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Blog SUP Board beschriften: Die 4 besten Methoden im Vergleich

Das Stand-Up-Paddling erfreut sich nach wie vor zunehmender Beliebtheit und wird immer mehr zum Breitensport. Dementsprechend gibt es mittlerweile an vielen Gewässern Vorschriften und Regeln von behördlicher Seite, an die du dich halten musst. Eine dieser Vorgaben ist die Kennzeichnungspflicht deines SUP Boards.

An einigen Gewässern (wie z.B. dem Bodensee) ist es zwingend vorgeschrieben, dass das SUP Board mit den Daten des Besitzers gekennzeichnet ist. Im Falle von Zuwiderhandlung droht dir ein teilweise stattliches Bußgeld.

Im folgenden Ratgeber erfährst du, warum es abgesehen von den Vorschriften Sinn macht dein SUP Board zu beschriften, welche Angaben wichtig sind und welche Methoden dir hierfür zur Verfügung stehen.

Solltest du noch weitere Fragen haben, kannst du, wie immer, gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen dir möglichst schnell zu antworten!

Warum sollte man ein SUP Board beschriften?

Es gibt viele gute Gründe, die dafür sprechen dein SUP Board mit deinen Daten zu beschriften. Hier erläutere ich dir die Wichtigsten:

Kennzeichnungspflicht

Wie gesagt ist die Kennzeichnung des SUP Boards mit den Daten des Besitzers an einigen, beliebten Gewässern mittlerweile Pflicht und wird dementsprechend auch kontrolliert. Wenn du dir also ein saftiges Bußgeld sparen möchtest, dann solltest du unbedingt dein SUP Board beschriften.

Verlust oder Diebstahl

Es könnte vorkommen, dass du dein Board unglücklicherweise mal irgendwo vergisst oder es im schlimmsten Fall auf dem Wasser verlierst, z.B. nach einem Sturz ins Wasser ohne Leash (Sicherungsleine). Durch die Beschriftung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit enorm, dass du dein geliebtes Board wiederbekommst. Der Finder kann dich dann einfach kontaktieren.

Wenn du dein Board direkt und unauslöschbar beschriftest, wird es zusätzlich für Diebe uninteressant. Hochwertige Boards können eine Stange Geld kosten und sind dementsprechend für Langfinger attraktiv. Wenn deine Daten deutlich auf dem Board stehen, ist es für die meisten Diebe nicht mehr zu gebrauchen.

Allerdings kannst du das Board dann auch wesentlich schlechter weiterverkaufen. Du solltest dir also sicher sein, dass das SUP Board in deinem Besitz bleibt, bevor du es auf der Oberfläche permanent beschriftest. Ebenfalls sollte klar sein, dass du ein Board mit deinen Daten wahrscheinlich nicht mehr umtauschen kannst.

Notfall-Situationen

Natürlich steht der Spaßfaktor beim Stand-Up-Paddling immer an erster Stelle, trotzdem musst du leider bei jeglichem Wassersport auch das Worst-Case-Szenario bedenken. Solltest du in eine Notfallsituation geraten, kann es vorkommen, dass du dich nicht mehr zu deiner Person äußern kannst (Bewusstlosigkeit, Unterkühlung etc.). Die Retter haben dann durch die Beschriftung die Möglichkeit dich zu identifizieren.

Wenn ein SUP Board ohne Paddler auf oder an einem Gewässer gefunden wird (z.B. durch Beamte der Wasserschutzpolizei etc.), muss selbstverständlich immer ein Unfall in Betracht gezogen werden.

Falls dein Board detailliert beschriftet ist, kann man dich kontaktieren und somit sicherstellen, dass evtl. keine umfangreichen Rettungsmaßnahmen erforderlich sind. Im Zweifelsfall besteht sogar die Möglichkeit, dass du, bei fehlender Beschriftung, die hohen Kosten einer unnötigen Suchmaßnahme übernehmen musst.

Was sollte man auf das SUP Board schreiben?

Um die Kennzeichnungspflicht zu erfüllen, reicht in den meisten Fällen die Angabe des vollständigen Namens und der Anschrift aus. Um aber möglichst alle genannten Situationen abzudecken, empfehle ich dir die Beschriftung deines SUP Boards mit folgenden Angaben:

  • Name und Adresse
  • Telefonnummer bzw. Mobilfunknummer
  • evtl. Angabe eines sogenannten Notfall-Kontakts inkl. Mobilfunknummer

Je detaillierter deine Angaben sind, umso besser sind alle erdenklichen (Notfall-) Situationen abgedeckt!

Ein SUP Board beschriften: 4 Methoden im Überblick

Es gibt unzählige Möglichkeiten dein SUP Board zu beschriften, hier findest du eine Auswahl der beliebtesten Methoden:

Methode #1: SUP Board mit einem wasserfesten Stift beschriften

Im Handel gibt es zahlreiche wasserfeste Stifte, mit denen du dein Board beschriften kannst. Am besten wählst du hierfür kein allzu dünn schreibendes Modell, damit man die Angaben problemlos lesen kann. Stell bei der Auswahl sicher, dass der Stift für Kunststoff und allem voran für PVC (Hauptmaterial der allermeisten SUP Boards) geeignet ist.

Wenn du kreativ begabt bist, kannst du selbstverständlich versuchen deine Daten passend zum Design deines Boards zu gestalten. Die wasserfesten Stifte gibt es in vielen verschiedenen Farben und mit etwas Talent, kannst du dein Board gleichzeitig in ein Unikat verwandeln.

Wir empfehlen einen wasserfesten Stift wie z.B. diesen:

Meine Empfehlung

Edding Permanentmarker schwarz
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Der Vorteil der direkten Beschriftung ist der geringe, kostengünstige Aufwand. Des Weiteren ist diese Art der Beschriftung kaum rückgängig zu machen und das Board ist somit relativ uninteressant für Diebe.

