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Blog SUP auf Dachträger befestigen: In 4 Schritten (Anleitung)

SUP auf Dachträger befestigen: In 4 Schritten (Anleitung)

Für alle Board-Sportler und insbesondere für Besitzer von Hardboards sind nervige Transportprobleme an der Tagesordnung und ein Dachträger oft die ideale Lösung. Doch auch für Paddler mit aufblasbaren SUP Boards (iSUPs) eröffnen sich mit einem geeigneten Modell ganz neue Möglichkeiten. Wenn du dir nämlich den anstrengenden und zeitraubenden Pumpvorgang ersparen willst und zuhause genug Lagerfläche hast, kannst du dein Board einfach über die Saison hinweg startklar aufbewahren und es auf einem Dachgepäckträger zum SUP-Spot transportieren…runter vom Dach und rauf aufs Wasser!

Damit du in Zukunft ganz genau weißt, welche Varianten es bei den Dachträgern gibt und was bei der Handhabung zu beachten ist, haben wir die wichtigsten Aspekte in dieser Anleitung zusammengefasst.

Vorbereitung: Verschiedene Dachgepäckträger für SUPs

Das Angebot an unterschiedlichen Dachträgern ist vielfältig und es gibt verschiedene Systeme auf dem Markt, die ich dir hier kurz erläutern möchte.

Selbstverständlich haben wir auch schon zahlreiche SUP Dachträger getestet. Hier findest du einen guten Überblick über unsere momentanen Favoriten!

Systeme:

Im Wesentlichen hast du bei modernen Dachgepäckträgern die Wahl zwischen 2 Varianten:

  1. Aufblasbare Dachträger: Die flexibelste Lösung für den Transport von SUP Boards sind die aufblasbaren Dachgepäckträger. Sie sind in kurzer Zeit aufgepumpt und passen auf nahezu jedes Autodach. Im Prinzip sind die Modelle gepolsterte Distanzhalter auf die du dein(e) Board(s) auflegen und mit Hilfe von Spanngurten mit dem Auto verbinden kannst. Ganz besonders begeistert hat uns in letzter Zeit das ShredRack, welches es in 3 Ausführungen gibt. Teilweise verfügen die qualitativ hochwertigen Modelle sogar über einen integrierten Pumpmechanismus.
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  2. Feste Dachträger: Bei dieser Variante unterscheidet man Dachträger die an einer vorhandenen Dach-Reling befestigt werden (“Reling-Träger”) und Exemplare, die auch ohne Reling auf dem Autodach befestigt werden können. Feste Dachgepäckträger sind teilweise fahrzeugspezifisch, das heißt, dass sie unter Umständen nur auf bestimmte Auto-Modelle passen. Das musst du natürlich im Vorfeld unbedingt beachten!

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Spanngurte:

Ein ganz wichtiger Teil der Ausstattung, um SUP Boards auf dem Autodach zu transportieren sind die passenden Spanngurte. Prinzipiell eignen sich hierfür alle geprüften und zugelassenen Gurte. Beachte immer auch die Angaben zur Bruchlast.

Damit du dein Auto und natürlich auch deine Boards besser schonen kannst, sind gepolsterte bzw. ummantelte Spanngurte eine absolut lohnenswerte Investition. Sie verfügen über eine Polsterung unter dem Klemmverschluss, die du auch super als Kantenschutz am SUP Board einsetzen kannst. Auch hier kann ich dir die Spanngurte von ShredRack sehr empfehlen, diese gibt es mit einer wasserdichten und kratzsicheren TPU-Beschichtung, außerdem kannst du überstehende Gurtenden und den Klemmverschluss einfach in der integrierten Neopren-Tasche sichern.

Schritt 1: Dachgepäckträger vorbereiten

Als erstes musst du den Dachträger auf deinem Auto befestigen, aufblasbare Exemplare musst du dementsprechend vorher aufpumpen, um sie anschließend sicher auf dem Dach des Autos fixieren zu können. Halte dich bei diesem Schritt bitte penibel an die Anleitung des Herstellers, damit du absolut sicher sein kannst, dass die Verbindung ordnungsgemäß vonstattengeht und fest sitzt!

Schritt 2 (für iSUPs): SUP Board aufpumpen

Sorge jetzt dafür, dass du dein SUP Board soweit aufpumpst, dass es eine gute Festigkeit erreicht. Du kannst dabei ruhig ein paar PSI unter dem empfohlenen Druck bleiben. Trotzdem muss genug Luft im Board sein, damit es sich nicht durch den Fahrtwind verformt und im schlimmsten Fall zu flattern beginnt!

Wichtig: Beachte bitte, dass Temperaturunterschiede sich auf den Luftdruck auswirken. Ein Board, dass in der warmen Wohnung noch genug Druck hatte, kann sich bei kaltem Wetter schnell wieder weich anfühlen. Direkte Sonneneinstrahlung und warmes Wetter erhöht wiederum den Druck im Board, weil sich die erwärmte Luft ausdehnt!

