Der Sommer ist da und du möchtest mit deinen Kindern aufs Wasser?
SUP mit Kindern ist ein fantastisches Erlebnis für die ganze Familie!
In diesem Artikel geben wir dir 12 Tipps und Tricks, wie du am besten SUP mit Kindern jedes Alters genießen kannst.
Von der richtigen Ausrüstung, über die beste Einweisung, bis hin zur Auswahl des Gewässers: Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um gemeinsam Spaß auf dem SUP Board zu haben und unvergessliche Erinnerungen zu sammeln!
Tipp 1: Schwimmfähigkeit beachten
Grundsätzlich kann jeder noch so erfahrene Paddler, von Zeit zu Zeit, einen Sturz ins Wasser nicht verhindern.
Die wichtigste Grundvoraussetzung, um in diesen Situationen gelassen bleiben zu können, sind gute Schwimmfähigkeiten. Das gilt selbstverständlich ganz besonders für Kinder.
Am besten ist, wenn das Kind bereits einen Schwimmkurs gemacht hat und sich sicher und auch längere Zeit über Wasser halten kann.
Ansonsten müssen die ersten Erfahrungen mit dem SUP Board unbedingt in Bereichen stattfinden, wo das Kind noch stehen kann (z.B. Ufer- oder Nichtschwimmer-Bereiche in Strand- und Freibädern).
Außerdem solltest du unter diesen Umständen immer in der Nähe sein, um im Zweifelsfall schnell eingreifen zu können.
Beim SUP mit Kleinkind als Passagier spielen die Schwimmfähigkeiten der Kleinen selbstverständlich noch keine Rolle. In diesen Situationen solltest du den folgenden Tipp unbedingt beachten:
Tipp 2: Rettungsweste anlegen
Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Kinder grundsätzlich eine passende Rettungsweste tragen. Je kleiner der Nachwuchs ist, umso wichtiger sind diese Lebensretter.
Hier lohnt es sich, die Begriffe sauber zu trennen, denn im Handel werden sie durcheinandergeworfen. Entscheidend ist die Newton-Zahl auf dem Etikett.
- 50 Newton ist eine Schwimmhilfe nach EN ISO 12402-5. Sie hält jemanden über Wasser, der schwimmen kann und bei Bewusstsein ist. Sie dreht niemanden.
- 100 Newton ist eine Rettungsweste nach EN ISO 12402-4. Sie dreht eine bewusstlose Person auf den Rücken und hält den Kopf über Wasser. Das ist die richtige Klasse für Kinder.
- 150 Newton ist für See und schwere Bekleidung gedacht und für Kinder auf einem SUP Board unnötig klobig.
Für Kinder gilt darüber hinaus: Die Weste wird nach Körpergewicht ausgewählt, nicht nach Alter, und die Gewichtsspanne steht auf dem Etikett. Sie braucht einen Schrittgurt, sonst rutscht sie beim Sprung ins Wasser über den Kopf, dazu einen Kragen für die Drehwirkung und einen Griff im Nacken, an dem sich ein Kind aus dem Wasser ziehen lässt. Anprobieren heißt: Weste schließen, an den Schultern nach oben ziehen. Bleiben die Ohren frei sichtbar, ist sie zu groß.
Automatisch aufblasende Westen sind für Kinder die falsche Wahl. Sie funktionieren nur, wenn die Patrone gewartet ist, und ein erschrockenes Kind kann mit einer sich plötzlich aufblasenden Weste schlecht umgehen. Feststoffwesten aus Schaum sind hier klar im Vorteil.
Schwimmflügel, -reifen oder andere Schwimmhilfen sind fürs SUP mit Kindern ungeeignet, da sie beim Sturz ins Wasser verrutschen können und im schlimmsten Fall keinerlei Hilfe sind.
Entscheide dich beim Kauf am besten für eine zertifizierte Rettungsweste und achte auf die passende Größe für dein Kind. Die Sicherheit ist kein gutes Gebiet für Sparsamkeit!
Tipp 3: Begleitperson
Besonders in der Anfangszeit beim SUP mit Kind ist es wichtig, dass eine erwachsene Begleitperson mit dabei ist.
Im besten Fall sollte diese natürlich selbst Erfahrung im Umgang mit dem SUP Board haben. Wenn du selbst noch unsicher und wacklig auf dem Board stehst, ist es noch keine gute Idee Kinder mit auf Tour zu nehmen.
Außerdem solltest du über sehr gute Schwimmfähigkeiten verfügen, um im Ernstfall Hilfestellung geben zu können. Wenn du selbst kein guter Schwimmer bist, solltest du ebenfalls lieber eine gute Rettungsweste tragen.
