Explorer ALF2 320 Test
Das Explorer ALF2 320 ist das aktuelle Allroundboard der Marke und ersetzt die älteren 320er Modelle im Sortiment.
320 x 76 x 15 cm sind klassische Einsteigermaße, dazu kommt eine Konstruktion, die Explorer als DTEX-1000D-Dropstitch bezeichnet, doppelte Kantenverstärkung und ein Kickpad am Heck.
Wir haben uns angesehen, was hinter der Materialbezeichnung steckt und für wen die 76 cm Breite noch passen.
Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste
Das ALF2 ist ein Allroundboard im Standardmaß: 320 cm lang, 76 cm breit, 15 cm dick.
Der Kern ist ein Dropstitch-Gewebe mit 1000 Denier. Die Denier-Zahl beschreibt die Feinheit der Fäden im Trägergewebe, ein höherer Wert steht für dickere Fäden und ein robusteres Tuch.
Die Kanten sind doppellagig verstärkt. Das ist die Stelle, an der Boards beim Anlegen und beim Transport am ehesten leiden.
Ein Kickpad am Heck erleichtert Wendemanöver: Man tritt darauf, das Heck taucht ein und die Nase kommt frei.
Vier D-Ringe nehmen einen Kajaksitz auf, dazu je ein D-Ring vorne und hinten zum Festmachen oder für die Leash.
- 1000 Denier Trägergewebe, gute Angabe für diese Preisklasse
- doppelte Kantenverstärkung an der empfindlichsten Stelle
- Kickpad für Wendemanöver, sonst eher bei teureren Boards zu finden
- volle 15 cm Dicke
- vier D-Ringe für den Kajaksitz
- Neopren-Tragegriff
- Explorer nennt weder Volumen noch Traglast noch Boardgewicht
- 76 cm Breite sind das Minimum für sichere erste Versuche
- eine Finne, kein Drei-Finnen-System
- Kajaksitz nicht enthalten
Das Explorer ALF2 320 im Überblick
Im zweiten Teil geht es um Bauweise, Fahrverhalten, Ausstattung und Zubehör. Danach folgen die häufigsten Fragen.
Bleibt etwas offen, schreib uns gerne einen Kommentar.
Produktspezifikationen
| Boardtyp | Aufblasbar |
| Marke | Explorer |
| Skill | Anfänger, Fortgeschrittene |
| Preiskategorie | günstig |
| Einsatzgebiet | Allround |
| Länge | 320 cm (10’6″) |
| Breite | 76 cm (30″) |
| Dicke | 15 cm (6″) |
| Material | Dropstitch mit 1000 Denier Trägergewebe |
| Zubehör | Rucksack, Paddel, Leash, Finne, Pumpe, Flickenset |
Bauweise
DTEX-1000D ist die Bezeichnung von Explorer für das Trägergewebe des Dropstitch-Kerns. Die Zahl steht für 1000 Denier, ein Maß für die Feinheit der Fäden.
Zum Einordnen: Günstige Boards nutzen oft 500 bis 700 Denier, hochwertige liegen bei 1000 und mehr. Explorer nennt den Wert offen, und das ist in dieser Preisklasse eher die Ausnahme.
Die doppelte Kantenverstärkung ist der zweite technische Punkt. Die Kante ist die Naht zwischen Deck und Boden, sie hält den Innendruck zusammen und bekommt beim Transport die meisten Schläge ab.
Die 15 cm Dicke sind bei 320 cm Länge reichlich bemessen. Das Board hängt auch unter Last nicht durch.
Traglast
Eine Traglastangabe macht Explorer für das ALF2 nicht. Das ist eine Lücke, die man mit einem Blick auf die Schwestermodelle schließen kann.
Das Explorer S mit 274 cm ist mit 95 kg angegeben, das Explorer Stream mit 310 x 85 cm mit 160 kg. Für 320 x 76 cm liegt der Wert dazwischen, realistisch bei 110 bis 130 kg.
Wer über 100 kg wiegt, sollte deshalb lieber zu einem Board mit klarer Angabe greifen.
Einsatzgebiete und Fahreigenschaften
320 x 76 cm sind das kompakte Ende des Allroundformats. Das Board wendet sehr willig und ist damit auf kleinem Wasser im Vorteil.
76 cm Breite sind die untere Grenze für Anfänger. Wer sportlich ist, kommt gut zurecht, wer sehr unsicher steht, wird auf einem 81er oder 84er Board schneller Vertrauen fassen.
