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SUP Boards » Gladiator Pro


  • Der SUP Hersteller Gladiator ist eine Tochter-Firma der BS-Marine Ltd. mit Sitz in Lettland (Riga), die seit 2009 unter anderem aufblasbare Boote herstellt und im Wassersport einen guten Ruf besitzt.
  • Diese Erfahrung kommt auch bei der Produktion der SUP Boards zum Einsatz, die in einer eigenen Produktionsstätte gefertigt werden.
  • Die PRO Reihe ist heute der Kern des Programms. Von den früher elf Modellen sind aktuell zwei lieferbar, das Pro 10’8 als Allrounder und das Pro 12.6 Light als Touring-Board.
  • Die übrigen Pro Modelle sind ausgelaufen. Ihre Beschreibungen bleiben weiter unten stehen, weil sie beim Gebrauchtkauf helfen.

Hinweis: Viele Gladiator Pro Boards gab es zusätzlich als Design-Modelle (DSGN) und teilweise als Art Boards. Aufbau und Ausstattung sind dabei identisch, der Unterschied liegt allein in der optischen Gestaltung.

Lohnen sich Gladiator Pro SUP Boards?

Die Pro Boards sind „Double-Layer-Fusion“ Boards mit klassischem Dropstitch-Kern. Die Polyesterfäden im Inneren verlaufen parallel (Linear-Dropstitch), zwischen Kern und den beiden Lagen der Außenhülle liegt jeweils eine dünne Textillage (1000 Denier) zur Stabilisierung.

Durch die Fusion-Technik, bei der die Schichten nicht verklebt, sondern verschweißt werden, ist die Außenhülle sehr steif und trotzdem vergleichsweise leicht. Die Rails sind seit 2020 zusätzlich doppelt verstärkt („X-Strong Edge“).

Zum Lieferumfang gehören ein SUP Trolley-Rucksack, ein 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel mit Carbon-Schaft und glasfaserverstärktem Nylon-Blatt, eine umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Manometer, eine Coiled-Leash, eine abnehmbare Finne (US-Box-System) und ein Repairkit.

Was sich geändert hat: die Auswahl. Wo früher elf Größen zur Wahl standen, sind es heute zwei, und der Bezugsweg in Deutschland führt praktisch nur noch über Amazon, wo die Boards unter dem Händlernamen CampSup Gladiator laufen.

Platz 1Platz 2
Gladiator Pro 10'8" Gladiator Pro 12.6 Light
Modell Gladiator Pro 10’8″Gladiator Pro 12.6 Light
Preis

519,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer

509,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TypAufblasbarAufblasbar
MarkeGladiator (BS Marine)Gladiator (BS Marine)
SkillAnfänger, FortgeschritteneFortgeschrittene, Profi
EinsatzgebietAllroundTouring
max. Paddlergewicht135 kg85 kg, empfohlen bis ca. 75 kg
Länge325 cm (10'8")381 cm (12'6")
Breite86 cm (34")74 cm (29")
Gewicht10,5 kg10,0 kg
ZubehörSUP Rucksack, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), 3-teiliges Paddel (Aluminium), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige, Reparaturset inkl. Ventilschlüssel Reparaturset, TransporttascheTrolley-Rucksack, 3-teiliges Carbon-Paddel, Leash, US-Box-Finne, Pumpe, Reparaturset
Preis

519,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer

509,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TestberichtPreis prüfen*TestberichtPreis prüfen*

Die 2 aktuellen Gladiator Pro SUP Boards

Die beiden lieferbaren Pro Modelle decken die zwei gegensätzlichen Enden ab: einen breiten Allrounder für den entspannten Tag auf dem See und ein schmales Touring-Board für Strecke und Tempo.

Zu beiden gibt es bei uns einen ausführlichen Testbericht mit allen Maßen, dem kompletten Lieferumfang und unserer Einschätzung.

#1 Gladiator Pro 10’8″

Gladiator Pro 10’8″

519,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TestberichtPreis prüfen*

Über das Gladiator Pro 10’8

Das Gladiator Pro 10’8 ist der Allrounder der Reihe und mit 325 x 86 x 15 cm (10’8″ x 34″ x 6″) das breiteste aktuelle Board der Marke. Die Shape mit abgerundeter Nose und abgerundetem Heck ist klassisch, die Breite sorgt für sehr hohe Kippstabilität.