Als Begleitperson kommt es auf dich an, schwierige Situationen zu meistern, deshalb musst du auf deine Eigensicherung achten. Nur wer selbst sicher steht, kann jemand anderem helfen.
Zwei Regeln, die sich in der Praxis bewährt haben: Bei zwei Kindern gehören zwei Erwachsene aufs Wasser, nicht einer. Und der Erwachsene paddelt auf der Seite, von der der Wind kommt, also zwischen Wind und Kind. Treibt etwas ab, treibt es dann auf dich zu und nicht von dir weg.
Tipp 4: Einweisung für Kleinkinder
Für das SUP mit Kleinkind empfiehlt es sich, die Benutzung im Vorfeld bereits spielerisch zu üben. Lass die Kleinen am besten schon mal an Land aufs Brett klettern und zeig ihnen, wie sie sich am besten ruhig hinsetzen können. Sucht zusammen nach der besten Position und versucht den besten Sitzplatz zu finden.
Du kannst auch ein Stück Schnur an eventuell vorhandenen D-Ringen befestigen, damit sich das Kind beim Fahren daran festhalten kann. Wichtig dabei: Die Schnur ist zum Festhalten da, nicht zum Anbinden. Nichts am Kind wird fest mit dem Board verbunden, weder Schnur noch Leash noch Gurt.
D-Ringe lassen sich auch ganz einfach nachrüsten. Ein Gepäcknetz oder Trageschlaufen eignen sich hierfür ebenfalls. Im nächsten Schritt könnt ihr das Ganze dann im Wasser ausprobieren, du solltest dabei aber noch neben dem Board stehen und es festhalten.
Sicherheitshalber könnt ihr dann auch den Sturz ins Wasser noch ein bisschen üben, indem das Kind sich vom Board zunächst in deine Arme und später direkt ins Wasser fallen lässt.
Es ist immens wichtig, dass sich das Kind sicher auf dem Board fühlt, bevor du aufsteigst und losfährst. Je öfter ihr das übt, umso unbeschwerter könnt ihr dann die ersten kleinen Runden auf dem Wasser genießen!
Tipp 5: Einweisung für selbst paddelnde Kinder und Jugendliche
Je älter die Kinder sind, desto größer der Wunsch nach Selbstständigkeit. Irgendwann wollen sie ihre eigenen Erfahrungen machen und auf eigene Faust losziehen. Damit das auch gut klappt, musst du ihnen die notwendigen Basics vermitteln.
Grundvoraussetzung ist hierbei natürlich wieder, dass du diese Fertigkeiten auch selbst sicher beherrschst.
Wenn nicht, dann holt euch jemand mit mehr Erfahrung dazu oder macht gleich zusammen einen Einsteiger-Kurs. Mit guter Anleitung kann man viele Anfängerfehler vermeiden und erlebt schnell die ersten Erfolgserlebnisse.
Zu den wichtigsten Übungen zählen:
- Leash richtig befestigen und wissen, wann sie abkommt
- Paddellänge einstellen
- Aufstieg auf das Board üben
- die richtige Standposition finden
- den richtigen Paddelschlag erlernen
- das SUP Board steuern und wenden
- nach einem Sturz wieder auf das Board aufsteigen
- spezielle Verhaltensregeln am Gewässer besprechen (Vorfahrt etc.)
Und die Leash?
Auf stehendem Wasser, also am Badesee oder in der ruhigen Bucht, gehört die spiralförmige Coiled Leash ans Sprunggelenk. Das Board ist der größte Auftriebskörper, den ein Kind dabeihat, und es soll in Reichweite bleiben.
Sobald Strömung im Spiel ist, kehrt sich das um. Ein Board, das sich in Strömung an einem Ast, einem Pfeiler oder einem Wehr verfängt, zieht ein am Fuß angeleintes Kind unter Wasser, und dort kommt keine Hand mehr an den Klettverschluss. In fließendem Gewässer gehört die Leash deshalb an einen Hüftgurt mit Schnellverschluss oder gar nicht ans Kind. Dass ein Kind den Auslöser im Ernstfall auch findet und bedient, übt man vorher an Land, mehrmals, bis es sitzt.
Der beste Platz, um all das beim SUP mit Kindern zu üben, ist ein ruhiger Flachwasserbereich, in dem das Kind oder der Jugendliche noch stehen kann.
Erst wenn diese Grundlektionen sicher und problemlos gelingen, könnt ihr euch vom Flachwasser verabschieden und langsam die weiteren Gewässerzonen erkunden.
