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Gladiator Pro 12.6 Light

509,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TypAufblasbar
MarkeGladiator (BS Marine)
SkillFortgeschrittene, Profi
EinsatzgebietTouring
max. Paddlergewicht85 kg, empfohlen bis ca. 75 kg
Länge381 cm (12'6")
Breite74 cm (29")
Gewicht10,0 kg
ZubehörTrolley-Rucksack, 3-teiliges Carbon-Paddel, Leash, US-Box-Finne, Pumpe, Reparaturset

Gladiator Pro 12.6 Light Test

Das Gladiator Pro 12.6 Light ist das schmalste Touring Board, das Gladiator derzeit im Programm hat. 381 cm lang, aber nur 74 cm breit, dazu 10 kg Boardgewicht: Das ist eine bewusste Entscheidung gegen Kippstabilität und für Gleiten.

Damit ist es kein Board für den ersten Sommer. Es ist ein Board für Paddler, die schon wissen, wie sie stehen, und die dafür belohnt werden wollen, dass sie Strecke machen.

Gladiator gibt die maximale Traglast mit 85 kg an und empfiehlt es für Fahrer bis etwa 75 kg. Das ist die eigentliche Nachricht dieses Modells und der Grund, warum es „Light“ heißt.

In diesem Testbericht steht, für wen die schmale Shape ein Gewinn ist, wo sie unangenehm wird und was im Set steckt.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Mit 381 x 74 x 12 cm ist das Pro 12.6 Light deutlich schlanker als ein klassisches Touringboard, das meist 80 bis 86 cm breit ausfällt. Die schmale Wasserlinie senkt den Widerstand, das Board läuft bei gleichem Krafteinsatz spürbar weiter.

Der Preis dafür ist Stabilität. 74 cm verzeihen keine Unaufmerksamkeit, besonders nicht beim Drehen, beim Wenden im Wind oder wenn Wellen von der Seite kommen.

Die Traglast von 85 kg ist der zweite Punkt, an dem sich entscheidet, ob das Board passt. Sie ist keine Sicherheitsangabe wie bei vielen Allroundboards, sondern eine Konstruktionsgrenze: Bei 12 cm Dicke und 330 Litern Volumen sinkt das Board mit einem schweren Fahrer merklich tiefer ein und verliert genau die Effizienz, für die es gebaut wurde.

Die Bauweise ist die der Pro Serie: doppellagiger Fusion Drop-Stitch, ausgelegt bis 26 PSI. Gladiator empfiehlt in der Praxis bis 22 PSI, damit bei Sonne und Wärme noch Reserve bleibt.

Im Set liegt ein dreiteiliges Carbon-Paddel, ein Trolley-Rucksack, eine Leash und eine US-Box-Finne. Kickpad und Kamerahalterung sind ab Werk verbaut.

  • sehr guter Geradeauslauf durch die schmale Wasserlinie
  • mit 10 kg leicht für ein 12’6 Board
  • Carbon-Paddel bereits im Lieferumfang
  • Trolley-Rucksack statt einfacher Tragetasche
  • doppellagige Fusion-Konstruktion bis 26 PSI
  • Kickpad am Heck für kontrollierte Drehungen
  • 74 cm Breite sind für Einsteiger zu schmal
  • Traglast von 85 kg schließt schwerere Fahrer aus
  • 12 cm Dicke bieten weniger Auftriebsreserve als 15 cm
  • nur eine Finne, kein 2+1 Setup
  • Gepäck auf dem Bug beeinflusst die Balance stärker als bei breiten Boards

Das Gladiator Pro 12.6 Light im Überblick

Im zweiten Teil des Berichts gehen wir näher auf Bauweise, Fahreigenschaften und Zubehör ein. Am Ende stehen die Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Board.

Fehlt dir etwas, hinterlasse gerne einen Kommentar. Wir beantworten ihn so schnell wie möglich.

