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Blog SUP mit Motor: Alle Systeme für SUP Boards mit Motor (im Vergleich)

Die Batterie-Technologie entwickelt sich rasant. Es ist kein Wunder, dass die Elektrisierung auch nicht vor Stand Up Paddling Halt macht. Mittlerweile bieten immer mehr und mehr Hersteller SUP mit Motor an. Die elektrisch angetriebenen SUP Boards versprechen neben dem größeren Fun-Faktor aucch Vorteile, was die Sicherheit betrifft.

In diesem Artikel wollen wir dich über die derzeit erhältlichen Modelle am Markt informieren und unseren Favoriten küren. Jetzt in den Anfangsjahren verfolgen die einzelnen SUP Marken nämlich noch unterschiedliche Ansätze, die ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben.

SUP mit Motor: Die verschiedenen System im Überblick

  • Sipaboards
    Sipaboards hat sich auf den Bau von SUP Boards mit Elektromotor spezialisiert. In die Boards ist ein Jetantrieb integriert, der die Boards effektiv nach vorne bringt. Der Jetantrieb hat den Vorteil, dass zusätzlich eine richtige SUP Finne montiert werden kann.
    Die Modelle von Sipaboards bieten daher auch ohne den Motorbetrieb gute Fahreigenschaften auf dem Wasser. Zudem können sich die Sipaboards SUP Boards selbst aufblasen und verfügen über eine LED-Beleuchtung.
    Freundlicherweise hat uns Sipaboards einen exklusiven Gutscheincode zur Verfügung gestellt. Wenn du beim Bestellprozess SUP10 angibst, sparst du bei einigen Produkten bis zu 5%.
  • Aqua Marina Bluedrive Motor
    Aqua Marina verfolgt einen anderen Ansatz. Der Bluedrive Motor wird anstatt der Finne montiert und kann das SUP während einer Fahrzeit von 2 bis 4 Stunden auf bis zu 5 km/h beschleunigen. Teilweise bietet Aqua Marina den Bluedrive Motor auch in preislich reduzierten Bundles mit einigen Boards an.
  • Electrafin
    Erweiterung zum Board, Höchstgeschwindigkeit 7-8 km/h, Laufzeit 2 bis 6 Stunden, 20+ Kilometer Reichweite, Montage an Standard-Finnenkasten
  • Scubajet
    Board samt Motor, Jetantrieb, wiegt nur 3 Kilogramm, 400W für rund 1200€ und 200W für rund 1500€, bis zu 8 km/h, Laufzeit je nach Akku und Geschwindigkeit 20 bis 180 Minuten

Unsere Empfehlung: Sipaboards

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Hintergrund

Das Team rund um den Gründer Sebastjan hat Sipaboards mit einem großen Knall gestartet. Über die Crowdfounding Plattform Kickstarter kamen innerhalb weniger Tage stolze $150.000 zusammen. Mit diesem Geld, insgesamt drei Patenten und einem Board-Design ging die Truppe an den Start.

Ansatz

Der Unterschied zu anderen elektrischen SUP Boards ist, dass die Sipaboards speziell auf den Antrieb durch einen Motor ausgerichtet sind. Der eigentliche Antrieb ist ein Jetantrieb und sitzt im Kern des Boards. Das hat den riesigen Vorteil, dass die Fahreigenschaften des Boards – sollte es nicht vom Motor angetrieben werden – nicht beeinflusst werden.

Der verbaute Elektromotor ist nicht nur sehr leise, sondern bietet mit drei Stunden eine recht lange Laufzeit und ermöglicht Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 7,4 km/h.

Sipaboards Drive Vorstellung

Sipaboards war so nett und hat uns den exklusiven Gutscheincode SUP10 zur Verfügung gestellt. Mit dem du bis zu 10% beim Kauf ausgewählter Produkte sparen kannst.

Andere elektrische SUP Boards mit Motor


Aqua Marina Bluedrive

Der Bluedrive Motor wird von der renommierten SUP Marke Aqua Marina gebaut und eingesetzt. Es handelt sich um einen Motor, der an Stelle der Finne verbaut wird.

Kompatible ist der BlueDrive mit allen Modellen von Aqua Marina und diversen anderen Boards.

Bereits an anderer Stelle hatten wir über das Bundle Aqua Marina Fusion mit Bluedrive Motor geschrieben. Ein ähnliches Angebot aus Board + Bluedrive Motor liegt nun auch für die Modelle Monster, Vapor und Super Trip vor.

Die Bedienung ist besonders komfortable. Die Steuerung des Motors erfolgt drahtlos über Tasten an einer wasserdichten Armbinde. Die Geschwindigkeit lässt sich von 3 bis 5 km/h stufenweise verstellen. Die Fahrtzeit pro Akkuladung liegt bei ungefähr 2 bis 4 Stunden.

