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Blog Go Paddle App Review: Top Helfer für SUP Spot Suche

Go Paddling ist keine Tracking-App, sondern eine Karte mit Einsetzstellen: Die App gehört zum amerikanischen Portal paddling.com und sammelt Spots für Kajak, Kanu und Stand Up Paddling, die Nutzer selbst eintragen.

Zum Einordnen: Die Screenshots stammen aus unserem ursprünglichen Test. Bei der erneuten Prüfung im August 2026 fällt vor allem eines auf: Die iPhone-Fassung wurde seit Juni 2021 nicht mehr aktualisiert, die Android-Fassung schon, sie steht bei Google Play aber nur bei 1,6 von 5 Sternen. Was das für den Nutzen bedeutet, steht weiter unten unter „Was sich seit unserem Test geändert hat“.

Eigenschaften der App im Überblick

Name Go Paddling (VerticalScope Inc., gehört zu paddling.com)
Verfügbarkeit iOS und Android; die iOS-Fassung stammt unverändert vom Juni 2021
Preis kostenlos
In-App-Käufe Nein
Registrierung notwendig Nein
Kompatibilität mit Smartwatch Nein
Nutzerbewertungen 3,6 von 5 aus 207 Bewertungen im US-App-Store, 1,6 von 5 aus 1.160 Rezensionen bei Google Play (Stand August 2026)
Unsere Bewertung 4 von 5 Sternen
Funktionen Einsetzstellen und Paddelreviere auf einer Karte finden (Anbieter nennt über 25.000 weltweit, Schwerpunkt Nordamerika), eigene Touren anlegen, Spots kommentieren und mit Fotos ergänzen, Details teilen, Profil anlegen

Aufbau und Funktionen der Go Paddling App

Das Erfreuliche bei der Go Paddling App ist zunächst, dass sie kostenlos ist. In-App-Käufe gibt es keine, alle Funktionen stehen jedem offen. Finanziert wird das über Werbung, bei der Android-Fassung weist Google Play sie ausdrücklich aus.

Einmal geöffnet, kann man auch direkt loslegen. Im unteren Bedienfeld kann man mit dem linken Button direkt in die „Paddling Locations“ einsteigen.

Wer die Ortungsdienste aktiviert hat, bekommt auch hier gleich schon die Deutschlandkarte und genauer die konkrete Umgebung angezeigt. So sind auch durch die wasserdichte Handyhülle keine umständlichen Klicks notwendig.

Kleine rote Punkte mit und ohne Zahlen verraten, dass hier etwas auf der Karte anklickbar ist. Dahinter verbergen sich je nach Punkt verschiedene Informationen. Das kann der Name des Gewässers sein, Einsetzstellen oder Schleusen.

Kartenansicht der Go Paddling App mit Einsetzstellen in der Umgebung

Detailansicht eines Spots mit Ausstattung und Koordinaten
Liste der Merkmale eines Einsetzpunkts, etwa Parken und Verpflegung
Kommentare und Fotos anderer Paddler zu einem Spot

Je nachdem, wie umfangreich die Details hinter den Punkten ausgeführt sind und um welche Art von Spot es sich handelt, bekommt man hier auch noch über eine Liste durch entsprechende Häkchen angezeigt, ob das Parken beispielsweise kostenpflichtig oder frei ist, ein Campingplatz in der Nähe ist oder Verpflegung am Spot möglich ist.

Auch die exakten Koordinaten werden angezeigt und eventuelle Kommentare, sofern welche hinterlassen wurden.

Hier kann man die Details des Spots auch über verschiedene Kanäle mit Freunden teilen, zum Beispiel über WhatsApp oder per E-Mail und selbst Kommentare und Fotos einfügen.

Über die Lupe neben der Karte im Bedienfeld kann man direkt nach bestimmten Spots suchen, um die jeweiligen Informationen abzurufen.

Im Menü kann man unter dem Button „Trip Plans“ außerdem seine eigene Tour erstellen und auch Favoriten abspeichern, um sie jederzeit schneller abrufen zu können.

Wer möchte, kann sich unter dem Menüpunkt „Help/About“ auch registrieren. Nötig sind dafür der volle Name, die E-Mail-Adresse und ein gewünschter Benutzername.

Design und Bedienbarkeit

Das Design der Go Paddling App ist einfach und funktional gehalten und leicht verständlich. Hier lenkt nichts durch zu viel Schnickschnack von den wichtigen Funktionen ab. Beim Öffnen der App bekommt man lediglich einen Hinweis, immer eine Rettungsweste zu tragen, den man durch einen Klick bestätigen muss.

Danach ist man da, wo man im ersten Schritt sein sollte, nämlich auf der Karte. In der Ansicht kann man hier wie üblich zwischen der Karten- und Satellit-Option wechseln und durch die gewohnte Touchscreen Bewegung ein- und auszoomen.

Manchmal muss man beim Zoomen etwas mehr Geduld haben, bis man einen bestimmten Spot anklicken kann, da die roten Punkte der Spots trotz Vergrößerung durch Zoomen immer noch recht klein sind.

Hier braucht man also ein bisschen Fingerspitzengefühl, vor allem, wenn man das Smartphone schon in der wasserdichten Handhülle verstaut hat.

Satellitenansicht der Karte mit markierten Paddelrevieren

Suchfunktion für Spots in der Go Paddling App
Anlegen einer eigenen Tour unter Trip Plans
Menü der App mit Einstellungen und Registrierung

Die Sprache bei der Go Paddling App beschränkt sich auf Englisch. Wer dem aber mächtig ist, wird hier keine Probleme haben. Durch die lediglich 5 Hauptmenüpunkte gelangt man schnell dorthin, wo man sein möchte.

