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Blog Race SUP 12.6 oder 14: Was ist besser? (Vergleich)

Race SUP 12.6 oder 14: Was ist besser?

Die Kategorie der Race (oder Racing) SUPs ist die Königsklasse der Stand-Up-Paddling Boards.

Dieser Boardtyp ist auf gute Beschleunigung, hohe Geschwindigkeit und widerstandsreduziertes Gleiten ausgelegt. Wendigkeit und Kippstabilität liegen dabei weniger im Fokus.

Dementsprechend sind Race Boards nicht gut für Einsteiger geeignet. Sie erfordern sehr gute, sichere Balance-Fähigkeiten und einen dynamischen, aktiven Fahrstil, um das Potenzial des Boards optimal ausreizen zu können. Wenn du schon viel Erfahrung hast und sportlich ambitioniert bist, dann ist der Wunsch nach einem Race SUP jedoch meist nur eine Frage der Zeit.

Falls du dich für diesen Boardtyp entschieden hast, dann stehst du häufig vor der Frage: 12.6 oder 14 Race Board. Damit du in der Lage bist zu beurteilen, welche Größe am besten zu dir und deinen Erwartungen passt, habe ich diesen Ratgeber für dich geschrieben.

Ich werde dir einen detaillierten Überblick über beide Größenklassen geben und dir genau erläutern welche Unterschiede relevant sind!

Die Unterschiede zwischen 12.6 und 14 Race SUP Boards

Maße

Der augenscheinlichste Unterschied zwischen 12.6 und 14 Race SUP Boards sind die Abmessungen:

Während die 12.6′ (12 Fuß 6 Zoll) Modelle ca. 381 cm lang sind, übertreffen die 14er Boards (14 Fuß) mit ca. 427 cm diese Länge nochmals um stattliche 46 cm.

Beide Varianten sind also nicht gerade kompakt und können vor allem für kleinere Paddler in Sachen Handling eine ganz schöne Herausforderung sein.

Die Breite unterscheidet sich in vielen Fällen ebenfalls. In der 12.6 Kategorie findet man häufiger auch Touring-Modelle, deren Breite um die 80 cm und teilweise sogar darüber liegt.

Die 14′ Klasse besteht hauptsächlich aus schmaleren, reinrassigen Race Boards, welche meist eine Breite um die 70 cm oder weniger aufweisen.

Bei der Dicke sind die Unterschiede weniger stark ausgeprägt. Bei vielen aufblasbaren SUP Boards (iSUPs) hat sich der Wert von 15 cm etabliert und bewährt.

Jedoch findet man in der Kategorie der 14′ Race Boards auch etwas dünnere Exemplare, da vor allem in der Wettkampfsituation ein reduziertes Gewicht von großem Vorteil ist.

Traglast

Die Traglast wird, rein physikalisch betrachtet, in erster Linie durch das Volumen des SUP Boards bestimmt.

Je größer die im Board eingeschlossene Luftmasse, desto höher ist der Auftrieb. Dementsprechend entscheiden die Maße über die maximale Tragfähigkeit deines Boards.

Nun könnte man denken, dass deshalb die wesentlich längeren 14′ SUP Race Boards automatisch eine höhere Traglast haben…das ist aber aufgrund der oft wesentlich geringeren Breite nicht immer richtig.

Unter den 12.6 Boards gibt es zahlreiche breite Touring-Boards die locker 120 kg tragen, während bei einigen 14.0 Race SUP Boards bereits bei 90-100 kg die Grenze der Belastbarkeit liegt.

Es kommt also bei der Betrachtung der Tragfähigkeit immer individuell auf die Bauform und die Abmessungen an. In der Regel ist das Volumen bei 12.6 oder 14 Race SUPs aber größer als bei einem Allround-Board mit Standardabmessungen, dementsprechend höher ist auch die Traglast.

Sehr wichtig ist bei Racing-Modellen aber immer, dass du die Gewichtsgrenze möglichst nicht ganz ausreizt, die Performance leidet ansonsten ganz deutlich unter einer zu hohen Belastung!

