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Gladiator Pro 10’8″

519,00 €

inkl. 19% MehrwertsteuerPreis im jeweiligen Onlineshop prüfen
TypAufblasbar
MarkeGladiator (BS Marine)
SkillAnfänger, Fortgeschrittene
EinsatzgebietAllround
max. Paddlergewicht135 kg
Länge325 cm (10'8")
Breite86 cm (34")
Gewicht10,5 kg
ZubehörSUP Rucksack, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), 3-teiliges Paddel (Aluminium), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige, Reparaturset inkl. Ventilschlüssel Reparaturset, Transporttasche

Gladiator Pro 10’8″ Test

Das Gladiator Pro 10’8″ ist ein aufblasbares Allroundboard, das der Hersteller ausdrücklich für Fahrer über 80 Kilogramm auslegt. Das ist eine ungewöhnlich klare Ansage, und sie erklärt die Maße.

325 x 86 x 15 cm, 300 Liter Volumen, bis 135 kg Traglast: Das sind Werte, mit denen ein schwerer Fahrer auf einem Allroundboard nicht ständig um die Balance kämpft.

Gleichzeitig gehört das Board zur Pro Serie und bringt deren Ausstattung mit, also die doppellagige MSL Fusion Konstruktion, verstärkte Seitenwände und ein dreiteiliges Carbon-Paddel.

In diesem Testbericht steht, was diese Kombination im Wasser bedeutet und für wen sie sich lohnt.

Wenig Zeit? Hier ist das Wichtigste

Das Pro 10’8 ist ein Allroundboard im klassischen Sinn: kurz genug zum Wenden, breit genug zum sicheren Stehen, dick genug für Zuladung.

86 cm Breite sind ein hoher Wert für diese Länge. Zusammen mit 300 Litern Volumen ergibt das ein Board, das auch bei 100 kg Fahrergewicht noch hoch im Wasser liegt.

Die Konstruktion heißt Double Layer MSL Fusion auf 1000 Denier Textilbasis, dazu kommen verstärkte Seitenwände, die Gladiator XStrong Edge nennt. Die Kanten sind bei einem aufblasbaren Board die Stelle, an der sich Biegung als Erstes zeigt.

Mit 10,5 kg ist das Board für seine Bauweise leicht. Doppellagige Boards dieser Größe wiegen häufig zwölf Kilogramm und mehr.

Im Set liegt ein dreiteiliges Carbon-Paddel mit Anti-Twist-System. Das ist der auffälligste Unterschied zur günstigeren Origin Serie und macht auf längeren Strecken einen spürbaren Unterschied.

  • ausdrücklich für Fahrer über 80 kg ausgelegt
  • 86 cm Breite und 300 Liter Volumen, sehr kippstabil
  • Double Layer MSL Fusion auf 1000D Basis
  • verstärkte XStrong Edge Seitenwände
  • 10,5 kg, leicht für ein doppellagiges Board
  • dreiteiliges Carbon-Paddel mit Anti-Twist-System im Set
  • Trolley-Rucksack statt einfachem Tragesack
  • 86 cm Breite kosten Geschwindigkeit gegenüber schmaleren Boards
  • für leichte Fahrer unter 60 kg überdimensioniert
  • nur zwei Jahre Garantie, die WindSUP Modelle bekommen drei
  • 10’8 Länge läuft auf langen Strecken schlechter als ein Touringboard

Das Gladiator Pro 10’8″ im Überblick

Im zweiten Teil des Berichts gehen wir auf Bauweise, Traglast und Fahreigenschaften ein. Danach folgen die häufigsten Fragen zu diesem Board.

Falls deine Frage offen bleibt, hinterlasse gerne einen Kommentar. Wir antworten so schnell wie möglich.

Produktspezifikationen

Boardtyp Aufblasbar
Marke Gladiator
Skill Anfänger, Fortgeschrittene
Preiskategorie gehoben
Einsatzgebiet Allround-Board
Maximales Paddlergewicht 135 kg
Länge 325 cm (10’8″)
Breite 86 cm (34″)
Dicke 15 cm (6″)
Volumen 300 Liter
Gewicht 10,5 kg
Maximaldruck 26 PSI
Garantie 2 Jahre
Zubehör Trolley-Rucksack, 3-teiliges Carbon-Paddel, Leash, US-Box-Finne, Pumpe, Reparaturset

Bauweise

Die Pro Serie nutzt Double Layer MSL Fusion auf einer Textilbasis mit 1000 Denier. Drei Begriffe, drei Bedeutungen, und alle drei zahlen auf dasselbe Ziel ein: Steifigkeit.

