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Riptide Tripal 330

BoardtypAufblasbar
MarkeRiptide
SkillEinsteiger
EinsatzgebietAllround
max. Paddlergewicht90 kh
Länge330 cm
Breite77 cm
Gewicht11 kg, Komplett-Set 15,3 kg
ZubehörSUP Rucksack, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 4-teiliges und stufenlos verstellbares Fiberglas-Paddel inklusive 2. Paddelblatt, Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Kajak-Sitz, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), 2 aufblasbare Schutzhüllen für die Seitenfinnen, Dry-Bag, Repairkit

Beschreibung

Riptide Tripal 330

Allround-Boards gelten als Alleskönner und sind genau deshalb die beliebtesten Einsteiger-Modelle. Leider haben wir in unseren zahlreichen Tests auch immer wieder festgestellt, dass es vor allem in dieser Klasse mittlerweile sehr viele günstige Modelle gibt, die bezüglich des Aufbaus qualitativ nicht mehr ganz auf Höhe der Zeit sind. Das sieht beim Riptide Tripal 330 von der Datenlage her ganz anders aus und deshalb war ich sehr gespannt auf den Praxistest.

Das Modell hat einen soliden Aufbau (“Double-Layer”) und wird mit einem unterschiedlich großen Zubehör-Set geliefert (verschiedene Optionen). Preislich kratzt das Modell an der Mittelklasse und deshalb war ich sehr gespannt ob die Qualität den etwas höheren Preis rechtfertigt. Das gelieferte Board weicht in einigen Bereichen von der Beschreibung ab und hat gleich beim Auspacken einige Überraschungen bereitgehalten.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Das Riptide Tripal 330 ist zwar eindeutig ein Allround-Board, weicht aber in seinen Abmessungen (330 x 75 x 15 cm) und der Bauform doch etwas vom Durchschnitt ab. Es ist ein wenig länger und etwas schmaler als der Standard der Boardklasse. Durch diese Anpassung hat es im Wasser nicht ganz so viel Widerstand wie breitere Modelle.

Auch bezüglich der Silhouette mit rundlicher Spitze (Nose) weist es ein paar Besonderheiten auf. Die Seitenflächen (Rails) verlaufen im Mittelteil nicht ganz so geschwungen und das Heck schließt gerade ab. Auch dadurch erreicht das Board ein ziemlich spurtreues Gleitverhalten.

Die Dicke von 15 cm ist mittlerweile ein praxiserprobter Standardwert und gewährleistet ein großes Volumen. Die doppellagige Außenhülle (“Double-Layer-Board”) verleiht dem Board eine gute Steifigkeit und macht es robust.

Beim Finnen-Setup war beim Testboard ein 2+1 Finnen-Setup (2 festverbaute Seitenfinnen + 1 abnehmbare Steckfinne im Stecksystem) verbaut, obwohl im Produkttext und den Bildern auf Amazon ganz klar von 3 abnehmbaren Finnen die Rede ist.

Auch bei den Features weicht unser Testboard von den Abbildungen auf den Verkaufsseiten ab. Anstelle des abgebildeten D-Ringes auf der Nose befindet sich dort eine weitere Trageschlaufe, die überraschenderweise von 2 weiteren, ebenfalls nicht gezeigten, auf den Seiten der Oberfläche ergänzt wird.

Außerdem verfügt das getestete Board über ein Kickpad (Erhöhung im hinteren Bereich der Standfläche), das an keiner Stelle erwähnt wird.

Diesbezüglich werden wir natürlich Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen und die genaue Ausstattung klären, selbstverständlich veröffentlichen wir hier dann auch ein Update. Im weiteren Verlauf des Boardtests, werde ich mich daher nur auf die tatsächlich vorhandenen Features konzentrieren!

Grundsätzlich gibt es das Board in 2 Ausführungen: mit Kajak-Sitz und 2. Paddelblatt und ohne (keine Befestigungsmöglichkeit für einen Sitz)…wir haben uns im Test für das Modell mit Kajak-Erweiterung entschieden!

