SUP Boards » Gladiator Elite
- Gladiator ist die SUP Marke der BS-Marine Ltd. aus Riga, die seit 2009 aufblasbare Boote herstellt und dieses Know-how in den Boardbau mitgenommen hat.
- Die Elite Serie war die Spitze des Programms: elf Modelle vom kompakten Allrounder bis zum 14 Fuß Racer, gebaut mit verwobenem Woven-Dropstitch-Kern.
- Diese Serie wird nicht mehr produziert. Im deutschen Handel sind die Elite Boards nicht mehr erhältlich, neue Modelle kommen nicht nach.
- Wir lassen die Beschreibungen hier stehen, weil die Boards weiter im Umlauf sind und die Angaben beim Gebrauchtkauf helfen. Oben findest du die aktuellen Modelle der Marke als Ersatz.
Lohnen sich Gladiator Elite SUP Boards noch?
Technisch waren die Elite Boards das Beste, was Gladiator gebaut hat. Im Kern lagen Polyesterfäden, die zusätzlich miteinander verwoben waren (Woven-Dropstitch), umhüllt von zwei Schichten textilverstärktem PVC, die nicht verklebt, sondern verschweißt wurden (Fusion-Technik). Die Rails waren doppelt verstärkt (X-Strong Edge).
Das Ergebnis war die Kombination aus sehr hoher Steifigkeit und niedrigem Gewicht, dazu ein Zubehörpaket mit Trolley-Rucksack und Carbon-Paddel. Ein gebraucht gekauftes Elite Board ist deshalb bis heute ein gutes Board, sofern die Nähte dicht sind und das Deckpad nicht spröde ist.
Neu bekommst du keines mehr. Gladiator hat das Programm auf vier kleinere Reihen umgestellt: PRO, Origin, WindSUP und ONE. Diese drei Boards sind die nächstliegenden Nachfolger.
| Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 | |
|---|---|---|---|
|
|
|
|
| Modell | Gladiator Pro 12.6 Light | Gladiator Pro 10’8″ | Gladiator Origin 12’6 |
| Preis | 509,00 € inkl. 19% Mehrwertsteuer | 519,00 € inkl. 19% Mehrwertsteuer | 419,95 € inkl. 19% Mehrwertsteuer |
| Typ | Aufblasbar | Aufblasbar | Aufblasbar |
| Marke | Gladiator (BS Marine) | Gladiator (BS Marine) | Gladiator (BS Marine) |
| Skill | Fortgeschrittene, Profi | Anfänger, Fortgeschrittene | Anfänger, Fortgeschrittene |
| Einsatzgebiet | Touring | Allround | Touring |
| max. Paddlergewicht | 85 kg, empfohlen bis ca. 75 kg | 135 kg | 140 kg, empfohlen bis ca. 120 kg |
| Länge | 381 cm (12'6") | 325 cm (10'8") | 381 cm (12'6") |
| Breite | 74 cm (29") | 86 cm (34") | 81 cm (32") |
| Gewicht | 10,0 kg | 10,5 kg | 10,0 kg |
| Zubehör | Trolley-Rucksack, 3-teiliges Carbon-Paddel, Leash, US-Box-Finne, Pumpe, Reparaturset | SUP Rucksack, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), 3-teiliges Paddel (Aluminium), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige, Reparaturset inkl. Ventilschlüssel Reparaturset, Transporttasche | Rucksack, 3-teiliges Paddel, Leash, abnehmbare US-Box-Finne, Pumpe, Reparaturset |
| Preis | 509,00 € inkl. 19% Mehrwertsteuer | 519,00 € inkl. 19% Mehrwertsteuer | 419,95 € inkl. 19% Mehrwertsteuer |
| TestberichtPreis prüfen* | TestberichtPreis prüfen* | TestberichtPreis prüfen* |
Welches aktuelle Board ersetzt welches Elite Modell?
Die Elite Reihe deckte Allround, Touring und Racing ab. Zwei dieser drei Felder besetzt Gladiator weiterhin, das dritte nicht mehr.
- Statt Elite 10’4 bis 10’8: das Gladiator Pro 10’8, ein Allrounder mit 325 x 86 x 15 cm, 300 Litern und Freigabe bis 135 kg.
- Statt Elite 11’2 bis 12’6 T: das Gladiator Origin 12’6 mit 381 x 81 cm und 350 Litern, breit genug für entspannte Touren mit Gepäck.
