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Blog SUP Board Test der Stiftung Warentest: Gibt es einen?

SUP Board Test der Stiftung Warentest: Gibt es einen?

Die Stiftung Warentest kennt fast jeder oder hat zumindest schon mal ihr Testlogo wahrgenommen. Die Berliner Stiftung ist für viele der verlässliche Ratgeber, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Das Testteam kauft Produkte aus unterschiedlichen Kategorien anonym ein, um sie hinsichtlich verschiedener Bewertungskriterien auf Herz und Nieren zu prüfen. Angefangen hat das alles, als Bundeskanzler Konrad Adenauer im Jahr 1962 die Absicht der Bundesregierung auf ein neutrales Warentestinstitut geäußert hat.

Im Jahr 1966 kam das erste Heft in den Handel, damals noch beschränkt auf Handrührgeräte und Nähmaschinen. Bis heute hat die Stiftung Warentest mehr als 6.250 Warentests und zahlreiche Dienstleistungstests durchgeführt. Die getesteten Kategorien decken mittlerweile eine umfangreiche Bandbreite von unter anderem Haushalt, Multimedia, Versicherungen, Gesundheit über Geld, Familie, Ernährung, Immobilien bis hin zur Altersvorsorge ab. Jedes Jahr werden die Tests in rund 6,7 Millionen Heften veröffentlicht und von über 100 Millionen Usern online abgerufen.

Wer vor einer Kaufentscheidung steht, bedient sich gerne den ausführlichen Tests der Stiftung in den monatlich erscheinenden Magazinen oder eben online. Die Dienstleistungen und Produkte werden nach einem Notensystem von sehr gut bis mangelhaft bewertet, nicht selten schmücken Unternehmen ihre Produktverpackungen im Handel mit der bedeutenden Stiftung Warentest Bewertung (vorausgesetzt, sie kann sich sehen lassen).

Gibt es einen aktuellen Stiftung Warentest SUP Board Test?

Wer die Stiftung Warentest aktuell nach einem SUP Board Test durchforstet wird enttäuscht. Einen solchen Testdurchlauf findet man derzeit nicht. Auch nicht von der in Frankfurt ansässigen Konkurrenz Öko-Test.

Hat die Stiftung Warentest in vergangenen Jahren SUP Boards getestet?

Im Archiv braucht man ebenfalls nicht zu wühlen – einen Stiftung Warentest SUP Board Test 2020 gibt es nicht. Auch in den Jahren zuvor hat das Institut keine SUP Boards unter die Lupe genommen. Das hat aber sicher weniger damit zu tun, dass in der Redaktion vehemente SUP Muffel sitzen, vielmehr wird dieser Aspekt auf den SUP Board Markt und seine Spezifikationen zurückzuführen sein.

Schwierigkeiten bei SUP Board Tests

#1 Große Auswahl

Der SUP Board Markt ist mittlerweile enorm groß. Immer wieder tauchen neue Marken auf, die plötzlich mitmischen und darunter noch mal unzählige verschiedene Modelle. Für Testdurchläufe bestimmter Kategorien muss man sich auf eine Auswahl an Testprodukten beschränken. Hierbei einen stringenten Überblick und damit auch eine repräsentative Vergleichsstruktur herzustellen ist eine große Herausforderung. Alleine im Segment der Allround SUP Boards ist es schier unmöglich, eine limitierte Auswahl zu treffen, die eine Bewertung in Relation zur Übersichtlichkeit des Markts möglich machen.

#2 Viel Veränderung

Nicht wenige SUP Board Hersteller tüfteln Jahr für Jahr an neuen und innovativen Materialaufbauten und SUP Board Konstruktionen. Was heute im Vergleichsmaßstab als top bewertet wird, kann morgen schon wieder Schnee von gestern sein. Und dafür werden nicht immer gänzlich neue SUP Boards entwickelt, sondern die Hersteller überarbeiten damit auch ihre bestehenden Modelle regelmäßig. Es  würde dir also nur wenig nutzen, wenn der Dropstitch Kern eines im Test hochgelobten SUP Boards in der Neuauflage mit innovativer Überarbeitung mittlerweile viel mehr Qualität mitbringt. Und das mit „sehr gut“ bewertete Vorjahresmodell dem gegenüber in diesem Jahr dann weitaus schlechter abschneiden würde. Das betrifft auch Garantien von Herstellern, die nicht selten nach oben oder unten angepasst werden und ebenfalls ein Kriterium sind, die SUP Boards als lohnenswerten oder weniger sinnvollen Kauf zu bewerten.

Die starke Bewegung auf dem SUP Board Markt wird damit zu einer nachvollziehbaren Herausforderung für die Stiftung Warentest. Wer den SUP Board Markt nicht aktiv und regelmäßig verfolgt, kann hier nur schwer marktrelevante Vergleichstests durchführen.

#3 Einzelne Modelle (vor allem Testsieger) sind schnell ausverkauft

Hinzukommt, dass einige SUP Boards nach Einführung schon nicht mehr zu haben sind. Vor allem Modelle, die in Testberichten hochgelobt werden, sind nach kurzer Zeit ausverkauft. Diese Erfahrung haben auch wir schon gemacht, wenn ein SUP Board unsere ausführlichen Tests als Spitzenreiter angeführt hat. Schade also, wenn man sich beim Lesen eines Testberichts von einem SUP Board überzeugen liest, man es aber nicht mehr bekommt. Da bliebe nur der Secondhand Kauf und der Testbericht ist damit dann auch schon nicht mehr durchweg authentisch.

