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Blog Die 5 besten Trockenanzug Unterzieher / Unterbekleidung

Der Trockenanzug steht bei vielen Wassersportlern hoch im Kurs.

Mit seiner Unterstützung ist es ihnen möglich, dem Jahr noch weitere Tage, Wochen und Monate auf dem Wasser abzuringen.

Unsere Trockenanzug-Empfehlungen:

Standout Team Trockenanzug
Standout Race II Trockenanzug

Dabei wird ein Punkt regelmäßig unterschätzt: Der Trockenanzug selbst wärmt nicht. Er ist eine wasser- und winddichte Hülle, mehr nicht. Die Wärme kommt aus der Luft, die der Unterzieher zwischen seinen Fasern festhält. Deshalb entscheidet der Unterzieher darüber, ob du bei 6 Grad Wassertemperatur nach zwei Stunden noch handlungsfähig bist oder frierst.

Zwei Dinge sind dafür wichtig, und beide haben nichts mit dem Preis zu tun. Erstens: keine Baumwolle. Sie saugt sich mit Schweiß voll, hält die Feuchtigkeit am Körper und kühlt dich dann aktiv aus. Zweitens: Der Unterzieher darf nicht stramm sitzen. Zusammengedrückte Fasern halten keine Luft mehr, und ein zu dicker Unterzieher in einem zu engen Anzug wärmt schlechter als ein dünnerer mit Platz.

Mehr zum Prinzip steht bei der Kleidung unter dem Trockenanzug. Hier geht es um den Unterzieher selbst.

Was genau ist ein Unterzieher für den Trockenanzug?

Ein Unterzieher ist die Isolationsschicht, die unter dem Trockenanzug getragen wird. Meist ist es ein Einteiler oder ein Set aus Hose und Oberteil aus Fleece oder einer wattierten Kunstfaser wie Primaloft oder Thinsulate.

Sauber getrennt gehören dabei zwei Aufgaben, die oft in einen Topf geworfen werden:

  • Die Basisschicht liegt direkt auf der Haut und transportiert den Schweiß weg. Sie ist dünn und wärmt kaum. Kunstfaser oder Merinowolle.
  • Der Unterzieher darüber hält die Luft, die dich wärmt. Er darf und soll etwas Volumen haben.

Beides in einem Kleidungsstück gibt es, funktioniert bei mäßiger Anstrengung auch, stößt bei Kälte aber schnell an Grenzen. Das Zwei-Lagen-System ist flexibler, weil du die wärmende Lage nach Wassertemperatur wechseln kannst und die Basisschicht dieselbe bleibt.

Wichtig zu wissen: Auch der beste Unterzieher kann Feuchtigkeit nur weiterreichen. Nach außen abgeben kann sie nur ein atmungsaktiver Anzug, und auch der nur begrenzt. Wer sich stark auspowert, wird von innen feucht. Das ist Kondenswasser, kein Leck.

Wie dick? Nach Wassertemperatur, nicht nach Gefühl

Die Lufttemperatur täuscht, weil du auf dem Board im Wind stehst und im Wasser landen kannst. Diese Einteilung hat sich bewährt:

  • 15 bis 12 Grad Wassertemperatur: dünne Basisschicht plus leichter Fleece, etwa 100 bis 200 g je Quadratmeter.
  • 12 bis 8 Grad: Basisschicht plus 200 bis 300 g Fleece oder ein leichter wattierter Einteiler.
  • Unter 8 Grad: Basisschicht, kräftiger Unterzieher aus Primaloft oder Thinsulate, dazu warme Socken und Handschutz. Hier zählt auch die Zeit im Wasser, falls du hineinfällst.

Und ein Detail, das viele vergessen: Über Kopf, Hände und Füße geht der Rest verloren, den der Anzug nicht abdeckt. Neoprenhaube oder Mütze, Pogies oder Neoprenhandschuhe und dicke Socken machen bei Kälte oft mehr Unterschied als der nächstdickere Unterzieher.

Unsere Empfehlung: StandOut Base Layer

Die Base Layer Hose und das Base Layer Shirt von StandOut SUP Wear liegen im oberen Preisbereich. Was sie rechtfertigt, ist das Material.

Beide bestehen aus Polartec Power Stretch Pro. Der Stoff ist zweiseitig aufgebaut: innen eine weiche, aufgeraute Fläche, die Feuchtigkeit von der Haut aufnimmt und in die Fläche verteilt, außen eine glatte, abriebfeste Seite, die beim Anziehen im Trockenanzug nicht hakt. Genau das ist beim Einsteigen der Punkt, an dem billige Fleecestoffe nerven, weil sie sich im Anzug aufrollen.

Dazu kommt eine hohe Dehnbarkeit in alle Richtungen, was beim Paddeln und beim Wiederaufsteigen aufs Board zählt.

Einordnung: Das ist eine mittlere Isolationsstufe, kein Winteranzug für sich genommen. Für Herbst und milde Wintertage reicht das Set allein, bei einstelligen Wassertemperaturen gehört eine dünne Basisschicht darunter oder eine wärmere Lage darüber.

