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Blog SUP bei Wellen: 13 Tipps für Paddeln bei Wellengang

Bist du bereit für ein neues SUP Abenteuer?

Dann entdecke die faszinierende Welt des Wellenreiten SUP!

In diesem Artikel erwarten dich 13 hilfreiche Einsteigertipps.

Erfahre auch, welche Wave SUP Ausrüstung am besten geeignet ist, wie du Schritt für Schritt SUP Surfen lernst.

Auch dabei: alle wichtigen Sicherheitsregeln.

#1 Richtiges Board

Die Wahl des richtigen Boards für das SUP bei Wellen ist eine Grundvoraussetzung. Das SUP Board ist das Instrument, das uns übers Wasser trägt und muss daher auf den Einsatzzweck entsprechend angepasst sein.

Nicht jede SUP Board Klasse eignet sich für das SUP im Meer. Von Race und Touring Boards muss man hier Abstand nehmen.

Sie sind zu lang und zu schnell geradeaus, um in einer Welle noch die Richtung zu ändern. Besser greift man gezielt zu Wave Boards: kurz, leicht und wendig, damit sie sich in der Welle drehen lassen.

Dafür zahlt man einen Preis, und den sollte man kennen: Ein Wave Board ist deutlich kippeliger als ein Allrounder. Kürzer und schmaler heißt wendiger, aber eben auch wackeliger. Wer im Flachwasser noch um seinen Stand kämpft, wird auf einem Wave Board in der Brandung keine Freude haben.

Wer kein Wave Board hat oder im Verleih keins bekommen sollte, kommt auch mit Allroundern oder Yoga Boards ganz gut in Wellen zurecht. Für Einsteiger sind diese Klassen an sich auch nicht verkehrt, da sie etwas größer sind als Wave Boards und damit kippstabiler.

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Worauf man bei der Wahl des richtigen SUP Boards bei Wellen achten muss und welche speziellen Modelle sich besonders gut eignen, erläutern wir dir in unserem Artikel über die besten Wave SUP Boards.

#2 Erfahrung ohne Wellen sammeln

An die Welle sollte man sich erst wagen, wenn man schon gut und sicher auf dem SUP Board stehen und es gut beherrschen kann. Das SUP bei Wellen ist balancetechnisch eine Herausforderung, daher sollte eine gewisse Grundtechnik in Sachen Gleichgewicht bereits vorhanden sein.

Also lernt man das Stand Up Paddling gut und sicher erst einmal gänzlich ohne Wellen. Manchmal lassen sich erste kleine Wellenerfahrungen nicht vermeiden.

Wenn man zum Beispiel auf Fließgewässern unterwegs ist, wo Schiffs- und Bootsverkehr hier und da schon einmal für kleine Wasserbewegungen sorgen können. Wer schon sicher genug im Umgang ist, kann sich langsam an das SUP im Meer herantasten.

#3 Mit kleinen Wellen anfangen

Auch, wenn der Reiz groß ist, steigt der Spaß zunächst nicht mit der Größe der Welle. Fang am besten mit kleinen Wellen an, um ein erstes sicheres Gefühl zu bekommen.

Kleine Wellen gibt es hier und da schon auf anfängerfreundlichen Seen, wo Boote verkehren. Oder auch auf größeren Flüssen mit Schiffsverkehr.

Wer so das SUP bei Wellen in kleinerer Form schon ein paar Mal ausprobieren konnte und sich sicher fühlt, hat gute Voraussetzungen sich das SUP im Meer vorzunehmen.

#4 Wellen beobachten

Welle ist nicht gleich Welle. Jede verhält sich anders und unterscheidet sich nicht nur in der Größe von der anderen. Bevor man sich auf das Meer wagt, beobachtet man das Wellenverhalten zunächst einmal außerhalb vom SUP Board.

Unterwassergegebenheiten wie Strömung und Tiefe und auch Windverhältnisse sorgen dafür, dass Wellen unterschiedlich ausfallen und auch brechen.

Es empfiehlt sich, das Verhalten von Wellen eine Weile vom Land aus zu studieren oder von einem ruhigen Strandabschnitt aus im Wasser ohne Board, bei dem die Welle noch unter dem Kinn bleibt.

#5 Das Paddel richtig einsetzen

Mit Paddel in die Welle zu gehen, hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen erleichtert das Paddel den Einstieg in die Welle, zum anderen sorgt es für bessere Stabilität und Geschwindigkeitskontrolle.

