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Blog Dürfen Nichtschwimmer Stand Up Paddling machen?

Dürfen Nichtschwimmer Stand Up Paddling machen?

Wohl kaum ein Nichtschwimmer würde sich freiwillig von einem Schwimmbeckenrand ins Wasser stürzen. Und wenn, dann ist er nicht als mutig zu bezeichnen sondern ehrlicherweise schlicht als leichtsinnig. Ähnlich verhält es sich beim Stand Up Paddling. Gesetzlich verboten ist es nicht, sich als Nichtschwimmer mit Board und Wasser unter den Füßen auf den Weg zu machen, es sei denn, es ist vor Ort ausdrücklich untersagt. Das betrifft beim SUP in den meisten Fällen die Ansage der SUP Stationen, die ihr SUP Material und ihre Kompetenz für Touren und Kurse meistens ausdrücklich nur an Schwimmer verleihen.

Nicht umsonst ist die Frage nach der Schwimmfähigkeit eine der ersten, die man bei der SUP Station als erstes gestellt bekommt, bevor man mit der gemieteten Ausrüstung von dannen ziehen kann. Tragische Unfälle sind in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen, nicht selten mit tödlichem Ausgang. In den meisten Fällen darauf zurückzuführen, dass sich der Paddler nach einem Sturz nicht selbst zurück an sicheres Land bewegen konnte. So verunglückte im Jahr 2019 ein junger Stand Up Paddler als Nichtschwimmer auf dem mecklenburgischen Fleesensee tödlich. Ein Jahr zuvor traf es eine junge Frau auf gleiche Weise tragisch im Wörthsee, die als keine gute Schwimmerin galt.

Dürfen Nichtschwimmer stand up paddeln?

Die Frage, ob sich ein Nichtschwimmer mit dem SUP Sport vertraut machen sollte, muss der oder diejenige am Ende mit aller Verantwortung für sich selbst beantworten. Einbeziehen sollte man aber alle ausdrücklichen Warnungen zu den Gefahren, die von SUP Sportlern, Verbänden und der Wasserschutzpolizei ausgehen. Empfohlen wird es von keiner Seite und das hat, wie eingangs erwähnt, berechtigte Gründe.

Einen Sturz ins Wasser kann man beim Stand Up Paddling niemals mit 100 prozentiger Sicherheit vermeiden. Selbst erfahrene Paddler stürzen ins Wasser, wenn das Gleichgewicht unerwartet nachgeben muss. Um in diesem Fall nicht nur sicher ans Ufer oder zur nahenden Hilfe zu gelangen und Gefahren im Wasser auszuweichen zu können, ist die Schwimmfähigkeit Grundvoraussetzung.

Ab wann dürfen Kinder aufs SUP Board?

Die meisten SUP Stationen erlauben die Mitnahme von Kindern auf SUP Boards ab sieben bis acht Jahren. Das liegt daran, dass in diesem Alter die kognitiven und körperlichen Fähigkeiten so ausgeprägt sind, dass der Sinn und das Verständnis für die Bewegungen und Reaktionen genug Sicherheit mitbringen. Jüngere Kinder werden hier und da auch schon ab fünf Jahren akzeptiert, dann aber mit einem Begleiter, der ausreichend erfahren ist. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, dass auch das Kind bereits schwimmen kann. Auch, wenn es nicht aktiv an den Paddelbewegungen und nur sitzend am SUP Ausflug teilnimmt. Was man beim SUP mit Kindern genau beachten muss, erläutern wir dir in diesem Artikel ausführlich.

Brauchen Stand Up Paddler eine Schwimmweste?

Das Tragen einer Schwimmweste ist beim Stand Up Paddling immer empfohlen, auch für Schwimmer. In einigen Ländern ist das Tragen einer solchen Schwimmhilfe mittlerweile bereits Pflicht, was in Deutschland noch nicht überall der Fall ist aber nicht ausgeschlossen für alle Bundesländer in der Zukunft. Das Ministerium für Kultur, Jugend und Sport in Baden-Württemberg verweist beispielsweise mittlerweile schon auf die Pflicht zum Tragen einer Schwimmweste für das Stand Up Paddling auf dem Neckar, am Bodensee sind außerhalb von 300 Metern Uferabstand Schwimm- oder Rettungswesten mit mindestens 75 N Auftrieb oder eine Restube PFD Pflicht. Wird man ohne am Körper erwischt drohen 75 Euro Bußgeld. Es kommt also darauf an, wo man sein Board zu Wasser lassen möchte. Es gehört vorab dazu, sich mit den Regeln des Bundeslandes und des entsprechenden Gewässers auseinanderzusetzen.

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Auch wenn vor Ort keine Pflicht besteht, eine Schwimmweste verleiht dem in Not geratenen Träger den nötigen Auftrieb um sicher an Land, zurück zum Board oder einem Rettungsboot schwimmen zu können. Sie sind, wie ihr Name schon sagt, dafür gemacht, das Schwimmen uneingeschränkt aber gleichzeitig sicher zu unterstützen. Im Unterschied zu Schwimmwesten sind Rettungswesten wiederum darauf ausgelegt, den Nutzer über einen längeren Zeitraum über Wasser zu halten, bis rettende Hilfe naht. Sie sind nicht als Schwimmunterstützung konstruiert, sondern durch ihren weitaus höheren Auftrieb für das Halten über Wasser in besonders herausfordernden Gewässern wie der hohen See. Für den regulären SUP Ausflug auf Seen oder strömungsarmen und ruhigeren Gewässern wird unter Schwimmern beim SUP daher die Schwimmweste eher bevorzugt.

Als dritte Möglichkeit gibt es noch die oben bereits erwähnten Restubes. Diese aufblasbaren Schwimmbojen werden vom Stand Up Paddler wie ein Gürtel um die Hüfte getragen und dienen als kleine Rettungsinseln im Falle eines Wassersturzes. Die Restubes gibt es in verschiedenen Ausführungen. Alle Modelle sind mit einer CO2 Patrone ausgestattet, durch die sich die kleine Insel ohne manuelle Zuarbeit von selbst aufbläst. Unterschiede gibt es zwischen den Restubes Classic, bei denen man im eintretenden Notfall den Aufblasvorgang selbst auslösen muss und bei der Restube Automatic. Die letzteren übernehmen diesen Vorgang automatisch, sobald Wasserkontakt hergestellt wird.

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FAQ

Es ist weniger eine Frage des „wie gut“ als des „ob“. Aufs SUP Board sollten sich grundsätzlich nur Nutzer wagen, die das Schwimmen sicher beherrschen. Von nur ein bisschen oder nicht so gut schwimmen können raten wir auch unbedingt ab. Mehr Informationen zum Stand Up Paddling als Nichtschwimmer findest du hier.
Nicht überall. In Baden-Württemberg beispielsweise wird hier und da mitterlweile schon härter durchgegriffen. Dort ist das Tragen eine Schwimm- oder Rettungsweste ist auf manchen Gewässern Pflicht geworden. Bevor du also mit deinem SUP Board aufbrichst, informiere dich in jedem Fall über die Verordnungen vor Ort. Mehr Informationen zum Stand Up Paddling als Nichtschwimmer findest du hier.

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