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Blog Die 8 besten nachhaltigen SUP Boards (Bestenliste)

Die 8 besten nachhaltigen SUP Boards (Bestenliste)

Wir Stand Up Paddler setzen für unsere Leidenschaft alles auf die Natur. Wenn möglich soll das Gewässer möglichst klar sein und die Natur drum herum in sattem Grün erstrahlen. Manchmal aber genügt ein Blick nach unten auf das SUP Board, was uns gerade übers Wasser trägt und das Lächeln wird unter Umständen schnell getrübt.

Womöglich wird man feststellen, dass man sich gerade in einem Zwiespalt fortbewegt. Das rasante Marktwachstum im SUP Board Segment trägt nämlich alles andere als zum Umweltschutz bei. Massenproduktion von immer günstigeren Modellen aus chinesischen Fabriken hinterlassen traurige Stimmung beim Gedanken an Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Glücklicherweise sind auf unserem Planeten aber auch ambitionierte Menschen beheimatet, die sich genau dieses Thema zur Aufgabe gemacht haben. Sich nämlich nicht nur an dem Trend zu bereichern, sondern bei der Produktion von SUP Boards auch einen wichtigen Teil an unsere Umwelt und die Menschen zurückzugeben und zumindest das auszugleichen, was an vielen Stellen kaputt gemacht wird.

Die 8 besten nachhaltigen SUP Boards (Bestenliste)

#1 KB Woodcraft Crowdfunding

Hinter der kleinen griechischen Manufaktur KB Woodcraft stehen die beiden Freunde Heiko und Micha aus Deutschland. Mit traditioneller Handwerkskunst und nachhaltigen Produktionsprozessen stellt KB Woodcradt in Handarbeit 10‘6‘‘ Allround SUP Board aus Holz her. Um das Geschäft auf professionelle Beine stellen zu können, hat KB Woodcraft eine spannende Crowdfunding-Aktion gestartet, bei der die Unterstützer nicht nur Geld geben, sondern im Zuge dessen individuelle KB Woodcraft Produkte erwerben können.

Aus den Verkaufseinnahmen baut KB Woodcraft sein Startup schließlich aus, um sich der Herstellung nachhaltiger SUP Boards aus Holz sowie dem Zubehör aus natürlichen Werkstoffen widmen zu können. Mehr über KB Woodcraft und die Crowdfunding-Aktion findest du in unserer ausführlichen Artikel über das Unternehmen.

#2 Starboard SUPs

Starboard setzt sich in vielerlei Hinsicht für den Umweltschutz ein, arbeitet selbst mit recycelten Materialien und hält Partnerschaften mit Organisationen und Unternehmen zur effizienten Produktion umweltfreundlicher SUP Boards. Dazu gehört unter anderem die Zusammenarbeit mit DSM, innerhalb derer Starboard eine Recyclinginitiative zur Sammlung von Fischernetzten aus Indien umsetzt. Die Netze werden zur Herstellung verschiedener Produkte wie Pumpen, Finnen, Finnenboxen und anderen Komponenten verwendet.

Vor der Produktion seiner SUP Boards, wie dem iGo Tikhine Ocean Deluxe, das wir dir in unserem Review genauer vorstellen, beschäftigt sich Starboard ausgiebig mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen Umsetzung aus erneuerbaren Quellen und natürlichen Farbstoffen. Allen voran dem Austausch von Plastik mit beispielsweise Bio-Harzen. Die SUP Board Rucksäcke werden außerdem je nach Größe aus bis 150 recycelten Plastikflaschen hergestellt. Durch weitere Partnerschaften mit unter anderem Trash Hero oder Sustainable Surf setzt sich Starboard auf breiter Ebene für einen gesunden und sauberen Planeten ein.

#3 Fanatic Ray Eco

Mit dem Ray Eco hat Fanatic in Zusammenarbeit mit Michael und Jannek von Zero Emissions aus Norddeutschland nach eigenen Aussagen das wohl nachhaltigste SUP Board der Welt geschaffen. Bei der Produktion wurde anstelle von Glas- oder Carbonfasern Holz verwendet, was ebenfalls die Basis als Ersatz für den Schaumkern bildet. Sogar die Finne besteht aus Holz und selbst die Schriften auf dem Fanatic Ray Eco stammen aus Holzpigmenten. Das Holz selbst stammt vom KIRI Baum, der unter anderem in Deutschland angebaut wird. Herausgekommen ist ein nahezu klimaneutrales SUP Board in 14‘‘ und 61 cm Breite mit rund 11,5 Kilogramm. Außerdem ist das Fanatic Ray Eco mit Bio-Leinöl anstelle von chemischen Lacken versiegelt, was für eine lange Nutzbarkeit des Boards nach einiger Zeit erneuert werden muss. Ähnlich wie bei der Pflege von guten Lederschuhen.

