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Gladiator WindSUP 11’6 SC

489,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TypAufblasbar
MarkeGladiator (BS Marine)
SkillFortgeschrittene
EinsatzgebietSUP-Windsurf, Touring
max. Paddlergewichtbis 140 kg
Länge354 cm (11'6")
Breite86 cm (34")
Gewicht9,5 kg
ZubehörRucksack, Paddel, Leash, zwei US-Box-Finnen, Pumpe, Reparaturset

Gladiator WindSUP 11’6 SC Test

Das Gladiator WindSUP 11’6 SC ist ein aufblasbares SUP Board mit einer Besonderheit: In der Mitte des Decks sitzt ein Mastfuß, an dem sich ein Windsurf-Rigg befestigen lässt.

Damit deckt ein einziges Board zwei Sportarten ab. An windstillen Tagen wird gepaddelt, bei vier bis fünf Windstärken kommt das Segel drauf.

Diese Kombination hat ihren Preis, und zwar nicht in Euro, sondern in Kompromissen. Ein WindSUP ist als Paddelboard breiter und schwerer als nötig, und als Windsurfboard ist es träger als ein echtes Surfboard.

In diesem Testbericht steht, wo diese Kompromisse liegen und für wen sie sich lohnen.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Das WindSUP 11’6 SC misst 354 x 86 x 15 cm. Es ist damit kürzer und breiter als ein reines Touringboard, und diese Proportionen sind kein Zufall: Ein Windsurfboard braucht Breite, sonst kippt es unter Segeldruck.

86 cm sind ein sehr stabiler Wert. Wer bisher nur auf schmalen Boards stand, merkt den Unterschied sofort. Balancieren ist auf diesem Board kein Thema mehr.

Die Traglast liegt bei bis zu 140 kg. Damit trägt das Board einen erwachsenen Fahrer samt Rigg, oder alternativ zwei Personen beim gemütlichen Paddeln.

Gebaut ist es in MSL Fusion Double Layer, zugelassen bis 26 PSI. Zwei US-Box-Finnen sorgen für Spurtreue, was beim Segeln wichtiger ist als beim Paddeln.

Zwei Dinge fehlen im Set: das Rigg und der Kajaksitz. Beides ist vorgesehen und montierbar, aber separat zu kaufen. Für den Mastfuß empfiehlt sich ein Modell mit Kardan-Gelenk, weil ein starrer Fuß das Deck auf Dauer belastet.

  • Mastfuß für Windsurf-Rigg, ein Board für zwei Sportarten
  • 86 cm Breite, sehr kippstabil auch unter Segeldruck
  • bis 140 kg Traglast, auch für zwei Personen
  • MSL Fusion Double Layer bis 26 PSI
  • zwei US-Box-Finnen für sauberen Geradeauslauf
  • Kajaksitz montierbar, damit auch als Sitzboot nutzbar
  • Rigg und Kajaksitz sind nicht im Lieferumfang
  • als reines Paddelboard breiter und träger als nötig
  • Mastfuß mit Kardan-Gelenk muss zugekauft werden

Das Gladiator WindSUP 11’6 SC im Überblick

Im zweiten Teil des Berichts gehen wir auf Bauweise, Segelbetrieb und Fahreigenschaften ein. Danach folgen die häufigsten Fragen zu diesem Board.

Falls deine Frage offen bleibt, hinterlasse gerne einen Kommentar. Wir antworten so schnell wie möglich.

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar
Marke Gladiator
Skill Fortgeschrittene
Preiskategorie durchschnittlich
Einsatzgebiet SUP-WindsurfTouring
Maximales Paddlergewicht bis 140 kg
Länge 354 cm (11’6″)
Breite 86 cm (34″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen 245 Liter
Gewicht 9,5 kg
Maximaldruck 26 PSI
Besonderheit Mastfuß für Windsurf-Rigg, Aufnahme für Kajaksitz
Zubehör Rucksack, Paddel, Leash, zwei US-Box-Finnen, Pumpe, Reparaturset

Bauweise

Das Board ist in MSL Fusion Double Layer gefertigt. Die beiden Buchstabengruppen bedeuten zwei verschiedene Dinge, und beide sind hier wichtig.

Double Layer heißt zwei PVC-Lagen statt einer. Das erhöht die Steifigkeit deutlich, und Steifigkeit ist bei einem WindSUP kein Luxus: Ein Segel zieht das Board an einem einzigen Punkt nach vorn, während das Wasser dagegen drückt. Ein weiches Board knickt an dieser Stelle ein.

Fusion heißt, dass die zweite Lage unter Wärme mit der ersten verschmolzen und nicht geklebt wird. Das spart einige Kilogramm gegenüber der klassischen Klebebauweise und hält länger.

Der zulässige Druck von 26 PSI liegt hoch. Für den Segelbetrieb sollte man tatsächlich näher an dieses Maximum gehen als beim reinen Paddeln, weil das Board unter Rigg deutlich mehr Last aufnimmt. 18 bis 20 PSI sind hier eine sinnvolle Größe.