Das Riptide Tripal 330 wurde mit folgendem Zubehör geliefert:

SUP Rucksack, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 4-teiliges und stufenlos verstellbares Fiberglas-Paddel inklusive 2. Paddelblatt, Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Kajak-Sitz, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), 2 aufblasbare Schutzhüllen für die Seitenfinnen, Dry-Bag und Repairkit.

  • 2-lagiger Aufbau (“Double-Layer”)
  • 2+1 Finnen-Setup
  • 4 zusätzliche D-Ringe (für den mitgelieferten Kajak-Sitz)
  • gute Steifigkeit
  • hohe Kippstabilität
  • Allround-Kontur für vielfältige Einsatzgebiete
  • Glasfaser-Paddel mit zweitem Paddelblatt
  • 5 Trageschlaufen
  • 2 Gepäcknetze
  • Kickpad
  • Traglast zu hoch angegeben
  • Lieferumfang und Ausstattung weicht von der Beschreibung ab
  • kein D-Ring zur Befestigung der Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine)
  • Das hintere Gepäcknetz überdeckt das Kickpad

Das Riptide Tripal 330 im Überblick

Wir geben unser Bestes, damit jeder Leser in der Lage ist, unabhängig von seiner Vorerfahrung, das richtige Board für sich zu finden. Auch wir standen mal vor der unübersichtlichen Auswahl an SUP Boards und wissen genau, wie schwer die Entscheidung ist. Wir nutzen unsere jahrelange und ständig wachsende Erfahrung, um dir sämtliche Fakten und Eigenschaften der Boards und des Zubehörs zu erklären.

Wenn bei dir weitere, individuelle Fragen aufkommen sollten, kannst du uns jederzeit einen Kommentar hinterlassen. Wir helfen dir sehr gerne weiter und versuchen, dir möglichst schnell zu antworten!

Produktspezifikationen

Boardtyp aufblasbar (iSUP)
Marke Riptide
Skill Anfänger
Preiskategorie günstige Mittelklasse
Einsatzgebiet Allround Board (Allrounder) mit Kajak-Erweiterung
Maximales Paddlergewicht ca. 90 kg
Länge 330 cm
Breite 77 cm
Dicke 15 cm
Volumen keine Angaben des Herstellers, schätzungsweise ca. 280 – 300 Liter
Gewicht 11 kg, Komplett-Set 15,3 kg
Zubehör SUP Rucksack, Doppelhub-Luftpumpe (umschaltbar), 4-teiliges und stufenlos verstellbares Fiberglas-Paddel inklusive 2. Paddelblatt, Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Kajak-Sitz, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), 2 aufblasbare Schutzhüllen für die Seitenfinnen, Dry-Bag, Repairkit

Bauweise

Das Riptide Tripal 330 ist ein Allround-Board, die breite und rundlich geformte Boardspitze (Nose) ist das Markenzeichen dieser Klasse. Ganz vorne an der Nose hat das Board eine leichte Spitze, was aber eigentlich kaum von Bedeutung ist. Insgesamt weicht es in seiner Shape (Kontur) und den Maßen auch etwas vom Standard ab.

Mit 330 x 77 x 15 cm ist etwas länger und schmaler, die Rails (Seitenflächen) verlaufen gerade und das Heck hat ebenfalls einen geraden Abschluss. Durch diese Anpassung läuft es für einen Allrounder ziemlich gut und gerade. Die Kippstabilität ist etwas reduziert, aber trotzdem in einem soliden Bereich für Anfänger.

Die Vielseitigkeit des Riptide Tripal 330 wird durch die 3 Finnen (2+1 Setup) deutlich betont. Diese Variante ist bei den Allroundern immer noch die gängige Variante und verstärkt die Stabilität und die Wendigkeit. Die Nose ist deutlich nach oben gebogen (“Noserocker”), dadurch taucht die Spitze auch bei Wellen nicht so leicht unter.

Das Volumen der einzelnen Luftkammer wird vom Hersteller leider nicht genau angegeben, dürfte aber durch den Vergleich mit ganz ähnlichen Boards im Bereich von ca. 280 – 300 Liter liegen.