#4 Fanatic Fly Eco

Auch für seine Fly-Linie hat Fanatic ein nachhaltiges SUP Board entwickelt. Das Fly Eco gibt es als 9‘6‘‘ und 10‘6‘‘ Allround-Version mit je 78,7 cm Breite, zu Teilen hergestellt aus Öko-freundlichem Flachs, Kork und Holzfurnier aus nachhaltiger Forstwirtschaft anstelle von Glasfaser und PVC. Das nachhaltige Composite Board ist überall dort mit Naturmaterialien verarbeitet, wo es möglich ist und mit Lagen und Verstärkungen aus Glasfaser kombiniert. Zudem wird für die Herstellung, wie bei mittlerweile fast allen Fanatic Boards, auf Bio-Harz mit hohem pflanzlichem Anteil gesetzt. Die umweltfreundlichen SUP Boards bringen 10,15, bzw. 11,15 Kg auf die Waage und tragen Nutzer mit einem Gewicht von 45 bis 75 Kg, bzw. 65 bis 88 Kg.

#5 Viva con Agua

Mit dem Kauf des Viva con Agua SUP Boards unterstützt du gleichzeitig die weltweiten Wasserprojekte des Non-Profit-Unternehmens für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Unter dem Motto „Wasser für alle – Alle für Wasser!“ baut das umweltfreundliche 10‘6‘‘ iSUP Brunnen und sammelt mit seinem Partner wildplastic.com jedes Gramm Plastik ein und kompensiert es für die Herstellung des nachhaltigen SUP Boards aus der Cruising Klasse. Mehr über das Viva con Agua Board erfährst du in unserer ausführlichen Review.

#6 Kun_tiqi

Stefan Weckert hat sich mit Kun_tiqi zur Aufgabe gemacht, umweltfreundliche Boards aus nachwachsenden Materialien herzustellen. Im SUP Bereich ist das 10‘2‘‘ Allround SUP Board mit 81,3 cm Breite aus nachhaltig angebautem Balsa Holz herausgekommen, das er über seinen ecosurfshop im Internet verkauft. Balsa Holz gilt als das leichteste Holz der Welt. Zusammen mit der Hohlbauweise ist das umweltfreundliche SUP Board von Kun_tiqi ein echtes Leichtgewicht in der Holzbauklasse. Für optimale Stabilität ist das Kun_tiqi SUP Board mit zwei Hartholzstringern ausgestattet. Außerdem ist das nachhaltige SUP Board im Nose- und Heckbereich ebenfalls mit Hartholzverstärkungen versehen.

#7 Cala SUP Board

Cala setzt bei der Herstellung seiner SUP Boards in Sachen Nachhaltigkeit auf Decks aus Algen-Schaumstoff. Algen sind die am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt, deren Verarbeitung zu diesem Zweck einen flexiblen polymerähnlichen Schaum ergeben. Da das starke Algenwachstum bei der Ausbreitung innerhalb von Temperaturanstiegen das Wasser in unseren Seen und Flüssen zum Kippen bringt und damit das Ökosystem empfindlich stört, leistet Cala mit seinen SUP Boards einen wertvollen Beitrag für Umwelt und Mensch. Die unbeliebte Pflanze wird sich damit zu Nutze gemacht, geerntet und umweltfreundlich weiterverarbeitet. In unseren SUP Board Reviews stellen wir die besten iSUP Modelle von Cala vor.

#8 Hermanns Shaping

Die kleine Holzmanufaktur Hermanns Shaping aus Österreich stellt nachhaltige Boards aus dem Plantagenholz Paulownia her, auf Glasfaser wird dabei gänzlich verzichtet. Im SUP Board Bereich bietet das Unternehmen ein 9‘8‘‘ SUP Board der Cruising Klasse an mit rund 81,3 cm Breite, 178 Litern Volumen und 16 Kilogramm Eigengewicht. Das nachhaltige SUP Board ist in Hohlbauweise konstruiert und kann auch in Kombination mit dem umweltfreundlichen Holzpaddel gekauft werden.

