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Blog SUP bei Wind: 7 Tipps für Stand Up Paddling bei Wind

SUP bei Wind: 7 Tipps für Stand Up Paddling bei Wind

Entspannt mit dem SUP Board übers Wasser zu gleiten hat sich für viele mittlerweile zu einer Lieblingsfreizeitbeschäftigung entwickelt. Je nach Erfahrungslevel können es hier und da auch gerne ein paar Wellen sein.

Doch nicht immer verläuft eine Stand Up Paddling Tour entspannt. Vor allem, wenn die Wetterverhältnisse nicht optimal sind und Wind aufzieht. Besonders für Anfänger auf dem SUP Board kann das Paddeln im Wind zu einem echten Kraftakt werden. Wenn das Gleichgewichtsgefühl auf dem SUP Board noch nicht so ausgeprägt ist und die Standsicherheit auf dem SUP Board noch fehlt, kann Wind zur unangenehmen Begleiterscheinung werden.

Wir beantworten dir im Folgenden die wichtigsten Fragen rund um das Thema Stand Up Paddling bei Wind und geben dir wichtige Tipps, wie du dich richtig verhältst, um auch bei Wind weiterhin sicher auf dem SUP Board unterwegs zu sein.

Tipp 1: Leash nutzen

Die Leash ist eines der wichtigsten Hilfsmittel, um die Sicherheit beim Stand Up Paddling zu erhöhen. Am Heck des SUP Boards angebracht, verbindet sie den Paddler per Köchelmanschette mit dem SUP Board und sorgt so jederzeit für eine sichere Verbindung zwischen Fahrer und Board. Wer die Leash nicht am Knöchel tragen möchte, kann stattdessen auch zu einer Hüftleash greifen.

Sollte man also einmal versehentlich ins Wasser stürzen, treibt das SUP Board nicht weg und man kann sich wieder zurück retten. Eine Leash sollte bei allen Wetter- und Paddelverhältnissen genutzt werden. Vor allem aber bei Wind und der Gefahr die Balance zu verlieren, ist sie besonders wichtig.

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Tipp 2: Im Knien paddeln

Wenn Wind aufkommt und man nicht ausreichend Sicherheit im Stehen auf dem SUP Board hat, sollte man sofort in die Knie gehen. Der Wind hat damit eine geringere Angriffsfläche, man hat mehr Halt und ist damit sicherer unterwegs.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass man sich – wie im Stehen auch – mittig auf dem SUP Board platziert, um nicht zu kippen. Sollte das SUP Board einen Tragegriff in der Mitte des Decks haben, ist dieser ein guter Anhaltspunkt. Die Knie befinden sich dann rechts und links von diesem. Dabei können die Knie auch ruhig etwas weiter auseinander platziert werden, der Schritt also etwas größer sein. So erhöht man das Gleichgewicht auf den Knien zusätzlich. Wer ein höhenverstellbares Paddel hat, muss dieses in der Länge dann entsprechend kürzen. Ein festes und damit nicht verstellbares Paddel wird dann mit beiden Händen am Schaft gegriffen.

Wird auch das Paddeln auf den Knien zu unsicher, kann man sich hinsetzen, also den Po einfach auf den Fersen ablegen. Sollte diese Position weiterhin zu unsicher sein, kommt man in der Extremsituation vom Sitzen schließlich in eine Liegeposition, um die Angriffsfläche des Winds nochmals zu verringern und das Gleichgewicht besser zu verteilen.

Dabei ist es ratsam, die Bauchlage der Rückenlage vorzuziehen, um die Umgebung im Blick und mehr Kontrolle über den eigenen Körper zu haben. Zudem kann man sich aus der Bauchlage heraus auch besser rechts und links an den Seitenwänden des SUP Boards festhalten.

Tipp 3: Windschutz suchen

Sollte Wind beim Stand Up Paddling kommen, kann man auf dem Gewässer nach einem natürlichen Windschutz suchen. Grundsätzlich ist es ratsam, nicht so weit vom Ufer weg zu paddeln, da dort der Wind nicht so stark ist wie in den freieren Gebieten auf dem Wasser.

Außerdem bieten Bäume in Ufernähe einen guten Windschutz. Hier muss darauf geachtet werden, dass man sich auf der richtigen Seite befindet, dass diese auch den Schutz in der entsprechenden Windrichtung bieten.

Tipp 4: Rückenwind nutzen

Gegen den Wind zu paddeln ist äußerst anstrengend und kann dazu besonders für Anfänger zu einer wackligen Angelegenheit werden. Nutzt man hingegen den Rückenwind aus, kann das sogar den Paddelspaß erhöhen.