Mit 300 Litern Volumen ist es bis 135 kg Paddlergewicht freigegeben. Damit taugt es für schwerere Fahrer ebenso wie für Ausflüge mit Kind oder Hund an Bord.

Die Einzelfinne im US-Box-System hält das Board auf Kurs, über das Kickpad am Heck lässt es sich trotz der Breite zügig drehen. Die nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker) sorgt dafür, dass die Nose bei kleinen Wellen nicht eintaucht.

Das Board wiegt 10,5 kg und hält bis zu 26 PSI. Gepäcknetz, zwei Tragegriffe und freie D-Ringe gehören zur Grundausstattung, dazu kommt das komplette Zubehörpaket mit Trolley-Rucksack und Carbon-Paddel.

Zum ausführlichen Test des Gladiator Pro 10’8.

#2 Gladiator Pro 12.6 Light

Gladiator Pro 12.6 Light

509,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TestberichtPreis prüfen*

Über das Gladiator Pro 12.6 Light

Das Gladiator Pro 12.6 Light ist das Gegenstück und mit 381 x 74 x 12 cm (12’6″ x 29″ x 4,7″) das schmalste Board im Programm. Es hat die frühere 12’6er Touring-Linie abgelöst.

Der Zusatz Light bezieht sich auf das Gewicht: rund 10 kg bei 381 cm Länge sind für ein aufblasbares Touring-Board wenig. Das Volumen liegt bei 330 Litern, die Freigabe endet allerdings schon bei 85 kg, sinnvoll paddelbar ist es bis etwa 75 kg.

Damit ist klar, für wen es gebaut ist: für leichtere und sportliche Paddler, die Strecke machen wollen. Wer noch übt oder mehr wiegt, ist mit dem Pro 10’8 oder dem Origin 12’6 besser bedient.

Empfohlen sind 22 PSI, das Maximum liegt bei 26 PSI. Zum Set gehören Trolley-Rucksack, Carbon-Paddel, Pumpe, Leash, US-Box-Finne und Reparaturset.

Zum ausführlichen Test des Gladiator Pro 12.6 Light.

Nicht mehr erhältlich: die früheren Pro Modelle

Die folgenden zehn Modelle wurden bis 2024 gebaut und sind im Handel nicht mehr zu bekommen. Wir lassen die Beschreibungen stehen, weil die Boards weiter im Umlauf sind und die Maße beim Gebrauchtkauf helfen.

Wer ein vergleichbares neues Board sucht: die Allrounder bis 10’8 ersetzt heute das Pro 10’8, die Touring-Modelle das Pro 12.6 Light und das breitere Origin 12’6. Für die Windsurf-Variante 10’7 gibt es mit dem WindSUP 10’7 SC einen direkten Nachfolger. Tandem und BigSUP hat Gladiator nicht mehr im Programm, Mehrpersonen-Boards zeigen wir in der Übersicht der XXL SUP Boards.

Gladiator Pro 10’6″

Über das Gladiator Pro 10.6

Die 10.6er Klasse ist innerhalb der Allround-Boards der absolute Standard. Bei den Abmessungen von 320 x 81 x 12 cm (10’6″ x 32″ x 4,75″) ist nur die Dicke etwas unterdurchschnittlich.

Die abgerundete Shape ist ebenfalls sehr charakteristisch und bietet eine gute Stabilität und Manövrierbarkeit, welche durch die Erhöhung der Standfläche am Heck (Kickpad) nochmals betont wird.

Die Delfin-Einzelfinne (US-Box-System) verstärkt den Geradeauslauf und ergänzt die Fahreigenschaften optimal auf längeren Strecken.

Mit einem Volumen von 240 Litern liegt das maximale Paddlergewicht des 9,5 kg schweren Boards bei ca. 90 kg, wobei du im Grenzbereich grundsätzlich lieber auf die nächst größere Variante umsteigen solltest.

Die nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker) lässt das Board souverän über kleine Wellen gleiten. Ein Gepäcknetz, 2 Trageschlaufen und 2 freie D-Ringe gehören zur Ausstattung.