- Statt Elite 12’6 S: das Gladiator Pro 12.6 Light mit 381 x 74 cm und rund 10 kg, das sportlichste aktuelle Board der Marke.
- Statt Elite 14’0 T, S und R: kein Nachfolger. Racing-Boards der 14 Fuß Klasse hat Gladiator nicht mehr im Programm. Wer in dieser Klasse sucht, wird bei anderen Marken fündig, einen Überblick geben unsere Race SUP Boards.
Alle 11 Gladiator Elite SUP Boards im Überblick
Die Elite Reihe war das Flaggschiff des Herstellers und für gehobene Ansprüche entwickelt. Die folgenden Beschreibungen stammen aus unseren Tests der jeweiligen Modelle.
Sie sind heute vor allem als Nachschlagewerk nützlich: wenn dir ein Elite Board gebraucht angeboten wird, findest du hier die Maße, das Volumen, die Traglast und die Ausstattung, mit denen es ausgeliefert wurde.
Gladiator Elite 10’6″
Über das Gladiator Elite 10.6
Mit 320 x 81 x 12 cm (10’6″ x 32″ x 4,75″) hat das Gladiator Elite 10’6 eigentlich das Gardemaß eines klassischen Allround-Boards. Lediglich die Dicke ist etwas unterdurchschnittlich. Aufgrund der betonten Boardspitze, dem geraden Heck und der Touring-Einzelfinne (US-Box-System) könnte man es durchaus auch den Cruising-Boards zuordnen.
Diese Bauform verleiht dem Modell ein besseres Gleitvermögen mit ausgeprägter Spurtreue. Das macht sich vor allem auf längeren, geraden Strecken positiv bemerkbar. Aufgrund der soliden Breite ist es auch für Anfänger kippstabil genug, um schnell die Balance halten zu können.
Die nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker) lässt das Board souverän über kleine Wellen gleiten. Ein Gepäcknetz, 2 Trageschlaufen, 2 freie D-Ringe und ein Kickpad gehören zur Ausstattung.
Mit einem Volumen von 300 Litern liegt das maximale Paddlergewicht des 8,5 kg leichten Boards bei ca. 100 kg, wobei du hier lieber ein paar Kilogramm Reserve einplanen solltest.#2
Gladiator Elite 10’8″
Über das Gladiator Elite 10.8
In jeglicher Hinsicht ein Stück größer ist das Gladiator Elite 10’8. Auch dieses Board gehört durch seine Shape mit angespitzter Nose, gerade abschließendem Heck und der Einzelfinne im US-Box-System zu den Cruising-Boards.
Mit 329 x 86 x 15 cm (10’8″ x 34″ x 6″) ist es ein wenig länger, deutlich breiter und dicker als der kleine 10’6 Bruder der Serie.
Dementsprechend sind die Belastbarkeit und Kippstabilität noch wesentlich ausgeprägter, was Einsteigern sehr entgegenkommt.
Durch die üppige Breite ist allerdings auch der Widerstand im Wasser erhöht und bremst etwas aus. Die Boardspitze ist nach oben gebogen (Noserocker), so dass sie bei Wellen weniger leicht untertaucht.
Mit einem Volumen von ca. 310 Litern ist das 9,3 kg schwere Modell optimal für größere und schwere Paddler bis max. 110 kg.
Im flexiblen Gepäcknetz ist Platz für Proviant und Equipment und die beiden Tragegriffe, in der Boardmitte und am Heck, erleichtern den Transport und das Handling im Wasser. Das Kickpad lädt zu spektakulären Wendemanövern ein.
Am hinteren D-Ring, der in das Gummi-Patch des Ventils integriert ist, wird die mitgelieferte spiralförmige Sicherungsleine (Coiled-Leash) befestigt. Der vordere Ring auf der Unterseite der Nose dient zum Festbinden des Boards oder zur Befestigung eines Ankers.
Gladiator Elite 11’4″
Über das Gladiator Elite 11.4
Wer gerne etwas flotter längere Strecken zurücklegen und dennoch nicht immer an der Grenze der Balance-Fähigkeiten paddeln möchte, sollte einen Blick auf das Gladiator Elite 11’4 werfen.
Mit 347 x 81 x 12 cm (11’4″ x 32″ x 4,75″) gehört es zu den kürzeren Touring-Boards mit solider Allround-Breite. Selbst für Anfänger, die direkt mit einem gleitfreudigeren Board starten wollen, reicht die Kippstabilität gut aus.