Damit man die Vorteile des Paddels als Instrument gut nutzen kann, muss man es richtig einstellen und einsetzen.

Für das SUP bei Wellen empfiehlt es sich, die Paddellänge etwas kürzer zu halten als beim Touren SUP. Hierfür rechnet man nur etwa 10 bis 15 cm auf die eigene Körpergröße auf, statt der 20 bis 25 cm, die beim Touren üblich sind. Die Probe: Stehst du aufrecht und stellst das Paddel neben dich, liegt der Griff etwa auf Höhe deines Handballens bei ausgestrecktem Arm. Grundsätzlich gilt es beim SUP im Meer kraftvoll zu paddeln.

Kommt die Welle an, wird das Paddel auf der Seite der Welle eingetaucht. So wird das Paddel zum Lenkinstrument, um das sich das Board für die richtige Position dreht.

Es wird so lange weitergepaddelt, bis man merkt, dass das SUP Board sicher und alleine auf der Welle gleitet. Ist das der Fall, nimmt man das Paddel in beide Hände. Zum Ausbalancieren wird das Paddelblatt einfach flach auf die Welle gelegt, das sorgt für Gleichgewicht in der Welle.

Das Paddel bleibt zu jedem Zeitpunkt sicher in der Hand. Auch wenn man vom SUP Board ins Wasser stürzen sollte, darf es, wenn möglich, nicht fallen gelassen werden. Andernfalls ist es mit großer Wahrscheinlichkeit verschwunden.

#6 Das SUP Board ausrichten

Die Ausrichtung des Boards entscheidet darüber, ob du die Welle fährst oder sie dich. Die Regel lautet in beide Richtungen gleich: Die Nose zeigt senkrecht zur Wellenfront, also beim Hinauspaddeln direkt in die anrollende Welle hinein und beim Anpaddeln einer Welle geradeaus Richtung Ufer.

Was du unbedingt vermeiden musst, ist die Querlage, bei der das Board längs zur Welle liegt und ihr seine ganze Flanke bietet. Dann rollt die Welle das Board einfach um, mit dir darauf. Genau dieser Moment ist es, in dem beim Wave SUP die meisten Stürze und die meisten Zusammenstöße mit dem eigenen Board passieren.

Merkst du, dass eine Welle dich quer erwischt, hilft nur eins: sofort in die Knie und das Paddel auf der Wellenseite als Stütze ins Wasser drücken.

#7 Wellen überqueren

Damit die Brandung leichter zu überwinden ist, nutzen Surfer Kanäle. Diese „Channels“ sind Rinnen, in denen das Wasser vom Strand zurück aufs Meer fließt. Dort brechen die Wellen kaum, und die Strömung trägt einen nach draußen. Man erkennt sie an dunklerem, ruhigerem Wasser zwischen zwei Bereichen mit weißer Gischt.

Das ist zugleich das Gefährlichste am Meer. Genau diese Rinnen sind das, was an deutschen Stränden als Rippströmung ausgeschildert wird, und sie sind weltweit die häufigste Ursache für Rettungseinsätze am Strand. Für den Weg nach draußen sind sie ein Geschenk, für den Weg zurück eine Falle: Wer von einer solchen Strömung erfasst wird und dagegen anpaddelt, verliert. Die richtige Reaktion ist, nicht gegen die Strömung, sondern parallel zum Ufer aus ihr herauszufahren und erst dann Richtung Land zu halten.

Wer neu im Meer ist, fragt am besten die Rettungsschwimmer vor Ort, wo die Strömungen liegen. Das kostet zwei Minuten und ersetzt jede Theorie.

Ist kein Channel zu finden, muss man sich durch die Brandung wagen. Dafür paddelt man am Ende eines Wellen-Sets frontal auf die nächste zu, während man gleichzeitig sein Gewicht nach hinten Richtung Heck verlagert. Beim Überqueren selbst verlagert man es dann nach vorne Richtung Nose.

#8 Vorfahrtsregeln beachten

Auch für das SUP bei Wellen gelten Vorfahrtsregeln. Grundsätzlich gilt, dass die Welle einem nicht alleine gehört. Ist bereits ein anderer (SUP) Surfer dabei, eine Welle anzupaddeln, hat dieser Vorfahrt. Daher sollte man die entsprechende Welle nicht mehr anfahren und auf die nächste warten.

Sollten zwei Surfer gleichzeitig dieselbe Welle anfahren, hat derjenige Vorfahrt, der sich näher am Peak befindet, also an der Stelle, an der die Welle zuerst bricht. Der andere dreht ab und fährt aus der Welle heraus.