Double Layer heißt zwei PVC-Lagen statt einer. Fusion heißt, dass die zweite Lage unter Wärme mit der ersten verschmolzen und nicht geklebt wird, was Gewicht spart. 1000 Denier beschreibt die Fadenstärke des Trägergewebes und damit die Robustheit.

Dass ein doppellagiges Board dieser Größe nur 10,5 kg wiegt, ist das Ergebnis genau dieser Fusionsbauweise. Bei klassischer Klebebauweise kämen zwei bis drei Kilogramm dazu.

Dazu kommen die verstärkten Seitenwände, die Gladiator XStrong Edge nennt. Ein aufblasbares Board biegt sich nicht in der Mitte des Decks durch, sondern über die Kanten. Wer dort Material zulegt, gewinnt mehr Steifigkeit als durch eine dritte Lage auf der Fläche.

Die Konstruktion ist bis 26 PSI zugelassen. In der Praxis reichen 15 bis 18 PSI für ein steifes Board, der hohe Wert ist Reserve für heiße Tage, an denen der Druck in der Sonne von selbst steigt.

Traglast

Gladiator nennt 135 kg als Maximum und weist ausdrücklich darauf hin, dass das Board für Fahrer über 80 kg gedacht ist. Diese zweite Angabe ist die interessantere.

Viele Allroundboards mit 10’6 Länge sind auf einen 70 kg schweren Fahrer ausgelegt. Wer 95 kg wiegt, steht darauf tiefer im Wasser, schiebt mehr Wasser vor sich her und wackelt mehr. Das Pro 10’8 löst dieses Problem über Breite und Volumen statt über zusätzliche Länge.

300 Liter Volumen sind für ein 325 cm langes Board viel. Das Board schwimmt hoch, auch mit Zuladung, und lässt sich vom Wasser aus leicht wieder besteigen.

Für einen 60 kg leichten Fahrer ist das Board dagegen mehr Brett als nötig. Dort liegt es sehr hoch und wird bei Wind unruhig.

Einsatzgebiete und Fahreigenschaften

Das Pro 10’8 ist für Seen, ruhige Flüsse und geschützte Küstenabschnitte gebaut. Das deckt den größten Teil dessen ab, was in Deutschland gepaddelt wird.

Die 325 cm sind kurz genug, um wendig zu bleiben. Auf kleinen Seen und in Kanälen ist das ein echter Vorteil gegenüber einem Touringboard mit 381 cm.

Die 86 cm Breite geben viel Stand. Yoga auf dem Board, ein Kind vorn sitzend, ein Hund an Bord: Das funktioniert hier, wo es auf einem 76 cm schmalen Board zur Übung wird.

Der Preis dafür ist Geschwindigkeit. Ein breites Board schiebt mehr Wasser. Wer regelmäßig Strecken über fünf Kilometer paddelt, ist mit dem Origin 12’6 oder dem Pro 12.6 Light deutlich schneller unterwegs.

Bei Wind zeigt sich die Kehrseite des hohen Volumens. Ein Board, das hoch im Wasser liegt, bietet dem Wind mehr Angriffsfläche. Bei ablandigem Wind gilt hier wie überall: nicht rausfahren.

Material und Gewicht

Mit 10,5 kg liegt das Board am unteren Rand dessen, was ein doppellagiges Board dieser Größe wiegt. Zusammen mit dem Trolley-Rucksack macht das den Weg vom Parkplatz zum Wasser deutlich angenehmer als bei vergleichbaren Boards.

Die Außenhaut verträgt Kies, Steg und Sand. Was sie nicht mag, ist Ziehen über rauen Untergrund, und das gilt für jedes aufblasbare Board.

Die Garantie liegt bei zwei Jahren. Das entspricht der gesetzlichen Gewährleistung und ist damit kein Argument. Die WindSUP Modelle derselben Marke bekommen 36 Monate, warum das Pro nur 24 bekommt, erschließt sich nicht.

Design

Das Deckpad reicht über die gesamte Standfläche und ist strukturiert. Bei einem Board, das für schwerere Fahrer gedacht ist, ist ein rutschfester Stand kein Zusatz, sondern Voraussetzung.