Auch bei diesem Modell ist die Dicke unterdurchschnittlich, weshalb ich das Volumen von 300 Liter nur bis zu einem maximalen Paddlergewicht von ca. 100 kg ausreichend finde.
Zwar erreicht es nicht ganz die Geschwindigkeit von schmaleren Touring-Modellen, durch die Einzelfinne im US-Box-System läuft es aber dennoch sehr geschmeidig und eignet sich auch gut für ausgedehnte SUP Wanderungen.
Die Wendigkeit ist bei dieser Länge nicht mehr sehr ausgeprägt, was aber mit Gewichtsverlagerung auf das Kickpad am Heck gekonnt ignoriert werden kann.
Das Gepäck für deine Ausflüge kannst du unter dem flexiblen Decknetz verstauen und die beiden Tragegriffe erleichtern den Transport des 10 kg leichten Boards zusätzlich.
Ein Abschlepp- bzw. Ankerring befindet sich auf der Unterseite der Boardspitze und am anderen freien D-Ring kannst du die mitgelieferte Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) befestigen.
Mit längeren SUP Boards solltest du bei stärkeren und wechselnden Strömungen vorsichtig sein, Wellen packt das Gladiator Elite 11.4 mit seinem Noserocker aber wirklich gut.
Gladiator Elite 11’6″
Über das Gladiator Elite 11.6
Für Paddler mit deutlich über 100 kg hat der Hersteller dieses leichte (10 kg) Touring-Board mit Überbreite im Repertoire. Durch seine üppigen Maße von 354 x 86 x 15 cm (11’6″ x 34″ x 6″) erreicht das Gladiator Elite 11’6 ein Volumen von 330 Litern und ist somit in der Lage eine Traglast von bis zu 130 kg souverän zu tragen.
Der Top-Speed wird durch die Breite zwar etwas reduziert, dafür fällt die Kippstabilität umso solider aus und eignet sich auch für SUP-Yoga oder -Fitness.
Auf langen Touren mit viel Gepäck ist die Belastbarkeit und Grundstabilität ein großes Plus. Die Touring-Einzelfinne ist dementsprechend eine gute Wahl, denn sie sorgt dafür, dass dieses Modell dennoch einen besseren Geradeauslauf besitzt.
Dieses Board ist für sehr viele Einsatzgebiete geeignet, egal ob SUP Touren, Cruising auf dem See oder auch das Wellenreiten auf dem Meer (für geübte Paddler).
Die „Rocker-Linie“ mit nach oben gebogener Boardspitze lässt das Board verlässlich über Wellen gleiten.
Das weiche und griffige EVA Deck mit integriertem Kickpad im hinteren Board-Bereich gibt ein sicheres und angenehmes Standgefühl und ermöglicht flotte Richtungswechsel. 2 freie D-Ringe und 2 Trageschlaufen runden das Ausstattungs-Paket ab.
Gladiator Elite 12’6″ S
Über das Gladiator Elite 12.6 S
Dieses Board ist ein sportliches Touring-Board in Reinkultur und genau dafür steht auch das S im Namen. Mit 381 x 76 x 15 cm (12’6″ x 30″ x 6″) ist es deutlich schmaler als das T-Modell der Elite-Serie.
Für fortgeschrittene Paddler ist dieses stromlinienförmige Modell eine gute Wahl, um hohe Geschwindigkeiten auf ihren Touren zu realisieren.
Das sehr leichte Eigengewicht von gerade mal 8 kg ist optimal für eine zügige Beschleunigung und die Touring-Finne sorgt dafür, dass du viele Paddelschläge auf der gleichen Seite setzen kannst, ohne vom Kurs abzukommen.
Mit seinem großen Volumen von 330 Litern trägt es dabei bis zu 130 kg und eignet sich demnach auch für sehr stattliche Paddler. Unruhige Bedingungen steckt das Board ebenso gut weg, da die Boardspitze nach oben gebogen ist (Noserocker).
Auch das Gladiator Elite 12’6 S besitzt eine Erhöhung am Heck der Standfläche (Kickpad) mit dessen Hilfe du die Nose aus dem Wasser heben und das Board spektakulär drehen kannst.
An den beiden D-Ringen kannst du die mitgelieferte Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) einhängen und das Board an einem Steg etc. festbinden. Trageschlaufen kann man bei großen Boards nie genug haben, in der Boardmitte und am Heck befindet sich deshalb jeweils ein Griff.
