, sondern plötzlich ab einer bestimmten Geschwindigkeit leichter.

Im Folgenden werde ich die meiner Meinung nach besten WindSUPs vorstellen. Danach gehe ich genauer darauf ein, was ein gutes Windsurfing SUP ausmacht.

Die besten WindSUPs

Meiner Meinung nach sind diese Modelle die besten SUP Boards für Windsurfing. Bei einigen Angeboten ist ein Segel gleich mit dabei – bei anderen nicht. In einem weiteren Guide von mir findest du die besten WindSUP Segel.

Die kurze Antwort: Die besten WindSUP Boards

  1. Aqua Marina Champion – Meine Empfehlung für Einsteiger
  2. Z-ray W1 – Das vielseitige Sparangebot
  3. Red Paddle co WindSUP – Die richtige Wahl für Profis
  4. Mistral Santa Anna Wind iSUP – Das High-End Board
  5. Starboard SUP Windsurfing – Die Race-Variante
  6. Aqua Marina Blade – Das zu günstige Modell?

 

Aqua Marina Champion

  • Segel ist mit dabei.
  • Länge: 300 cm
  • Breite: 75 cm
  • Dicke: 15 cm
  • Zubehör: Luftpumpe, Magic Tasche, Weste

Das Aqua Marina Champion aus der 2018er-Serie mit dem Modelle Blade (ebenfalls 2018 erschienen) zusammen sind die einzigen Windsurf SUP Boards des Herstellers, der durch Preis-Leistung stehts überzeugt und dessen Boards häufig zu den Bestsellern gehören. Der „Champion“ trägt Paddler bis zu einem Gewicht von 120 Kilogramm.

An dem Champion von Aqua Marina überzeugen mich vor allem drei Aspekte. Erstens ist ein passendes Segel gleich mit dabei. Du musst dich also nicht, um ein passendes Rig kümmer. Hier erhältst du alles Nötige in einem Paket.Das beste an dem 3 m² großen Segel ist der komfortable Transport. Richtig gehört, denn das Segel lässt sich in drei gleich große Teile zerlegen.

Zweitens bietet Aqua Marinas Champion Fußschlaufen. Bei anderen Boards ist vor allem rutschfeste Deckbeschichtung der Standard. Entsprechende Krokodil- oder Diamant-Decks sind zwar schon wesentlich rutschfester als die ersten Modelle, aber beim Windsurfen braucht es dann doch noch mehr. Ich finde gut, dass Aqua Marina hier in die Vollen geht, gleich vier Fußschlaufen anbringt und ihre Boards mehr Richtung Windsurfbrett trimmen als, dass es nur ein SUP Board mit Sonderfunktionen ist.

Und drittens lässt das Zubehör kaum Wünsche offen. Beim Champion sind neben Board und Segel gleich noch eine Weste, eine Pumpe, der Magic Rucksack, die Finnen und ein Paddelhalter mit dabei.

Die hart abschneidenden Kanten im Heckbereich sorgen dafür, dass sich das Champion beim Beschleunigen nicht immer tiefer unter Wasser zieht, sondern die Strömung abrupt an einer Geschwindigkeit abreißt und du ins Gleiten übergehen kannst. Bei WindSUP Boards ist dies eine – teilweise vernachlässigte, aber enorm wichtige – Feinheit.

Fazit: Das Champion ist die optimale Wahl für Windsurfeinsteiger. So lange du Kleidung hast, musst du dich bezüglich deiner Ausrüstung um nichts mehr kümmern. Das Champion ist fix aufgebaut, bietet dir dank der Fußschlaufen einen super sicheren Stand.

Es ist kein Performance Monster, aber bietet die ideale Ausgangslage für die ersten Male Windsurfen. Abseits davon kann das Board (nur die hintere Finne reinstecken) auch super zum Stand Up Paddeln verwendet werden. Und das alles gibt es dann noch zu einem fairen Preis.