Eine wirksame Komfort- und auch Sicherheitsmaßnahme ist die Coiled Leash, die am Notausschalter des Motors befestigt ist. Bei einem ungewollten Paddelgang, fährt so das Board nicht von alleine weg.

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ElectraFin

Die ExlectraFin ist mit den meisten SUP Boards kompatible.

Bei der ElectraFin kann zwischen 99 Geschwindigkeitsstufen gewählt werden. Die Batterie der ElectraFin hält bei voller Geschwindigkeit (7 – 8 km/h) circa 2 Stunden.

Bei geringer Zeit sind Touren von bis zu 6 Stunden möglich. Der Elektromotor kann vorwärts oder rückwärts beschleunigen. Das SUP Board lässt sich also auch komfortabel einparken.

Die Montage ist unkompliziert. Einen guten ersten Eindruck gewinnst du in diesem Video:

Die Ladezeit des Akkus liegt bei 4 bis 5 Stunden.

Mit der ElectraFin sind Touren mit einer Länge von 15 km (volle Geschwindigkeit) bis zu 30 km möglich.

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Warum sind Stand Up Paddling Boards mit Motor so teuer?

Im Vergleich zu anderen SUP Boards sind die vorgestellten Systeme vergleichsweise teuer. Die Gründe dafür sind, dass neben den höheren Material- und Herstellungskosten vor allem auch viele Kosten in der Entwicklung der Elektro-SUPs anfallen und die Stückzahlen noch viel niedriger sind.

Wer nicht gerade ein e-SUP verkaufen will, braucht heutzutage nur noch nach Asien zu reisen und findet dort bereits eine Vielzahl von Herstellern vor, die selbstständig die Produktionsverfahren weiterentwickeln und den europäischen Einkäufern bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle anbieten können.

Im Gegensatz dazu müssen SUP Boards mit Motor komplett neu entwickelt werden. Auch kann bei SUP Boards mit Jetantrieb (wie z.B. denen von Sipaboards) kaum auf vorhandenes Wissen in den Herstellungsprozessen zurückgegriffen werden.

Zukunftsprognose: SUPs mit Motor

Im Vergleich zu klassischen (komplett per Hand vorangetriebenen) Brettern haben die motorisierten SUP Boards echte Vorteile. Neben der zusätzlichen Sicherheit, die die Hersteller versprechen, können mit den elektrisch betriebenen SUP Boards einfach auch längere sowie anspruchsvollere Strecken zurückgelegt werden.

Neben den längeren SUP Touren hat die zusätzliche Power den großen Vorteil, dass dadurch mehr Gewässer und Flüsse fahrbar gemacht werden. Mit den in die SUP Boards verbauten Elektromotoren kann nämlich besser gegen den Strom gefahren werden.

Derzeit sind die vorgestellten elektrischen SUP Boards noch recht teuer, aber wenn in Zukunft das Thema an Fahrt gewinnt, die Herstellungsprozesse immer besser werden, die Akkus noch effizienter und die Stückzahlen steigen (wodurch wiederum die Anschaffungskosten von e-SUPs sinken) hat das Thema definitiv auch großes Potential in der breiten Zielgruppe.

Fazit

Uns konnte Ansatz von Sipaboards überzeugen. Nur mit speziell für den Antrieb per Elektromotor entwickelten SUPs kann die bestmögliche Performance erreicht werden. Zwischenlösungen (wie z.B. Aqua Marina Bluedrive) wirken auf den ersten Blick wie clevere Ansätze, entpuppen sich aber schnell als unpraktische Spielereien.


Durchschnittliche Bewertung 3.5 bei insgesamt 37 Stimmen

Kommentare

nurps 12. Januar 2020 um 14:48

Im Prinzip langweilig so lange die Dinger langsamer oder genauso schnell sind wie ich paddeln kann. Ab 20kmh fängt es doch an Spass zu machen…

Antworten

Norbert Grittner 22. April 2020 um 12:49

Wie sieht es denn auf der rechtlichen Seite mit einem E-SUP aus? Darf man mit einem E-SUP überall fahren? Braucht man eine Zulassung? Wenn ja, wo bekommt man diese?

mit freundlichen Grüßen

Antworten

Eva 4. August 2020 um 11:11

Ich habe mal von weitem ein SUP gesehen, auf dem sich jemand einen kleinen Außenbordmotor von einem Boot angebaut hatte /(und er saß dann auf der Batteriekiste und lenkte).
Weiß jemand, ob das gut funktioniert und wie man das an einem aufblasbaren SUP befestigen könnte? Das kostet ja viel weniger als die SUP-spezifischen Motoren.

Antworten

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