Gladiator Elite 11’2″
Über das Gladiator Elite 11.2
Das 11’2 Board ist das kompakteste Touring-Modell innerhalb der Elite Produktfamilie von Gladiator. Dieses Exemplar wurde speziell auf die Bedürfnisse von kleineren Paddlern (unter 1,70 m) entwickelt. Mit 341 x 76 x 12 cm (11’2″ x 30 x 4,75″) ist es schmal genug, um kleineren Nutzer einen senkrechten Paddel-Winkel zu ermöglichen.
Auch dieses 10 kg schwere Board hat eine unterdurchschnittliche Dicke, weshalb das Volumen mit 280 Liter in Anbetracht der Länge ziemlich gering ausfällt.
Die maximale Traglast liegt laut Hersteller bei 110 kg, die ich aber aufgrund des niedrigen Volumens eher auf ca. 80 kg reduzieren würde, zumindest, wenn es um ideales Gleitverhalten geht.
Nur so kann das Board sein gleitfreudiges Fahrverhalten auch auf langen Touren mit sportlicheren Geschwindigkeiten unter Beweis stellen.
Die Kippstabilität ist durch die Länge und die schmalere Bauform nicht mehr ganz so hoch und eher für etwas Fortgeschrittene oder sehr ambitionierte Einsteiger zu empfehlen.
Zu den weiteren Features des Boards gehören: eine nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker), eine Erhöhung im hinteren Bereich der Standfläche (Kickpad), ein Gepäcknetz, 2 Trageschlaufen sowie 2 freie D-Ringe.
Gladiator Elite 12’6″ T
Über das Gladiator Elite 12.6 T
Natürlich darf die 12.6er Klasse in der beeindruckend großen Auswahl der Elite Boards nicht fehlen. Genau deshalb gibt es gleich 2 Modelle mit dieser beliebten Länge.
Beim Gladiator Elite 12’6 T steht das T für Touring und bringt somit auch gleich das hauptsächliche Einsatzgebiet zum Ausdruck. Mit 381 x 81 x 15 cm (12’6″ x 32″ x 6″) gehört das Board zu den Exemplaren mit ausgeprägter Breite, die sogar eher im Allround-Bereich liegt.
Dadurch ergibt sich ein hohes Volumen von 350 Litern, was das Elite 12.6 T zusammen mit der steifen Konstruktion zu einem echten Lastenesel macht. Eine Traglast von bis zu 150 kg steckt das Board trotz seines niedrigen Gewichts von nur 9 kg gut weg.
Konzipiert ist das Modell deshalb eindeutig für Paddler, die sehr ausgedehnte SUP Touren (mit viel Gepäck) bevorzugen oder auch mal zu zweit eine Runde drehen möchten.
Die hohe Spurtreue ist dabei der große Trumpf, wobei auch die Wendigkeit, nicht zuletzt durch das Kickpad am Heck, mit etwas Übung nicht zu kurz kommt.
Die restlichen Features, bestehend aus 2 Gepäcknetzen, 2 Tragegriffen und 2 freien D-Ringen, decken die beliebten Basics der T-Reihe ab. Die Kippstabilität ist auch für ambitionierte Einsteiger ausreichend.
Gladiator Elite 10’4″
Über das Gladiator Elite 10.4
Dieses Modell ist das kleinste der Serie und wurde laut Hersteller speziell für Frauen konzipiert. Von dieser Zuordnung halte ich nicht sehr viel, denn natürlich eignet sich das Board für alle Geschlechter gleichermaßen. Wesentlich aufschlussreicher finde ich da einen Blick auf die Maße und die Traglast.
Mit 315 x 79 x 12 cm (10’4″ x 31″ x 4,75″) ist es in jeglicher Hinsicht ziemlich kompakt und mit einem Volumen von gerade mal 200 Litern nur für ziemlich leichte Paddler bis ca. 70 kg zu empfehlen.
Durch die spitzere Nose, das gerade Heck und die Einzelfinne in Delfin-Form läuft es trotz der guten Grundstabilität etwas flotter und bleibt besser auf geradem Kurs als viele andere klassische Allround-Boards.
Die reduzierte Länge betont die Wendigkeit, ganz besonders, wenn man das Kickpad nutzt. Diese Agilität des 8,3 kg leichten Boards ist auch gut, um mal die ein oder andere Welle zu surfen…der Noserocker, also die nach oben gebogene Boardspitze, ist dafür ebenso ideal.
