Skip to main content
#1 größte SUP Seite in Deutschland
300+ SUP Board Tests
Mehr als 4.000 Youtube Abonnenten

YEAZ NEOSOCK Neoprensocken

MarkeYEAZ
EinsatzgebietStand Up Paddling, Surfen, Kiten und Baden an steinigen Ufern, Frühjahr bis Herbst
Dicke3 mm bei GRIP PRO, Angabe der übrigen Varianten fehlt
Gewichtvom Hersteller nicht angegeben
weitere Featuressechs Varianten von halbhoch bis hoch, doppelseitig laminiertes Neopren mit Nylon, gummierte Anti-Slip-Sohle bei den GRIP-Modellen, Klettverschluss am Abschluss, geklebte Blindnähte, Größen 36-37 bis 46-47

YEAZ NEOSOCK Neoprensocken Test

Der Einstieg ins Wasser ist die Stelle, an der die meisten Paddeltage anfangen zu nerven. Steine, Muscheln, Scherben, kalter Grund: Barfuß ist das eine Zumutung, in Turnschuhen geht es nicht.

Die NEOSOCK-Reihe von YEAZ deckt genau diesen Zweck ab. Sie umfasst sechs Varianten zwischen 31,95 und 49,95 Euro, von der niedrigen Socke bis zur halbhohen Version mit gummierter Sohle.

Die Bewertungen bei Otto liegen zwischen 4 und 5 Sternen. Am besten schneiden die beiden PRO-Varianten ab, GRIP PRO und LOW PRO, beide mit 5 von 5 Sternen.

In diesem Testbericht steht, worin sich die Varianten unterscheiden, wofür die Anti-Slip-Sohle gut ist und warum eine Neoprensocke kein Neoprenschuh ist.

Die Besonderheiten der NEOSOCK-Reihe

Zwei Merkmale trennen die Varianten voneinander: die Höhe und die Sohle.

LOW endet knapp über dem Knöchel, HIGH reicht bis über die Wade, und GRIP bezeichnet die Modelle mit gummierter Anti-Slip-Sohle. Der Zusatz PRO steht für die dickere und aufwendiger gebaute Ausführung, bei GRIP PRO ausdrücklich mit 3 Millimetern angegeben.

Die Sohle ist der entscheidende Unterschied. Eine reine Neoprensocke schützt vor Kälte und vor scharfen Kanten, rutscht auf nassem Fels aber wie ein Wollsocken. Die gummierten GRIP-Varianten geben auf feuchten Steinen und auf dem nassen Deck Halt.

Das Material ist beidseitig laminiertes Neopren mit Nylon. Die Innenseite fühlt sich weich an, die Außenseite hält Abrieb aus, und beides zusammen ist der Grund, warum diese Socken deutlich länger halten als einfache Badeschuhe.

Die Nähte sind geklebt und blind gestochen, laufen also nicht durch das Material hindurch. Genau dort dringt sonst Wasser ein, und genau dort scheuern billige Socken an der Ferse durch.

Der Abschluss oben wird über einen Klettverschluss angepasst. Er hält Sand draußen und verhindert, dass die Socke beim Aussteigen im Schlick hängen bleibt.

Daten & Fakten

  • Verwendung: Fußschutz und Kälteschutz im und am Wasser
  • Varianten: LOW, LOW PRO, HIGH, HIGH PRO, GRIP und GRIP PRO
  • Preise: 31,95 Euro (LOW) bis 49,95 Euro (GRIP PRO)
  • Materialstärke: 3 mm bei GRIP PRO, bei den übrigen Varianten nicht angegeben
  • Material: doppelseitig laminiertes Neopren mit Nylon, atmungsaktiv
  • Sohle: gummierte Anti-Slip-Sohle bei den GRIP-Modellen
  • Nähte: geklebte Blindnähte
  • Abschluss: Klettverschluss
  • Größen: 36-37 bis 46-47, in Doppelgrößen
  • Bewertungen bei Otto: 4 bis 5 Sterne je nach Variante