Und eine Regel, die für Stand Up Paddler besonders zählt: Beim Hinauspaddeln weicht man den Fahrenden aus, nicht umgekehrt. Ein SUP Board ist groß, schwer und für einen Surfer im letzten Moment kaum zu umfahren. Halte deshalb Abstand zum Peak und paddel seitlich am Line-up vorbei nach draußen.

#9 Einen Wave Kurs machen

Wenn man schon länger auf dem SUP Board steht und gut vertraut im Umgang ist, hat man aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme kleine Wellen gut zu beherrschen.

Wer sich größere Wellen vorgenommen hat, sollte zur Sicherheit vorher einen SUP Wave Kurs besuchen. Hier lernt man alle Grundlagen und Techniken für das SUP im Meer beziehungsweise das SUP bei Wellen.

#10 Schuhe tragen

Barfuß hat auf dem Board den besseren Halt und das feinere Gefühl, und auf Sandstränden reicht das auch völlig. Sobald aber Riff, Steine, Muscheln oder Seeigel im Spiel sind, gehören Schuhe dazu. Der Sturz in der Brandung geht selten senkrecht nach unten, sondern in flaches Wasser über Grund, den man nicht sieht. Wir haben die besten SUP Schuhe für dich getestet und in diesem Artikel zusammengefasst.

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#11 Leash benutzen

SUP bei Wellen nur mit Leash. Wenn man beim Stand Up Paddling manchmal auf die Verbindungsleine verzichten möchte, ist sie beim SUP im Meer ein Muss.

Besonders beim Wellenreiten ist der Sturz ins Wasser vorprogrammiert und nur so stellt man sicher, dass man dabei jederzeit mit seinem SUP Board verbunden bleibt.

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Die Surf Leash ist dabei gerade und nicht wie die klassische SUP Leash spiralförmig. Das erlaubt mehr Spielraum durch mehr Länge und verringert die Verletzungsgefahr durch einen Zusammenstoß mit dem SUP Board, sollte man in der Welle ins Wasser fallen.

Zudem sollte man beim SUP im Meer auf eine Leash mit Notfallauslöser setzen. Manchmal ist es in der Gefahrensituation sicherer, ohne SUP Board ans Ufer zu schwimmen, als sich zurück aufs Board zu retten. So ist man schnell voneinander befreit und kann einfacher ohne Board Richtung Ufer schwimmen.

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#12 Die beste Kleidung bei SUP in Wellen

Grundsätzlich muss man bedenken, dass die Wassertemperaturen beim SUP im Meer kälter sind als auf einem See oder im Flachwasser.

Ist es im Sommer sehr heiß, kann normale Kleidung wie Shorts und Rash Guard auch auf dem Meer noch ausreichen. Bei milderen Temperaturen ist ein Neopren- oder Trockenanzug aber empfehlenswert.

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Der Neoprenanzug saugt sich bei Wasserkontakt voll und wärmt dieses mit der eigenen Körpertemperatur auf. Man ist also nass, aber jederzeit warm. Beim Trockenanzug wird man gänzlich nicht nass. Für welche Variante man sich entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen.

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Ein Trockenanzug wird über die Sportbekleidung gezogen und ist etwas weiter geschnitten. Man hat hier, wie auch beim Neoprenanzug, der beispielsweise über dünne Badekleidung gezogen wird, eine sehr gute Bewegungsfreiheit.

#13 Das richtige Verhalten bei Stürzen

Kommt es beim SUP im Meer zu Stürzen in der Welle, ist die erste Regel Ruhe bewahren. Statt panischer Bewegung mit den Armen im Wasser sollten diese besser dafür genutzt werden, den Kopf vor eventuellen Zusammenstößen mit dem SUP Board oder Paddel zu schützen.

Fällt man in Wasser unter etwa 15 Grad, kommt dazu der Kälteschock: Der Körper schnappt unwillkürlich nach Luft, die Atmung geht eine bis drei Minuten lang nicht mehr kontrolliert. Das ist normal und geht vorbei. Halte dich in dieser Zeit einfach am Board fest und warte, bis der Atem ruhiger wird, statt sofort loszuschwimmen. Genau in dieser ersten Minute passieren die meisten Unfälle.

Und springe nie kopfüber vom Board. In der Brandung steht oft weniger Wasser, als es aussieht.

Das Paddel hat man im besten Fall dabei noch sicher in den Händen, damit es nicht wegtreibt oder untergeht. Ist die Gefahrensituation aber zu groß, wird das Paddel natürlich losgelassen. Ein Paddel sollte hier niemals vor die eigene Sicherheit gestellt werden.

