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Gladiator WindSUP 10’7 SC

479,00 €

inkl. 19% Mehrwertsteuer
TypAufblasbar
MarkeGladiator (BS Marine)
SkillAnfänger, Fortgeschrittene
EinsatzgebietSUP-Windsurf, Allround
max. Paddlergewichtbis 120 kg
Länge326 cm (10'7")
Breite81 cm (32")
Gewicht9,5 kg
ZubehörRucksack, Paddel, Leash, zwei US-Box-Finnen, Pumpe, Reparaturset

Gladiator WindSUP 10’7 SC Test

Das Gladiator WindSUP 10’7 SC ist die kleinere Ausgabe des WindSUP Konzepts: ein Allroundboard mit Mastfuß, an dem sich ein Windsurf-Rigg montieren lässt.

Mit 328 x 81 x 12 cm ist es kürzer, schmaler und dünner als das 11’6 SC. Damit ist es das handlichere Board von beiden, trägt dafür weniger.

Wer es kauft, kauft in erster Linie ein normales Allroundboard und nimmt die Segeloption als Zugabe mit. In dieser Reihenfolge macht das Modell Sinn.

In diesem Testbericht steht, was das Board leistet, wo die Grenzen liegen und wann sich das größere Schwestermodell mehr lohnt.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Das WindSUP 10’7 SC ist ein klassisches Allroundformat. 328 cm Länge und 81 cm Breite sind die Maße, mit denen die meisten Menschen ihr erstes Board fahren, und sie funktionieren aus gutem Grund: stabil genug zum Lernen, kurz genug zum Wenden.

Die Dicke von 12 cm ist der auffälligste Unterschied zum größeren Modell mit 15 cm. Weniger Dicke heißt weniger Auftrieb, aber auch eine tiefere Standposition und damit ein ruhigeres Fahrgefühl.

Die Traglast liegt bei 120 kg. Das reicht für einen Fahrer samt Ausrüstung, nicht aber für zwei Erwachsene.

Gebaut ist das Board doppellagig in Fusion-Bauweise mit 1000 Denier Gewebe, zugelassen bis 26 PSI. Gladiator gibt 36 Monate Garantie.

Im Set sind Paddel, Pumpe, Leash, Rucksack, Reparaturset und zwei US-Box-Finnen. Rigg, Mastfuß und Kajaksitz kommen separat.

  • handliches Allroundmaß mit zusätzlicher Windsurf-Option
  • doppellagige Fusion-Bauweise mit 1000 Denier Gewebe
  • 36 Monate Garantie ab Werk
  • zwei abnehmbare US-Box-Finnen
  • Kajaksitz montierbar
  • günstiger als das 11’6 SC bei gleicher Grundidee
  • Rigg, Mastfuß und Kajaksitz sind nicht enthalten
  • 120 kg Traglast, damit kein Board für zwei Personen
  • 12 cm Dicke geben unter Segel weniger Reserve als 15 cm

Das Gladiator WindSUP 10’7 SC im Überblick

Im zweiten Teil des Berichts gehen wir auf Bauweise, Traglast, Segelbetrieb und Fahreigenschaften ein. Danach folgen die häufigsten Fragen.

Falls deine Frage offen bleibt, hinterlasse gerne einen Kommentar. Wir antworten so schnell wie möglich.

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar
Marke Gladiator
Skill AnfängerFortgeschrittene
Preiskategorie durchschnittlich
Einsatzgebiet SUP-WindsurfAllround
Maximales Paddlergewicht bis 120 kg
Länge 328 cm (10’7″)
Breite 81 cm (32″)
Dicke 12 cm (4,75″)
Volumen 245 Liter
Gewicht 9,5 kg
Maximaldruck 26 PSI
Garantie 36 Monate
Zubehör Rucksack, Paddel, Leash, zwei US-Box-Finnen, Pumpe, Reparaturset

Bauweise

Die Konstruktion ist doppellagiges PVC in Fusion-Bauweise auf einem Gewebe mit 1000 Denier. Die Denier-Angabe beschreibt die Feinheit der Fäden im Trägergewebe. Ein höherer Wert steht für dickere Fäden und damit für ein robusteres, aber auch schwereres Tuch.

1000 Denier ist ein solider Wert für Boards dieser Preisklasse. Er erklärt, warum das Board Kies und Steg verträgt, ohne dass sofort etwas nachgibt.

Fusion heißt hier wie bei allen Gladiator Modellen: Die zweite Lage wird unter Wärme aufgebracht statt geklebt. Das Ergebnis ist leichter und dauerhafter als eine reine Klebeverbindung.