Weitere Unterzieher im Überblick

Dry Fashion
Underall Antipilling

  • warmer 260 g Antipilling Fleeceanzug zum Unterziehen mit optimalem Sitz, da extrem elastisch
  • wasserabweisender Underall mit zwei-Wege-Frontreißverschluss, atmungsaktiv
  • Bündchen an Armen und Beinen, damit nichts verrutschen kann
  • Material: 100 % Polyester (Fleece), Farbe: schwarz
  • Größen: Kinder: 146, 158, 164 I Erwachsene: XS, S, M, L, XL, XXL, XXXL
Features
  • besteht aus warmem Fleece
  • atmungsaktiv und wasserabweisend
  • in vielen Größen erhältlich

Reactor
Trocki Unterzieher Thinsulate Magma

  • Maschinenwaschbar bei 30ºC
  • Atmungsaktiv
  • 10cm weite elastische Beinabschlüsse mit elastischen Fußschlaufen
  • 10cm weite elastische Armabschlüsse mit Daumen-Loops um Trockenhandschuhe mit Luft zu versorgen
  • 21 große Seitentaschen sowie eine Brusttasche mit Klettverschluß
Features
  • tatsächliche Isolation ist variierbar
  • besteht aus Thinsulate Fasern
  • in vielen Größen erhältlich

Sherwood
Langarm-Unterwäsche

  • 1-TEILER: Mit der praktischen Einteiler- Funktionsunterwäsche bleibt alles an einer Stelle. So wird unangenehmes Verrutschen bei Ihnen vermieden.
  • WOHLFÜHLENDE WÄRME: Dank der hochwertigen Materialen sorgt die Thermounterwäsche für eine angenehme und dauerhafte Wärme. Schweiß wird nach außen transportiert und hält Sie warm.
  • HOCHWERTIGE QUALITÄT: Die Kombination aus 65% Polyester und 35% Baumwolle garantiert einen hohen Tragekomfort.
  • PERFEKT FÜR EISHOCKEY: Die Sportunterwäsche eignet sich dank ihrer Eigenschaften ideal für Eishockey und andere sportliche Aktivitäten wie Skifahren, Schlittschuh- und Schlittenfahren etc.
  • REIßVERSCHLUSS: Ein Zweiwege-Reißverschluss ermöglicht ein einfaches und schnelles An- und Ausziehen der Eishockey-Unterwäsche.
Features
  • langer Zwei-Wege-Reißverschluss
  • angenehmes Tragegefühl
  • schnelles An- und Ausziehen

Ratgeber: Wie finde ich den optimalen Unterzieher für Trockenanzüge?

Den perfekten Trockenanzug hast du bereits gefunden?

Aber wie findest du jetzt einen passenden Unterzieher dafür?

Es gibt verschiedene Kriterien, die beachtet werden sollten, wenn du nach einem geeigneten Unterzieher für Trockenanzüge suchst.

Das Budget

Ein Unterzieher kostet einen Bruchteil des Anzugs. Grob liegt die Spanne zwischen 40 Euro für einen einfachen Fleece-Einteiler und rund 250 Euro für ein hochwertiges Zwei-Lagen-Set.

Wo das Geld hingeht: in den Stoff (Polartec, Primaloft und Thinsulate kosten mehr als ein einfaches Fleece), in den Schnitt und in Details wie einen Reißverschluss, der zum Relief-Zipper des Anzugs passt. Wer im Winter regelmäßig unterwegs ist, merkt den Unterschied, wer im Oktober zweimal rausfährt, eher nicht.

Die Frequenz des Tragens

Wie oft wirst du tatsächlich in der kühlen und kalten Jahreszeit auf dem Wasser sein?

Je öfter du dein Board auf das Wasser bringen möchtest, desto höher sollte die Qualität des Unterziehers sein.

Das Material

Drei Materialien kommen in Frage, dazu eines, das nicht in Frage kommt.

  • Fleece (Polyester): der Standard. Günstig, angenehm, gut komprimierbar, trocknet schnell. Verliert Isolation, wenn es richtig feucht wird. Kennzahl ist das Flächengewicht: 100 bis 200 g für mild, 200 bis 300 g für kalt.
  • Wattierte Kunstfaser (Primaloft, Thinsulate): mehr Wärme bei weniger Dicke und behält die Isolation auch feucht. Braucht dafür etwas Platz im Anzug und kostet mehr.
  • Merinowolle: als hautnahe Basisschicht ausgezeichnet, weil sie auch feucht noch wärmt und kaum riecht. Als alleiniger dicker Unterzieher im Anzug ist sie unpraktisch, weil sie schwer wird und langsam trocknet. Die verbreitete Behauptung, Merino sei im Trockenanzug generell ungeeignet, ist so nicht richtig, sie gehört nur an die richtige Stelle im Lagenaufbau.
  • Baumwolle: nicht. Auch nicht als T-Shirt darunter. Sie speichert Feuchtigkeit am Körper und kühlt dich dann aus.