Traglast

Die maximale Traglast des Riptide Tripal 330 liegt laut Hersteller bei 180 kg. Diesen Wert empfinde ich als wesentlich zu hoch. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung würde ich das Board für Paddler bis max. 90 kg ohne Einschränkungen empfehlen.

Ab diesem Wert kommt das Volumen langsam an seine Grenzen und das Board liegt dann zunehmend tiefer im Wasser. Die Steifigkeit ist aufgrund der doppellagigen Konstruktion allerdings sehr gut, wodurch ein Durchbiegen weniger schnell zu befürchten ist.

Es hängt natürlich auch immer davon ab, wie du das Board einsetzen möchtest…wenn du es eher als Badeplattform für die Familie oder auf sehr kurzen Strecken nutzt, trägt es sicher auch wesentlich mehr.

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Bei Allround-Boards stellt sich grundsätzlich immer die Frage, was sie nicht können, denn Modelle wie das Riptide Tripal 330 sind für den vielseitigen Einsatz konstruiert. Dabei geht es natürlich nicht um Spitzenleistungen, sondern vielmehr darum, ein Leistungsspektrum abzudecken, dass abwechslungsreiche Einsatzgebiete ermöglicht und vor allem Anfängern einen weitestgehend frustfreien Einstieg ermöglicht. Wer zum ersten Mal auf einem SUP Board steht, für den spielt die Kippstabilität zunächst die wichtigste Rolle.

Und genau dieses Merkmal ist durch die breite Kontur mit rundlicher Spitze ziemlich ausgeprägt. Zwar gibt es auch noch deutlich breitere Allrounder, aber die Grundstabilität ist auch durch das 2+1 Finnen-Setup vollkommen anfängertauglich. Hoch im Kurs steht auch immer die Nutzung als SUP-Kajak, wenn das bei dir der Fall ist, solltest du dich auf jeden Fall für die Kajak-Variante entscheiden.

Nur bei diesem Modell kann ein Kajak-Sitz an den 4 seitlichen D-Ringen montiert werden und ist neben einem zweiten Paddelblatt auch gleich im Lieferumfang enthalten. Allrounder bieten den besten Kompromiss aus den verschiedensten Eigenschaften, um ein möglichst breites Spektrum der SUP-Nutzung abzudecken.

Sportliche Geschwindigkeiten wirst du mit dem Riptide Tripal 330 allerdings keine erreichen. Die rundliche Nose verursacht einen zu großen Wasserwiderstand und bremst das Tempo. Jedoch hat es aufgrund seiner etwas reduzierten Breite und den gerade geschnittenen Rails vergleichsweise gute Laufeigenschaften auf geraden Strecken.

Das Finnen-Setup unterstreicht die Allround-Eigenschaften und sorgt für eine gute Wendigkeit. Mit dem Kickpad kannst du auch ambitionierte Wendemanöver ausführen. Mit sehr viel Übung kannst du dein Gewicht auf diesen erhöhten Punkt verlagern und somit die Nose förmlich aus dem Wasser katapultieren.

Das hintere Gepäcknetz überspannt aber l leider das Kickpad, was zumindest bei regelmäßiger Nutzung sicher stört.

Tipp: Hier kannst du dir überlegen, ob du das Decknetz vielleicht zu einem abnehmbaren umbaust. Dafür kannst du das Gummiseil entknoten oder durchschneiden, die Enden dann mit Schlaufen-Knoten ausstatten und mit einem Karabiner verbinden. Dadurch bist du wesentlich flexibler!

Abgesehen von extremen Bedingungen kannst du das Riptide Tripal 330 auf nahezu allen Gewässern sinnvoll einsetzen. Seen, Kanäle und Flüsse mit begrenzter Strömung kannst du sicher befahren und auch kleinere Wellen an Küstenabschnitten stellen kein Hindernis dar. Die beiden Gepäcknetze sind immer gut, wenn du doch mal etwas mehr Gepäck und Proviant mit aufs Wasser nehmen möchtest.

