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Blog Richtig SUP Boards in der Sonne lagern (mit 3 Methoden)

Du liebst SUP Touren im Sommer?

Aber wusstest du, dass aufblasbare SUP Boards durch zu viel Sonne und Wärme Schäden davontragen können?

In diesem Artikel zeigen wir dir effektive Methoden, um dein SUP Board in der Sonne richtig zu lagern und ein Platzen der Luftkammern zu verhindern.

Erfahre alles über das richtige Ablassen von Luft, die Nutzung von Schatten und das effektive Abkühlen deines SUP Boards.

Alles drei kostet dich keine fünf Minuten und erspart dir im Zweifel eine Reparatur.

Warum aufblasbare SUP Boards nicht in der Sonne liegen sollten

Ein SUP Board in der Sonne zu lagern, ist keine gute Idee. Das betrifft vor allem aufblasbare Stand Up Paddling Boards. Denn die Luft im Inneren dehnt sich bei Hitze aus, wodurch sich der Druck immer weiter erhöht.

Wie viel das ausmacht, lässt sich ausrechnen. Ein Board, das bei 25 Grad mit 15 PSI aufgepumpt wurde und sich in der Sonne auf 55 Grad aufheizt, steht danach bei rund 18 PSI. Diese Temperatur ist auf einem dunklen Deckpad an einem Sommertag keine Übertreibung, sondern der Normalfall. Damit liegt das Board deutlich über dem Wert, den der Hersteller freigegeben hat.

Dazu kommt, dass sich das Material in der Wärme genau in die andere Richtung verhält: PVC wird weicher, die Klebenähte ebenfalls. Höherer Druck trifft also auf eine geringere Belastbarkeit. Deshalb reißen Boards fast nie beim Aufpumpen, sondern am Ufer in der Mittagssonne.

Wenn du aus dem Wasser kommst, sind verschiedene Dinge bei der Lagerung zu beachten. Auf gar keinen Fall solltest du einfach dein SUP Board in der Sonne liegen lassen.

Nicht nur der Druck: die UV-Strahlung

Der Druck ist die akute Gefahr, die UV-Strahlung die schleichende. Sie bleicht Farben und Aufdrucke aus, macht das PVC über die Jahre spröder und lässt geklebte Schriftzüge und Kanten der Deckpads irgendwann an den Rändern aufstehen.

Ein einzelner Sonnentag richtet da nichts an. Ein Board, das jeden Sommer wochenlang aufgepumpt auf der Terrasse liegt, altert dagegen sichtbar schneller als eines, das zwischen den Touren im Schatten steht. Wer sein Board dauerhaft draußen lagert, deckt es ab. Das kostet nichts und ist die wirksamste Einzelmaßnahme.

Und ganz praktisch: Ein Deckpad, das eine Stunde in der Sonne lag, wird heiß genug, dass barfuß darauf zu stehen unangenehm ist. Wer mit Kindern unterwegs ist, denkt daran, bevor sie aufs Board steigen.

Methode #1: Etwas Luft aus dem Board ablassen

Du möchtest dein Board in der Sonne lagern, nachdem du eine Tour auf dem Wasser absolviert hast?

Sonnenschäden vermeidest du, indem du vor dem Ablegen etwas Luft aus dem SUP Board herauslässt. Dadurch wird der Druck verringert und die Gefahr minimiert.

Mit weniger Luft in den Kammern kannst du das SUP Board in der Sonne liegen lassen. Doch wie wird die Luft am besten abgelassen, ohne das Board dabei komplett zu entleeren?

So gehst du vor:

  1. Ventil öffnen: Öffne das Ventil für einen kurzen Moment, um etwas Luft abzulassen. Dabei gibt es oft einen lauten Knall, den du aber mit der Abdeckung durch eine Decke oder ein Badehandtuch etwas abmilderst.
  2. Silent Air Remover: Alternativ zum manuellen Luft ablassen kannst du auch einen Silent Air Remover nutzen. Der Vorteil an diesem Tool ist, dass das Luftablassen anders als bei der manuellen Methode völlig geräuschlos funktioniert.

