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Blog Beim SUP Handy & Autoschlüssel mitnehmen (mit 6 Methoden)

Beim Stand Up Paddling möchte man in der Regel mit so wenig Gepäck wie möglich aufs SUP Board. Zum einen ist es nicht unbedingt praktisch, Gepäckstücke am Körper zu tragen, um die Paddelbewegung nicht einzuschränken.

Zum anderen möchte man natürlich besonders technische Geräte grundsätzlich nur ungern der Gefahr von Nässe aussetzen.

Wasserkontakt auf einem SUP Board lässt sich nicht vermeiden und auch am Gepäcknetz verstaute Gegenstände können schnell mal einen Schwapp kühles Nass abbekommen.

Was aber, wenn man mit dem Auto anreist und darauf angewiesen ist, den Schlüssel entsprechend bei sich zu tragen?

Oder auch nicht auf das Handy auf dem SUP Board verzichten möchte?

Wir zeigen dir 6 Methoden, wie du deinen Autoschlüssel und dein Handy sicher und wassergeschützt mit aufs Board nehmen kannst.

Warum sollte man das Handy zum Stand Up Paddling mitnehmen?

Sicherheit

Wie in vielen anderen Situationen ist es auch beim Stand Up Paddling aus Sicherheitsgründen ratsam, das Handy bei sich zu tragen, besonders wenn man alleine unterwegs ist.

Sollte man sich in einer Gefahrensituation befinden und darauf angewiesen sein, Hilfe anzufordern, kann ein Handy lebensrettend sein.

Einerseits kann damit Hilfe gerufen werden, andererseits kann man mit Freunden oder Familie vorab schon den Standort teilen.

Ein Punkt entscheidet dabei über alles andere: Ein Handy, das als Sicherheitsgerät gedacht ist, gehört an den Körper, nicht ins Gepäcknetz. Wenn du vom Board fällst und es abtreibt, schwimmst du deinem Notruf hinterher. Die wasserdichte Hülle mit Halsband unter der Jacke oder eine kleine Tasche am Hüftgurt sind die richtigen Plätze, der Drybag unter dem Netz ist es nicht.

Zwei Dinge kommen dazu. Prüf vor der Tour, ob am Gewässer überhaupt Netz ist, denn an Talsperren und in Flusstälern ist das oft nicht der Fall. Und wenn dein Gerät Notrufe über Satellit beherrscht, wie neuere iPhones und einige Android-Modelle, dann sieh dir vorher einmal an, wie das funktioniert. Im Ernstfall ist das der falsche Moment zum Ausprobieren.

Route finden

Auch auf dem Wasser kann das Handy ein nützlicher Wegweiser sein. Nicht immer ist man auf den eigenen, bekannten Gewässern und Routen unterwegs.

In fremden Umgebungen oder bei längeren Tagestouren kann das Handy dabei helfen, nicht vom Weg abzukommen.

Auch Einkehr- und Rastmöglichkeiten für Paddler kann man so über verschiedene Apps und Webseiten wie unserer SUP Deutschland Karte und den einzelnen Beiträgen zu Städten und Orten ausfindig machen und sich über Schleusen, Ein- und Ausstiegsstellen oder Sehenswürdigkeiten in Ufernähe informieren.

Musik hören

Die Zeit auf dem SUP Board wird für den ein oder anderen noch schöner, wenn die Lieblingsmusik mit an Board ist.

Das Handy ist dabei ein praktischer Begleiter, da man hier seine Favoriten schnell und bequem verfügbar hat.

6 Methoden im Überblick

Neben dem Autoschlüssel, den man bei Anreise mit dem eigenen Kraftfahrzeug meist zwangsweise mit auf das SUP Board nehmen muss, sprechen also auch einige Gründe für die Mitnahme des Handys.

Um dabei sicherzugehen, dass beide Gegenstände nicht durch Wasserkontakt beschädigt werden, müssen diese ausreichend wasserdicht verpackt werden.