Die Rails tragen den Gladiator Schriftzug, die Grundfarbe ist zurückhaltend gehalten. Vorn sitzt ein Gepäcknetz über vier D-Ringen.

Verarbeitung

Die US-Box für die Finne ist eingeklebt und verschraubt. Das ist die haltbarste Lösung am Markt, weil die Finne nicht gesteckt wird und Grundberührung aushält. Ersatzfinnen gibt es überall, weil das System aus dem Surfsport stammt.

Die D-Ringe sind aufgeschweißt und nicht geklebt. Bei einem Board, das 135 kg tragen soll, ist das die richtige Wahl.

Die XStrong Edge Seitenwände sind der sichtbarste Unterschied zur Origin Serie. Man sieht die zusätzliche Materiallage an der Kante, und man merkt sie beim Aufpumpen: Das Board steht früher stramm.

Weitere Features

  • XStrong Edge Seitenwände: Verstärkte Kanten, die die Durchbiegung über die Länge reduzieren.
  • Abnehmbare US-Box-Finne: Verschraubt statt gesteckt, überall Ersatz erhältlich.
  • Gepäcknetz am Bug: Spanngurt über vier D-Ringe, für Trockensack und Verpflegung.
  • Zentraler Tragegriff: Gepolstert, mittig auf dem Deck.
  • Heck-D-Ring: Aufnahme für die Leash.

Zubehör

  • Trolley-Rucksack: Mit Rollen und Schultergurten. Bei einem Gepäckstück, das mit Board, Pumpe und Paddel schnell 15 kg wiegt, ist das kein Luxus.
  • 3-teiliges Carbon-Paddel: Mit Anti-Twist-System, das ein Verdrehen der Segmente gegeneinander verhindert. Carbon spart gegenüber Aluminium spürbar Gewicht, und dieses Gewicht hebt man bei jedem Schlag.
  • Leash: Knöchelleine für den Heck-D-Ring. Auf Flüssen mit Strömung gehört stattdessen eine Hüftleash mit Schnelltrenner ans Board.
  • Doppelhub-Pumpe: Mit Manometer und Umschaltung auf Einzelhub für die letzten PSI.
  • Reparaturset: Patches, Kleber und Ventilschlüssel.

Anschaffungskosten

Das Set liegt aktuell bei 519 Euro. Damit ist es rund 100 Euro teurer als das Origin 12’6 und liegt zehn Euro unter dem Pro 12.6 Light.

Der Aufpreis gegenüber der Origin Serie kauft drei Dinge: das Carbon-Paddel, die verstärkten Seitenwände und den Trolley-Rucksack. Ein separat gekauftes Carbon-Paddel kostet je nach Marke 120 bis 200 Euro, damit rechnet sich der Aufpreis allein über das Zubehör.

Wer bereits ein gutes Paddel besitzt, sollte das mitrechnen. Dann schrumpft der Vorteil auf die Seitenwände und den Rucksack, und die Origin Serie wird interessanter.

FAQ

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zum Gladiator Pro 10’8″. Ist deine Frage nicht dabei, schreib uns einen Kommentar.

Gladiator legt es ausdrücklich für Fahrer über 80 kg aus, das Maximum liegt bei 135 kg. Für leichte Fahrer unter 60 kg ist es überdimensioniert.
Verstärkte Seitenwände. Ein aufblasbares Board biegt sich über die Kanten durch, nicht über die Deckfläche. Mehr Material an der Kante bringt deshalb mehr Steifigkeit als eine zusätzliche Lage auf der Fläche.
Ja, im Set liegt ein dreiteiliges Carbon-Paddel mit Anti-Twist-System. Das ist der wichtigste Unterschied zur günstigeren Origin Serie.
Das Pro 12.6 Light ist ein Touringboard: 381 cm lang, 74 cm schmal und auf Geschwindigkeit ausgelegt, dafür nur bis 85 kg. Das Pro 10’8 ist ein Allrounder für schwere Fahrer.
Zwei Jahre auf dieses Modell. Die WindSUP Modelle der Marke bekommen 36 Monate.

Fazit

Das Gladiator Pro 10’8″ ist ein Allroundboard mit einem klaren Adressaten. Wer über 80 Kilogramm wiegt und bisher auf schmalen Boards gewackelt hat, findet hier die Lösung.