#4 Praktisches Wissen erforderlich

Nur auf ein SUP Board zu schauen, lässt natürlich nicht erkennen, ob wir es mit einem Top oder Flop zu tun haben. Der Materialaufbau, die Verarbeitung und die Konstruktion verraten uns in der Theorie dann zwar schon viel, aber performt das Modell auch so, wie es soll? SUP Board Tests sollten immer auch in der Praxis und das in Verbindung mit entsprechendem Fachwissen stattfinden. Nur so kann man feststellen, ob das Board auch wirklich mitbringt, was versprochen wird und was es in seiner Riege im Preis/Leistungsvergleich soll. Dabei geht es unter anderem um angegebene Traglasten, Fahreigenschaften und die Qualität der Verarbeitung in der Anwendung (gibt ein Ventil nach zweimal den Geist auf, sitzen Finnen stabil etc.).

Reine Labortests geben nur schwer Auskunft darüber, auf welche Lebensdauer man das vorliegende Modell tatsächlich abschätzen kann. Ob die Stiftung Warentest für SUP Board Test wirklich die Kapazitäten mitbringt, ihre Redakteure professionell schulen zu lassen und nach der theoretischen Begutachtung ausgiebig aufs Wasser zu schicken, ist zu Recht fraglich. Und das sollte es schon alles mitbringen, sonst passiert das Gleiche, was die Kollegen von Coffeeness für ihr Segment feststellen mussten: 100 % Fachkompetenz war beim Stiftung Warentest Kaffeevollautomaten Test leider nicht involviert und der Vergleich hinkte alleine schon an völlig unterschiedlichen Maschinenwelten.

#5 Es gibt nicht das „eine beste“ SUP Board

Auf der Suche nach dem besten SUP Board zu gehen, wird dir so pauschal nicht viel bringen. Ein für dich passendes Modell muss auf dich und deine Einsatzwünsche abgestimmt sein. Wenn du zum Beispiel ein Touring SUP Board als diesjährigen Testsieger im Internet findest, muss dieses Modell nicht per se auch das richtige für dich sein, sofern du nicht zumindest schon ein erfahrener Stand Up Paddler bist. Als Anfänger bist du dann besser in der Allround Klasse aufgehoben und all die top Eigenschaften des Testsiegers bringen dir nichts. Vielmehr wahrscheinlich sogar noch Frust obendrauf. Auf unserer Seite haben wir uns dem Thema im Ratgeber ausführlich gewidmet. Hier kannst du nachlesen, wonach du speziell für dich und deine Bedürfnisse schauen solltest und kannst.

Alternativen zum Stiftung Warentest SUP Board Test

Alternativ zur verlässlichen Stiftung Warentest kannst du für den SUP Board Kauf auf unsere ausführlichen Testberichte vertrauen. Wir nehmen den SUP Board Markt und die angebotenen Modelle regelmäßig unter die Lupe, haben die umfangreichsten Informationen gesammelt und uns schon mehrere Hundert SUP Boards intensiv angeschaut. Auf unserem Blog und unserem YouTube Kanal haben wir Dutzende ausführlichen Reviews veröffentlicht (Tendenz stark steigend).

Neben uns findest du online auch noch andere Vergleichsportale im Internet. Die bieten zwar nicht den Umfang an ausführlichen SUP Board Tests wie wir, bieten dir aber eine gute Ergänzung in der Recherche. Es ist grundsätzlich wichtig, dass du dir viele verschiedene SUP Boards von unterschiedlichen Marken anschaust, bevor du deine Kaufentscheidung triffst. Nur so kannst du am Ende überzeugend wissen, bei welchen Modellen es sich um ein gutes Preis/Leistungsverhältnis handelt, wo bei der Verarbeitung und der Qualität im Allgemeinen, den Features und auch dem Zubehör gespart wurde.

Von den Markenseiten selbst Onlineshops und Privatpersonen in Social Media Gruppen raten wir als verlässliche Quelle ab. Die Markenseiten und die Partnershops haben natürlich das oberste Ziel, ihre SUP Boards zu verkaufen. Dass du dementsprechend keine kritische Auseinandersetzung im Vergleich zu anderen Modellen findest und natürlich nur das Beste vom Board hervorgehoben bekommst, ist klar. Lass dich davon nicht blenden und vertraue auf unabhängige Tests wie die auf unserer Seite oder anderen Vergleichsportalen.

Privatpersonen und anonymen Usern in Social Media Gruppen, Freunden und Bekannten fehlt wiederum der qualifizierte Überblick über den gesamten SUP Board Markt. Sie kennen meist nur ein bis fünf Modelle und in den meisten Fällen nicht einmal den Unterschied zwischen Single- oder Double Layer. Viele wissen nicht einmal, womit genau sie da eigentlich unterwegs sind. Materialaufbauten, Konstruktionen, Verarbeitung und die Qualität allgemein ist ungeheuer wichtig für die Funktionalität und Langlebigkeit eines SUP Boards. Vor allem aber dafür, dass du persönlich vollends zufrieden damit bist. Was für den einen zufällig passt, kann für den anderen zur sehr frustrierenden Angelegenheit werden.

Alle unsere Testberichte mit kurzen Zusammenfassungen der einzelnen Modelle findest du hier in unserem SUP Board Test.


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