Tipp 6: Das richtige Paddel wählen
Neben dem Board ist das Paddel der wichtigste Teil der Ausrüstung.
Beim SUP mit Kind ist es ganz besonders wichtig, dass das Paddel zur Größe des Benutzers passt.
Als Faustregel kann man sagen, dass das Paddel zwischen 15 und 20 cm länger als die Körpergröße eingestellt werden sollte. Für kleinere Kinder ist es deshalb oft notwendig, ein spezielles, kürzeres Modell anzuschaffen.
Größere Kinder und Jugendliche können aber auch schon Exemplare für Erwachsene benutzen. Grundsätzlich sind stufenlos verstellbare Paddel für Kinder und Jugendliche ideal. Diese Modelle wachsen sozusagen mit und können über lange Zeit genutzt werden.
Tipp 7: Boardmaße beachten
Beim SUP mit Kleinkind als Mitfahrer kannst du jedes Board für Erwachsene mit ausreichender Traglast benutzen. Ausreichend heißt: dein Gewicht plus das des Kindes plus Ausrüstung, und dann noch Luft nach oben. Wer die angegebene Traglast ausreizt, paddelt auf einem Board, das tief im Wasser liegt, langsam wird und bei jeder kleinen Welle Wasser übers Deck nimmt.
Wenn die Kleinen aber selbstständig auf Tour gehen wollen, dann eignen sich die Modelle für Erwachsene in der Regel weniger. Kinder und Jugendliche sind mit diesen Maßen und vor allem der Länge oftmals überfordert.
Am besten eignen sich kurze und insgesamt eher kompakte Boards mit leichtem Gewicht am besten für Kinder. Das Handling an Land gelingt mit solchen Boards leichter und sie lassen sich wesentlich agiler steuern.
Boards und Paddel für Kinder haben wir in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Selbstverständlich können ältere Jugendliche mit ausreichender Körpergröße und Kraft aber auch schon die Boards der Eltern benutzen.
Tipp 8: Kälte- und Sonnenschutz
Die Sonneneinstrahlung kann, reflektiert durch die Wasseroberfläche, an schönen Tagen sehr intensiv sein. Zarte Kinderhaut ist naturgemäß für die UV-Strahlung ganz besonders anfällig.
Deshalb musst du als Erwachsener dementsprechend vorsorgen und dein Kind mit einer passenden Kopfbedeckung und einer ordentlichen Portion Sonnencreme (wasserfest und mit hohem Lichtschutzfaktor) vor zu viel Sonne schützen.
Es gibt mittlerweile auch für Kinder stylishe Badeshirts, die leicht zu tragen sind und sehr guten Sonnenschutz bieten.
Auch an kühleren Tagen muss das SUP mit Kind nicht ausfallen, du solltest aber auf passende Kleidung achten.
Dabei gilt eine Regel, die viele unterschätzen: Kinder kühlen deutlich schneller aus als Erwachsene. Sie haben im Verhältnis zu ihrem Körpervolumen eine viel größere Hautoberfläche und weniger Fettgewebe, das isoliert. Was für dich frisch ist, ist für ein Kind schon kalt.
Der Maßstab ist die Wassertemperatur, nicht die Lufttemperatur. Unter etwa 15 Grad Wasser gehört ein Neoprenanzug dazu, keine Badehose. Und wenn das Kind zum ersten Mal sagt, dass es friert, ist es meistens schon zu spät: Zittern, blasse Lippen und stille, ungewohnte Wortkargheit sind die Zeichen, auf die du achtest, statt zu fragen.
Nach einem Sturz ins Wasser ist es dann unter Umständen besser, sich an Land etwas abzutrocknen und aufzuwärmen, bevor es wieder losgehen kann.
Tipp 9: Das richtige Gewässer aussuchen
Die Gewässerwahl beim SUP mit Kindern ist enorm wichtig.
Für die ersten Erfahrungen sind flache und ruhige Gewässer am besten geeignet. Badeseen mit ausgewiesenen Nichtschwimmer-Bereichen bieten tolle Voraussetzungen für die ersten Erfolgserlebnisse.
Wenn die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen dann immer besser werden, kommen aber nach und nach auch alle anderen Gewässer in Frage.
Bis dahin sind Seen und Kanäle mit ruhiger Oberfläche die beste Wahl. Außerdem steht bei Kindern der Badespaß mit ihren Freunden ohnehin meist viel höher im Kurs als die (langweilige) Paddeltour der Erwachsenen.
