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Blog SUP Race Regeln Übersicht: Material, Formate & Co.

SUP Race Regeln Übersicht: Material, Formate & Co.

Anders als im klassischen Stand Up Paddling geht es beim SUP Race Sport um Geschwindigkeit und den Sieg im Wettkampf. Erfahre hier mehr zu den Teilnahmebedingungen und Regeln, die im SUP Wettkampfsport gelten.

Teilnahmebedingungen

Um an einem GSUPA Event teilzunehmen, ist eine ordentliche Anmeldung und Akkreditierung sowie die verbindliche Anerkennung geltender Wettkampfregeln nötig. Im Ranking der GSUPA gelistet wirst du zudem nur, wenn du in der GSUPA auch Mitglied bist.

Minderjährige ab dem 14. Lebensjahr dürfen nur mit der Einverständniserklärung der Eltern teilnehmen. Für jüngere Teilnehmer in den Altersklassen U10 und U14 gibt es gesonderte Wettkämpfe und Wertungen.

Diese Regeln gelten grundsätzlich bei einem Wettkampf:

  • Der komplette Wettkampf ist stehend auf dem Board zu bestreiten, das gilt vor allem für den Übertritt der Start- und Ziellinie. Lediglich 5 Paddelzüge dürfen im Knien oder Sitzen absolviert werden, sofern du kurz erschöpft oder orientierungslos bist. Dauert diese Phase länger, folgt die Disqualifizierung, sofern es sich nicht um eine Reaktion auf akute Gefahrensituation handelte.
  • Du bewegst dich auf dem Wasser ausschließlich durch Paddel, Wellen und Wind voran.
  • Verboten ist das Tragen weiter Kleidung. Auch Segel und andere Hilfsmittel, die dich auf dem Wasser schneller voranbringen, sind nicht erlaubt. Abdrängen und Stoßkontakte mit anderen SUP Boards sind ebenfalls verboten!
  • Je nach aktueller Wetterlage kann das Tragen einer Leash oder eines vor Kälte schützenden Neoprenanzugs verpflichtend sein.

Material

Boardklassen

Meisterschaften werden in den Boardklassen Race, Wave und Whitewater ausgetragen. Abhängig davon gibt es unterschiedliche Vorgaben, die ein Board erfüllen muss. Die Boardlänge wird dabei von der Spitze bis zum hinteren Abschluss gemessen. Der Einsatz von Steueranlagen und Foils ist grundsätzlich nicht erlaubt.

Race: Die Boardlänge darf maximal 428 cm betragen. Hardboards müssen dabei eine Mindestbreite von 71 cm haben. Für aufblasbare SUPs gibt es in der Breite keine Beschränkung.

Whitewater: Die Boardlänge darf maximal 335 cm betragen.

Wave: In dieser Klasse herrscht freie Boardwahl.

Darüber hinaus gib es Extravorgaben für die Boards von minderjährigen Teilnehmern. In den Fun-Klassen, die nicht der Wertung für Deutsche Meisterschaften unterliegen, gibt es je nach Veranstalter oft eigene Vorgaben.

Boardzubehör

Beim Zubehör ist nicht alles erlaubt, was im Freizeitsport möglich ist. Einige Punkte können sogar zur Disqualifizierung bzw. Nichtzulassung führen.

Finnen: Achte darauf, dass deine Finnen ausschließlich im hinteren Drittel deines Boards angebracht sind. Diese müssen fest am Board installiert sein, dürfen keinen Auftrieb verursachen und auch nicht als Steuerungsanlage dienen. Bezüglich Form und Größe der Finnen hast du die freie Wahl. Bei Race Wettkämpfen sind maximal ein bis drei Finnen erlaubt, bei Wave und Whitewater gibt es keine Beschränkungen.

Foils: Foils sind speziell geformte Finnen, die für mehr Auftrieb im Wasser sorgen. Diese sind im Wettkampf verboten, da sie für einen Vorteil gegenüber anderen Teilnehmern sorgen.