Gladiator Pro 10’7″

Über das Gladiator Pro 10.7

Dieses Allround-Board ist das Windsurf-SUP der Serie. Über den Mastfuß-Einsatz auf dem Deckpad kann ein kompatibles Segel (Windsurf-Rigg) montiert werden. Außerdem sorgt eine zweite, zentrale Finne in der Mitte der Lauffläche („Dagger-Fin“) für zusätzliche Führung.

Ansonsten ist das Board insgesamt ganz ähnlich wie das Pro 10.6. Lediglich in der Länge hat es etwas mehr zu bieten. Die Maße liegen bei 326 x 81 x 12 cm (10’6″ x 32″ x 4,75″). Dementsprechend ist das Volumen von 245 Liter für Paddler bis ca. 90 kg ideal.

Das Gewicht von 9,5 kg erlaubt ein problemloses Handling, das durch die beiden Tragegriffe zusätzlich erleichtert wird. Im Gepäcknetz ist Platz für etwas Proviant und Equipment und 2 D-Ringe dienen der Befestigung der Leash und der Sicherung des Boards (Abschlepp- bzw. Ankerring).

Gladiator Pro 11’4″

Über das Gladiator Pro 11.4

Wer gerne eine hohe Kippstabilität möchte und vielleicht auch ein paar Kilogramm mehr auf die Waage bringt, sollte sich das Gladiator Pro 11’4 genauer ansehen.

Mit 347 x 81 x 12 cm (11’4″ x 32″ x 4,75″) gehört es zwar immer noch zu den kürzeren Touring-Boards mit schmalerer Dicke, aber die ausgeprägte Allround-Breite sorgt für eine gute Stabilität. Somit können selbst komplette Neueinsteiger ihre ersten Versuche auf diesem Board meistern.

Das Volumen von 300 Liter bietet genügend Auftrieb für Paddler bis max. 110 kg. Durch die Breite erreicht es zwar nicht das Tempo von schmaleren Modellen, mit seiner Touring-Einzelfinne im US-Box-System läuft es aber dennoch sehr geschmeidig und eignet sich auch gut für ausgedehnte SUP Touren.

Die Wendigkeit ist in dieser Klasse nicht mehr so groß, was aber mit Gewichtsverlagerung auf das Kickpad am Heck gut kompensiert werden kann.

Das Gepäck für deine SUP Wanderungen kannst du unter dem flexiblen Gepäcknetz verstauen und die beiden Tragegriffe erleichtern den Transport des 10 kg leichten Boards zusätzlich.

Ein Abschlepp- bzw. Ankerring befindet sich auf der Unterseite der Boardspitze und am anderen freien D-Ring kannst du die mitgelieferte Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) befestigen.

Gladiator Pro 11’2″

Über das Gladiator Pro 11.2

Das Pro 11’2 ist das kleinste Touring-Modell innerhalb der Produktfamilie. Dieses Exemplar eignet sich auch sehr gut für kleinere Nutzer. Mit 341 x 76 x 12 cm (11’2″ x 30 x 4,75″) fällt es schmal genug aus, um kleineren Paddlern einen effizienten Paddel-Winkel zu ermöglichen.

Auch dieses 10 kg schwere Board hat eine unterdurchschnittliche Dicke, weshalb das Volumen mit 280 Liter trotz der Länge nicht ganz so üppig ausfällt.

Die maximale Tragfähigkeit liegt laut Hersteller bei 110 kg. Im Hinblick auf ein optimales Gleitverhalten würde ich diese Grenze aber lieber bei ca. 90 bis 100 kg setzen, damit das Board sein gleitfreudiges Fahrverhalten auch auf langen Touren mit sportlicheren Geschwindigkeiten unter Beweis stellen kann.

Die Grundstabilität ist durch die schmale Shape und die Einzelfinne im US-Box-System nicht sehr ausgeprägt, weshalb es besser für etwas Fortgeschrittene oder sehr ambitionierte Einsteiger zu empfehlen ist.

Zu den weiteren Features des Boards gehören: eine nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker), eine Erhöhung im hinteren Bereich der Standfläche (Kickpad), ein Gepäcknetz, 2 Trageschlaufen sowie 2 freie D-Ringe.

