Waterspeed zeichnet Touren auf dem Wasser auf: Strecke, Geschwindigkeit, Dauer, dazu Wind und Wetter. Die App kommt von Waterspeed Technologies, gibt es seit Juni 2017, sie ist auf Deutsch verfügbar und läuft heute sowohl auf iPhone und Apple Watch als auch auf Android.
Zum Einordnen: Die Screenshots stammen aus unserem ursprünglichen Test. Seitdem hat sich die App merklich verschoben, weg vom allgemeinen Wassersport-Tracker hin zu einer Analyse-App für Wingfoilen, Windsurfen und Regatta. Preise, Bewertungen und Funktionsumfang haben wir im August 2026 erneut geprüft und die Angaben im Text angepasst.
Eigenschaften der App im Überblick
| Name | Waterspeed (im App Store als „Wing, Segeln, Windsurfen, Foil“, bei Google Play als „Waterspeed: Wassersport“) |
| Verfügbarkeit | iOS inklusive Apple Watch und iPad, seit unserem Test auch Android |
| Preis | Grundversion kostenlos, Pro-Abo ab 2,99 Euro im Monat oder 29,49 Euro im Jahr, Ultra 22,99 Euro im Monat oder 229 Euro im Jahr |
| In-App-Käufe | Ja |
| Registrierung notwendig | Nein |
| Kompatibilität mit Smartwatch | Ja |
| Nutzerbewertungen | 4,6 von 5 aus 835 Bewertungen im deutschen App Store, 3,1 von 5 aus 102 Rezensionen bei Google Play (Stand August 2026) |
| Unsere Bewertung | 4,4 von 5 Sternen |
| Funktionen | Aufzeichnung von Strecke, Geschwindigkeit, Kurs, Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit, Wind und Wetter, Beaufort-Skala, Synchronisierung mit Apple Health und Apple Watch sowie mit Uhren von Garmin, Coros und Suunto, Cloud-Abgleich, Zusammenführen von Aktivitäten, Regatta-Countdown, Ausrüstungsverwaltung, in den höheren Paketen Foil-Zeit, Wenden- und Halsenanalyse, VMG und Polardiagramme |
Aufbau und Funktionen der Waterspeed App
Der Name im App Store nennt heute Wing, Segeln, Windsurfen und Foil, dabei bleibt es beim Verwenden der App aber nicht.
Der Anbieter nennt über 30 Wassersportarten, die sich aufzeichnen lassen, Stand Up Paddling und Kajak eingeschlossen.
Also auch Kajaks, Jetskis, Foils, Wakeboards, Wasserski, Motorboote und mehr.
Und damit Waterspeed auch weiß, mit was genau man unter den Füßen übers Wasser gleitet, kann man die entsprechende Sportart natürlich auch vorwählen, bevor die App in die Aufzeichnung geht.
Zum Testzeitpunkt gab es Waterspeed nur für iPhone und iPad. Inzwischen steht die App auch bei Google Play, sodass sie sich auf Android-Geräten nutzen lässt. Die Android-Fassung ist allerdings deutlich schlechter bewertet als die für iOS, dazu weiter unten mehr.
Wer eine Apple Watch besitzt, kann die für die Aufzeichnung mitnehmen; dazu kommen inzwischen Schnittstellen zu Uhren von Garmin, Coros und Suunto. Waterspeed ist auf Deutsch, an der Stelle ist also keine Sprachbarriere zu erwarten.
In der kostenfreien Version kann man sich hier auch schon gut austoben, denn die Grunddaten für den Grobüberblick werden erfasst. Dazu gehören die Entfernung, die Maximal- und Durchschnittsgeschwindigkeit und die Dauer.
Von dem Wetter Tab hat man bei Waterspeed in der kostenlosen Version auch schon gut was.
Die aktuelle Lage und die Vorschau enthalten eine etwas abgespeckte Auskunft der Lufttemperatur, Windrichtung und Windgeschwindigkeit und das Ganze für 5 Tage in der Vorhersage, immerhin.
Das ist ein Feature, was wir gerne loben, denn das wird bei vielen Wassersport Apps gar nicht angeboten. Weder für kostenlose noch für Bezahlversionen.
