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Blog SUP bei Wellen: 14 Tipps für Stand Up Paddling bei Wellengang

SUP bei Wellen: 14 Tipps für Stand Up Paddling bei Wellengang

Wer schon ein paar Mal auf dem SUP Board stand und bereits gute Erfahrung in verschiedenen Gewässern gesammelt hat, kennt sehr wahrscheinlich den Reiz, sich auch mal in Wellen zu probieren. Das SUP bei Wellen ist ohne Zweifel ein ganz besonderes Erlebnis und hebt das Stand Up Paddling an sich noch einmal auf ein ganz neues Niveau.

Aber auch, wenn man bereits mit dem Stand Up Paddling gut vertraut ist und die wichtigen Sicherheitstipps kennt muss man sich für das SUP im Meer und bei Wellen mit speziellen Vorkehrungen auseinandersetzen, um sicher unterwegs zu sein.

In einem früheren Artikel haben wir dir bereits wertvolle Tipps zum Thema SUP bei Wind  zusammengefasst. Der gute und sichere Umgang auf dem SUP Board bei Wind ist eine wichtige Voraussetzung für das SUP bei Wellen. Denn wo Wind ist, sind auch Wellen. SUP auf dem Meer wird also je nach Windverhältnissen zu einer mal mehr und mal weniger größeren Wellenherausforderung.

Steuert man auf eine Welle zu ist die richtige Technik der Schlüssel, um beim SUP im Meer sicher zu standzuhalten und natürlich auch den Spaßfaktor zu garantieren. Auch die angemessene Vorbereitung ist dabei ein Muss. Wir geben dir in diesem Artikel 14 hilfreiche Tipps für das Stand Up Paddling bei Wellengang.

Tipp 1: Das richtige Board

Die Wahl des richtigen Boards für das SUP bei Wellen ist eine Grundvoraussetzung. Das SUP Board ist das Instrument, das uns übers Wasser trägt und muss daher auf den Einsatzzweck entsprechend angepasst sein.

Nicht jede SUP Board Klasse eignet sich für das SUP im Meer. Von Race und Touring Boards muss man hier Abstand nehmen. Sie sind nicht kippstabil genug für das Wellenreiten. Besser man greift hierfür gezielt zu Wave Boards. Sie sind kurz, leicht, kippstabil und wendig und damit – wie ihr Name schon verrät – besonders auf Wellen auslegt.

Wer kein Wave Board hat oder im Verleih keins bekommen sollte, kommt auch mit Allroundern oder Yoga Boards ganz gut in Wellen zurecht. Für Einsteiger sind diese Klassen an sich auch nicht verkehrt, da sie etwas größer sind als Wave Boards und damit kippstabiler.

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Worauf man bei der Wahl des richtigen SUP Boards bei Wellen achten muss und welche speziellen Modelle sich besonders gut eignen, erläutern wir dir in diesem Artikel.

Tipp 2: Erfahrung ohne Wellen sammeln

An die Welle sollte man sich erst wagen, wenn man schon gut und sicher auf dem SUP Board stehen und es gut beherrschen kann. Das SUP bei Wellen ist balancetechnisch eine Herausforderung, daher sollte eine gewisse Grundtechnik in Sachen Gleichgewicht bereits vorhanden sein.

Also lernt man das Stand Up Paddling gut und sicher erst einmal gänzlich ohne Wellen. Manchmal lassen sich erste kleine Wellenerfahrungen nicht vermeiden, wenn man zum Beispiel auf Fließgewässern unterwegs ist, wo Schiffs- und Bootsverkehr hier und da schon einmal für kleine Wasserbewegungen sorgen können. Wer schon sicher genug im Umgang ist, kann sich langsam an das SUP im Meer herantasten.

Tipp 3: Mit kleinen Wellen anfangen

Auch, wenn der Reiz groß ist steigt der Spaß zunächst nicht mit der Größe der Welle. Fang am besten mit kleinen Wellen an, um ein erstes sicheres Gefühl zu bekommen. Kleine Wellen gibt es hier und da schon auf anfängerfreundlichen Seen, wo Boote verkehren. Oder auch auf größeren Flüssen mit Schiffsverkehr.