Schritt 3: SUP Board auf den Gepäckträger heben

Entferne zunächst alle Teile, die nicht untrennbar mit dem Board verbunden sind, dazu zählen auch abnehmbare Finnen. Nun legst du das Board mit der Oberseite nach unten auf den Dachträger, das ist besonders wichtig bei Modellen, die einen sogenannten “Rocker” haben (nach oben gebogene Boardspitze oder Heckpartie). Achte darauf, dass die Gewichtsverteilung passt und die Boards satt auf der Auflagefläche liegen.

Wenn du mehrere Boards transportierst, kannst du sie natürlich auch stapeln. Bei unterschiedlichen Größen sollte das längste Modell unten liegen. Anti-Rutschmatten eignen sich sehr gut, um sie zwischen die einzelnen Boards zu legen und diese vor dem Verrutschen zu schützen…sie sind auch sehr gut als Kantenschutz verwendbar.

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Bitte beachte unbedingt die Hinweise der Hersteller bezüglich der erlaubten Maximalgeschwindigkeit, die du mit der Dachträger fahren darfst. In der StVO (Straßenverkehrsordnung) ist zudem ganz klar geregelt, dass der Transportgegenstand maximal 1,50 m über das Heck ragen darf und bereits ab einem Überstand von 1 m mit einer roten Flagge zu kennzeichnen ist! Über die vordere Stoßstange darf nichts überstehen und die Breite der Dachladung darf 2,55 m nicht überschreiten.

Der letzte Wert ist natürlich in der Praxis nicht relevant, da ich bis jetzt kein SUP Board kenne, das breiter als 2,55 m ist!

Schritt 4: SUP Board mit Spanngurten befestigen

Im letzten Schritt musst du jetzt die Spanngurte über die Ladung legen, mit dem Dachträger bzw. dem Auto verbinden und gut festziehen, damit alles sicher auf dem Dach hält. Halte dich auch in diesem Punkt strikt an die Bedienungsanleitung und die Empfehlungen des Herstellers! Zwar solltest du die Gurte ordentlich strammziehen, übertreiben brauchst du es aber auch nicht, da vor allem aufblasbare SUP Boards dadurch beschädigt werden können.

Überprüfe die Sicherheit am besten, indem du zum Schluss ordentlich an der Ladung rüttelst! Es sollte sich dabei nichts mehr locker und verschiebbar anfühlen. Bei Bedarf musst die Spanngurte nochmal nachziehen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Ja klar, sowohl Hardboards als auch aufblasbare SUP Boards können problemlos auf dem Autodach transportiert werden. Achte darauf, dass aufblasbare Modelle zwar fest aber nicht mit maximalem Druck aufgepumpt sind. Neben einem passenden Dachträger (aufblasbar oder fest) brauchst du lediglich ein paar Spanngurte (am besten mit Polsterung) und schon kann die Reise losgehen!
Das kann man pauschal nicht sagen, denn beide Varianten haben Vorteile: Aufblasbare Dachträger sind grundsätzlich flexibler und passen auf fast alle Autos und sie sind unkompliziert in der Montage. Du kannst sie auf Reisen mitnehmen und sie beispielsweise auch am Urlaubsziel auf dem Mietwagen nutzen. Feste bzw. starre Dachträger sind oft nur für bestimmte Auto-Modelle geeignet, aber dafür auch gutes Stück solider und teilweise belastbarer. Die Spanngurte können bei dieser Ausführung direkt am Träger befestigt werden und müssen nicht durch den Innenraum des Autos geführt werden.
Die Stellen, an denen die Spanngurte Kontakt zum Board haben, sind besonders kritisch. Hier sind speziell gepolsterte Gurte empfehlenswert, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird. Ganz zur Not, kannst du auch weiche, zugeschnittene Lappen verwenden, um die Auflagefläche der Spanngurte abzupolstern. Anti-Rutschmatten sind sinnvolle Helfer beim Transport von SUP Boards auf dem Dachgepäckträger. Zum einen verhindern sie, dass aufeinanderliegende Boards verrutschen und zum anderen eignen sie sich auch sehr gut als Kantenschutz.
Ja klar, das geht problemlos. Am besten stapelst du die Boards mit der Oberseite nach unten aufeinander. Achte darauf, dass das größte SUP unten liegt, damit die kleineren Exemplare eine gute Auflagefläche haben. Eine Anti-Rutschmatte als Zwischenschicht schafft zusätzliche Sicherheit. Mehr Informationen zu SUP Dachträgern findest du hier.
Ja, Hardboards kannst du auch mitsamt der Schutzhülle auf den Dachträger schnallen, das schützt das Board zusätzlich. Achte aber immer darauf, dass alles stramm sitzt, manche Board-Bags haben eine ziemlich weiche Hülle. Wenn du im Kofferraum oder im Innenraum gar keinen Platz für dein eingepacktes, aufblasbares SUP Board (iSUP) mehr hast, kannst du selbstverständlich auch den kompletten SUP Rucksack auf dem Dachträger befestigen.

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