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar
Marke Gladiator
Skill FortgeschritteneProfi
Preiskategorie gehoben
Einsatzgebiet Touring-Board
Maximales Paddlergewicht 85 kg, empfohlen bis ca. 75 kg
Länge 381 cm (12’6″)
Breite 74 cm (29″)
Dicke 12 cm (4,7″)
Volumen 330 Liter
Gewicht Board 10 kg
Maximaldruck 26 PSI, empfohlen bis 22 PSI
Zubehör Trolley-Rucksack, 3-teiliges Carbon-Paddel, Leash, US-Box-Finne, Pumpe, Reparaturset

Bauweise

Das Board ist ein doppellagiges Fusion-Drop-Stitch-Board. Zwischen dem Dropstitch-Kern und der äußeren PVC-Lage sitzt eine Textilbahn, die verklebt und nicht nur aufgelegt ist. Das ist der Unterschied zwischen einer Fusion-Konstruktion und einem klassischen Double Layer: weniger Klebergewicht bei gleicher Steifigkeit.

Genau daher kommen die 10 kg. Ein 12’6 Touringboard in einfacher Bauweise wiegt eher 12 bis 13 kg, und das merkt man auf dem Weg zum Wasser deutlich.

Die Dicke von 12 cm ist für ein Touringboard die sportliche Variante. 15 cm geben mehr Auftrieb und mehr Reserve bei Zuladung, 12 cm bringen den Fahrer näher ans Wasser und machen das Board kippstabiler in der Längsachse, aber empfindlicher gegen Durchbiegen bei hohem Gewicht.

Der zulässige Druck von 26 PSI ist hoch. Die Herstellerempfehlung, in der Praxis bei 22 PSI zu bleiben, ist sinnvoll: Ein Board, das voll aufgepumpt in der Sonne liegt, steht schnell deutlich über dem Wert auf dem Manometer.

Traglast

85 kg maximale Traglast, empfohlen bis etwa 75 kg Fahrergewicht. Diese Angabe unterscheidet das Pro 12.6 Light von jedem anderen Board in unserer Übersicht.

Bei den meisten aufblasbaren Boards ist die genannte Traglast eine theoretische Schwimmgrenze, die im Fahrbetrieb nie ausgereizt werden sollte. Hier ist es umgekehrt: Die Zahl ist bereits die praxisnahe Empfehlung.

Rechne das Zubehör mit. Paddel, Leash, Trockenbeutel, Wasser und Schuhe kommen schnell auf drei bis fünf Kilogramm. Wer selbst 75 kg wiegt, ist mit Ausrüstung bereits an der Grenze.

Für Fahrer über 80 kg ist dieses Board die falsche Wahl. Sinnvoller ist dann das Gladiator Origin 12’6, das bei gleicher Länge 81 cm breit und 15 cm dick ist und bis 140 kg trägt.

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Das Pro 12.6 Light ist ein reines Touringboard. Es fährt auf Seen, ruhigen Flüssen und geschützten Küstenabschnitten, und dort spielt es seine Stärke aus, sobald die Strecke länger als zwei oder drei Kilometer wird.

Die schmale Wasserlinie bedeutet weniger benetzte Fläche und damit weniger Reibung. Bei gleichem Tempo braucht es weniger Schläge als ein breites Allroundboard, oder bei gleicher Schlagzahl liegt das Tempo höher. Auf einer Zweistundentour ist das der Unterschied zwischen ankommen und ankämpfen.

Der Geradeauslauf ist gut, das Board hält die Spur auch ohne ständiges Gegensteuern. Wenden dauert dafür länger. Das Kickpad am Heck hilft: Wer den hinteren Fuß daraufstellt und das Heck eintaucht, dreht das Board auf deutlich kürzerem Radius.

Bei Seitenwind und Kabbelwasser wird die Breite zum Thema. 74 cm verlangen aktives Ausbalancieren, und das kostet Kraft. Wer nach einer Stunde noch entspannt stehen will, sollte auf diesem Board schon sicher sein.