Das Volumen liegt bei 245 Litern. Für ein Board dieser Länge ist das wenig, und genau daher kommt das ruhige Fahrgefühl: Das Board schwimmt nicht auf dem Wasser, sondern liegt darin.

Traglast

Mit bis zu 140 kg gehört das WindSUP 11’6 SC zu den tragfähigeren Boards seiner Länge. Das ist der Breite von 86 cm zu verdanken, die viel Verdrängung bringt.

Für den Segelbetrieb ist die Zahl doppelt relevant. Ein komplettes Rigg mit Mast, Gabelbaum und Segel wiegt je nach Größe sechs bis zehn Kilogramm. Diese Last kommt zum Fahrergewicht dazu und wirkt zudem hebelnd, nicht nur drückend.

Beim Paddeln reicht die Reserve für zwei Personen, solange die zweite sitzt. Als Familienboard funktioniert es damit gut, ohne dass man auf ein XXL-Modell ausweichen muss.

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Als Paddelboard ist das WindSUP ein gutmütiger Allrounder mit Touringlänge. Es läuft geradeaus ordentlich, wendet dank der 354 cm noch handlich und ist kaum aus der Ruhe zu bringen.

Wer nur paddeln will, fährt mit einem Origin 12’6 allerdings besser. Die 86 cm Breite schieben spürbar mehr Wasser als 81 cm, und der Mastfuß im Deck bringt beim Paddeln keinen Nutzen.

Unter Segel zeigt das Board seine eigentliche Stärke. Es ist ein Lernboard, kein Sportgerät. Auf einem echten Windsurfboard fällt der Anfänger ins Wasser, bevor das Segel steht. Hier bleibt man stehen, und das ist beim Einstieg alles.

Die Grenzen sind ebenso klar. Ab etwa fünf Windstärken wird ein aufblasbares WindSUP unruhig, weil es leicht ist und viel Auftrieb hat. Gleiten im Sinne des Windsurfens findet praktisch nicht statt. Für ruhige Binnenseen mit gleichmäßigem Wind ist es genau richtig, für die Ostsee bei Starkwind nicht.

Die zwei Finnen helfen in beiden Betriebsarten. Beim Segeln verhindern sie das seitliche Abdriften, beim Paddeln halten sie die Spur.

Material und Gewicht

Die Außenhaut ist doppellagiges PVC in Fusionsbauweise. Bei einem Board mit Mastfuß ist das die Mindestanforderung, denn der Fuß leitet punktuell Kräfte ins Deck ein.

Das Boardgewicht gibt Gladiator mit 9,5 kg an. Für ein doppellagiges Board dieser Größe ist das ein sehr guter Wert, vergleichbare Konstruktionen liegen eher bei 13 bis 15 kg. Zusammen mit Pumpe, Paddel und Rigg wird der Weg zum Wasser trotzdem eine Rechnung, die man vorher aufmachen sollte.

Die Mastfußaufnahme ist der kritische Punkt jeder WindSUP Konstruktion. Sie ist bei diesem Board eingelassen und verstärkt ausgeführt. Wer ein Rigg montiert, sollte einen Mastfuß mit Kardan-Gelenk verwenden. Ein starrer Fuß überträgt jeden Ruck direkt auf die Verklebung.

Design

Das WindSUP 11’6 SC tritt zurückhaltend auf. Das Deck ist durchgehend mit einem rutschhemmenden Pad belegt, was beim Segeln notwendig ist: Man steht dort barfuß, nass und mit deutlich mehr seitlicher Kraft als beim Paddeln.

Die Aufnahme für den Kajaksitz besteht aus vier D-Ringen, zwei vorn und zwei hinten. Sie fallen im Paddelbetrieb nicht auf und dienen gleichzeitig als Befestigung für ein Gepäcknetz.

Verarbeitung

Die zwei US-Boxen sind eingeklebt und verschraubt. Dieses System stammt aus dem Surfsport und ist die haltbarste Lösung am Markt. Ersatzfinnen gibt es überall.

Die D-Ringe sind aufgeschweißt. Beim WindSUP ist das relevanter als bei einem reinen Paddelboard, weil beim Segeln Zug in Richtungen entsteht, für die ein geklebter Ring nicht gebaut ist.

Gladiator gibt auf die Modelle der aktuellen Serie 36 Monate Garantie. Für ein aufblasbares Board ist das ein guter Wert.

Weitere Features

  • Mastfuß-Aufnahme: Verstärkt ins Deck eingelassen, passend für gängige Windsurf-Riggs. Ein Mastfuß mit Kardan-Gelenk gehört dazu.
  • Kajaksitz-Halterung: Vier D-Ringe, an denen sich ein Sitz montieren lässt. Damit wird das Board zum Sitzpaddler für lange Strecken.
  • Zwei US-Box-Finnen: Abnehmbar und verschraubt, für Spurtreue unter Segel.
  • Gepäcknetz vorn: Über die vorderen D-Ringe gespannt.
  • Zentraler Tragegriff: Gepolstert, mittig platziert.