Tipp 10: Verbote beachten
Selbstverständlich gibt es an den meisten Gewässern spezielle Regeln, Vorschriften und auch Verbote.
Hier ist es wieder in deiner Verantwortung, die Kleinen darüber aufzuklären, welche Regelungen gelten und wie man sich zu verhalten hat.
Damit du dir selbst ein Bild von der aktuellen Lage an den verschiedensten Gewässern im gesamten Bundesgebiet machen kannst, findest du hier eine Auflistung der aktuellen Einschränkungen und Verbote!
Tipp 11: Proviant einpacken
Wenn Kinder voll in ihrem Element sind, vergessen sie oftmals das Essen und Trinken.
Pack deshalb immer genügend zu trinken und ein paar kleine Snacks (Obst, Fingerfood etc.) ein, wenn ihr zusammen unterwegs seid. Am besten verstaut du den Proviant in einem Dry-Bag, damit alles wasserfest verstaut ist.
Überrasche die kleinen SUP Helden mit einem kleinen Picknick mitten auf dem See, das hebt die Stimmung und gibt euch Kraft für das nächste Abenteuer.
Tipp 12: SUP Spiele für Kinder
Eine reine SUP Tour kann für Kinder langweilig werden. Mit diesen Spielideen bringst du Abwechslung und Spaß rein:
- Wettrennen: Finde heraus, wer am schnellsten zu einer Boje und zurück paddeln kann.
- Staffeln: Teilt euch in Zweier- oder Dreierteams ein. Jedes Team fährt zu einer Boje und schickt dann das nächste Teammitglied los. Das Team, das zuerst im Ziel ist, gewinnt.
- Fangen: Eine Person ist dran und versucht, die anderen Spieler zu fangen, indem sie ihnen hinterher paddelt. Wenn sie gefangen werden, sind sie ebenfalls Fänger und helfen so lange, bis alle Spieler gefangen sind.
- Floßbau: Verbinde mehrere SUP Boards und fahrt gemeinsam als Floß.
- Schnitzeljagd: Verstecke einen wasserdichten Behälter und lass die Kinder danach suchen.
- Tandemfahrt: Paddelt zu zweit oder zu mehreren auf einem Board. Allein das Aufstehen kann eine Herausforderung sein!
- Drehungen: Versucht so viele Kickturns nacheinander zu machen wie möglich.
- Challenges: Überlegt euch verschiedene Übungen wie Hampelmänner, Drehungen oder einen Kopfstand.
- Liegend paddeln: Paddel weglegen, bäuchlings aufs Board legen und mit den Armen kraulen, wie auf einem Surfbrett. Das ist die einfachste Art, gegen Wind zurückzukommen, und ein guter Trick für müde Arme. Mehr dazu steht in unserem Beitrag über Prone Paddling.
Wenn doch einmal etwas schiefgeht
Das meiste, was auf dem Wasser passiert, ist harmlos, solange man vorher darüber nachgedacht hat. Vier Situationen lohnen sich, mit dem Kind einmal durchzuspielen, bevor sie eintreten.
Das Kind fällt ins Wasser. Genau das ist der Grund für die Weste. Ruhig bleiben, dem Kind zunicken, es zum Board dirigieren und ihm am Nackengriff der Weste hochhelfen. Der Wiedereinstieg funktioniert seitlich in Boardmitte, nie über die Nose. Übt das einmal im flachen Wasser, dann verliert es seinen Schrecken.
Das Board treibt weg. Ein leeres Board ist bei Wind schneller als ein schwimmendes Kind. Deshalb gilt: Kind zuerst, Board danach. Ein Board lässt sich ersetzen.
Der Wind dreht auf. Ablandiger Wind ist die häufigste Ursache für Rettungseinsätze auf Binnenseen: Am Ufer ist es angenehm, draußen kommt man nicht mehr zurück. Deshalb immer die erste Hälfte der Tour gegen den Wind paddeln und die zweite mit ihm. Wenn es böig wird, gehen alle in den Kniestand, das senkt den Schwerpunkt und halbiert die Angriffsfläche.
Ihr verliert euch aus den Augen. Vorher eine Sichtgrenze vereinbaren, an einem Steg, einer Boje oder einer Baumgruppe, und ein einfaches Zeichen für „komm zurück“. Eine Trillerpfeife an der Weste hört man weiter als jede Stimme, und Kinder finden es großartig, eine zu haben.
Das Telefon gehört übrigens am Körper des Erwachsenen in eine wasserdichte Hülle, nicht ins Gepäcknetz. In dem Moment, in dem du es brauchst, treibt das Board sonst gerade woanders.
