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Blog SUP bei schlechtem Wetter: 10 Tipps für Schlechtwetter-Paddler

SUP bei schlechtem Wetter: 10 Tipps für Schlechtwetter-Paddler

Du kennst das sicher…schon lange hast du dich auf deine SUP Tour gefreut, doch kurz bevor es losgeht spielt das Wetter plötzlich gar nicht mehr mit. Das muss aber nicht in jedem Fall bedeuten, dass du deine Pläne ändern musst. Zwar ist für die meisten Menschen das Stand Up Paddling mit Sommer und Sonnenschein verbunden, aber auch an wechselhaften Tagen und selbst in den kühleren Monaten musst du keinesfalls komplett auf dein Hobby verzichten.

Bei schlechtem Wetter solltest du allerdings ein Hauptaugenmerk auf die Vorbereitungen legen, damit dein Ausflug trotzdem gelingt und du eine schöne Zeit auf dem Wasser erleben kannst. Damit dir das gelingt, verrate ich dir hier 10 wichtige Tipps, um auch bei schlechtem Wetter sicher mit dem SUP Board unterwegs zu sein. Logischerweise steht hierbei deine Sicherheit immer an erster Stelle!

Natürlich gibt es auch Wetterlagen, die absolut gegen einen SUP Trip sprechen und dir den Spaß auf dem Board schnell verderben können. Starker und andauernder Regen ist hierfür ein gutes Beispiel. Ein leichter Schauer zwischendurch ist mit der richtigen Kleidung sicherlich kein Problem, aber bei dauerhaften und starken Regenfällen solltest du wahrscheinlich eher zu Hause bleiben.

Extreme Wetterphänomene wie Sturm, Gewitter und andere Unwetter sind hingegen ein eindeutiger Grund, um deine Pläne zu verschieben. Das Risiko ist einfach zu groß und du kannst im schlimmsten Fall schnell in Lebensgefahr geraten. Wenn du schon auf dem Wasser bist und du (hoffentlich rechtzeitig) bemerkst, dass sich die Wetterlage deutlich verschlechtert, musst du unbedingt und so schnell wie möglich an das rettende Ufer paddeln.

Allgemeine Sicherheitstipps

Kommen wir nun aber direkt zu den konkreten Tipps, damit deine SUP Tour bei jedem Wetter gelingt. Die ersten 4 davon gelten grundsätzlich bei jedem Wetter und gehören zu den absoluten Basics, die jeder Paddler immer beachten sollte. Hierzu möchte ich dich gerne auch auf unseren weiterführenden Ratgeber „SUP Sicherheit: 13 Sicherheitstipps für Stand Up Paddler“ aufmerksam machen, in diesem findest du viele allgemeine Ratschläge, die deine Sicherheit auf dem Wasser enorm erhöhen.

Tipp 1: Leash benutzen

Die simpelste Möglichkeit, um auf deine Sicherheit zu achten ist die kleine aber sehr nützliche Sicherungsleine. Diese sollte unbedingt Teil deines Equipments sein. Bei vielen SUP Boards gehört die Leash glücklicherweise bereits zum Lieferumfang, wenn das bei dir anders ist, solltest du dir unbedingt ein passenden Modell zulegen, bevor du das erste Mal startest.

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Diese Sicherungsleinen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich sowohl im Aufbau als auch in puncto Befestigung unterscheiden. Du kannst die unterschiedlichen Modelle am Sprunggelenk, unterhalb des Knies oder mit Hilfe eines Hüftgurt befestigen. Es gibt Varianten bei denen die Leine bereits auf voller Länge ist (Surf-Leash) und Exemplare bei denen die Leine spiralförmig ist (Coiled-Leash).

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Die meisten Paddler bevorzugen eine Coiled-Leash, diese hat den Vorteil, dass sie sich erst bei einem Sturz ins Wasser auf die volle Länge dehnt und dir bis dahin kaum im Weg ist. Somit sinkt auch die Gefahr, dass du dich mit ihr verhedderst oder an Hindernissen hängen bleibst.

