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YEAZ OCEAN SHOT Handytasche

MarkeYEAZ
GrößeNeoprengurt 130 cm, längenverstellbar
EinsatzgebietHandy am Körper beim Stand Up Paddling, Schwimmen, Laufen und im Alltag
weitere Featureswasserfestes Handy-Case mit Touchscreen-Funktion, Neoprengurt zum Umhängen, längenverstellbar, zwei Schnallen zum Abnehmen des Cases, Gurt auch allein an Taschen verwendbar, drei Farbvarianten

YEAZ OCEAN SHOT Handytasche Test

Das Handy ist beim Stand Up Paddling der Gegenstand, den man am wenigsten verlieren will und am ehesten verliert. In der Hosentasche ist es nass, im Rucksack auf dem Board ist es weg, sobald man kentert.

Der OCEAN SHOT von YEAZ kostet 49,95 Euro und löst das anders als die üblichen Beutel: ein wasserfestes Case, das an einem 130 Zentimeter langen Neoprengurt quer über der Schulter hängt.

Käufer bei Otto bewerten ihn mit 5 von 5 Sternen. Erhältlich ist er in mehreren Farben, darunter Lila, Lila mit Grün und Lila mit Schwarz.

In diesem Testbericht steht, was die Touchscreen-Funktion im Nassen taugt, warum der Gurt der eigentlich interessante Teil ist und wo die Grenzen des Wasserschutzes liegen.

Die Besonderheiten des OCEAN SHOT

Der Unterschied zur klassischen Handytasche liegt im Tragesystem. Statt einer Schlaufe am Hals, an der das Handy vor dem Bauch baumelt, sitzt hier ein breiter Neoprengurt quer über dem Oberkörper.

Das hat auf dem Board einen praktischen Effekt: Das Gerät liegt seitlich am Rumpf, nicht dort, wo das Paddel durchschwingt. Wer schon einmal mit einer Umhängehülle gepaddelt ist, kennt das Anschlagen bei jedem Zug.

Das Case ist wasserfest verschlossen und lässt sich weiter bedienen, ohne das Handy herauszunehmen. Die Touchscreen-Funktion durch die Folie ist bei diesen Hüllen Standard, funktioniert aber nur bei kapazitiven Displays und nicht unter Wasser.

Der Gurt ist längenverstellbar und lässt sich über zwei Schnallen vom Case trennen. Damit wird er zum Trageriemen für eine Sporttasche, und das Case kann allein bleiben.

Neopren als Gurtmaterial ist die richtige Wahl für nasse Haut: Es scheuert nicht, saugt sich nicht wie ein Gurtband voll und trocknet schnell.

Daten & Fakten

  • Verwendung: Handy am Körper tragen, in und am Wasser
  • Aufbau: wasserfestes Handy-Case an einem Neoprengurt zum Umhängen
  • Gurtlänge: 130 cm, längenverstellbar
  • Gurtmaterial: Neopren
  • Bedienung: Touchscreen-Funktion durch die Hülle
  • Trennbar: zwei Schnallen, Gurt auch ohne Case nutzbar
  • Farben: unter anderem Lila, Lila mit Grün, Lila mit Schwarz
  • Preis: 49,95 Euro
  • Bewertung bei Otto: 5 von 5 Sternen

Features

  • Crossbody-Gurt statt Halsschlaufe, das Handy schlägt nicht ins Paddel
  • wasserfestes Case, das den Regenschauer und den Spritzer aushält
  • Bedienung durch die Hülle, ohne das Gerät herauszunehmen
  • abnehmbarer Gurt, der auch an einer Sporttasche funktioniert
  • Neopren, das auf nasser Haut nicht scheuert
  • durchdachtes Tragesystem für das Paddeln, nicht nur fürs Schwimmbad
  • Gurt und Case getrennt verwendbar
  • schnell trocknendes Material
  • vier Anwendungsfälle in einem Teil: Wasser, Sport, Strand, Alltag
  • YEAZ nennt keine IP-Schutzklasse für das Case
  • kein Auftrieb, ein losgelöstes Handy sinkt
  • Touchscreen durch die Folie funktioniert nicht unter Wasser
  • keine Angabe zur maximalen Gerätegröße
  • 49,95 Euro sind für eine Handyhülle mit Gurt viel

Die Nutzung in 3 einfachen Schritten erklärt (Gebrauchsanweisung)

Bei wasserfesten Hüllen entscheidet der erste Handgriff über den Rest.

  1. Das Case vor dem ersten Einsatz leer ins Wasser tauchen und beschweren. Bleibt es innen trocken, ist der Verschluss dicht. Diesen Test macht man einmal pro Saison neu.
  2. Das Handy hineinlegen, den Verschluss über die volle Breite schließen und die Klemmen umlegen. Sand oder ein Ladekabel im Verschluss sind die häufigste Leckursache.
  3. Den Gurt so einstellen, dass das Case seitlich unter dem Arm sitzt, nicht vor dem Bauch. Dort ist es aus der Bahn des Paddels.

Der Praxis-Test: Der OCEAN SHOT auf dem Board

Das Tragesystem ist der Grund, aus dem sich dieses Teil vom Rest unterscheidet. Quer über der Schulter bleibt das Handy an der Seite, und der Paddelschaft geht daran vorbei.