Fahreigenschaften

Ein oft benutztes Sprichwort in der SUP- und Surf-Szene lautet: „Länge läuft“! Das bedeutet, dass ein Zugewinn an Länge automatisch die Gleitfreudigkeit eines Boards verbessert. Ein anderer, elementarer Faktor ist allerdings die Breite.

Kurz und knapp heißt das, je länger und schmaler ein Board konstruiert ist, desto besser sind die Laufeigenschaften.

Im Vergleich zwischen 12.6 und 14 Race SUP erreichst du mit einem 14′ Board folglich die höheren Geschwindigkeiten und eine bessere Beschleunigung. Die oftmals breiteren 12.6 Modelle haben einen größeren Wasserwiderstand und sind deshalb weniger flott.

In puncto Kippstabilität liegen die Vorteile allerdings ganz klar bei den breiteren SUP Race Boards. Diese bieten dir eine deutlich höhere Grundstabilität und lassen sich deshalb vielseitiger einsetzen.

Durch die Länge und die ebenfalls spitz zulaufende Nose (Boardspitze) überzeugen diese Modelle durch einen Kompromiss aus Stabilität und gutem Gleitvermögen.

Boardklasse

Wie bereits erwähnt, findest du unter den 12.6 SUP Boards auch viele Touring-Modelle, während die 14′ Klasse hauptsächlich von reinrassigen Racing Boards dominiert wird. Beide Boardtypen profitieren in Sachen Laufleistung von der Länge, sind jedoch auf unterschiedliche Nutzungsprofile ausgelegt.

Damit du selbst entscheiden kannst, welche Boardklasse am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt, werde ich dir die charakteristischen Merkmale nochmals detailliert erläutern.

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Was macht 12.6 SUP Boards aus?

Die Klasse der 12.6 SUP Boards setzt sich aus Touring- und Racing-Modellen zusammen.

Die Tourer dieser Kategorie erkennst du meist schon an ihrer Silhouette, welche etwas breiter und rundlicher ausfällt. Die Nose (Boardspitze) ist bei diesem Boardtyp etwas weniger schmal und spitz zulaufend als bei einem Racer.

Die Standfläche ist deutlich breiter und bietet dir deshalb mehr Grundstabilität, was vor allem ambitionierten Anfängern sehr entgegenkommt.

Beim Thema Finnen ist das Setup mit Einzelfinne die mit Abstand häufigste Variante. Touring-Finnen sind etwas länger als Racing-Finnen und sorgen für eine hohe Spurtreue bei gleichzeitiger Stabilität. Die 12.6 Touring-Boards sind optimal abgestimmt auf abwechslungsreiche Langstrecken.

Die breiteren Modelle sind mit ihrer großen Oberfläche aber auch für SUP-Yoga, SUP Fitness und zum Angeln vom SUP geeignet. Durch das große Volumen haben sie eine hohe Traglast und sind eine sehr gute Wahl für große und schwere Paddler.

Die reinen Racing SUP Boards mit einer Länge von 12’6″ erkennst du an der schmalen Kontur mit betont spitzer Nose. Diese Exemplare sind eindeutig auf Spitzenleistungen in Sachen Beschleunigung und Geschwindigkeit ausgelegt, somit sind sie perfekt für Wettkämpfe und sportlich sehr ambitionierte Paddler.

Kippstabilität und Vielseitigkeit spielen bei den 12.6 Racing SUPs eine untergeordnete Rolle.

Auch sie sind in der Regel mit einer einzelnen Mittelfinne ausgestattet. Racing-Finnen sind aber etwas kürzer und haben einen flacheren Winkel zum Board als die Touring-Modelle.

Aufgrund der geringeren Breite haben die Race-Boards der 12’6″ Länge ein geringeres Volumen und somit eine niedrigere maximale Traglast.

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Was macht 14′ Race SUP Boards aus?

Die Kategorie der 14′ SUP besteht praktisch ausschließlich aus klassischen Race-Boards. Die Gesamtkonstruktion ist kompromisslos auf Schnelligkeit ausgelegt. Beschleunigung und hohe Geschwindigkeiten sind die Maxime dieses Boardtyps und diesen Merkmalen werden alle anderen Eigenschaften untergeordnet.