Wenn du empfindliche Haut hast oder auf ein Material allergisch reagierst, probier den Unterzieher zu Hause an und schick ihn zurück, wenn er kratzt. Auf dem Wasser kannst du dich nicht umziehen.

Kindergrößen

Selbstverständlich gibt es die Unterzieher auch für die Kinder, die sich regelmäßig im Trockenanzug auf dem Wasser befinden. Keine Frage.

Doch sollte man bei den Kindermodellen immer im Auge behalten, dass Kinder die unleidliche Angewohnheit haben, im ungünstigsten Moment zu wachsen.

Deshalb ist es bei Kindern sinnvoll, nicht zum teuersten Modell zu greifen, sondern sich in den Jahren mit den günstigeren zu begnügen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass diese gut erprobt sind und bestens warm halten, nicht wahr?

Meine Empfehlung

HOPLYNN - Thermal underwear Set
Mit dem Link kaufst du zum gleichen Preis ein, aber wir erhalten eventuell eine Provision.

Und die Füße?

Unterzieher enden am Knöchel, Füße bleiben also außen vor. Das ist der Bereich, an dem im Winter zuerst gefroren wird.

Hat dein Anzug angearbeitete Trockenfüßlinge, gehören dicke Socken hinein, am besten aus Merino oder Fleece, und passende Überschuhe darüber, weil der Füßling selbst nicht abriebfest ist. Wichtig: eine Nummer größer kaufen, damit die Socken nicht die Durchblutung abschnüren. Kalte Füße entstehen häufiger durch zu enge Schuhe als durch zu wenig Material.

Endet der Anzug in Manschetten am Knöchel, brauchst du Neoprenstiefel. Welche Bauart wofür passt, steht bei den Füßlingen.

Pflege: das meiste geht beim Waschen kaputt

Unterzieher werden regelmäßig gewaschen, weil sie Schweiß aufnehmen. Drei Regeln reichen:

  • Kühl waschen, 30 Grad, nach Herstellerangabe.
  • Kein Weichspüler. Er legt sich auf die Fasern und nimmt ihnen genau die Fähigkeit, Feuchtigkeit weiterzugeben.
  • Nicht in den heißen Trockner und nicht auf die Heizung. Fleece verfilzt, wattierte Fasern verlieren Volumen und damit Wärme.

FAQ

Weil der Trockenanzug selbst nicht wärmt. Er hält Wasser und Wind draußen, die Wärme kommt aus der Luft, die der Unterzieher zwischen seinen Fasern festhält. Zusätzlich transportiert er den Schweiß von der Haut weg, damit du nicht in deiner eigenen Feuchtigkeit auskühlst.
Meist Fleece aus Polyester oder eine wattierte Kunstfaser wie Primaloft oder Thinsulate. Als hautnahe Basisschicht funktioniert außerdem Merinowolle sehr gut. Was nicht unter den Trockenanzug gehört, ist Baumwolle: Sie saugt Feuchtigkeit auf, hält sie am Körper und kühlt dich dann aus.
Die Fähigkeit, Feuchtigkeit abzutransportieren, ist bei allen Funktionsstoffen in unterschiedlichen Abstufungen vorhanden. Selbiges gilt für die Wärmeisolierung. Wie gut diese angelegt ist, ist von der Qualität und der Webart abhängig.
Grob zwischen 40 Euro für einen einfachen Fleece-Einteiler und rund 250 Euro für ein hochwertiges Zwei-Lagen-Set aus Polartec oder Primaloft. Rechne bei kalten Bedingungen zusätzlich mit Socken, Kopfbedeckung und Handschutz, das sind noch einmal 50 bis 100 Euro und für die gefühlte Wärme oft wichtiger als der nächstdickere Unterzieher.
Deutlich länger als die Verschleißteile am Anzug, denn ein Unterzieher steht weder unter Zug noch im Salzwasser. Was ihn altert, ist vor allem die Wäsche: Fleece verfilzt und pillt mit der Zeit, wattierte Fasern verlieren Volumen und damit Wärme, besonders bei Hitze im Trockner. Kühl waschen, kein Weichspüler, flach trocknen, dann halten viele Modelle problemlos mehrere Saisons.

Fazit

Der Unterzieher ist nicht das Zubehör zum Trockenanzug, er ist die Hälfte des Systems. Der Anzug hält Wasser und Wind draußen, gewärmt wirst du von der Luft im Unterzieher.

Vier Punkte entscheiden, und keiner davon ist der Preis:

  1. Keine Baumwolle, auch nicht darunter.
  2. Die Dicke nach der Wassertemperatur wählen, nicht nach dem Wetterbericht.
  3. Genug Platz im Anzug lassen, denn zusammengedrückte Fasern halten keine Luft.
  4. Füße, Hände und Kopf nicht vergessen, dort geht die Wärme zuerst verloren.

Und probier den Unterzieher zu Hause im Anzug an, bevor du damit rausfährst. Ob der Kragen der Halsmanschette in die Quere kommt oder der Reißverschluss drückt, merkst du im Wohnzimmer, nicht auf dem Wasser.


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