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Blog SUP Geschichte: Wer hat Stand Up Paddeln erfunden?

SUP Geschichte: Wer hat Stand Up Paddeln erfunden?

Ku Hoe He’e Nalu: noch nie gehört? Ganz bestimmt, aber in einer anderen Sprache. Denn das bedeutet nichts anderes als „Stand Up Paddling“ auf haiwaiianisch. Und dass die Trendsportart was mit dem Aloha State zu tun haben könnte, kann man sich eventuell schon denken. Was aber genau, warum und seit wann erfährst du hier.

Wer hat SUP erfunden und warum?

Mit vollster Überzeugung auf absolute Richtigkeit kann bis heute keiner die Frage so richtig beantworten, wer genau das Stand Up Paddling eigentlich erfunden hat. Aber eine Theorie hält sich hartnäckig, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass sie wohl ihren ziemlich sicheren Teil der Geschichte beisteuert. Die sogenannten „Beach Boys“ auf Hawaii haben den 1950er, bzw. frühen 1960er Jahren etwas damit zu tun. Denn sie haben auf einem Surfbrett stehend den amerikanischen Touristen beigebracht, wie man Wellen nehmen kann und die Position vom Board aus genutzt, um Fotos von ihren Schülern zu machen. Damals noch mit Kanupaddeln in der Hand.

Was davor in der SUP Geschichte passiert ist, ist nicht sicher belegt, aber bevor die coolen Waikiki Beach Boys ins Spiel kamen und damit den hippen Namen „Beach Boy Surfing“ beigesteuert haben, waren es wohl polynesische und auch peruanische Fischer, die sich schon in Kanus stehend zum Fischen fortbewegt haben. Der britische Entdecker James Cook  soll sogar im Jahr 1778 Zeuge von surfenden Haiwaiianern gewesen sein.

Wie hat sich SUP seit seiner Erfindung entwickelt?

Nach dem großen SUP Surf Boom in den 1970er Jahren war es auch erst mal schon wieder schnell vorbei. In den 1970er Jahren flaute die Begeisterung ab. Die Longboards der Surfer wurden kürzer, die wasserdichte Kamera hielt Einzug und die Touristen brauchten die Beach Boys nicht mehr für atemberaubende SUP Surf Bilder. Dementsprechend war auch die Begeisterung für den Sport selbst zunächst abgeflacht. Der Wellenflaute um die Jahrtausendwende und haiwaiianischen Wassersportlern wie Brian Keaulan, Rick Thomas, Dave Kalama und Laird Hamilton war es zu verdanken, dass das Stand Up Paddling ein Comeback feiern konnte, von dem es bis heute zehrt. Denn die Profis haben einen Weg gefunden, auch ohne Wellen auf dem SUP Board fit zu bleiben.

Das hatte zur Folge, dass das Stand Up Paddling immer mehr Aufmerksamkeit bekam und sich in einen Trendport mit vielen Facetten entwickelt hat. Zunächst war es nur die Fortbewegung im Flachwasser, was durch die Wellenflaute begründet war. Heute gibt es zahlreiche Unterkategorien sich auf dem SUP Board zu bewegen, was auch unterschiedliche Board Größen und Shapes zur Folge hat, um den Ansprüchen an den Einsatz gerecht zu werden.

Neben den klassischen Board Kategorien Allround, Touring, Race, Fishing und Whitewater wagen sich Sportbegeisterte heute für verschiedene Sportarten aufs Board. Dazu gehören SUP Polo, SUP Yoga, Whitewater SUP (Wildwasser), Windsurf SUP, SUP Fitness als eine Mischung aus SUP und Crossfit oder SUP mit Hund. Auch SUP mit Motor gehört mittlerweile zum beliebten SUP Sport, bei dem das Board mit einem Elektromotor ausgestattet ist und dementsprechend ohne hohen Kraftakt gute Geschwindigkeiten von bis zu 8 Kilometern pro Stunde erreicht.

Das Ganze wird heute vor allem auf aufblasbaren SUP Boards umgesetzt. Mit den sogenannten Inflatable SUPs (iSUPs) sind polynesische Fischer natürlich noch nicht umher gepaddelt, denn diese Modelle sind eine Weiterentwicklung aus dem Jahr 2007 und haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Sportart so vielfältig entwickeln konnte. Sie haben es als Innovation auf den Markt geschafft, nachdem nach Alternativen zu den schweren und sperrigen Hardboards aus Epoxidharz geforscht wurde. Mit der Erfindung der Dropstitch-Konstruktion haben es Koreaner möglich gemacht SUP Boards zu entwickeln, die durch Innendruck mit hoher Formstabilität und Robustheit überzeugen und dazu für den praktischen Transport und platzsparende Lagerung bei Nichtgebrauch eingerollt im SUP Board Rucksack verstaut werden können.

Diese Innovation hat das SUP zugänglich für eine weitaus größere Nutzergemeinde gemacht, die dadurch ganz einfach nahezu überall ihrer Leidenschaft frönen können. Und wer in einer Sportart immer besser wird, möchte sich auch auf kurz oder lang auch mit anderen messen. So auch im SUP Sport, in dem jährlich auf der ganzen Welt Wettbewerbe und Wettkämpfe ausgetragen werden. Der Härteste aller bildet dabei das „Molokai 2 Oahu“ auf Hawaii. Ganze 51,5 Kilometer zwischen Molokai und Oahu müssen die Teilnehmer in diesem Rennen auf dem Pazifischen Ozean zurücklegen.

Natürlich geht es auch weitaus weniger professionell zur Sache. Erwachsene werden bei SUP Wettbewerben in den Klassen 500 Meter Sprint mit bis zu sechs Teilnehmern sowie 12000 Meter Langstrecke im Flachwasser bewertet. Daneben gibt es Technical Race Wettkämpfe auf dem offenen Meer, bei dem keine festgelegte Streckenlänge bestimmt ist, Wave Wettbewerbe zu Wellenmanövern innerhalb einer festen Zeit, Contests im Wildwasser und Beach Races um mehrere Bojen vom und zum Strand um mehrere Bojen herum. Außerhalb dieser Wettkämpfe ist das Stand Up Paddling aber vor allem ein Sport für Jeden, bei dem der sportliche Funfaktor im Vordergrund steht.

FAQ

Das Stand Up Paddling (kurz: SUP) beschreibt das sogenannte Stehpaddeln, bei dem der Wassersportler auf einem festen oder aufblasbaren Board steht und sich mit einem Stechpaddel vorwärts bewegt. Mehr über die Geschichte des Stand Up Paddlings findest du hier.
Das klassische Stand Up Paddling, wie wir es heute kennen, hat seine moderneren Ursprünge in den 1950er und 1960er Jahren in Hawaii. Den Grundstein zur absoluten Trendsportart haben Profisurfer um die Jahrtausendwende gelegt. Mehr über die Geschichte des Stand Up Paddlings findest du hier.

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