Steueranlage: Das Board wird ausschließlich über das Paddel gesteuert. Verboten sind daher alle beweglichen Finnen und Foils, die sich ähnlich einer Steueranlage einsetzen lassen.

Catamaran: Auch Catamarane sind in SUP Race Wettkämpfen verboten.

Paddel: Das Paddel darf in der Länge verstellbar und an deine Körpergröße angepasst sein. Wichtig ist, dass nur ein Paddelblatt daran montiert ist. Du darfst ein Ersatzpaddel mitnehmen, falls dir dein Hauptpaddel unterwegs kaputtgeht. Dieses muss aber fest am Board befestigt sein und darf auf kein Fall gleichzeitig mit dem Hauptpaddel verwendet werden.

Eventformate

Sprint: Hier legst du einen Sprint über 100 bis 1000 Meter zurück. Anfangs- und Startpunkt sind dabei genau festgelegt. Darin enthalten sind maximal drei Bojenturns. Nach den Vorgaben der GSUPA sind maximal 10 Starter je Heat erlaubt.

Course Race: Hier geht es auch um einen Sprint. Dabei legst du eine Strecke um mindestens drei Bojen und Turns zurück, entweder gegen oder im Uhrzeigersinn.

Longdistance: Hier wird eine Strecke von mindestens 8 km auf Zeit zurückgelegt.

Technical Race/Beach Race: In dieser Disziplin geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um eine korrekte Technik. Die Länge darf nach GSUPA Vorgaben maximal 3000 Meter betragen, bewertet wird das Paddling auf dem Meer.

Whitewater: Bei dieser Disziplin finden Zeitrennen oder auch Wettkämpfe nach dem sogenannten Heat-Eliminations-Verfahren auf Wildwasser statt. Bei diesem Verfahren wird der Sieger durch eine Wettkampf-Jury  gekürt.

Wave: Diese Disziplin wird auf dem Meer ausgetragen. Auch hier entscheidet eine Wettkampfjury über die Punktevergabe. Die Streckenlänge kann von der Jury je nach Wetterverhältnissen verkürzt werden, sollte die Sicherheit der Teilnehmer gefährdet sein.

Wettkampfbestimmungen

Bei einem Wettkampf sind bestimmte Regeln einzuhalten. Bei Distanzrennen nach GSUPA musst du dich bereits zehn Minuten vor Beginn auf Anweisung ins Wasser begeben.

Riders Meeting bzw. Wettkampfbesprechung

Die Teilnahme am sogenannten Riders Meeting ist verpflichtend. Dieses findet etwa eine Stunde vor dem Rennen bzw. spätestens 30 Minuten vor dem Start statt. In diesem Meeting kommen alle Wettkampfteilnehmer zusammen, um alle wichtigen Regeln vom Wettkampfleiter zu erfahren.

Richtig starten

Auf Ansage geht es an die Startlinie und zum Start ertönt ein lautes Signal. Dabei kann der Start an Land (Beachstart) oder auch im Wasser (Wasserstart) erfolgen.

Verläuft der Start fehlerhaft, wird er unterbrochen und erneut ausgeführt. Der Verursacher kann eine Verwarnung erhalten oder bei wiederholtem Male disqualifiziert werden. Zeitstrafen gibt es für Fehler auf dem Wasser, zum Beispiel für nicht erlaubtes Verhalten.

Frauen und Männer gehen im Sprint und auch bei Events im Heat-Elimination-Verfahren getrennt an den Start. Bei anderen Disziplinen und einer Gruppe von mehr als 60 Teilnehmern dürfen auch beide Geschlechter gleichzeitig starten.

Drafting ist erlaubt

Das Drafting bezeichnet das Fahren in der Spurrinne des Vordermanns von mehr als zehn Sekunden mit einem Abstand von weniger als einem Meter. Du profitierst dabei von weniger Gegenwind und auch in der vom Vordermann gebildeten Fahrrinne kommst du leichter voran. Dies ist erlaubt, allerdings nicht geschlechterübergreifend.