Material und Gewicht

Das Riptide Tripal 330 wird mit Hilfe der modern weiterentwickelten “Double-Layer-Dropstitch-Konstruktion” gefertigt. Das bedeutet, dass die Außenhülle komplett aus 2 PVC-Schichten besteht (“Double-Layer-Board”). Bei der äußeren und UV-beständig versiegelten Lage wird dabei sogar auf flüssigen Klebstoff verzichtet, stattdessen wird sie mit Hitze untrennbar mit dem Kern verschmolzen (“Fusion-Technik”).

Der Kern des Boards besteht aus einer Vielzahl von V-förmig angeordneten Polyesterfäden, die im Inneren die Ober- und Unterseite miteinander verbinden (“V-Dropstitch”). Diese Anordnung erhöht die Steifigkeit zusätzlich.

Das Gewicht des Riptide Tripal 330 liegt bei 11 kg. Dieses Gewicht ist, trotz des 2-lagigen Aufbaus, völlig im Rahmen und führt zu einem problemlosen Handling und Transport.

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Riptide Tripal 330 Testboards war insgesamt sehr zufriedenstellend und der Preislage angemessen. Die Materialübergänge und die einzelnen Komponenten (Deckpad, Griffe, D-Ringe) waren sauber verklebt. Lediglich auf der Unterseite, gegenüberliegend vom Ventil am Heck, hat sich eine Druckstelle gebildet.

Das kommt davon, dass viele Hersteller nach der Fertigstellung die Luft komplett absaugen (Vakuum), um das Board platzsparend verstauen zu können. Etwas Restluft im Board wäre dabei besser, um diese unschönen Auswirkungen vermeiden zu können. Besonders gut gefallen hat mir, dass die kleinen Seitenfinnen durch 2 aufblasbare Schutzhüllen vor Verformung geschützt sind.

Design

Die Farbgebung des Riptide Tripal 330 fällt mit der Kombination von Blau, Weiß und Grau ziemlich klassisch aus. Der Blickfang des Designs ist sicher das weiße Ornament, das die Oberfläche verziert. Die graue Standfläche mit weißem Schriftzug und Logo rundet den Look ab.

Die Seitenflächen sind weiß und mit dem Namen des Herstellers und des Boards in Schwarz und Grau beschriftet. Diese beiden Gestaltungselemente kommen auch nochmal auf der blauen Lauffläche zum Einsatz und lockern diese etwas auf. Insgesamt empfinde ich das Design als gelungenen Kompromiss aus klassischer und dennoch etwas außergewöhnlicher Optik.

Weitere Features

Das Riptide Tripal 330 verfügt über zahlreiche weitere Features, die ich dir kurz erklären möchte:

  • Deckpad: Die große Standfläche ist aus rutschhemmendem EVA gefertigt und bietet auch bei Nässe einen angenehmen und sicheren Stand. Die bekannte Diamant-Struktur sorgt für guten Grip und leitet das Wasser optimal zu allen Seiten ab.
  • 5 Trageschlaufen: Ich persönlich finde viele Trageschlaufen und Haltegriffe immer gut. Das Testboard hatte entgegen der Beschreibung gleich 5 davon. Die zentrale Trageschlaufe auf dem Schwerpunkt ist immer wichtig, um das Board gut alleine tragen zu können und markiert außerdem auch die optimale Standposition, den sogenannten “Sweet-Spot”.Zwei weitere Griffe befinden sich am Heck und der Nose, dadurch kann das Board bequem zu zweit getragen werden.2 seitliche Schlaufen runden die Vielseitigkeit ab. Alle Griffe sind aus stabilem Gurtmaterial…auf Neopren wird verzichtet. Dadurch sind sie zwar nicht ganz so weich, trocknen dafür aber auch viel schneller.
  • Hinweis: Da das Board leider keine D-Ringe für die Leash besitzt, solltest du die Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine) am besten an einem der Tragegriffe befestigen bzw. einschlaufen.
  • 4 freie D-Ringe: Die 4 seitlich angebrachten D-Ringe auf der Standfläche dienen der Montage des mitgelieferten Kajak-Sitzes. Dieses Feature besitzt nur die Variante, die mit Sitz und 2. Paddelblatt geliefert wird! Die D-Ringe sind mit PVC-Patches umrahmt und somit zusätzlich verstärkt.
  • 2+1 Finnen-Setup mit abnehmbarer Mittelfinne: Die beiden kleinen Seitenfinnen sind am Testboard fest verklebt und die Mittelfinne ist über das Stecksystem (Slide-In-System) abnehmbar.
  • 2 Gepäcknetze: Im vorderen Bereich befindet sich ein großes schwarzes, elastisches Decknetz, welches an 6 weiteren D-Ringen befestigt ist.
    Am Heck ist noch eine kleinere Version an 4 D-Ringen befestigt. Hier kannst du jede Menge Equipment oder Proviant sicher verstauen. Damit alles schön trocken bleibt, solltest du dein Gepäck aber lieber in wasserdichten Dry-Bag(s) verstauen. Beim Testboard war bereits ein kleiner mit dabei!
  • Kickpad: Überraschenderweise war am Testboard entgegen der Produktbeschreibung ein Kickpad verbaut. Mit Hilfe dieser Erhöhung der Standfläche, kannst du die Nose aus dem Wasser heben und problemlos auch auf engem Raum drehen und wenden.

