Sicherheit und Komfort stehen beim Stand-Up-Paddling ganz oben auf der Liste. Die Sicherheitstipps der DLRG nennen die Verbindung zum Board nicht ohne Grund als Grundausstattung.
Hast du das passende SUP Leash für deine Bedürfnisse?
In unserem SUP Leash Test erfährst du alles über die 5 besten SUP Board Leashs am Markt.
Ob Ankle oder Knee Leash, finde heraus, welches Modell sich am besten für deine Wade, deine Füße und deinen Tragekomfort eignet.
Lass uns gemeinsam das perfekte SUP Leash für dich entdecken!
Hinweis: Für Fahrten in Fließgewässern brauchst du eine Hüft-Leash mit Notfallauslöser. Das ist lebenswichtig!
Die besten SUP Leashs
Platz #1: Bluefin SUP Knöchelleine
Die Leash ist das einzige Ausrüstungsteil beim Stand Up Paddling, das im Ernstfall wirklich zählt. Ein Board treibt bei Wind schneller ab, als ein Mensch schwimmen kann. Bluefins Knöchelleine kostet 25,99 Euro statt regulär 29,99 Euro.
Das Spiralkabel aus TPR liegt aufgerollt auf dem Board, statt hinterherzuschleifen, und bleibt seltener an Ästen, Schilf oder der eigenen Finne hängen. Dafür zieht es sich nach einem Sturz kräftiger zusammen, das Board kommt also mit Schwung zurück.
Die Manschette ist gepolstert und mit Neopren bezogen, tragbar am Knöchel oder eine Handbreit höher an der Wade. Am Board-Ende sitzt ein breiter Rail Saver, der die Zugkraft auf die Kante verteilt, statt sie auf einen Punkt zu bündeln. Kombinierbar mit dem Releash Hüftgurt.
Mehr Informationen zum Bluefin Knöchelleine findest du hier
Platz #2: Decathlon Itiwit Leash Touring (Spiral)
Für 19,99 Euro geht die Itiwit Leash Touring einen eigenen Weg: Sie wird nicht am Knöchel befestigt, sondern unterhalb des Knies.
Die Kordel ist als Spirale ausgeführt und misst im Ruhezustand rund 0,5 m, gedehnt bis zu 2,8 m. Eine gerade Leash schleift auf Tourenfahrten permanent im Wasser und bremst spürbar, eine Spiralkordel bleibt weitgehend auf dem Deck.
Die hohe Befestigung hat zwei Gründe: Die Kordel schleift nicht unter den Füßen, und bei einem Sturz hast du mehr Kraft im Bein, um ein großes Touringboard zurückzuziehen. Für Fließgewässer ist sie damit trotzdem nicht gedacht, dort gehört eine Hüftleash mit Schnelltrennung ans Board.
Mehr Informationen zum Decathlon Itiwit Leash Touring findest du hier
Platz #3: MOAI SUP Leash
Die 305 Zentimeter lange Spiralleine von MOAI lässt sich per dreifach gelegter Klettbandage wahlweise am Knöchel oder an der Wade befestigen und sitzt dabei bemerkenswert fest.
Die Länge passt zu langen Touring- und Allroundboards, bei denen eine Drei-Meter-Leine gerade so reicht. In unserem Test hat sie an Hardboards genauso überzeugt wie an aufblasbaren Boards.
Erhältlich ist sie direkt beim Hersteller, nicht bei Amazon. Wer ohnehin ein MOAI Board fährt, bekommt hier die passende Leash aus einer Hand.
Mehr Informationen zur MOAI SUP Leash findest du hier
Platz #4: Mistral SUP Spiral Leash
Eine ausgewiesene Flachwasser-Race-Leash: 243 Zentimeter kurz, 7 Millimeter dick und damit deutlich stärker als die üblichen 5-Millimeter-Leinen. Kurz und straff heißt weniger Schlaufe im Wasser und weniger Bremse.
Ein kleines Einsteckfach nimmt einen Schlüssel auf. Wer allein losfährt, hat sonst die Wahl zwischen offenem Auto und Schlüssel in der Hose.
Der Hersteller schreibt ausdrücklich dazu, dass die Leine nicht für den Einsatz in Wellen gedacht ist. Für Touring und Race auf ruhigem Wasser mit einem Board bis rund 10 Fuß ist sie dagegen gut gewählt. Mit 44,95 Euro ist sie die teuerste Leash in dieser Liste.
Mehr Informationen zur Mistral SUP Spiral Leash findest du hier
Platz #5: mizikuu Coiled SUP Leash 3 m
Der Preistipp. Eine Spiralleine aus TPU, gedehnt bis drei Meter, mit weich gepolsterter Neopren-Manschette und verstellbarer Fußschlaufe, für rund elf Euro.