Features

  • gummierte Sohle bei den GRIP-Modellen für nassen Fels und nasses Deck
  • geklebte Blindnähte, die Wasser draußen halten und nicht scheuern
  • Klettverschluss, der Sand und Kies aussperrt
  • sechs Varianten, also eine passende Höhe für jeden Einsatz
  • Doppelgrößen von 36-37 bis 46-47
  • halten die Füße im Frühjahr und Herbst spürbar wärmer
  • die GRIP-Varianten rutschen auf nassem Stein nicht
  • lassen sich unter den meisten Flossen und in Schuhen tragen
  • klare Preisstaffelung, man zahlt nur für das, was man braucht
  • durchweg gute Bewertungen über alle sechs Varianten
  • nur bei GRIP PRO ist die Materialstärke genannt
  • Doppelgrößen sind für schmale Füße eine Wette
  • eine Socke ersetzt keinen Schuh mit fester Sohle, Scherben halten beide nicht auf
  • 49,95 Euro für ein Paar Neoprensocken sind viel
  • der Klettverschluss zieht mit der Zeit Sand und Fasern an

Die richtige Variante in 3 einfachen Schritten finden (Gebrauchsanweisung)

Sechs Varianten klingen unübersichtlich, die Auswahl ist es nicht.

  1. Zuerst den Untergrund klären. Betretest du nassen Fels, eine Slipanlage oder ein Steg mit Algen, brauchst du eine GRIP-Variante mit gummierter Sohle. Auf Sand reicht die einfache Socke.
  2. Dann die Höhe wählen. LOW sitzt unter der Wade und ist im Sommer angenehm, HIGH schützt bis über die Wade und ist im kühlen Wasser die bessere Wahl, besonders unter einem Neoprenanzug.
  3. Zuletzt die Größe. Neoprensocken müssen eng sitzen, ohne die Zehen zu stauchen. Sitzt zwischen Ferse und Socke Luft, scheuert es innerhalb einer Stunde.

Der Praxis-Test: Die NEOSOCK am Fuß

Der erste Unterschied zeigt sich beim Einsteigen. Auf einem steinigen Ufer läuft man mit der Socke normal ins Wasser, statt sich Schritt für Schritt vorzutasten.

Der zweite zeigt sich auf dem Board. Ein nasses Deckpad ist zwar griffig, aber kalt, und Neopren am Fuß macht bei zwölf Grad Wassertemperatur den Unterschied zwischen einer Stunde und drei Stunden auf dem Wasser.

Die GRIP-Sohle ist ihr Geld wert, sobald Fels oder eine Betonrampe im Spiel ist. Ohne sie rutscht Neopren auf nassem Stein tatsächlich unangenehm, und das ist die häufigste Ursache für aufgeschürfte Schienbeine beim Einsteigen.

Was eine Socke nicht kann, ist das, was ein Schuh kann. Es gibt keine feste Sohle, die eine Scherbe oder eine Seepocke aufhält. Wer über Muschelbänke geht, braucht einen Neoprenschuh mit steifer Laufsohle.

Unter den Flossen funktioniert die dünne Variante gut, die dickeren werden eng. Wer beides kombinieren will, sollte die Flossen mit der Socke anprobieren, für die er sich entscheidet.

Einsatzgebiete

Der Hauptfall ist der steinige Einstieg: Kiesstrand, Betonrampe, Steg mit Algen. Genau dafür ist die GRIP-Sohle gebaut.

Der zweite Fall ist die kühle Jahreszeit. Zusammen mit dem YEAZ NEOSUIT Neoprenanzug schließen die hohen Varianten die Lücke zwischen Anzugbein und Fuß, an der sonst kaltes Wasser hochzieht.

Der dritte Fall ist das Schnorcheln. Unter den YEAZ OCEAN VIBES FINS verhindert eine dünne Socke die Scheuerstelle am Spann, die sonst nach einer Stunde kommt.