Meine Empfehlung

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  • Elektrische oder manuelle Pumpe: Auch das Ablassen der Luft mit einer elektrischen oder manuellen Luftpumpe ist möglich. Je nachdem, ob und welche Art von Pumpe du dabeihast, kannst du den Luftdruck also auf verschiedenen Wegen minimieren, um den Druck zu reduzieren und Schäden an den Luftkammern vorzubeugen.
  • Tipp für sehr heiße Tage: Bei sehr hohen Temperaturen und fehlenden schattigen Plätzen ist ein Aufpumpen des Boards bis maximal 13 PSI zu empfehlen. So kannst du dein SUP Board in der Sonne lagern, ohne Schäden befürchten zu müssen.

Methode #2: SUP Board im Schatten lagern

Als zweite Methode eignet sich die Lagerung im Schatten. Besonders Seen, an denen das Ufer viele Bäume und Sträucher mit schattigen Plätzchen bereithält, bieten dafür oft viele Gelegenheiten.

Im Schatten wird dein Board keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt, wodurch sich auch die Luft im Inneren nicht zu stark erwärmt. Die Luft im Board dehnt sich nicht übermäßig aus, sodass auch kein Platzen der Luftkammern zu befürchten ist.

Hast du also viel Schatten zur Lagerung des Boards zur Verfügung, nutze diesen, um dir das Ablassen von Luft zu ersparen. Schatten ist immer besser als dein SUP Board in der Sonne zu lagern.

Wo es keinen Baum gibt, hilft ein einfacher Handgriff: Dreh das Board um, sodass das Deckpad nach unten zeigt. Das Pad ist bei den meisten Boards dunkel und heizt sich deshalb am stärksten auf, die Unterseite ist fast immer heller. Und leg das Board nicht direkt auf heißen Asphalt oder dunklen Sand, sondern auf Gras oder auf deinen Rucksack. Der Untergrund heizt von unten genauso zuverlässig wie die Sonne von oben.

Methode #3: SUP Board abkühlen

Steht dir kein schattiges Plätzchen zur Verfügung, du möchtest aber auch keine Luft ablassen? Dann gibt es noch eine dritte Methode.

Auch mit dieser kannst du das SUP Board in der Sonne liegen lassen. Du musst dafür nur die Luft im Inneren effektiv abkühlen, um Schäden zu verhindern.

Nimm dazu ein großes Handtuch, zum Beispiel ein Badehandtuch. Tauche es in kaltes Wasser ein. Das nasse Handtuch legst du dann komplett über das Board, um es ordentlich abzukühlen.

Das Prinzip dahinter ist die Verdunstung: Solange das Handtuch feucht ist, entzieht es dem Board Wärme. Es ist aufwendiger als Schatten und wirkt auch nicht ganz so zuverlässig, aber es ist die beste Lösung, wenn es weit und breit keinen Baum gibt.

Wichtig: Liegt das Board länger in der Sonne, trocknet das Handtuch und muss erneut durchnässt werden.

Fazit

Es gibt mehrere wirksame Methoden, mit denen du dein Board vor der Sonneneinstrahlung schützt und so vor Schäden bewahrst. Je nachdem, wo du zum Paddling unterwegs bist und welches Zubehör du gerade dabeihast, ist die eine oder andere Methode besser geeignet.

Wenn du lange Touren planst und nicht weißt, ob du genügend schattige Lagerplätze in den Pausen findest, ist die Mitnahme eines Handtuches (Methode 3) zu empfehlen.

Weißt du schon aus dem Wetterbericht, dass die Temperaturen sehr hoch steigen werden?

Dann pumpst du das Board am besten gar nicht erst maximal auf oder lässt unterwegs einfach etwas Luft ab (Methode 1). Je nach Zubehör in deinem Gepäck kannst du dabei manuell oder mit einer Pumpe Luft ablassen.

Machst du längere Pausen, um zu essen oder Freunde an Land zu treffen, ist die Suche nach einem schattigen Lagerplatz (Methode 2) die beste Lösung. Keinesfalls solltest du einfach dein SUP Board in der Sonne liegen lassen, ohne an die Gefahr von Sonnenschäden zu denken.

Wir empfehlen dir, auf Nummer sicher zu gehen und immer eine geeignete Pumpe zum Luftablassen dabei zu haben. Ein Badehandtuch zum Abkühlen mit Wasser hast du in der Sommerzeit sowieso meistens dabei.

Für die Lagerung zu Hause gelten übrigens dieselben Regeln in Zeitlupe: kühl, trocken und ohne direkte Sonne. Was dabei sonst noch zählt, steht in unserem Beitrag zum SUP Board lagern.


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