Zubehör

  • SUP Rucksack: Für Board, Pumpe und Paddel. Bei einem doppellagigen Board dieser Größe entsprechend schwer gepackt.
  • Verstellbares Paddel: Dreiteilig und zerlegbar, für den Paddelbetrieb.
  • Leash: Für den Knöchel, am Heck-D-Ring zu befestigen. Beim Segeln bleibt sie ab, dort hält man sich am Rigg.
  • Doppelhub-Pumpe: Mit Manometer. Für die hohen Drücke im Segelbetrieb sollte am Ende auf Einzelhub umgeschaltet werden.
  • Reparaturset: Patches, Kleber und Ventilschlüssel.
  • Nicht enthalten: Windsurf-Rigg, Mastfuß und Kajaksitz.

Anschaffungskosten

Das Set kostet aktuell 489 Euro. Damit liegt es rund 70 Euro über dem Origin 12’6 und ungefähr auf dem Niveau des Pro Modells.

Der Aufpreis kauft die Windsurf-Option und die doppellagige Bauweise. Ein separates Windsurf-Einsteigerset kostet gebraucht selten unter 200 Euro, neu deutlich mehr. Wer beides ohnehin wollte, spart hier.

Wer dagegen sicher weiß, dass er nie ein Segel montieren wird, zahlt für einen Mastfuß, den er nie benutzt.

FAQ

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Gladiator WindSUP 11’6 SC. Ist deine Frage nicht dabei, schreib uns einen Kommentar.

Nein. Das Board hat die Aufnahme für einen Mastfuß, das Rigg selbst muss separat gekauft werden. Auch der Mastfuß gehört nicht dazu, und er sollte ein Kardan-Gelenk haben.
Ja, dafür ist es gemacht. Die 86 cm Breite geben so viel Stabilität, dass Aufholen und Segelstellen im Stehen klappen. Ein echtes Windsurfboard ist zum Lernen deutlich unangenehmer.
Bis etwa vier Windstärken macht es Freude. Darüber wird ein aufblasbares WindSUP unruhig, weil es viel Auftrieb und wenig Gewicht hat. Gleiten wie ein hartes Board wird es nicht.
Ja. Mit 354 cm Länge ist es ein gutmütiger Allrounder. Wer ausschließlich paddelt, ist mit dem schmaleren Origin 12’6 allerdings schneller unterwegs.
Über vier D-Ringe auf dem Deck, zwei vorn und zwei hinten. Der Sitz gehört nicht zum Lieferumfang, gängige SUP Kajaksitze passen.

Fazit

Das Gladiator WindSUP 11’6 SC ist ein ehrliches Zweitzweck-Board. Es ist weder das beste Paddelboard noch ein ernstzunehmendes Windsurfboard, aber es macht beides gut genug, dass ein Sommer damit nicht langweilig wird.

Für Familien an einem Binnensee mit wechselhaftem Wind ist das eine sehr praktische Lösung. Ein Board, ein Rucksack, zwei Sportarten, dazu die Option auf den Kajaksitz.

Wer bereits weiß, dass er nur paddeln will, greift zum Origin. Wer den Windsurf-Einstieg sucht, ohne gleich ein zweites Gerät ins Auto zu laden, findet hier den einfacheren Weg.

Die weiteren Modelle stehen in unserer Übersicht der Gladiator Boards.

Gladiator WindSUP 11.6 Alternativen

Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Gladiator WindSUP 11.6.

Platz 1Platz 2Platz 3
Bluefin Cruise Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 Bestes günstiges SUP Board 2024 Goosehill Sailor Bestes günstiges SUP Komplettset 2024
Modell Bluefin CruiseDecathlon Itiwit X100 11′Goosehill Sailor
TypAufblasbarAufblasbarAufblasbar (iSUP)
MarkeBluefinDecathlon Goosehill Sport
SkillEinsteiger, Fortgeschrittene EinsteigerAnfänger
EinsatzgebietAllround, TouringTouringAllround-Board (Allrounder)
max. Paddlergewicht9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kgca. 120 kgca. 100 kg
Länge295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0")335 cm (11')320 cm (10'6")
Breite9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32")86,5 cm (34")81 cm (32")
Gewicht9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12')10,5 kg9,58 kg
ZubehörHandbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, RepairkitAnleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und VentilschlüsselSUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel
TestberichtPreis prüfen*TestberichtPreis prüfen*Testbericht

Alternative #1: Bluefin Cruise

Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.

Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.

Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 Bluefin Cruise

Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier

Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'

Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.

Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.

Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.

Bestes günstiges SUP Board 2024 Decathlon Itiwit X100 11′

Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier

Alternative #3: Goosehill Sailor

Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.

Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.

Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.

Bestes günstiges SUP Komplettset 2024 Goosehill Sailor

Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier


Ähnlich getestet: Gladiator WindSUP 10’7 SC, Gladiator Origin 12’6, Gladiator Pro 10’8

Gladiator WindSUP 11’6 SC

489,00 €

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