Egal für welche Leash du dich entscheidest, sie sorgt dafür, dass das Board nach einem Sturz in deiner Nähe bleibt und nicht abdriftet, was vor allem in Strömungen und bei Wind sehr schnell passiert. Dadurch verhindert sie zum einen den unnötigen Verlust deines Boards und zum anderen sorgt sie dafür, dass deine wichtigste Schwimmhilfe (das SUP Board) in deiner Nähe und somit unmittelbar griffbereit ist.

Verzichte bitte niemals auf das Tragen einer Leash, viele Menschen unterschätzen wie hilfreich sie ist. Im Zweifelsfall wird sie zum Lebensretter!

Tipp 2: Rettungsweste oder Schwimmweste (bzw. Schwimmhilfe) tragen

Auch dieser Punkt gilt bei jedem Wetter und wird leider von vielen Paddlern etwas vernachlässigt. Du solltest grundsätzlich über das Tragen einer Rettungs- oder Schwimmweste nachdenken. Und selbst wenn du dich dagegen entscheidest, empfehle ich dir unbedingt zumindest ein Exemplar mitzuführen.

Die höchstmögliche Sicherheit bieten dir die sogenannten Rettungswesten. Diese verfügen über starke Auftriebskörper und sind durch deren Anordnung und den Kragen ohnmachtssicher, indem sie dich selbst im Fall einer Bewusstlosigkeit in eine stabile Rückenlage drehen und deinen Kopf über Wasser halten. Rettungswesten gibt es neben der Ausführung mit festen Schwimmkörpern auch als sogenannte Automatik-Westen, diese lösen sich automatisch bei Kontakt mit Wasser aus.

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Schwimmwesten sind, wie der Name bereits vermuten lässt, nur eine Unterstützung, damit du dich leichter über Wasser halten kannst und selbstständig ans Ufer oder zu deinem Board schwimmen kannst. Ihre Auftriebskörper sind meist etwas schmaler und schwächer als bei Rettungswesten. Dafür sind sie aber auch wesentlich angenehmer zu tragen.

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Eine weitere sehr komfortable und innovative Möglichkeit sind die sogenannten Restubes. Diese Schwimmbojen (Auftriebskörper) sind in einer kleinen Hüft-Tasche verstaut und pusten sich nach dem Auslösen, mit Hilfe einer kleinen CO² Gaskartusche, selbst auf. Bei Bedarf ziehst du einfach den Auslöser und hast in Sekundenschnelle einen Auftriebskörper mit 75 N an deiner Seite, um dich daran festzuhalten.

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Tipp 3: Handy mitnehmen

Ein Handy sollte ebenfalls ein fester Bestandteil deiner Ausrüstung sein. Im Ernstfall kannst du damit schnell einen Notruf absetzen und Rettungskräfte können dich damit orten. Die GPS-Funktion solltest du grundsätzlich aktivieren und darauf achten, dass der Akkustand ausreichend ist.

Wichtige Nummern kannst du mit einer Kurzwahl-Taste belegen, damit du im Notfall keine unnötige Zeit verlierst. Davon abgesehen empfehle ich dir immer, vor jeder Tour eine Vertrauensperson (Familie, Freunde etc.) über deine genauen Pläne zu informieren und gegebenenfalls deinen Standort zu teilen!

Damit dein Handy keinen Wasserschaden erleidet, musst du es natürlich wasserdicht verpacken. Auf dem Markt gibt es für diesen Zweck verschiedene komplett wasserdichte Handyhüllen. Am besten steckst du dein Handy zusammen mit anderen empfindlichen Gegenständen zusätzlich in einen Dry-Bag.

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Tipp 4: Tour planen

Ein wichtiger Teil der Vorbereitung einer SUP Tour entfällt auf die Planung der Route. Je größer die Strecke ist, die du dir vorgenommen hast, umso wichtiger ist dieser Punkt. Dazu gehört selbstverständlich auch eine möglichst gute Gewässerkenntnis.

Vor allem bei SUP Revieren die du noch nicht kennst ist es wichtig, dass du im Vorfeld versuchst, so viele Informationen wie möglich zu dem Gewässer und der Umgebung zu bekommen. Zu den wichtigsten Infos zählen: Wasserstand bzw. Tiefenstruktur, Strömungsverhältnisse, individuelle Regelungen und Sperrzonen, Routen der Schifffahrt etc. Auch mögliche Punkte zum Ein- und Ausstieg solltest du zumindest im Hinterkopf haben, damit du schnell auf wechselnde Bedingungen reagieren kannst.