Zubehör

Das Riptide Tripal 330 Testboard wurde mit folgendem Zubehörpaket geliefert:

  • Riptide Tripal 330 SUP Rucksack: Zum Set gehört ein sehr einfacher, schwarzer Rucksack, der neben dem großen Hauptfach mit umlaufendem Reißverschluss über eine Trageschlaufe und leicht gepolsterte Trageriemen verfügt. Ein geräumiges aber simples Einsteiger-Modell welches leider keinen besonders hochwertigen Eindruck macht, aber dennoch insgesamt zweckmäßig ist.
  • umschaltbare Riptide Tripal 330 Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer): Mit der beiliegenden, schwarzen Doppelhub-Luftpumpe kannst du sowohl beim Hochziehen als auch beim Runterdrücken Luft in das Board pumpen.
    Wenn dies gegen Ende immer schwerer geht, kannst du auf den Einzelhub-Betrieb umstellen und den Widerstand dadurch verringern. Ab einem gewissen Schwellenwert zeigt das Manometer den erreichten Druck an und du kannst den gewünschten Wert präzise erreichen. Diese Art der SUP Luftpumpen ist mittlerweile der beliebte Standard.
  • 4-teiliges Riptide Tripal 330 Glasfaser-Paddel inkl. 2. Paddelblatt: Das 4-teilige Paddel ist von 170 – 210 cm stufenlos verstellbar. Der Schaft ist aus Fiberglas gefertigt und die beiden Blätter bestehen aus einem Verbundwerkstoff aus Glasfaser und Kunststoff. Mit ca. 900 g ist es etwas leichter als ein Aluminium-Paddel und durchaus auch für etwas höhere Ansprüche ausreichend.
  • abnehmbare Riptide Tripal 330 Mittelfinne: Die große Mittelfinne in Delfin-Form ist abnehmbar und wird über das Stecksystem am Board befestigt. Zur Montage wird sie einfach in die Finnen-Box geschoben (Slide-In-System) und mit einem kleinen Clip fixiert, das ist binnen Sekunden erledigt!
    Das System hat gegenüber dem US-Box-System (mit Schraube und Gewindeplättchen) eindeutige Vorteile bezüglich der Schnelligkeit. Andererseits stehen dir bei den Steckfinnen weniger Modelle zum Nachrüsten zur Verfügung.
  • Riptide Tripal 330 Coiled-Leash: Die beiliegende Sicherungsleine ist spiralförmig aufgewickelt und dehnt sich erst beim Sturz ins Wasser auf die volle Länge. Das ist besonders praktisch, da sie dir bis dahin nicht im Weg ist und sie nirgendwo hängenbleiben kann.
    Über die Klettverschluss-Manschette kannst du die am Sprunggelenk oder unterhalb des Knies befestigen und das andere Ende am Board einschlaufen. So bleibt das Board auch im Wasser immer in deiner Nähe, was entscheidend für deine Sicherheit sein kann.
  • 2 aufblasbare Riptide Tripal 330 Schutzhüllen für die Seitenfinnen: Damit die beiden kleinen Seitenfinnen sich nicht verbiegen, kannst du diese beiden aufblasbaren Schoner beim Transport darüberstecken. Ein erfreulicher Bestandteil des Sets, der leider in der Beschreibung des Boards nirgendwo erwähnt wird.
  • Riptide Tripal 330 Dry-Bag: Auch dieses sehr nützliche Gimmick war eine positive Überraschung. In diesem kleinen Packsack kannst du deine Habseligkeiten und Wertgegenstände (Geldbörse, Schlüsselbund, Smartphone etc.) vor Wasserschäden geschützt verstauen.
  • Riptide Tripal 330 Repairkit: Kleinere Beschädigungen kannst du mit den PVC-Patches und dem beiliegenden Klebstoff selbst reparieren.
    Mit dem Ventilschlüssel kannst du das Ventil ab und zu nachziehen bzw. austauschen. Das Repairkit wird in einer orangefarbenen, wasserdichten Dose geliefert. Wichtig: Bitte den Ventilschlüssel niemals benutzen, wenn das Board noch aufgepumpt ist!