Checkliste: Das ist bei nachhaltigen SUP Boards wichtig

  • Boardtyp: Beim Thema Nachhaltigkeit muss man sich bei der grundsätzlichen Wahl des Boardtyps nicht groß einschränken – auch, wenn die Auswahl momentan leider noch sehr beschränkt ist. Am meisten wird man in der Allround und Cruiser Klasse fündig, bewegt sich mit dem nachhaltigen 14‘‘ Fanatic Ray Eco aber beispielsweise auch schon im Race Bereich.
  • Abmessungen: Auch bezüglich der Maße eines umweltfreundlichen oder gar klimaneutralen SUP Boards muss man sich nicht einschränken, um mit gutem Gewissen gegenüber Umwelt und Mensch unterwegs zu sein. Je nach Boardtyp findet man unter den nachhaltigen SUP Boards klassische Allrounder und Cruising Modelle um den  9‘8‘‘er bis 11.0‘‘er Bereich mit Breiten zwischen rund 77 und 82 cm bis hin zum 14.0‘‘ Race Board mit rund 61 cm Breite.
  • Maximale Traglast: Auch vor dem Kauf eines nachhaltigen SUP Boards sollte man jedes Modell miteinander vergleichen, denn die Werte unterscheiden sich auch bei den umweltfreundlicheren SUP Boards genauso je nach Boardvolumen voneinander. Hierbei verhält es sich nicht anders, als bei einem weniger nachhaltigen SUP Board. Die Traglast ergibt sich aus dem Boardvolumen. Hardboards haben dabei gegenüber iSUPs einen höheren Auftrieb, weshalb sie belastbarer sind. Welches Volumen dein SUP Board haben sollte, erfährst du in unserem Ratgeberartikel auf unserem Blog.
  • Lieferumfang: Besonders nachhaltige SUP Boards als Holz kommen in der Regel nicht im Komplettset. In Zubehör wie Paddel und Leash muss man gesondert investieren. Aber auch hier kann man je nach Hersteller noch eine Schippe Umweltfreundlichkeit drauflegen. Hersteller wie Hermanns Shaping beispielsweise bieten dazu auch nachhaltige Holzpaddel an. Im Inflatable-Segment kann man die nachhaltigen SUP Boards je nach Marke und Bezugsquelle auch wie gewohnt im Komplettset mit unterschiedlichem Lieferumfang bekommen. Und auch dabei kann man teilweise mit gutem Gewissen lospaddeln. Starboard beispielsweise stellt seine SUP Board Rucksäcke aus recycelten Plastikflaschen her und verarbeitet gesammelte Fischernetze in Pumpen, Finnen und anderen Zubehörkomponenten. In seinen Paddeln der Endura Range verarbeitet Starboard außerdem Balsaholz und weniger Carbon.
  • Nachhaltiges Material: Der greifbarste Faktor bei einem nachhaltigen SUP Board ist das Material. Boards aus Nutzholz wie Balsa oder dem „Klimabaum“ Kiri spielen dabei ganz weit vorne mit. Die Hersteller verarbeiten die Naturhölzer per Hand teilweise im gesamten SUP Board, inklusive Finne. Die Pflege eines SUP Boards aus Holz bedarf dann zwar etwas mehr Augenmerk, denn auch Versiegelung besteht in der Regel aus Naturmaterialien in Form von Bio-Ölen. Die muss von Zeit zu Zeit erneuert werden, um dem nachhaltigen SUP Board auch Langlebigkeit zu garantieren und es dementsprechend dann auch lange im Sinne der Umwelt zu nutzen. Aber auch, wenn nicht das gesamte SUP Board aus nachhaltigen Materialien hergestellt ist, tut man dem Planeten mit einzelnen Komponenten wie Deckpads aus Kork oder Algenschaum, wie er bei den Cala Modellen zum Einsatz kommt, etwas Gutes. Der Sinn ist dabei ist, Materialien wie PVC, Glasfaser, Carbon oder polymeren Schaum bei der Herstellung der SUP Boards und dem Zubehör zu reduzieren, wo immer es möglich ist.
  • Nachhaltige Produktion: Ein SUP Board gilt erst dann als nachhaltig produziert, wenn im gesamten Herstellungsprozess der Fokus auf Effizienz zum Umwelt- und Ressourcenschutz liegt. Dass das bei einem Schnäppchen-Modell aus China eher nicht der Fall ist, davon kann man ausgehen. Denn Nachhaltigkeit hat auch ihren Preis. Nachhaltig heißt dabei nicht nur der Einsatz von natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen und natürlichen Färbemitteln, sondern auch soziale Verantwortung in den Fabriken sowie umweltfreundliche Transportwege.
  • Langlebigkeit: Wer billig kauft, kauft zweimal trifft hier und da auch auf die SUP Board Branche zu. Legt man sich beispielsweise ein auffallend günstiges iSUP zu, kann nicht nur davon ausgegangen werden, dass der gesamte Herstellungsprozess weit von Nachhaltigkeit entfernt ist, sondern dass sich die billige Produktion auch negativ auf die Langlebigkeit des SUP Boards auswirkt. Bekommt das Single-Layer Schnäppchen aus China nach kurzer Zeit die schon fast zu erwartenden Schäden, ist man geneigt es in der Tonne zu entsorgen und sich ein neues zuzulegen. Und schon hat man die Umwelt doppelt stark belastet. Ein nachhaltiges SUP Board, vor allem die Modelle aus Holz, sind sorgfältig und qualitativ hochwertig gefertigt, meist per Handarbeit in kleinen Manufakturen. Holz ist außerdem weitaus robuster als PVC und damit um einiges langlebiger, wenn nicht sogar fast unkaputtbar. Wer Wert auf die entsprechende Pflege bei der Versiegelung legt, holt dazu selbst noch ein hohes Maß an Langlebigkeit aus seinem umweltfreundlichen SUP Board heraus.