FAQ
Ein gutes Alter, um selbstständig die ersten Versuche auf einem SUP Board zu unternehmen ist meist die (Vor-) Schulzeit.
Wichtig ist jedoch immer, dass das Kind sicher schwimmen kann. Mit 5 oder 6 Jahren besitzen Kinder meist genügend Fähigkeiten (körperlich und geistig), um die Anforderungen des Stand Up Paddlings erfolgreich zu meistern.
Früh übt sich, heißt das Sprichwort, du solltest es aber immer ruhig angehen lassen und Schritt für Schritt alle notwendigen Fähigkeiten spielerisch mit dem Kind üben.
Es ist sehr wichtig, dass dein Kind in erster Linie Spaß dabeihat und trotzdem auch versteht, dass es enorm wichtig ist, auf sich und andere aufzupassen.
Kleine Kinder und Jugendliche sind mit den Abmessungen eines Boards für Erwachsene meist überfordert. Kurze und kompakte Allround-Boards eignen sich hierfür am besten, denn sie lassen sich deutlich leichter steuern und wenden als lange Boards.
Selbstverständlich gibt es auf dem Markt auch zahlreiche Kindermodelle. Größere Jugendliche haben schon etwas mehr Kraft und können auch Boards für Erwachsene fahren. Letztendlich kommt es immer auf die individuelle Kraft und Körpergröße an.
Das weitere Vorgehen solltest du ganz abhängig von deinem Kind machen. In der Regel hat es irgendwann ohnehin Lust den nächsten Schritt zu wagen und der Rest kommt dann von ganz allein. Wenn dann der Wunsch nach Selbstständigkeit immer größer wird, solltest du Schritt für Schritt die notwendigen Fähigkeiten mit deinem Kind trainieren.
Das Wichtigste ist vor allem, dass du dem Kind immer das Gefühl von Sicherheit vermittelst, dann kommt der Spaß am Stand-Up-Paddling von ganz alleine!
Dementsprechend kann eine SUP Tour für ein Kind eine ziemlich zähe Angelegenheit sein. Außerdem ist die körperliche Ausdauer eines Kindes nicht mit der eines Erwachsenen zu vergleichen. Aber letztlich kannst du dein Kind in diesem Punkt am besten einschätzen.
Plane doch zu Beginn zunächst mal kleine Touren mit abwechslungsreichen Zwischen-Stopps oder wähle Strecken aus, auf denen man jederzeit gute Möglichkeiten zum Ausstieg hat.
Ein bisschen Proviant ist auch immer gut, um sich für die nächste Etappe etwas zu stärken. Wenn du kreativ bist und dir in den Pausen ein bisschen was einfallen lässt, dann sind aber, mit ein bisschen Übung, auch lange Strecken für die meisten Kinder kein Problem!
Fazit
Beim SUP mit Kindern und Jugendlichen gibt es einiges zu beachten, vor allem die Sicherheitsaspekte sollten dabei immer im Vordergrund stehen, damit alle Beteiligten den Spaß auf dem Wasser in vollen Zügen genießen können.
Wenn du diese 12 Tipps in die Tat umsetzt, dann wirst du erstaunt und stolz sein, wie schnell Kinder das Fahren mit dem SUP Board beherrschen.
Die ersten Erfolgserlebnisse lassen nicht lange auf sich warten und stärken das Selbstbewusstsein und die Autonomie von Kindern und Jugendlichen.
Es lohnt sich auf jeden Fall den Nachwuchs Stück für Stück an das Stand-Up-Paddling heranzuführen, denn die Begeisterung der Kleinen macht große Freude und ist richtig ansteckend. Mit zunehmender Erfahrung wirst du sie meist gar nicht mehr vom Board runterbekommen.
Zusammen auf dem Wasser unterwegs zu sein, ist außerdem ein tolles Erlebnis für die ganze Familie und stärkt den Zusammenhalt.
Wie bei jeder Sportart ist es allerdings notwendig, einige Techniken zu erlernen, damit man jeglicher Herausforderung auch gewachsen ist. Wenn du selbst ein sicherer Paddler bist, kannst du dein Wissen bestimmt ohne Probleme an die nächste Generation weitergeben.
Falls du jedoch selbst noch Anfänger bist, gibt es mittlerweile auch viele Einsteiger-Kurse bei SUP Schulen, in denen du, zusammen mit deinen Kindern, den sicheren Umgang mit dem SUP Board (unter fachlicher Anleitung) erlernen kannst!
Keine Kommentare vorhanden