Wer so das SUP bei Wellen in kleinerer Form schon ein paar Mal ausprobieren konnte und sich sicher fühlt, hat gute Voraussetzungen sich das SUP im Meer vorzunehmen.

Tipp 4: Wellen beobachten

Welle ist nicht gleich Welle. Je verhält sich anders und unterscheidet sich nicht nur in der Größe von der anderen. Bevor man sich auf das Meer wagt, beobachtet man das Wellenverhalten zunächst einmal außerhalb vom SUP Board.

Unterwassergegebenheiten wie Strömung und Tiefe und auch Windverhältnisse sorgen dafür, dass Wellen unterschiedlich ausfallen und auch brechen. Es empfiehlt sich, das Verhalten von Wellen eine Weile vom Land aus zu studieren oder von einem ruhigen Strandabschnitt aus im Wasser ohne Board, bei dem die Welle noch unter dem Kinn bleibt.

Tipp 6: Das Paddel richtig einsetzen

Mit Paddel in die Welle zu gehen hat gleich mehrere Vorteile: Zum Einen erleichtert das Paddel den Einstieg in die Welle, zum anderen sorgt es für bessere Stabilität und Geschwindigkeitskontrolle. Damit man die Vorteile des Paddels als Instrument gut nutzen kann, muss man es richtig einstellen und einsetzen.

Für das SUP bei Wellen empfiehlt es sich, die Paddellänge etwas kürzer zu halten als beim Touren SUP. Hierfür rechnet man am besten nur 15 bis 18 cm der eigenen Körpergröße hinzu. Grundsätzlich gilt es beim SUP im Meer kraftvoll zu paddeln. Kommt die Welle an, wird das Paddel auf der Seite der Welle eingetaucht. So wird das Paddel zum Lenkinstrument, um das sich das Board für die richtige Position dreht.

Es wird so lange weitergepaddelt, bis man merkt, dass das SUP Board sicher und alleine auf der Welle gleitet. Ist das der Fall, nimmt man das Paddel in beide Hände. Zum Ausbalancieren wird das Paddelblatt einfach flach auf die Welle gelegt, das sorgt für Gleichgewicht in der Welle.

Das Paddel bleibt zu jedem Zeitpunkt sicher in der Hand. Auch wenn man vom SUP Board ins Wasser stürzen sollte darf es, wenn möglich, nicht fallen gelassen werden. Andernfalls ist es mit großer Wahrscheinlichkeit verschwunden.

Tipp 7: Das SUP Board ausrichten

Die Ausrichtung des Boards ist beim SUP in der Welle wichtig, um sie gut anfahren und bewältigen zu können. Fährt man in die Welle hinein, sollte das SUP Board parallel zu dieser ausgerichtet sein. Das heißt, die Nose richtet frontal zu der Seite, die man sich für das Hineinfahren in die Welle ausgesucht hat. So nutzt man die natürliche Wellenbewegung.

Das SUP Board wird also niemals quer zur Welle ausgerichtet. Nur so stellt man sicher, dass man von der Welle nicht kraftvoll ans Ufer gestoßen wird.

Tipp 8: Wellen überqueren

Damit die Welle einfach zu überwinden ist, werden Kanäle genutzt. Diese sogenannten „Channels“ sind Strömungen im Küstenbereich, die nicht, bzw. nur flach brechen und so dafür sorgen, dass man beim SUP im Meer besser hinter die brechenden Wellen gelangt. Man nutzt mit diesen Kanälen die Kraft des zurückfließenden Wassers und hat damit also eine Art Beschleuniger.

Ist kein Channel zu finden, muss man sich durch die Brandung wagen. Dafür paddelt man am Ende eines Wellen-Sets frontal auf die nächste zu während man gleichzeitig sein Gewicht nach hinten Richtung Heck verlagert. Beim Überqueren selbst verlagert man es dann nach vorne Richtung Nose.

