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Blog KB Woodcraft: was aus der Holz-SUP-Manufaktur in Griechenland wurde

Stand August 2026: Die hier beschriebene Crowdfunding-Kampagne ist am 15. August 2021 ausgelaufen. Die Website kb-woodcraft.com ist seitdem nicht mehr erreichbar, die Domain löst nicht mehr auf. Ein aktiver Shop oder Händler für KB Woodcraft Boards ließ sich nicht finden. Der Instagram-Kanal des Projekts besteht noch. Wir lassen diesen Beitrag als Zeitdokument stehen und haben ihn entsprechend umgeschrieben, damit niemand versucht, eine Kampagne zu unterstützen, die es nicht mehr gibt.

Ein handgefertigtes SUP Board aus Holz, nachhaltig und exklusiv: Zwei Freunde aus Nordrhein-Westfalen haben genau das 2021 in Griechenland versucht und dafür Geld eingesammelt.

Wir haben die Kampagne damals begleitet. Was daraus geworden ist, lässt sich heute nicht mehr sauber belegen, und genau das ist die ehrlichste Auskunft, die wir geben können.

Wer hinter KB Woodcraft stand

Nachhaltigkeit und Langlebigkeit: Das hatten sich die beiden langjährigen Freunde Heiko und Micha aus Nordrhein-Westfalen zum Motto gemacht. Sie wanderten aus und leisteten gemeinsam rund ein Jahr Aufbauarbeit für ihre Holzmanufaktur „Kremer & Baez Woodcraft“ im griechischen Piräus.

Die gemeinsame Leidenschaft für das Handwerk und das Meer merkte man den beiden an. Bei der Herstellung ihrer SUP Boards legte KB Woodcraft Wert auf traditionelle Handwerkskunst in Verbindung mit nachhaltigen Produktionstechniken.

Was das Projekt anbot

Der Fokus lag auf handgefertigten SUP Boards. Um aus der Handwerkskunst ein Geschäft zu machen, bot das Unternehmen im Rahmen der Kampagne aber auch weitere Produkte an:

  • handkolorierte und personalisierte Postkarten
  • limitierte Gutscheine für eine SUP Tour im griechischen Mikrolimano mit anschließendem Werkstattbesuch
  • handgefertigte Balance Boards mit dem eigenen Namen auf Griechisch
  • einen Gutschein für einen viertägigen SUP Urlaub in Griechenland mit den Boards der Manufaktur
  • die SUP Boards selbst

Die Boards wurden ausschließlich aus Holz und in Handarbeit gefertigt. Auch das Zubehör vom Paddel bis zur Finne entstand aus natürlichen Werkstoffen.

Im Rahmen der Kampagne standen zwei Boards aus der Allround-Klasse zur Wahl, gedacht für Anfänger wie für Fortgeschrittene.

Wie die Kampagne aufgebaut war

Gesucht wurde ein Startkapital von 20.000 Euro. Damit sollten die Registrierung des Unternehmens beim griechischen Handelsregister, Holzverarbeitungsmaschinen, Handwerkszeug sowie Soft- und Hardware für die Produktentwicklung finanziert werden.

Um reines Spendensammeln ging es dabei nicht: Die Kampagne lief über den Verkauf. Unterstützer kauften eines der oben genannten Produkte im Wert zwischen 50 und 2.000 Euro, eine freie Unterstützung war zusätzlich möglich. Kurz vor Ende der Laufzeit fehlten nach Angaben der Gründer noch gut 4.500 Euro.

Die Kampagne endete am 15. August 2021.

Was heute davon übrig ist

  • Die Website kb-woodcraft.com ist nicht mehr erreichbar, die Domain löst nicht mehr auf. Dasselbe gilt für die Variante mit der Endung .de.
  • Die im Beitrag genannte E-Mail-Adresse der Kampagne gehört zu dieser Domain und dürfte damit ebenfalls tot sein.
  • Der Instagram-Kanal @kremer_baez_woodcraft existiert weiterhin.
  • Einen aktiven Shop, einen Händler oder ein Angebot für neue Boards haben wir nicht gefunden.

Ob die Manufaktur ihr Ziel erreicht hat, ob sie heute noch produziert oder wann sie aufgegeben hat, ist von außen nicht belegbar. Wir behaupten deshalb weder das eine noch das andere. Wer das Projekt kennt oder mehr weiß, darf uns das gern in die Kommentare schreiben.

Wenn dich Holz und Nachhaltigkeit am Board interessieren

Der Reiz eines Holzboards liegt in Material und Fertigung, nicht in einer bestimmten Marke. Wer heute in diese Richtung sucht, findet Alternativen bei den größeren Herstellern und bei kleineren Werkstätten:

  • Unsere Übersicht zu nachhaltigen SUP Boards ordnet ein, was an den Öko-Versprechen der Branche dran ist.
  • In der Markenübersicht steht, welche Hersteller es noch gibt und welche verschwunden sind.
  • Vor jedem Kauf bei einer kleinen Marke lohnt die Zwei-Minuten-Prüfung: Ist die Website erreichbar, gibt es ein aktuelles Impressum, und wird der Shop noch gepflegt? Bei KB Woodcraft wäre genau das heute die entscheidende Frage.

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