Tipps für schlechtes Wetter

Bei Kälte, Regen und Wind kommen zu den bereits erwähnten Tipps noch einige wichtige Ratschläge hinzu. Je schlechter das Wetter ist, umso wichtiger ist, dass du allgemein Vorsicht walten lässt, keine unnötigen Risiken eingehst und deine Vorbereitungen noch etwas umfangreicher ausfallen. Wenn du ein schlechtes Bauchgefühl vor einer SUP Tour hast oder dir Sorgen machst, ob angesichts des Wetters auch alles gut gehen wird, solltest du deine Pläne vielleicht lieber überdenken…das Wichtigste ist immer deine Sicherheit!

Tipp 5: Aufwärmen

Bei kaltem Wetter empfehle ich dir ein kleines Aufwärmprogramm bevor du mit deinem Board startest. Am besten nimmst du eine Thermoskanne mit ans Gewässer und genießt vor Ort gleich mal ein Tässchen von deinem Lieblings-Heißgetränk (Kaffee, Tee, Kakao, Fruchtpunsch etc.). Den Rest hebst du dir für eine Pause oder für das Ende deiner Tour auf.

Wenn du ein aufblasbares SUP Board (iSUP) besitzt, dann eignet sich das Aufpumpen wunderbar als erster Schritt des Aufwärmprogramms. Mach danach noch weitere Übungen, die deinen Kreislauf in Schwung bringen und deine Muskulatur aktivieren. Das verringert das Verletzungsrisiko und sorgt dafür, dass du dich gleich zu Beginn wohlig warm fühlst…die beste Wärmequelle ist deine gut durchblutete Muskulatur.

Tipp 6: Die richtige Kleidung tragen

Kennst du das Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“? Da ist was Wahres dran und deshalb solltest du diesen Faktor ganz besonders berücksichtigen. Im Endeffekt gibt es beim Thema Bekleidung 5 wichtige Punkte, die dir dabei helfen dich bei schlechtem Wetter vor den widrigen Verhältnissen zu schützen und auf alle Fälle gut vorbereitet zu sein.

1. Regenkleidung:

Wenn das Wetter allgemein gar nicht so schlecht und vor allem nicht zu kalt ist, z.B. an wechselhaften Sommertagen an denen du mit Regenschauern rechnen musst, kannst du im Prinzip auf eine zusätzliche Regenjacke und evtl. auf eine Regenhose zurückgreifen. Diese bieten dir einen ausreichenden Schutz vor dem Wasser, wenn es von oben kommt. Bei einem Sturz ins Wasser nutzen sie dir aber selbstverständlich nicht allzu viel, deshalb ist Regenbekleidung auch nur zu empfehlen, wenn das Wasser noch warm genug ist!

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2. Neoprenanzug:

Ein Anzug aus Neopren ist bei vielen Wassersportlern sehr beliebt. Du musst aber wissen, dass dich dieser bei einem Sturz ins Wasser nicht komplett trocken hält. Das Material lässt etwas Wasser eindringen und hält es im Anzug. Durch deine Körperwärme wird diese dünne Wasserschicht erwärmt und bildet eine Isolationsschicht.

Deshalb nennt man Neopren-Anzüge auf Englisch auch „Wetsuits“. Je dicker das Material ist, desto besser schützt dich der Anzug vor der Kälte. Wichtig ist außerdem, dass das Material sehr eng anliegt. Die Bewegungsfreiheit in einem Neoprenanzug ist deshalb nicht ganz so groß.

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3. Trockenanzug:

Wie der Name schon sagt ist ein Trockenanzug so konstruiert, dass du beim Sturz ins Wasser trocken bleibst. Das Material ist wasserdicht, die Nähte sind zusätzlich versiegelt und der spezielle Reißverschluss lässt ebenfalls kein Wasser eindringen. Die meisten Modelle verfügen über Neopren- oder Latex-Manschetten an den Hand- und Sprunggelenken sowie am Kragen.