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Z-ray W1

  • Segel ist mit dabei.
  • Länge: 305 cm
  • Breite: 81 cm
  • Dicke: 15 cm
  • Zubehör: Segel, Paddel, Rucksack, Luftpumpe

Z-ray ist ein SUP Hersteller der ersten Stunde. Nun wagt man sich aber in neue Gefilde, ob das gut geht?

Zunächst das Wichtigste: Das Z-ray W1 kommt mit einem Segel und ist für Paddler mit einem Gewicht von bis zu 120 Kilogramm Gewicht geeignet.

Die Schwertfinne gefällt mir besser als Delfinartigen „Dagger Finnen“ von Aqua Marina. Der Grund dafür ist der deutlich bessere Geradeauslauf bei den länglichen Schwertfinnen. Diese Bauform verstärkt zudem Kippstabilität, reduziert aber etwas die Wendigkeit. Blickt man auf das Gesamtbild der Schwertfinnen trimmt es das SUP mehr Richtung Windsurfbrett als gen Stand Up Paddling. Damit die Doppelnutzung gelingt, wird die Schwertfinne im SUP Modus entfernt.

Das Z-ray hat leider keine Fußschlaufen. Sicher stehen tut man dank eines EVA-Decks. Dabei unterscheidet sich dieses Deckpad nicht von Pads auf normalen Stand Up Paddling Boards. Der Grip ist recht gut, aber wenn man sich richtig in den Gabelbaum hängt und die Oberfläche des Boards nass ist, würde ich lieber Fußschlaufen haben.

Noch nicht überzeugt? Das spricht noch für das Z-ray W1. Laut Hersteller hat es ein Universalgewinde, in das sämtliche Windsurfsegel passen, das W1 kann auch dreifach als Kajak (ein Sitz ist montierbar), SUP und Windsurfbrett genutzt werden.

Fazit: Das Z-ray ist meine Sparempfehlung. Für einen sehr fairen Preis bekommst du hier wirklich alles, was du zum Stand Up Paddeln und WindSUPen brauchst. Board, Paddel und Segel in einem ermöglichen dir viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Dabei ist es sehr passend, dass das SUP ein Allround-Board ist, mit dem du ohnehin sehr frei in der Nutzung bist. Von längeren Touren, über gemütliche Familienausflüge bis hin zu einem Trip, für den du das SUP in ein Kajak (Sitz + Doppelpaddel muss extra extra gekauft werden) umfunktionierst.

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Red Paddle co WindSUP

  • Segel ist nicht mit dabei.
  • Länge: 323 cm
  • Breite: 84 cm
  • Dicke:12 cm
  • Zubehör: Paddel, Leash, Doppelhubpumpe, Rucksack

Red Paddle co gehört zu den top Herstellern von SUP Boards. Im hochpreisigen Segment haben Boards dieser Marke schon oft ihre Klasse bewiesen. Doch klappt das auch bei WindSUP Brettern?

Das WindSUP trägt mit 296 Liter Fassungsvolumen Paddler mit einem Gewicht von bis zu 120 Kilogramm. Den Auftrieb erhält das WindSUP nicht vorrangig durch die Dicke. Der Shape des Boards von Red Paddle co ist wesentlich flacher (12 cm statt der üblichen 15 cm) und dafür mit 84 cm sehr breit. Die große Oberfläche des SUPs lässt es viel mehr über das Wasser gleiten, was es für Windsurfing besonders gut geeignet macht.

Ansonsten ist das Board auch voll auf das Windsurfen ausgelegt. Eine US-Box Mittelfinne erweitert die Heckfinne und sorgt für einen stabileren Lauf. Das Deckpad ist ein elegantes Krokodil-Design. Im hinteren Bereich hast du ein besonderes griffiges Stück des Deckpads, das in Diamantenform geprägt ist.

