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Bluefin Kompressoradapter

MarkeBluefin
EinsatzgebietAufpumpen von SUP Boards und Kajaks mit einem Kompressor oder einer Autopumpe mit Schrader-Anschluss
weitere Featuresverbindet einen Schrader-Anschluss mit dem SUP Hochdruckventil, passend für die meisten gängigen Dreh- und Druckventile von Paddleboards, ein Jahr Garantie auf Bluefin Zubehör

Bluefin Kompressoradapter Test

Im Kofferraum liegt eine 12-Volt-Kompressorpumpe fürs Auto, im Rucksack ein Board, das 15 PSI braucht. Zusammen passen die beiden trotzdem nicht, weil der Kompressor einen Schrader-Anschluss für Autoventile hat und das Board ein völlig anders geformtes Hochdruckventil.

Genau diese Lücke schließt der Bluefin Kompressoradapter für 14,99 Euro. Er ist ein kleines Zwischenstück, das den Schrader-Anschluss auf das SUP-Ventil bringt.Bluefin Kompressoradapter fuer das Hochdruckventil eines SUP Boards

Damit lässt sich ein Board auch mit einem Gerät aufpumpen, das nie dafür gedacht war.

In diesem Testbericht erfährst du, wie der Adapter funktioniert, wo die Grenzen liegen und warum ein Manometer trotzdem Pflicht bleibt.

Die Besonderheiten des Bluefin Kompressoradapters

Der Adapter ist ein reines Verbindungsstück ohne Elektronik und ohne bewegliche Teile. Auf der einen Seite sitzt der Anschluss für den Kompressorschlauch mit Schrader-Gewinde, auf der anderen der Bajonettanschluss für das Hochdruckventil des Boards.

Der Sinn dahinter ist eine Formfrage. Ein Autoventil ist schmal und wird von einem Klemmstück gehalten, ein SUP-Ventil ist breit und wird durch eine Vierteldrehung verriegelt. Ohne Adapter gibt es keine Möglichkeit, die beiden dicht zu verbinden.Bluefin Kompressoradapter fuer das Hochdruckventil eines SUP Boards

Passend ist der Adapter laut Hersteller für Schrader-Ventile und für die meisten gängigen Dreh- und Druckventile von Paddleboards. Das deckt praktisch alle aufblasbaren Boards ab, weil sich diese Ventilbauart im Markt durchgesetzt hat.

Wichtig ist der Unterschied zu einer Pumpe: Der Adapter stellt nur die Verbindung her, den Druck muss das Gerät dahinter liefern. Bluefin gibt auf sein Zubehör ein Jahr Garantie.

Daten & Fakten

  • Verwendung: Adapter zwischen Kompressor und SUP Hochdruckventil
  • Anschluss Geräteseite: Schrader, also der übliche Anschluss von Autopumpen und Kompressoren
  • Anschluss Boardseite: Hochdruckventil von Paddleboards, Verriegelung durch Drehen
  • Kompatibilität: die meisten gängigen Dreh- und Druckventile von SUP Boards und Kajaks
  • Bewegliche Teile: keine
  • Garantie: ein Jahr auf Bluefin Zubehör
  • Preis: 14,99 Euro

Features

  • macht vorhandene Kompressoren für das SUP Board nutzbar
  • keine Elektronik, nichts, was ausfallen kann
  • passt in jede Jackentasche und bleibt dauerhaft im Kofferraum
  • funktioniert auch am Schlauchkajak mit derselben Ventilbauart
  • deutlich billiger als eine zweite Pumpe
  • löst ein Anschlussproblem für unter 15 Euro
  • robust, weil es nichts gibt, was verschleißt
  • spart das Mitnehmen einer zweiten Pumpe
  • klein genug, um immer dabei zu sein
  • auch für Kajaks mit gleichem Ventil brauchbar
  • ersetzt keine Pumpe, die den nötigen Druck auch schafft
  • viele Autokompressoren schaffen die letzten PSI nicht
  • ohne eigenes Manometer bleibt der Enddruck Schätzung
  • ein zusätzliches Kleinteil, das verloren gehen kann
  • kein Abpumpen möglich

Die Nutzung des Bluefin Kompressoradapters in 3 einfachen Schritten erklärt (Gebrauchsanweisung)

Die Reihenfolge entscheidet darüber, ob Luft ins Board geht oder wieder heraus.

  1. Das Ventil am Board prüfen. Der kleine Stift in der Mitte muss in der oberen Stellung stehen und eingerastet sein, sonst entweicht die Luft beim Abziehen des Schlauchs sofort wieder. Umgestellt wird er durch Hineindrücken und eine Vierteldrehung.
  2. Den Adapter auf das Ventil setzen und mit einer Vierteldrehung verriegeln, danach den Kompressorschlauch am Schrader-Gewinde festschrauben. Erst wenn beide Seiten sitzen, wird der Kompressor eingeschaltet.
  3. Langsam aufpumpen und den Druck kontrollieren. Am Ende den Kompressor ausschalten, den Schlauch abschrauben, den Adapter abdrehen und die Ventilkappe aufsetzen. Die Kappe hält keinen Druck, sie hält Sand aus dem Ventil.

Der Praxis-Test: Der Bluefin Kompressoradapter auf dem Prüfstand

Was der Adapter leistet, lässt sich in einem Satz sagen: Er sitzt dicht, und man merkt ihn nicht. Interessanter ist, was danach passiert. Ein normaler Autokompressor ist für 2 bis 3 bar in einem kleinen Volumen gebaut. Ein SUP Board braucht rund 1 bar, aber in einem sehr großen Volumen, und dafür sind viele dieser Geräte nicht ausgelegt. Sie werden heiß, werden langsamer, und die letzten PSI dauern länger als die ersten zehn.