Dabei kann man sogar auf dem SUP Board stehen bleiben, denn der Rückenwind hat so mehr Angriffsfläche und das SUP Board wird mühelos vom Wind nach vorne getrieben. Wer Spaß an höheren Geschwindigkeiten beim Stand Up Paddling hat, weiß Rückendwind zu schätzen.

Ist der Rückendwind aber zu stark und man fühlt sich besonders als Anfänger nicht sicher genug, gilt auch hier: in die Knie gehen, hinsetzen oder im Extremfall hinlegen.

Tipp 5: Ufer im Auge behalten

Ist bereits abzusehen, dass die Tour etwas windiger werden könnte, sollte man besonders an diesen Tagen darauf achten, nicht zu weit vom Ufer weg zu paddeln. In Ufernähe ist der Wind immer schwächer und erhöht seine Geschwindigkeiten erst auf dem freien Gewässer so richtig. Zieht der Wind während er Stand Up Paddling Tour auf, sollte sofort Richtung Ufernähe gepaddelt werden.

Tipp 6: Abbruch

Ist man schlicht zu unsicher und Angst steigt auf, das SUP Board im Wind nicht ausreichend beherrschen zu können, sollte sich immer für einen Abbruch der Paddeltour entschieden werden.
Stand Up Paddling soll Spaß machen und man sollte auch bei dieser Sportart niemandem etwas auf Kosten der eigenen Gesundheit beweisen wollen.

Tipp 7: Vorbereitung

Wer mit dem SUP Board aufs Wasser möchte, sollte zur eigenen Sicherheit vorab immer die entsprechende Wetterlage prüfen. Am verlässlichsten sind dabei Voraussagen für die nächsten fünf bis sieben Tage. Je kurzfristiger der Wettercheck, umso verlässlicher in der Regel.

Je nach Erfahrungslevel sollte man sich dann entweder dafür entscheiden, die Paddeltour zu vertagen oder sich dementsprechend mit den theoretischen Sicherheitstipps auseinandersetzen, damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt.

Für Notfälle sollte außerdem eine Rettungs- oder Schwimmweste getragen oder zumindest mitgenommen werden. Rettungswesten haben den Vorteil, dass sie den Träger im Falle der Ohnmacht automatisch auf den Rücken drehen und somit vor dem Ertrinken retten. Schwimmwesten sind dafür angenehmer zum Tragen und schränken die Bewegungsfreiheit weniger ein.

Meine Empfehlung

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Wer stattdessen eine kleine Lösung sucht, kann sich eine Schwimmboje wie die Restube Basic mitnehmen. Diese enthält eine CO2-Patrone und bläst sich beim Sturz ins Wasser automatisch auf.

FAQ

Grundsätzlich kann man durchaus auch bei Wind Stand Up Paddeln. Das gilt aber wirklich nur für Wind und keine stürmischen Windverhältnisse. Wichtig ist, sich vorab mit der Wettervorhersage auseinanderzusetzen und sich zumindest theoretisch bereits mit den Sicherheitstipps zu Verhaltensweisen auf dem SUP Board bei Wind beschäftigt zu haben. Nur so ist man ausreichend vorbereitet, auch wenn es unerwartet windig werden könnte.
Als Anfänger sollte man sich grundsätzlich überlegen, ob man bei Wind unbedingt auf das SUP Board steigen muss. Es ist ratsam ohne Erfahrung auf das Stand Up Paddling bei Wind zu verzichten. Im Allgemeinen sollte man zum Schutz der eigenen Gesundheit besser an Land bleiben, wenn die Windstärke 7 km/h überschreitet. Alle Tipps zum SUP bei Wind ansehen.
Bleibt man in Ufernähe, geht auf die Knie und nutzt den Rückenwind, hat man sein SUP Board auch bei windigen Verhältnissen in der Regel sicher unter Kontrolle. Mehr erfahren.

Fazit

Stand Up Paddling kann auch bei Wind seinen Reiz haben. Wer gerne mit höheren Geschwindigkeiten auf seinem SUP Board unterwegs ist, wird Wind bis zu einem gewissen Grad sogar zu schätzen wissen.
Ist man Anfänger, sollte man seine SUP Tour bei windigen Wetterverhältnissen besser vertagen. Befindet man sich aber bereits auf dem Wasser und der Wind zieht auf, kommt man auch als Anfänger in Regel gut zurecht, wenn man einige wertvolle Tipps beachtet.

Wer stets in Ufernähe paddelt, dabei den Rückenwind ausnutzt auf den Knien paddelt, kommt auch bei Wind erfahrungsgemäß sicher zurück an Land.

Grundsätzlich gilt, sich auf dem SUP Board niemals selbst zu überschätzen und Sicherheit zu jedem Zeitpunkt vorgehen zu lassen. Ein Abbruch der SUP Tour sollte daher immer die erste Wahl sein.


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