Dadurch, dass Go Paddling erfreulicherweise komplett kostenlos ist, muss man sich lediglich mit kleinen Anzeigen anfreunden. Die sind bis jetzt aber ausschließlich bei den Details zu den Spots geschaltet und so weit unten platziert, dass sie überhaupt nicht in der Bedienung stören.

Hier gibt es also keine nervigen Pop-ups, die sich über die Ansicht legen, die man durchlaufen lassen oder umständlich durch die wasserdichte Handyhülle wegklicken muss.

Alles in allem kommt man mit der Handhabung bei Go Paddling sehr gut zurecht. Ausbaubedarf gibt es allerdings noch, denn die Informationen zu den Spots speziell für Deutschland könnten mit mehr Informationen bestückt sein und auch die Anzahl der Spots selbst ist noch ausbaufähig. Das hängt allerdings von der Aktion der User ab. Potenzial nach oben ist da, wenn jeder Verwender sich hier beteiligt.

Was noch schön wäre ist, eine wählbare Option, mit welcher Ausrüstung genau man unterwegs ist. Nicht alle Kanu- und Kajakgewässer und Spots eignen sich automatisch auch für Stand Up Paddler.

Alles in allem lohnt sich die Go Paddling App aber für Basisinformationen zur Gewässerumgebung, sofern Details zur bestimmten Umgebung in der App schon zu finden sind. Zudem kann man seine Tourenerlebnisse hier einfach und unkompliziert, auch schnell eintragen. Unter dem Menüpunkt „Help/About“ kann man dafür für seine Touren die Einheit von Meilen auf Kilometer voreinstellen.

Nutzerbewertungen

Hier liegen App Store und Google Play weit auseinander. Im amerikanischen App Store kommt Go Paddling auf 3,6 von 5 aus 207 Bewertungen; im deutschen App Store gibt es überhaupt nur eine einzige Bewertung, was zeigt, wie wenig die App hierzulande genutzt wird.

Die Android-Fassung dagegen steht bei mehr als 500.000 Installationen nur bei 1,6 von 5 Sternen aus 1.160 Rezensionen (Stand August 2026). Kritisiert werden dort Abstürze, eine überladene Werbeeinblendung und Karten, die sich nicht laden. Das ist ein deutliches Warnsignal, das es zum Zeitpunkt unseres Tests so noch nicht gab.

Was in beiden Stores gleich bleibt: Der Wert der App hängt daran, wie gut die Spots gepflegt sind. In Nordamerika ist die Datenbank dicht, in Deutschland dünn.

Was sich seit unserem Test geändert hat

Bei dieser App ist die Entwicklung der wichtigste Teil des Berichts:

  1. Die iPhone-Fassung wird nicht mehr gepflegt. Die letzte Version im App Store stammt vom Juni 2021. Fünf Jahre ohne Aktualisierung sind bei einer App, die auf Karten und Ortungsdienste angewiesen ist, eine lange Zeit.
  2. Die Android-Fassung wird gepflegt, kommt aber schlecht an. Sie wurde zuletzt im März 2026 aktualisiert und steht trotzdem nur bei 1,6 von 5 Sternen.
  3. Für Deutschland lohnt sich der Download kaum. Die Datenbank ist auf Nordamerika ausgerichtet, hierzulande sind die Einträge dünn und oft ohne Details.

Unsere Empfehlung fällt deshalb heute anders aus als damals: Wer in Nordamerika paddelt, kann die App als Spotsuche ausprobieren. Wer in Deutschland ein Revier sucht, ist mit unserer SUP Deutschlandkarte besser bedient.

Alternativen zur Go Paddling App

Zum Aufzeichnen der Tour taugt Go Paddling ohnehin nicht, dafür sind GoSUP und Paddle Logger gedacht, die wir beide getestet haben. Wer eine gepflegte Karte mit Spots und Übernachtungsplätzen sucht, wird eher bei canua für Gewässer in Europa fündig.

Für die SUP Tourenplanung kann man sich auch im Internet informieren, um geeignete Spots zu finden. Zum Beispiel ist unsere SUP Deutschlandkarte dazu umfangreich mit Informationen bestückt und kann ebenso von jedem Nutzer erweitert werden.

Eine Sportuhr oder Smartwatch leistet hier auch gute Dienste, wenn es ums Aufzeichnen der Tour geht. Auch mit dem Smartphone selbst kann man Touren via GPS und bestimmten Sport-Apps tracken, wenn man sich nicht davor scheut, das Handy mit aufs Board zu nehmen.

Das sollte aber mit einer wasserdichten Handyhülle nicht der Fall sein. Genauere Informationen, wie man die SUP Tour am besten aufzeichnet, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Meine Empfehlung

YOSH wasserdichte Handyhülle IPX8
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FAQ

Nein, alle Funktionen bei Go Paddling sind kostenlos und für jeden auch ohne Registrierung zugänglich.
Direktes Aufzeichnen einer SUP Tour übernimmt die Go Paddling App nicht, hier werden die Touren manuell mit allen Informationen vom User selbst eingetragen.
Nur eingeschränkt. Für Nordamerika ist die Spotsuche brauchbar, für Deutschland ist die Datenbank dünn geblieben. Dazu kommt, dass die iPhone-Fassung seit Juni 2021 nicht mehr aktualisiert wurde und die Android-Fassung bei Google Play nur 1,6 von 5 Sternen erreicht. Für die Reviersuche in Deutschland empfehlen wir stattdessen unsere SUP Deutschlandkarte, zum Aufzeichnen der Tour eine der getesteten Tracking-Apps.

Durchschnittliche Bewertung 3.7 bei insgesamt 3 Stimmen

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