Die Druckanzeige der meisten Autokompressoren ist der zweite Punkt. Sie sind für den Bereich bis 3 bar skaliert, und der für ein Board entscheidende Bereich zwischen 0,8 und 1,1 bar liegt dort im untersten Fünftel der Skala. Ablesen lässt sich das kaum. Ein eigenes Manometer am Ventil ist deshalb kein Luxus, sondern die einzige Möglichkeit, den Druck wirklich zu kennen.

Zu wenig Druck ist dabei der häufigere Fehler und der ärgerlichere: Ein zu weiches Board biegt sich in der Mitte durch und paddelt sich deutlich schwerer.

Einsatzgebiete

Der Hauptfall ist der vorhandene Kompressor. Wer ohnehin eine 12-Volt-Autopumpe im Kofferraum hat, spart sich mit dem Adapter für 14,99 Euro die Anschaffung eines eigenen Geräts fürs Board.

Der zweite Fall ist der Notfall unterwegs. Ein Board, das nach einem heißen Tag Luft verloren hat, lässt sich an praktisch jeder Tankstelle wieder auf Druck bringen, weil dort Schrader-Anschlüsse Standard sind.

Wer regelmäßig paddelt, fährt mit einer richtigen SUP-Elektropumpe trotzdem besser. Die Bluefin E-Swift Pro ist für genau dieses Volumen und diesen Druck gebaut, hat eine Abschaltautomatik und braucht keinen Adapter. Der Kompressoradapter ist die Lösung für alle, die kein zweites Gerät kaufen wollen, kein Ersatz für eines.

Eine Übersicht der Geräte findest du unter SUP Elektropumpe, weiteres Kleinteilzubehör unter SUP Zubehör und die Boards der Marke unter Bluefin.

Verarbeitung

Ein Adapter dieser Art lebt von zwei Dingen: einem sauberen Gewinde und einer planen Dichtfläche. Beides ist hier ordentlich ausgeführt, das Schrader-Gewinde läuft ohne Haken durch und der Bajonettanschluss rastet spürbar ein.

Das Material ist Kunststoff, was für den auftretenden Druck von rund 1 bar völlig ausreicht. Der Dichtring ist das einzige Teil, das altert, und wenn beim Pumpen hörbar Luft an der Verbindung entweicht, sitzt entweder der Bajonettanschluss nicht richtig oder es klemmt Sand auf der Dichtfläche.

Aufbewahren solltest du den Adapter mit der Pumpe zusammen und nicht lose im Kofferraum.

Anschaffungskosten

14,99 Euro sind für ein Stück Kunststoff mit zwei Anschlüssen viel Geld, wenn man nur auf das Material schaut. Gemessen an der Alternative sind sie es nicht: Eine passende Elektropumpe fürs Board kostet zwischen 60 und 150 Euro.

Wer wöchentlich paddelt, sollte das Geld stattdessen gleich in eine SUP-Elektropumpe stecken. Sie ist schneller, schaltet beim Zieldruck von selbst ab und erspart die Kontrollrechnerei am kleinen Manometer des Autokompressors.

FAQ

In diesem Teil des Tests beantworte ich noch einige häufig gestellte Fragen zum Kompressoradapter und allgemein zum Thema.

Wenn bei dir darüber hinaus noch weitere individuelle Unklarheiten bestehen, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir versuchen immer, dir möglichst schnell weiterzuhelfen!

Grundsätzlich ja, denn die Anschlüsse dort sind Schrader und passen damit an den Adapter. Achte auf die Einheit an der Anzeige: Ein Board braucht rund 1 bar, also 15 PSI, und nicht die 2 bis 3 bar eines Autoreifens. Pumpe langsam und kontrolliere den Druck.
Der Druck reicht, das Volumen ist das Problem. Viele kleine Kompressoren werden bei der Menge Luft, die ein Board schluckt, heiß und langsam. In Etappen pumpen und dem Gerät Pausen geben ist der sichere Weg.
Ja. Die Anzeige eines Autokompressors ist für einen ganz anderen Druckbereich skaliert, der für ein Board entscheidende Bereich liegt dort ganz unten auf der Skala. Ein eigenes Manometer am Ventil ist die einzige verlässliche Kontrolle.
Er ist für die meisten gängigen Dreh- und Druckventile von Paddleboards gemacht, also für die Ventilbauart, die an nahezu allen aufblasbaren Boards sitzt. Sehr alte Boards oder Modelle mit Boston-Ventil brauchen einen anderen Aufsatz.

Fazit

Der Bluefin Kompressoradapter ist ein Zwischenstück, das eine Anschlussfrage klärt, und mehr will er nicht sein.

Für 14,99 Euro macht er einen vorhandenen Kompressor am Board nutzbar und rettet die Tour, wenn unterwegs Luft fehlt. Erwarte dabei kein schnelles Aufpumpen und verlasse dich nicht auf die Anzeige des Geräts, sondern miss den Druck selbst nach.

Wer oft aufs Wasser geht, ist mit einer richtigen SUP-Elektropumpe besser bedient. Als Ergänzung im Kofferraum bleibt der Adapter trotzdem sinnvoll.

Bluefin Kompressoradapter
 

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