Ansonsten runden ein Gepäcknetz, 2 Tragegriffe und 2 freie D-Ringe die Ausstattung des Modells ab.
Gladiator Elite 14’0″ T
Über das Gladiator Elite 14.0 T
Wer sportliche Höchstleistungen erreichen möchte, der kommt im SUP Bereich nicht an der 14′-Klasse vorbei. Auch für die etablierten Hersteller sind diese Racing-Boards oft das Aushängeschild der Produkt-Palette.
Mit dem Gladiator Elite 14′ T hat das Unternehmen ein stromlinienförmiges Board entwickelt, das sich trotz seiner ausgeprägten Gleitfreudigkeit auch noch gut für Touren eignet…dafür steht das T im Namen.
Durch seine Maße von 427 x 76 x 15 cm (14’0″ x 30″ x 6″) gehört es zu den Racern, die noch eine verhältnismäßig ausreichend hohe Kippstabilität bieten.
Für Anfänger ist das Modell dennoch kaum zu beherrschen, viel eher richtet sich das Angebot an sehr sportliche Paddler mit Erfahrung, die dennoch nicht immer im Grenzbereich unterwegs sein möchten.
360 Liter fasst die einzelne Luftkammer und kann somit bis zu 140 kg tragen…wobei bei einem Racing-Board eine zu hohe Beladung im Hinblick auf eine optimale Performance immer kritisch ist.
Bei den 14.0-Modellen ist der Noserocker, also die nach oben gebogene Boardspitze, nicht mehr ganz so ausgeprägt, damit sich die Modelle besser durch das Wasser schneiden.
Alle T-Modelle haben am Heck ein zweites Gepäcknetz für zusätzlichen Stauraum. Ein Kickpad, 2 freie D-Ringe und 2 Trageschlaufen sind ebenfalls mit an Bo(a)rd.
Gladiator Elite 14’0″ S
Über das Gladiator Elite 14.0 S
Das S steht für Sport und macht deutlich, dass dieses verhältnismäßig leichte Modell (11 kg) für leistungsorientierte Paddler konstruiert wurde.
Mit einer Breite von nur noch 68,5 cm (27″) gleitet das 427 cm (14’0″) lange Racing-Board mit deutlich weniger Widerstand durch das Wasser. Von Kippstabilität kann kaum mehr die Rede sein.
Spätestens beim Gladiator Elite 14′ S sind Anfänger deshalb komplett raus, denn es erfordert gut trainierte Fähigkeiten, um mit einem sehr dynamischen Fahrstil die Performance des Boards ausreizen zu können. Das maximale Paddlergewicht liegt bei 120 kg, dafür sorgt das große Volumen von 350 Liter.
Hohe End- und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind die Zielsetzungen mit so einem Board. Beim SUP-Racing gibt es, je nach Disziplin, auch oft Wendepunkte (Bojen), bei denen das Kickpad spektakulär zum Einsatz kommt.
Die vergleichsweise dezent aufgebogene Boardspitze ist ein gelungener Kompromiss zwischen guten Gleiteigenschaften bei Wellen und optimaler Hydrodynamik.
Wie bei allen S-Modellen ist im flexiblen Decknetz Platz für Gepäck, die obligatorischen 2 Trageschlaufen und die 2 freien D-Ringe dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen.
Gladiator Elite 14’0 R
Über das Gladiator Elite 14.0 R
Dieses Board ist ein richtiges Gleitwunder. Mit 427 x 63,5 x 15 cm und einem Gewicht von gerade mal 10 kg ist es der Renn-Bolide schlechthin.
Vor allem durch die sehr schmale Breite genügt es in puncto Geschwindigkeit höchsten Ansprüchen und kann auch gut im Profi-Bereich eingesetzt werden. Selbstredend benötigt man sehr gute Fähigkeiten, um das Potenzial voll ausschöpfen zu können.
Die sehr niedrige Grundstabilität erfordert ein hervorragendes Gleichgewichts-Gefühl und kann nur von sehr erfahrenen Paddlern bewältigt werden.
Die Wendigkeit ist bei diesen Dimensionen natürlich auch nicht mehr ausgeprägt, gut, dass das Kickpad mit viel Können dennoch schnelle Drehungen ermöglicht. Die gesamte Konstruktion ist auf perfektes Gleiten und einen top Geradeauslauf auf geraden Strecken ausgelegt, dafür sorgt auch die Einzelfinne.
