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Explorer Thunder

490,00 €

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BoardtypAufblasbar
MarkeExplorer
SkillFortgeschrittene
EinsatzgebietRacing-Board (Racer)
Länge380 cm (12'6")
Gewicht13,5 kg
ZubehörRucksack, Doppelhub-Luftpumpe, Finne, Repairkit inkl. Ventilschlüssel

Beschreibung

Explorer Thunder Test

Bei Explorer handelt es sich um eine SUP Marke einer deutschen Handelsgesellschaft mit Sitz in Schleswig-Holstein (Kiel). Das Explorer Thunder ist ein Racing-Board der „Premium-Line“ des Herstellers.

Diese Produktfamilie setzt sich seit 2020 aus insgesamt 7 verschiedenen SUP Boards zusammen und deckt nahezu die gesamte Bandbreite der bekannten Boardklassen ab.

Explorer verspricht in puncto Verarbeitung und Materialauswahl eine hohe Qualität und das Ganze zu Einstiegspreisen. Das klingt natürlich sehr vielversprechend und schreit förmlich nach einem ausgiebigen Test.

Deshalb habe ich mir das Board und das mitgelieferte Zubehör genau angeschaut und bin den Marketing-Versprechen auf den Grund gegangen. Meine Ergebnisse verrate ich dir in Form des folgenden Reviews.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Das Explorer Thunder ist ein Racing-Board und hat dementsprechend eine lange und schmale Shape (Kontur). Seine Maße liegen mit 380 x 71 x 15 cm (12’6″ x 28″ x 6″) im charakteristischen Bereich der 12.6 Racing-Klasse. Die sehr ausgeprägte Boardspitze (Nose) und die geringe Breite bilden die Basis für geschmeidige Laufleistungen.

Durch diese stromlinienförmige Silhouette schneidet sich das Board förmlich durch das Wasser und ist optimal auf widerstandsreduziertes Gleiten ausgerichtet.

Die Seitenlinie verläuft allerdings etwas geschwungen, wodurch sich Richtungswechsel leichter realisieren lassen als bei gerade verlaufenden Seitenflächen (Rails). Die Kippstabilität ist konstruktionsbedingt gering, steht aber bei Racern grundsätzlich nie im Vordergrund!

Folgendes Equipment gehört zum Lieferumfang:

Rucksack, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel.

  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • komplett 2-lagiger Aufbau („Double-Layer“)
  • doppellagige Rails
  • hochwertiger Dropstitch-Kern (DTEX 1100)
  • großes, rutschhemmendes Deckpad
  • Ventil an der Boardspitze
  • 2 freie D-Ringe
  • Touring-Finne
  • optimierte Gleiteigenschaften
  • nur wenig Zubehör im Set enthalten
  • Traglast etwas zu hoch angegeben
  • nicht immer lieferbar

Das Explorer Thunder im Überblick

Im folgenden Teil des Reviews gehe ich detaillierter auf das Board und das mitgelieferte Zubehör ein. Am Ende des Artikels beantworte ich dir häufig gestellte Fragen (FAQ).

Wenn bei dir noch weitere Unklarheiten bestehen sollten, kannst du mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen, dir möglichst schnell weiterzuhelfen!

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar
Marke Explorer
Skill Fortgeschrittene
Preiskategorie untere Mittelklasse
Einsatzgebiet Racing-Board (Racer)
Länge 380 cm (12’6″)
Breite 71 cm (28″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen 350 Liter
Gewicht 13,5 kg
Zubehör Rucksack, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Einzelfinne (US-Box-System), Repairkit inkl. Ventilschlüssel

Bauweise

Die Einordnung eines SUP Boards der 12.6 Klasse ist manchmal nicht ganz einfach, da die Grenzen zwischen Touring- und Racing-Boards hier ziemlich fließend sind.

Die eher bauchige Seitenlinie des Explorer Thunder sowie die verbaute Touring-Finne lassen zwar die Zuordnung zu den Touring-Boards zu, jedoch sind die schmale Breite und die sehr betonte Boardspitze eher für ein Racing-Modell charakteristisch.

