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Blog SUP Tegeler See: 4 tolle SUP Touren und Stationen

SUP Tegeler See: 4 tolle SUP Touren und Stationen

Über den Tegeler See

Wenn etwas als „Anhängsel“ bezeichnet wird, ist das meist nicht so charmant. In dem Fall aber schon. Denn das Wort „Tegel“ bedeutet genau das und steht in dem Fall dafür, dass der Tegeler See das Anhängsel der Havel ist.

So pulsierend und spannend Berlin im Alltag ist, sorgt es ohne Frage für den richtigen Ausgleich der erholungssuchenden Einwohner. Und einen davon bietet der Tegeler See. Auch wir wissen den Freizeitfaktor des zweitgrößten Sees der Bundeshauptstadt neben dem Müggelsee zu schätzen.

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Vom Zentrum braucht es nur rund 35 bis 40 Minuten mit dem Auto und man ist im völligen Kontrastprogramm angekommen.

Das Freizeit- und Erholungsangebot ist groß, sodass sich ohne große Vorrecherche jeder auf den Weg machen kann, der Spiel, Sport, Spaß und Erholung sucht. Ausflugslokale, nette Cafés, Minigolf, Spielplätze, Bootsanlegestellen und natürlich das Freizeitbad laden zum kleinen Urlaubstag ein.

Im Berliner Bezirk Reinickendorf warten am Tegeler See rund 450 Hektar Gesamtfläche auf Badegäste und Wassersportler. Er gilt als einer der saubersten innerdeutschen Gewässer. Er ist so klar, dass man sich auf bis zu drei Meter Sichttiefe freuen kann.

Das liegt unter anderem daran, dass die Berliner Wasserbetriebe ein Verfahren zur Ableitung von Phosphor entwickelt haben und damit das Algenwachstum sehr erfolgreich reduziert wird. Wer sich hier im Wasser tummelt, kann sich in Sachen Qualität auf ein sorgloses Vergnügen freuen.

Und wenn man als Berliner die sogenannte „Berliner Pflanze“ kennt, hat man sich damit übrigens mit einem Dünger versorgt, der aus dem abgeleiteten Phosphor des Tegeler Sees weiterverarbeitet wurde.

Auch das Inselfeeling kommt nicht zu kurz, denn ganze 9 beherbergt der Tegeler See: Baumwerder, Hasselwerder, Lindwerder, Maienwerder, Reiswerder, Scharfenberg und Valentinswerder.

Dazu kommen die künstlich angelegten Tegeler- und Humboldtinseln. Hier befinden sich zum Teil Kleingartenkolonien, teils kann man sich mit dem nötigen Kleingeld auch in Insellage wohnlich sesshaft machen.

Der Tegeler See wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt Spree-Havel verwaltet und gehört zur Bundeswasserstraße Havel-Oder. Neben Wassersportlern verkehren hier auch Passagierschiffe.

Von der Dampferanlegestelle Greenwichpromenade am See starten regelmäßig Touren über den bis zu knapp 16 Meter tiefen See und die Havel. Auch Motorboote sind auf dem See erlaubt und können an Verleihstationen gemietet werden.

Anreise zum Tegeler See

Als Berliner hat man viele Möglichkeiten mit dem ÖPNV an den Tegeler See zu gelangen. Die U-Bahnlinie 6 beispielsweise führt von Tempelhof über die Stadtmitte nach Alt-Tegel. Hier ist man richtig, wenn man zum Tegeler Hafen am See möchte.

Außerdem verkehren die Buslinien 124, 125, 133 und 222 zum Tegeler Hafen. S-Bahnfahrer sitzen in der S25 nach Tegel richtig. Mit dem Auto ist man über Stadtautobahn A111 auf richtigen Weg.

Die Abfahrten sind hier Waidmannsluster Damm und Holzhauser Strasse. Zu einem der öffentlichen Parkplätze gelangt man, wenn man den Marienwerderweg komplett durchfährt.

Kann man auf dem Tegeler See Stand Up Paddeln?

