WATTSUP F11 11′ Test
Das WATTSUP F11 ist das elf Fuß lange Allroundboard der französischen Marke und liegt damit genau zwischen den kurzen Einsteigerbrettern und den langen Touringboards.
Mit 335 x 81 x 15 cm und einer Traglast von 150 kg ist es eines der wenigen Boards unter 250 Euro, das auch schwerere Fahrer sauber trägt.
Wir haben uns angesehen, was das Set kann, wo Wattsup spart und für wen die elf Fuß die bessere Wahl sind als die üblichen 10’6.
Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste
Das F11 ist ein Allroundboard mit leichtem Touring-Einschlag. 335 cm Länge geben mehr Geradeauslauf als die klassischen 320 cm, 81 cm Breite halten es trotzdem kippstabil.
Die 15 cm Dicke sind bei diesem Preis nicht selbstverständlich. Sie sorgen zusammen mit der Dropstitch-Konstruktion dafür, dass das Board unter Last nicht durchhängt.
Mit 150 kg Traglast deckt es fast jeden Fahrer ab, auch mit Gepäck, Hund oder einem Kind vorne auf dem Deck.
Das Eigengewicht liegt bei rund 12 kg. Das ist normal für ein Board dieser Länge und kein Wert, bei dem der Weg zum Wasser zur Qual wird.
Im Set sind Paddel, Doppelhubpumpe, Leash, Finne, Reparaturset und Transporttasche enthalten. Zusätzlich gibt es vier D-Ringe für einen Kajaksitz, der Sitz selbst ist nicht dabei.
- 150 kg Traglast, ungewöhnlich viel für diese Preisklasse
- 335 cm Länge laufen spürbar besser geradeaus als 320 cm
- volle 15 cm Dicke statt der oft verbauten 10 bis 12 cm
- Komplettset, nichts muss nachgekauft werden
- vier D-Ringe für den Kajaksitz vorhanden
- Gepäcknetz am Bug für Trockensack und Getränke
- Wattsup nennt weder Volumen noch Materialstärke in Denier
- einlagige Bauweise, kein Fusion- oder Doublelayer-Aufbau
- Kajaksitz ist nicht im Lieferumfang
- nur eine Mittelfinne, keine Seitenfinnen
Das WATTSUP F11 im Überblick
Im zweiten Teil geht es um Bauweise, Traglast, Fahrverhalten und den Lieferumfang. Am Ende stehen die häufigsten Fragen.
Bleibt eine Frage offen, schreib uns gerne einen Kommentar. Wir antworten so schnell wie möglich.
Produktspezifikationen
| Boardtyp | Aufblasbar |
| Marke | Wattsup |
| Skill | Anfänger, Fortgeschrittene |
| Preiskategorie | günstig |
| Einsatzgebiet | Allround, Touring |
| Maximales Paddlergewicht | bis 150 kg |
| Länge | 335 cm (11’0″) |
| Breite | 81 cm (32″) |
| Dicke | 15 cm (6″) |
| Boardgewicht | ca. 12 kg |
| Zubehör | Rucksack, Paddel, Leash, Finne, Doppelhubpumpe, Reparaturset |
Bauweise
Der Kern ist eine klassische Dropstitch-Kammer: Zwei PVC-Flächen sind über zehntausende Fäden miteinander verbunden, die verhindern, dass sich das Board unter Druck aufbläht wie ein Schlauchboot.
Wattsup nennt für das F11 keine Denier-Zahl und keine zweite Lage. Man muss also davon ausgehen, dass es sich um eine einlagige Konstruktion handelt, wie sie in dieser Preisklasse üblich ist.
Das ist kein Ausschlusskriterium, sondern eine Frage der Erwartung. Einlagige Boards sind leichter und günstiger, halten aber weniger aus, wenn sie regelmäßig über Kies gezogen werden.
Was die Steifigkeit angeht, arbeitet die Dicke für das Board. 15 cm sind der Standard bei Boards ab elf Fuß, und genau dieses Maß fehlt vielen Billigbrettern, die mit 10 oder 12 cm auskommen müssen und dann in der Mitte durchhängen.
Traglast
150 kg sind die Angabe des Herstellers, und das ist für ein Board zu diesem Preis ein starker Wert. Zum Vergleich: Die meisten 10’6-Boards derselben Klasse hören bei 120 oder 130 kg auf.
Praktisch heißt das, dass auch Fahrer mit 100 kg noch Reserve haben, für Rucksack, Kühltasche oder einen mitfahrenden Hund.
Wichtig bleibt der Hinweis, der für jede Traglastangabe gilt: Sie beschreibt die Grenze, ab der das Board absäuft, nicht den Bereich, in dem es gut fährt. Wer die Angabe voll ausreizt, paddelt auf einem tief liegenden Board und wird nass.
Einsatzgebiete und Fahreigenschaften
Elf Fuß sind ein guter Kompromiss. Das F11 wendet noch willig genug für kleine Seen und Flüsse, läuft aber deutlich besser geradeaus als ein 320er Board.
Wer schon einmal versucht hat, mit einem kurzen Allroundboard eine Stunde am Stück Strecke zu machen, kennt das Problem: Alle drei Züge muss die Seite gewechselt werden. Auf dem F11 sind es vier bis fünf.
