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SUP Interviews » Severine vom StandUpClub


Interview mit Severine von StandUpClub Berlin

Im diesem Interview erzählt uns Severine aus dem StandUpClub Berlin von ihren Erfahrungen mit SUP Yoga, nennt Übungen für Yoga auf dem StandUp Board und hat einige praktische Tipps für SUP Yoga Anfänger parat.

Hi Severine! Bitte stelle dich meinen Lesern zunächst vor.

Hallo, ich bin Severine und paddle leidenschaftlich gerne und verbringe seit der Gründung des StandUpClub Berlins vor vier Jahren viel Zeit auf dem Board.

interview mit severine vom standupclub

Mir ist es wichtig den SUP-Sport gut zu vermitteln und sowohl mit den Kunden/innen als auch mit meinem Team viel Spaß auf dem Wasser zu haben. Ich unterrichte Yoga an Land als auch auf dem Wasser und bin zudem noch SUP Instruktorin.

Das heißt, ich gebe Kurse und leite Touren an und genieße ganz besonders meine SUP und Yoga Gruppenreisen, die ich nach Sardinien und ins Berliner Umland anbiete. Der enge Kontakt und der Austausch mit meinen Schülern/innen ist mir besonders wichtig. Die Entscheidung mein Hobby zum Beruf zu machen, war für mich genau die richtige.

Wie bist du auf Stand Up Paddling und SUP Yoga gekommen?

Die Liebe zum Meer hat mich während eines Surf und Yoga Urlaubs darauf gebracht, mich ganz darauf zu konzentrieren, was ich auch gerne mache.

Nach dem Urlaub habe ich zunächst in einer Sportdistribution gearbeitet und für sie eine hawaiianische SUP Marke in Deutschland vertreten – so kam der Kontakt zur Stand Up Paddle Welt zustande.

Ich habe schnell selbst gemerkt, wie schnell man auf dem Wasser runter kommt und die Gedanken vergisst, die im Alltag immer wieder aufpoppen.

So kam die Idee Yoga auf dem Board zu unterrichten, um den meditativen Aspekt durch das Element Wasser noch zu verstärken und ganz im Hier und Jetzt zu sein.

in einer unterrichtsstunde für sup anfänger in sup yoga

Daraufhin habe ich mich direkt für eine Yoga-Ausbildung auf Bali angemeldet, bei der man auch die SUP-Yoga Ausbildung anschließen konnte.

Eine wunderbare Entscheidung, denn heute habe ich wieder zwei Klassen SUP Yoga unterrichtet und empfinde große Dankbarkeit dafür, Personen an die Yogapraxis auf dem Wasser ranzuführen.

Wenn ich SUP Yoga machen möchte, muss ich dann beides – SUP und Yoga – schon können?

Nein, eigentlich weder noch.

Ich teile meine SUP Yoga Klassen auf in Anfänger- und Fortgeschrittene-Klassen. Für die Anfänger unterrichte ich die Grund-Asanas und erkläre Schritt für Schritt, wie man sicher in die Positionen hinein findet.

Die Teilnehmer/innen gehen soweit, wie sie es für richtig halten. Es macht natürlich Spaß sich auszuprobieren und manchmal landet man dann auch im Wasser, aber das gehört beim SUP Yoga auch dazu.

gruppe von anfängern machen sup yoga übungen

Fotograf: Arnon Goncalves

Wer Yogaerfahrung mitbringt, hat den Vorteil schon Abläufe, wie den Sonnengruß zu kennen und kann mit der Aufmerksamkeit mehr bei sich und weniger bei mir/bei der Lehrerin sein. Nach der Yogastunde auf den Boards gehört bei mir auch immer eine kurze meditative Paddelrunde im Anschluss dazu. Dafür bekommen Stand Up Paddle-Neulinge eine kurze Einführung.

Wer bereits eine regelmäßige Yogapraxis hat und SUP Yoga das erste Mal ausprobiert, wird merken, wie unterschiedlich es ist, auf dem Wasser zu praktizieren. Die genaue Ausrichtung ist viel wichtiger und man merkt oft erst dann, welche Muskelpartien aktiv sind und wie der Körper arbeitet, um die Balance zu finden.

Personen, die paddeln können, haben den Vorteil, dass sie bereits an die Bewegung des Wassers gewöhnt sind und besser mit einem SUP Board vertraut sind. Es kommen auch Personen mit eigenen SUPs zu mir in die Yogaklasse und genießen, durch die Yogapraxis geleitet zu werden.

Was gefällt dir besser an SUP Yoga als an Yoga an Land?

Man ist so im Moment, es kommt kaum vor, dass die Gedanken abschweifen, da man ständig an der Balance arbeitet. Das finde ich extrem beruhigend und erfrischend. An der frischen Luft unter freiem Himmel zu praktizieren und dabei dem Plätschern des Wassers zuzuhören, entspannt mich noch mehr.

gruppe macht sup yoga vor sonnenuntergang

Außerdem ist SUP Yoga ein spitzen Ganzkörper-Training, da die Tiefenmuskultaur ganz anders beansprucht wird.