FAQ

Das nachhaltigste SUP Board ist nach eigenen Angaben der Hersteller das Fanatic Ray Eco, was aus dem Holz des Klimabaums Kiri gefertigt wird. Nichtsdestotrotz stehen die Holzmodelle von KB Woodcraft, Kun_tiqi und Hermanns Shaping unserer Meinung nach dem in nicht viel nach. Der Kiri Baum (ursprünglich aus Asien) hat den umweltfreundlichen Spitzenvorteil, dass er der am schnellsten wachsende Baum Europas ist und dadurch ein vierfaches an CO2 aufnehmen kann wie andere heimische Holzarten. Hergestellt wird das Ray Eco dazu auch im deutschen Kiel von Zero Emissions – ein Projekt, das im Jahr 2008 gegründet wurde, um den Klimaschutz weiter in den Mittelpunkt zu rücken.
Nachhaltigkeit kostet traurigerweise in den meisten Fällen mehr, als umweltunfreundliche Produktion. Für ein SUP Board mit einem hohen Maß an Nachhaltigkeit durch den Einsatz von Naturholz ist man im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich dabei. Hier spielt die kostenintensive Produktion und feine Handarbeit eine Rolle, zudem entstammen nachhaltige SUP Boards aus Holz keinen Massenfabriken aus China, sondern kleinen Holzmanufakturen. Aufblasbare SUP Boards mit nachhaltigen Einzelkomponenten wie die Modelle von Cala bewegen sich im mittleren Preissegment, Starboard reiht sich als Premium-Hersteller im oberen Preisfeld ein. Das umweltfreundliche SUP Board von Viva con Agua, bei dem Plastik gesammelt und für die Herstellung kompensiert wird und durch deren Kauf Wasserprojekte unterstützt werden, ist aber dagegen in der unteren Preisklasse angesiedelt.
Das kommt darauf an. Hardboards aus Naturholz sind natürlich vonseiten des Materials um Welten umweltfreundlicher als iSUPs mit PVC-Verarbeitung. Aber auch im iSUP Bereich holen Hersteller wie Starboard eine Menge Umweltfreundlichkeit heraus. In dem Fall auch auf anderen Wegen, denn das Unternehmen engagiert sich massiv in unterschiedlichen Umweltprojekten. Zwar wird schon bei der Herstellung der iSUPs hohen Wert auf den Verzicht von modern erzeugten Kunststoffen gesetzt, aber auch außerhalb dessen hat das Unternehmen seine CO2-Bilanz mit Vorbildfunktion im Griff. Hier werden regelmäßig Unternehmensziele zum Ausgleich und zur Senkung von Emissionen festgelegt. Darüber hinaus ist Starboard Partner und Unterstützer von Organisationen wie Sustainable Surf, Parley, Trash Hero, SUPKids und Bye Bye Plastic Bags für einen weitreichenden Umweltschutz vom Müllaufsammeln bis hin zu nachhaltiger SUP Board Produktion. Erfahre mehr in unserem Artikel zu nachhaltigen SUP Boards.

