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Blog SUP Board reinigen: 3 Tipps zum iSUP & Hardboard reinigen

So entspannt die Stunden auf dem Wasser auch sind, so wichtig ist auch die richtige Pflege des SUP Boards. Wer lange etwas von seinem Board haben möchte, sollte sich etwas Zeit für die richtige Reinigung und Pflege nehmen.

Denn auch wenn der Einsatz auf dem Wasser zunächst nach nicht allzu viel Schmutz klingt, bedarf auch ein SUP Board einer Reinigung nach jeder Tour und besonderer Pflege vor dem Einlagern nach der Saison.

Denn das Stand Up Paddling ist ein Outdoorsport und vor Kontakt mit Sand oder anderen Schmutzpartikeln ist das Board damit nicht geschützt.

Wir geben dir im Folgenden wertvolle Tipps und Anleitungen, wie du dein SUP Board entsprechend sauber hältst und gut über den Winter bekommst.

Tipp 1: SUP Board Reinigung nach jeder Tour

Ein wichtiger Handgriff für die Langlebigkeit des SUP Boards ist möglichst die Reinigung nach jeder Tour. Besonders der Kontakt mit Salzwasser kann das Material auf Dauer angreifen und das Board so unnötig schädigen.

Für die regelmäßige Reinigung greift man am besten zu Frischwasser aus dem Gartenschlauch und spült das Board ab oder klassisch aus dem Eimer und einem weichen Lappen.

Bei hartnäckigeren Verschmutzungen kann ein mildes Reinigungsmittel hinzugezogen werden oder eine Lösung aus Wasser und Seife Abhilfe schaffen.

Was dagegen nichts am Board zu suchen hat, ist der Hochdruckreiniger. Der Strahl treibt Wasser unter die Kanten des Deckpads und in die Nähte, statt den Schmutz abzulösen. Das Gleiche gilt für Scheuermittel und chlorhaltige Reiniger: Sie bleichen das Material aus und greifen Klebestellen an. Ein weicher Schwamm und etwas Geduld sind hier tatsächlich das bessere Werkzeug.

Warst du im Meer unterwegs, hat das Abspülen Vorrang vor allem anderen. Warum, steht in unserem Beitrag zum SUP im Salzwasser.

Besonders auf weißen Deckpads bleiben die Verunreinigungen nicht unbemerkt. Daher muss hier in jedem Fall nach jeder Tour Hand angelegt werden, um das SUP Board auch optisch in einwandfreiem Zustand zu behalten.

Alternativ kann man beim Kauf des Boards auch von vornherein darauf achten, dass das Deckpad nicht zu hell ist.

Auch bei der regelmäßigen Reinigung nach jeder Tour gilt es, nicht nur oberflächlich heranzugehen, sondern besonders auf Stellen zu achten, in denen sich Schmutzpartikel leicht ansammeln können. Besonders anfällig dafür sind die Stellen um das Ventil, die D-Ringe und auch die Finnenbox.

Danach ist es wichtig, dass das SUP Board vollständig trocknet, bevor es zusammengerollt und in der SUP Board Tasche verstaut wird. Ein feucht eingerolltes Board ist der sicherste Weg zu Schimmel auf dem Deckpad. Das gilt auch vor der entsprechenden Lagerung von Hardboards.

Tipp 2: SUP Board Reinigung vor längerer Lagerung

Ein SUP Board ist in der Regel nicht im ganzjährigen Dauereinsatz. Zum Herbstbeginn wird es oft schon unangenehm auf dem Wasser und in den Wintermonaten bieten auch Neopren– oder Trockenanzüge meist keine überzeugenden Argumente, sich mit dem SUP Board auf das kühle Nass zu wagen.

Wer sein SUP Board am Ende der Saison für mehrere Wochen oder Monate verstaut, sollte auch hier auf ein paar Kleinigkeiten achten, damit es in der nächsten Saison sofort wieder losgehen kann und das SUP Board gepflegt überwintern kann.

Schritt 1: Reinigung

Zum Einlagern des SUP Boards gehört im ersten Schritt das gleiche Prozedere, das mit Frischwasser nach jeder Tour vorgenommen werden sollte.

Hier können milde Reinigungsmittel oder eine Seifenlösung zum Lösen von Schmutz verwendet werden. Gibt es Stellen, die sehr hartnäckig von Schmutz befallen sind, kann auch eine Bürste mit weichen Borsten zur Hand genommen werden.

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Schritt 2: Pflege

Nach der Reinigung und dem vollständigen Trocknen kommt ein Pflegemittel mit schützenden und UV-hemmenden Eigenschaften auf die glatten Flächen. So verwittert das Material über die lange Lagerdauer weniger und bleicht nicht so schnell aus.