Mit 12 cm Dicke bleibt das Board unter dem Maß des 11’6 SC. Das ist beim reinen Paddeln kein Nachteil, im Gegenteil: Ein dünneres Board liegt tiefer im Wasser und fühlt sich stabiler an. Unter Segel fehlt dafür etwas Reserve, weil das Rigg zusätzliches Gewicht an einer einzigen Stelle einbringt.

Der zulässige Druck von 26 PSI ist großzügig. Für den Segelbetrieb sollte man das Board fester aufpumpen als beim Paddeln, 18 PSI sind eine gute Größe.

Traglast

Gladiator gibt 120 kg als Maximum an. Das ist für ein Board dieser Größe ein normaler Wert und deckt den allergrößten Teil der Fahrer ab.

Beim Segelbetrieb zählt das Rigg mit. Ein Einsteigersegel samt Mast und Gabelbaum bringt sechs bis acht Kilogramm auf die Waage. Ein Fahrer mit 90 kg ist damit schon nah an der Grenze.

Als Board für zwei Personen ist es nicht gedacht. Wer das braucht, nimmt das 11’6 SC mit 140 kg oder ein reines Tandemboard.

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Als Allroundboard macht das 10’7 SC alles, was man von diesem Format erwartet. Es dreht willig, es lässt sich auf engem Wasser bewegen, und es verzeiht Fehler beim Stehen.

Die 328 cm sind kurz genug, um auf kleinen Seen und in Kanälen Freude zu machen. Für lange Strecken fehlt der Geradeauslauf, den ein Touringboard mit 381 cm mitbringt. Wer regelmäßig mehr als eine Stunde am Stück paddelt, merkt das.

Unter Segel ist es ein Lernboard mit Grenzen. 81 cm Breite geben ausreichend Stand, um das Segel aufzuholen, aber das größere 11’6 SC mit 86 cm ist dabei merklich ruhiger. Wer weiß, dass Windsurfen der Hauptzweck sein wird, sollte das breitere Board nehmen.

Für gelegentliche Segeltage auf einem See mit drei bis vier Windstärken reicht das 10’7 aus. Alles darüber ist bei einem aufblasbaren Board dieser Größe kein Vergnügen mehr.

Die zwei US-Box-Finnen halten die Spur in beiden Betriebsarten. Beim Segeln verhindern sie das seitliche Wegrutschen, das ohne Finnen sofort einsetzt.

Material und Gewicht

Die Außenhaut besteht aus zwei PVC-Lagen auf einem 1000 Denier Träger. Das ist die haltbare Variante, und sie ist der Grund, warum solche Boards nach Jahren noch dieselbe Steifigkeit haben.

Das Boardgewicht liegt laut Gladiator bei 9,5 kg. Das ist derselbe Wert wie beim größeren 11’6 SC, denn das kürzere Board ist zwar kleiner, aber genauso doppellagig aufgebaut. Wer nach dem Tragegewicht entscheidet, findet hier also keinen Unterschied, wohl aber beim Packmaß.

Die 36 Monate Garantie sind für ein aufblasbares Board ein guter Wert. Zwei Jahre sind die gesetzliche Norm, drei sind ein Bekenntnis des Herstellers zur eigenen Verklebung.

Design

Das Deckpad reicht über den größten Teil der Standfläche und ist strukturiert, damit der Fuß auch nass hält. Beim Segeln ist das keine Nebensache: Dort steht man quer zur Fahrtrichtung und mit deutlich mehr seitlicher Kraft als beim Paddeln.

Die Mastfußaufnahme sitzt mittig und ist verstärkt eingelassen. Im Paddelbetrieb ist sie flach genug, um nicht zu stören.

Verarbeitung

Die beiden US-Boxen sind eingeklebt und verschraubt, nicht gesteckt. Ersatzfinnen sind überall verfügbar, weil das System aus dem Surfsport stammt.

Die D-Ringe sind aufgeschweißt. Sie tragen das Gepäcknetz, die Leash und wahlweise den Kajaksitz.

Für den Mastfuß gilt dasselbe wie beim großen Modell: Ein Fuß mit Kardan-Gelenk gehört dazu. Ein starrer Fuß leitet jeden Ruck direkt in die Verklebung, und genau dort will man keine Punktlast.

Weitere Features

  • Mastfuß-Aufnahme: Verstärkt und mittig eingelassen, für gängige Windsurf-Riggs.
  • Kajaksitz-Halterung: Über D-Ringe auf dem Deck, Sitz separat erhältlich.
  • Zwei US-Box-Finnen: Abnehmbar und verschraubt.
  • Gepäcknetz am Bug: Spanngurt über vier D-Ringe.
  • Zentraler Tragegriff: Gepolstert, in der Mitte des Decks.