Ausblick auf nachhaltige SUP Boards

Der SUP Board Markt ist in den letzten Jahren so rasant gestiegen, dass man schnell den Überblick über die massive Präsenz immer neuer Marken verlieren kann. Dementsprechend wurde und wird natürlich auch die umweltschädliche Massenproduktion angekurbelt. Umso erfreulicher ist es, dass sich in diesem kommerziellen Dschungel auch immer wieder neue ambitionierte Menschen finden, die nicht nur Geld mit dem Trendsport verdienen, sondern mit der Herstellung nachhaltiger SUP Boards unseren Planeten auch ein bisschen besser machen wollen.

  • KB Woodcraft: Die kleine griechische Manufaktur der deutschen Auswanderer Heiko und Micha hat als Startup bis zum 15. August 2021 Geld über eine tolle Crowdfunding-Aktion gesammelt und im Gegenzug dafür tolle individuelle Produkte und Reisen angeboten. Mit den Einnahmen möchte KB Woodcraft professionell nach vorne gehen und die liebevoll handgearbeiteten SUP Boards aus Holz mit rundum professionellen Abläufen eines nachhaltigen Unternehmens auf dem SUP Board Markt dauerhaft verkaufen. Mehr Informationen zu dieser Crowdfunding-Aktion findest du in unserem Artikel dazu.
  • ecoSUP:  Ende 2020 hat das Team von ecoSUP um Christoph, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Holzforschung in Braunschweig, Geld per Crowdfunding gesammelt, um zwischen März 2021 und Februar 2023 Unterstützung für die Anschaffung von Materialien und Spezialwerkzeugen zur Herstellung des Prototyps eines vollständig ökologischen SUP Hardboards aus Balsaholz von ausgedienten Rotorblättern von Windenergieanlagen zu erhalten. Die Summe ist leider nicht vollständig zusammengekommen, dennoch konnte ecoSUP viele wichtige Kontakte knüpfen und verrät am 04.09.2021 beim ecoSUP CleanUp-Event in Braunschweig mehr über die Planungsprozesse seit der Kampagne. Es gibt gute Neuigkeiten, das kann das Team schon mal stolz verraten und wir freuen uns mit.
  • BIC Earth SUP: Im Jahr 2015 hat das Unternehmen BIC eine EARTH SUP Kollektion mit nachhaltigen SUP Boards aus Leinenfaser, Pauwloniaholz und Kork auf den Markt gebracht. Insgesamt 4 Modelle wurden produziert, vom Allrounder über Touring bis zur SUP Yoga Boardklasse. Hergestellt werden sie derzeit leider nicht mehr, mit etwas Glück ergattert man aber noch über Umwege ein gebrauchtes Modell. Mit noch mehr Glück für unsere Umwelt kurbelt BIC Sports (zukünftig TAHE) die Produktion aber wieder an.
  • Schwammerl: Die Österreicher unter unseren Lesern wissen beim Wort „Schwammerl“ natürlich sofort, worum es geht: Pilze. Das Startup hat sich für die Herstellung eines nachhaltigen und zu 95% biologisch abbaubaren SUP Boards auf die Verarbeitung von wurzelähnlichen Pilzfasern konzentriert. Die sogenannten Myzel wachsen schnell und bedienen sich Holzspänen als Nährstoffgrundlage. Was passiert, bis daraus ein SUP Board entsteht, ist fast kaum zu glauben: Schwammerl (in dem Fall das Unternehmen) lässt den Pilz in einer Hohlform so weit heranwachsen, bis sie daraus letztendlich ein 229 cm langes und in Einzelteile zerlegbares SUP Board schleifen können. Das Board wäre dann in drei verschiedenen Farbausführungen erhältlich. Im Moment präsentiert das Unternehmen die umweltfreundlichen SUP Boards samt Preis noch auf seiner Website mit der Bitte um eine Nachricht, ob man gewillt ist, den entsprechenden Preis dafür zu bezahlen. Wer also Interesse an dieser wirklich großartigen Idee hat, muss sich nur ein paar Zeilen nehmen, sodass Schwammerl im besten Fall in die Produktion gehen kann.

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