Die optimierte Rockerlinie, also die Krümmung von der Nase zum Heck, ist auf Wendigkeit ausgelegt. Für Geradeauslauf über lange Strecken ist das Board nicht gebaut.
Das Kickpad am Heck ist ein Detail, das man erst zu schätzen lernt, wenn man Wenden übt. Es gibt dem hinteren Fuß eine klare Kante zum Anlegen.
Material und Gewicht
Ein Boardgewicht nennt Explorer nicht. Für 320 x 76 x 15 cm in dieser Bauweise sind 10 bis 12 kg zu erwarten.
Die Konstruktion ist auf Steifigkeit und Robustheit ausgelegt, nicht auf Leichtbau. Wer ein besonders leichtes Board sucht, findet mit dem Suprfit Miami Mint eine Alternative mit rund 9 kg.
Der Neopren-Tragegriff in der Mitte macht den Weg zum Wasser angenehmer als ein bloßer Gurt.
Design
Das ALF2 ist schlicht gehalten. Das Deckpad deckt die gesamte Standfläche ab und ist strukturiert.
Am Bug hält ein Gepäcknetz über vier D-Ringe alles, was mitfahren soll. Ein weiterer D-Ring vorne dient zum Festmachen oder Schleppen.
Am Heck sitzt der D-Ring für die Leash.
Verarbeitung
Die Kantenverstärkung ist der sichtbare Teil der Verarbeitung: Ein zweiter PVC-Streifen läuft über die gesamte Naht.
Die D-Ringe sitzen auf verschweißten Laschen. Die vier Punkte für den Kajaksitz sind so gesetzt, dass handelsübliche Sitze passen.
Die Finne ist abnehmbar und sitzt in einer Steckbox am Heck.
Zubehör
- Rucksack: Für Board, Pumpe und Paddel.
- Paddel: Verstellbares Alupaddel.
- Pumpe: Handpumpe mit Manometer.
- Leash: Knöchelleine.
- Finne: Abnehmbar, in der Heckbox.
- Flickenset: Für kleine Reparaturen.
- Nicht enthalten: Kajaksitz.
Anschaffungskosten
Rund 159 Euro sind für ein Board mit 1000 Denier Gewebe und doppelter Kantenverstärkung ein guter Preis.
Wer breiter stehen will, findet mit dem Mistral Azure 10’6 für 199 Euro ein Board mit 84 cm Breite.
Wer mehr Traglast braucht, sollte das Explorer Stream ansehen, das mit 85 cm Breite und 160 kg Angabe deutlich mehr trägt.
FAQ
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Explorer ALF2 320.
Fazit
Das Explorer ALF2 320 ist ein technisch ordentlich gemachtes Einsteigerboard. 1000 Denier Gewebe, doppelte Kantenverstärkung und ein Kickpad sind Merkmale, die man in dieser Preisklasse selten zusammen findet.
Was fehlt, sind belastbare Zahlen: kein Volumen, keine Traglast, kein Gewicht. Wer nach diesen Werten entscheidet, wird bei anderen Herstellern besser bedient.
Für sportliche Einsteiger, die ein wendiges Board für kleines Wasser suchen, ist es für rund 159 Euro eine gute Wahl.
Alle weiteren Modelle stehen in der Übersicht der Explorer Boards.
Explorer ALF2 320 Alternativen
Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Explorer ALF2 320.
| Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 | |
|---|---|---|---|
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Bestes günstiges SUP Board
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| Modell | Bluefin Cruise | Decathlon Itiwit X100 11′ | Goosehill Sailor |
| Typ | Aufblasbar | Aufblasbar | Aufblasbar (iSUP) |
| Marke | Bluefin | Decathlon | Goosehill Sport |
| Skill | Einsteiger, Fortgeschrittene | Einsteiger | Anfänger |
| Einsatzgebiet | Allround, Touring | Touring | Allround-Board (Allrounder) |
| max. Paddlergewicht | 9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kg | ca. 120 kg | ca. 100 kg |
| Länge | 295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0") | 335 cm (11') | 320 cm (10'6") |
| Breite | 9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32") | 86,5 cm (34") | 81 cm (32") |
| Gewicht | 9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12') | 10,5 kg | 9,58 kg |
| Zubehör | Handbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, Repairkit | Anleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und Ventilschlüssel | SUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel |
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Alternative #1: Bluefin Cruise
Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.
Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.
Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.
Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier
Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'
Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.
Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.
Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.
Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier
Alternative #3: Goosehill Sailor
Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.
Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.
Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.
Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier
Ähnlich getestet: Explorer Stream, Explorer Kohala 320, Explorer Thunder







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