Alle von uns getesteten Modelle stehen in der Übersicht SUP Schuhe. Das passende Board findest du unter YEAZ Boards.

Verarbeitung

Die geklebten Blindnähte sind das Merkmal, das die NEOSOCK von Badeschuhen aus dem Supermarkt trennt. Eine durchgenähte Naht an der Ferse ist die Stelle, an der eine Neoprensocke nach zwei Wochen Urlaub aufgibt.

Die doppelseitige Laminierung schützt das Neopren auf beiden Seiten vor Abrieb. Das merkt man vor allem dort, wo die Socke am Boardrand oder an der Finne entlangstreift.

Die Angabe der Materialstärke fehlt bei fünf von sechs Varianten, und das ist ärgerlich, weil sie die wichtigste Kennzahl ist. Nur für die GRIP PRO nennt YEAZ 3 Millimeter.

Anschaffungskosten

31,95 Euro für die einfache LOW bis 49,95 Euro für die GRIP PRO sind Preise im gehobenen Bereich. Neoprensocken bekannter Wassersportmarken beginnen bei etwa zwanzig Euro.

Der Aufpreis geht auf die Ausstattung: geklebte Nähte, Klettverschluss und bei den GRIP-Varianten die gummierte Sohle. Das sind drei Punkte, die günstige Socken nicht haben.

Für den Gelegenheitspaddler im Hochsommer reicht die günstigste Variante. Wer im Frühjahr und Herbst auf dem Wasser ist oder regelmäßig über Fels einsteigt, sollte gleich zur GRIP PRO greifen. Sie ist die einzige Variante mit angegebener Stärke und die einzige, bei der man weiß, was man kauft.

FAQ

In diesem Teil des Tests beantworte ich noch einige häufig gestellte Fragen zu den YEAZ NEOSOCK Neoprensocken und allgemein zum Thema.

Wenn bei dir darüber hinaus noch weitere individuelle Unklarheiten bestehen, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir versuchen immer, dir möglichst schnell weiterzuhelfen!

GRIP bezeichnet die Variante mit gummierter Anti-Slip-Sohle, LOW die niedrige Höhe. Die Zusätze lassen sich kombinieren, GRIP PRO ist die halbhohe Variante mit Sohle und 3 Millimetern Neopren.
Nein. Es fehlt die feste Laufsohle. Gegen Kälte, Sand und Kratzer helfen sie, gegen Scherben und Seepocken nicht.
Die dünnen Varianten ja, die dicken werden in geschlossenen Flossen eng. Am besten beides zusammen anprobieren.
YEAZ liefert Doppelgrößen von 36-37 bis 46-47. Die Socke muss eng sitzen, ohne die Zehen zu stauchen. Bei schmalen Füßen lohnt der Blick auf die kleinere Doppelgröße.
Für kurze Einsätze ja. Für Wintertouren braucht es Neoprenschuhe mit größerer Materialstärke und einer festen Sohle.

Fazit

Die NEOSOCK-Reihe ist gut gebaut: geklebte Blindnähte, doppelseitig laminiertes Neopren und bei den GRIP-Varianten eine Sohle, die auf nassem Fels tatsächlich hält.

Die beste Wahl ist die GRIP PRO. Sie ist die einzige Variante mit genannter Materialstärke, sie hat die Sohle, und sie bekommt bei Otto die volle Punktzahl.

Wer nur im warmen Sommer und auf Sand paddelt, kommt mit der einfachen LOW für 31,95 Euro aus. Wer über Fels einsteigt oder die Saison verlängern will, spart an der falschen Stelle, wenn er die Sohle weglässt.

Ähnlich getestet: YEAZ NEOSUIT Neoprenanzug, YEAZ OCEAN VIBES FINS, YEAZ SUP-Leash NUI

YEAZ NEOSOCK Neoprensocken
 

Erfahrungsberichte

Keine Erfahrungsberichte vorhanden

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Neuste
Älteste Meist gevoted