Die Spirale zieht sich nach jedem Zug wieder zusammen, die Leine liegt also auf dem Board statt im Wasser. Das Material ist ausdrücklich seewasserbeständig.
Was fehlt, fehlt bewusst: kein Schlüsselfach, kein Rail-Saver, kein Notfallauslöser. Als erste Leash zum Einsteigerboard und als Ersatzleine im Rucksack ist sie trotzdem die vernünftigste Wahl hier.
Mehr Informationen zur mizikuu Coiled SUP Leash findest du hier
Platz #6: YEAZ SUP-Leash NUI
Die NUI ist die teuerste Leine in dieser Liste. Für 38,95 Euro bekommst du ein spiralförmiges Urethankabel mit 5,5 mm Durchmesser, das sich gedehnt auf rund drei Meter streckt.
An beiden Enden sitzen Drehgelenke aus Edelstahl statt aus Kunststoff. Genau dort verdrillt sich eine Spiralleash sonst nach ein paar Ausfahrten zu einem Knoten, der sich nicht mehr sauber löst.
Die Manschette ist mit Neopren gepolstert und schließt mit Klettband, tragbar am Knöchel oder eine Handbreit höher an der Wade. Käufer bei Otto geben der Leine 4,5 von 5 Sternen.
Eine Schnelltrennvorrichtung hat sie nicht. Für Seen und ruhige Küstenabschnitte ist das in Ordnung, auf strömendem Wasser gehört stattdessen eine Hüftleash mit Schnelltrenner ans Board.
Checkliste: SUP Leashs
- Art der Leash: Entscheide, ob du eine Ankle Leash (am Knöchel befestigt) oder eine Knee Leash (unter dem Knie befestigt) bevorzugst, abhängig von deinem Komfort und deinen persönlichen Vorlieben.
- Spiralförmige Coil Leash: Ein Coil Leash bietet ein geringeres Verletzungsrisiko, da es sich nur bei einem Sturz auf die volle Länge ausweitet und sich nicht bei der Fahrt in Unterwasserpflanzen oder Felsen verheddert.
- Material und Langlebigkeit: Achte darauf, dass das SUP Leash aus beständigen Materialien gefertigt ist, um eine lange Haltbarkeit und einen hohen Tragekomfort zu gewährleisten.
- Verwendung im Fließwasser: Wenn du dein SUP Leash im Fließwasser verwenden möchtest, ist ein Modell mit Notfallauslöser, das um die Hüfte getragen wird, unerlässlich.
- Länge und Durchmesser: Beachte die Länge und den Durchmesser der Leash, um sicherzustellen, dass sie deinem SUP Board und deinen Bedürfnissen entspricht.
- Zusätzliche Funktionen: Prüfe, ob das SUP Leash zusätzliche Funktionen wie eine Schlüsseltasche oder ein Einsteckfach für Kleinteile bietet.
FAQ
Ebenfalls getestet: die Aqua Marina Leash
Zur Aqua Marina SUP Leash haben wir einen eigenen Testbericht.
Fazit
Eine gute SUP-Leash ist essenziell für Stand Up Paddling.
Die Bluefin Knöchelleine überzeugt mit Spiralkabel, breitem Rail Saver und gepolsterter Neoprenmanschette.
Doch auch die MOAI SUP-Leash, die Mistral Spiral Leash und die Coiled Leash von mizikuu bieten gute Alternativen.
Entscheide, ob du eine Ankle Leash oder eine Knee Leash bevorzugst und achte auf die Länge und den Durchmesser sowie auf die Eigenschaften des Materials. Beachte, dass für Fließwasser ein SUP-Leash mit Notfallauslöser wichtig ist.
Zusatzfunktionen wie Schlüsseltaschen oder Einsteckfächer können ebenfalls praktisch sein.





Kommentare
Hallo Max,
mir ist was aufgefallen.
Und zwar in Deinem/Eurem Test über die Aqua Marina SUP Boards.
Stimmen die Maße Länge/Breite beim Board Aqua Marina Magma nicht zu den Angaben des Herstellers.
Auch die Belastbarkeit liegt laut Hersteller bei 150 kg.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
Da hast du recht…die Texte zu den Aqua Marina Boards werden gerade überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht, was leider noch etwas dauert. Bei der maximalen Traglast kann es aber dennoch sein, dass wir die Einschätzung des Herstellers nicht teilen!
Vielen Dank für deine Rückmeldung!
Viele Grüße,
Benjamin