Ein Gepäcknetz sucht man hier vergebens. Für WindSUP wird dieses ohnehin nicht verwendet. Das Design wirkt dadurch sehr schlicht und aufgeräumt und du kannst dich beim Surfen freier bewegen.

Fazit: Das Board ist wirklich top. Ein großer Wermutstropfen ist jedoch der hohe Preis, für den es auch nur das red Board gibt.

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Mistral Santa Anna Wind iSUP

  • Segel ist nicht mit dabei.
  • Länge: 348 cm
  • Breite: 78 cm
  • Dicke: 15 cm
  • Zubehör: –

Das Design vom WindSUP Mistral Santa Anna ähnelt zwar verdächtig einem Hinkelstein von Obelix, mit dem haben die Fahreigenschaften des Boards aber rein gar nichts zu tun. Die eigenwillige Bauweise macht das Santa Anna ämlich zu einem top WindSUP.

Die Keilform mit aufsteigender Breite bis zum Heck macht das Board sehr schnittig. Wer vermutet, dass die Kippstabilität darunter leidet, liegt auch falsch. Das breite Heck macht das Santa Anna nämlich praktisch unkenterbar. Das Bug ist aufgebogen, sodass bei voller Fahrt nicht ins Wasser taucht.

Im SUP Modus wirst du fast keinen Unterschied zu herkömmlich geformten Brettern bemerken können. Lediglich mangelt es dem Mistral Santa Anna etwas an Spurtreue. Mit einem kleinen Trick kannst du da nachhelfen: Stecke einfach auch bei der nächsten SUP Tour beide Finnen ins Board. So verbessert du das Geradeausfahren enorm.

Ein Kritikpunkt von meiner Seite bleibt. Das Gepäcknetz im Heck kann beim Windsurfen stören bis sogar gefährlich werden. Mit dem Füßen kann man sich zu leicht in den dünnen Schnüren verhaken. Aus gutem Grund hat auch kein anderer Hersteller eine Gepäcknetz im hinteren Bereich angebracht.

Fazit: Mistrals Board ist top geeignet als WindSUP und SUP Board. Die Form mag eigenwillig erscheinen, hat aber Vorteile fürs Windsurfing, ohne Nachteile beim Stand Up Paddeln zu bringen. Die clevere Bauweise sorgt dafür, dass das Board wie ein Pfeil durchs Wasser schießt. Erhältlich ist das Board als 10’6“ Version (320 cm lang) und als 11’5“ Variante (348 cm lang). Beide Boards sind gut geeignet. Die längere Variante fällt eher in die Kategorie Touring-Boards, die aufgrund ihres starken Geradeauslaufs besser für WindSUP geeignet sind.

Kundenfeedback: Die Rezensionen der Käufer sind überwiegend positiv. Die Wendigkeit und Geschwindigkeit des WindSUPs wird darin gelobt. Kritik gibt es vor allem bezüglich der mitgelieferten Pumpe, die den empfohlenen Luftdruck von 19 PSI nicht erreichen würde.

Bei Luftpumpen, die im Lieferumfang dabei sind, gibt es öfter Beschwerden dieser Art. Ich bin deshalb schnell auf eine Doppelhubpumpe umgestiegen. Mit der geht das Aufpumpen sowieso schneller und leichter. Wer es will, kann sich auch eine elektrische Pumpe fürs SUP anschaffen.

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Starboard Zen WindSUP

  • Segel ist mit dabei
  • Länge: 350 cm
  • Breite: 76 cm
  • Dicke: 15 cm
  • Zubehör: Pumpe, Transporttasche, Reparaturset, Dybag (wasserdichter Beutel)

Das Starboard aus der Zen-Reihe ist eine waschechte Rennmaschine. In meinem Vergleich ist es nicht nur das längste SUP, sondern auch gleichzeitig fast das kürzeste Board. Die enormen Geschwindigkeitspotentiale beim normalen SUP lassen sich toll aufs Windsurfing übertragen.