Hat man die Orientierung zurück, kann man mit dem Schwimmen beginnen, um zurück auf das SUP Board zu kommen. Dafür zieht man es an der Leash zu sich zurück.

Oft muss man einige weitere Wellen vorbeiziehen lassen, bevor man es zurück aufs Brett schafft. Bis dahin ist es wichtig, unter den Wellen durchzutauchen, um nicht ans Ufer geschwemmt zu werden.

Lässt die Situation auf Grund von zu großem Risiko den Weg zurück auf das SUP Board nicht zu, befreit man sich mit Hilfe des Notfallauslösers von der Leash und damit vom SUP Board und schwimmt an Land zurück.

FAQ

Ja, Wave SUP hat sich mittlerweile zu einer echten Trendsportart entwickelt. Es gibt auch spezielle Kurse, die man belegen kann, um das SUP bei Wellen zu erlernen.
Ja, mit dem richtigen SUP Board kann man auch surfen. Aufblasbare Boards haben dabei einen klaren Sicherheitsvorteil: Ihre weichen Kanten verletzen bei einem Zusammenstoß deutlich weniger als ein Hardboard. Dafür greifen ihre runden Rails die Welle schlechter, weshalb ambitionierte Wave Surfer zum Hardboard greifen. Für kleine Wellen und die ersten Versuche ist ein iSUP die richtige Wahl. Am besten eignen sich spezielle Wave Boards, da sie kleiner und wendiger sind. Zu Beginn kann man aber auch mit einem Allrounder oder Yoga Board zum SUP bei Wellen antreten. Sie bringen mehr Kippstabilität mit, was für den Einstieg sehr gut ist. Später wird man dann die wendigeren und kleineren Modelle bevorzugen.
Ja. Auf ruhiger See funktioniert jedes Allround Board, in der Brandung braucht es Wellenerfahrung und ein wendigeres Board. Wichtiger als das Material sind zwei Dinge: ablandiger Wind, der einen mühelos hinaus und kaum zurück lässt, und Rippströmungen. Beides prüft man vor dem Ablegen, nicht auf dem Wasser.
Eine Leash ist beim Wave SUP auf jeden Fall zu empfehlen. Das Risiko ins Wasser zu stürzen ist beim SUP im Meer groß und damit auch die Gefahr, dass das SUP Board nach dem Sturz in der Welle wegtreibt. Eine gerade Surf Leash ist hier die richtige Wahl, am besten mit Notfallauslöser.
Zunächst einmal muss das Paddel richtig angepasst werden. Etwa 10 bis 15 cm werden dafür der eigenen Körpergröße hinzugerechnet, denn zu lang sollte das Paddel beim SUP in Wellen nicht sein. Nach draußen fährt man am besten über die sogenannten Channels, in denen die Wellen nur flach oder gar nicht brechen und die ablaufende Strömung einen zusätzlich hinausträgt. Auf dem Weg zurück meidet man dieselben Rinnen. Beim Anpaddeln einer Welle zeigt die Nose senkrecht Richtung Ufer, niemals quer zur Welle, und sobald das Board von allein gleitet, nimmt man das Paddel flach zum Ausbalancieren.n Beschleuniger und gelangt besser hinter die brechenden Wellen. Ist kein Channel zu finden, bleibt nur der Weg in die Brandung. Die Brettspitze taucht immer frontal in die Welle ein, damit die Welle unter dem Board hindurch rollt. Wer quer anfährt, wird mit einem heftigen Stoß bestraft. Man paddelt so lange kräftig in Welle auf der Seite, von der man sie anfährt, bis das SUP Board von alleine über die Welle gleitet. Beim Anfahren wird das Gewicht auf dem SUP Board nach hinten verlagert, beim Überqueren selbst nach vorne.

Fazit

Früher noch belächelt, steht das Wellenreiten auf dem SUP Board heute dem regulären Surfen in seinem Ruf nicht mehr viel nach.

SUP im Meer ist mittlerweile weit verbreitet und besonders iSUPs haben durchaus ihre Vorteile beim Wellenreiten gegenüber den klassischen Surfboards.

Mit guter Vorbereitung und dem Erlernen der richtigen Technik, Regeln und Sicherheitstipps kann man als Paddler durch das SUP bei Wellen seine Erfahrung und Eindrücke auf dem Board auf ein neues und aufregendes Niveau heben.


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