Methode #1: Wasserdichte Handyhülle

Fällt ein Handy ins Wasser, ist meist nicht das Wasser das Problem, sondern die Schwerkraft: Es sinkt, und im trüben Seegrund findet es niemand wieder.

Achte deshalb darauf, dass die Hülle Luft einschließt und schwimmt, und probier das einmal zu Hause im Waschbecken aus, mit dem Handy darin. Viele Hüllen schwimmen nur leer.

Daher ist es wichtig, das Gerät sicher in einer wasserdichten Handyhülle zu verstauen. Entsprechend gute Hüllen bieten nicht nur ausreichend Schutz, wenn das Telefon einen Schwapp abbekommt. Sie sind auch wasserdicht beim Untertauchen.

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Ich habe einige Modelle getestet und die besten für dich in diesem Artikel zusammengefasst.

Manche Modelle auf dem Markt haben nicht nur Platz für das Handy selbst, sondern sogar auch noch einen einzelnen und kleineren Autoschlüssel.

Methode #2: Drybag

Die Drybag hat sich im SUP Sport als fast unverzichtbarer Begleiter bewährt. Wie der Name schon sagt, hält sie alle darin transportierten Gegenstände trocken.

Manche Modelle kommen mit Schultergurt, sodass man sie am Körper tragen kann. Das ist besonders praktisch, wenn beispielsweise kein Gepäcknetz auf dem SUP Board vorhanden ist.

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Am gängigsten ist aber die Methode, die Drybags am Gepäcknetz zu verstauen. Drybags gibt es in verschiedenen Größen.

Von klein bis groß und in sämtlichen Farben und Designausführungen erhältlich, kann man hier nicht nur Autoschlüssel, Handy oder Geld wassergeschützt transportieren. Die großen Modelle haben sogar noch Platz für Wechselkleidung.

Drybags mit Rollverschluss halten Regen, Spritzwasser und ein kurzes Bad zuverlässig ab, solange der Verschluss dreimal umgeschlagen und geklickt ist. Sie sind dafür gemacht, oben zu schwimmen, nicht dafür, in der Tiefe dicht zu bleiben. Eine Übersicht der besten SUP Drybags habe ich in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Methode #3: wasserfestes Handy mitnehmen

Die Herstellerangaben zum Wasserschutz sind leichter zu lesen, als sie aussehen. Entscheidend ist die zweite Ziffer der IP-Klasse (International Protection), sie steht für den Schutz gegen Wasser.

  • IP54: geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Ein kurzer Schwapp ist in Ordnung, mehr nicht.
  • IP65 und IP66: geschützt gegen Strahlwasser, also auch gegen kräftigen Regen. Untertauchen ist nicht vorgesehen.
  • IP67: übersteht 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe.
  • IP68: mehr als das, wie viel genau, legt der Hersteller selbst fest. Bei aktuellen Spitzenmodellen sind es meist 1,5 bis 6 Meter für 30 Minuten.

Drei Einschränkungen gehören dazu, und die stehen selten im Prospekt. Getestet wird in stillem Süßwasser, nicht in Salzwasser und nicht mit dem Aufprall eines fallenden Geräts. Die Dichtungen altern, ein drei Jahre altes Gerät ist nicht mehr so dicht wie am ersten Tag. Und praktisch alle Hersteller schließen Wasserschäden von der Garantie aus, auch bei IP68.

Ein wasserfestes Handy ist also eine gute Rückversicherung, wenn doch mal ein Schwall über das Deck läuft. Als alleiniger Schutz auf dem Board taugt es nicht.

Methode #4: Doppelt sichergehen

Der Leitspruch „doppelt hält besser“ hat auch hier seine Berechtigung. Am sichersten fährt, wer zwei Wasserschutzmethoden kombiniert.