Material und Gewicht

Zehn Kilogramm sind für ein 12’6 Board ein guter Wert. Das Board lässt sich noch von einer Person tragen, ohne dass der Weg vom Parkplatz zur Wasserkante zum eigentlichen Sport wird.

Erreicht wird das durch die Fusion-Bauweise und durch die geringere Dicke. Zwölf statt fünfzehn Zentimeter sparen Material rundum, an der Deckfläche wie an den Rails.

Die äußere Lage ist PVC auf Textilbasis. Die Pro Serie nutzt dafür ein 1000 Denier starkes Gewebe, das nicht nur die Steifigkeit trägt, sondern auch die Schnittfestigkeit. Kiesstrände und Bootsstege sind für diese Bauweise unproblematisch.

Was 12 cm Dicke nicht können, ist Gewicht wegstecken. Ein zu schwer beladenes Board biegt sich in der Mitte durch, und dann hilft auch kein hoher Druck mehr.

Verarbeitung

Gladiator gehört zu den Marken, die ihre Boards mit vergleichsweise viel Aufwand an den Kanten bauen. Die Pro Serie nutzt verstärkte Seitenwände, und die Nähte der Rails sind der Punkt, an dem billige Boards zuerst aufgeben.

Die US-Box für die Finne ist eingeklebt statt aufgesetzt. Das ist die haltbarere Lösung und gleichzeitig die, für die es am meisten Ersatzteile gibt.

Auf das Board gibt Gladiator zwei Jahre Garantie. Bei den WindSUP Modellen nennt der Hersteller 36 Monate, für die Pro Serie steht dieser Wert nicht.

Weitere Features

  • Kickpad am Heck: Die erhöhte Kante gibt dem hinteren Fuß einen Anschlag. Wer das Board schnell drehen will, findet die Position blind.
  • Kamerahalterung: Am Bug sitzt ein Gewinde für eine Actionkamera.
  • US-Box-Finne: Eine große Mittelfinne, abnehmbar, im verbreiteten US-Box-System. Ersatz und Alternativfinnen gibt es überall.
  • Gepäcknetz am Bug: Vier D-Ringe mit Spanngurt für Trockensack und Wasserflasche.
  • Zentraler Tragegriff: Gepolstert, in der Mitte des Decks.

Zubehör

  • 3-teiliges Carbon-Paddel: Der wichtigste Unterschied zu günstigeren Sets. Ein Carbon-Paddel wiegt etwa die Hälfte eines Aluminium-Paddels, und auf einer langen Tour ist das genau die Ermüdung, die man nicht haben will. Dreiteilig heißt, es passt in den Rucksack.
  • Trolley-Rucksack: Rollen und Teleskopgriff zusätzlich zu den Schultergurten. Bei einem Boardgewicht von 10 kg plus Pumpe und Paddel ist das der Unterschied zwischen Bahnhof und Auto.
  • Leash: Standardleine zur Befestigung am Heck. Passt an den D-Ring am Boardende.
  • Doppelhub-Pumpe mit Manometer: Pumpt beim Herunterdrücken und beim Hochziehen. Gegen Ende lässt sich auf Einzelhub umstellen, damit der Kraftaufwand handhabbar bleibt.
  • Reparaturset: PVC-Patches, Kleber und Ventilschlüssel.

Anschaffungskosten

Das Set kostet aktuell 509 Euro. Damit liegt es im gehobenen Bereich der aufblasbaren Touringboards, aber nicht an der Spitze.

Der Vergleich lohnt sich über das Paddel. Ein separat gekauftes dreiteiliges Carbon-Paddel kostet je nach Marke 120 bis 200 Euro. Rechnet man es heraus, steht das Board selbst bei etwa 350 Euro, und das ist für eine doppellagige Fusion-Konstruktion in dieser Länge ein normaler Preis.