Ein Trockenanzug („Drysuit“) hält dich aber nicht warm, für den Kälteschutz musst du sorgen, indem du die Unterbekleidung dementsprechend auswählst. Funktionskleidung und wärmende Fleece-Klamotten sind für diese Zwecke optimal. Trockenanzüge bieten dir eine weitgehend uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Standout Team Drysuit
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4. Trockene Ersatzkleidung:

So oder so ist es empfehlenswert, dass du trockene Ersatzkleidung und ein Handtuch mit auf deine Tour nimmst. Vor allem nach einem gelungenen Ausflug bist du sicher froh, wenn du wieder in was komplett Trockenes schlüpfen kannst. Ganz besonders wenn du einige Male baden gegangen bist.

Bei einem Trockenanzug ist außerdem auch nie ganz auszuschließen, dass nach längerer Zeit doch etwas Wasser eindringen kann. Deine Ersatzkleidung solltest du sicherheitshalber auch wasserdicht in einem Dry-Bag verstauen.

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5. Gut sichtbare Klamotten:

Schlechtes Wetter bedeutet leider auch oft schlechte bzw. verminderte Sichtverhältnisse. Deshalb ist es von Vorteil, wenn du Kleidung auswählst, die man aufgrund einer auffälligen Farbwahl leichter erkennt. Manche Trockenanzüge, Regenjacken etc. verfügen deshalb auch über reflektierende Elemente. Zur Not tut es auch eine Warnweste.

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Tipp 7: SUP bei Wind

Starker Wind kann beim Stand Up Paddling schnell zu einem großen Problem werden. Es besteht die Gefahr, dass du mit deinem Board schnell abtreibst, ganz besonders wenn sogenannter ablandiger Wind weht. Das bedeutet, dass der Wind vom Ufer auf das Wasser hinaus weht, häufig verbunden mit starkem Wellengang, der dich ebenfalls ins offene Gewässer treiben kann.

Behalte beim Paddeln immer ein paar Fixpunkte am Ufer im Auge, damit du früh genug bemerkst, dass du abtreibst. Wenn das der Fall ist und du große Mühe hast gegen den Wind anzukämpfen, kannst du versuchen im Knien weiterzufahren, damit bietest du weniger Angriffsfläche. Falls das nicht hilft und du einfach nicht gegen das seitliche Abtreiben ankommst, dann Paddel lieber schnell zum nächstgelegenen Punkt am Ufer und laufe die restliche Strecke zu Fuß zurück!

Tipp 8: SUP bei Kälte und im Winter

Was viele Schönwetter-Paddler nicht für möglich halten, ist, dass man auch im tiefen Winter noch wunderschöne Stunden auf dem Wasser verbringen kann und dabei sogar altbekannte Gewässer von einer neuen Seite kennenlernen kann. Das Thema Kleidung spielt dann aber eine herausragende Rolle. Ein Sturz ins Wasser mit normalen Klamotten bedeutet unmittelbar Lebensgefahr!

Ein Neoprenanzug oder noch besser ein Trockenanzug sind bei Kälte absolut Pflicht. Vergiss dabei auch nicht, dich um die Körperteile zu kümmern, die nicht vom Anzug geschützt werden. Neben einer warmen Mütze empfehlen sich auch SUP Schuhe und evtl. Neopren-Handschuhe.

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Ein weiterer Punkt ist die frühe Dämmerung in den Wintermonaten. Plane deine SUP Tour immer so, dass du rechtzeitig vor der Dunkelheit wieder an Land bist. Wenn du den Sonnenuntergang aber auf dem Wasser erleben willst, dann musst du dein SUP Board mit einer geeigneten Beleuchtung nachrüsten…wie dir das am besten gelingt, kannst du hier nachlesen!

Tipp 9: Wetterbericht verfolgen

Ganz wichtig ist, dass du im Vorfeld den Wetterbericht genau verfolgst. Nutze hierfür am besten mehrere Quellen, da bei verschiedenen Anbietern auch unterschiedliche Wetterstationen ausgewählt werden. Achte neben der Temperatur und den drohenden Niederschlägen auch ganz besonders auf die Wind-Prognose. Besonders aufschlussreich ist außer der Windstärke auch die Windrichtung. Sei besonders vorsichtig bei Wind der vom Ufer auf das offene Gewässer weht (ablandiger Wind).

