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Blog SUP mit Kindern: 11 Tipps & Tricks für Kinder jedes Alter

SUP mit Kindern: 11 Tipps & Tricks für jedes Alter

Stand-Up-Paddling erfreut sich in jeder Altersklasse zunehmender Beliebtheit. Doch vor allem Kinder bekommen regelmäßig große und funkelnde Augen, wenn sie ein SUP Board sehen. In fast jedem Strandbad und auf den meisten Gewässern sieht und hört man, wieviel Spaß die Kleinen damit auf dem Wasser haben.

Bereits Kleinkinder können als Mitfahrer eine tolle Zeit auf dem Wasser erleben und mit steigendem Alter kommt automatisch der Wunsch, selbst mal ein SUP Board zu steuern. Wie du dein Kind so richtig fürs Stand-Up-Paddling begeistern kannst und auf was du achten musst, damit es zu keinen gefährlichen Zwischenfällen kommt, verrate ich dir gerne in diesem kleinen Ratgeber.

Selbstverständlich bist du als Erwachsener grundsätzlich für die Sicherheit der Kinder verantwortlich und solltest deshalb die Rahmenbedingungen immer so wählen, dass du jederzeit die Kontrolle über die Situation behältst. Wenn du die folgenden 11 Tipps beherzigst, kann eigentlich nichts mehr schief gehen und deine Kinder werden jede Menge SUP Spaß erleben!

Tipp 1: Schwimmfähigkeit beachten

Grundsätzlich kann jeder noch so erfahrene Paddler, von Zeit zu Zeit, einen Sturz ins Wasser nicht verhindern. Die wichtigste Grundvoraussetzung, um in diesen Situationen gelassen bleiben zu können, sind gute Schwimmfähigkeiten. Das gilt selbstverständlich ganz besonders für Kinder.

Am besten ist, wenn das Kind bereits einen Schwimmkurs gemacht hat und sich sicher und auch längere Zeit über Wasser halten kann. Ansonsten müssen die ersten Erfahrungen mit dem SUP Board unbedingt in Bereichen stattfinden, wo das Kind noch stehen kann (z.B. Ufer- oder Nichtschwimmer-Bereiche in Strand- und Freibädern). Außerdem solltest du unter diesen Umständen immer in der Nähe sein, um im Zweifelsfall schnell eingreifen zu können.

Beim SUP mit Kleinkind als Passagier spielen die Schwimmfähigkeiten der Kleinen selbstverständlich noch keine Rolle. In diesen Situationen solltest du den folgenden Tipp unbedingt beachten:

Tipp 2: Rettungsweste anlegen

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Kinder grundsätzlich eine passende Rettungsweste tragen. Je kleiner der Nachwuchs ist, umso wichtiger sind diese Lebensretter. Eine richtige Rettungsweste ist im Gegensatz zu einer Schwimmweste ohnmachtssicher.

Selbst im schlimmsten Fall einer Bewusstlosigkeit wird man durch sie in eine stabile Rückenlage gedreht und der Kopf bleibt immer über Wasser. Damit die Rettungsweste auch einwandfrei funktioniert, ist es dringend notwendig das passende Modell für das Alter und vor allem das Gewicht des Kindes zu wählen. Die Weste muss gut, körpernah sitzen und ausreichend Auftrieb haben.

Schwimmflügel, -reifen oder andere Schwimmhilfen sind fürs SUP mit Kindern ungeeignet, da sie beim Sturz ins Wasser verrutschen können und im schlimmsten Fall keinerlei Hilfe sind. Entscheide dich beim Kauf am besten für eine zertifizierte Rettungsweste und achte auf die passende Größe für dein Kind. Die Sicherheit ist kein gutes Gebiet für Sparsamkeit!

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Tipp 3: Begleitperson

Besonders in der Anfangszeit beim SUP mit Kind ist es wichtig, dass eine erwachsene Begleitperson mit dabei ist. Im besten Fall sollte diese natürlich selbst Erfahrung im Umgang mit dem SUP Board haben. Wenn du selbst noch unsicher und wacklig auf dem Board stehst, ist es noch keine gute Idee Kinder mit auf Tour zu nehmen.

Außerdem solltest du über sehr gute Schwimmfähigkeiten verfügen, um im Ernstfall Hilfestellung geben zu können. Wenn du selbst kein guter Schwimmer bist, solltest du ebenfalls lieber eine gute Rettungsweste tragen. Als Begleitperson kommt es auf dich an, schwierige Situationen zu meistern, deshalb musst du selbstverständlich auf deine Eigensicherung achten.