Gladiator Pro 11’6″

Über das Gladiator Pro 11.6

Der Lasten-Esel unter den Touring-Boards mit verkürzter Länge ist das Gladiator Pro 11’6. Durch seine Abmessungen von 354 x 86 x 15 cm (11’6″ x 34″ x 6″) erreicht das Board ein Volumen von satten 330 Litern.

Bis zu einer Belastung von ca. 130 kg sind deshalb kaum Einschränkungen in den Fahreigenschaften zu befürchten. Dadurch kannst du bei diesem Modell auch durchaus an die Mitnahme eines zusätzlichen zwei- oder auch vierbeinigen Passagiers denken.

Auf langen, gepäckintensiven Ausflügen ist die Belastbarkeit und die Grundstabilität ein absoluter Pluspunkt. Die Touring-Einzelfinne rundet das Gleitvermögen sehr gut ab, denn sie sorgt dafür, dass das Board trotzdem einen guten Geradeauslauf besitzt.

Dieses Board ist für sehr viele Einsatzgebiete das passende, die „Rocker-Linie“ mit nach oben gebogener Boardspitze lässt das Modell auch über Wellen gleiten.

Das weiche EVA Deck mit integriertem Kickpad im hinteren Board-Bereich gibt einen guten Grip und ermöglicht sensationelle Richtungswechsel. 2 freie D-Ringe und 2 Trageschlaufen runden das Ausstattungs-Paket ab.

Gladiator Pro 12’6″ T

Über das Gladiator Pro 12.6 T

Eine optimale Kombination aus Gleitfreudigkeit und dennoch verlässlicher Stabilität bietet das Gladiator Pro 12’6 T.

Das T im Namen steht für Touring und weist somit gleich auf die größte Stärke des Modells hin. Mit 381 x 81 x 15 cm (12’6″ x 32″ x 6″) gehört das Board zu den Exemplaren mit ausgeprägter Breite, die sogar mit klassischen Allroundern mithalten kann.

Dadurch ergibt sich ein hohes Volumen von 350 Litern, was dem Pro 12.6 T genügend Auftrieb für ein Gewicht von bis zu 150 kg verschafft. Das dürfte selbst für stattliche gebaute Paddler völlig ausreichend sein und macht auch eine Nutzung zu zweit gut möglich.

Mit ca. 12 kg bringt das Board allerdings auch selbst etwas mehr auf die Waage, trotzdem liegt das Gewicht im Hinblick auf die Größe und den steifen, hochwertigen Aufbau noch völlig im Rahmen.

Die wichtigste Eigenschaft eines klassischen Touring-Modells liegt immer in der hohen Spurtreue, die bei diesem Board durch die speziell geformte Einzelfinne im US-Box-System schön zur Geltung kommt.

Mit etwas Übung kannst du das Kickpad am Heck dennoch für schnelle Wendemanöver verwenden. Die übrigen Features, bestehend aus 2 großen Decknetzen für jede Menge Gepäck, 2 Tragegriffen und 2 freien D-Ringen, decken die beliebten Basics für Langstrecken-Fans ab.

Gladiator Pro 12’6″ S

Über das Gladiator Pro 12.6 S

Das S steht für Sport und gibt die Richtung dieses Boards unmissverständlich vor. Mit 381 x 76 x 15 cm (12’6″ x 30″ x 6″) ist es deutlich schmaler als das T-Modell der Pro-Serie. Dadurch ist dieses stromlinienförmige Modell das mit Abstand gleitfreudigste Exemplar der Serie.

Somit musst du allerdings auf Kippstabilität zugunsten von flotten Geschwindigkeiten verzichten, was vor allem für erfahrene Paddler ein lohnenswerter Tausch ist.

Die Einzelfinne in Touring-Form sorgt dafür, dass du mehr und kräftigere Paddelschläge auf der gleichen Seite setzen kannst, ohne wechseln zu müssen. Leichtere Wellen packt das Board ebenso gut, da die Boardspitze nach oben gebogen ist (Noserocker).

Auch das Gladiator Pro 12’6 S besitzt ein Kickpad (Erhöhung am Heck der Standfläche), mit dessen Hilfe du die Nose aus dem Wasser heben und das Board sehr schnell drehen kannst.

An den beiden D-Ringen kannst du die mitgelieferte Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) einhängen und das Board an einem Steg etc. festbinden. Im Gepäcknetz, das an 6 verstärkten D-Ringen befestigt ist, gibt’s ordentlich Stauraum und die beiden Tragegriffe erleichtern Transport und Handhabung.