Das Design sorgt bei herkömmlichen Boards zu Problemen wegen der Kippstabilität sorgt, kontert Starboard mit einer Finne im Heck und einer großen Finne in der Boardmitte. Für das Surfen bei höheren Geschwindigkeiten ist die Abrisskante sehr wichtig. Hierfür hat Starboard eine eigene Technolgie („3D Rail Edge“) entwickelt, die das Board über das Wasser gleiten lässt.

Der Unterschied von Windsurfing auf SUP soll beim Zen Windsup Board noch deutlicher sein. Zu diesem Zweck hat sich Staboard entschieden, den die US-Box der Mittelfinne abnehmbar zu machen. Dadurch kannst du unnötiges Extragewicht bei deinen SUP Touren vermeiden.

Fazit: Mit dem Staboard Zen WindSUP hast du ein echtes Powerteil. Hiermit lassen sich die höchsten Geschwindigkeiten realisieren. Abrisskante und zwei Finnen sind gegeben und ermöglichen erst das Windsurfing bei hohen Geschwindigkeiten. Fußschlaufen, die entfernbare Finne und top Zubehör verbessern das Gesamtpaket noch weiter.

Soweit das lachende Auge. Das weinende Auge bekommst du beim Blick auf den Preis. Ob dir der Preis es Wert ist oder nicht, musst du selber entscheiden. Wenn es dir nur auf die Geschwindigkeit ankommt, hast du mit dem Starboard Zen das richtige Board.

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Aqua Marina Blade

  • Segel ist mit dabei.
  • Länge: 330 cm
  • Breite: 80 cm
  • Dicke: 15 cm
  • Zubehör: Luftpumpe, Segel mit Tasche, Paddelhalter, Magic Backpack und Reparaturset

Das Aqua Marina Blade ist (neben dem Champion) das zweite Board der 2018er Serie von Aqua Marina, das für SUP Windsurfing gemacht wurde. Das Blade ist geeignet für Paddler, die weniger als 100 Kilogramm auf die Wage bringen.

Das Segel des Boards ist 5 m² groß und misst damit mehr als das Segel des Champion (3 m²). Für mehr Tempo sorgt das nicht unbedingt, weil das Blade auch wesentlich länger ist und daher ein höheres Moment braucht.

Aqua Marina ist bekannt für aufblasbare Boards. An den größten Vorteil der iSUPs – den  komfortablen Transport – wurde auch beim Blade gedacht. Das enthaltene Mast lässt sich in gleich vier teile zerlegen. So lässt sich das Material gut zum Wasser tragen.

Am Aqua Marina Blade ist nichts auszusetzen. Es gibt Fußschlaufen, ein rutschfestes EVA-Deck, zwei Finnen werden angebracht, das Board hat eine harte Abrisskante im Heck und das passende Segel ist gleich mit dabei.

Fazit: Das Blade bekommt ebenso wie das Champion eine Kaufempfehlung von mir. Beides sind top Boards für Einsteiger. Das Champion hat das kleine 3 m² Segel, während du durch das 5 m² Segel des Blades richtig Geschwindigkeit aufs Board bekommst.

Preislich ist es sehr fair. Gerade in Anbetracht, dass du ein vollständiges Set mit Board und Segel kaufst, passt das Preis-Leistung-Verhältnis. Fraglich ist es, wie es sich mit den von Kunden beschriebenen Produktionsfehlern verhält.

Kundenmeinungen: Die Kundenrezensionen gehen erstaunlich auseinander beim Blade. Einerseits wird das Fahrgefühl als positiv beschrieben. Anderseits scheinen mehrere Kunden Probleme mit der Dichtheit der Befestigung des Mastfußes zu haben.

Grundsätzlich ist dies meiner Meinung nach keine Grund, das Board nicht zu kaufen, weil sich meistens nur die Leute zu Wort melden, bei denen Fehler aufgetreten sind. Alle anderen verbringen ihre Wochenenden lieber auf dem Wasser als bei Amazon Bewertungen zu schreiben.