Tipp 4: Einweisung für Kleinkinder

Für das SUP mit Kleinkind empfiehlt es sich die Benutzung im Vorfeld bereits spielerisch zu üben. Lass die Kleinen am besten schon mal an Land aufs Brett klettern und zeig ihnen, wie sie sich am besten ruhig hinsetzen können. Sucht zusammen nach der besten Position und versucht den besten Sitzplatz zu finden.

Du kannst auch ein Stück Schnur an eventuell vorhandenen D-Ringen befestigen, damit sich das Kind beim Fahren daran festhalten kann. D-Ringe lassen sich auch ganz einfach nachrüsten. Ein Gepäcknetz oder Trageschlaufen eignen sich hierfür ebenfalls. Im nächsten Schritt könnt ihr das Ganze dann im Wasser ausprobieren, du solltest dabei aber noch neben dem Board stehen und es festhalten.

Sicherheitshalber könnt ihr dann auch den Sturz ins Wasser noch ein bisschen üben, indem das Kind sich vom Board zunächst in deine Arme und später direkt ins Wasser fallen lässt. Es ist immens wichtig, dass sich das Kind sicher auf dem Board fühlt, bevor du aufsteigst und losfährst. Je öfter ihr das übt, umso unbeschwerter könnt ihr dann die ersten kleinen Runden auf dem Wasser genießen!

Tipp 5: Einweisung für selbst paddelnde Kinder und Jugendliche

Je älter die Kinder sind, desto größer der Wunsch nach Selbstständigkeit. Irgendwann wollen sie ihre eigenen Erfahrungen machen und auf eigene Faust losziehen. Damit das auch gut klappt, musst du ihnen die notwendigen Basics vermitteln.

Grundvoraussetzung ist hierbei natürlich wieder, dass du diese Fertigkeiten auch selbst sicher beherrschst. Wenn nicht, dann holt euch jemand mit mehr Erfahrung dazu oder macht gleich zusammen einen Einsteiger-Kurs. Mit guter Anleitung kann man viele Anfängerfehler vermeiden und erlebt schnell die ersten Erfolgserlebnisse.

Zu den wichtigsten Übungen zählen:

  • Leash befestigen
  • Paddellänge einstellen
  • Aufstieg auf das Board üben
  • die richtige Standposition finden
  • den richtigen Paddelschlag erlernen
  • das SUP Board steuern und wenden
  • nach einem Sturz wieder auf das Board aufsteigen
  • spezielle Verhaltensregeln am Gewässer besprechen (Vorfahrt etc.)

Der beste Platz um dies beim SUP mit Kindern zu üben ist ein ruhiger Flachwasser-Bereich in dem das Kind oder der Jugendliche noch stehen kann. Erst wenn diese Grundlektionen sicher und problemlos gelingen, könnt ihr euch vom Flachwasser verabschieden und langsam die weiteren Gewässerzonen erkunden.

Tipp 6: Das richtige Paddel wählen

Neben dem Board ist das Paddel der wichtigste Teil der Ausrüstung. Beim SUP mit Kind ist es ganz besonders wichtig, dass das Paddel zur Größe des Benutzers passt. Als Faustregel kann man sagen, dass das Paddel zwischen 15 und 20 cm länger als die Körpergröße eingestellt werden sollte. Für kleinere Kinder ist es deshalb oft notwendig ein spezielles, kürzeres Modell anzuschaffen.

Größere Kinder und Jugendliche können aber auch schon Exemplare für Erwachsene benutzen. Grundsätzlich sind stufenlos verstellbare Paddel für Kinder und Jugendliche ideal. Diese Modelle wachsen sozusagen mit und können über lange Zeit genutzt werden.

Tipp 7: Boardmaße beachten

Beim SUP mit Kleinkind als Mitfahrer kannst du selbstverständlich jedes Board für Erwachsene mit ausreichender Traglast benutzen. Wenn die Kleinen aber selbstständig auf Tour gehen wollen, dann eignen sich die Modelle für Erwachsene in der Regel weniger. Kinder und Jugendliche sind mit diesen Maßen und vor allem der Länge oftmals überfordert.

Am besten eignen sich kurze und insgesamt eher kompakte Boards mit leichtem Gewicht am besten für Kinder. Das Handling an Land gelingt mit solchen Boards leichter und sie lassen sich wesentlich agiler steuern. Boards und Paddel für Kinder haben wir in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Selbstverständlich können ältere Jugendliche mit ausreichender Körpergröße und Kraft aber auch schon die Boards der Eltern benutzen.