Gladiator Pro Tandem 15’2″

Über das Gladiator Pro Tandem 15.2

Wer gerne zu zweit durchstarten möchte, sollte sich die Anschaffung des Gladiator Pro Tandem 15’2 überlegen. Mit 462 x 79 x 20 cm bietet dieses Touring-Board genügend Platz für 2 Erwachsene, die aber aufgrund der schmalen Bauform schon etwas Erfahrung haben sollten.

Das Volumen fällt dank der überdurchschnittlichen Dicke sehr üppig aus und schafft die Grundlage für eine Belastbarkeit von bis zu 200 kg.

Trotzdem ist dieses Modell sehr stromlinienförmig und mit seiner Einzelfinne in Touring-Form (US-Box-System) perfekt für lange Strecken mit hohen Geschwindigkeiten geeignet.

Die Luftkammer verfügt über 2 Ventile und 2 SUP Luftpumpen gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Auch 2 Paddel sind bereits im Set enthalten, so dass ihr direkt aufs Wasser könnt.

Für einen leichteren Transport sind insgesamt 6 Trageschlaufen auf der Oberseite vorhanden. 2 freie D-Ringe und ein großes Gepäcknetz runden die Features ab.

Gladiator Pro BigSUP 17’0″

Über das Gladiator Pro BigSUP 17.0

Mit diesem Mehrpersonen-SUP können 4 bis 6 Erwachsene gleichzeitig auf Tour gehen. Die Abmessungen von 518 x 152,4 x 20 cm (17’0 x 60″ x 8″) fallen so üppig aus, dass die Paddler locker nebeneinander stehen können.

Sein Volumen von beeindruckenden 1300 Litern liefert genügend Auftrieb für eine Belastung von bis zu 450 kg.

Ideal für die ganze Familie, (Sport-) Vereine, Jugendgruppen und Team-Building-Events. Die Luftkammer verfügt über zusätzliche Ventile, so dass das Aufpumpen mit mehreren SUP Pumpen effizienter gestaltet werden kann. Ausgestattet ist das Mega SUP außerdem mit 8 umlaufend angebrachten Trageschlaufen.

Damit die Konstruktion die notwendige Steifigkeit erreicht, ist ein mittiger Verstärkungsstreifen („Stringer“) in Längsrichtung verklebt worden. Insgesamt 5 Finnen halten das Board auf Kurs und sorgen für zusätzliche Stabilität, die mittlere große Finne in Touring-Form ist über das US-Box-System abnehmbar.

Gladiator Pro 10’4″

Über das Gladiator Pro 10.4

Dieses Board ist der kleinste Allrounder der Reihe. Die Shape mit abgerundeter Boardspitze und Heck ist vollkommen klassisch und sorgt für eine gute Kippstabilität und Wendigkeit. Mit 315 x 79 x 12 cm (10’4″ x 31″ x 4,75″) ist es in jeglicher Hinsicht ziemlich kompakt.

Das Volumen ist dementsprechend reduziert und liegt bei nur 200 Litern. Deshalb empfehlen wird das 10.4 Modell nur für leichte Paddler bis maximal 70 kg.

Durch die Einzelfinne in Delfin-Form läuft es trotz der guten Grundstabilität etwas flotter und bleibt besser auf geradem Kurs als viele andere Allround-Boards. Wenn du das Kickpad zu nutzen weißt, kannst du das Board trotzdem spektakulär an Ort und Stelle drehen.

Das 9 kg leichte Board besitzt eine nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker), weshalb es sich in Kombination mit den überschaubaren Maßen auch gut bei Wellen schlägt.

Mit dem Gepäcknetz, 2 Tragegriffen und den 2 freien D-Ringen fällt die Ausstattung des Modells ansonsten klassisch aus.

Gladiator Pro Alternativen

Wer nach einer Gladiator Pro Alternative sucht, hat einige Optionen.
Hier sind unsere favorisierten Alternativen zu den Gladiator Pro SUP Boards:

  1. Bluefin
  2. Decathlon
  3. CALA
  4. Aztron
  5. Glory Boards

FAQ

Unsere Zielsetzung ist seit 2016 grundsätzlich, dir sämtliche Fakten und Eigenschaften der Boards in detaillierter Form näherzubringen. Dabei profitierst du von unserer jahrelangen und stetig wachsenden Erfahrung im Testen von SUP Boards.

Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir werden versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Eines der beiden aktuellen Modelle ist es, das andere nicht. Das Pro 10’8 ist mit 86 cm Breite ein klassischer Allrounder, auf dem der erste Stand leicht fällt und der bis 135 kg freigegeben ist. Für den Einstieg ist das eine sehr gute Wahl.

Das Pro 12.6 Light dagegen ist nur 74 cm breit und bis 85 kg freigegeben. Es verlangt Standsicherheit und ist als erstes Board die falsche Entscheidung. Wer ein langes Board zum Einstieg möchte, fährt mit dem breiteren Gladiator Origin 12’6 besser.

Bei allen aufblasbaren Boards der Pro Reihe gehört ein gut abgestimmtes Zubehörpaket zum Set. Dieses beinhaltet einen SUP Rucksack-Trolley, eine Coiled-Leash, eine umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, ein leichtes 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel mit Carbon-Schaft und glasfaserverstärktem Nylon-Blatt sowie ein Repairkit.

Vor allem der Trolley-Rucksack mit Rollen und das leichte Paddel heben das Paket von günstigeren Sets ab.

Der empfohlene Druck liegt bei 15 bis 22 PSI, das Maximum der aktuellen Boards bei 26 PSI. Für die meisten Paddler sind 15 PSI völlig ausreichend, mehr Druck bringt vor allem bei hoher Zuladung noch etwas zusätzliche Steifigkeit.

Wichtig ist eine Pumpe mit Manometer, sonst pumpst du entweder zu wenig auf oder überlastest die Nähte. Im Set ist eine solche Pumpe enthalten.

Die früher überall genannten drei Jahre gelten nicht mehr pauschal. In den Angaben zum aktuellen Pro 10’8 stehen zwei Jahre Garantie, bei anderen Modellen der Marke sind es 36 Monate.

Schau deshalb in die Angaben des konkreten Angebots, statt dich auf eine allgemeine Zahl zu verlassen. Die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gegenüber dem Händler gilt in Deutschland zusätzlich.

Erster Ansprechpartner ist immer der Händler, bei dem du gekauft hast. Einen Onlineshop des Herstellers gibt es nicht, und das frühere Netz lizenzierter Fachhändler ist in Deutschland stark ausgedünnt. Die aktuellen Boards laufen bei Amazon über den Händler CampSup.

Für Verschleißteile brauchst du den Hersteller ohnehin selten. Finnen mit US-Box passen herstellerübergreifend, ebenso Leashes, Pumpenschläuche und Ventilschlüssel. Auf stand-up-paddling.org findest du dazu passendes Zubehör und einen Überblick über SUP Finnen.

Für sportliche Paddler ist das Pro 12.6 Light das interessanteste Modell der Marke. 381 cm Länge bei 74 cm Breite und rund 10 kg Gewicht ergeben ein Board, das auf Strecke sauber läuft und sich gut beschleunigen lässt.

Wer zusätzlich segeln möchte, findet in den beiden WindSUP Modellen der Marke eine Kombination, die sonst kaum ein Hersteller in dieser Preisklasse anbietet. Racing-Boards der 14 Fuß Klasse gibt es seit dem Auslaufen der Elite Serie nicht mehr.

Bei den Gladiator Pro Design und Art Boards kommt ein anderes Design zum Einsatz. In Aufbau und Ausstattung unterscheiden sich die Modelle nicht. Beide Varianten wurden zusammen mit den übrigen älteren Pro Modellen eingestellt.

Die Pro Reihe war preislich und qualitativ das Bindeglied zwischen den günstigen LT Boards und den Premium-Boards der Elite Serie. Ihr Double-Layer-Fusion Aufbau ist steifer und leichter als die klassische Double-Layer-Konstruktion der LT Boards, der Dropstitch-Kern aber weniger steif als das Woven-Dropstitch der Elite Modelle.

LT und Elite sind ausgelaufen. Die Rolle der günstigen Einstiegsreihe hat heute Origin übernommen, ein Gegenstück zur Elite Serie gibt es derzeit nicht.

 

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