Bestimmt handelt es sich auch nur um ein Problem, das nur einige Chargen betrifft.

Ist doch etwas mit dem WindSUP verkehrt, kann es immer noch zurückgegeben werden. Meine Erfahrungen in der Kommunikation mit Aqua Marina waren immer sehr positiv.

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WindSUP im Video

Windsurfing SUP Ratgeber

Rig

Damit du die richtige Art von Angebot für dich findest, sind folgende Faktoren wichtig:

  • Fahrkönnen
  • Einsatzbereich
  • Boardtyp
  • Windrange

WindSUP Einsteiger

Windsurf- beziehungsweise WindSUP-Anfänger mit keiner oder nur wenig Windsurferfahrung (zum Beispiel einen Windsurf-Schnupperkurs besucht) sollten in jedem Falle zu Komplettsets greifen. Es kann sich dabei entweder um eine Set aus Board und passendem Rig handeln oder um ein Wind SUP Segel als komplettes Set.

Für Einsteiger sind die Vorteile klar. Du musst dich nicht viel mit dem Material auseinandersetzen, weil die einzelnen Elemente bereits vom Hersteller aufeinander abgestimmt wurden. Zudem liegen die Kosten der Sets (also jeweils der Variante Board + Rig oder nur das Komplettset des Rigs) häufig deutlich unter den Preisen im Einzelkauf. Typischerweise kannst du die Komplettrigs auch sehr leicht aufbauen.

In Sachen Maximalgeschwindigkeit können die fertigen Sets nicht ganz mithalten. Statt auf Leistung sind die Segel auf ein leichtes Handling ausgerichtet. Schwachpunkt sind meist die Einzelteile in den Sets (Mast, Gabelbaum oder Mastfuß). Die Rigs der Premiumhersteller gefallen mir jedoch sehr gut. Bei Mistral und Red Paddle co hat man top Komponenten, die auch später mit einem anderen Segel kombiniert werden können.

Erfahrene Windsurfer

Erfahrene Windsurfer kennen sich mit den Segeln in der Regel schon gut aus. Mein Hinweis hier: Die WindSUP Boards sind größer als SUP Boards und reagieren demzufolge etwas träger. Suchst am besten nach einem Segel mit mindestens 5,5 m² zum Tricksen bei Leichtwind.

Die goldene Mitte

Hast du bereits etwas Erfahrung mit dem Windsurfen gesammelt, aber bist noch lange kein Profi, dann stehen dir jetzt zwei Wege offen.

  1. Komplettset
  2. Board + individuell gebautes Rig

Windsurfen ist eine wahre Materialschlacht. Du solltest dir gut überlegen, ob du in diesen technischen Aspekt der Sportart überhaupt einsteigen willst. Das richtige Material will schließlich ausgewählt und dann auch aufeinander abgestimmt werden.

Ein individuell aufgebautes Rig verspricht natürlich auch Vorteile. Neben einer höheren Performance bist du häufig auch flexibler, weil du zum Beispiel auch ein anderes Segel mit Mast und Gabelbaum fahren kannst.

Regel: Großes Board, großes Segel

13’0′ lange Touring-Board kannst du nicht mit eine 5 m² Segel kombinieren. Boards diese Länge brauchen Gegenmoment, das du nur durch wesentlich größere Segel erhältst. Nur so könnt ihr vernünftig Halsen und Wenden machen. Die Grundregel ist also: größeres Board -> größeres Segel.

Das Board

Beim Board gilt die Grundregel: Je länger und schmaler, desto besser der Geradeauslauf, auf den es beim Windsurfen so ankommt. Surfbretter sind ja ohnehin schmaler als SUP Boards. Das durchschnittliche SUP Board misst nämlich 320 x 80 x 15 cm.