Ja, jeder kann am Tegeler See nach Lust und Laune Stand Up Paddeln. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Hier kann sich jeder auf seinem Board über die 4,2 km lange und 1,6 km breite Wasserfläche bewegen.

Besonders reizvoll sind dabei die vielen Inseln, die man wunderbar umrunden kann. Besonders im Sommer ist auf dem Tegeler See aber recht viel los, daher gilt auch hier gegenseitige Rücksichtnahme und es empfiehlt sich das Paddeln in Ufernähe.

Auf eine Leash und Schwimmweste sollte nicht verzichtet werden. Der See ist mitunter bis zu knapp 16 Meter tief und es herrscht reger Schiffs- und Bootsverkehr.

Teils kann die Windeinwirkung auch recht hoch sein, weshalb es besonders für Anfänger manchmal etwas wacklig werden könnte und Sicherheit geht beim SUP immer vor.

Hat man kein eigenes SUP Equipment muss man für den Verleih ein bisschen in Vorplanung gehen. Direkt am See ist der Verleih nicht wirklich möglich, SUP Stationen befinden sich aber ein kleines Stück weiter weg an der Havel.

Die besten SUP Stationen am Tegeler See

#1 SUP Center Berlin

Rund 6 Kilometer vom Tegeler See entfernt findet man auf der Insel Eiswerder das SUP Center Berlin. Von Montag bis Samstag warten an der Station über 40 hochwertige SUP Boards samt Zubehör zum Verleih.

Von 14 bis 20 Uhr trifft man die Kollegen vor Ort an. Ab einer Stunde bekommt man ein GTS SUP Board bis hin zum ganzen Wochenende für 119 Euro. Kurse auf der Havel für Einsteiger sind auch möglich und bei 60 Minuten SUP Yoga wartet Entspannung pur.

Natürlich kann man auch mit dem SUP Center gemeinsam auf SUP Tour über die Havel gehen.

Mehr Informationen unter www.supcenter.berlin

#2 whatSUPberlin

Zwischen der Abholung des geliehenen SUP Boards bei whatSUPberlin und der Tour auf dem Tegeler See liegen rund 30 Minuten Autofahrt. An der Scharfen Lanke am Havelufer gibt es SUP Ausrüstung bester Qualität.

Boards von GTS, Naish, SIC Maui, Siren und STX lassen kaum Wünsche offen. Ab 14 Euro pro Stunde bis 150 Euro Wochenmiete kann man sich mit der Ausrüstung frei bewegen.

Kurse auf der Havel gibt es über whatSUPberlin auch: 90 Minuten Basic Kurs ab 25 Euro und ein einstündiges Personal Training für 60 Euro für alle, die eine individuellere Ausbildung wünschen. Auch SUP Yoga ist möglich sowie eine Klein Venedig Tour und eine Lindwerder Tour für je 30 Euro.

Mehr Informationen unter www.whatsupberlin.de

#3 kolula SUP

Kolula SUP ist mittlerweile in sieben Bundesländern vertreten. In Berlin kann man sich an zwei Stationen mit geliehener SUP Ausrüstung versorgen. Entweder man steuert dafür die Havelchaussee an oder die Station am Funkhaus.

Die Havelchaussee liegt in dem Fall ein kleines bisschen näher zum Tegeler See. Das Verleihsystem ist denkbar einfach, denn es funktioniert wie ein Paketfach bei der Deutschen Post.

Ab knapp 15 Euro pro Stunde bucht man Board und Co. vorab über die Website und kann das Ganze dann ganz entspannt mit einem Code vom Handy aus dem Fach am Standort abholen und wieder abgeben. Bucht man gleich den ganzen Tag wird es mit 69 Euro insgesamt günstiger.

Mehr Informationen unter www.kolula.com

Gute Einstiegspunkte für Stand Up Paddler am Tegeler See

Am Tegeler See bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an den Ufern einzusetzen. Auch Parkmöglichkeiten gibt es viele um den See und das kostenfrei.