Für SUP Profis bis maximal 110 kg ist das Fassungsvermögen von 340 Liter optimal. Leicht unebene Wasseroberflächen verlieren durch die leicht nach oben gebogene Boardspitze (Noserocker) ihren Schrecken.
Damit das Handling des langen Boards am und im Wasser gut gelingt, sind 2 Trageschlaufen vorhanden und auch die Sicherheit kommt in Form von 2 D-Ringen, unter anderem zur Befestigung der spiralförmigen Sicherungsleine (Coiled-Leash), nicht zu kurz.
Gladiator Elite Alternativen
Wer heute ein Board dieser Klasse sucht, wird bei diesen Marken fündig:
FAQ
Seit 2016 sind wir immer auf der Jagd nach Neuerungen im SUP-Geschäft, besonders gespannt sind wir natürlich auch immer auf neue Modelle mit einer vielversprechenden Ausstattung.
Wir geben unser Bestes, damit jeder Leser in der Lage ist, unabhängig von seiner Vorerfahrung, das richtige Board für sich zu finden.
Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns jederzeit einen Kommentar hinterlassen. Wir helfen dir sehr gerne weiter und versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!
Neu nicht mehr. Die Elite Serie ist ausgelaufen, im deutschen Handel sind die Boards nicht mehr gelistet. Das aktuelle Programm besteht aus den Reihen PRO, Origin, WindSUP und ONE, zu bekommen sind diese Boards vor allem über Amazon, wo sie unter dem Händlernamen CampSup Gladiator laufen.
Gebraucht tauchen Elite Boards regelmäßig auf. Achte dabei auf dichte Nähte, ein festes Ventil und ein Deckpad ohne Risse, und lass dir das Board aufgepumpt zeigen. Ein Elite Board, das nach zwölf Stunden noch Druck hält, ist ein gutes Board.
Die breiteren Modelle ja, die 14 Fuß Klasse nicht. Eine Breite um die 80 cm reicht erfahrungsgemäß, um in kurzer Zeit die Balance zu halten, und diese Breite hatten die Elite Modelle bis 11’6.
Wenn du heute als Einsteiger ein Gladiator Board suchst, ist das Pro 10’8 mit 86 cm Breite die naheliegende Wahl. Wer gleich ein längeres Board möchte, nimmt das Origin 12’6.
Zum Lieferumfang gehörten ein SUP Rucksack-Trolley, eine Coiled-Leash, eine umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Manometer, ein 3-teiliges und stufenlos verstellbares Carbon-Paddel, eine abnehmbare Finne im US-Box-System und ein Repairkit.
Für Ersatzteile brauchst du den Hersteller nicht. Finnen mit US-Box passen herstellerübergreifend, ebenso Leashes, Pumpenschläuche und Ventilschlüssel. Auf stand-up-paddling.org findest du dazu passendes Zubehör und einen Überblick über SUP Finnen.
Der vom Hersteller empfohlene Druck lag bei 10 bis 16 PSI, das Maximum bei 26 PSI. Für ein gebrauchtes Board gilt: bleib eher bei 15 PSI. Ein Board, das einige Jahre auf dem Buckel hat, muss nicht am oberen Ende seiner Spezifikation betrieben werden, die spürbare Steifigkeit gewinnst du damit ohnehin kaum.
Gladiator gab auf die Elite Boards drei Jahre Herstellergarantie und zwei Jahre auf das Zubehör. Für gebraucht gekaufte Boards ist das inzwischen fast immer abgelaufen, und eine Herstellergarantie geht beim Privatkauf ohnehin nicht automatisch mit über.
Bei den aktuellen Modellen der Marke stehen je nach Board 24 oder 36 Monate in den Angaben. Verlass dich deshalb nicht auf die früher überall genannten drei Jahre, sondern schau in das konkrete Angebot.
Im Kern. Die Elite Boards hatten einen verwobenen Dropstitch-Kern (Woven-Dropstitch), die Pro Boards einen linearen. Zusammen mit der doppellagig verschweißten Außenhülle ergab das die höchste Steifigkeit bei niedrigem Gewicht, spürbar vor allem bei hoher Zuladung und auf langen Strecken.
Die LT Boards waren die klassische, geklebte Double-Layer-Bauweise und damit schwerer und weicher. Übrig geblieben ist von den drei Serien nur PRO, ergänzt um die günstigere Reihe Origin.
Keine Kommentare vorhanden