Richtige Richtung halten

Schlägst du beim Umrunden eines Tor oder einer Boje die falsche Richtung ein, wirst du disqualifiziert. Bemerkst du deinen Fehler aber rechtzeitig, kannst du die Richtung noch korrigieren.

Ins Ziel einlaufen

Sobald die Spitze deines Boards im Wasser die Ziellinie überquert, bist du angekommen. Befindet sich das Ziel an Land, gilt nach Vorgaben der GSUPA das erste Körperteil, das die Ziellinie überschreitet, als maßgebend.

Rechtzeitig Protest einlegen

Hast du einen Verstoß beobachtet, der zur Disqualifizierung führen könnte, ist ein schriftlicher Protest innerhalb 20 Minuten nach Wettkampfende beim Wettkampfleiter einzureichen. Beim Heat-Elimination-Verfahren sogar sofort! Wird dem Protest stattgegeben, wird der entsprechende Teilnehmer disqualifiziert.

Sicherheit beachten

Jeder Teilnehmer sollte gesund und fit an den Start gehen. Bist du dir nicht sicher, ob du den Anforderungen des Wettkampfes gewachsen bist, frage deine Trainer oder Arzt um Rat. Bezüglich der Sicherheit aller Teilnehmer ist zudem wichtig, dass du allen Anweisungen des Veranstalters folgst und keine Alleingänge auf dem Wasser wagst, die die Sicherheit anderer Teilnehmer gefährden könnte.

Als Zeichen für einen Notfall sind über den Kopf gekreuzte Arme zu verstehen. Beobachtest du bei einem anderen Teilnehmer dieses Zeichen, bist du verpflichtet zu helfen, bis weitere Helfer eintreffen.

Bei langen Distanzrennen ist die Nutzung einer Leash verpflichtend. Je nach Wetterlage kann auch das Tragen einer Kälteschutzbekleidung (Neoprenanzug) vorgeschrieben sein.

Wertungsklassen

Die Ergebnisse von Damen und Herren werden getrennt gewertet, das gilt auch für jüngere Teilnehmer unter 18 Jahren. Über ein spezielles Punktesystem werden verschiedene Disziplinen bewertet. Dazu gibt es jeweils eigene Ranglisten für die Hauptdisziplinen Sprint, Longdistance, Technical Race, Wave und Whitewater. Für die Gesamtranking-Liste werden Punkte dann aus mehreren unterschiedlichen Disziplinen herangezogen und zusammengezählt.

FAQ

Jeder, der schwimmen und sich auf einem SUP Board vorwärts bewegen kann. Auch eine ordentliche Anmeldung am Rennen ist nötig. Mehr Informationen zu SUP Race Regeln.
Es gibt verschiedene Disziplinen wie Sprint, Course Race, Longdistance, Technical Race und Wave. Mehr Informationen zu SUP Race Regeln.
Der Veranstalter des Rennens legt die Regeln fest, wenn es sich um ein Fun-Race handelt. Handelt es sich um nationale Meisterschaften, sind die Wettkampfbestimmungen der SUP Alliance Germany zu beachten. Mehr Informationen zu SUP Race Regeln.
Ja, die Höhe des Preisgeldes richtet sich dabei nach der Event-Klassifizierung. Die Höhe wird vom Veranstalter bereits zwei Monate vor Wettkampfbeginn festgelegt und nach dem Rennen direkt ausgezahlt. Mehr Informationen zu SUP Race Regeln.
Bei Events der GSUPA darf die Startgebühr für jeden Teilnehmer maximal 50 Euro betragen. In Ausnahmefällen darf es mehr sein, wenn Zusatzleistungen wie Catering und Merchandising inklusive sind. Mehr Informationen zu SUP Race Regeln.
Hier liegen die Unterschiede vor allem in den Vorgaben zu den Streckenlängen der verschiedenen Wettkampfformate. Der ICF hat hier ein eigenes Regelwerk, das für internationale Wettkämpfe gilt. Mehr Informationen zu SUP Race Regeln.

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