FAQ – Häufige Fragen zum Riptide Tripal 330 beantwortet

In ca. 5 – 7 Minuten solltest du mit Hilfe der umschaltbaren Doppelhub-Luftpumpe startklar sein. Je länger du kräftemäßig den Doppelhub-Modus durchhältst, desto schneller ist das Aufpumpen erledigt. Mehr über das Riptide Tripal 330 erfahren.
Der empfohlene Druck beträgt 15 PSI. Das entspricht ca. 1 Bar und ist heutzutage der absolute Standardwert der allermeisten aufblasbaren SUP Boards (iSUPs). Mehr über das Riptide Tripal 330 erfahren.
Ja, das Board eignet sich perfekt für Einsteiger, da es eine hohe Kippstabilität besitzt und vielseitig einsetzbar ist. Durch die etwas längere und schmalere Bauform mit ziemlich gerader Seitenlinie und ebenfalls geradem Heck-Abschluss läuft es für einen Allrounder ziemlich flott. Mehr über das Riptide Tripal 330 erfahren.

Fazit

Das Riptide Tripal 330 ist ein insgesamt gutes Allround-Board mit umfangreichem Zubehörpaket. Die leicht vom Standard abweichenden Maße und die Silhouette verleihen dem Board ein geschmeidigeres Gleitverhalten. Die “Double-Layer-Konstruktion” ist eine wichtige Grundvoraussetzung für eine solide Belastbarkeit und Steifigkeit.

Etwas verwirrt hat mich, die von der Beschreibung auf den Verkaufsportalen (Amazon etc.) abweichende Ausstattung und der Lieferumfang. Diesbezüglich werde ich auf jeden Fall nochmal Rücksprache mit dem Hersteller halten und Neuigkeiten in diesem Testbericht veröffentlichen. Nicht nur in dieser Preisklasse ist es natürlich auf jeden Fall wünschenswert, dass man im Vorfeld genau weiß, was man bekommt!

Erfreulich finde ich, dass das Board in der Kajak-Variante alles Notwendige (gutes Kajak-Paddel aus Fiberglas und -Sitz) mitbringt, um auch dieses Einsatzgebiet direkt ausprobieren zu können. Den unerwartet mitgelieferten Dry-Bag und die Schutzhüllen für die Seitenfinnen finde ich ebenfalls sehr gut. Beim Rucksack sehe ich noch etwas Verbesserungspotenzial.

In dieser Preisklasse ist es immer etwas Schade, wenn es keine Herstellergarantie gibt, die über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht. Preislich ist der Abstand zu den Boards unserer aktuellen Bestenliste überschaubar und diese Modelle bieten teilweise eine Garantie von bis zu 5 Jahren. Dennoch ist das Preis-Leistungsverhältnis des Riptide Tripal 330 durchaus angemessen und das Board kann sich qualitativ auch mit ähnlichen Vergleichsmodellen messen!


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