Tipp 10: Wind- und Sturmwarnungen checken

Unwetterwarnungen insbesondere unter Beteiligung von Sturm bzw. extremen Böen solltest du unter allen Umständen sehr ernst nehmen und deinen SUP Trip lieber verschieben. Das Risiko bei extremen Wetterlagen ist unkalkulierbar.

An großen Gewässern (wie z.B. dem Bodensee) gibt es an Land auch einen sogenannten „Sturm-Warndienst“. Diese Licht-Anlagen fangen an zu blinken, sobald Starkwind, Sturm oder Unwetter drohen. Wenn du das beobachtest, solltest du keinesfalls mit deinem SUP Board starten bzw. deine Tour schnellstmöglich abbrechen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schnell sich die Wetterlage verheerend ändern kann, lass es lieber nicht darauf ankommen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bei leichtem Regen ist das Stand Up Paddling sicherlich kein Problem. Bei starken Regenfällen bleibt der Spaß auf dem SUP Board allerdings schnell auf der Strecke. Außerdem sind dann meist Unwetter nicht weit und die Sicht ist arg eingeschränkt. Unter diesen Umständen solltest du vielleicht lieber auf deine SUP Tour verzichten, deine Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen. Mehr erfahren.
Das ist pauschal kaum zu beantworten, neben der Windstärke ist die Windrichtung entscheidend. Während auf manchen Strecken Rückenwind ganz angenehm ist und dir das Paddeln auf dem SUP Board sogar erleichtert, kann Gegenwind zu einem nicht bezwingbaren Gegner werden. Vor allem der ablandige Wind kann dich schnell aufs offene Wasser treiben, so dass du nur mit extremer Anstrengung das Ufer erreichen kannst. Die reine Windstärke wird auf der sogenannten „Beaufort-Skala“ in 13 Stufen unterteilt. Diese reichen von Windstärke 0 (Windstille, Flaute) bis Windstärke 12 (Orkan). Ab Windstärke 6 (starker Wind) solltest du dir genau überlegen, ob es Sinn macht deine Tour zu starten! Mehr erfahren.
Abgesehen von extremen Wetterlagen ist es durchaus möglich auch bei schlechtem Wetter mit dem SUP Board aufs Wasser zu gehen. Zum einen ist „schlechtes Wetter“ ein ziemlich subjektiver Begriff und zum anderen kommt es natürlich auch auf deine Fähigkeiten an. In jedem Fall solltest du nur zu einer Tour aufbrechen, wenn du gut vorbereitet bist und du alle Risiken abgewogen und bedacht hast. Deine Sicherheit muss immer an erster Stelle stehen, Selbstüberschätzung ist hierbei kein guter Ratgeber. Ganz entscheidend ist selbstverständlich neben einer guten Sicherheitsausstattung (Rettungs- oder Schwimmweste) auch die passende Kleidung (Neopren- oder Trockenanzug). Ein guter Trockenanzug ist bei schlechtem Wetter ein verlässlicher Begleiter. Zwar sind die Anschaffungskosten nicht gerade günstig, aber wirklich jeden Cent wert. Ein Trockenanzug erhöht deine Sicherheit auf dem Wasser ganz wesentlich und macht das Stand Up Paddling zum Ganzjahressport.

Fazit

Prinzipiell ist es durchaus möglich auch bei schlechtem Wetter mit dem SUP Board eine tolle Zeit auf dem Wasser zu verbringen. Vernünftige Vorbereitung, eine gute Ausstattung und eine ehrliche Bewertung der Risiken sind absolute Grundvoraussetzungen. „Know your Limits“ (Kenne deine Grenzen) ist hierfür ein sehr passendes Sprichwort.

Bring dich bitte niemals aufgrund von Leichtsinn in Lebensgefahr. Falls du die beschriebenen 10 Tipps aufmerksam gelesen hast und in Zukunft beherzigst, kannst du viele Gefahrenquellen im Vorfeld ausschließen und bist in der Lage verschiedene Wetterbedingungen realistisch einzuschätzen. Wenn du das SUP bei schlechtem Wetter erstmal für dich entdeckt hast, dann genießt du Momente auf deinen Lieblingsgewässern, die den meisten Schönwetter-Paddlern immer verborgen bleiben werden.

Hast du noch weitere Fragen oder Anregungen zum Thema? Dann würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen. Ich werde wie immer versuchen dir möglichst schnell zu antworten!


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