Tipp 9: Vorfahrtsregeln beachten

Auch für das SUP bei Wellen gelten Vorfahrtsregeln. Grundsätzlich gilt, dass die Welle einem nicht alleine gehört. Ist bereits ein anderer (SUP) Surfer dabei eine Welle anzupaddeln, hat dieser Vorfahrt. Daher sollte man die entsprechende Welle nicht mehr anfahren und auf die nächste warten.

Sollten zwei Surfer gleichzeitig dabei sein eine Welle anzufahren, hat derjenige Vorfahrt, der sich näher zum Peak, also dem brechenden Punkt der Welle befindet. Daher heißt es hier abzudrehen und aus der Welle herauszufahren.

Tipp 10: Einen Wave Kurs machen

Wenn man schon länger auf dem SUP Board steht und gut vertraut im Umgang ist, hat man aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme kleine Wellen gut zu beherrschen. Wer sich größere Wellen vorgenommen hat, sollte zur Sicherheit vorher einen SUP Wave Kurs besuchen. Hier lernt man alle Grundlagen und Techniken für das SUP im Meer beziehungsweise das SUP bei Wellen.

Tipp 11: Schuhe tragen

Schuhe sind beim Stand Up Paddling an sich nicht immer nötig, beim SUP im Meer und in Wellen aber definitiv ein Muss. Die Schuhe verringern das Verletzungsrisiko beim Sturz ins Wasser und geben dabei zusätzlich Standstabilität auf dem SUP Board. Wir haben die besten SUP Schuhe für dich getestet und in diesem Artikel zusammengefasst.

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Tipp 12: Leash benutzen

SUP bei Wellen nur mit Leash. Wenn man beim Stand Up Paddling manchmal auf die Verbindungsleine verzichten möchte, ist sie beim SUP im Meer ein Muss. Besonders beim Wellenreiten ist der Sturz ins Wasser vorprogrammiert und nur so stellt man sicher, dass man dabei jederzeit mit seinem SUP Board verbunden bleibt.

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Die Surf Leash ist dabei gerade und nicht wie die klassische SUP Leash spiralförmig. Das erlaubt mehr Spielraum durch mehr Länge und verringert die Verletzungsgefahr durch einen Zusammenstoß mit dem SUP Board, sollte man in der Welle ins Wasser fallen.

Zudem sollte man beim SUP im Meer auf eine Leash mit Notfallauslöser setzen. Manchmal ist es in der Gefahrensituation sicherer, ohne SUP Board ans Ufer zu schwimmen als sich zurück aufs Board zu retten. So ist man schnell voneinander befreit und kann einfacher ohne Board Richtung Ufer schwimmen.

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Tipp 13: Die beste Kleidung bei SUP in Wellen

Grundsätzlich muss man bedenken, dass die Wassertemperaturen beim SUP im Meer kälter sind als auf einem See oder im Flachwasser. Ist es im Sommer sehr heiß, kann normale Kleidung wie Shorts und Rash Guard auch auf dem Meer noch ausreichen. Bei milderen Temperaturen ist ein Neopren- oder Trockenanzug aber empfehlenswert.

Der Neoprenanzug saugt sich bei Wasserkontakt voll und wärmt dieses mit der eignen Körpertemperatur auf. Man ist also nass, aber jederzeit warm. Beim Trockenanzug wird man gänzlich nicht nass. Für welche Variante man sich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen.

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Ein Trockenanzug wird über die Sportbekleidung gezogen und ist etwas weiter geschnitten. Man hat hier, wie auch beim Neoprenanzug, der beispielsweise über dünne Badekleidung gezogen wird, eine sehr gute Bewegungsfreiheit.

Tipp 14: Das richtige Verhalten bei Stürzen

Kommt es beim SUP im Meer zu Stürzen in der Welle ist die erste Regel Ruhe bewahren. Statt panischer Bewegung mit den Armen im Wasser sollten diese besser dafür genutzt werden, den Kopf vor eventuellen Zusammenstößen mit dem SUP Board oder Paddel zu schützen.