Tipp 8: Kälte- und Sonnenschutz

Die Sonneneinstrahlung kann, reflektiert durch die Wasseroberfläche, an schönen Tagen sehr intensiv sein. Zarte Kinderhaut ist naturgemäß für die UV-Strahlung ganz besonders anfällig. Deshalb musst du als Erwachsener dementsprechend vorsorgen und dein Kind mit einer passenden Kopfbedeckung und einer ordentlichen Portion Sonnencreme (wasserfest und mit hohem Lichtschutzfaktor) vor zu viel Sonne schützen. Es gibt mittlerweile auch für Kinder stylishe Badeshirts, die leicht zu tragen sind und sehr guten Sonnenschutz bieten.

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Auch an kühleren Tagen muss das SUP mit Kind nicht immer gleich komplett ausfallen. Aber du solltest auf zum Wetter passende Kleidung achten. Wenn das Kind erstmals sagt, dass es friert, ist es meistens schon zu spät. Nach einem Sturz ins Wasser ist es dann unter Umständen besser sich an Land etwas abzutrocknen und aufzuwärmen, bevor es wieder losgehen kann.

Tipp 9: Das richtige Gewässer aussuchen

Die Gewässerwahl beim SUP mit Kindern ist enorm wichtig. Für die ersten Erfahrungen sind flache und ruhige Gewässer am besten geeignet. Badeseen mit ausgewiesenen Nichtschwimmer-Bereichen bieten tolle Voraussetzungen für die ersten Erfolgserlebnisse.

Wenn die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen dann immer besser werden, kommen aber nach und nach auch alle anderen Gewässer in Frage. Bis dahin sind Seen und Kanäle mit ruhiger Oberfläche die beste Wahl. Außerdem steht bei Kindern der Badespaß mit ihren Freunden ohnehin meist viel höher im Kurs als die (langweilige) Paddeltour der Erwachsenen.

Tipp 10: Verbote beachten

Selbstverständlich gibt es an den meisten Gewässern spezielle Regeln, Vorschriften und auch Verbote. Hier ist es wieder in deiner Verantwortung die Kleinen darüber aufzuklären, welche Regelungen gelten und wie man sich zu verhalten hat. Damit du dir selbst ein Bild von der aktuellen Lage an den verschiedensten Gewässern im gesamten Bundesgebiet machen kannst, findest du hier eine Auflistung der aktuellen Einschränkungen und Verbote!

Tipp 11: Proviant einpacken

Wenn Kinder voll in ihrem Element sind vergessen sie oftmals das Essen und Trinken. Pack deshalb immer genügend zu trinken und ein paar kleine Snacks (Obst, Fingerfood etc.) ein, wenn ihr zusammen unterwegs seid. Am besten verstaut du den Proviant in einem Dry-Bag, damit alles wasserfest verstaut ist.

Überrasche die kleinen SUP Helden mit einem kleinen Picknick mitten auf dem See, das hebt die Stimmung und gibt euch Kraft für das nächste Abenteuer.

FAQ – Häufige Fragen zum Thema SUP mit Kindern

Die ersten Erfahrungen auf einem SUP Board können bereits Kleinkinder sammeln. Wenn du auf die Sicherheitsaspekte achtest und wie bei Tipp 4 beschrieben die Abläufe mit ihnen übst, dann steht einer kleinen SUP Tour mit einem kleinen Kind als Passagier nichts im Wege.

Ein gutes Alter um selbstständig die ersten Versuche auf einem SUP Board zu unternehmen ist meist die (Vor-) Schulzeit. Wichtig ist jedoch immer, dass das Kind sicher schwimmen kann. Mit 5 oder 6 Jahren besitzen Kinder meist genügend Fähigkeiten (körperlich und geistig), um die Anforderungen des Stand-Up-Paddlings erfolgreich zu meistern.

Früh übt sich…heißt das Sprichwort, du solltest es aber immer ruhig angehen lassen und Schritt für Schritt alle notwendigen Fähigkeiten spielerisch mit dem Kind üben. Es ist sehr wichtig, dass dein Kind in erster Linie Spaß dabei hat und trotzdem auch versteht, dass es enorm wichtig ist, auf sich und andere aufzupassen. Mehr Informationen zum Thema SUP mit Kindern findest du hier.