Ausschlaggebend für meine Einschätzung, dass das Board zu Racern zählt, ist vor allem auch die Tatsache, dass der Hersteller mit dem Explorer Stream bereits ein sehr klassisches Touring-Board in 3 verschiedenen Größen (10.2 / 11.0 / 12.0) im Angebot hat.

Somit ist das Explorer Thunder das momentan sportlichste Board im Sortiment des Anbieters. Die gesamte Silhouette ist gleitfreudig konzipiert und ermöglicht dir eine gute Beschleunigung und hohe End- bzw. Durchschnittsgeschwindigkeiten. Durch die einzelne Touring-Finne wird der Geradeauslauf und die Spurtreue betont, was dir einen schnellen Paddel-Rhythmus ermöglicht.

Aufgrund der Dicke von 15 cm erreicht das Volumen der einzelnen Luftkammer mit 350 Liter ein hohes Fassungsvermögen. Zusammen mit dem komplett doppellagigen Aufbau der Außenhülle erreicht das Board eine tadellose Steifigkeit und ist sehr belastbar.

Vor allem für große und schwere Paddler ist das eine sehr gute Voraussetzung, um erstklassige Performance-Werte zu erzielen!

Die Nose (Boardspitze) des Boards ist leicht nach oben gebogen. Diese Bauform nennt man „Noserocker“. Dadurch taucht die Spitze beim Fahren nicht so leicht unter Wasser, sondern gleitet besser über Wellen hinweg.

Traglast

Die maximale Traglast des Thunder gibt der Hersteller mit 160 kg an. Dieser Wert liegt sicherlich im Rahmen der absoluten Belastbarkeit (Schwimmfähigkeit). Allerdings möchtest du bei einem Racer sicherlich nicht Gefahr laufen, dass die Leistungsfähigkeit des Boards durch Überlastung sinkt.

Aus diesem Grund sehe ich das maximale Benutzergewicht im Bereich zwischen 100 bis höchstens 120 kg. Bis zu dieser Grenze kannst du sicher davon ausgehen, dass die Leistungsfähigkeit der Konstruktion vollständig erhalten bleibt.

Für kürzere Strecken ohne spezielle Anforderungen kannst du das Explorer Thunder aber sicherlich auch schwerer beladen, so dass einer Nutzung zu zweit oder mit Hund nichts im Wege steht!

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Bei SUP Boards ergibt sich durch die Zuordnung zu einer Boardklasse logischerweise auch der Haupteinsatzzweck. Ein Racing-Board wie das Explorer Thunder ist dementsprechend für das schnelle Paddeln entwickelt worden.

Technisch versierte und sportliche Benutzer können damit hohe Geschwindigkeit realisieren, da die schmale und spitz zulaufende Silhouette ohne großen Widerstand durchs Wasser läuft.

Durch die Einzelfinne in Touring-Form ergibt sich eine sehr gute Spurtreue des Boards. Somit kannst du auf geraden Strecken viele Paddelschläge auf der gleichen Seite setzen, ohne dabei vom Kurs abzukommen.

Die Beschleunigung gelingt dadurch sehr flott und du kannst eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit halten.

Die Nachteile dieser Eigenschaften liegen in einer reduzierten Wendigkeit und einer niedrigen Kippstabilität. Anfänger sind mit dem Explorer Thunder in Sachen Balance sicherlich schnell überfordert.

Auch bei Wellen und in Strömungen wird der betonte Geradeauslauf zum Problem, da du das Board weniger agil steuern kannst.

Ein Racing-Board ist in der Regel erst dann eine sinnvolle Anschaffung, wenn deine SUP Fähigkeiten bereits im fortgeschrittenen Bereich liegen. Wenn du in der Lage bist dein Gleichgewicht sicher zu halten und insgesamt eine dynamische Paddeltechnik umsetzen kannst, erreichst du mit einem Racer eine Geschwindigkeit, die mit anderen Boardtypen nicht realisierbar ist.

Material und Gewicht

Die Außenhülle des Explorer Thunder ist komplett 2-lagig aufgebaut („Double-Layer“). Sogar die Seitenflächen (Rails) bestehen aus 2 Lagen PVC. Im Inneren des Boards verbinden sehr viele Polyesterfäden (DTEX 1100) die Ober- und Unterseite, diese Konstruktion nennt sich „Dropstitch“.