Das Paddel hat man im besten Fall dabei noch sicher in den Händen, damit es nicht wegtreibt oder untergeht. Ist die Gefahrensituation aber zu groß, wird das Paddel natürlich losgelassen. Ein Paddel sollte hier niemals vor die eigene Sicherheit gestellt werden.

Hat man die Orientierung zurück, kann man mit dem Schwimmen beginnen, um zurück auf das SUP Board zu kommen. Dafür zieht man es an der Leash zu sich zurück. Man muss wahrscheinlich einige weitere Wellen vergehen lassen müssen, bevor man es zurück aufs Brett schafft. Bis dahin ist es wichtig, unter den Wellen durch zu tauchen, um nicht ans Ufer geschwemmt zu werden.

Lässt die Situation auf Grund von zu großem Risiko den Weg zurück auf das SUP Board nicht zu, befreit man sich mit Hilfe des Notfallauslösers von der Leash und damit vom SUP Board und schwimmt an Land zurück.

FAQ

Ja, Wave SUP hat sich mittlerweile zu einer echten Trendsportart entwickelt. Es gibt auch spezielle Kurse, die man belegen kann, um das SUP bei Wellen zu erlernen. Mehr über SUP bei Wellen erfahren.
Ja, mit dem richtigen SUP Board kann man auch surfen. Geeignet sind hierfür besonders iSUPs, da sie nicht nur kompakt sind, sondern auch sehr steif. Zudem können sie Wellen durch die halbfesten Rails sehr gut greifen und bringen weniger Verletzungsgefahr im Falle eines Zusammenstoßes beim Sturz in die Welle mit. Am besten eignen sich spezielle Wave Boards, da sie kleiner und wendiger sind. Zu Beginn kann man aber auch mit einem Allrounder oder Yoga Board zum SUP bei Wellen antreten. Sie bringen mehr Kippstabilität mit, was für den Einstieg sehr gut ist. Später wird man dann die wendigeren und kleineren Modelle bevorzugen. Mehr über SUP bei Wellen erfahren.
Eine Leash ist beim Wave SUP auf jeden Fall zu empfehlen. Das Risiko ins Wasser zu stürzen ist beim SUP im Meer groß und damit auch die Gefahr, dass das SUP Board nach dem Sturz in der Welle wegtreibt. Eine gerade Surf Leash ist hier die richtige Wahl, am besten mit Notfallauslöser. Mehr über SUP bei Wellen erfahren.
Zunächst einmal muss das Paddel richtig angepasst werden. Ca. 15 bis 18 cm sollten dafür der eigenen Körpergröße hinzugerechnet werden, denn zu lang sollte das Paddel beim SUP in Wellen nicht sein. Am besten fährt man über die sogenannten Channels an, da die Wellen hier nur flach bis gar nicht brechen. In diesen Kanälen nutzt man außerdem die Strömung als natürlichen Beschleuniger und gelangt besser hinter die brechenden Wellen. Ist kein Channel zu finden, bleibt nur der Weg in die Brandung. Die Brettspitze taucht immer frontal in die Welle ein, damit die Welle unter dem Board hindurch rollt. Wer quer anfährt, wird mit einem heftigen Stoß bestraft. Man paddelt so lange kräftig in Welle auf der Seite, von der man sie anfährt, bis das SUP Board von alleine über die Welle gleitet. Beim Anfahren wird das Gewicht auf dem SUP Board nach hinten verlagert, beim Überqueren selbst nach vorne. Mehr über SUP bei Wellen erfahren.

Fazit

Früher noch belächelt, steht das Wellenreiten auf dem SUP Board heute dem regulären Surfen in seinem Ruf nicht mehr viel nach. SUP im Meer ist mittlerweile weit verbreitet und besonders iSUPs haben durchaus ihre Vorteile beim Wellenreiten gegenüber den klassischen Surfboards.

Mit guter Vorbereitung und dem Erlernen der richtigen Technik, Regeln und Sicherheitstipps kann man als Paddler durch das SUP bei Wellen seine Erfahrung und Eindrücke auf dem Board auf ein neues und aufregendes Niveau heben.


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