In der PRO Version bekommt man bei Waterspeed dann noch die Cloud Synchronisation dazu, eine komplette Wettervorhersage nicht nur für den einzelnen Tag, sondern mit stündlicher Auflistung, die Freischaltung des Countdowns (für alle, die sich feste Zeiten zu Erreichung ihrer SUP Ziele vorgenommen haben), den Export zu GPX Dateien (z.B. Strava, Garmin oder Google) sowie in CSV/Excel Dateien, das Zusammenführen und vergleichen von einzelnen Aktivitäten und die Anzeige der besten Geschwindigkeiten.
Die Preise dafür sind seit unserem Test gestiegen und die Abostufen zahlreicher geworden. Im deutschen App Store beginnen die Pro-Abos bei 2,99 Euro im Monat, 8,99 Euro im Quartal und 29,49 Euro im Jahr. Darüber liegt das Paket Ultra mit den Renn- und Foil-Analysen für 22,99 Euro im Monat oder 229 Euro im Jahr (Stand August 2026). Für reines Stand Up Paddling ist Ultra klar überdimensioniert, das ist ein Paket für Regattasegler und Wingfoiler.
Wichtig zu wissen ist aber, dass in der kostenlosen Version jeweils nur eine Aktivität gespeichert wird. Ein Vergleich zu vorherigen Touren kann man also in der App selbst nicht vornehmen, das geht dann erst in der PRO Version.
Design und Bedienbarkeit
Schwer zu verstehen ist Waterspeed nicht, nur vier Tabs nebeneinander am unteren Bildschirmrand müssen wir zunächst überblicken.
Das ist als Erstes das Logbuch mit den Daten der letzten Touren und daneben die Statistiken zu den gesamten Entfernungen, der kompletten Dauer der Aktivitäten, die maximale Geschwindigkeit und die Durchschnittsgeschwindigkeit.
Wer diese Daten nicht für alle Touren sehen will, kann den Zeitraum für die Anzeige per Dropdown Menü einfach bestimmen. Das geht vom gleichen Tag bis hin über den gesamten Zeitraum in praktischen 10 Auswahlmöglichkeiten.
Der dritte Tab und damit in der Mitte platziert ist die Aufzeichnungsoption.
Dieser Tab wird auch automatisch bei jedem Öffnen der App als Erstes aufgerufen. Das ist von Vorteil, wenn man auf schon auf dem Board steht und vergessen hat, die App zu starten.
Das ist uns selbst schon ein paar Mal passiert. Daher freuen wir uns immer über Apps, die wie Waterspeed an der Stelle mitdenken und uns umständliches hantieren zwischen Paddel und App ersparen und wir gleich dort sind, wo wir sein wollen.
Einstellen kann man für die Aufzeichnung jeweils noch, ob man das Ganze mit Entfernung oder Kurs, live Geschwindigkeit oder Durchschnittsgeschwindigkeit, Dauer oder Entfernung aufgezeichnet haben möchte. An sich eine schöne Sache erfordert aber jeweils pro Option der insgesamt drei einen Klick auf sehr kleine Buttons.
Eine Bedienung durch die wasserdichte Handyhülle wird an der Stelle ziemlich umständlich. Hinzukommt, dass man das für jede Aufzeichnung auch immer von Neuem vornehmen muss, wenn man von den Standardoptionen km/h und Dauer abweichen möchte.
Dafür trifft man den „Start“ ganz bestimmt, denn der ist von der Größe her nicht zu verfehlen.
Ganz oben muss man auf der gleichen Oberfläche dann noch die Auswahlmöglichkeit für die Sportart anklicken. Wer unter den 24 der hier aufgelisteten nicht fündig wird, kann das Ganze auch unter „Andere“ führen.
Schön wäre es an der Stelle, wenn man sich diesen Klick sparen und in den persönlichen Grundeinstellungen gleich seine favorisierte Sportart einstellen könnte, auf die sich die Aufzeichnung dann automatisch bezieht. So findet man derzeit an erster Stelle immer Segeln, wenn man eine neue Aufzeichnung starten möchte.
Die Entwickler setzen die beliebtesten Sportarten in den Updates jeweils nach ganz oben. Wenn man allerdings gerade nicht zufällig segeln möchte, kommt man um diese Einstellung vor jeder Aktivität damit also nicht herum.
Wer die Oberfläche für die Aufzeichnung weniger langweilig und zahlenbasiert wünscht, kann oben rechts auf die Darstellungsoption klicken und bekommt die Daten dann schön eingebettet, in die Apple Kartenversion angezeigt.
Neben der Aufzeichnung finden wir den Wetter-Tab und daneben die Einstellungen.