Zwei Dinge sind dabei wichtig. Trag das Mittel nicht in der Sonne auf, sondern an einem schattigen Platz, sonst trocknet es fleckig an. Und lass das Deckpad aus. Ein silikonhaltiges Pflegemittel auf der Standfläche macht genau die Stelle rutschig, auf der du stehen willst. Das Pad braucht nichts als Wasser, Seife und Trocknung.

Greif außerdem zu einem Mittel, das ausdrücklich für PVC und Drop-Stitch gedacht ist. Cockpitspray und Reifenglanz aus dem Autozubehör sind es nicht, auch wenn sie im ersten Moment ähnlich aussehen.

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Schritt 3: Lagerung

Ein iSUP sollte für die längere Lagerdauer über mehrere Wochen oder Monate im Idealfall nicht zusammengerollt in der SUP Board Tasche verstaut werden. Pumpe dein Board daher auf 3 bis 5 PSI auf, um zu vermeiden, dass sich Schimmel in Ritzen und Knicken bildet.

Am besten vertragen SUP Boards die Lagerung an Wandhalterungen oder Deckenregalen. Geeignete Halterungen stellen wir in diesem Artikel vor.

Außerdem sollte der Lagerort UV-geschützt, nicht feucht und nicht zu kalt sein. Unbeheizte Kellerräume sind daher nicht der optimale Ort, sein SUP Board zu lagern. Direkt neben der Heizung ist aber ebenso wenig ideal: Dauerhitze macht Klebestellen und Nähte auf Dauer nicht besser.

Ein Punkt, an den kaum jemand denkt, bis es passiert ist: In Garagen, Schuppen und Gartenhäusern gehen Mäuse gern an aufgerollte Boards. Ein zusammengerolltes iSUP ist für sie warmes, weiches Nistmaterial, und ein angenagtes Board ist wirtschaftlich ein Totalschaden. Wenn du keinen anderen Platz hast, lagere es erhöht und nicht direkt auf dem Boden. Am besten gönnt man seinem SUP Board eine Winterpause im Sonnenlicht-geschützten Wohnraum.

Bei Platzproblemen für die Lagerung im aufgepumpten Zustand sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass beim Zusammenrollen Knicke vermieden werden.

Tipp 3: Die richtige Pflege für Hardboards

  • Schutz des Deckpads: Die empfindlichen Deckpads der Hardboards erfordern besondere Vorsicht beim Transportieren und Verstauen. Es sollte vermieden werden, unnötig entlangzuschrammen und damit das empfindliche Deckpad-Material zu beschädigen.
  • Geeigneter Lagerort: Besonders für die längere Lagerung empfiehlt sich bei Hardboards ein kühler und trockener Ort, an dem das Board keiner Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Hierfür eignen sich SUP Board Taschen.
  • Finnen entfernen: Außerdem sollten die Finnen von den Hardboards entfernt werden, um zu verhindern, dass diese unnötig Schaden beim Transport nehmen.
  • Beschädigte Rails ausbessern: Entdeckt man kleinere Einkerbungen an den Rails seines Hardboards, glättet man die Stelle vorsichtig mit feinem Schleifpapier. Wichtig ist der zweite Schritt, der oft vergessen wird: Eine geschliffene Stelle muss versiegelt werden. Wer nur schleift, legt den Schaumkern frei, und der saugt sich beim nächsten Einsatz mit Wasser voll. Wie du eine solche Stelle mit Epoxidharz sauber schließt, steht in unserer Anleitung zum SUP reparieren.
  • Erforderliche Reparaturen sofort vornehmen: Wird das Hardboard stärkeren Stößen ausgesetzt, kann der Schaden bis ins Boardinnere gelangen. Um zu verhindern, dass sich der Schaden vergrößert und Wasser eindringt, sollten Reparaturen bei Entdecken möglichst sofort vorgenommen werden. Dazu gehört, dass das Board regelmäßig auf Schäden überprüft wird.
  • Der richtige Transport: Ein Hardboard ist durch seine Beschaffenheit etwas umständlicher zu transportieren, als ein iSUP, was praktisch zusammengerollt werden kann. Daher ist hier besondere Vorsicht geboten. Hier bietet sich in den meisten Fällen der Transport auf dem Autodach an. Um das auch möglichst schonend zu vollziehen, sollten die Gurte fest fixiert sein, damit das Board nicht an Stellen kollidieren kann. Zu fest dürfen sie allerdings auch nicht sein, da hier Verformung droht.

Fazit

Stand Up Paddling ist ein Outdoorsport. Ablagerungen und Schmutz lassen sich nicht vermeiden.

Wer lange Freude an seinem SUP Board haben möchte, sollte nach dem Paddelspaß noch ein bisschen Zeit in die Reinigung und Pflege seines sportlichen Begleiters investieren.

Besonders vor langen Lagerungen am Ende der Saison ist es wichtig, sich Zeit für die Pflege und richtige Aufbewahrung zu nehmen, um im Frühjahr wieder sorgenfrei und entspannt richtig loslegen zu können.


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