Zubehör

  • SUP Rucksack: Nimmt Board, Pumpe und Paddel auf.
  • Verstellbares Paddel: Dreiteilig und zerlegbar, in der Länge anpassbar.
  • Leash: Knöchelleine für den Paddelbetrieb, am Heck-D-Ring zu befestigen.
  • Doppelhub-Pumpe: Mit Manometer und Umschaltung auf Einzelhub.
  • Reparaturset: Patches, Kleber und Ventilschlüssel.
  • Nicht enthalten: Windsurf-Rigg, Mastfuß und Kajaksitz.

Anschaffungskosten

Das Set liegt aktuell bei 479 Euro und damit nur zehn Euro unter dem größeren 11’6 SC. Das ist der schwierigste Punkt an diesem Modell.

Bei zehn Euro Unterschied entscheidet nicht der Preis, sondern der Zweck. Wer vor allem paddelt und ein handliches Board mit gelegentlicher Segeloption sucht, nimmt das 10’7. Wer ernsthaft Windsurfen lernen oder zu zweit fahren will, nimmt das 11’6.

Als reines Allroundboard ohne Segelambitionen ist es zu teuer. Dafür gibt es günstigere Boards ohne Mastfuß, etwa in der Origin Serie.

FAQ

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Gladiator WindSUP 10’7 SC. Ist deine Frage nicht dabei, schreib uns einen Kommentar.

Das 11’6 ist 26 cm länger, 5 cm breiter und 3 cm dicker. Es trägt 140 statt 120 kg und liegt unter Segel ruhiger. Das 10’7 ist handlicher, leichter und wendiger.
Nein. Das Board hat die Aufnahme für einen Mastfuß, Rigg und Mastfuß werden separat gekauft. Der Mastfuß sollte ein Kardan-Gelenk haben.
Bis 120 kg. Ausrüstung und beim Segeln auch das Rigg zählen dabei mit.
36 Monate auf dieses Modell. Das liegt über der gesetzlichen Gewährleistung von zwei Jahren.
Ja. 326 cm Länge und 81 cm Breite sind das klassische Einsteigermaß. Es ist stabil, wendig und verzeiht Fehler beim Stehen.

Fazit

Das Gladiator WindSUP 10’7 SC ist ein gut gebautes Allroundboard mit einer zusätzlichen Möglichkeit. Doppellagige Fusion-Bauweise, 1000 Denier Gewebe und 36 Monate Garantie sind ordentliche Werte für diese Klasse.

Der schwierige Punkt ist der Abstand zum größeren Schwestermodell. Zehn Euro Preisunterschied bei deutlich mehr Board sprechen in den meisten Fällen für das 11’6 SC, sofern das Mehrgewicht beim Tragen keine Rolle spielt.

Für alle, die ein wendiges Board für kleines Wasser wollen und den Mastfuß nur ab und zu nutzen, ist das 10’7 aber genau richtig dimensioniert.

Die weiteren Modelle stehen in unserer Übersicht der Gladiator Boards.

Gladiator WindSUP 10.7 Alternativen

Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Gladiator WindSUP 10.7.

Platz 1Platz 2Platz 3
Bluefin Cruise Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 Bestes günstiges SUP Board 2024 Goosehill Sailor Bestes günstiges SUP Komplettset 2024
Modell Bluefin CruiseDecathlon Itiwit X100 11′Goosehill Sailor
TypAufblasbarAufblasbarAufblasbar (iSUP)
MarkeBluefinDecathlon Goosehill Sport
SkillEinsteiger, Fortgeschrittene EinsteigerAnfänger
EinsatzgebietAllround, TouringTouringAllround-Board (Allrounder)
max. Paddlergewicht9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kgca. 120 kgca. 100 kg
Länge295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0")335 cm (11')320 cm (10'6")
Breite9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32")86,5 cm (34")81 cm (32")
Gewicht9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12')10,5 kg9,58 kg
ZubehörHandbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, RepairkitAnleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und VentilschlüsselSUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel
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Alternative #1: Bluefin Cruise

Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.

Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.

Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis 2024 Bluefin Cruise

Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier

Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'

Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.

Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.

Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.

Bestes günstiges SUP Board 2024 Decathlon Itiwit X100 11′

Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier

Alternative #3: Goosehill Sailor

Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.

Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.

Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.

Bestes günstiges SUP Komplettset 2024 Goosehill Sailor

Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier


Ähnlich getestet: Gladiator WindSUP 11’6 SC, Gladiator Origin 12’6, Gladiator ONE Kid 10’6

Gladiator WindSUP 10’7 SC

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