Hier kann man voreinstellen, ob man die Geschwindigkeiten grundsätzlich in km/h, Knoten oder mph bevorzugt, die Entfernung als Kilometer, Seemeilen oder Meilen und den Wind ebenfalls in diesen Parametern oder auch als m/s. Per Schiebebutton kann man dann noch festlegen, ob der Countdown angezeigt werden und das Workout anschließend automatisch gespeichert werden soll.
Nutzerbewertungen
4,6 von 5 Punkten aus 835 Bewertungen erreicht Waterspeed im deutschen App Store (Stand August 2026). Lob gibt es vor allem für die zuverlässige Aufzeichnung und den Support.
Deutlich schlechter steht die Android-Fassung da: Bei Google Play kommt sie auf 3,1 von 5 aus 102 Rezensionen bei mehr als 50.000 Installationen. Wer mit einem Android-Handy paddelt, sollte die App also erst in der kostenlosen Version ausprobieren, bevor er ein Abo abschließt.
Ein Stand Up Paddler unter den Punktevergebern lobt die App sogar als „einzige, die optimales Tracking beim Stand Up Paddling ermöglicht“. Abzug gibt es von manchen Usern für den Preis und dafür, dass Waterspeed für einige nur in der PRO Version gut zu gebrauchen ist.
Das kommt natürlich darauf an, wie ambitioniert man seine Aktivitäten tracken und vergleichen möchte. Zum kleinen Grobüberblick der aktuellen Tour reicht die kostenfreie Version unserer Meinung nach aus.
Ansonsten macht es allerdings Sinn in die PRO Version zu investieren, um die eigenen Erfolge auch wirklich vollumfänglich miteinander zu vergleichen und einsehen zu können.
Zu teuer finden wir die PRO Version persönlich nicht. Waterspeed sticht nicht wirklich aus der App Konkurrenz hervor. Was aber durchaus positiv hervorgehoben werden muss, ist der exzellente Support.
Da schließen wir uns den Bewertungen zu 100 Prozent an. Keine Antwort auf Fragen oder Probleme gibt es nicht, jeder Anmerkung wird sich angenommen und das Update im App Store folgt prompt.
Daran hat sich nichts geändert: Die App bekommt weiterhin regelmäßig Updates, die aktuelle Version stammt vom August 2026. Bei Apps aus kleinen Werkstätten ist genau das die Ausnahme.
Was sich seit unserem Test geändert hat
Waterspeed ist heute eine andere App als zum Testzeitpunkt. Vier Punkte fallen auf:
- Android ist dazugekommen. Die App liegt inzwischen auch bei Google Play, dort allerdings mit merklich schwächeren Bewertungen als im App Store.
- Der Schwerpunkt hat sich verschoben. Im App Store heißt die App heute „Wing, Segeln, Windsurfen, Foil“. Die neuen Funktionen zielen auf Wingfoilen und Regatta: Foil-Zeit, Wenden- und Halsenanalyse, wahrer Windwinkel, VMG, Polardiagramme. Für eine SUP Tour braucht man davon nichts.
- Es gibt mehr Abostufen und höhere Preise. Aus einer Pro-Version sind Pro und Ultra geworden, der Einstieg kostet 2,99 statt 2,49 Euro im Monat, das Jahresabo 29,49 statt 20,99 Euro.
- Fremde Uhren werden unterstützt. Neben der Apple Watch lassen sich heute auch Geräte von Garmin, Coros und Suunto anbinden.
Die App findest du im App Store und bei Google Play.
Alternativen zur Waterspeed App
Wer nur SUP Touren aufzeichnen will und mit den Regattafunktionen nichts anfangen kann, fährt mit einer schlankeren App besser. Paddle Logger ist ganz auf Paddelsport zugeschnitten und bringt zusätzlich Sicherheitsfunktionen für Angehörige an Land mit. Watersports Tracker deckt ebenfalls viele Wassersportarten ab und ist im Aufbau einfacher.
Beide gibt es allerdings nur für iOS. Für Android bleibt in dieser Kategorie wenig übrig, weshalb dort trotz der schwächeren Bewertungen häufig Waterspeed selbst die naheliegende Wahl ist. Alternativ tut es eine wasserdichte Sportuhr, die die Tour ganz ohne Handy aufzeichnet.
Vor dem Antritt der Tour muss man natürlich noch wissen, wo es hingehen soll. Dabei kann dir unsere SUP Deutschlandkarte helfen, in der wir dir konkrete SUP Tourenvorschläge für jedes Bundesland vorstellen.




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