Wer das Carbon-Paddel nicht braucht, weil bereits eines vorhanden ist, fährt mit dem Origin 12’6 günstiger. Das kostet rund 90 Euro weniger, ist breiter und trägt deutlich mehr, kommt dafür aber ohne Carbon.

FAQ

In diesem Teil beantworten wir häufige Fragen zum Gladiator Pro 12.6 Light. Bleibt etwas offen, freuen wir uns über einen Kommentar.

Nein. Mit 74 cm Breite verlangt es einen sicheren Stand. Für den Einstieg passt ein Allroundboard mit mindestens 81 cm Breite deutlich besser.
Gladiator nennt 85 kg als maximale Traglast und empfiehlt bis etwa 75 kg Fahrergewicht. Zubehör zählt mit. Über 80 kg ist ein breiteres Board die bessere Wahl.
Die Konstruktion ist bis 26 PSI ausgelegt. In der Praxis empfiehlt Gladiator bis 22 PSI, damit bei Sonne und Wärme noch Reserve bleibt.
Das Origin ist mit 81 cm breiter, mit 15 cm dicker und trägt bis 140 kg. Es ist stabiler und günstiger, aber langsamer und ohne Carbon-Paddel. Das Pro 12.6 Light ist das sportlichere Board für leichte Fahrer.
Dafür ist dieses Board nicht vorgesehen. Die WindSUP Modelle von Gladiator bieten die passenden Befestigungspunkte.

Fazit

Das Gladiator Pro 12.6 Light ist ein Spezialist, kein Allrounder. Es ist für leichte Paddler gebaut, die Strecke machen wollen, und in dieser Rolle ist es überzeugend ausgestattet.

Die Kombination aus 10 kg Boardgewicht, Carbon-Paddel und Trolley-Rucksack macht es zu einem der wenigen aufblasbaren Touringboards, bei denen der Weg zum Wasser kein Argument gegen den Ausflug ist.

Die Grenze steht klar im Datenblatt. Über 80 kg Fahrergewicht funktioniert das Konzept nicht mehr, und unter dieser Grenze braucht es einen sicheren Stand. Wer beides mitbringt, bekommt ein schnelles Board mit sauberer Verarbeitung.

Alle anderen sind mit einem breiteren Modell besser bedient. Unsere Übersicht der Gladiator Boards zeigt die Alternativen im gleichen Programm.

Gladiator Pro 12.6 Light Alternativen

Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Gladiator Pro 12.6 Light.

Platz 1Platz 2Platz 3
Bluefin Cruise Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 Bestes günstiges SUP Board 2024 Goosehill Sailor Bestes günstiges SUP Komplettset 2024
Modell Bluefin CruiseDecathlon Itiwit X100 11′Goosehill Sailor
TypAufblasbarAufblasbarAufblasbar (iSUP)
MarkeBluefinDecathlon Goosehill Sport
SkillEinsteiger, Fortgeschrittene EinsteigerAnfänger
EinsatzgebietAllround, TouringTouringAllround-Board (Allrounder)
max. Paddlergewicht9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kgca. 120 kgca. 100 kg
Länge295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0")335 cm (11')320 cm (10'6")
Breite9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32")86,5 cm (34")81 cm (32")
Gewicht9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12')10,5 kg9,58 kg
ZubehörHandbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, RepairkitAnleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und VentilschlüsselSUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel
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Alternative #1: Bluefin Cruise

Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.

Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.

Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 Bluefin Cruise

Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier

Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'

Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.

Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.

Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.

Bestes günstiges SUP Board 2024 Decathlon Itiwit X100 11′

Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier

Alternative #3: Goosehill Sailor

Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.

Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.

Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.

Bestes günstiges SUP Komplettset 2024 Goosehill Sailor

Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier


Ähnlich getestet: Gladiator Origin 12’6, Gladiator Pro 10’8, Gladiator WindSUP 11’6 SC

Gladiator Pro 12.6 Light

509,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
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