Der Nachteil besteht darin, dass du das Board schlecht weitergeben bzw. verkaufen kannst und eine Rückgabe oder Umtausch beim Händler ggf. nicht mehr möglich ist. Auch im Falle einer (Adress-) Änderung ist die Methode der permanenten Beschriftung weniger geeignet.

Methode #2: Ein Dog-Tag (Hundemarke bzw. Plakette) am SUP Board anbringen

Wer schon mal einen Hollywood Kriegsfilm gesehen hat oder selbst beim Militär war, kennt diese kleinen Metallplaketten bestimmt. Auch bei Soldaten haben die kleinen Blechanhänger den Zweck der Identifikation.

Es gibt zahlreiche Hersteller, die diese sogenannten Dog-Tags mit deinen Daten prägen und dir, für relativ kleines Geld und innerhalb kürzester Zeit, zuschicken. Du hast dabei die Wahl zwischen verschiedenen Materialien und Designs.

Du kannst ein Dog Tag wie z.B. von diesem Anbieter nutzen:

Meine Empfehlung

Militärischen Erkennungsmarken: 2
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Um das kleine Schildchen an deinem SUP Board anzubringen, kannst du einfach ein Stück Schnur oder einen Kabelbinder verwenden, manchmal ist auch schon ein kleines Kettchen im Lieferumfang enthalten. Ein Gummiband ist auch sehr gut geeignet, damit reißt nichts ab, falls du doch mal irgendwo hängen bleibst.

Die beste Stelle um das Dog-Tag an deinem SUP Board zu befestigen sind vorhandene D-Ringe, z.B. der, an dem du die Leash (Sicherungsleine) einhängst. Alternativ eignet sich hierfür aber auch das Gepäcknetz oder eine Trageschlaufe. Auf der Standfläche bzw. in unmittelbarer Nähe dazu, solltest du die Plakette allerdings nicht anbringen, du könntest dich ansonsten daran verletzen!

Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Beschriftung nicht dauerhaft auf dem Board ist. Somit kannst du flexibel reagieren, wenn sich deine Daten ändern oder du dein Board auch mal verleihen möchtest. Diebe werden allerdings von dem kleinen Schild sicher weniger abgeschreckt.

Methode #3: Einen Aufkleber auf dem SUP Board anbringen

Für diesen Zweck bieten die bekannten Hersteller (Tesa, UHU, Zweckform etc.) spezielle Klebeetiketten an. Wie z.B. diese hier:

Meine Empfehlung

AVERY Zweckform J4773-10
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Die Etiketten sind wasserfest (sogar bei Salzwasser), UV-beständig, äußerst robust und verfügen über eine sehr starke Haftung. Um sie zu beschriften, kannst du einfach einen wasserfesten Stift benutzen oder sie mit einem Laserdrucker nach Belieben gestalten.

Du kannst natürlich auch bei einem professionellen Druckservice (Print-on-demand Shop) deinen individuell passenden Aufkleber designen und bestellen. Deiner Gestaltungsmöglichkeit sind hierbei kaum Grenzen gesetzt, allerdings sind Aufträge in geringer Stückzahl auch etwas teurer.

Für welche Art von Aufkleber du dich entscheidest, bleibt dir überlassen. Wähle ihn aber nicht allzu klein, damit man deine Daten auch gut lesen kann und achte auf eine hohe UV- und (Salz-) Wasserbeständigkeit! Bringe den Aufkleber am besten auf einer freien und gut sichtbaren Stelle der Board-Oberfläche an.

Methode #4: Do-it-yourself (DIY) SUP Board Plakette

Prinzipiell kannst du auch mit einfachsten Mitteln ein Schildchen mit deinen Daten basteln. Bei der Materialauswahl musst du nur darauf achten, dass alles wasserfest ist und keine scharfen Kanten hat, um dich und das Board nicht zu verletzen. Dickere Folien jeder Art eignen sich hervorragend.

Vielleicht besitzt du ja ein Laminiergerät. Dann kannst du deine Angaben einfach ausdrucken, einlaminieren und das entstandene Schild mit Kabelbinder, einem Stückchen Schnur oder einem Gummiband am Board befestigen.

Oder nimm einfach eine sogenannte Klarsichthülle (Dokumentenhülle), schneide sie passend zu und beschrifte sie wasserfest. Löcher zum Befestigen sind an diesem Material bereits vorhanden.

Meine Empfehlung

Herlitz 5824008 Prospekthülle ,A4,
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Eine weitere, robuste Möglichkeit bieten dir die PVC-Streifen, die oft als Teil des sogenannten Repairkits im Lieferumfang des Boards enthalten sind.

Meistens sind diese sogar farblich passend. Schneid dir ein kleines Stück davon ab, schreibe deine Daten mit einem geeigneten Stift drauf und mach es am Board fest.

Meine Empfehlung

fishingglue.de PVC & PU Reparatur
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Deiner Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt und du musst nicht immer gleich Geld für professionelle Lösungen ausgeben. Schau dich um, welche geeigneten Materialien du sowieso schon hast und nutze sie!

Fazit

Dein SUP Board zu beschriften ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Zum einen ist die Kennzeichnung an immer mehr Gewässern vorgeschrieben, zum anderen erhöht die Beschriftung deine Absicherung im Notfall. Sollte dir dein Board abhandenkommen, steigt die Wahrscheinlichkeit es problemlos wieder zu bekommen.

Zu guter Letzt schreckt ein deutlich gekennzeichnetes SUP Board mit Sicherheit den ein oder anderen (Gelegenheits-) Dieb ab. Welche Methode für dich die beste ist, musst du letztendlich selbst entscheiden!


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