Besonders, wer ein recht teures Handymodell besitzt, sollte hier an Schutz nicht sparen. Eine wasserdichte Handyhülle, die man zusätzlich in einer Drybag verstaut, bietet doppelt Schutz auf dem SUP Board.

Methode #5: Autoschlüssel ohne Elektronik anfertigen lassen

Sofern das KFZ-Modell mit entsprechendem Schloss es zulässt, kann man aus seinem Autoschlüssel auch einen mechanischen Ersatzschlüssel ohne Elektronik anfertigen lassen.

Der eigentliche Schlüssel selbst kann dann so während des Paddelausflugs eingeschlossen im Auto verwahrt werden.

Handelt es sich dabei um einen Funkschlüssel, sollte dieser dann allerdings im Auto entsprechend sicher verstaut werden, da die Funkverbindung durch die kurze Distanz nicht unterbrochen ist und Unbefugte gegebenenfalls das Fahrzeug öffnen könnten.

Spezielle Schutzhüllen für Funkschlüssel beispielsweise bieten dafür ausreichend Sicherheit und schirmen den Schlüssel ab, sodass kein Funksignal übertragen werden kann.

Methode #6: Spezielle Hülle für Autoschlüssel nutzen

Den Autoschlüssel am Auto zu verstecken ist riskant, denn im Falle eines Diebstahls winkt jede Versicherung ab! Den Schlüssel auf das SUP Board mitnehmen ist aber auch schwierig, weil er kein Wasser abbekommen soll und du auch nicht ewig im Drybag kramen willst?

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FAQ

Ob man sein Handy beim Stand Up Paddling bei sich haben möchte, liegt grundsätzlich im eigenen Ermessen. Viele wollen darauf nicht verzichten, weil man so zum Beispiel bequemen Zugriff auf die Lieblingsmusik hat. In manchen Fällen möchte man vielleicht aber auch einfach erreichbar bleiben. In puncto Sicherheit ist es in jedem Fall empfehlenswert, das Handy mitzunehmen, und zwar am Körper statt im Gepäcknetz. Besonders, wenn man alleine unterwegs ist, kann mit dem Handy im Fall einer Gefahrensituation Hilfe angefordert werden. Auch, wer auf fremden Gewässern oder längeren Touren unterwegs ist, sollte das Handy mit an Board haben, um in Bezug auf Routeninformationen jederzeit sicher und gut informiert unterwegs zu sein.
In jedem Fall gehört ein Handy auf dem SUP Board in eine wasserdichte Handyhülle. Wer doppelt sichergehen möchte, dass dem Gerät bei Wasserkontakt oder einem Sturz vom Board nichts passiert, kann das Ganze zusätzlich in einer Drybag verstauen.
Den Autoschlüssel kann man wassergeschützt in einer Drybag mit zum Paddeln nehmen. Für mehr Schutz kann der Schlüssel zusätzlich wasserdicht verpackt werden. Manche wasserdichte Handyhüllen haben dafür noch Platz. Es gibt aber auch spezielle wasserdichte Hüllen für Autoschlüssel. Lässt das eigene Fahrzeugmodell es zu, kann man auch einen mechanischen Ersatzschlüssel anfertigen lassen, also einen Schlüssel ohne Elektronik. Der eigentliche Schlüssel kann dann verschlossen im Auto verstaut werden.

Fazit

Nicht immer lässt es sich vermeiden, ohne Zubehör aufs Wasser zu gehen.

Besonders das Handy und der Autoschlüssel sind manchmal unvermeidbar.

Damit dem technischen Zubehör nichts passiert, sollte man Sorge tragen, dass man für entsprechend ausreichenden Wasserschutz gesorgt hat, bevor man auf das SUP Board steigt.

Wasserdichte Handyhüllen und eine Drybag sind die gängigsten Methoden, am besten in Kombination. Und das Handy, das im Notfall helfen soll, trägst du am Körper.


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