Diese Bauweise ist heutzutage bei qualitativ hochwertigen Boards der Standard und gewährleistet neben einer hohen Steifigkeit auch eine gute Langlebigkeit. Vor allem bei Racing-Boards ist im Hinblick auf gute Laufleistungen eine maximale Festigkeit von Vorteil.

Das Gewicht des Explorer Thunder liegt aufgrund des recht hohen Materialaufwands bei 13,5 kg. Das Handling ist somit nicht ganz so problemlos wie bei leichteren Boards.

Design

Das Design des Explorer Thunder ist ziemlich geradlinig und sportlich. Auf verspielte Designelemente wird verzichtet. Die Grundfarbe des Boards ist ein kräftiges Gelb.

Auf der Oberseite fügt sich das gelbe Deckpad mit seinen elliptischen Verzierungen in Schwarz und Grau sehr harmonisch in das Gesamtbild ein.

Die Rails sind schwarz, mit einem gelben Längsstreifen versehen und tragen den Namen des Herstellers, des Boards und dessen Größe. Auf der einfarbigen Unterseite findest du im Bereich der Spitze nochmals den „Thunder“ Schriftzug.

Optisch auffällig ist, dass sich das Ventil auf der Nose befindet. Dadurch kann das Deckpad bis zum Heck genutzt werden und ermöglicht dir bessere Variationsmöglichkeiten bezüglich deiner Standposition.

Verarbeitung

In Sachen Verarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen. Die Übergänge der Materialien und deren Verklebung sind sauber gearbeitet. Die Bewertungen des Explorer Thunder sind insgesamt sehr gut und erwecken den Eindruck, dass das Board insgesamt hochwertig ist!

Laut Explorer wird jedes Board vor Auslieferung einem 48 Stunden Dichtigkeits-Test und einem speziellen Prüfverfahren („4E-Finishtest“) unterzogen. Der Hersteller betont grundsätzlich die hohe Qualität seiner Boards und muss sich natürlich auch an diesem Versprechen messen lassen!

Weitere Features

Das Explorer Thunder verfügt über zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale:

  • Deckpad: Die rutschhemmende Standfläche ist aus 4 mm starkem EVA hergestellt und verfügt über eine geprägte Diamant-Struktur. Durch die Verlagerung des Ventils an die Boardspitze verläuft das Deckpad bis kurz vor das Heck.
  • zentrale Trageschlaufe: Die Nylon-Trageschlaufe ist mit einem weichen Neopren ummantelt und befindet sich mittig auf dem Schwerpunkt des Boards.
  • freier D-Ring: Ein D-Ring zur Befestigung einer optionalen Leash (Sicherungsleine) befindet sich am Heck. Der Ring besteht aus Edelstahl und ist mit einem PVC-Patch verstärkt.
  • Gepäcknetz: Im vorderen Bereich ist ein elastisches, schwarzes Decknetz an 4 weiteren D-Ringen befestigt. Hier hast du Platz für Equipment und Proviant. Dein Gepäck solltest du am besten in einem Dry-Bag wasserdicht verpacken. Auch diese D-Ringe sind mit einem PVC-Flicken umrandet.
  • Einzelfinne: Die einzelne Touring-Finne ist abnehmbar (US-Box-System).

Zubehör

Das Explorer Thunder wird mit folgendem Zubehör geliefert:

  • Explorer Thunder Rucksack: Der schwarze Transportrucksack ist insgesamt sehr geräumig aber eher einfach verarbeitet. Neben einer seitlichen Trageschlaufe verfügt er über verstellbare und leicht gepolsterte Trageriemen. Das Hauptfach lässt sich durch den umlaufenden Reißverschluss komplett öffnen und bietet genügend Platz für das aufgerollte Board und die mitgelieferten Zubehörteile.
  • Explorer Thunder Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar) inkl. Druckanzeige: Die mitgelieferte Pumpe in Hellgrün (Modell SUP 4) ist eine sogenannte Doppelhub-Luftpumpe und mit einem Manometer (Druckmessgerät) ausgestattet. Am Anfang des Pumpvorgangs kannst du sie so einstellen, dass sie sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpt. Dieser Doppelhub-Modus füllt den Großteil des Volumens in kurzer Zeit. Bei steigendem Gegendruck wird das Hochziehen aber immer beschwerlicher. Du kannst die Pumpe dann auf den Einhub-Betrieb umstellen, so dass sie nur noch beim Runterdrücken arbeitet. Dieser Modus spart dir einiges an Kraft!
  • Abnehmbare Explorer Thunder Touring-Finne: Zum Set gehört eine abnehmbare Einzelfinne in Touring-Form. Diese wird mit dem sogenannten US-Box-System am Board befestigt. Dafür musst du zunächst ein Gewindeplättchen im Finnen-Kasten positionieren, an dem dann die eingeschobene Finne mit Hilfe einer beiliegenden Schraube fixiert wird. Dieses System erfordert etwas Übung, dafür hast du aber auch eine große Auswahl an Finnen-Modellen zum Nachrüsten, da das US-Box-System nach wie vor sehr beliebt und weit verbreitet ist.
  • Explorer Thunder Repairkit + Ventilschlüssel: Dieses kleine Set besteht aus PVC-Streifen (Patches) und einem Ventilschlüssel. Kleine Beschädigungen am Board kannst du damit selbst reparieren, allerdings fehlt dazu ein geeigneter Klebstoff. Außerdem kannst du mit dem Ventilschlüssel prüfen, ob das Ventil noch richtig fest sitzt und es bei einem Defekt auch austauschen. Die kleine Box des Reparatur-Sets ist wasserdicht, so dass du darin auch kleinere Wertsachen (Schlüssel, Bargeld etc.) verstauen kannst.

Häufige Fragen zum Explorer Thunder beantwortet (FAQ)

Das Board hat mit 350 Liter ein stattliches Fassungsvermögen, so dass du zum Aufpumpen wahrscheinlich ca. 10 Minuten benötigst, um auf den empfohlenen Wert von 15 PSI (ca. 1 Bar) zu kommen. Mehr über das Explorer Thunder erfahren.
Durch die nach oben gebogene Boardspitze („Noserocker“) kannst du sicherlich kleine Wellen bezwingen, wenn du sie frontal ansteuerst. Die schmale und langgezogene Bauform ist allerdings nicht die Wendigste. Bei größeren Wellen und Strömungen lässt sich das Board dementsprechend nicht gut steuern. Mehr über das Explorer Thunder erfahren.
Nein, Racing-Boards haben keine gute Kippstabilität und sind deshalb nur für Fortgeschrittene zu empfehlen. Auf einem Allround– oder einem breiten Touring-Board können Anfänger ihre Fähigkeiten wesentlich besser trainieren. Mehr über das Explorer Thunder erfahren.

Fazit

Das Explorer Thunder ist ein solide gefertigtes Racing-Board der 12.6 Klasse. Die Materialqualität und der doppellagige Aufbau machen einen robusten und hochwertigen Eindruck. Die daraus resultierende Steifigkeit ermöglicht erstklassige Laufeigenschaften.

Für fortgeschrittene Paddler ist das Explorer Thunder eine lohnenswerte Investition, um rasant unterwegs zu sein. Allerdings brauchst du wirklich gute Fähigkeiten, damit du das Potenzial auch voll ausschöpfen kannst. Anfänger sind mit diesem Boardtyp in den meisten Fällen noch stark überfordert.

Das Preis-/Leistungsverhältnis des Explorer Thunder ist sehr gut und kann sogar mit teureren Vergleichsangeboten mithalten.

Die Tatsache, dass ein Paddel und eine Leash (Sicherungsleine) im Set fehlt, unterstreicht die Tatsache, dass das Board nicht für Einsteiger konzipiert wurde. Erfahrene SUP Sportler besitzen in der Regel bereits das notwendige Equipment.

Falls du in diesem Bereich noch Nachholbedarf hast, empfehle ich dir beim Thema Paddel ein leichtes und hochwertiges Modell aus Glasfaser bzw. Carbon! Eine Leash solltest du auf dem Board immer tragen. Diese Sicherungsleine ist ein elementarer Bestandteil deiner Sicherheitsausrüstung!


Erfahrungsberichte

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