Prinzipiell ist es egal, von welcher Seite man den See ansteuert, ins Wasser kommt man wirklich unkompliziert, wie beispielsweise über die folgenden Einstiegspunkte.

#1 Humboldt-Bibliothek

Neben der Humboldt-Bibliothek in der Karolinenstraße gibt es eine große Wiese, die einen unkomplizierten Zugang zum Wasser bietet.

Parkmöglichkeiten befinden sich in Laufnähe auf der Karolinenstraße am Straßenrand oder man nutzt das gebührenpflichtige Parkhaus Tegeler Hafen, was nur rund 450 Meter entfernt liegt.

#2 Barschelplatz

Der Barschelplatz am Tegeler Seeufer befindet sich gegenüber der Insel Valentinswerder. Hier gibt es zahlreiche Bootsanlegestellen und Stege, über die man einsetzen kann.

Das Auto kann man versuchen am Straßenrand beim Barschelplatz, in der Beatestraße oder einer anderen der Nebenstraßen zu parken.

# 3 Parkplatz Tegeler See

Visiert man den Parkplatz Tegeler See am Borsigdamm an, kann man Richtung Wasserwerk über den Uferweg an vielen Stellen sehr gut in den Tegeler See einsetzen.

Die beste SUP Tour am Tegeler See

#1 SUP-Tour auf dem Tegeler See

  • Länge: ca. 12 Kilometer
  • Dauer: ca. 1:45 Stunden
  • Erfahrungslevel: gute Anfänger, Fortgeschrittene
  • Zeitraum: bei guten Wetterbedingungen

Diese Tour ist nur eine der zahlreichen Möglichkeiten, sich mit dem SUP Board auf dem Tegeler See auszutoben. Einsetzen kann man förmlich überall und in alle Richtungen.

Demnach kann man auch sehr flexibel wieder aussteigen, seine Tour beenden und daher unterschiedlich lang oder kurz gestalten. Ein schönes Mittelmaß bietet dieser Ausflug, den man ein paar Meter links neben dem Saatwinkler Steg beginnt.

Über die Straße „Im Saatwinkel“ und den Hallwigweg erreicht man das Ufer, von dem aus man in die Havel einsetzen kann und damit also auch gleich noch ein Stück Fließgewässer mitnimmt.

Los geht’s nach rechts, vorbei an der Tegeler Seebucht „Kleine Malche“. Nach wenigen Minuten erreicht man die Insel Valentinswerder und die Seeumrundung kann beginnen. Entweder man beginnt am unteren Teil der Insel oder am oberen nach rechts.

Ab hier wartet ein Eldorado der Inseln. Die direkt angrenzenden Maienwerder, Baumwerder und Scharfenberg liegen zwar eng aber versetzt zueinander. Was sich dadurch auftut ist ein herrliches kleines Schlängelparadies über den Tegeler See vorbei an den kleinen Oasen.

Man kann sich auf dieser Tour rechtsseitig halten und an den Ufern an Reiswerder und der Greenwichpromenade entlang paddeln, wo man bei Hasselwerder den Rückweg auf der gegenüberliegenden Seite antritt.

Es bietet sich eine abwechslungsreiche Tour vorbei an den tollen kleinen Badestränden, vielen Booten und Stegen. Auf Grund des hohen Schiffsverkehrs sollte man aber über die gesamte Tour in Ufernähe bleiben.

Daher führt der Rückweg nah an Reiherwerder vorbei, an Lindwerder entlang, bis man sich über Scharfenberg, Baumwerder und Maienwerder wieder durch das herrliche Insellabyrinth zurück zum Ausgangspunkt auf der Havel schlängelt.

Möglichkeiten für Pausen bieten sich bei der Seeumrundung viele. Man passiert zahlreiche Strände, die zum Verweilen einladen. Das Eiscafé Pavillon am See bei den Seeterrassen wartet mit kühler Erfrischung oder das Bootshaus Seeblick gegenüber von Baumwerder mit kleinen herzhaften Snacks.


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