Die verschiedenen Board Klassen beim SUP

  • Kids: 7’0“ bis 8’6“ (238 cm bis 258 cm)
  • Wave: 9’0“ bis 9’8“ (274 cm bis 290 cm)
  • Allround: 10′ bis 11’5“ (304 cm bis 330 cm)
  • Touring: 11’5“ bis 12’0“ (330 cm bis 384 cm)
  • Race: 12’0“ bis 14’0“ (384 cm bis 427 cm)

Für ein richtiges Surfgefühl bieten sich insbesondere Boards der Touring-Klasse an, das sind etwas längere und schmale Bretter.

Bei der Suche nach einem geeigneten Board musst du unbedingt auf folgende Sache achten:

  • Man kann ein Rig anbringen: Kein Scherz! Bei meiner Recherche stieß ich auch auf einige falsch kategorisierte Produkte.
  • Hat eine Zentralfinne und eine Finne im Heckbereich: SUPs an sich haben nicht genügend Geradeauslauf. Für Windsurfen braucht man daher beide Finnen. Steht eine SUP Tour an, kommt nur die hintere Finne ins Board.
  • Hat rutschfeste Standfläche oder Fußschlaufen: Der Stand ist wichtig beim Windsurfen. Von Hause aus haben die SUP Boards rutschfeste Oberflächen. Meiner Erfahrung bieten Diamant-Deckpads de sichersten Stand. Zum Beispiel setzt auch Red Paddle Co setzt dies so um. Das Board ist von einem normalen rutschfesten Deckpad bedeckt. Für Manöver gibt es im Heckbereich noch ein Diamant-Pad für maximalen Grip.

Finne

Alle WindSUPs bieten die Möglichkeit als Schwertersatz eine zusätzliche Finne in der Boardmitte anzubringen. Für Surfanfänger und bei wenig Wind erleichtert dies das Höhelaufen extrem.

Deine Aufgabe bezüglich der Finnen ist ganz simpel. Beim SUPen brauchst du nur die hintere Finne. Für WindSUP müssen die hintere und die Finne in der Boardmitte eingesetzt werden. Es handelt sich typischerweise um identische Finnen.

Die Finne sollten die Schwertform haben. Diese Bauweise gibt Kippstablität und vor allem einen sicheren Geradeauslauf.

Was braucht man alles zum WindSUPen?

Das Zubehör ähnelt der Ausrüstung beim Stand Up Paddeln.

Fazit

Sicher wird kein leidenschaftlicher Racer, Waver oder Freestyler zum nächsten Pfandleiher rennen, um sich mit Geld ein WindSUP Board zu bestellen. Dennoch bietet WindSUP ein riesiges Potential. Einerseits besteht die Möglichkeit, dass aufblasbare Windsurfbretter mehr in den Mainstream rutschen. Dafür spräche vor allem der bequeme Transport. Andererseits erwarte ich, dass die WindSUPs den Einstieg in Windsurfen erleichtern und wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stets neue Gesichter sehen, wie sie mit ihren vollgepackten Rucksäcken ankommen und eine Viertelstunde später auf dem Wasser stehen.

FAQ


Ein aufblasbares Windsurfbrett? Wer macht denn sowas?

Es gab immer die Leute und wir sie immer, die per se bei einer neuen Entwicklung dem kritisch gegenüberstehen und Gründe suchen, warum es keine gute Alternative sein kann. Würden wir uns immer an diese Leute halten und nie auf die Visionäre und Tüftler hören, die sich von kleinen Rückschritten nicht ablenken lassen, weil sie das große Bild sehen, würden heute noch Pferdekutschen auf den Straßen fahren: „Wer will schon dauern tanken müssen? Die Pferde können doch überall grasen. Und ein Tankstellennetz gibt es ja auch gar nicht!?!“.