Die 81 cm Breite sind das Maß, mit dem Anfänger sicher stehen. Sie kosten etwas Tempo, geben dafür Ruhe, und genau darauf kommt es in den ersten Wochen an.
Für Wellen ist das Board zu lang und zu träge, für Rennen zu breit. Alles dazwischen, also Seen, ruhige Flüsse, Küstenpaddeln bei wenig Wind, deckt es ab.
Der Kajaksitz, den man über die vier D-Ringe montieren kann, ist bei diesem Format sinnvoll. Auf 335 cm bleibt genug Platz, um im Sitzen mit Doppelpaddel zu fahren.
Material und Gewicht
Rund 12 kg wiegt das Board selbst. Mit Paddel, Pumpe und Tasche im Rucksack werden daraus etwa 16 bis 17 kg, die man vom Auto zum Wasser trägt.
Das ist für ein Elf-Fuß-Board normal. Leichter wird es erst bei Boards mit aufwendigerer Bauweise, und die kosten das Doppelte.
Die abnehmbare Mittelfinne sitzt in einer Steckbox. Sie ist der einzige Teil, der beim Transport verloren gehen kann, also gehört sie nach jeder Fahrt zurück in den Rucksack.
Design
Das Deck ist über den größten Teil der Standfläche mit einem strukturierten EVA-Pad belegt. Es greift auch nass und ist die Stelle, an der man bei günstigen Boards am ehesten Abstriche findet. Hier ist es großzügig genug.
Am Bug hält ein elastisches Gepäcknetz über vier D-Ringe alles, was mitfahren soll. Der zentrale Tragegriff sitzt in der Mitte und ist gepolstert.
Verarbeitung
Die D-Ringe sind auf thermisch verschweißte PVC-Laschen gesetzt, nicht direkt auf die Außenhaut geklebt. Das ist die haltbarere Variante und bei Wattsup Standard.
Das Ventil sitzt am Heck und ist ein gängiges H3-Ventil. Ersatz gibt es überall, und jede handelsübliche SUP-Pumpe passt darauf.
Wer das Board lange behalten will, sollte es trocken und nicht zu fest aufgerollt lagern. Das gilt für einlagige Boards noch mehr als für doppellagige.
Zubehör
- Transporttasche: Nimmt Board, Pumpe und Paddel auf.
- Verstellbares Paddel: Dreiteilig, in der Länge anpassbar.
- Leash: Knöchelleine, am Heck-D-Ring zu befestigen.
- Doppelhubpumpe: Mit Manometer.
- Abnehmbare Finne: Steckfinne für die Mittelbox.
- Reparaturset: Flicken und Kleber.
- Nicht enthalten: Kajaksitz.
Anschaffungskosten
Mit 239 Euro liegt das F11 im unteren Mittelfeld. Für den Preis bekommt man ein Board, das länger, dicker und tragfähiger ist als die meisten Sets, die unter 200 Euro angeboten werden.
Wer weniger ausgeben will, findet mit dem Alpidex 305 ein kürzeres Board zum halben Preis, das aber auch weniger Board ist.
Wer mehr Wert auf eine doppellagige Bauweise legt, muss in Richtung 400 Euro schauen. Zwischen diesen beiden Punkten ist das F11 gut platziert.
FAQ
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum WATTSUP F11. Ist deine Frage nicht dabei, schreib uns einen Kommentar.
Fazit
Das WATTSUP F11 ist ein ehrliches Einsteigerboard mit einem Vorteil, den viele Konkurrenten in dieser Preisklasse nicht haben: Es ist groß genug, um schwerere Fahrer und Gepäck zu tragen, und lang genug, um Strecke zu machen.
Was fehlt, ist die zweite Materiallage. Wer sein Board oft über Steine schleift oder mehrmals pro Woche fährt, sollte in eine haltbarere Bauweise investieren.
Für alle anderen, also für den Familiensee, den Urlaub und das gelegentliche Wochenende, ist das F11 für 239 Euro eine sehr solide Wahl.
Weitere Modelle stehen in unserer Übersicht der Wattsup Boards.
Wattsup F11 Alternativen
Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Wattsup F11.
| Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 | |
|---|---|---|---|
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Bestes günstiges SUP Board
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| Modell | Bluefin Cruise | Decathlon Itiwit X100 11′ | Goosehill Sailor |
| Typ | Aufblasbar | Aufblasbar | Aufblasbar (iSUP) |
| Marke | Bluefin | Decathlon | Goosehill Sport |
| Skill | Einsteiger, Fortgeschrittene | Einsteiger | Anfänger |
| Einsatzgebiet | Allround, Touring | Touring | Allround-Board (Allrounder) |
| max. Paddlergewicht | 9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kg | ca. 120 kg | ca. 100 kg |
| Länge | 295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0") | 335 cm (11') | 320 cm (10'6") |
| Breite | 9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32") | 86,5 cm (34") | 81 cm (32") |
| Gewicht | 9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12') | 10,5 kg | 9,58 kg |
| Zubehör | Handbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit | Anleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und Ventilschlüssel | SUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel |
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Alternative #1: Bluefin Cruise
Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.
Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.
Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.
Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier
Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'
Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.
Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.
Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.
Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier
Alternative #3: Goosehill Sailor
Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.
Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.
Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.
Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier
Ähnlich getestet: WATTSUP Marlin, WATTSUP Orka, WATTSUP Delfino, WATTSUP F10, WATTSUP BREM 10’6







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