Die Bedienung durch die Folie klappt bei trockener Hülle gut. Sobald Wassertropfen auf der Folie liegen, reagiert der Touchscreen fahrig, weil das Display Tropfen und Finger nicht auseinanderhält. Das ist keine Schwäche dieses Modells, sondern Physik.

Fotografieren durch die Folie funktioniert, kostet aber Schärfe. Wer die Aufnahmequalität will, für die das Produkt beworben wird, nimmt das Handy heraus, und dann muss der Verschluss wieder korrekt schließen.

Was fehlt, ist Auftrieb. Rutscht das Case aus der Halterung oder öffnet man es über dem Wasser, geht es unter. Eine dünne Luftpolsterung oder ein Schaumstoffstreifen würde das Problem lösen, YEAZ verbaut so etwas nicht.

Zum Wasserschutz nennt der Hersteller keine Schutzklasse. Als wasserfest gilt das Case für Spritzwasser, Regen und den kurzen Sturz. Ein Tauchgehäuse ist es nicht, und so sollte man es auch nicht behandeln.

Einsatzgebiete

Der Hauptfall ist die Tour auf dem Board, bei der das Handy erreichbar bleiben soll: für Fotos, für die Karte, für den Notruf.

Der zweite Fall ist der Weg dorthin. Weil der Gurt abnehmbar ist, hängt das Case beim Laufen, am Strand und in der Stadt genauso am Körper.

Wer nur einen trockenen Platz für das Handy sucht und es während der Fahrt nicht braucht, ist mit einem klassischen Beutel günstiger bedient. Die Übersicht dazu steht unter wasserdichte Handyhüllen.

Passend dazu bietet YEAZ mit dem OCEAN VIBES Schnorchelset und den OCEAN VIBES FINS die Ausrüstung für den Rest des Badetags an. Die Boards stehen in der Übersicht der YEAZ Boards.

Verarbeitung

Der Gurt ist der überzeugendste Teil: breit genug, dass er nicht einschneidet, und aus einem Material, das nach dem Paddeln in einer halben Stunde trocken ist.

Die Schnallen sind der Punkt, an dem man beim Kauf hinsehen sollte. Sie tragen das gesamte Gewicht des Geräts, und Kunststoffschnallen ermüden, wenn sie ständig in der Sonne liegen.

Das Case selbst ist Standardware, wie sie viele Hersteller verbauen: Klemmverschluss über die volle Breite, klare Folie auf beiden Seiten. Es ist der Gurt, der den OCEAN SHOT ausmacht, nicht die Hülle.

Anschaffungskosten

49,95 Euro sind viel für eine wasserfeste Handyhülle. Einfache Beutel mit Halsband kosten zehn Euro, und sie halten das Handy genauso trocken.

Was man bezahlt, ist das Tragesystem. Ein breiter Neoprengurt, der abnehmbar ist und den man auch ohne Case benutzt, kostet als Einzelteil bereits zwanzig bis dreißig Euro.

Für Gelegenheitspaddler ist der Aufpreis nicht nötig. Wer das Handy auf jeder Tour dabei hat und es satt ist, dass der Beutel bei jedem Zug ans Paddel schlägt, bekommt hier eine Lösung, die dieses Problem tatsächlich beseitigt.

FAQ

In diesem Teil des Tests beantworte ich noch einige häufig gestellte Fragen zum YEAZ OCEAN SHOT und allgemein zum Thema.

Wenn bei dir darüber hinaus noch weitere individuelle Unklarheiten bestehen, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir versuchen immer, dir möglichst schnell weiterzuhelfen!

Nein. Es hat keinen eigenen Auftrieb, mit einem Handy darin sinkt es. Deshalb gehört der Gurt geschlossen um den Körper und nicht lose auf das Board.
Auslösen über den Touchscreen funktioniert unter Wasser nicht. Wer es versucht, nutzt die Lautstärketaste als Auslöser, denn die lässt sich durch die Folie drücken.
YEAZ nennt keine maximale Gerätegröße. Übliche Cases dieser Bauart fassen Geräte bis rund 17 Zentimeter Länge, sehr große Modelle mit dicker Schutzhülle werden eng.
Eine IP-Schutzklasse gibt der Hersteller nicht an. Für Regen, Spritzwasser und einen kurzen Sturz ins Wasser ist es gebaut, für das Tauchen nicht.
Ja, er wird über zwei Schnallen gelöst und passt dann auch an eine Sporttasche.

Fazit

Der OCEAN SHOT ist keine bessere Handyhülle, sondern ein besseres Tragesystem. Der Crossbody-Gurt aus Neopren hält das Gerät seitlich am Körper und aus der Bahn des Paddels, und das ist auf dem Board der einzige Unterschied, der wirklich zählt.

Die Hülle selbst ist Standard, ohne Auftrieb und ohne angegebene Schutzklasse. Wer sie über den Regenschauer hinaus belastet, riskiert das Handy.

Für 49,95 Euro lohnt sich das, wenn man oft und lange draußen ist. Für zwei Ausfahrten im Jahr tut es der Beutel für zehn Euro.

Ähnlich getestet: YEAZ OCEAN VIBES Schnorchelset, YEAZ OCEAN VIBES FINS, YEAZ SUP-Leash NUI

YEAZ OCEAN SHOT Handytasche
 

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