Unser Körper ist es nicht gewohnt, dass es unter uns wackelt, Muskelgruppen werden auf dem Boards angesprochen, die wir normalerweise nicht so intensiv benutzen. Da kann es schonmal vorkommen, dass man starken Muskelkater verspürt, obwohl man weder geschwitzt hat noch schnaufend auf dem Board stand.

Wenn ich mich jetzt auch entschließe, mal SUP Yoga zu probieren, kann ich da mein ganz normales SUP Board nehmen oder muss ich da etwas beachten?

Das kommt auf dein „normales“ Board drauf an 😉

Grundsätzlich gilt: Je breiter das Board, umso mehr Auflagefläche hat es und liegt dementsprechend stabiler auf der Wasseroberfläche.

Es gibt mittlerweile viele Boardhersteller, die Yogaboards produzieren, die extra keinen störenden Tragegriff in der Mitte haben, dafür aber Halterungen für das Paddel und extra Ösen, um die Boards zusammenzubinden.

Ich arbeite beim StandUpClub Berlin mit Redpaddle Boards und bin mit diesen sehr zufrieden. Ihr Activ Modell eignet sich wunderbar für Yoga – aber auch für Paddelfitness.

Es ist angenehmer bei unseren Temperaturen ein höheres Board zu haben, auf das nicht so leicht Wasser schwappt, so bleiben die Füße eher trocken.

Im Hochsommer mag das keine große Rolle spielen. In der Nebensaison, wenn das Wasser kälter ist, hingegen schon.

Ihr bietet ja auch Kurse für SUP Yoga an. Was erwartet mich denn da konkret?

Dich erwartet eine Menge Spaß und eine ganz neue Erfahrung.

Ich sage immer den Teilnehmer/innen: „Lasst euch treiben.“ – und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir binden uns mit Karabinern an eine Leine an, sodass die Boards genügend Platz haben, sich frei mit den Wellen und dem Wind zu bewegen, ohne abgetrieben zu werden.

Angebunden leite ich die Gruppe durch 60 Minuten Yogapraxis.

severine vom standupclub berlin unterrichtet anfänger in sup yoga

Wir beginnen mit Atemübungen / Pranayama. Danach kommt die Aufwärmphase, in der wir die Wirbelsäule mobilisieren, Schultern und Hangelenke lockern. Meist geht es dann in den Vierfüßlerstand und die ersten kräftigenden Asanas werden angeleitet.

Meist ist das der Moment, in dem man lernt, der Stabilität des Boards zu vertrauen, da wir die Übungen auch über die kurze Seite des Boards ausführen.

Es folgt eine Sequenz mit Sonnengrüßen und einem Vinyasa-Flow und je nachdem, was der Schwerpunkt der Stunde ist, arbeiten wir an der Hüftöffnung oder dem Schultergürtel, der Balance oder inneren Mitte.

Letztere wird oft angesprochen, da nur mit einer starken Mitte die Balance in den Halteübungen gefunden wird. Spätestens bei den Stehhaltungen, kommst du dann wahrscheinlich ins Wackeln, denn für den Krieger oder den Baum ist höchste Konzentration gefragt.

Zum Ende hin leite ich gerne die Schulterbrücke oder den halben Schulterstand an bevor es über den Fisch zur Endentspannung geht. Savasana auf dem Wasser zu erleben, ist einfach großartig. Da möchte man am liebsten einfach liegen bleiben. Das schunkelt so schön!

Die Yogapraxis beende ich mit einer Aufmerksamkeitsübung, du fühlst dich nochmal in deinen Atem und in deinen Körper rein, bevor es zur Paddeleinheit übergeht.

Das Programm weicht je nachdem auch mal ab. Wenn ich sehe, dass die Gruppe noch weiter gehen möchte oder sich eher zaghaft ausprobiert.

Ich versuche viel Kontakt mit der Gruppe zu halten und lasse jedem genügend Zeit, sich auf die einzelnen Positionen einzulassen. Bei mehrfacher Wiederholung trauen sich die Teilnehmer/innen dann oft weiterzugehen oder eine fortgeschrittene Variante auszutesten.

Was erfreut dich besonders am Unterrichten?

Sich auf etwas Neues einzulassen, erfordert uns Überwindung.

Nach der Stunde sehe ich oft stolze Gesichter. Personen, die froh sind, nicht reingefallen zu sein und überrascht wie gut man auf den Boards Yoga praktizieren kann.

vier frauen auf xxl sup board, die sup yoga machen

Das Strahlen in den Augen und das verspürte Glück kann man tatsächlich sehen. Die Leute sind oft nach nur einem Mal angefixt und kommen wieder. Das erfreut mich immer wieder besonders.

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht aus der Praxis. Ich denke, dass insbesondere SUP Yoga Anfänger viel aus diesem Interview mitnehmen konnten. Kurse und Verleihstationen für SUP Yoga findet ihr in unserer Deutschlandkarte. Wer mehr über Severine und ihren Kurs erfahren möchte, wird auf der Seite vom StandUpClub Berlin fündig.

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