Bei aufblasbaren SUP Boards haben wir alle Charakteristika einer echten Innovation: Neue Technologie, die rapide aufholt. In der Leistung (sprich Geschwindigkeit und Wendigkeit) liegen WindSUPs noch hinten. Ob sich das je ändert, bleibt abzuwarten. Besser als klassische Windsurfbretter und -segel müssen sie nämlich gar nicht sein, weil sie massive Vorteile in den Bereichen Transport, Aufbau und Lagerung der Ausrüstung haben. Zudem ist die Doppelnutzung als normales SUP möglich. Und SUP ist ein Sport für die Jüngsten und die Ältesten. Davon hat die ganze Familie etwas. Wer kann das schon von seiner Windsurfausrüstung behaupten?

Sind WindSUPs auch etwas für die Familie?

Die aufblasbare Kombination aus Windsurfbrett und klassischem SUP Board ist eine tolle Sache für Kinder und die Familie. Die Doppelnutzung ist besonders toll, weil SUP wirklich ein Sport für jung und alt ist. Warum also nicht mal das Kind mit ans Board holen? Selbst etwas sportliche Erwachsene haben das Stand Up Paddeln in weniger als einer halben Stunde erlernt.

Weiterhin sind die WindSUPs auch eine große Chance für den Sport an sich. Windsurfen ist etwas aus dem Trend gerutscht. Wenige Jugendliche abseits von den Windsurfing-Hotspots interessieren sich sehr für den Sport. Grund dafür ist meiner Meinung nach auch die hohe Materialintensität.

Das ist verbunden mit hohen Kosten für erstmalige Anschaffung, mit viel erforderlichem Wissen (Was soll ich kaufen? Wie baue ich das auf? Ist das kaputt oder muss das so sein?) und viel Zeit, die in die Ausrüstung fließt.

WindSUP könnte als kostengünstige, einfache und schnelle Lösung die wichtigsten Probleme angreifen und letztendlich wieder für mehr Zustrom von insbesondere jungen Leuten sorgen.

Wie viel Wind braucht man zum WindSUP Windsurfen?

Das hängt von der Segelgröße ab. Aber schon bei 6 oder 7 Knoten kommen leichte WindSUPs ins Rutschen. WindSUP ist also gerade bei Leichtwind die richtige Wahl. Bei mehr als 8 Knoten können auch erste Manöver gebt werden.

Wie schnell kann man mit WindSUP Boards werden?

Die Jungs und Mädels vom surf Magazin haben es schon auf 40 km/h geschafft. Wenn man sich die Entwicklung anschaut, werden in nächster Zeit sicher noch höhere Geschwindigkeiten erreicht.

Trägt man ein Leash beim WindSUPen?

Ja, man trägt ein Leash beim WindSUPen.

Das Leash wird am Board und deinem Knöchel befestigt. Fällst du mal ins Wasser dehnt sich diese Halteleine auf mehrere Meter aus. Du bist aber mit deinem Board verbunden, sodass es nicht wegschwimmen kann.

Achte beim Kauf eines Leahs unbedingt auf die Eigenschaft coiled. Diese Halteleinen sind gekräuselt und entsprechend kurz. Erst beim Sturz dehnen sie sich aus. Dies ist wichtig, weil frühere Versionen der Leashs sich oft in Unterwasserpflanzen oder an Steinen verfangen haben.

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Boardtyp: AufblasbarMarke: Bluefin
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Länge: 325 - 457 cmVolumen:
Über das Board:

Das Stand Up Paddling Board Cruise von Bluefin ist mit einem Kajaksitz ausgestattet. Auf diese Weise kann das aufblasbare Allround Brett ebenfalls zu einem 1er-Kajak umfunktioniert werden. Im Lieferumfang befinden sich neben dem aufmontierbaren Kajaksitz auch ein höhenverstellbares Paddel, ein geräumiger Rucksack, eine Sicherungsleine und eine Handpumpe. Dieses Board gibt es in verschiedenen Größen. Hier ist für jeden etwas dabei.

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