Die Bauweise ist gut, das Gewicht für ein doppellagiges Board niedrig, und das Carbon-Paddel im Set ist ein echtes Argument statt einer Beigabe.

Wer leicht ist oder viel Strecke paddelt, ist mit einem Touringboard besser bedient. Für alle anderen ist das Pro 10’8 eines der überzeugendsten Allroundboards im aktuellen Gladiator Programm.

Die weiteren Modelle stehen in unserer Übersicht der Gladiator Boards.

Gladiator Pro 10.8 Alternativen

Einige SUP Boards schnitten in unserem SUP Board Test besonders gut ab und sind daher sehr gute Alternativen zum Gladiator Pro 10.8.

Platz 1Platz 2Platz 3
Bluefin Cruise Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis Bestes günstiges SUP Board Goosehill Sailor
Modell Bluefin CruiseDecathlon Itiwit X100 11′Goosehill Sailor
TypAufblasbarAufblasbarAufblasbar (iSUP)
MarkeBluefinDecathlon Goosehill Sport
SkillEinsteiger, Fortgeschrittene EinsteigerAnfänger
EinsatzgebietAllround, TouringTouringAllround-Board (Allrounder)
max. Paddlergewicht9.8: 70 - 80 kg | 10.4: 80 - 90 kg | 10.8: 100 - 110 kg | 12.0: 120 - 130 kgca. 120 kgca. 100 kg
Länge295 cm (9'8") | 315 cm (10'4") | 325 cm (10'8") | 366 cm (12'0")335 cm (11')320 cm (10'6")
Breite9'8: 76 cm (30") | 10'4: 79 cm (31") | 10'8 + 12': 82 cm (32")86,5 cm (34")81 cm (32")
Gewicht9,18 kg (9'8) | 10,41 kg (10'4) | 11,2 kg (10'8) | 12,38 kg (12')10,5 kg9,58 kg
ZubehörHandbuch (Deutsch), SUP Rucksack, 3-teiliges Glasfaser-Paddel, 3 abnehmbare Finnen (Smartlock-System), umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe mit Druckanzeige (Manometer), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), wasserdichte Handyhülle, RepairkitAnleitung, Rucksack, abnehmbare Einzelfinne (Stecksystem), Leash (Sicherungsleine), Reparaturflicken und VentilschlüsselSUP Rucksack, 3-teiliges und stufenlos verstellbares Paddel, umschaltbare Doppelhub-Luftpumpe, abnehmbare Mittelfinne (Stecksystem), Coiled-Leash (spiralförmige Sicherungsleine), Repairkit inkl. Ventilschlüssel
TestberichtPreis prüfen*TestberichtPreis prüfen*Testbericht

Alternative #1: Bluefin Cruise

Das Bluefin Cruise hat uns auf ganzer Linie überzeugt.

Das Board ist erstklassig verarbeitet, extrem steif und kommt in einem umfangreichen Set mit viel hochwertigem Zubehör. Besonders das leichte Paddel aus Fiberglas fällt positiv auf.

Das Highlight ist allerdings die unglaubliche fünfjährige Garantie, die Bluefin auf das Cruise 10'8 gibt.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis Bluefin Cruise

Mehr Informationen zum Bluefin Cruise findest du hier

Alternative #2: Decathlon Itiwit X100 11'

Auch eine tolle Wahl sind die Decathlon Boards.

Die Itiwit SUPs sind von richtig guter Qualität und kosten wenig Geld.

Im Lieferumfang ist aber wenig Zubehör enthalten. Wer schon Pumpe und Paddel hat (oder sich diese organisieren kann), fährt mit dem Einsteiger SUP Decathlon Itiwit X100 11′ am besten.

Bestes günstiges SUP Board Decathlon Itiwit X100 11′

Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit X100 11' findest du hier

Alternative #3: Goosehill Sailor

Wer nach einem günstigen SUP Komplettset sucht, sollte sich hingegen das Goosehill Sailor anschauen.

Das breit gebaute Board bietet viel Stabilität.

Vor allem für Gelegenheitspaddler und Familien kommt das kostengünstige Sailor in Frage.

Goosehill Sailor

Mehr Informationen zum Goosehill Sailor findest du hier


Ähnlich getestet: Gladiator Origin 12’6, Gladiator Pro 12.6 Light, Gladiator WindSUP 10’7 SC

Gladiator Pro 10’8″

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