Beim SUP mit Kindern ist die Boardgröße ganz entscheidend. Kleine Kinder und Jugendliche sind mit den Abmessungen eines Boards für Erwachsene meist überfordert. Kurze und kompakte Allround-Boards eignen sich hierfür am besten, denn sie lassen sich deutlich leichter steuern und wenden als lange Boards.

Selbstverständlich gibt es auf dem Markt auch zahlreiche Kindermodelle. Größere Jugendliche haben schon etwas mehr Kraft und können auch Boards für Erwachsene fahren. Letztendlich kommt es immer auf die individuelle Kraft und Körpergröße an.

Das kommt ganz auf den Einzelfall an. Kleine Kinder kann man am besten an das Thema SUP heranführen, indem man sie zunächst einmal als sitzende Passagiere mit auf Wasser nimmt. In erster Linie geht es am Anfang darum, dass sich das Kind sicher fühlt und keine Angst auf dem wackligen Board hat.

Das weitere Vorgehen solltest du ganz abhängig von deinem Kind machen. In der Regel hat es irgendwann ohnehin Lust den nächsten Schritt zu wagen und der Rest kommt dann von ganz allein. Wenn dann der Wunsch nach Selbstständigkeit immer größer wird, solltest du Schritt für Schritt die notwendigen Fähigkeiten mit deinem Kind trainieren.

Das Wichtigste ist vor allem, dass du dem Kind immer das Gefühl von Sicherheit vermittelst, dann kommt der Spaß am Stand-Up-Paddling von ganz alleine! Mehr Informationen zum Thema SUP mit Kindern findest du hier.

Prinzipiell schon, nur solltest du immer bedenken, dass Kinder oft eine andere Vorstellung von Spaß haben als wir Erwachsene. Während die großen Paddler die Ruhe eines Gewässers sehr schätzen und ausgiebige Touren zur Erholung nutzen, kommt bei Kindern schnell Langeweile auf. Sie brauchen meistens keine Erholung vom Alltagsstress und „entspannen“ oft am besten, wenn sie mit Freunden durchs Wasser toben.

Dementsprechend kann eine SUP Tour für ein Kind eine ziemlich zähe Angelegenheit sein. Außerdem ist die körperliche Ausdauer eines Kindes nicht mit der eines Erwachsenen zu vergleichen. Aber letztlich kannst du dein Kind in diesem Punkt am besten einschätzen.

Plane doch zu Beginn zunächst mal kleine Touren mit abwechslungsreichen Zwischen-Stopps oder wähle Strecken aus, auf denen man jederzeit gute Möglichkeiten zum Ausstieg hat. Ein bisschen Proviant ist auch immer gut, um sich für die nächste Etappe etwas zu stärken. Wenn du kreativ bist und dir in den Pausen ein bisschen was einfallen lässt, dann sind aber, mit ein bisschen Übung, auch lange Strecken für die meisten Kinder kein Problem! Mehr Informationen zum Thema SUP mit Kindern findest du hier.

Fazit

Beim SUP mit Kindern und Jugendlichen gibt es einiges zu beachten, vor allem die Sicherheitsaspekte sollten dabei immer im Vordergrund stehen, damit alle Beteiligten den Spaß auf dem Wasser in vollen Zügen genießen können. Wenn du diese 11 Tipps in die Tat umsetzt, dann wirst du erstaunt und stolz sein, wie schnell Kinder das Fahren mit dem SUP Board beherrschen. Die ersten Erfolgserlebnisse lassen nicht lange auf sich warten und stärken das Selbstbewusstsein und die Autonomie von Kindern und Jugendlichen.

Es lohnt sich auf jeden Fall den Nachwuchs Stück für Stück an das Stand-Up-Paddling heranzuführen, denn die Begeisterung der Kleinen macht große Freude und ist richtig ansteckend. Mit zunehmender Erfahrung wirst du sie meist gar nicht mehr vom Board runter bekommen. Zusammen auf dem Wasser unterwegs zu sein, ist außerdem ein tolles Erlebnis für die ganze Familie und stärkt den Zusammenhalt.

Wie bei jeder Sportart ist es allerdings notwendig, einige Techniken zu erlernen, damit man jeglicher Herausforderung auch gewachsen ist. Wenn du selbst ein sicherer Paddler bist, kannst du dein Wissen bestimmt ohne Probleme an die nächste Generation weitergeben. Falls du jedoch selbst noch Anfänger bist, gibt es mittlerweile auch viele Einsteiger-Kurse bei SUP Schulen, in denen du, zusammen mit deinen Kindern, den sicheren Umgang mit dem SUP Board (unter fachlicher Anleitung) erlernen kannst!


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