Die schmale, sehr stromlinienförmige und enorm spitz zulaufende Silhouette ermöglicht bestes Gleitverhalten und reduziert den Wasserwiderstand maximal.

Demzufolge sind die 14′ Race Boards spezialisierte Sportgeräte und erfordern einen aktiven und dynamischen Fahrstil, um die Leistungsfähigkeit des Boards nutzen zu können.

Du brauchst viel Erfahrung und allem voran eine gut trainierte Balance, um solche Modelle beherrschen zu können…für Einsteiger sind sie deshalb nicht geeignet.

Die verwendeten Racing-Einzelfinnen sind ebenfalls spezialisierte Modelle und runden mit ihrer eher kurzen und abgewinkelten Form das sportliche Gesamtpaket ab. Sie ermöglichen einen guten Geradeauslauf und haben einen sehr geringen Wasserwiderstand.

Die Racing SUPs der 14er Klasse sind teilweise enorm schmal (deutlich unter 70 cm), dementsprechend ist das Volumen und somit die maximale Traglast oft etwas geringer als bei breiteren Modellen.

Zusätzlich sind einige Modelle auch dünner und leichter konstruiert, um Gewicht einzusparen. In Wettkämpfen ist oft jedes Gramm entscheidend, denn ein Board mit höherem Eigengewicht lässt sich weniger schnell beschleunigen!

Für wen sind 12.6 bzw. 14 SUPs die bessere Wahl?

Die Entscheidung 12.6 oder 14 SUP Board hängt eindeutig von deinem Nutzungsprofil und deinen Erwartungen ab.

Wenn du viel Erfahrung auf dem Board hast und auf der Suche nach Spitzenleistungen in puncto Geschwindigkeit bist, dann führt kein Weg am 14′ Race SUP vorbei.

Diese Modelle sind ohne Abstriche auf beste Beschleunigung und erstklassiges Gleitvermögen ausgelegt. Für Wettkämpfe und sportlich sehr anspruchsvolle Paddler sind sie die konkurrenzlos beste Wahl.

Für sehr ambitionierte Einsteiger und Paddler die eine Kombination aus gutem, widerstandsreduziertem Laufverhalten und Vielseitigkeit suchen, bietet die 12.6 Klasse deutlich mehr Auswahl.

Viele Boards mit einer Länge von 12’6″ gehören eher zu den Touring-Modellen oder sind eine Mischform (Hybrid) aus Tourer und Racer.

Diese breiter konstruierten Exemplare haben sowohl optimierte Laufeigenschaften, als auch eine hohe Kippstabilität und eignen sich deshalb besonders gut für abwechslungsreiche Einsatzgebiete.

Ein weiteres Argument bei der Entscheidung zwischen 12.6 oder 14 Race SUP sollte auch deine körperliche Statur sein. Zum einen gibt es bei den unterschiedlichsten Modellen starke Abweichungen bezüglich der Traglast und zum anderen musst du natürlich auch in der Lage sein, das Handling der großen Boards, auch an Land, bewältigen zu können.

Kleine und leichte Paddler kommen mit den Dimensionen dieser Boards teilweise an ihre Grenzen.

Fazit

Die Frage 12.6 oder 14 Race SUP musst du letztendlich für dich selbst beantworten. Ich habe mit diesem Ratgeber versucht dir mein Wissen über die beiden Boardklassen so zu vermitteln, dass du in der Lage bist deine eigene Entscheidung zu treffen. Jetzt liegt es an dir genau abzuwägen, welcher Boardtyp am besten zu deinen Fähigkeiten und zu deinem Anforderungsprofil passt.

Mir und dem gesamten Team von stand-up-paddling.org liegt viel daran, dich detailliert zu informieren und alle Facetten der SUP-Nutzung für dich zu beleuchten, damit du möglichst viel Spaß auf dem Wasser hast und eine der schönsten Sportarten für dich entdeckst…das Stand Up Paddling!

Sollten nach der Lektüre noch weitere Fragen bei dir aufkommen, dann kannst du mir sehr gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen dir möglichst schnell weiterzuhelfen!


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